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Schüler sammeln fast 20 Tonnen Müll

WIESBADEN. Genügend Müll um 25 Container zu füllen, sammelten hessische Schüler bei einer Aktion. 25 teilnehmende Schulen haben damit jetzt je 400 Euro gewonnen.

Mehr als 25 000 Schüler haben im Rahmen der Aktion «Sauberhafter Schulweg» in Hessen fast 20 Tonnen Abfall eingesammelt. Das entspricht dem Inhalt von 25 mittleren Containern,wie das Umweltministerium in Wiesbaden mitteilte.

Mülleimer

Rund 25.000 Schüler beteiligten sich an der Aktion „Sauberhafter Schulweg“. Foto: Guenter Hamich / pixelio.de

Das Ministerium belohnte 25 der 290 teilnehmenden Schulen mit einem Preisgeld von insgesamt 10 000 Euro; also 400 Euro pro Schule. Die Gewinner wurden gelost. Die Schüler hatten den Müll in der Woche vor den Sommerferien gesammelt. (dpa)

3 Kommentare

  1. Eine durchaus begrüßenswerte Aktion. Sie verpufft jedoch, wenn den SchülerInnen nicht gleichzeitig ein kritisches Umweltbewusstsein vermittelt wird.
    Ich verstehe sowieso nicht, warum dieses in der jungen Generation nicht ausgeprägter ist, wird sie doch bereits im Kindergarten und später in der Schule immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert.
    Nachhaltig scheinen die Unterweisungen jedoch nur bei wenigen Heranwachsenden zu wirken.
    Was wird heutzutage nicht alles aus dem fahrenden oder stehenden Auto „entsorgt“! Da wird schnell ‚mal auf dem Grünstreifen gehalten – oft noch mit laufendem Motor -, um sich schnell den Mitternachtssnack aus dem nahe gelegenen Fastfood Shop einzuverleiben. Der Plastikmüll fliegt dann in hohem Bogen aus dem Autofenster. Gerade am Wochenende verwandeln sich manche Seitenstreifen in regelrechte Müllhalden. Ebenso werden die Autobahnzubringer von vielen Leuten gerne in Müllkippen verwandelt.
    Mein Umweltbewusstsein wurde weder in der eigenen Familie noch in den schulischen Einrichtigen besonders geschärft. Dennoch schmeiße ich niemals auch nur den kleinsten Papierfetzen achtlos auf den Boden. Woran das wohl liegen mag?

    • Was nicht konsequent vor- und mitgelebt wird und somit zu einem automatischem Verhalten führt, ist realiv wirkungslos. Nicht nur aus fahrenden Autos wird entsorgt, sondern auch auf Schulhöfen und Schulwegen – trotz ständiger Belehrung und besserem Wissen.
      Solche Aktionen sind gut gemeint, in ihrer Wirkung aber wenig nachhaltig.

      • @ Christine
        Ich stimme Ihnen zu. Gute Vorbilder sind für Verhaltensänderungen sehr wichtig, und Lernen durch Nachahmung trifft vor allem auf unsere Kleinsten zu. Wie Sie selber betonen, scheint das aber auch nicht in jedem Fall das Verhalten nachhaltig zu verändern. Deshalb stehe ich ja auch den teilweise sehr aufwändigen Projektwochen zu bspw. Umweltthemen recht kritisch gegenüber.

        Meine Person betreffend lernte ich in meiner Kindheit und Jugend keine Vorbilder für gutes Umweltverhalten kennen. Dennoch ist da schon seit langer Zeit ein sehr kritisches Bewusstsein vorhanden, und zwar jenseits von Vorbildern und Unterweisungen. Will sagen: ich brauchte es nicht zu lernen, es ist eben einfach da.
        Möglicherweise läuft da bei uns Menschen auch viel unbewusst ab, was sich sowohl positiv, aber evtl. auch negativ auf unser Verhalten auswirkt.

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