Referendariat für angehende Lehrer in NRW künftig auch in Teilzeit

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Angehende Lehrer können in NRW ihr Referendariat bald auch in Teilzeit machen. «Auf lange Sicht kann diese Möglichkeit auch einen Beitrag zur Verringerung des Lehrermangels leisten», teilte NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) mit.

Teilzeit-Referendariate sind eine zeitgemäße Möglichkeit für junge Lehramtsstudenten.                                                  Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr / CC BY-SA 2.0

Ab November dieses Jahres können Referendare demnach ihre Arbeitszeit auf 75 Prozent reduzieren. Dafür verlängert sich die Ausbildung von derzeit 18 auf 24 Monate. Rund 100 Bewerber hätten sich für den Starttermin auf diese Form des Referendariats beworben, hieß es.

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Bei diesem neuen Modell sei weiterhin ein Tag pro Woche im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung vorgesehen. Reduziert werden dafür die Stunden, die die angehenden Lehrkräfte in der Schule verbringen. Insgesamt haben sich für den Ausbildungszeitraum ab November für alle Lehrämter in NRW rund 5.000 Lehramtsstudenten beworben.

Die GEW begrüßte die Ankündigung des Ministeriums. «Unsere Kampagne für das Teilzeitreferendariat hat offenbar erste Früchte getragen», teilte sie mit. Es seien dort viele Fragen von jungen Menschen eingegangen, die sich diesen Weg wünschten. dpa

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