Elternverbände werfen Lehrern vor, die Inklusion zu verweigern – VBE weist das entschieden zurück

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DÜSSELDORF. Zwei Verbände, die Eltern behinderter Kinder vertreten, erheben schwere Vorwürfe gegenüber Lehrerinnen und Lehrern. „Wir nehmen in vielen Bereichen einen fehlenden Willen wahr, Inklusion umzusetzen“, sagt etwa Bernd Kochanek, nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender des Verbands „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ gegenüber der „Rheinischen Post“. Verweigert die Lehrerschaft also die Inklusion? Der VBE Nordrhein-Westfalen weist den Vorwurf entschieden zurück. „Unzureichende Rahmenbedingungen und der Lehrkräftemangel erschweren unsere Arbeit. Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten hochmotiviert und das bis zur Belastungsgrenze“, erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende Anne Deimel.

Fehlt es tatsächlich am Willen seitens der Lehrerschaft, inklusiv zu arbeiten? Foto: Shutterstock
Fehlt es tatsächlich am Willen seitens der Lehrerschaft, inklusiv zu arbeiten? Foto: Shutterstock

Der Verband „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ sowie der Kölner Verein „Mittendrin“ setzen sich für einen möglichst weitgehenden gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung ein, sehen aber massive Probleme bei der Umsetzung in der Praxis.

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Bisher sei vom Versprechen von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die Qualität der Inklusion zu verbessern, „an der Basis nichts Spürbares angekommen“, sagt Elternvertreter Kochanek mit Blick auf Nordrhein-Westfalen. „Wenn das Ministerium die Verbesserung inklusiver Bildung will und sich das nicht von allein entwickelt, bedarf es einer stärkeren zentralen Steuerung, zum Beispiel durch gezielte, verpflichtende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, auch in den Ferien.“ Aus Schulen, von Lehrerverbänden und aus dem Ministerium sei zu hören, „dass Fortbildungsangebote nicht flächendeckend angenommen werden und in Teilen inhaltlich am Ziel vorbeigehen“, sagt Kochanek der „Rheinischen Post“ zufolge. Insbesondere nutzten die Schulleiter die Angebote nicht konsequent „zur Herstellung inklusiver Unterrichtskompetenz und zur Verankerung von Inklusion im Schulprogramm“.

News4teachers-Dossier - gratis herunterladbar: „Das Inklusions-Chaos'
Zur Vorschau – draufklicken

Die zentralen Grundfragen des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht-behinderten Schülern sind bis heute ungeklärt. Inwieweit sind die Gymnasien verpflichtet, sich zu beteiligen? Wo sind die Grenzen der Inklusion? Was ist überhaupt das von der Politik anvisierte Ziel – eine Radikal-Inklusion oder eine Inklusion light? Und was davon ist mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar? Niemand weiß das so recht. Klar ist nur: So fährt die Inklusion vor die Wand.

News4teachers hat nun ein Dossier herausgegeben – Titel: „Das Inklusions-Chaos“ –, das die Probleme journalistisch beleuchtet und versucht, Antworten auf offene Fragen zu geben. Uns geht es darum, eine öffentliche Diskussion anzustoßen, die der Inklusion endlich den Rang gibt, der ihr gebührt: Es ist kein exotisches Nischenprojekt, um das es hier geht, sondern die größte Bildungsreform der vergangenen Jahrzehnte. Unser Ansatz ist kritisch, aber konstruktiv. Wir suchen nach Wegen, wie die Inklusion doch noch gelingen kann. Diskutieren Sie mit! Das Dossier ist auf netzwerk-lernen.de gratis herunterladbar – hier geht’s hin.

Eva-Maria Thoms, Vorsitzende des Vereins „Mittendrin“, kritisiert laut Bericht, nur die Hälfte der weiterführenden Schulen, die inklusiv zu arbeiten hätten, habe überhaupt ein Konzept für den gemeinsamen Unterricht. Die meisten Lehrer fühlten sich für die Inklusion nicht kompetent, aber nur die wenigsten bildeten sich fort.  „Dann ist es nicht verwunderlich, dass es mit der Qualität der inklusiven Bildung hapert, und deshalb muss es verpflichtende Fortbildungen geben.“ Die „Mittendrin“-Vorsitzende schlägt vor: „Um das ganze Kollegium fortzubilden, müsste man die unterrichtsfreie Zeit nutzen. Ein guter Termin für verpflichtende Inklusionsfortbildungen wäre die letzte Woche der Sommerferien.“

Doppelbesetzungen gefordert

Der VBE wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Die Mehrheit der Lehrkräfte spricht sich für die Inklusion aus“, sagt Anne Deimel und verweist auf eine Umfrage im Auftrag ihres Verbandes, nach der allerdings fast alle Lehrerinnen und Lehrer für die inklusive Beschulung die Doppelbesetzung aus Regelschullehrkraft und Sonderpädagoge fordern (News4teachers bereichtete). Die gebe es jedoch nur äußerst selten. „Lehrkräfte und Eltern sollten sich für angemessene Rahmenbedingungen stark machen“, meint Deimel. Die Anforderungen an Lehrkräfte sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Deshalb gelte: „Fortbildungen müssen in der Dienstzeit erfolgen.“

Um die Inklusion erfolgreich umsetzen zu können, fordert der VBE – neben der Doppelbesetzung – eine Unterstützung durch multiprofessionelle Teams etwa aus Schulpsychologen, Sozialarbeitern und Lerntherapeuthen, geeignete bauliche Voraussetzungen, kleinere Klassen sowie eine „bessere Vorbereitung durch angemessene Aus-, Fort- und Weiterbildung“. Damit gibt der VBE den Elternverbandsvertretern zumindest in einem Punkt indirekt Recht: Die Fortbildungsangebote zum Thema Inklusion sind offenbar wirklich qualitativ und quantitativ ausbaufähig. bibo / Agentur für Bildungsjournalismus

Auch auf der Facebook-Seite von News4teachers wird das Thema Inklusion hitzig diskutiert.

Gegen „bloße Mängelverwaltung“: Inklusionsbündnis fordert bessere Bedingungen – und: Förderschulen abbauen!

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16 KOMMENTARE

  1. Um es kurz zusammenzufassen: Diese Elternverbände fordern Bedingungen, die sie an den Förderschulen vorfanden.

    Kleine Anmerkung zu dem obigen Bild: Kleine Mädchen im Rolli sind kein Problem in Bezug auf die Inklusion, weshalb das Bild ungünstig gewählt ist. Der Redaktion kann man aber kaum einen Vorwurf machen, weil Bilder dieser Machart auf shutterstock unter dem Stichwort “disabled child” deutlich überrepräsentiert sind, gefolgt vom Downsyndrom. Leider entspricht die Realität nicht diesem Zuckerguss.

  2. Nicht die Elternverbände fordern Bedingungen, die angeblich an Förderschulen vorherrschen, noch sagen sie, daß sie sie dort vorfanden. Sie betonen eindeutig, z.B. heute in der PM des Bündnis für inklusive Schulbildung NRW ganz explizit, daß das Wesen von Inklusion ein gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung sei. Wer Bedingungen, wie sie vermeintlich an Förderschulen vorkommen fordert, ist der VBE und macht diese zur Bedingung für Inklusion. Das hat mit Fortbildungen, z.B. in Sachen Reflexion von (unbewußten) Ausgrenzungsmechanismen, Behinderungsbild, inklusive Pädagogik ect., rein gar nichts zu tun. Nach meiner Info sind zudem die Ferien nicht unbedingt in Gänze als Urlaub zu sehen, sondern sie sind einfach “unterrichtsfreie Zeit”. Um auf die Anmerkung zum Bild einzugehen: Es gibt auch individuelle Lehrer, die Down Syndrom für inklusionsungeeignet halten. Insgesamt, gebe ich Ihnen recht, werden stereotyp Rolli-Fahrer und Träger des Down Syndrom als Symbolfiguren für Behinderung missbraucht, obwohl sie nicht diejenigen Kosten- und Verursacher für Probleme bei der Umsetzung von Inklusion sind, als die sie damit dargestellt werden. Noch dazu: Kinder haben keine zunächst keine Schuld. Denn sie zeigen oft intuitive Reaktionen auf unhaltbare Zustände. Kein Grund, um Eltern- oder Lehrerbashing zu betreiben, sondern um der Politik gemeinsam einen Umsetzungsauftrag zu erteilen. Dabei sollte nicht die eigene Mitwirkungspflicht vergessen werden. Denn “Verweigerungstendenzen” haben doch nur Kinder mit Down Syndrom – oder?

    • Mal ein wenig Nachhilfe in Sachen Ferien und unterrichtsfreie Zeit: In jedem Bundesland ist die Arbeitszeit für Beamte gesetzlich festgeschrieben: Es sind immer 40 oder 41 Stunden in der Woche. Da Lehrer mehr Ferien haben als andere Beamte, macht es keinen Sinn, nach der Wochenarbeitszeit zu schauen, sondern man schaut sich die Jahresarbeitszeit an. Feiertage und Ferien einbezogen arbeitet der durchschnittliche Arbeitnehmer/Beamte 44 Wochen im Jahr. 41 Stunden in 44 Wochen machen 1804 Stunden/Jahr (In Bundesländern mit 40 Stunden/Woche sind es 1760 Stunden/Jahr)
      Nun kann jeder Lehrer mal überschlagen, wie viel er so im Jahr arbeitet. Ich komme bei einer eher defensiven Rechnung auf 1950 Stunden im Jahr.
      Ich arbeite also schon jetzt etwa 150 Stunden im Jahr (das sind fast 4 Wochen!!!) zuviel.

      Und dann kommen diese Dumpfbacken von den Elternverbänden und wollen noch eine Arbeitswoche obendrauf? Das ist eine absolute Unverschämtheit! Mit denen ist somit kein Dialog möglich!

      • Das macht die Beliebtheit der Inklusion bei Lehrern noch mehr zunichte. Fortbildungen zum Thema ja, aber nicht während der Ferien, da müssen wir schon genug andere schulische Dinge aufarbeiten/vorbereiten. Und uns von dem ganzen Irrsinn erholen.

  3. Ich habe bereits Inklusion im Klassenzimmer gehabt und meine Kollegin arbeitet seit Jahren als Inklusionslehrerin. Wir bilden uns regelmäßig fort, nur haben wir auch noch andere Kinder mit Bedürfnissen im Klassenraum. Somit besuche ich auch andere Fortbildungen. Ich sehe mich allen Kindern gegenüber verpflichtet.
    Die Sommerferien hatte ich noch nie vollständig als Urlaub, da mir allerdings 28 Urlaubstage zustehen und ich in anderen Ferien häufig Arbeit mitnehme, denke ich nicht, dass man mich zu einem speziellen Zeitpunkt zu Fortbildungen zwangsverpflichen muss. Ich habe nichts dagegen, wenn mir Fortbildungen auch in der unterrichtsfreien Zeit angeboten werden und ich diese nutzen kann, wenn ich das möchte.
    Ich habe entschieden etwas dagegen wenn einzelne Gruppen etwas einfordern, was so wie es zur Zeit läuft nicht leistbar ist und auf dem Rücken aller Kinder ausgetragen wird.
    Und falls mir jetzt einer was von fehlender Differenzierung in meinem Unterricht schreiben will, kann er sich das sparen.
    Manchmal bin ich es echt Leid!

    • “Ich habe entschieden etwas dagegen wenn einzelne Gruppen etwas einfordern, was so wie es zur Zeit läuft nicht leistbar ist und auf dem Rücken aller Kinder ausgetragen wird.”
      So geht es mir auch und mich stört immens, mit welcher moralischen Hochnäsigkeit diese Anwälte meinen, ihren Forderungen stünde oberste Priorität zu. Ständig wird von “Gerechtigkeit” gefaselt, doch wenn’s drauf ankommt, bedeutet Bildungsgerechtigkeit für diese Leute nichts anderes als eine Bevorzugung ihrer Wünsche.
      Der Widerspruch zwischen frommem Gerede und knallhartem Durchboxen eigener Interessen ist manchmal kaum mehr auszuhalten. Ich bin inzwischen soweit, den frömmsten Sprücheklopfern am wenigsten zu vertrauen und in ihrem Gerede vor allem Machtansprüche zu sehen.
      Gewissenhafte Überlegungen in der Sache haben es nicht nötig, mit Moral aufgepeppt und damit erpressungstauglich gemacht zu werden.

  4. Frau Dr. Dorothea Terpitz war Expertin für DIE LINKE in der Kommission des Hessischen Landtages “Kein Kind zurücklassen” und ist oft Gast bei der GEW. Das mag die Sicht der “Elternverbände”, die bestimmt nicht für alle ELtern sprechen, relativieren. Mit dem “Inklusionsgejammer”, das sie den Schulen und Lehrern vorwirft, zieht sie seit Jahren durch das Land.
    Kleiner Hinweis: Natürlich werden an meiner Schüler Kinder mit Beeinträchtigungen und Behinderungen beschult. Und das auch seit der Zeit VOR der Inklusion. Nur eines ist konstant: Auch in diesem Jahr lag die Zuweisung für die Förderung dieser Kinder bei 0,0000000000000000000000 Lehrerstunden. Und das im (ehemaligen ) Bildungsand Nr.1

    • Danke für die Hintergrundinformationen. Die Forderungen von Verbänden muss man immer vor dem Hinblick betrachten, von wem sie kommen.

  5. Die „Mittendrin“-Vorsitzende schlägt vor: „Um das ganze Kollegium fortzubilden, müsste man die unterrichtsfreie Zeit nutzen. Ein guter Termin für verpflichtende Inklusionsfortbildungen wäre die letzte Woche der Sommerferien.“
    2 Dinge sind putzig:
    Man mag seitens dieser Verbände zwar fordern, aber die Ahung dahinter steht scheinbar nicht.
    Die Arbeitszeitberechnung der Lehrkräfte Land auf und Land ab sieht vor, die Ferien durch eine erhöhte Arbeitsbealstung in den Unterrichtswochen vorzuarbeiten!
    EIn Kollegium eine Woche in den Ferien fortzubilden ist eine gute Sache und gute Idee. Das wird aber deshalb nicht gemacht, weil die Länder es sich gar nicht leisten können, dafür die Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte in den Unterrichtswochen herabzusetzen. Das wäre aber zwingend notwednig, denn ausreichend Urteile zur Arbeitszeit der Lehrer, die das ableiten lassen, gibt es ja mittlerweile.

    Zum anderen bin ich erschrocken über die Naivität der “Elternverbände”: Es its ihnen hoffentlich bekannt, dass es zwar viele Fortbildungen gibt und sich in dem Bereich eine große Zahl an Anbietern etabliert hat, wirklich wirksame Fortbildungen – eben in Gruppen über einen längeren Zeitraum – kann sich wiederum keiner leisten.
    Und einfach mal so Fortbildungen zu fordern ohne Sinn und Verstand disqualifiziert die genannten Verbände.

    • Unabhängig von der Qualität der Lehrerfortbildungen muss man auch bedenken, dass in der letzten Ferienwoche schon heute viele Konferenzen stattfinden. Außerdem ist es bei der großen Anzahl Schulen nicht möglich, die Fortbildungen flächendeckend anzubieten, weil es nicht so viele Referenten gibt. Dazu kommt auch noch die Finanzierung in Höhe von sicherlich 500-1000€ netto pro Tag, die kaum eine Schule aufbringen kann.

  6. Was diese Elternverbände ebenfalls übersehen, ist die tatsache, dass Sonderpädagogen mit dem Schwerpunkt Lernen ja auch Probleme bekommen, wenn sie Schüler mit Förderbedarf ESE begleiten sollen.
    Aber reguläre Lehrkräfte machen das so mal eben nebenbei – Fortbildung hin oder her.
    Fortbildungen – wann immer sie stattfinden – sind doch gar nicht das Problem, es geht um Hilfestellungen – neudeutsch Support – in konkreten Problemlagen während eines normalen Unterrichtstages. Ich habe da sowohl als Klassenlehrkraft als auch als Fachlehrkraft nicht vile Zeit, um mich mit Befindlichkeiten herum zu schlagen. Das gilt für regelschüler und Inklusionsschüler. Wenn ein Problem auftritt, muss das nämlich in Nullkommanix gelöst werden oder zumindest ein Status quo hergestellt werden, der eine weitere störungsarme Unterrichtung ermöglicht. Gelingt das nämlich nicht, bleibt nur der Ausschluss vom Unterricht, um die Situation zu entschärfen. Nur bei all den Gesprächen, Maßnahmen und dergleichen mehr fehlt es an Unterstützung. Aufsichtsführende Stellen gehen in solchen Situationen auc erst einmal in Deckung und lasen die Schule eine Lösung finden, die dann aber formal juristisch geprüft wird, schließlich ist man ja Widerspruchsbehörde …

    Ich kann das den schulfachlichen Dezernenten auch nicht einmal verübeln. Die haben auch nicht mehr Urlaubsanspruch als ich und arbeiten teilweise auch während der unterrichtsfreien Zeit, nur besser fortgebildet sind die auch nicht. Kann das anfehlenden Angeboten in diesem bereich liegen, die über allgemeingehaltenes Geschwafel hinausgehen?

  7. „Wir nehmen in vielen Bereichen einen fehlenden Willen wahr, Inklusion umzusetzen“, bei einem solchen Satz fall ich ja fast vom Hocker! Jetzt sind mal wieder die Lehrer schuld, wenn der ganze Karren Inklusion hier schön vor die Wand gefahren wird. Liebe Elternvertreter: Zumindest an Grundschulen hat man als Lehrer gar keine andere Wahl, die Kinder sitzen nämlich einfach da, und man muss sehen, wie man klar kommt – ohne zusätzliche Vorbereitungszeit, ohne Sonderpädagogen, ohne Teamteacher, ohne Schulsozialarbeiter, ohne entsprechende Lehrmaterialien und ohne die für all das notwendige Ausbildung, dafür mit Eltern, die die 1:1-Betreuung der Förderschulen ganz selbstverständlich auch in Regelbetrieb mit tw. 28 Kindern in der Klasse fordern – eine reduzierte Schülerzahl gibts nämlich auch nicht. Aber wehe, ich mahne mal vorsichtig an, dass ein ESE- Kind auch zu Hause gewisse Regeln und Konsequenzen braucht oder dass man auch mit einem L-Kind durchaus das Lesen trainieren sollte, da bin ich dann gleich wieder die unfähige Lehrkraft, die keine Ahnung hat und einfach nicht will…

    • …. und alle wollen eine indivuduelle Förderung, meint: Der Lehrer ist nur für MEIN Kind da, die anderen müssen halt sehen, nur mein Kind ist förderbedürftig….

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