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Wissenschaftsministerin auf Zimmersuche

DÜSSELDORF. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) hat an die Immobilienbesitzer in den Hochschulstädten appelliert, an Studienanfänger Zimmer und Wohnungen zu vermieten.

Es müssten nicht immer langfristige Mietangebote sein. «Oftmals ist Studierenden schon geholfen, wenn sie in den ersten Semesterwochen eine feste Bleibe haben, von der aus sie eine längerfristige Lösung finden können», heißt es in einer Mitteilung Schulzes vom Samstag. In diesem Wintersemester ist die Wohnungssituation in den Hochschulstädten besonders angespannt, weil der doppelte Abiturjahrgang ein Studium aufnimmt.

Studentenzimmer

Begehrt, aber schwer zu kriegen: Studentenzimmer. Foto: _Mike_ / flickr (CC BY 2.0)

Nach Angaben Schulzes wohnen derzeit ein Drittel der Studierenden bei ihren Eltern und rund zehn Prozent in einem Studentenwohnheim. Die übrigen suchen auf dem privaten Wohnungsmarkt eine Unterkunft. In nahezu allen Hochschulstädten in NRW hätten sich die Mieten in den letzten Jahren erhöht und der Bestand an preiswerten Wohnraum sei nicht entsprechend der Nachfrage gewachsen.

Bei der Suche nach einer Unterkunft sollten sich die Studienanfänger an die örtlichen Studentenwerke und an Wohnungsgenossenschaften wenden, empfahl Schulze. Außerdem gebe es eine Reihe von Internetseiten für die Zimmervermittlung. (dpa)

zum Bericht: Studentenwerke bereiten sich auf Doppel-Abi-Jahrgang vor

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