Stiftung Mercator: Schüler sollen China kennenlernen – und Chinesisch lernen

0

ESSEN. Um die Kompetenzen deutscher Schüler mit Blick auf China zu erweitern, hat die Stiftung Mercator den Anstoß zur Gründung eines „Bildungsnetzwerks China“ gegeben. Der Beirat der Stiftung beschloss, den Aufbau bis 2024 mit 7,6 Mio. Euro zu fördern. Die Geschäftsstelle des Netzwerks mit Sitz in Berlin wird Anfang 2020 ihre Arbeit aufnehmen.

China und die Chinesen sind für den allermeisten Schülern in Deutschland überaus fremd. Foto: pxhere / CC0

Zu den zentralen Zielen des initiierten Bildungsnetzwerks China gehört es, dass mehr Schüler Deutschland Chinesisch und in China Deutsch lernen, sich im Fachunterricht mit dem Land auseinandersetzen sowie im direkten Austausch mit Gleichaltrigen mehr über deren Lebenswelt erfahren.  Dazu wird das Bildungsnetzwerk Schulen dabei unterstützen, zum zentralen Bildungs- und Begegnungsort für den Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit China zu werden.

Kultusministerkonferenz unterstützt das Projekt

„Wir freuen uns, dass es uns mit dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz der Länder und dem Goethe Institut gelungen ist Partner zu gewinnen, mit denen wir gemeinsam ein Netzwerk auf- und ausbauen können, um die Chinakompetenzen in Deutschland zu stärken“, so Michael Schwarz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Die Ziele des Netzwerks werden durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

China und Deutschland stehen seit Jahrzehnten in engem Austausch und sind insbesondere auf wirtschaftlicher Ebene eng miteinander verwoben. Mit über 850 Millionen Sprechern weltweit ist Chinesisch die meistgesprochene Sprache der Welt. Rund 16 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung werden in China erbracht. Zudem ist China für den Schutz globaler öffentlicher Güter wie Klima und Umwelt ein zentraler Ansprechpartner. Dennoch verfügten wenige Menschen in Deutschland über ein realistisches Bild von der chinesischen Lebenswelt oder über Erfahrung im Umgang mit Chinesen, nur wenige sprechen Chinesisch, heißt es. Die Stiftung Mercator strebe daher an, durch Kooperation über Ländergrenzen hinweg das gegenseitige Verständnis und Vertrauen der Menschen zu stärken. Agentur für Bildungsjournalismus

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers kommentiert.

Aha-Erlebnisse auf dem Deutschen Kitaleitungskongress: Was eine Delegation aus China an deutscher Frühpädagogik interessiert

Anzeige


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here