Kultusminister legen neue Prognose für den Lehrerbedarf vor: Alles halb so schlimm?

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BERLIN. Die Kultusmininsterkonferenz hat endlich – nach fünf Jahren – eine neue Lehrerbedarfsprognose vorgelegt. 2013 ging man noch von sinkenden Schülerzahlen aus. Die Folge: Der aktuelle Lehrermangel wurde verschlafen. Jetzt liegen neue offizielle Zahlen darüber vor, wie sich der Lehrerarbeitsmarkt in den nächsten zwölf Jahren entwickeln wird. Die Daten fallen allerdings optimistischer aus als die einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die bereits im Januar einen dramatischen Lehrermangel vorausgesagt hatte.

Die Berechnungen der KMK zum Lehrerbedarf wurden endlich aktualisiert – nach fünf Jahren. Foto: Wikimedia Commons / Santeri Viinamäki / CC BY-SA 4.0

An Deutschlands Schulen fehlen innerhalb von zehn Jahren nach offizieller Prognose 18.000 Lehrer. Im laufenden Jahr liegt der Bedarf an frischen Kräften laut Berechnungen der Kultusministerkonferenz (KMK) um 11.510 über dem Angebot auf dem Arbeitsmarkt. Die Lücke sinkt auf 2720 im Jahr 2022. Für das Jahr 2027 geht die KMK dann davon aus, dass wieder 3060 mehr ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung stehen als in dem Jahr gebraucht werden.

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Für die insgesamt bis 2030 reichende Prognose rechnet die KMK mit im Schnitt jedes Jahr 700 fehlenden Lehrern. Der Mangel ist in den ostdeutschen Ländern laut der am Donnerstag veröffentlichten KMK-Prognose in den kommenden Jahren dramatischer. Im Westen gibt es demnach im Schnitt 900 mehr Absolventen des Vorbereitungsdienstes als benötigte Lehrer. In den Ostländern fehlen hingegen im Schnitt jährlich rund 1500 Lehrer.

Derzeit gibt es deutschlandweit 798.200 hauptberufliche Lehrkräfte. Von 2018 bis 2030 rechnen die Bildungsminister mit einem jährlichen Einstellungsbedarf von rund 31.900 Lehrern im Schnitt. Aber nur 31.200 ausgebildete Lehrkräfte gebe es jedes Jahr. Stellen nicht besetzt werden können laut der Prognose vor allem in Berufsschulen, Grundschulen, Schulen der mittleren Bildung und in der Sonderpädagogik.

Die Bertelsmann-Studie zufolge fehlen bis ins Jahr 2025 rund 35.000 Lehrer für die ersten Schuljahre. Nach Berechnungen der Stiftung müssten bis 2025 knapp 105.000 neue Lehrer eingestellt werden, die Universitäten können bis dahin aber nur 70.000 Absolventen ausbilden (News4teachers berichtete).

So oder so: KMK-Präsident Helmut Holter sagte, die Zahlen zeigten den akuten Handlungsbedarf für alle Länder. «Wir sind gemeinsam dazu aufgerufen, jede Anstrengung zu unternehmen, um den künftigen Bedarf zu decken», sagte der Bildungsminister Thüringens (Linke). Die Vorausberechnungen dienten den Ländern dazu, zu reagieren. «Es müssen mehr Lehrer ausgebildet werden», sagte Holter.

Besonders viele neue Lehrer braucht der Prognose zufolge Sachsen-Anhalt, wo über die Jahre hinweg nur für rund jede zweite offene Stelle ein ausgebildeter Lehrer zur Verfügung steht. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Thüringen werden viele Stellen kaum besetzt werden können. Im Mai hatte die KMK eine Prognose vorgelegt, nach der die Zahl der Schüler bis 2030 um 278.000 auf 11,2 Millionen steigen wird.

Der Deutsche Philologenverband warf der Politik Versagen vor. Die Vorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte, die Länder hätten die Entwicklung verschlafen. “Eine langfristige Prognose kann nur eine grobe Orientierung bieten.”, sagte sie gegenüber der “Welt”. “Wir brauchen eine jährliche Neuberechnung des tatsächlichen Bedarfs und eine entsprechende Anpassung.”

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sagte: «Wer nicht will, dass für die Bildungsmisere im politischen Nachlass von Angela Merkel künftige Generationen bezahlen müssen, muss jetzt das im Grundgesetz festgeschriebene Kooperationsverbot aufheben.» Dieses Verbot für den Bund, etwa die Schulen grundsätzlich mitzufinanzieren, soll nach dem Willen der Bundesregierung lediglich gelockert werden.

Auch die Grünen-Bildungsexpertin Margit Stumpp sagte: «Der Bund ist hier in der Verantwortung, statt nur in Beton auch in Köpfe und Personal zu investieren.» Die FDP-Bildungsexpertin Nicola Beer sagte: «Wir brauchen eine Qualitätsoffensive, die Kommunen, Bund und Länder gemeinsam angehen.» News4teachers / mit Material der dpa

Lehrermangel: GEW fordert A13 für Grundschullehrer, VBE multiprofessionelle Teams an Schulen

 

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14 KOMMENTARE

  1. In dem Artikel fehlt die Aussage von KMK-Präsident Holter, dass die Zahlen nicht wirklich aussagekräftig sind, da jedes Bundesland ihre Zahlen anders erhebt. Dies soll ZUKÜNFTIG geändert werden und zudem jährlich herausgegeben werden. Wow, richtig fortschrittlich im Jahr 2018.

    Generell bringen diese Zahlen auch nur bedingt was. Es wird nicht darüber berichtet in welchen Fächern man Versorgungslücken hat. Was bringt es also einem zu wissen, dass es in Bundesland X an Schulform Y bedarf gibt, wenn nichts über die Fächer geschrieben wird.

    • Die Bundesländer schauen nur auf die Schülerzahlen, weil sie danach den Bedarf an Lehrkräften berechnen. Die Schulformen und Fächer sind denen reichlich egal, auch wenn sie für einen halbwegs vernünftigen Schulbetrieb unabdingbar sind. Außerdem weiß wirklich jeder, dass MINT an jeder Schulform Mangelware bleiben wird, während Deutsch-Geschichte Sek I/II im Überfluss vorhanden ist.

      • Und trotzdem sind jedes Jahr junge Lehrkräfte auf der Suche nach einer Festanstellung und wundern sich warum sie keinen Job finden. Es fehlt an der entsprechenden Kommunikation. Genauso bei den MINT-Fächern. Es heißt immer, dass man mit MINT-Studiengängen alles richtig machen kann und man sieht es an den Zahlen. Immer mehr Leute studieren in dem Bereich. Das macht sich nur nicht in den Lehramtsstudiengängen bemerkbar, da man dafür gar nicht genug wirbt und die Unternehmen viel lauter schreien was für tolle Arbeitsperspektiven man bei ihnen hat.

        • MINT auf Sek I/II ist nicht so weit von MINT-Hauptfach entfernt. Folglich können Lehramtsstudenten relativ fließend in die freie Wirtschaft wechseln, besonders wenn sie nach dem ersten oder zweiten Staatsexamen doch noch den Doktor dran hängen. Der netto-Stundenlohn ist in DAX-Unternehmen deutlich höher als das, was unter optimalen Umständen im Lehramtsberuf möglich ist. Das gilt auch für Schulleiter.

        • “Und trotzdem sind jedes Jahr junge Lehrkräfte auf der Suche nach einer Festanstellung und wundern sich warum sie keinen Job finden. Es fehlt an der entsprechenden Kommunikation.”

          Mich wundert, dass es Lehrkräfte geben soll, die keine Festanstellung finden.
          In Niedersachsen werden die Stellen öffentlich im Internet ausgeschrieben (ab 19.10.), Stichtage werden zwar noch genannt, da aber auch im laufenden Jahr eingestellt wird, sind sie quasi hinfällig und nur noch für die offiziellen Bewerberrunden maßgeblich.
          Die Liste der offenen Stellen wird dann immer wieder erneuert, sodass man sehen kann, welche Schulen noch offene Stellen haben. Schulen, die ihre Stellen nicht besetzen können, haben die Möglichkeit, in den weiteren Runden die gesuchten Fächer zu verändern. Da kann sich jeder Schulleiter überlegen, ob er zwingend Physik benötigt oder über andere Fächer und den Tausch im Kollegium die Unterrichtsversorgung abdecken kann.
          Im Grundschulbereich wird inzwischen häufig “Mathematik-beliebig” oder “Deutsch-beliebig” ausgeschrieben.

          Sollte man darüber noch immer keine Stelle haben, kann man sich auch noch auf die Vertretungskraft-Stellen-Liste setzen lassen oder gleich selbst bei einem Schulamt in der Peripherie anrufen und sich initiativ bewerben. Die suchen so händeringend, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass da irgendjemand eine Absage erteilt.

          Der Papierkram selbst dauert dann ewig und wenn die Zulassungsvoraussetzungen als Quereinsteiger nicht ausreichen, kommt dann ggf. im letzten Moment doch noch eine Absage von ganz oben, obwohl Dezernentin und Schulleiterin und Bewerberin sich über die nun besetzte Stelle schon gefreut hatten.

          • Ich glaube sie haben meinen Punkt nicht ganz verstanden. Sie sprechen jetzt z.B. von Grundschule oder “Mathematik-beliebig”. Genau das meinte ich doch. Es fehlt genau daran, dass nicht klar wird wo was wann gesucht wird. Man muss zudem bedenken, dass sich Studierende die Schulform und ihre Fächer nach dem Abitur aussuchen und nicht erst nach dem Referendariat. Sicherlich haben es Grundschullehrer oder Mathematiklehrer leicht eine Stelle zu finden. So gut sieht es aber nicht an jeder Schulform und jedem Fach aus.

            Von daher gibt es genug Lehrkräfte, die keine Stelle finden bzw. teilweise auch nicht daran interessiert sind für 3-6 Monate eine befristete Stelle am anderen Ende Deutschlands anzutreten. Wir haben einen Kollegen, welcher seit 4 Jahren an 5 Schulen verteilt in Deutschland unterrichtet hat. Immer befristet. Nun hat er bei uns seit diesem Schuljahr eine Festanstellung bekommen, weil sich alle dafür eingesetzt haben.

          • Palim ist ja hier bekannt dafür, dass sie eine Menge in andere Beiträge hineinzuinterpretieren. Sie selbst verbittet sich das hingegen immer bei anderen. Die Ablenkungen, die sie dadurch streut und unterstellt, führen uns allen meist zu weit. Deutschlehrerin kann sie unmöglich sein!

          • @felixa
            Ich glaube, ich habe Ihren Punkt immer noch nicht verstanden.
            Grundschullehrer finden zurzeit Stellen, weil es nicht genügend ausgebildete Grundschullehrkräfte gibt. Das war vor 25 Jahren noch anders, da mussten sie an die SekI-Schulen gehen, für die sie zumeist auch ausgebildet waren und sich über Jahre mit Vertretungsverträgen über Wasser halten.
            Weil man nun nach ihnen sucht, werden die Stellen beliebig ausgeschrieben. So kann sich quasi jeder darauf bewerben.
            Die gleiche Beliebigkeit ergibt sich für SekI+II, wenn Stellen an Schulen umgewidmet werden können auf andere Fächer.

            Machen Sie es doch mal konkret. Lehrkräfte welcher Fächerkombination finden keine Anstellung quer durch ganz Deutschland? Wo werden grundständig ausgebildete Lehrkräfte mit 2. Examen befristet eingestellt?

          • @palim
            “Machen Sie es doch mal konkret. Lehrkräfte welcher Fächerkombination finden keine Anstellung quer durch ganz Deutschland? Wo werden grundständig ausgebildete Lehrkräfte mit 2. Examen befristet eingestellt?”

            Zunächst einmal ist das doch genau mein Kritikpunkt. Es wird alle paar Jahre eine nichtssagende Prognose herausgebracht, auf die man sich nicht verlassen kann. Wenn ich jetzt anfangen würde zu studieren kann ich mir gar nicht sicher sein, dass bis ich fertig bin (Studium + Ref ca. 7 Jahre), der Bedarf an der von mir gewählten Schulform und den Fächern, z.B. wie sie nannten Grundschullehrer, immer noch da ist. Umgekehrt bedeutet das, dass jedes Jahr Lehrkräfte ausgebildet werden, für die es keine Einsatzzwecke gibt. Populär wurde der Fall durch den BR im Jahr 2015:

            https://www.youtube.com/watch?v=KflDydSATa4

            Dort hieß es zu Beginn man benötige in Bayern dringend Lehrer mit Fächern wie Französisch oder Englisch und kaum waren die Lehrer fertig ausgebildet, saßen diese auf der Straße oder mussten hoffen in anderen Bundesländern eine Einstellung zu finden.

            Ich kann ihnen nicht sagen in welchen Fächern oder auch Schulformen die Chancen am besten oder am schlechtesten stehen, weder jetzt und erst recht nicht in der Zukunft, denn es gibt keine aussagekräftigen Zahlen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Abbildung der Realität (in 6-7 Jahren) bieten können. Das wäre umsetzbar, wird bisher aber nicht gemacht.

          • @ Felixa, Palim kann das auch nicht sagen bzw. belegen. Das tut sie nie. Auf klare Gegenbelege hingegen antwortet sie gewöhnlich nicht mehr, um dann später an anderer Stelle wieder das Gleiche zu behaupten.

          • @Felixa
            “Das wäre umsetzbar, wird bisher aber nicht gemacht.”
            Umsetzbar wäre womöglich, jetzigen Bedarf darzulegen.
            Dazu könnte es eine bundesweite Seite geben, dann müssten sich aber alle Bundesländer abstimmen UND die Kultusminister damit den Bedarf offenlegen.
            Ob eine Prognose für die Schülerzahlen in 7 Jahren und den Bedarf an Lehrkräften nach Schulformen UND Fächern erfolgen kann, weiß ich nicht. In den letzten Jahren wurden ja auch viele Schulformen verändert, Fächer zusammengelegt und doch wieder getrennt, G8 zu G9 und zurück…
            Vielmehr denke ich, dass bei allen diesen Änderungen gar nicht in den Blick genommen wird, wie sich das auf die Zahlen der Lehrkräfte auswirkt. Es wurden z.B. in Nds. gleichzeitig neue Schulformen (Oberschule) und Inklusion eingeführt, die Ausbildungszeit durch Praktika verlängert und trotz Lehrermangels der Rückschritt zu G9 beschlossen. Das alles war vor Jahren nicht bekannt und offenbar fehlt der Überblick dazu.

            Bekannt sind hingegen die Geburtenzahlen und auch die Zahl derjenigen, die ein Lehramtsstudium beginnen. Möglich ist sicher auch eine recht gute Einschätzung, wie viele Lehrkräfte aus dem aktiven Dienst ausscheiden, eine Fächerprognose halte ich dagegen für schwierig, da viele Lehrkräfte nicht bei den Fächern bleiben, die sie ursprünglich studiert haben.

            Was der BR-Beitrag auch anspricht: Offenbar verlassen sich die Kultusministerien darauf, dass genügend Lehrkräfte zwar die Ausbildung machen, danach aber keine Anstellung finden, um für Vertretungen zur Verfügung zu stehen. Eine Mobile Reserve wie in BY gibt es in anderen BL nicht. Zusätzliche Bedarfe werden gar nicht vorgesehen und Förderunterricht etc. seit Jahren zusammengestrichen, um die Statistik zu bedienen. Wenn im System selbst keine Reserven mehr sind und man darauf abzielt, dass genug Lehrkräfte auf der Straße sitzen und auf ihren Einsatz warten, geht diese Rechnung nicht auf – wie man am momentanen Mangel sieht.
            Dieser hat sich seit Jahren angekündigt und immer weiter verschärft, denn Vertretungskräfte sind in meiner Region schon seit Jahren kaum zu finden und auch bei uns werden Referendare als Lückenfüller an Schulen gesetzt.

          • @palim
            “Dazu könnte es eine bundesweite Seite geben, dann müssten sich aber alle Bundesländer abstimmen UND die Kultusminister damit den Bedarf offenlegen.”

            Und wo ist das Problem? Ich finde es unfassbar, dass in heutigen Zeiten alle aneinander vorbeiarbeiten. Es sollten Länder, Kommunen, Schulen und Hochschulen zusammenarbeiten, ohne wenn und aber.

            “Ob eine Prognose für die Schülerzahlen in 7 Jahren und den Bedarf an Lehrkräften nach Schulformen UND Fächern erfolgen kann, weiß ich nicht. In den letzten Jahren wurden ja auch viele Schulformen verändert, Fächer zusammengelegt und doch wieder getrennt, G8 zu G9 und zurück…”

            Das ist machbar, man müsste nur die Hochschulen mit einbinden, indem die Zahlen der Studierenden und der Studienabbrecher mit einbezogen werden. Neue Reformen sollte es eben auch nur dann geben, wenn man sich eben statistisch damit auseinandergesetzt hat welche personellen Kapazitäten benötigt werden. Lieber macht man erst die Reform und schaut dann was auf einen zukommen könnte.

            “eine Fächerprognose halte ich dagegen für schwierig, da viele Lehrkräfte nicht bei den Fächern bleiben, die sie ursprünglich studiert haben”

            Bei so vielen Studierenden wird man eine hohe statistische Sicherheit erreichen können.

  2. Solche Prognose ist nichts wert ohne eine Angabe über die unterstellte demografische Entwicklung, also: wie viele Schulkinder erwartet man? Weviele von denen gehen länger als 10 Jahre zur Schule? Wieviel Zuwanderung wird es bis 2030 geben (niemand weiß das) ? Nichts wird im obigen Artikel dazu gesagt. Man tut so, als sei nur die Seite der Lehramtsstudenten bzw. der Absolventen des Vorbereitungsdienstes zu betrachten. Auch dort stellt sich die Frage: Wieviele von denen werden tatsächlich Lehrer mit einer Vollzeitstelle?

  3. Kritische Journalisten könnten ja auch mal auf die Idee kommen zu fragen, warum es in Österreich ca. 128.000 Lehrer gibt, also ca. ein Sechstel der Zahl der Lehrer in Deutschland, während die Einwohnerzahl von Österreich nur ein Neuntel der von Deutschland beträgt:
    https://oesterreich.orf.at/stories/2906743/
    Stattdessen gibt es eine Art von “Hofberichterstattung” der KMK ohne jeden Ansatz von Kritik.

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