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Thüringer GEW dringt auf einheitliche Vergütung der Grundschullehrer

ERFURT. SPD-Bildungsexperte Hans-Jürgen Döring will die Schlechterstellung von Kollegen mit DDR-Ausbildung in Thüringen beenden. Der Freistaat bezahle seine Grundschullehrer deutschlandweit am schlechtesten, moniert indes die GEW.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dringt auf eine einheitliche Vergütung der Grundschullehrer in Thüringen. «Der Freistaat bezahlt seine Grundschullehrer deutschlandweit am schlechtesten», kritisierte GEW-Landeschef Torsten Wolf und forderte eine entsprechende Nachbesserung des Besoldungsgesetzes, das derzeit im Landtag beraten wird. Derzeit sei fast jede zweite der mehr als 1960 Lehrkräfte an den Grundschulen zu niedrig eingruppiert. Die SPD-Fraktion kündigte an, diese langjährige Schlechterstellung von Pädagogen mit DDR-Ausbildung abschaffen zu wollen.

SPD-Bildungsexperte Hans-Jürgen Döring kündigte dazu Gespräche mit dem Koalitionspartner CDU an. Er gehe davon aus, dass sich die CDU der künftigen Gleichbehandlung aller Grundschullehrer nicht verweigern werde, sagte Döring. Thüringer Grundschullehrer, die in der DDR keine akademische Ausbildung absolvierten, seien gegenüber ihren Kollegen mit einem nach 1989 erlangten Universitätsabschluss derzeit niedriger eingruppiert und würden damit auch schlechter bezahlt. Die GEW sprach von einem Problem, das die Landesregierung seit Jahren sträflich vernachlässigt habe. (dpa)

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