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Zweite Runde beginnt: Tarifverhandlungen für Kita-Beschäftigte – Gewerkschaften machen Druck

MÜNSTER. Unter dem Druck neuer Warnstreiks werden die Tarifverhandlungen für die staatlichen Kindergärten am Montag (11.00 Uhr) in Münster fortgesetzt. Die Gewerkschaften Verdi und GEW streiten gemeinsam für eine verbesserte Eingruppierung der bundesweit mehr als 300 000 Kinderpfleger, Erzieher und Sozialarbeiter. Dies würde laut Verdi durchschnittlich zu einer Einkommensverbesserung von zehn Prozent führen. Die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) hatte das Ende Februar bei einem Treffen in Hannover abgelehnt.

Um ihre Forderung zu unterstreichen, hat Verdi Beschäftigte in den öffentlichen Kitas in Nordrhein-Westfalen und Hamburg zum Streik aufgerufen. Viele Kitas in den Bundesländern würden daher am Montag geschlossen bleiben, kündigte Verdi an. Allein in NRW hat Verdi 8.000 Beschäftigte zum Streik aufgerufen. In Hamburg werde mit mehr als 1000 Streikenden gerechnet, sagte ein Gewerkschaftssprecher auf Anfrage. Hintergrund ist die zweite Tarifverhandlungsrunde für die Erzieher in kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Verhandlungen werden am Montag (11.00 Uhr) in Münster fortgesetzt. dpa

Zum Bericht: Im Kita-und Schultarifstreit droht harte Auseinandersetzung – Bsirske greift Schäuble an

 

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