Chaos an Schulen durch Abordnungen: Heiligenstadt und Landesschulbehörden-Chef müssen im Kultusausschuss Stellung nehmen

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HANNOVER. Der akute Lehrermangel sowie Unterrichtsausfälle sollen am Freitag (10.30 Uhr) im Kultusausschuss des niedersächsischen Landtages diskutiert werden. Auf Antrag der CDU-Fraktion nehmen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sowie der Leiter der Landesschulbehörde, Ulrich Dempwolf, zur aktuellen Situation in den Schulen Stellung. Die Christdemokraten halten die rot-grüne Schulpolitik für verfehlt, sie wollen in der kommenden Woche einen Antrag mit Sofortmaßnahmen ins Parlament einbringen. Sie fordern unter anderem eine Übernahmegarantie für junge Lehrer nach ihrem Referendariat.

Lehrermangel-Chaos – Kurzfristige Abordnungen von Kollegen noch nach Schuljahresbeginn setzen Stundenpläne außer Kraft

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In der Ausschuss-Sitzung werden auch die Abordnungen von Lehrern zum Start des neuen Schuljahres zur Sprache kommen. Viele Gymnasien erhielten erst am letzten Ferientag den Auftrag, Lehrer für teils bis zu 100 Stunden an Grund-, Haupt- oder Oberschulen zeitweise abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lehrkräfte schon an der eigenen Schule verplant. «Diese kurzfristigen Abordnungen sind im höchsten Maße ärgerlich», sagte der Vorsitzende des Schulleitungsverbandes Niedersachsen, Frank Stöber. «Natürlich erklären wir uns solidarisch mit den Grundschulen. Aber jetzt müssen wir mit unseren Planungen wieder von vorne anfangen, das ist verantwortungslos.» dpa

 

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