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Verband Niedersächsischer Lehrkräfte: Enttäuschung über Ergebnisse der Haushaltsklausur

HANNOVER. Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL/VDR) zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse der Haushaltsklausur der rot-grünen Landesregierung. „Die Landesregierung hat es versäumt, die Weichen für die Zukunft der Niedersächsischen Schulen wirkungsvoll und nachhaltig zu stellen. Es reicht nicht aus, Lehrerstellen auszuschreiben, wenn die Rahmenbedingungen für die Einstellung neuer Lehrkräfte unattraktiv sind. Schon jetzt zeigt sich, dass es sehr schwierig ist, ausgeschriebene Stellen zu besetzen. Das wird auch 2017/18 nicht besser werden, wenn nicht endlich die Attraktivität des Lehrerberufes in Niedersachsen angehoben wird. So locken andere Bundesländer gerade im Sekundar-I-Bereich mit einer höheren Besoldung. Auch ist die zu erteilende Stundenzahl im Vergleich zur Besoldung unattraktiv“, kritisiert der VNL/VDR-Landesvorsitzende Manfred Busch in einer ersten Reaktion zur Haushaltsklausur der Landesregierung.

Der VNL/VDR begrüßt die wiederholt getätigte Aussage, dass das Land die Schulsozialarbeit endlich als seine Aufgabe übernimmt. Die Ankündigung lenke aber davon ab, dass ein solcher Schritt schon früher als 2017/18 hätte erfolgen können und müssen. Sorgen macht sich der VNL/VDR um die Unterrichtsversorgung an Niedersachsens Schulen. „Die für 2017/18 vorgesehenen 1200 Lehrerstellen zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung werden allenfalls zur Aufrechterhaltung der jetzt schon schlechten Unterrichtsversorgung reichen, von einer Verbesserung wird kaum die Rede sein können“, so Busch.

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