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Es ist nicht Ikea: Schwedische Firma will Deutschlands größter Kita-Betreiber werden

BERLIN. Der schwedische Finanzinvestor EQT will groß in das Geschäft mit Kindergärten in Deutschland einsteigen. «Deutschland ist ein phantastischer Markt für dieses Geschäft, da noch ein Nachholbedarf besteht», sagte EQT-Chef Thomas von Koch der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Gibt es bald viele Kindergärten eines schwedischen Betreibers in Deutschland? Foto: Fredrik Rubensson / flickr (CC BY-SA 2.0)

Gibt es bald viele Kindergärten eines schwedischen Betreibers in Deutschland? Foto: Fredrik Rubensson / flickr (CC BY-SA 2.0)

Ein Anfang ist bereits gemacht, sieben Kindergärten im Großraum München hat die EQT-Tochter Academedia, der größte Bildungskonzern Skandinaviens, dem Bericht zufolge schon übernommen. Ziel ist es, der größte Anbieter in Deutschland zu werden: «Ein Drittel aller Kindergärten in Nordeuropa gehören uns: Warum sollten wir in Deutschland nicht ähnliche Marktanteile erreichen?», sagte Koch.

EQT ist von der renommierten schwedischen Unternehmerfamilie Wallenberg gegründet worden. Die Investitionen in Deutschland begründete der Chef so: «Die Länder sind kulturell nahe. Am liebsten investieren wir in Länder mit Bier-Trinkern. Ihr Deutschen trinkt exzellentes Bier. In Rotwein-Länder fangen wir an, uns langsam auszubreiten, in Italien wie Spanien. In Frankreich sind wir gar nicht. Die Wodka-Welt haben wir verlassen, haben beschlossen, uns aus Polen zurückzuziehen.» dpa

Ein Kommentar

  1. Wodka, Bier, Wein ?
    Der EQT-Konzern möge trinken was und wo er will, aber nicht in deutschen Kitas, in denen er nun die Flasche zum Renditemachen an den Hals setzt: Wehret den Anfängen !

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