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Verband „lehrer nrw“ fordert einen Verwaltungsassistenten für jede Schule

DÜSSELDORF. Schulverwaltungsassistenten sind eine wichtige und willkommene Unterstützung für die Schulen und ihre Lehrkräfte. Nach den Erfahrungen eines Pilotprojektes in Nordrhein-Westfalen, solche Kräfte einzusetzen, fordert der Verband „lehrer nrw“ (der ehemalige Realschullehrerverband) eine Verstetigung dieser Maßnahme. „Langfristiges Ziel muss es sein, dass alle Schulen in NRW auf einen eigenen Schulverwaltungsassistenten zurückgreifen können“, forderte Brigitte Balbach, Vorsitzende von „lehrer nrw“.

„Angesichts der zunehmenden Belastung der Lehrkräfte durch administrative und unterrichtsfremde Tätigkeiten wären Schulverwaltungsassistenten eine wirkungsvolle Hilfe. Profitieren würden davon vor allem die Schüler, weil ihre Lehrer mehr Zeit für die pädagogische und fachliche Arbeit hätten“, so heißt es seitens des Verbandes. Die Rahmenbedingungen müssten allerdings stimmen. So lehnt „lehrer nrw“ ab, dass die Anstellung eines Schulverwaltungsassistenten ganz oder teilweise über das Lehrerstellenkontingent der Schule erwirtschaftet werden muss. „Gerade vor dem Hintergrund der Umstrukturierung unserer Schullandschaft wird jeder Stellenanteil zur Abdeckung des fachspezifischen Bedarfs benötigt – erst recht an auslaufenden Schulformen“, betont Balbach. Wichtig sei zudem, dass die Aufgaben der Schulverwaltungsassistenten klar definiert sind: „Es darf keinesfalls zu sachfremden Tätigkeiten kommen wie zur Erteilung von Unterricht, zur Wahrnehmung von Aufsichten oder anderen pädagogischen Hilfestellungen, wie es häufig bei Einsätzen der unverzichtbaren Sozialarbeiter vorkommt.“

 

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