Landesregierung entscheidet: Eltern dürfen weiterführende Schulform für ihr Kind nicht mehr frei bestimmen

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STUTTGART. Am Donnerstag treffen sich Regierung und Opposition in Baden-Württemberg zu weiteren Verhandlungen über langfristige Bildungsreformen. Grün-Schwarz hat sich vorab auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Dazu gehört, dass Eltern die weiterführende Schulform für ihr Kind künftig nicht mehr frei bestimmen können.

Das Konfliktpotenzial dürfte steigen. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Die Spitzen der grün-schwarzen Koalition haben sich auf grundlegende Bildungsreformen geeinigt. Das verkündete Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Man werde damit die Schullandschaft voranbringen, sagte der Regierungschef.

Unter anderem will die Koalition den Werkrealschulabschluss abschaffen und erreichen, dass sich bestehende Werkrealschulen mit Realschulen zu einer Verbundrealschule zusammenschließen. Das geht aus einem Papier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im vergangenen Schuljahr gab es in Baden-Württemberg noch 229 öffentliche Haupt- und Werkrealschulen, fünf Jahre zuvor waren es noch 583. Mit der Abschaffung des Abschlusses und den angestrebten Schulverbünden will die Koalition die Komplexität des Schulsystems reduzieren.

Der Werkrealschulabschluss ist ein mittlerer Bildungsabschluss und damit dem Abschluss der Realschule gleichgestellt. Er kann an den Werkrealschulen nach der zehnten Klasse abgelegt werden. Zudem haben Schülerinnen und Schüler auf der Werkrealschule die Möglichkeit, nach Klasse 9 oder nach Klasse 10 den Hauptschulabschluss zu machen.

G9 soll ab dem Schuljahr 2025/2026 kommen

Dem Papier zufolge hat sich die Koalition auch auf konkrete Details zur Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium geeinigt. G9 soll der Einigung zufolge zum Schuljahr 2025/2026 eingeführt werden und mit den Klassen fünf und sechs starten. Die Gymnasien sollen außerdem die Option erhalten, G8-Züge anzubieten.

Verständigt hat sich Grün-Schwarz zudem darauf, die Grundschulempfehlung wieder verbindlicher zu gestalten. Sie soll demnach künftig aus drei Komponenten bestehen: Lehrerempfehlung, Leistungstest und Elternwunsch. Stimmen zwei aus drei überein, soll das den Ausschlag geben. Wollen die Eltern ihr Kind dennoch aufs Gymnasium schicken, soll das Kind künftig einen weiteren Test absolvieren.

Mehr Ganztagsgrundschulen, vor allem in Brennpunkt-Gegenden

Einig sind sich die Koalitionspartner ferner, dass es mehr Ganztagesgrundschulen geben soll. Das Kultusministerium solle ein Konzept zur Ausweitung des verbindlichen Ganztags vorlegen, heißt es in dem Papier. Grundschulen in Brennpunkt-Gegenden sollen zu verbindlichen Ganztagesschulen werden. Die Gemeinschaftsschulen sollen mit zusätzlichen Stunden für Coaching-Angebote gestärkt werden, zudem will die Koalition Gemeinschafts- und Realschulen eine starke Berufsorientierung und lebenspraktische Profilierung geben.

Kretschmann wollte sich zu den Details der Einigung am Dienstag nicht äußern. Zunächst sollten noch die Fraktionen informiert werden. Die Einigung mit dem Koalitionspartner übertreffe aber seine Erwartungen, sagte Kretschmann. Man habe sich «in einer sehr breiten Form über die ganz wichtigen Fragen geeinigt». Was noch ausstehe, sei die Finanzierung und diese sei entscheidend.

Mit der Einigung will die Koalition Kretschmann zufolge in die zweite Runde der Bildungsgespräche mit der Opposition von SPD und FDP gehen. Die sogenannte Bildungsallianz trifft sich am Donnerstag in Bebenhausen bei Tübingen zum zweiten Mal, um über Bildungsreformen zu verhandeln, die über Legislaturperioden hinaus Bestand haben sollen.

Kretschmann: Werde mit Opposition keine Haushaltsverhandlungen führen

Sollten SPD und FDP bei dem Treffen Vorschläge vorbringen, die CDU und Grüne überzeugten, sei man dafür selbstverständlich offen, sagte Kretschmann. Er werde am Donnerstag aber mit der Opposition keine Haushaltsverhandlungen führen. «Jeder kann Vorschläge machen, die Geld kosten. Das ist ja nicht verboten. Das dann zu finanzieren, ist aber Aufgabe der Koalition», sagte Kretschmann. Sollte es bei den Gesprächen mit SPD und FDP zu keiner Einigung kommen, werde man die Vorschläge der Koalition umsetzen. «Wenn wir uns nicht einigen mit der Opposition, dann setzen wir das um», sagte Kretschmann.

Die Einigung von Grün-Schwarz ist bereits die zweite im Bildungsbereich innerhalb kurzer Zeit. Eigentlich hatte Grün-Schwarz im Koalitionsvertrag vereinbart, keine Debatten zur Schulstruktur führen zu wollen. In der vergangenen Woche hatte Grün-Schwarz bereits eine Einigung im Bereich der frühkindlichen Bildung vermeldet und ein Programm zur Sprachförderung an Kitas und Grundschulen vorgestellt.

Damit sollen Kinder mit Sprachproblemen frühzeitig gefördert werden. So sollen Kinder unter anderem bereits im Jahr vor der Einschulung eine verpflichtende Sprachförderung von vier Stunden pro Woche erhalten, sofern bei ihrer Einschulungsuntersuchung ein Förderbedarf festgestellt wurde. Sprechen die Kinder danach noch immer nicht ausreichend Deutsch, um eine Grundschule besuchen zu können, sollen sie ab dem Schuljahr 2026/2027 in sogenannten Juniorklassen gefördert werden.

Für das Programm rechnet die Koalition im kommenden Doppelhaushalt mit Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro pro Jahr. Es soll in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden. Erste Maßnahmen sollen dem Konzept zufolge im kommenden Schuljahr greifen. Der Endausbau ist demnach für das Jahr 2028/2029 vorgesehen. News4teachers / mit Material der dpa

Umfragen: Gros der (Sek-I-)Lehrkräfte für verbindliche Grundschulempfehlung

 

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SB HS Lehrer
1 Monat zuvor

Oh Gott – aus anderen Bundesländern berichten KollegInnen Ihre Unzufriedenheit mit der Verbundsschule und wir machen diesen Mist jetzt auch noch….

Damit werden bei mir wieder weniger Kids den RS Abschluss erreichen – weil wir ihre Unsicherheiten auffangen konnten und sie individuell von 9 nach 10 begleitet haben….

Sagerino
1 Monat zuvor

Diese Änderung in Verbindung mit immer mehr Quereinsteigern freut Anwälte. Die gewinnen immer.

Kohlrabi
1 Monat zuvor

Ich wage eine Vorhersage. Eine Flut von Klagen wird jedes Jahr über die Schulen hereinbrechen, mindestens aber eine Flut von Beschwerden über Benotungen im Schuljahr vor dem Wechsel.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Das ließe sich ganz einfach verhindern, indem die Lehrpläne der Grundschulen so gestaltet werden, dass eine fehlende gymnasiale Eignung spätestens ab Ende Klasse 3 klar ist.

Ben
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Statt noch früher zu segregieren und sollte man vielleicht mal lieber das Gegenteil machen. Und individuellere und durchgängigere Schullaufbahnen ermöglichen. Aber vom deutschen Bildungssystem und -politikern ist da wohl nichts mehr zu erwarten.

Peter Wolfinger
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Und warum gab es „diese Flut von Klagen“ vor der grün-roten Regierung in Baden-Wü (vor dem Jahr 2011) dann nicht?

Ragnar Danneskjoeld
1 Monat zuvor
Antwortet  Peter Wolfinger

Ich glaube auch nicht, dass es eine „Flut von Klagen“ geben wird, aber…

a) wenn man einmal ein Recht verloren hat, ist man deutlich gewillter, sich dieses wieder zurückzuholen
b) vor 13 Jahren gab es noch deutlich weniger fachfremde GS-Kollegen, deren Entscheidung deutlich schwerer anzufechten waren.

Der Dreh- und Angelpunkt wird dieser ominöse Leistungstest sein. Mal sehen, wie schwer oder leicht der wird, wer ihn erstellt (zentral?), etc.
So sehr ich die Rückkehr zum alten Modus befürworte, so problematisch ist sie mittlerweile. Ich sehe mehr Sinn darin, nach Klasse 6 auf Basis der vier Hauptfachnoten (Schnitt mindestens 3,0) eine endgültige Entscheidung zu treffen. Bei Nichtbestehen dann eben Abschulung auf Klasse 7 der RS oder GMS.

Besseranonym
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

…..und die Klagen werden sich zunächst nicht gegen Schulamt etc. richten, sicher jedoch gegen die Klassleitung/ beteiligte Lehrkräfte. Also, same……….

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Da helfen wohl nur standartisierte Aufnahmetests.

Marc
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Oder einfach wieder eine Stärkung des dreigliedrigen Systems. Und nicht eine Situation, in der alles außer Abi quasi als Niederlage gewertet wird.

Der Zauberlehrling
1 Monat zuvor
Antwortet  Marc

Alles außer einem Abitur mit einer 1 vor dem Komma als Niederlage gewertet wird.

!!!

Stoffel
1 Monat zuvor

Ich dachte, die Juniorklassen waren schon für 2025 angedacht. Wurden diese nun wegen G9 nach hinten geschoben? Halte ich für einen eklatanten Fehler.

Betroffene
1 Monat zuvor

Das alles macht, wenn überhaupt, nur Sinn, wenn die Finanzierung gesichert ist und genügend qualifiziertes Personal verfügbar ist.

Traurige Begleiterscheinung:
A 13 für Grundschullehrkräfte rückt damit in weite Ferne.

Marc
1 Monat zuvor
Antwortet  Betroffene

Wie viele Länder haben überhaupt noch A12? Wenn möglich, sofort das Bundesland wechseln

Tigrib
1 Monat zuvor

Warum bekommen nur Gemeinschaftsschulen Coaching-Stunden. Würde anderen Schülern auch gut tun.

Joe
1 Monat zuvor
Antwortet  Tigrib

Das Coaching ist ein verbindliches Element der GMS in BaWü, für das jedoch KEINE Stunden zugewiesen werden und mit i. d. R. zwei Wochenstunden pro Lerngruppe dennoch irgendwie realisiert werden muss.

Der Zauberlehrling
1 Monat zuvor

Kretschmann in Sachen Bildung unterwegs .Ein Ressort, welches er vor Frau Schopper gerne den Koalitionspartnern überlassen hat, damit diese die Schelte bekommen.

Kretschman in Sachen Bildung unterwegs mit Frau Schopper, die er aus Bayern importiert und engagiert hatte mit dem Auftrag die Füße still zu halten und nach Frau Eisenmann Ruhe ins System zu bringen.

Die beruflichen Gymnasien bilden das Rückgrat der gymnasialen Oberstufe im Anschluss an die Realschule. Mal schauen, was daraus wird und ob diese vergessen werden. Seit der Reform von G9 zu G8 hieß die Klassse 11 einfach Eingangsklasse. Ob das wieder zurückgenommen wird? Ist aber das geringste Problem.

Individualist
1 Monat zuvor

Und was ist in Fällen, wo eine klare Gymnasialempfehlung vorliegt und die Eltern dennoch ihr Kind auf diese Werkrealschule schicken wollen? Das dürfen die? Aber dann über Chancenungerechtigkeit klagen!

SB HS Lehrer
1 Monat zuvor

Nachdem ich nun einen weiteren Artikel zu diesem Thema gelesen habe bin ich nochmehr entsetzt.

Die Hauptschule die aktuell immer noch eine hohe Zahl an Schülern auffängt und oft die noch beschult die in anderen Systemen nicht ankommen oder klarkommen wird eigentlich abgeschafft. Und das in einer Situation wo wir an der Badis klar sehen, das hier eine immer schwerer in Ausbildung vermittelbare Gruppe heranwächst.

Und lieber Herr Kretschmann ich stehe genau einmal vor einer RS Klasse und am nächsten werde ich Ihnen und allen anderen Entscheidungsträgern die Frage warum ich weiterhin nur A12 für die gleiche Arbeit verdienen soll….

Stoffel
1 Monat zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Eventuell werden alle GHS Lehrer dann an die Grundschulen versetzt, dann wäre das rechtlich auch gelöst. Uns wurde eine Grundschullehrerschwemme versprochen in den nächsten Jahren … vlt wussten die da schon mehr als wir.
Herr Kretschmann und die Landes-CDU empfinde ich als so gegen uns Grund- und Hauptschullehrer arbeitend, da bekomme ich bei jeder neuen Äußerung Aggressionen und überlege mir, etwas anderes zu arbeiten aufgrund der mangelnden Wertschätzung.

SB HS Lehrer
1 Monat zuvor
Antwortet  Stoffel

Muss ich an die GS gibt es einen Lehrer weniger in BaWü – ich hab mich damals bewusst für meinen Stufendchwerpunkt entschieden und fast 20 Jahre nix anderes gemacht und mich auch für diese Arbeit fort- und weitergebildet.

Aber mir weint dann bestimmt keiner hinterher 🙂

DerechteNorden
1 Monat zuvor

Im Prinzip sollte man dann einfach einführen, dass Gymnasien und Realschulen Aufnahmeprüfungen abhalten. Wenn nicht alle bestehen, spricht sich das herum und Eltern werden vielleicht wieder etwas vernünftiger.
Bin ja generell immer für solche Prüfungen, die von den Aufnehmenden Stellen (also auch Ausbildungsbetrieben und Hochschulen) nach ihren eigenen Kriterien erstellt werden. Da kann jemand mit einem nicht ausreichenden Schnitt dann doch aufgenommen werden. Und Phantasie-Abiturschnitte befähigen einen nicht mehr zu Dingen, für die man eigentlich komplett ungeeignet ist.

Besseranonym
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Hört sich gut an, könnte gehen.

Zu den Tests durch die Ausbildungsbetriebe: es wird immer beliebter, die Tests der Großen ( Audi, Siemens Bosch……) zu verwenden, was für manche Berufe total überzogen ist.
Einige Betriebe verzichten aber auch auf die Tests, weil sie > jeden ? brauchen – und so mancher schafft es tatsächlich ( entscheidend ist of die Konversation Betrieb – Schule). So bekommen einige nochmals eine Chance.
Manchmal denke ich auch: Superdeutschkenntnisse, aber den Unterschied zwischen Kabel und Leitung nicht beschreiben können, bringt auch nicht unbedingt die Welt.
Trotzdem: Tests können – gut ausgewählt – eine zweite Chance sein.

Küstenfuchs
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Solche Aufnahmeprüfungen führen dazu, dass 10-Jährige mit stundenlanger Nachhilfe aufs Gymnasium „geprügelt“ werden. Das kann keiner wollen.

HS/WRS Überzeugungslehrer
1 Monat zuvor

Ernsthaft? Da spricht man immer von datenbasierten Qualitätsentwicklungen und am Ende streicht man einfach eine komplette Schulform, weil es einem halt gerade so in den Kram passt. Was das für die wenigen verbliebenen Werkrealschulen bedeutet, die zum Großteil sehr erfolgreich geführt werden und unter Anderem mit hervorragender Berufsorientierung dazu beitragen, dass SchülerInnen dieser Schulart hauptsächlich eine Ausbildung anstreben, wird einfach ignoriert! Ich hoffe, dass dieser schwachsinnige Vorschlag sich nicht durchsetzt! Das wäre ein Schlag ins Gesicht für viele unheimlich motivierte und engagierte KollegInnen, die sich in den letzten Jahren gerade für den Erhalt diese Schulart eingesetzt haben.

SB HS Lehrer
1 Monat zuvor

Mir geht es genauso wie Ihnen – aber die Entwicklung war schon lange abzusehen. Mit der Einführung des fragwürdigen HS Zugs in den Realschulen war für mich klar was kommen soll.

Genau die Gruppe an Schülern die sie beschreiben ist auch die, die mich umtreibt und ratlos in die Zukunft schauen lässt.

Wo diese Kindern dann noch Erfolg haben sollen ist mir ein Rätsel….

Tigrib
1 Monat zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

So erfolglos, wie Sie befürchten, sind unsere Schüler auf dem HS-Niveau an unserer Realschule gar nicht, im Gegenteil.

G-Niveau Lehrerin
1 Monat zuvor
Antwortet  Tigrib

Bei uns leider schon. Weil sich bei uns weder Schulleitung noch Kollegen um diese Kids scheren. Zitat: Wir sind ja schließlich Realschullehrer …

SB HS Lehrer
1 Monat zuvor
Antwortet  Tigrib

Dann hab ich hier das einzige Gegenbeispiel in BaWü vor Ort.

Aber gut wenn’s funktioniert soll es mir recht sein….

Der Zauberlehrling
1 Monat zuvor

Die Daten lieferten vermutlich genau die Argumente!

Nur datengestützte Qualitätsentwicklung ist echte Qualitätsentwicklung.

Vor 15 Jahren war es genau das Gegenteil im OEM-Prozess.

Der Zauberlehrling
1 Monat zuvor

OES statt OEM natürlich.

Es muss anders gehen
1 Monat zuvor

Sollte man nicht erst mal an einem Grundproblem arbeiten,…nämlich den völlig überalterten Lehrplan und die Frage,warum Kinder hart für eine Prüfung unnötigen Stoff lernen,den sie zu 80% nach spätestens 1 Woche wieder vergessen haben.Warum macht das Sinn??Für 20% Wissen Schüler mit hart zählenden Noten zu demütigen.Gerne kann man das für Kindern anwenden,die es leicht in der Schule haben.Die können noch und noch Fleißaufgaben haben.Aber für die meisten Kinder ist die Schule mittlerweile ohne Sinnhaftigkeit.Man sieht es später,wie sie in der GEWÜNSCHTEN Ausbildung aufblühen können und die Noten dann ein Ansporn sind.

Besseranonym
1 Monat zuvor

Ihre Ansprechpartner in Sachen Lehrplan ( verbindlich zu vermitteln ) heißen Lehrplankomission und Kultusministerien.
Wir Lehrer hätten auch gerne komprimiertere sinnvolle…. Inhalte. Meist im Laufe des Lehrerdaseins wagt so mancher, Schwerpunkte zu setzen, weil die Erfahrung sein Tun leitet.
Ich denke, Sie sprechen von der GS – da muss ein Kollege ran. Meine Schülerinnen sind ab 15 aufwärts.