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Bayerischer Elternverband: Rückkehr zu G9 gefährdet die Bildung

MÜNCHEN. Die bloße Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium gefährdet nach Ansicht des Bayerischen Elternverbands die Qualität der gymnasialen Bildung.

Zwar fordere bei Umfragen die große Mehrheit der Eltern ein neunjähriges Gymnasium. “Kinder und Eltern leiden am Gymnasium und denken, sie litten am G8. Dass das Elend des bayerischen Gymnasiums ein grundsätzliches ist und nichts mit der Zahl der Jahre bis zum Abitur zu tun hat, wissen sie nicht”, sagt Maria Lampl, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands.

Die Staatsregierung dürfe nicht der Versuchung erliegen, die Öffentlichkeit durch eine Rückkehr zum G9 ruhig zu stellen. Dabei bestehe die Gefahr, dass sich am Lern- und Leistungskonzept des Gymnasiums auf Jahre hinaus nichts ändert. Der BEV begrüßt deshalb die Absicht des Bildungsministeriums, über die Qualität des Gymnasiums zu sprechen und nicht primär über die Dauer. Das Volksbegehren der Freien Wähler unterstützt der BEV nicht. “Es genügt nicht, einfach wieder ein Jahr dranzupappen und die Mittelstufenschüler mittags nach Hause zu schicken”, sagt Lampl. “Davon wird das Gymnasium nicht besser.”

Zum Bericht: Jetzt doch: G8 wackelt auch in Bayern – Seehofer will Gymnasialplan bis zur Sommerpause vorlegen

 

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