Nach Gasexplosion – Wittmunder Schüler beziehen Containerdorf

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WITTMUND. Nach zwei Tagen verlängerter Sommerferien beginnt erst an diesem Montag (12.) wieder der Unterricht für viele Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule im ostfriesischen Wittmund. Das Gebäude war während der Ferien nach der Explosion einer Gasflasche bei Dacharbeiten und einem Feuer schwer beschädigt worden. Zerstört wurden dabei Klassen-, Fach- und Lehrerräume der Kooperativen Gesamtschule (KGS). In nur 26 Arbeitstagen wurde mitten in der Ferienzeit ein Containerdorf errichtet. In den 162 Containern und 23 mobilen Klassenzimmern sollen künftig rund 550 der insgesamt 1600 Schüler unterrichtet werden.

Stühle und Tische in den provisorischen Klassenräumen waren zum Ferienende vergangene Woche noch nicht komplett. Zudem mussten nach Angaben von Landrat Matthias Köring (parteilos) noch Restarbeiten wie Brand- und Blitzschutzanlagen installiert werden. Das kleine Containerdorf soll voraussichtlich rund zwei Jahre neben der KGS stehen, bis neue Schultrakte aufgebaut sind. Der Schaden durch den Brand und die Löscharbeiten wird auf mehr als zehn Millionen Euro geschätzt. dpa

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