Münch: Neues Landesschulamt geht planmäßig an den Start

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POTSDAM. Das neue Brandenburger Landesschulamt hat nach Darstellung von Bildungsministerin Martina Münch (SPD) seine Arbeit planmäßig aufgenommen.

«Die Umzüge und Einrichtung der Standorte laufen wie geplant», sagte Münch. Münchs Reform der Schulbehörden ist seit langem umstritten. Das neue zentrale Landesschulamt steuert vier Regionalstellen, die die bisherigen sechs Schulämter ersetzen. Die Behörde ist vorerst ohne oberste Leitung, weil Münch mit der Installierung ihrer Büroleiterin als Präsidentin scheiterte. Über die Personalie soll noch das Landeskabinett entscheiden.

Alles nach Plan beim Landesschulamt? Bildungsministerin Martina Münch (SPD) sagt „ja“. Foto: Nicola / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 4.0)
Alles nach Plan beim Landesschulamt? Bildungsministerin Martina Münch (SPD) sagt „ja“. Foto: Nicola / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 4.0)
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Mit dem Landesamt für Schule und Lehrerbildung werde eine effiziente und zukunftssichere Schulaufsicht geschaffen, betonte die Ministerin noch einmal am Mittwoch. Der Regierungsbeschluss, das Personal in der Landesverwaltung zu reduzieren, habe auch die staatlichen Schulämter und das Landesinstitut für Lehrerbildung betroffen. So würden dort 2018 von derzeit rund 310 Stellen nur noch 264 übrigbleiben. (dpa)

Informationen zum Landesschulamt Brandenburg
zum Bericht: Münch: Neues Landesschulamt in Bürocontainern ist «angemessen»

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1 KOMMENTAR

  1. Auf den künftigen Bildungsminister Brandenburgs wartet Arbeit ohne Ende.

    Münchs Vorgänger im Bildungsministerium Brandenburgs, Holger Rupprecht, hat es fertiggebracht, dass der Hauptsponsor des Sportvereins, dessen Präsiden Rupprecht war, sich öffentliche finanzielle Unterstützung für fast 1000 Schüler, die es lediglich auf dem Papier gab, genehmigen konnte, ohne veröffentlichten Protest dafür zu ernten.

    Nachdem im letzten Jahr klar wurde, wie die DDR-Heimpädagogik Eingang in die Arbeit öffentlich finanzierter privater Heimträger fand, müssen DDR-Beschämungsrelikte auch im öffentlichen und privaten Schulwesen endlich ein Ende nehmen.
    Öffentlich großzügig finanzierte Auffanggesellschaften für stasibelastete Lehrer, wie z.B. der ADAC-artig organisierte Urania e.V. mit seiner Urania GmbH müssen endlich durchleuchtet werden.
    Mit der Besetzung des Bildungsministeriums und des Landesschulamtes werden die Weichen dafür gestellt.

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