Lehrer sehen sich durch Corona zusätzlich belastet – GEW fordert Ausgleich

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KIEL. 59 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Corona-Regelbetrieb mehr als vor der Pandemie. 53 Prozent der Befragten sehen ihre Schule nur schlecht oder sehr schlecht auf eine erneute Phase des Fernunterrichts vorbereitet. Das sind zentrale Ergebnisse einer Befragung von Lehrkräften durch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Schleswig-Holstein. „Entlastung muss her“, so fordert GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke.

Lehrkräfte müssen aufgrund der Corona-Maßnahmen seit Monaten zusätzliche Arbeit leisten. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Die GEW hat im September 2020 eine Online-Befragung ihrer Mitglieder an schleswig-holsteinischen Schulen durchgeführt. Die Botschaft der Befragten ist eindeutig, so heißt es bei der Gewerkschaft: Corona führe zu enormen zusätzlichen Belastungen an den Schulen. Durchsetzung der Hygienemaßnahmen, gestiegener Beaufsichtigungsaufwand und zusätzliche pädagogische Förderung seien enorme Belastungsfaktoren. Schließlich kämen diese Aufgaben zu den normalen Aufgaben einer Lehrkraft obenauf.

„Lehrer können die Mehrbelastung nicht on top leisten“

„Schon vor Corona haben Lehrerinnen und Lehrer zu viel gearbeitet. Corona hat ihre Arbeitsbelastung jetzt noch einmal enorm ansteigen lassen. Die durch Corona hervorgerufene Mehrbelastung können sie aber nicht on top leisten“, bewertete die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke die Ergebnisse der Befragung.

Von der Landesregierung forderte sie einen Sonderetat für den Corona-bedingten Mehraufwand: „Wir brauchen umgehend zusätzliches qualifiziertes Personal, und zwar sowohl mehr Lehrkräfte als auch zusätzliche Schulassistentinnen und Schulassistenten, ebenso Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter.“ Das sei eine unverzichtbare Maßnahme. Zudem müssten Klassenlehrer entlastet werden. Gerade sie seien durch pädagogische Aufgaben sowie Gespräche ganz besonders gefordert. Im Falle von Fernunterricht oder Quarantänemaßnahmen übrigens noch mehr, um den Kontakt mit Schülerinnen und Schülern sowie Eltern aufrecht zu erhalten.

Auch beim Thema Digitalisierung des Unterrichts hakt es noch erheblich

Geht es nach der GEW-Landesvorsitzenden, soll es auch mehr Mittel für individuelle Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler geben. Hierfür könnten die nicht ausgegebenen Mittel des Lernsommers verwendet werden, so Astrid Henke.

Auch beim Thema Digitalisierung hakt es noch erheblich. Nur peu à peu wird die digitale Ausstattung besser. Deshalb wundert es nicht, dass über 50 Prozent der Befragten eine schlechte oder sogar sehr schlechte Vorbereitung ihrer Schule auf eine erneute Phase des Fernunterrichts beklagen. Persönlich fühlen sich fast 50 Prozent der Lehrkräfte schlecht auf erneuten Fernunterricht vorbereitet.

Henke: „Dieses Ergebnis ist mehr als erschreckend. Ohne mehr Tempo bei der Verbesserung der digitalen Ausstattung fehlen an vielen Schulen weiterhin die Voraussetzungen für erfolgreichen Fernunterricht.“ Auch das Angebot und die Zeit für Fortbildungen während des laufenden Betriebes blieben hinter den Erfordernissen zurück. Die Administration und Wartung der Geräte durch die Schulträger sei bisher nur ansatzweise umgesetzt worden. News4teachers

Arbeitszeitstudie: Sieben-Tage-Woche ist für Lehrer obligatorisch – allerdings ist die Belastung im Kollegium stark ungleich verteilt

 

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34 KOMMENTARE

  1. Dann geht es bis in den späten Abend und das Wochenende durch! War bei mir auch so, als 2015 ich plötzlich Praktischen Unterricht in einer VABO Klasse machen sollte. Keinerlei Deutschkenntnisse, wenige konten Englisch! Innerhalb von 4 Wochen wurden aus 5 Schüler 17 Schüler aus 12 verschiedenen Ländern. Alter 15 – über 20 Jahre, Jungen und Mädchen teils mit guter Bildung bis zum Förderschüler oder sogar Analphabeten!
    Wie gesagt,keine Sprachkenntnisse und kein anständiges Material für den Unterricht auf dem Büchermarkt zu finden! Grundschulblogs waren damals meine Rettung! Viel Zeit mit Durchsuchen dieser Blogs verbracht, ausdrucken ( auf eigene Kosten, da oft am Abend zu Hause daran gearbeitet wurde), laminieren, ausschneiden usw., usw.
    Von der Schule keine Hilfe, da keinen Gruppenteilung möglich, kein zweiter Lehrer übrig!
    Als nach 6 Wochen meine Kraft zu Ende war, ich hatte ein volles Deputat und noch andere Klassen mit viel Projektarbeit und Prüfungen am Ende des Jahres im Nacken, wurde endlich entschieden, nur nach hartnäckigen Druck von mir und der Meldung, dass ich dann evtl. wegen Bournout komplett ausfallen würde,dass die Klasse geteilt und 14 -tägig im Wechsel beschult werden sollte!
    Die Schüler konnten bis zu diesem Zeitpunkt kaum ein Wort Deutsch und ich hatte dann immer noch 8 – 9 Schüler vor mir, welchen ich Nahrungszubereitung und zusätzlich noch deutschen Wortschatz mit Grammatik beibringen sollte. 4 Stunden Unterricht mit Theorie, Herstellung der Speisen, Essen, Aufräumen und Einzählen der Kochkojen! Schon mit deutschen Fachklassen eine enge Kiste aber mit dieser Klasse nur leistbar durch lange Nacharbeit in der Küche ohne Schüler! Schulleitung waren die Hände gebunden, mehr Unterrichtsstun den gab es nicht für diese Klasse und dieses Fach!! Von oben angeordmet und vom Lehrer durchzuführen!

  2. Zur Ergänzung, ich habe sehr viel Herzblut in diese damals neue Schulart gesteckt und den Unterricht sehr gerne gehalten! Er wurde im Folgejahr mit dem Fach Werken erweitert, wieder viel zusätzliche Arbeit,aber mit der Info, diese Schulart bleibt uns lange erhalten, gerne durchgeführt! Im dritten Jahr wurde mir eine Kollegin zur Seite gestellt, welche mit meinem Fundus gut arbeiten konnte und selber noch viele gute Ergänzungen beisteuerte! Das Jahr darauf wurde der Unterricht im VABO zusammengestrichen, war dem KM zu teuer, geworden! Unterricht musste überdacht werden, die Schüler hatten auch da kaum Deutschkenntnisse! Brandmail an den BLV hat nichts mehr gebracht, wieder hoher Stress, da Unterrichtszeit viel zu knapp um Deutsch und Fachpraxis zu unterrichten! Das Jahr darauf gab es kein VABO mehr an unserer Schule! Alles für die“ Tonne“, Unterrichtmaterial, verbratene Arbeitszeit und Energie ! Total gefrustet zurückgeblieben!
    Wenige VABO Klassen sind in anderen Berufsschulen noch zu finden und ach übrigens, die Stundenzahl dort für Fachpraktischen Unterricht wurde wieder erhöht, da die Schüler anscheinend doch nicht so schnell Deutsch lernen, das Ziel erreichen als vom KM angedacht, also z.B. das VABO ein weiteres Jahr durchlaufen mussten, einfach an der falschen Stelle ( Personal/Stunden) gespart wurde!

    • @KARIN

      Liebe Karin,

      beim Lesen habe ich deutlich wahrnehmen können, wieviel Wut in Ihnen steckt – zu Recht!
      Aber es ist noch viel mehr Enttäuschung wahrzunehmen, weil Sie sich … ausgenutzt und ausgebeutet vorkommen? – Nein, nicht weil Sie sich so vorkommen, sondern weil es faktisch so ist! (Von dem Faktor „Verarsche“ wollen wir hier besser gar nicht reden …)
      Sehr schön auf den Punkt gebracht hat das der vorige Kommentar von „GriasDi 26. Oktober 2020 um 22:52“.

      Lehrer müssen endlich aufhören, sich ausnutzen zu lassen. (Das gilt auch für Erzieher, Krankenpfleger, Altenpfleger!)

      NUR SO merken Politiker – und auch die restliche Gesellschaft (!) – dass man die Arbeitsleistung dieser Berufsgruppen
      – nicht ständig kleinreden,
      – die berechtigten Forderungen nicht ins Lächerliche ziehen und
      – diese Leute nicht permanent als (faule!) Jammerlappen beschimpfen kann – je nachdem wonach einem gerade ist.

      Bei den Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind, ist ja schon quasi „eingepreist“, dass mit ihnen so wie in meinem letzten Absatz geschildert – verfahren wird. Nach dem Motto „Da sind die luschigen Schwachköpfe doch selber Schuld, die haben sich doch für den Job entschieden!“
      Gern genommen auch „Das habt ihr doch vorher gewusst!“ – Nö. Dieser Satz entlarvt die Dummschwätzer wenigstens. Niemand weiß als Jugendlicher bei der Berufswahl, wie der Berufsalltag tatsächlich aussieht, man war ja bisher „nur“ Schüler … Und diese Denke setzt sich aber fort: Weil man ja selber Schüler war, weiß man ja wie Schule geht! – Nö. Jeder Lehrer kann das bestägigen. Jeder DENKENDE Mensch/Politiker könnte auch selber drauf kommen, denn als Schüler haben wir nie selber Unterricht geplant, vorbereitet, Unterrichtsmaterial beschafft und verwaltet, Klassenarbeiten geplant/korrigiert oder Elterngesprächer geführt (abgesehen von den eigenen Eltern).

      Ebenso ist „eingepreist“, dass sich die vermeintlichen Deppen in den sozialen Berufen immer weiter knechten lassen, denn bisher hat es ja auch jeden Tag geklappt.
      So lange bis diese Leute zusammenklappen.
      Dann wird der Druck eben noch einmal erhöht …

      Da hilft wirklich nur – innerlich – „aufstehen“ und das tun, was Lehrern schon seit Ewigkeiten unterstellt wird: Dienst nach Vorschrift!
      Wenn man das tut, tut man als engagierter Lehrer ganz bestimmt immer noch genug – ohne dass man dabei physisch – vor allem aber psychisch – vor die Hunde geht, um sich dann wieder beschimpfen und verspotten zu lassen.

      Liebe Karin,
      stehen Sie innerlich auf.
      Wenn nötig still und leise, aber tun Sie mal etwas nur für sich!

      In diesem Sinne und von Herzen alles erdenklich Gute für Sie!

  3. Innerlich aufstehen! Das kann ich als ältere Kollegin nur empfehlen. Es dankt einem niemand, wenn man über seine eigenen Kräfte arbeitet. Wenn ich nicht mehr kann, kann ich nicht mehr und melde mich inzwischen auch einen Tag vor den Ferien krank, wenn es gesundheitlich sein muss und ziehe nicht mehr durch, um mich in den Ferien auszukurieren.
    Schaut nach Euch – jemand anderes tut es nicht; erst recht nicht unser Arbeitgeber!

    • Genau liebe ältere Kollegin! Meine Ärztin hat mich gerade für 14 Tage krankgeschrieben (nach d. Herbstferien!) Ich kann die derzeitige Schulsituation nicht mehr mittragen- und das tut mir so unendlich leid! Die Kinder liegen mir sehr am Herzen, ABER hier muss ich meine Gesundheit im Auge behalten!
      Bin gespannt, wohin das alles führt…

  4. Denkt mal jemand an die Berufe die allem und jedem ausgesetzt sind. Einzelhändler speziell der Lebensmittelhändler leistet in dieser Zeit auch mehr als eigentlich möglich ist und wird da ständig noch angepammt von genervten Kunden .
    Ich kann es nicht mehr ertragen das Jammern auf hohem Niveau.

    • @Bettina

      „Ich kann es nicht mehr ertragen das Jammern auf hohem Niveau.“
      Bitte hören Sie damit auf.
      Vielleicht wird es Ihnen gut tun.

      Und immer wieder war hier schon die Rede davon, dass es nichts bringt, verschiedene Berufsbilder – im Sinne von Konkurrenz, gegeneinander Aufrechnen, Neid und Hass – gegeneinander auszuspielen.
      Bitte hören Sie damit auf.
      Vielleicht wird es Ihnen gut tun.

      Auch Ihnen alles Gute und täglich ein paar Minuten der Entspannung. (Das meine ich völlig ernst.)

    • Liebe Bettina,
      Sie haben wahrscheinlich einen Schutz vor der Nase ( Scheibe) müssen an der Kasse keinen MNS tragen ( ausser Sie tragen es freiwillig) und haben auch noch etwas Abstand zum Kunden. Vor Ihnen steht immer nur ein Kunde, der nächste mit 1,5m hinter diesem!
      Wenn Sie im Laden unterwegs sind, können Sie selber auf den Abstand achten oder die Kunden darauf aufmerksam machen, wenn diese Ihnen zu nahe kommen, ausser es ist Ihnen in der Zwischenzeit egal oder überhaupt schon immer egal gewesen.
      Ich stehe mit Maske vor meinen Schülern am Besprechungsblock und wenn ich die Arme nach links und rechts leicht ausbreite, würde ich schon mit den ersten zwei Schülern Gesichtskontakt haben ! Mehr Abstand ist leider nicht möglich! Zudem laufen die Schüler während der Praxis in der Küche an verschiedene Schränke, Maschinen , Servierwägen, Kühĺmöglichkeiten. Dabei dicht aneinander vorbei, auch an mir, da sie ihrer Arbeit nachgehen. Gott sei Dank mit Maske!
      Ich selber laufe von Koje zu Koje um zu erklären , vorzumachen , zu helfen, zu retten, abzuschmecken, immer dicht am Schüler,da es anderst keinen Sinn macht!
      Beim gemeinsamen Essen haben natürlich alle die Maske ab, der Abstand wird dabei leider nicht größer, sonder bleibt genau so! Da ich als Lehrer Vorbildwirkung haben soll und wir viele essgestörten Schüler habe, soll/ muss ich mitessen, obwohl ich über 60 bin und zur Risikogruppe gehöre!

      Anstatt mich vom Präsenzunterricht freistellen zu lassen, habe ich mich, da Fachlehrermangel an unserer Schule in meinen Fächern herrscht, entschlossen, diesen mit meiner Abwesendheit nicht noch zu verschärfen. Meine Fächer sind beinahe alles Prüfungsfächer, nach 1 – max. 2 Schuljahren!

      Meine Schüler sind zu „geringem „Teil pflegeleicht, der Rest ist oft verhaltensauffällig, d.h. laut, nicht kritikfähig,
      haben keine Ausdauer und sind häufig frech, vorlaut und arbeitsunwillig! Dies dann nicht als „Einzelfall“, wie bei Ihnen, sondern bei bis zu 16 Schüler ( Praxis wird mit Klassenteilung unterrichtet) teilweise bei der 1/2 Gruppe!

      Ich muss diesen Schülern aber nicht nur eine Antwort geben, sondern ich habe sie 4 Std. zu beschulen, soll / muss Wissen vermitteln, sie zur Tätigkeit anhalten, nach dem Essen unlustige, satte Schüler dazu bewegen in die „Puschen“ zu kommen , da meine Unterrichtszeit begrenzt ist! Evtl. haben die Schüler oder ich noch anschließenden Unterricht oder die Küche wird mit neuem Unterricht belegt!
      Hohes Management, Stress und Zeitdruck, keine Minute zum Duchschnaufen , da man alle Schüler über 4 Std. Im Blick haben muss, um rechtzeitig fertig zu werden, das heißt: die Küche muss sauber und bis zu 4 Küchen (Kojen) richtig eingeräumt und eingezählt sein!
      Ihr Kunde, der Sie vereinzelt “ anpammt“ ist , glaube ich, nicht mit der Arbeit einer Fachlehrerin/ Lehrkraft zu vergleichen, welche
      oft angegangen wird! Wir räumen nicht nur Kartons aus, weg usw. ( was ich nicht abwertend meine!) sondern ich erfülle bei meiner Arbeit auch einen Bildungsauftrag!

      Liebe Bettina, vielleicht überdenken Sie Ihre Aussage “ ich kann es nicht mehr ertragen, das Jammern auf hohem Niveau!“

      Vielleicht ist mein Job etwas anspruchsvoller als Ihrer. Auch ich trage/ räume teilweise schwere Kartons aus, wenn ich die Lebensmittelkisten aus dem Kühlhaus hole oder neue gelieferte Ware vom Großmarkt in den Allgemeinvorrat verräume!
      Auch ich mache diese Arbeiten, muss aber nicht an der Kasse sitzen und beständig Ware durchziehen!
      Ich habe aber ständig Zeitdruck, da mit dem Klingeln mein Unterricht vorbei ist und wenn dann die Küche nicht fertig ist, die Restarbeiten an mir hängen bleiben!
      Wie lange Sie sich Zeit für den Kunden nehmen, haben alleine Sie in der Hand, Sie regulieren die Zeit die Sie brauchen!

    • Entweder ist er selbständig und lässt Leute für sich arbeiten oder er ist normaler Arbeitnehmer und erhält für geleistete Mehrarbeit Freizeitausgleich, wenn er nicht aus betriebswirtschaftlicher Sicht in Kurzarbeit geschickt wird.

    • „Lebensmittelhändler leistet in dieser Zeit auch mehr als eigentlich möglich ist“

      Ach so? Essen die Leute seit der Pandemie mehr? Interessant…

      • @Katinka26

        Natürlich: 😉
        Der Lebensmittelhändler selbst baut die Tomaten für die Tomatensoße an, außerdem erntet er sie und kocht sie ein.
        Dann brauchen wir alle dazu viel mehr Nudeln, die dreht der Lebensmittelhändler selbst in Handarbeit – anstelle von eigenen Mahlzeiten, auf die er wegen erhöhtem Arbeitsaufkommen gerne verzichtet.

        Und wichtig ist, was hinten rauskommt!
        Darum brauchen wir alle mehr Toilettenpapier!
        Das erledigt der Lebensmittelhändler auf dem Weg zur Arbeit, welch ein Glück, dass die zweite Welle mit dem Herbst zusammenfällt: So kann der Lebensmittelhändler auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Heimweg die runtergefallenen Blätter aufsammeln, sie pressen, trocknen und zu Pulver mahlen. Am Wochenende macht er mit seinen Lieben daheim daraus 100%-Öko-Poposanft-handmade Toilettenpapier.

        Der Kunde ist und bleibt König.

        @Bettina:
        Alles kein Grund zum Jammern.

    • Ach, wir hätten vielleicht schon viel früher auf niedrigerem Niveau anfangen sollen zu „jammern“. Ist es so schwer zu verstehen, dass die Lehrer*innen u.a. deshalb für bessere Arbeits- und Schutzmassnahmen „jammern“, damit überhaupt weiterhin die Schulen geöffnet bleiben können? Kranke Lehrer machen auch kein homeschooling, weder mit Arbeitsblättern noch online.

      • Dann lassen Sie die Schulen doch schließen – dann hätte der Lockdown sogar einen Sinn!

        Wir Menschen in der Realwelt dürfen zwar nichts mehr arbeiten, bekommen als Selbstständige auch kein Geld, machen dann aber auch die Arbeit für die unter voller Lohnfortzahlung zuhause sitzende Lehrerschaft und betreuen unsere Kinder.

        Kein Problem, alles OK, mit Freude … zumindest sind wir dann sicher und müssen uns nicht aus Richtung Schule kommend kontaminieren lassen.

        Denn dort laufen Dank Ausnahmeregelungen sogar Menschen aus Höchstrisikogebieten herum … und noch niemand hat bisher behauptet, daß Masken davor schützen angesteckt zu werden.

        • Die Lehrerkollegien können die Schulen nicht schließen. Die Kultusministerien entscheiden darüber, deren Funktion sich mir momentan immer weniger erschließt. Ausser natürlich, dass sie wohl dazu da sind schon fast zynische Hinweise bezüglich des Lüfters von Räumen zu geben und seit eh und je völlig realitätsfremd sind.
          Im Moment wäre es tatsächlich besser so viel wie möglich zu schließen, denn, wie Sie ja auch richtig schreiben: Das Virus bringen die Kinder aus Bus und Bahn mit nach Hause und auch in die Schule. Es geht hier nicht darum zu jammern, sondern es geht um arbeitsvertraglich geregelten Arbeitsschutz, und der ist an vielen Schulen gerade überhaupt nicht vorhanden. Die Masken, die sowieso nach 20 Minuten sprechen wahrscheinlich völlig ihre Schutzfunktion verlieren, müssen Schüler und Lehrer selbst finanzieren. Wenn Sie warmes Wasser auf den Toiletten finden dann können Sie sich glücklich schätzen. Die Heizungen sind teilweise defekt oder lassen sich gar nicht von innen regulieren. Selbst mit dicken Jacken und Mützen wird es kalt. Es ist permanent Durchzug. Und je nach Schultyp, haben Sie Jugendliche die von dieser Situation genauso “ angepisst“ sind wie Sie selbst, nur mit dem Unterschied, dass sie das auch zeigen. Mein Eindruck ist, dass alle immer ganz froh sind, dass es Lehrer gibt, aber trotzdem sind sie “ Scheisse“ weil sie Ferien haben. Ich wähle mal bewusst eine Ausdrucksweise, die diese allgemein verbreitete Bockigkeit auf Lehrer besser darstellt. Das ist Kindergarten, ehrlich.
          Ich schätze jeden Beruf, denn wenn ich mir vorstelle, dass zum Beispiel mal 4 Wochen im Hochsommer der Müll nicht abgeholt wird, dann wird mir Angst und Bange.
          Es geht zur Zeit einfach darum, dass wir eine Naturkatastrophe erleben und an Schulen nicht ausreichend geschützt werden , obwohl dies möglich wäre. Auch die Kinder und Jugendlichen werden nicht geschützt, genauso wie deren Eltern. Längst hätten alle Schulen digitalisiert werden können. Dass sie es nicht sind, liegt nicht an den Lehrern.
          So sitzen denn täglich Kinder, Jugendliche und Lehrer auf engem Raum im Durchzug, weil ihnen allen ein bisschen mulmig ist wenn in Bayern denn schon, zu Recht, der Katastrophenfall ausgerufen wird.
          Frau Merkel wollte auch Schulen und Kitas schließen, denn sie ist Naturwissenschaftlerin und weiß was exponentielles Wachstum ist. Ich hoffe die eigentlich Verantwortlichen können angesichts ihres grob fahrlässigen Handels noch ruhig schlafen!?

  5. @Bettina: Es steht auch den von ihnen genannten Berufsgruppen frei, eine eigenes Forum einzurichten und zu „jammern“, wie Sie es nennen.

    Vermutlich sind Sie nicht als Lehrerin tätig.
    Ich übrigens auch nicht, ich arbeite lediglich seit 13 Jahren als päd. Mitarbeiterin an einer Grundschule und bekomme sehr genau mit, wie das Pensum des Lehrerkollegiums im Alltag aussieht.
    Mein eigenes Lehramtsstudium musste ich seinerzeit wegen einer langwierigen Erkrankung kurz vor dem 1. Staatsexamen abbrechen und bin noch heute froh, keine Lehrerin geworden zu sein, aus genau den Gründen, die @What? und @Karin s.o. beschreiben.

  6. Ich kann (fast) alle Vorredner/innen zustimmen.

    Für mich habe ich irgendwann erkannt:

    Es ist gerade die Verantwortung mir aber auch meinen Schülern gegenüber eine Grenze zu zeigen. Das System nutzt einen sonst komplett aus und ich habe viele in die Erschöpfung gehen sehen.
    Bisher kenne ich nur eine Kollegin, die nicht vorzeitig in den Ruhestand gegangen ist. Alle anderen bürden sich mehr und mehr auf, bis es nicht mehr geht (und davon hat auch keiner etwas)!

    Auch hier muss man Vorbild sein und den Kindern und Eltern zeigen: Man muss für seine Würde und rechte einstehen und nicht einknicken.

    Alles Gute!

  7. Was auch endlich mal sowohl bei der Landesregierung, als auch bei den Vorsitzenden der GEW ankommen müsste, ist das nicht nur Lehrer an Schulen, sondern auch anderes pädagogisches Personal arbeitet. Beispielsweise Erzieher, Sonderpädagogen, Heilpädagogen, Sozialassistenten usw. Auch in den Nachmittagseinrichtungen der Schulen leisten Erzieher eine deutliche Mehrarbeit. In Berlin wurde es leider verpasst für die ergänzende Betreuung konkrete Hygienevorschriften zu formulieren. Es ist führt doch ans ad absurdum am Vormittag in der Schule sich strikt an die existierenden Vorschriften zu halten, alles für dessen Umsetzung zu tun und am den Nachmittag verbringen (bei uns etwa 88%) der selben Kinder ihre Zeit. Und dennoch setzten wir natürlich einen Hygieneplan um, der so nah wie möglich an den der Schule andockt. Nicht zu vergessen, natürlich ohne die tollen Co2 Messgeräte (die wir uns aber durch Spenden von Eltern anschaffen konnten) ohne ausreichende Räumlichkeiten wie im Schulgebäude oder oder oder..

    Bei mir braut sich da mittlerweile eine ordentliche Menge Frust auf, auch als Teil der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Zusätzlich bin ich bei einem freien Träger angestellt und kann leider nicht von einer Corona Prämie oder Ähnlichen profitieren.

    Dennoch fühlt es sich gut an, in Form eines Kommentare mir mal Luft zu verschaffen. Übrigens das erste Kommentar, dass ich jemals in einem Forum oder unter einem Artikel verfasst habe. Und er ist viel länger geworden als ich es eigentlich vorhatte 😀

    Ich weiß ich denke beim Lesen dieses Artikels sehr egoistisch. Ich arbeite jeden Tag in der Schule am Vormittag mit den Lehrern im Unterricht, verdiene seit Jahren deutlich weniger als sie und leiste aber dennoch eine ganz ähnliche Arbeit.
    Auch unsere Arbeit ist seit über 10 Jahren fester Teil in Berliner Ganztagsgrundschulen, in dessen Bildungsprogramm immer wieder deutlich von Pädagogen und nicht nur von „Lehrern“ gesprochen wird. Das ist mittlerweile einfach an der Zeit und der Realität vorbei!
    Bedeuten soll das aber noch lange nicht, dass ich den Lehrern eine zusätzliche Anerkennung seitens Landesregierung vergönnen würde. Ganz im Gegenteil: Sie leisten ebenfalls außergewöhnliches und ich arbeite sehr gerne zusammen im Unterricht, fühle mich seitens der Kollegen wertgeschätzt und gebraucht. Die Verbindung beider Professionen empfinde ich als wichtige Chance.
    Ebenso wichtig empfinde ich aber eben auch, dass auch ich gesehen werde; von der Gewerkschaft, vom Senat, von der Regierung.

    Danke an alle die sich Zeit genommen haben für eine leise Stimme einer Erzieherin, auf einer Website für Lehrer.

    • Liebe Frau Behrens, News4teachers ist auch eine Nachrichtenseite für Erzieherinnen und Erzieher. Herzliche Grüße Die Redaktion

  8. Hier noch ein leicht themenunabhängiger Tipp. Es geht u.a. um digitalen Unterricht, ist aber auch sonst recht aufschlussreich.
    Leschs Kosmos am 27.10. Um 22:45 Uhr mit dem Titel „Schule der Zukunft“. Vielleicht gerade jetzt nochmal ganz interessant! Falls man demnächst tatsächlich mit
    einem „Umbruch“ im Bildungsbereich rechnen darf…ich weiß, ein frommer Wunsch!

    • @Mary-Ellen

      Hallo Mary-Ellen,
      die Sendung von Herrn Lesch ist sehr interessant … nicht nur für Kultusminiterkandidaten 😉

      Im Ernst:
      Das ist für Leute vom Fach interessant, aber auch für alle anderen – ob aktuell mit oder ohne eigene Kinder.
      Vor allem ist es sehr verständlich dargestellt.

      Und dann kann sich ja jeder eine eigene Meinung bilden, dazu taugt als Start oft schon der Vergleich mit der eigenen Schulzeit, was hat man daraus mitgenommen, was hat man sich selber zugetraut … bis hin zu dem, was heute von einem erwartet wird und dem was man heute kann. Vielleicht war nicht alles blöd, schlecht oder überflüssig? Einiges schon – auch das ist klar.
      Manches wird sich im ehrlichen Rückblick erschließen, manches wird sich als Trugschluß herausstellen. Auf der persönlichen Ebene genau so wie auch auf der wissenschaftlichen Ebene, den Erziehung hat eine praktisch-intuitive Seite – ist aber zugleich auch Wissenschaft.
      Das wird oft vergessen, und diese zwei Seiten bedingen schon so manches Problem oder Missverständnis – für die eigene wiederholte Betrachtung ebenso wie für (leider oft zu hitzig geführte) Diskussionen.

      Außerdem entwickeln sich Wissenschaften und deren Erkenntnisse – wie wir während der Pandemie aktuell lernen müssen tun sie das ständig.
      Man muss also am Ball bleiben, zeitgleich verändern sich aber die äußeren Umstände, die Rahmenbedingungen und die Anforderungen ebenso wie die Erwartungen an die Erziehung (entsprechend gilt das für Schule und Lernen).

      Es ist nicht einfach und das wird es auch in Zukunft nicht werden.
      Aber wenigstens hat die Sendung einiges sehr gut veranschaulicht.

  9. @Pit: Was meinen Sie in welchem Zusammenhang mit „…für (leider oft zu hitzig geführte) Diskussionen…“?
    Hier im Forum oder allgemein zum Thema Erziehung/Schule?

    • @Mary-Ellen

      Ich meine
      a) hier im Forum UND AUCH
      b) allgemein (aber eben häufig digital, denn da fällt es auf Grund der Anonymität vielen wohl leichter),
      sobald – egal aus welcher Position – sehr aggressiv formuliert wird, und das nicht nur einmal in Folge von aktuellem Frust (das wäre verständlich), sondern immer wieder.

      Es werden dann auch gerne immer wieder die gleichen …. nun sagen wir mal „Dinge“ vorgebracht. Leider vollkommen statisch, ohne auch nur mal über die jeweils andere Äußerung nachzudenken.
      Falls jetzt jemand denkt „Ja siiiischa daaaatt! De olle Pit 2020 hattet ja escht nötisch wa?!“ dann sage ich mal „Gib dem Affen Zucker.“ und zwar dann, wenn jemand wirklich nur auf Krawall aus ist.

      Was ich tatsächlich schade finde ist folgendes: Durch die digitalen Möglichkeiten kann man ja auch sehr schnell reagieren/antworten – man muss es aber nicht. Ich unterdrücke oft bewusst den ersten Reflex (auch im echten, analogen Leben) und überlege mir ob es einer Antwort bedarf im Sinne von „Krawalltüte am anderen Ende?“ oder „Ist jemand am Austausch von Meinungen interessiert?“
      Das ist für mich ein entscheidendes Kriterium.

      Eine Diskussion ist dann qualitativ gut, wenn man
      1) Meinungen austauscht
      2) nach einer Phase des ruhigen Nachdenkens gegebenenfalls nachfragt
      3) und dann ebenfalls in Ruhe noch einmal den bisherigen eigenen Standpunkt selbstkritisch prüft.
      DANACH kann man seine Meinung ändern ODER auch unverändert beibehalten. Aber eben auf der Grundlage von Überlegungen.

      Diskussion ist NICHT:
      1) Andere auf seine Seite ziehen wollen um jeden Preis. Und wenn die nicht wollen, dann müssen die sich aber auf was gefasst machen!
      2) … und wenn die nicht wollen, dann nervt man immer weiter – notfalls oder sogar gerne mit Falschbehauptungen, wohl wissend dass es sich um Falschbehauptungen handelt.
      3) Man sieht nur die eigene Position. (Alle anderen haben keine Ahnung/sind sowieso doof.)
      4) Man ist nur als „Störer“ unterwegs. (Oft sind es Leute, die wirklich tief in der Nacht, so nach 1.00 Uhr – aus welchen Gründen auch immer – nicht schlafen können und Ablenkung suchen oder den Frust des letzten Tages loswerden wollen. Das kann man – hier ebenso wie in anderen Foren – sehr schön beobachten. Und das erklärt auch so manches, denn Schlafmangel macht aggressiv und etliches der nächtlichen „Kundgebungen“ würde im ausgeschlafenen Zustand weder geschrieben noch gesagt werden.)

      Mary-Ellen,
      wie denken Sie darüber?

      • @Pit2020:

        PS: Ab und an eine humoristische Einlage, um die manchmal entstehende (verständliche) Verbissenheit etwas aufzulockern, eine Prise Ironie oder Zynismus, um sich selbst eine gesunde Distanz zu verschaffen, schaden meiner Ansicht nach in einer Diskussion nicht unbedingt.
        Auch damit lässt sich gelegentlich ein Missstand viel deutlicher darstellen, als ausschließlich rein faktenbezogen zu argumentieren.
        Aber diese Kunst beherrschen Sie ja aus dem ff…:)

        • @Mary-Ellen

          Danke.
          Und ja: Ich gebe mir Mühe bei allem, was ich tue … 😉

          Ich muss halt nur damit leben, dass das nicht nur Freunde macht.
          Naja.
          Ich kann damit leben …
          Ich möchte nämlich auch gar nicht alle Menschen zu Freunden haben, da habe ich so gewisse Mindestanforderungen.
          (Sicher verstehen Sie, wie ich das meine ….)

          • @Pit:
            Wer will schon everybody’s darling sein!
            Ich bin nach all den Jahren zufrieden damit, Individualistin zu sein und dies auch so zu leben.
            Klappt komischerweise alles viel besser so.
            Nun wird das hier nur sehr privat für ein Forum.
            Womöglich werden wir rausgekickt???!!!

  10. @Pit:
    Danke für Ihre ausführliche und anschauliche Beschreibung!

    Hm…Wie denke ich darüber?
    Mein persönlicher Umgang mit Diskussionen gestaltet sich normalerweise so, dass ich zunächst einmal versuche, mein Gegenüber ernst zu nehmen. Das bedeutet: Ich nehme denjenigen beim Wort.
    Einfacher ist dies meist in einer persönlichen Diskussion, da ich in den meisten Fällen mein Gegenüber kenne, daher auch seine Lebensumstände und aufgrund dessen eher verstehen kann, warum er/sie die jeweilige Meinung vertritt.
    Grundsätzlich bemühe ich mich, genau zuzuhören…schwierig wird es erst, wenn das Gegenüber die Debatte mit Anwürfen beginnt, die sich auf der persönlichen und nicht auf der Sachebene bewegen…

    Nicht ganz so einfach ist es in einem Forum (wie z.B. hier):
    Zwar kann man so nach und nach bei häufig schreibenden Teinehmern eine gewisse Persönlichkeitsstruktur erahnen, sicher kann man sich ja aber nicht sein. Ich denke, daher entstehen in einem Forum auch häufig Missverständnisse, die ggf. Ärger und Wut erzeugen. Und natürlich trauen sich viele eher, etwas“rauszuhauen“, als wenn sie sich rein physisch in einer Gesprächsrunde befänden. (Was ja nichts Neues ist…)

    Zu Ihren Ausführungen zu „guter“ und „schlechter“ Diskussion:
    Erstmal sinnvoll, dies hier im Forum zu beschreiben – vielleicht zieht sich dieser oder jener den einen oder anderen „Schuh“ an und ändert an seiner Streitkultur ein wenig.

    Ansonsten kann ich mich Ihren Definitionen nur ausdrücklich anschließen.

    Ein paar Punkte stören mich in der Diskussionsweise in diesem Forum.
    (Nicht umsonst taucht immer wieder das Wort „gebetsmühlenartig“ auf):
    Einige leiern tatsächlich wiederholt herunter, dass sie dieses oder jenes für sich wollen, wobei der Eindruck entsteht, dass die Gesamtsituation nicht gesehen wird bzw. nicht gesehen werden will.
    Ferner ist gelegentlich eine geballte Form von Arroganz unterwegs. Da wird zwar umfängliches Wissen verkündet, das durchaus auch den Horizont der anderen Foristen
    erweitern kann, jedoch die Art und Weise lässt alles wie ein Totschlagargument wirken und ist manchmal ermüdend.
    Wenn Schüler sich hier zu Wort melden, würde es mir gefallen, dass auf deren Beiträge auch reagiert wird.
    Last but not least fände ich es angebracht, wenn das Wort „Jammern“ sparsamer benutzt würde. Ich denke, es geht fast allen in dieser Pandemiesituation nicht besonders prickelnd.
    Jeder hat hierdurch Probleme auf seine jeweilige Art, egal, in welcher Berufsgruppe und/oder Familiensituation er sich aktuell befindet.
    Ganz zum Schluss: Ich wünsche mir grade in diesem Forum mehr positive Empathie den anderen Teilnehmern gegenüber, ohne dass der Eindruck entsteht, wir säßen im Stuhlkreis mit Kerze und drapiertem Seidentuch in der Mitte, denn dann wäre ich raus!!!!
    Und eine kleine Bitte als Zusatz:
    Ich arbeite neben meiner PM-Tätigkeit zusätzlich als Korrektorin bei der hiesigen Lokalpresse.
    Was mir hier teilweise an Orthografie- und Grammatikfehlern vor die Linse kommt, lässt mich erschauern! Zumindest von den LuL möchte ich erwarten, dass sie ihren Beitrag nochmal überlesen. Hier haben wir wirklich Vorbildfunktion! (Flüchtigkeitsfehler seien verziehen).

    Herzliche Grüße an den KuMi in spe!!! ;))

    • @Mary-Ellen

      Schön, dass Sie sich ebenfalls die Mühe für eine ausführliche und gut verständliche Antwort genommen haben.
      So stelle ich mir Kommunikation vor, wenn sie denn gelingt.

      Und wenn wir Glück haben, schaut sich das der Eine oder die Andere an und kommt ins Nachdenken. Da kann man den „ruhigen“ November sinnvoll nutzen.

      Und das mit dem KuMi-Posten habe ich mir auch durch den Kopf gehen lassen:
      Ich glaube, ich möchte mehr Abstand nehmen als 1,50m … Sonst muss ich irgendwann nach dem Ende der Pandemie mit diesen … aaarrggghhhh …. hüstel … Mitmenschen in einem Raum sitzen und dieselbe Luft atmen, ich fürchte so gut kann kein Filter arbeiten, dass ich das nicht doch unattraktiv finden müsste.
      Dann doch lieber ohne Luftfilter 32 Pubertiere direkt nach dem Sportunterricht … 😉

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