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Hessischer Philologenverband freut sich über die angekündigte Besoldungserhöhung: „Ein guter Anfang“

WIESBADEN. Nachdrücklich begrüßt der Hessische Philologenverband die heute vom Ministerpräsidenten Volker Bouffier angekündigte Übertragung des Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst auf die Landesbeamten. Die rund 90.000 Beschäftigten erhalten ein Plus von 2,0 Prozent in diesem und 2,2 Prozent im kommenden Jahr. Dies ist ein gutes Signal, die Serie der Einkommensminderung der Beamten zu beenden.

„Nun kann es weitergehen“, kommentierte Jürgen Hartmann, Vorsitzender des Philologenverbandes, in einer ersten Reaktion. Als nächstes sieht er den Ausgleich für die mageren Jahre auf der politischen Agenda. Nach der Nullrunde 2015 in Kombination mit Kürzungen bei der Beihilfe und der marginalen Erhöhung in 2016 von 0,5 Prozent war die Stimmung auf einem Tiefpunkt angelangt. Der Besoldungsabbau der Jahre 2015 und 2016 muss daher dringend rückwirkend korrigiert werden, um die Attraktivität des Beamtentums auch zukünftig aufrechtzuerhalten.

Trotz der nun erfolgten Anpassung der Beamtenbezüge an den jüngsten Tarifabschluss für Angestellte gibt es im Lehrerbereich aber nach wie vor Handlungsbedarf. „Es bedarf weiterer Anstrengungen und finanzieller Ressourcen, um der zunehmenden Beanspruchung der Lehrkräfte in vielen Bereichen ihres schulischen Wirkens entgegen zu wirken“, konstatiert Jürgen Hartmann weiter. N4t

2 Kommentare

  1. „Nur so kann es weitergehen.“

    Womit? Dass Gehaltssteigerungen gerade mal der Inflationsrate entsprechen? Man gestatte mir zu, dass ich mich etwas veralbert fühle und dem Vorsitzenden des Philologenverbandes Mathenachhilfe empfehle.

  2. Das Beamtentum ist nicht wegen der Gehälter attraktiv, sondern vor allem wegen der (weitgehenden) Unkündbarkeit und der Pensionshöhe (71 % oder so vom letzten Gehalt).

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