“Immer eine zweite Mama daneben”: Können Schulassistenzen Inklusion gefährden? Bildungsforscher warnen

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HANNOVER. Schulassistenzen ermöglichen es einigen Kindern mit Behinderung eine Regelschule zu besuchen. Experten beklagen jedoch, dass sie diese Kinder nicht integrieren, sondern eher ausgrenzen. Einige Schulen experimentieren nun mit neuen Modellen der inklusiven Schule.

Die gesetzlich verankerte Inklusion geht auf die UN-Behindertenrechtskonvention zurück - deren Umsetzung wird von der UN überwacht. Foto: Glenn Beltz / flickr (CC BY 2.0)
Die gesetzlich verankerte Inklusion geht auf die UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Foto: Glenn Beltz / flickr (CC BY 2.0)

Immer mehr Schulassistenzen begleiten Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen oder mit sozialen Auffälligkeiten an niedersächsischen Schulen. Meist sind Schulassistenzen Frauen, die mindestens einen Realabschluss besitzen. Sie sitzen im Unterricht neben einzelnen Schülern, helfen ihnen sich auf Aufgaben zu konzentrieren, erklären den Schulstoff noch einmal, helfen auf die Toilette zu gehen oder vermitteln bei Wutanfällen. Eltern müssen diese Hilfskraft beim Sozial- oder Jugendamt beantragen. «Das tun immer mehr Eltern, weil inklusive Regelschulen und teils auch Förderschulen zu wenig Personal haben, das Schülern mit Behinderung hilft, am Unterricht teilzunehmen», sagt Erziehungswissenschaftlerin Karina Meyer von der Universität Göttingen.

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Für viele Erziehungswissenschaftler aber sind Schulassistenzen, die jeweils nur ein Kind betreuen, der falsche Weg zur inklusiven Schule. «Solche Schulassistenzen widersprechen der Inklusion», urteilt etwa Erziehungswissenschaftlerin Anika Lübeck von der Universität Bielefeld, die für den in Hannover sitzenden Bundesverband für Erziehungshilfe Studien aus ganz Deutschland und dem Ausland ausgewertet hat. «Manchmal funktioniert es ganz gut, aber teils wird das behinderte Kind ausgegrenzt und ausgelacht. Es kann schließlich kaum normal mit anderen Schülern interagieren, wenn ständig eine zweite Mama daneben sitzt.» Teils würde das Kind auch vom ständigen Begleiter abhängig.

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Das Kultusministerium kennt und versteht die Vorwürfe der Wissenschaftler teilweise, sagt Sprecher Sebastian Schumacher. Er betont jedoch, dass Kinder mit Behinderung laut Sozialgesetzbuch ein Recht auf Einzelbetreuung haben. So bewilligten die niedersächsischen Sozialämter im vergangenen Jahr 3725 Kindern Schulassistenzen und gaben dafür 72 Millionen Euro aus. Seit der Einführung der inklusiven Schule 2013 haben die Ämter jedes Jahr rund 10 Millionen Euro mehr für deren Löhne und administrative Kosten ausgegeben. Daneben bewilligen auch Jugendämter immer mehr Schülern mit Suchtkrankheiten, Neurosen und Wahnvorstellungen eine Schulassistenz. Zwischen 2008 und 2014 etwa gab es dabei bundesweit einen Anstieg um knapp 92 Prozent. Gesamtzahlen für Niedersachsen liegen nicht vor.

Für den Landesgeschäftsführer des Behindertenverbands Lebenshilfe, Holger Stolz, ist klar: «Dieser dramatische Anstieg zeigt, dass Inklusion viel schwieriger ist, als sich das Politiker vorstellen.»

Besonders kritisch finden Wissenschaftler auch, dass laut Befragungen nur jede zweite Schulassistenz eine pädagogische Ausbildung hat. Laut Gesetz sollten sie daher ihren Schüler nur unterstützen und nicht lehren. «Praktisch geht das meist nicht», sagt Erziehungswissenschaftler Wolfgang Dworschak von der Universität München, der für mehrere Studien Hunderte Schulassistenzen und Lehrer befragt hat. «Und oft übergeben Lehrer der Schulassistentin gar die ganze Verantwortung, das betroffene Kind zu unterrichten.» Eine 2012 veröffentlichte Langzeitstudie aus England hat ergeben, dass Kinder mit Behinderung schulisch noch mehr hinter ihren Mitschülern zurückfallen, wenn sie hauptsächlich von Hilfskräften ohne pädagogische Ausbildung betreut werden.

«Manchmal sitzen gleich drei oder mehr Schulassistenzen in einem Klassenzimmer. Das führt zu Störungen in der Klasse und hilft auch oft nicht den betreuten Kindern», sagt der Professor für Inklusionsforschung, Rolf Werning, von der Universität Hannover, der Lehrer an 600 niedersächsischen Schulen befragt hat. «Viele Lehrer wünschen sich stattdessen pädagogisch geschulte Mitarbeiter, die allen Schülern bei Bedarf helfen können.» Dies fordert auch der Landesverband der Lebenshilfe, der sich wünscht, dass statt Sozial- und Jugendämtern die Schulen die Assistenzen organisieren und anstellen.

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Bundesweit gibt es einige Pilotprojekte, die für Experten auf dem richtigen Weg sind. An der Otfried-Preussler-Schule in Hannover etwa sind je nach Bedarf eine bis drei Assistenzen pro Klasse zuständig. «Mehr Erwachsene sind einfach zu viele», sagt Schulleiterin Alexandra Vanin. Ihre Assistenzen haben alle eine pädagogische Ausbildung. «Früher schickte uns das Jobcenter auch mal Plattenleger ohne Interesse an Kindern als Vertretungen und das war schrecklich», sagt Vanin. Einige dieser Assistenzen hätten im Unterricht gegessen oder telefoniert. Inzwischen kümmern sich ihre Assistenzen auch um Kinder ohne Behinderung. «Wir möchten, dass alle Kinder selbstständig werden und auch Kinder mit Behinderung nicht ständig einen Diener neben sich haben.»

Das Kultusministeriums lobt solche Pilotprojekte, wo eine Schulassistenz mehrere Kinder betreut. «Aus schulfachlicher Sicht spricht vieles dafür, zu Poolbildungen zu kommen», sagt Ministeriumssprecher Schumacher. Um vorhandene Lehrer, Sonderpädagogen und Schulassistenzen zu unterstützen, versucht das Kultusministerium 650 ausgebildete pädagogische Mitarbeiter wie Logopäden, Heilpädagogen, Ergotherapeuten und Sozialarbeiter einzustellen.

Lübeck und Werning geben schließlich zu bedenken, dass eine wirklich inklusive Schule nicht nur Kinder mit einer Behinderung, sondern auch Hochbegabte besonders fördern müsste. Dies tun einzelne Schulen. Ein Gesamtkonzept gibt es landesweit nicht. Von Anne-Sophie Galli, dpa

Studie: Inklusion ist erfolgreich (wenn die Bedingungen stimmen) – im Großen und Ganzen. Einzelne Schüler tun sich allerdings schwer

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9 KOMMENTARE

  1. ZITAT: “So bewilligten die niedersächsischen Sozialämter im vergangenen Jahr 3725 Kindern Schulassistenzen und gaben dafür 72 Millionen Euro aus. Seit der Einführung der inklusiven Schule 2013 haben die Ämter jedes Jahr rund 10 Millionen Euro mehr für deren Löhne und administrative Kosten ausgegeben.”

    Müsste man mal bundesweit hochrechnen. Aber kann ja kein Problem sein. Wir haben doch sprudelnde Steuereinnahmen. (Oder wollen wir lieber Gehaltserhöhungen? Oder lieber Schulassistenzen? Oder lieber den sonderpädagogisch geschulten Zweitlehrer? Hmmm … Oder einfach alles und wir kürzen dafür Hartz IV. Das trfft dann die anderen, niciht uns.)

  2. Ich finde, der Artikel ist interessant und beschreibt reale Probleme. Ich will auch keine 3 Schulassistenzen im Unterricht sitzen haben, obwohl, wie ich höre, sie in manchen Fällen die letzte Rettung der Lehrkräfte sind, überhaupt noch Unterricht durchführen zu können.

    Nun kann man also weiter an der Inklusion basteln oder aber sich eingestehen, dass für manche Kinder Förderschulen besser sind !

  3. Frau Bielefeld schreibt,dass Schulassistentinnen der Inklusion widersprechen, aber dabei brauchen eigentlich sehr viel mehr Kinder diese Begleiter, damit diese motivieren selbstständig weiterzuarbeiten.
    Ohne diese Hilfskräfte sind die Methoden des selbst erforschenden Lernens ,der Gruppenarbeit , der Freiarbeit und Wochenarbeit
    in Verbindung mit der Inklusion überhaupt nicht umsetzbar.
    Wir haben in der Klasse 2 Begleiterinnen, welche weder stören,noch aktiv in den Unterricht eingreifen , und beide sind eine sehr positive Ergänzung, ohne diese könnten die Betroffenen Schüler nicht mitkommen.Der Bedarf ist tatsächlich noch sehr viel größer , aber jetzt wird auch langsam deutlich, dass die Inklusion kein Sparmodell ist.
    Allerdings eignen sich eben offene Unterrichtsmethoden nicht für Schüler mit Autismus,ADHS,ADS,sozial auffällige Schüler, sowie. Schüler mit Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit.
    Weenn man Axiome sel st festlegt, so bedeutet es noch lange ,dass diese die Wirklichkeit abbilden.Das ist ablesbar an der praktizierten Inklusion.

  4. Schulassistenzen ermöglichen so einiges, manches ist im Text beschrieben, bei weitem nicht alles.Was angesprochen wurde, hat einen Hintergrund, stimmt. Nicht jedes Team funktioniert immer gut. Es braucht zusätzliche Absprachen, stimmt auch, und klare Aufgabenbeschreibungen, was nicht immer einfach ist. Das kennt jeder von der Hilfe bei Hausaufgaben: Wann ist es eine Hilfe und wann ist es eher „vorsagen“? Wie viele Eltern schaffen es, ihre Kinder mit Geduld an die Aufgaben zu setzen und wie oft endet es in endlosen Nachmittagen, Streit oder, um dem Konflikt aus dem Weg zu gehen, der Variante, bei der man mehr hilft, als man wirklich möchte. Daraus entsteht dann irgendwann eine Abhängigkeit. Stimmt. Aber das muss nicht so sein! Die meisten Eltern, die sich kümmern, schaffen das sehr gut – und die Schulassitenzen ebenso.

    Die Schulassistenzen haben häufig eine geringe Ausbildung, sie werden auch gering bezahlt und die Anbieter sind eher daran interessiert, weniger ausgebildete und deshalb kostengünstige Kräfte einzusetzen, da sie daran mehr verdienen, schließlich bleibt vom Pauschalbetrag des Jugend- oder Sozialamtes dann mehr übrig. Da ist jemand mit Studium dann schnell überqualifiziert und nicht so gern gesehen. Es geht also an dieser Stelle ums SPAREN und VERDIENEN und nicht um das Kind selbst.

    Die Ämter als Kostenträger sehen den Anstieg und verstehen es nicht, wenn mehrere Assistenzen in einem Raum sitzen. Der Gedanke, dass man dann welche einsparen kann, ist bestechend. Aber Assistenzen bekommt nicht jeder, der es gerne hätte, es braucht Anträge, Gutachten, Begründungen, manchmal ein weiter Weg, obwohl Kinder dringend Hilfe benötigen. Wie viel Hilfe die Kinder benötigen, ist recht unterschiedlich – je nach Kind. Es gibt auch solche, die man keinen Augenblick aus den Augen lassen sollte. Da hilft es nicht, wenn die Assistenz sich einem anderen Kind zuwendet. Bei dem Gedanken, Assistenzen für eine Klasse allein einzusetzen, geht es ums SPAREN, nicht um das Kind selbst.

    Andere Kinder benötigen Hilfe, sobald es an neue Aufgaben geht, weil sie sich schlicht nicht orientieren können oder weil sie (körperlich) nicht in der Lage sind, ein Arbeitsheft aus der Tasche zu nehmen und die entsprechende Seite aufzuschlagen. In anderen Zeiten kann das Kind durchaus selbstständig arbeiten … tatsächlich auch in Gruppenarbeit oder offenen Unterrichtsformen. DANN könnte die Assistenz sich um andere Kinder kümmern, die weniger selbstständig arbeiten oder die in der Gruppe Begleitung benötigen. Das darf sie aber nicht, weil ihre Arbeitsbeschreibung das nicht vorsieht. An dieser Stelle wünschen sich Assistenzen und Lehrkräfte, dass es anders wäre.

    Wenn der Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe zu der Feststellung kommt, dass der Anstieg zeige, dass „Inklusion viel schwieriger ist, als sich das Politiker vorstellen.“, stimme ich dem zu. Wer hat sich mit Lehrkräften in Grundschulen unterhalten und hat sich den Alltag angesehen? Aber ich stelle auch fest, dass, zumindest in unserem Einzugsbereich, erschreckend viele und immer mehr Kinder auffällig sind. Der Bedarf ist immens!
    Schulassistenzen stören nur, wenn das Team nicht passt und die Aufgaben nicht klar abgestimmt sind. In der Realität sind sie ein Segen! Wirklich! Jeden Tag! Jede Stunde! Ich bin dankbar um die Hilfe, um Ansprechpartner, mit denen man sich austauschen kann, um jemanden, der an der Seite der Kinder ist und ihnen den Alltag ermöglich, Frustrationen vermeidet oder auffängt. Diese Assistenzen sind für meinen Alltag unendlich wertvoll und ich schätze ihre Arbeit wert!
    Übrigens sind sie auch quasi das einzige, das in Schule eine Verbesserung der Bedingungen erwirkt, um Inklusion gelingen zu lassen. Sie werden aber von Eltern beantragt und vom Amt bezahlt, nicht vom Land. In sämtlichen schulischen Dokumenten dürfen sie quasi nicht auftauchen, damit kein Kostenanspruch an das Land gestellt werden kann. Schließlich geht es ums SPAREN, nicht ums Kind!

    Eine Ausgrenzung der Kinder auf Grund einer Assistenz habe ich noch nicht erlebt. Vielmehr zeigen die Kinder großes Verständnis dafür, dass manche Kinder eben Hilfe benötigen. Zudem erleben und sehen sie ja jeden Tag, an welcher Stelle die Assistenz hilft, und wo sie sich zurück hält. Den Kindern wird Raum gegeben, sofern das möglich ist. Bei sozial auffälligen Kindern sollte man damit vorsichtig umgehen und den Rahmen nur allmählich erweitern. Diese Kinder können nicht allein mit anderen agieren, nicht weil die Assistenz in Sichtweite ist, sondern weil diese Kinder sozial-emotionale Probleme haben, an denen sie arbeiten müssen. Mit Begleitung gelingt dies besser.

    Vielleicht wäre die eine oder andere Assistenz nicht notwendig, wenn Schulen generell anders personell aufgestellt wären. Wenn in jeder Klasse flächendeckend im ganzen Land zu jeder Stunde ohnehin eine zweite pädagogische Kraft oder gar eine Förderschullehrkraft anwesend wäre und man im Team die vielfältigen Aufgaben meistern könnte.
    Dann wäre es auch so, dass man innerhalb der Schule Teams hätte, Kräfte, die nicht so häufig wechseln, weil Eltern aus Missverständnissen heraus, die Hilfe ablehnen, die damit in der Regel direkt arbeitslos ist.
    Auch wäre es vermutlich einfacher, Aufgabenbeschreibungen zu formulieren oder die Aufgaben miteinander abzusprechen, da dann alle Kräfte zur Schule gehören und innerhalb der Schule ihre Aufgaben abstimmen. Weiterhin würden Hilfeplangespräche in Teilen wegfallen, vermutlich zu Gunsten pädagogischer Konferenzen, die nun auch stattfinden. Man könnte gemeinsam die nächsten Ziele für den Förderplan festlegen und verfolgen, was man nun auch tut, dann aber auf gemeinsamer rechtlicher Basis agiert. Zudem müsste man nicht warten, ob und wann Eltern bereit sind, sich um eine Assistenz zu kümmern, sondern hätte ja die zweite Kraft von Beginn an mit im Unterricht. Dennoch bräuchten einige Kinder zusätzlich wirklich eine persönliche Assistenz, da sie eine ständige Begleitung benötigen!

    Womöglich hätten alle anderen Eltern auch nicht länger das Gefühl, ihr eigenes Kind käme andauernd zu kurz, weil so viele Kinder mit besonderen Bedürfnissen die Zeit der Lehrkräfte binden. Wenn dies also erfolgt ist und Schulen hinreichend mit zusätzlichen Kräften ausgestattet sind, die einige Aufgaben der heutigen Assistenzen übernehmen (also 2-3 pro Klasse ggf. persönliche Assistenzen für Einzelfälle), die zusätzlich pädagogisch mit den Kindern arbeiten können, die dringend notwendige Therapien beginnen, die Lehrkräfte in ihren Tätigkeiten unterstützen, und wenn allen gemeinsam auch noch Beratungszeit eingeräumt wird, DANN reden wir nicht mehr vom SPAREN, sondern vom Kind.

    • Palim
      Danke für den sehr guten Beitrag,der den tatsächlichen Bedarf an Assistenten annähernd beschreibt.
      Wir Eltern müssen den Gutachter und einen Therapeuten organisieren, mit deren Hilfe wir Eltern die Anträge beim zuständigen Jugendamt stellen. Lehrer dürfen die Eltern noch nicht einmal darüber informieren.Und welche Eltern nehmen diese Arbeit schon auf sich.
      Wir haben hier zwei sehr gute Lernbegleiterinnen, darunter eine Studentin der Soziapädagogik, die das Grundschullehrer-Studium abgebrochen hat . Seit dem läuft es gut und niemand fühlt sich gestört.

  5. Das alte Lied von der konzeptlosen, völlig undurchdachten Inklusion! Inklusion um jeden Preis und vor allem auf dem Rücken der förderbedürftigen Kinder! Diese Kinder haben eben keine Lobby, die sich dafür stark macht, dass sie echte Förderung bekommen. Leider verhindert die “Alle-in-einen-Topf-Inklusion”, dass förderbedürftige Kinder auch wirklich zu ihrem Recht auf Förderung kommen. Viel zu leichtfertig hat man die Förderschulen vierelorts zerschlagen und damit auch jahrelang gewachsene Lehrer-Kompetenzteams auseinnandergerissen. Den Preis dafür werden wir in den nächsten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, bezahlen! Schlimm!

    • letzteres gilt meiner Meinung nach aber nur bedingt für die Behinderten, weil das nur vergleichsweise wenige sind. Bezahlen werden die anderen Schüler und die Wirtschaft, weil die Schüler fachlich verkümmern. Das ist aber vielleicht auch so gewollt, weil dummes Stimmvieh keine unangenehme Fragen stellen kann. Das rächt sich zwar, aber nicht erst zur nächsten oder übernächsten Wahl. Für die meisten Politiker ändert sich also nichts.

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