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„Die beste Reform ist keine Reform“: Direktoren fordern Politik auf, Schulen in Ruhe zu lassen

HANNOVER. Einen zehnjährigen Reformstopp an den Schulen hat die niedersächsische Direktorenvereinigung (NDV) gefordert. «Die beste Reform ist keine Reform», sagte der Vorsitzende der Direktorenvereinigung, Wolfgang Schimpf, der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung».

«Wir schlagen einen Schulpakt zwischen den Parteien vor, der mindestens auf ein Jahrzehnt die bestehenden Strukturen festschreibt, um den Schulen endlich Zeit für die notwendigen inneren Entwicklungen zu geben.» Die Politik solle sich auf realistische und umsetzbare Ziele beschränken und keine Erwartungen wecken, die nicht erfüllbar seien. Es müsse Schluss damit sein, immer neue politische Ziele wie Inklusion und Ganztag in die Schulen hineinzutragen, für deren Umsetzung nicht das nötige Personal da sei, sagte der Chef der Direktorenvereinigung der «HAZ».

Zum Bericht: Die Grenzen der Inklusion: Immer mehr Schüler werden von der Schulpflicht „entbunden“ – heißt: Sie müssen zu Hause bleiben

Ein Kommentar

  1. Die Ziele kann man ruhig setzen. Man sollte jedoch den Schulen bei jeder tiefgreifenden Strukturreform genügend Zeit zur Umsetzung geben, wobei ich hier über mindestens 10 Jahre schreibe und nicht die Zeit bis zur nächsten wichtigen Wahl oder Dividendenzahlung bei den davon profitierenden Unternehmen.

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