Hessisches Kultusministerium will Umgang mit Facebook an Schulen regeln

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WIESBADEN. Das hessische Kultusministerium will den Umgang mit der Internetplatform Facebook an Schulen regeln und erarbeitet zur Zeit eine «Handreichung» für Lehrer. Es soll aber kein «absolutes Facebook-Verbot» geben. Das geht aus einer Anfrage des Radiosenders hr-info an das Ministerium hervor.

Auch der Hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch fordert laut HR mehr Klarheit für Hessens Lehrer im Umgang mit der Freundschaftsplattform Facebook. «Als Amtsblatt ist Facebook untauglich und nicht akzeptabel», sagte er. Schüler dürften nicht zu einer Facebook-Mitgliedschaft gezwungen werden, um etwa Mitteilungen ihrer Lehrer über einen Unterrichtsausfall erhalten zu können.

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Manche Bundesländer untersagen inzwischen die Lehrer-Schüler-Kommunikation auf Facebook für alle schulischen Belange. In Hessens Nachbarland Rheinland-Pfalz wurde ein generelles Verbot von Facebook-Freundschaften zwischen Pädagogen und Schülern beschlossen. In Bayern und Baden-Württemberg hingegen gilt: Es gibt ein dienstliches Facebook-Verbot für Lehrer. Privat dürfen sie dort aber aktiv sein und sich auch mit Schülern befreunden. dpa

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