Volkshochschulverband fordert Schadenersatz von Buchhalterin

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DÜSSELDORF. Der Verbandsdirektor und der Verwaltungsleiter mussten gehen. Nun startet das gerichtliche Nachspiel. Der Finanzskandal beim Volkshochschulverband beschäftigt jetzt das Arbeitsgericht. Es geht um die Buchhalterin, die beim nordrhein-westfälischen Landesverband der VHS rund 1,4 Millionen Euro veruntreut haben soll.

Das Arbeitsgericht Düsseldorf will klären, ob dem Volkshochschulverband NRW Schadenersatz zusteht. Die Buchhalterin soll nach Angaben des Gericht in den Jahren 2009 bis 2013 in weit mehr als hundert Fällen Geld des Verbandes auf ihr Konto überwiesen haben, um damit eigene Schulden zu begleichen.

Misswirtschaft, Unterschlagung, Führungsversagen. Nun klärt das Arbeitsgericht Düsseldorf, ob dem Volkshochschulverband Schadenersatz zusteht. Foto: FaceMePLS / flickr (CC BY 2.0)
Misswirtschaft, Unterschlagung, Führungsversagen. Nun klärt das Arbeitsgericht Düsseldorf, ob dem Volkshochschulverband Schadenersatz zusteht. Foto: FaceMePLS / flickr (CC BY 2.0)
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Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt seit September 2013 wegen des Verdachts der Untreue gegen die Frau. Ob und wann es auch zu einem Strafverfahren kommt, ist nach Angaben eines Sprechers offen. Die Ermittlungen seien «ausgeweitet» worden.

Im Zuge des VHS-Finanzskandals mussten neben der Buchhalterin auch der Verbandsdirektor und der Verwaltungsleiter als Hauptverantwortliche ihren Hut nehmen. (dpa)

zum Bericht: Volkshochschulen: Buchhalterin veruntreut 1,4 Millionen Euro

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