VBE fragt: Wie soll Digitalisierung in den Schulen ohne Geräte funktionieren?

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DÜSSELDORF. „Auf der einen Seite sollen und wollen wir die Kinder fit für die Zukunft machen, dazu gehört selbstverständlich die digitale Welt, auf der anderen Seite fehlen aber die dafür notwendigen Geräte. Jede Lehrkraft benötigt einen Laptop oder ein Tablet. Wir fordern eine zeitgemäße Ausstattung aller Schulen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Nordrhein-Westfalen, anlässlich des Antrags der SPD im Schulausschuss des NRW-Landtags.

Die Digitalisierung erfordert nicht nur Wissen, sondern auch Equipment. Foto: Blake Patterson / flickr / CC BY 2.0

Aktuell biete das Schulministerium durch die mobile Digitalwerkstatt modernen Unterricht zum Anfassen und Ausprobieren. Ein Jahr lang besucht das digitale Klassenzimmer auf einem Truck die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen (News4teachers berichtete).  „Hier wird präsentiert, was wir für alle Schulen fordern. Sehr gerne möchten Lehrkräfte die Chancen der Digitalisierung für ihren Unterricht nutzen. Unsere Umfragen zeigen, dass die Lehrkräfte motiviert sind, es aber an der Ausstattung mangelt“, erklärt Behlau.

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Der VBE weist darauf hin, dass Ausstattung, Fortbildungen und Medienkonzepte nicht einzeln betrachtet, sondern zusammengedacht werden müssen. „Die beste Fortbildung bringt nichts, wenn die Inhalte nicht in der Schule umsetzbar sind. Die Idee, ein privates Gerät zu nutzen, klingt zunächst sehr einfach, wird jedoch durch den notwendigen Datenschutz erschwert. Zudem kann es doch nicht sein, dass ein Arbeitgeber das überhaupt erwartet“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende. News4teachers

Verbände fordern: Dienst-Computer für alle Lehrerinnen und Lehrer – endlich!

 

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