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Rohrreiniger-Experiment geht ins Auge: Sieben Schüler verletzt

Der Versuch eines 13-Jährigen, ein Experiment aus dem Internet nachzumachen, hat im sauerländischen Werdohl am Donnerstag sieben Veletzte gefordert. Der Siebtklässler hatte eine mit handelsüblichem Rohrreiniger gefüllte Plastikflasche mit in die Schule gebracht und am Ende einer Pause auf dem Schulhof mit Wasser aufgefüllt. Als er das Gemisch schüttelte, explodierte die Flasche. «Der Junge hat die ganze Ladung ins Gesicht bekommen», sagte Rektor Bernd Bunge. Sechs umstehende Klassenkameraden bekamen Spritzer ab und erlitten ebenfalls Verätzungen im Gesicht. Der 13-Jährige kam nach Auskunft der Polizei in Iserlohn in eine Augenklinik, seine 13 bis 15 Jahre alten Klassenkameraden wurden in Krankenhäuser gebracht.

Nach einem Unfall müssen viele Patieten grundlegende Dinge wieder lernen. (Foto: Wiesbaden112.de/Flickr CC BY-NC-ND 2.0)

Der 13-Jährige ist nach seinem leichtsinnigen Experiment in einer Augenklinik. (Foto: Wiesbaden112.de/Flickr CC BY-NC-ND 2.0)

Der Vorfall habe die Schüler geschockt, sagte Bunge. «Es gibt da ja Videos im Internet, welchen Spass das macht, wenn so etwas explodiert. Was dabei passieren kann, ist denen nicht bewusst gewesen.» Sein Kollege, der die Klasse zum Unterricht abholen wollte, habe einen lauten Knall gehört. «Das hat wohl richtig gerummst. Die Flasche war längs aufgerissen.» Noch bevor der Rettungsdienst kam, seien die Augen den Jungen gespült worden. dpa

Ein Kommentar

  1. Na das ist ja mal wortwörtlich ins Auge gegangen. Ich hoffe dem Jungen geht es wieder besser. Zur Rohrreinigung werden ja schon teilweise starke Chemikalien eingesetzt.

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