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Digitales Klassenzimmer – Bildungsminister Tullner will Konzept vorlegen

MAGDEBURG. Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner will noch im August ein Landeskonzept zum Thema digitale Bildung vorlegen. Das kündigte der CDU-Politiker am Montag an. Parallel laufe bereits ein eigenes Förderprogramm zur besseren Ausstattung der Schulen für das Lernen mithilfe von Internet, elektronischer Tafel und Tablet. Auch der Breitbandausbau und die Anbindung der Schulen dran würden forciert, so Tullner.

Die Herausforderungen bei der Digitalisierung im Bereich der Bildung seien nur von Bund, Ländern und Schulträgern gemeinsam zu stemmen, erklärte der Minister weiter. Damit spielte er auf die neuen Debatten um den sogenannten Digitalpakt an, den Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zugesagt hatte. Nach ihren Wünschen sollen die Länder vom kommenden Jahr an vom Bund fünf Milliarden Euro bekommen, um die Klassenzimmer mit digitaler Technik auszustatten. Zuletzt war die Frage aufgekommen, ob der Pakt überhaupt kommt, weil bisher keine Haushaltsmittel im Bund dafür eingeplant sind.

„Wir sind auf einem guten Weg, um den Digitalpakt Schule Wirklichkeit werden zu lassen“, zeigte sich Wanka am Montag per Mitteilung zuversichtlich. Bis Ende des Jahres solle die nötige Bund-Länder-Vereinbarung erarbeitet werden. Dann soll der Digitalpakt unterrichtsreif sein. dpa

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