Angeblich ist noch alles offen: Seehofer will Mitte März über mögliche G9-Rückkehr entscheiden

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MÜNCHEN. Bayern wird wohl zum neunjährigen Gymnasium zurückkehren – darauf deutet längst alles hin. Im März soll endgültig entschieden werden.

Ließ schon früher seine Sympathien für G9 erkennen: Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: Ailura / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Ließ schon früher seine Sympathien für G9 erkennen: Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: Ailura / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Entscheidung über die Zukunft des bayerischen Gymnasiums und eine mögliche Rückkehr zum G9 nun für Mitte März angekündigt. Diesen Termin nannte der CSU-Chef am Montag nach Teilnehmerangaben in einer CSU-Vorstandssitzung in München. Vorher wolle er nochmals mit der CSU-Fraktion und den Verbänden reden. Ein konkreter Termin für ein abschließendes Spitzengespräch in der Staatskanzlei ist noch offen.

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Seehofer stellte klar, es sei noch nichts entschieden. «Es gibt keine Entscheidung G8/G9», sagte er bereits vor der Sitzung. «Ich führe Gespräche, um eine Entscheidung vorzubereiten, und ich führe nicht Gespräche, um eine bereits getroffene Entscheidung zu erläutern.»

In der Vorstandssitzung sagte Seehofer nach Teilnehmerangaben, dass es im März nicht nur eine Grundsatzentscheidung geben solle. Vielmehr solle es dann auch um Details gehen: den Lehrplan oder neue Stellen.

Eltern, Schüler und maßgebliche Verbände sowie die Opposition fordern seit langem, dass es künftig überall in Bayern wieder G9-Züge geben soll. Die Tendenz geht aber inzwischen dahin, dass es bald wieder ein grundständiges G9 geben wird – mit einer Option für «schnelle» Schüler, das Abitur wie derzeit auch schon nach acht Jahren abzulegen. Ein Wahlmodell, bei dem jede Schule für sich hätte entscheiden können, ob sie G8 oder G9 anbieten will, ist nach Ansicht der allermeisten CSU-Abgeordneten vom Tisch. Auch die Junge Union hatte sich zuletzt sehr eindeutig für G9 ausgesprochen. dpa

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2 KOMMENTARE

  1. Ich bin mal gespannt, welches Schuljahr die schnellen Schüler überspringen, was die anderen in dem Schuljahr machen und nach welchen Kriterien schnell und nicht schnell unterschieden wird. Ich vermute mal ein zusätzliches Jahr vor der Qualifikationsphase, in dem kein oder kaum neuer Stoff behandelt und nur die pubertätsbedingt nicht gelernte Algebra bzw. Grammatik wiederholt wird.

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