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Digitale Bildung breitflächig verankern

Das „Netzwerk Digitale Bildung“ will Akteure aus dem Bildungsbereich zusammenbringen. Zum Start können sich Schulen um die Ausstattung eines „Collaborative Classroom“ bewerben.

Der digitale Wandel hat längst auch die Schulen und Hochschulen sowie die Berufliche Bildung erfasst. Um die damit verbundenen Umstellungen zu erleichtern, Chancen und Hindernisse zu diskutieren und optimale Rahmenbedingungen für neue Lernansätze zu schaffen, hat SMART Technologies Deutschland GmbH jetzt das „Netzwerk Digitale Bildung: Zukunft. Lernen!“ ins Leben gerufen. Auf der Internetplattform www.netzwerk-digitale-bildung.de finden Lehrkräfte, Entscheider und alle, die sich für Digitale Bildung interessieren, Ideen, Erfahrungen, Diskussionsanlässe und konkrete Empfehlungen aus der Praxis.

Netzwerk Digitale Bildung

Das Netzwerk startet mit der Ausschreibung eines „Collaborative Classroom“ im Wert von 20.000 Euro. Interessierte Schulen aus ganz Deutschland können sich um die technische Ausstattung, die Software-Lizenzen sowie die notwendigen Trainings mit einem Motivationsschreiben bewerben.

Explizit richtet sich das Netzwerk auch an diejenigen, die neben der Diskussion über die Chancen der Digitalen Bildung ihre Befürchtungen formulieren und Hindernisse benennen wollen. „Um Digitale Bildung breitflächig zu etablieren, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle daran teilhaben können und wollen“, sagt Josef Blank, Geschäftsführer der SMART Technologies Deutschland und Sprecher des Netzwerks. „Dafür sollten nicht nur die Anforderungen an die digitale Infrastruktur sowie an neue und erweiterte Kompetenzen der Lehrenden geklärt werden, sondern auch Grenzen von Technologie im Unterricht diskutiert werden. Unser Netzwerk will dafür ein Forum bieten.“

Diskussionen, Best Practice und Ideenbörse
Der Internetauftritt des Netzwerks Digitale Bildung bietet umfassende Berichte aus der Praxis sowie Informationen, die die Diskussion motivieren und den Austausch anregen sollen: angefangen von Smartphones im Unterricht über Informationen zu Projekten wie Lehrerfortbildungen bis hin zu einer aktuellen Schau über die Berichterstattung zur Digitalen Bildung im Netz. Darüber hinaus sind Online-Diskussionen zu verschiedenen Themen aus Schule, Hochschule und Beruflicher Bildung geplant.

Digitale Bildung in Deutschland auf unterschiedlichem Niveau
Ein Anlass für die Gründung des Netzwerks ist die Beobachtung, dass sich die Digitale Bildung in Schulen, Hochschulen und auch in der Beruflichen Bildung aktuell auf sehr unterschiedlichem Niveau entwickelt. Abhängig ist der Fortschritt von der jeweiligen technischen und personellen Ausstattung, von unterschiedlichen politischen Vorgaben in den verschiedenen Ländern und vom Engagement einzelner Lehrpersonen sowie ihrer Haltung gegenüber technischen Innovationen. „Es entsteht vielerorts eine Kluft zwischen den Verantwortlichen und Akteuren, die den digitalen Wandel in den Bildungseinrichtungen mit großem Enthusiasmus vorantreiben, und denen, die sich angesichts der Veränderungen in ihren Bedenken und kritischen Anmerkungen abgehängt fühlen“, sagt Josef Blank. Diese Kluft will das Netzwerk abbauen und für alle die gleichen Chancen schaffen, an der Digitalen Bildung teilzuhaben.

Weitere Informationen:
www.netzwerk-digitale-bildung.de

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