Offene Fenster reichen: KMK hält trotz Kritik an ihrem „Lüftungskonzept“ fest – Wissenschaftler raten zu Luftfiltern

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MÜNCHEN. Die Expertenanhörung der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Thema Lüften von Klassenzimmern sorgt weiter für Wirbel. Laut „Spiegel online“ hat die KMK auf einen News4teachers-Bericht mit einer „Klarstellung“ reagiert. Regelmäßig geöffnete Fenster seien nur einer von mehreren Bausteinen des gesamten Hygienekonzepts, hieß es. Zudem berufe man sich auf die „konsultierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“: „Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.“ Ist sie das wirklich? Auf die wissenschaftliche Kritik an ihrem „Lüftungskonzept“ geht die KMK mit keinem Wort ein.

Ohne Maske kann sich das Coronavirus über Aerosole in einem ganzen Raum verteilen. Foto: Shutterstock

Wissenschaftler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München haben dazu geforscht, wie die Aerosol-Belastung in Klassenräumen wirksam gesenkt werden kann. Mit Versuchen in unterschiedlichen Settings haben sie Luftströmungen und Aerosolbelastungen in Klassenräumen gemessen. Ihre Analyse zeigt die Schwächen der KMK-Vorgabe deutlich auf – wie News4teachers in dem ersten Beitrag zur Studie beschrieben hat (hier geht es zu dem Beitrag). Was empfehlen die Forscher denn stattdessen?

„Infektionen werden billigend in Kauf genommen“

Mit Blick auf die geltenden Hygienevorgaben der KMK schreiben sie: „Ein Schutzkonzept, das allein auf das freie Lüften vertraut, ist einfach umsetzbar, aber es bietet nur ein Minimum an Sicherheit, da es keinerlei Schutz vor einer direkten Infektion gewährleistet. Infektionen werden bei diesem Konzept billigend in Kauf genommen.“ Auch volkswirtschaftlich sei das wenig sinnvoll: „Durch Infektionen entstehen enorme Kosten, sobald infizierte Kinder und Jugendliche medizinisch versorgt werden müssen. Aber auch wenn die Eltern ihrer Tätigkeit nicht nachgehen können, weil sie sich um die Kinder kümmern müssen, z. B. wenn sich die Klasse in Quarantäne befindet, ist dieses Konzept mit erheblichen Folgekosten verbunden.“

Gegenüber der Maskenpflicht im Unterricht, wie sie einzelne Bundesländer nach Ferienzeiten verhängt haben, zeigen sich die Forscher skeptisch: „Für die Verhinderung direkter Infektionen bieten sich Mund-Nasen-Bedeckungen, OP Masken oder transparente Gesichtsvisiere an. Masken sind oft störend und unbehaglich, sie sind auf Dauer unhygienisch, werden selten richtig getragen und führen zu Müll. Gesichtsvisiere haben diese Nachteile nicht und darüber hinaus ist die Mimik sichtbar. Allerdings stören sie die Bewegungsfreiheit und die Arbeitsweise.“

Allenfalls FFP2-Masken würden aus Sicht der Experten einen umfassenden Schutz bieten. „Ein Schutzkonzept, das auf hochwertige partikelfiltrierende Atemschutzmasken (FFP2/3) setzt, bietet eine sehr hohe Sicherheit vor einer Infektion. Aber das dauerhafte Tragen wirkt sich nachteilig auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Trägerinnen und Träger aus. Daher ist das Konzept nicht wirklich umsetzbar. Ferner ist das Tragen von Atemschutzmasken weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Die Kosten belaufen sich auf 20.000 Euro pro Jahr und Klasse. Darüber hinaus entsteht viel Müll, was ökologisch ungünstig ist.“

Die Wissenschaftler warnen vor Billig-Luftfiltern in Klassenräumen

Die einzig tatsächlich praktikable Alternative aus Sicht der Wissenschaftler: mobile Luftfilter. „Schutzkonzepte, bei denen die indirekte Infektionsgefahr durch Raumluftreiniger oder Entkeimungsgeräte realisiert werden, haben den Vorteil, dass die Viren im Raum nach kurzer Zeit abgeschieden oder inaktiviert werden, sofern (1.) die Luftwechselrate pro Stunde mindestens dem sechsfachen des Raumvolumens entspricht. (2.) 99,995% der Viren beim einmaligen Durchlauf durch das Gerät abgeschieden (mit einem Filter der Klasse H14) oder inaktiviert (mit UV-C oder Ionisation) werden und (3.) das Gerät leise ist, so dass es auch betrieben wird. Da die Geräte die Viren in der Raumluft lokal abscheiden oder inaktivieren und dabei keine Wärmeenergie verschwenden, wie die freie Lüftung oder RLT Anlagen, können sie als energetisch effizient betrachtet werden. Die technische Realisierung ist einfach und die Geräte sind kurzfristig in großer Stückzahl verfügbar, da sie vielfach in Deutschland hergestellt werden.“

Die Wissenschaftler warnen allerdings vor Billig-Luftfiltern, deren Anschaffung auf eigene Rechnung unter Lehrern derzeit diskutiert wird. „Kleine und günstige Geräte erfüllen diese drei Forderungen in der Regel nicht. Daher können die meisten dieser Geräte auch keine hohe Sicherheit vor einer SARS-CoV-2 Infektion bieten.“, so schreiben sie. „Vermeintliche Qualitätssiegel, die viele günstigen und kompakten Geräte aufweisen, wie HEPA Filter, suggerieren zwar Sicherheit, bieten sie aber nicht, denn es kommt auf die Filterklasse nach dem Filterstandard EN 1822-1 an. Zertifikaten mit kryptischen Schriftzeichen sollte nicht vertraut werden und Beteuerungen, dass ausländische Zertifizierungen oder andere Vorschiften dem EN 1822-1 Standard entsprechen, sollte keinen Glauben geschenkt werden. Namhafte Hersteller mögen vertrauenswürdig erscheinen, aber letztlich kommt es auf die technischen Daten des Gerätes an und nicht auf den Ruf des Herstellers.“

Staatliche Programme, um die schnelle Ausstattung der Schulen zu ermöglichen?

Ein vernünftiger Luftfilter ist nach Angaben von Studienleiter Prof. Dr. Christian J. Kähler gegenüber News4teachers ab etwa 3.000 Euro zu bekommen. Aus seiner Sicht ist das wenig – im Vergleich. In der Studie heißt es: „Die laufenden Kosten sind aufgrund der Langlebigkeit der Filter (mehrere Jahre) gering und Wartungskosten fallen bei Geräten, die auf Filterbasis arbeiten, nicht an.“ Die Anregung der Wissenschaftler: „Staatliche Programme sollten aufgelegt werden, um eine schnelle Ausstattung der Schulen zu ermöglichen.“

Bliebe ein Problem: Weil die Raumluftreiniger und Entkeimungsgeräte minimierten zwar das indirekte Infektionsrisiko, böten aber keinen Schutz vor einer direkten Infektion.“ Heißt also: Ansteckungen sind immer noch möglich, wenn der Abstand zwischen den Schülern kleiner als 1,50 Meter ist. Dafür haben die Forscher einen einfachen Vorschlag parat (den sie gleichfalls bereits experimentell getestet haben): Trennwände aus Plexiglas.  „Diese sind für Aerosolpartikel und Viren völlig undurchlässig und wenn sie richtig dimensioniert sind, dann ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass die ausgeatmete Luft aufsteigt, über die Begrenzung strömt und dann am Nachbarplatz niedersinkt.“

Weiter heißt es in dem Papier: „Die Tischnachbarn können sich durch die Schutzwand beliebig nahekommen und auch direkt unterhalten und anhusten ohne sich zu infizieren. Ferner stören die Zwischenwände die Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler nicht, die Mimik ist sichtbar und der Raum ist vollständig einsehbar, sofern die Schutzwände aus transparentem Plexiglas ausgeführt werden.“ Fazit der Forscher: „Die Kinder und Jugendlichen können sich durch die Kombination aus Raumluftreiniger bzw. Entkeimungsgerät und Schutzwand vollständig auf den Unterricht konzentrieren und müssen nicht Angst vor einer Infektion haben, bei geöffneten Fenstern frieren oder ständig an das richtige Tragen von Masken denken. Somit kann ein weitgehend normaler Unterrichtsbetrieb realisiert werden.“

Auch über die Corona-Krise hinaus böten zumindest die Luftfilter einen Nutzen für die Schulen. „Aus unserer Sicht ist davon auszugehen, dass diese Geräte auch nach der jetzigen Pandemie Verwendung finden, um anderen Infektionskrankheiten zu begegnen, aber auch um dauerhaft Feinstaub und Pollen aus der Luft abzuscheiden, damit Allergiker und die Gesundheit der Menschen geschützt werden.“ Schadet also nicht.

KMK ignorierte die Erkenntnisse zu Luftfiltern in Klassenräumen

Die Kultusministerkonferenz hatte Prof. Kähler zwar zu ihrer Expertenanhörung am 23. September eingeladen. Seine dort präsentierten Erkenntnisse wurden aber ignoriert, obwohl er der einzige in der Runde war, der zur Lüftung von Klassenräumen geforscht hat. In einer Pressemitteilung der KMK nach dem Treffen hieß es mit Blick auf die Luftfilter – erkennbar falsch: „Die Wissenschaftler kamen überein, dass der Einsatz solcher Geräte grundsätzlich nicht nötig sei.“ Daran halten die Kultusminister auch nach ihrer „Klarstellung“ fest. News4teachers

Hier lässt sich die vollständige Studie herunterladen.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

„Ich teile die in der Pressemitteilung aufgeführte Meinung nicht“: Wie die KMK eine Anhörung zu Luftfiltern in Klassenräumen falsch darstellt

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19 KOMMENTARE

  1. Wirtschaftliche Folgen:

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-lockdown-wirtschaft-iwf-1.5059455

    „Die vorherrschende Darstellung, wonach Lockdowns immer einen Zielkonflikt zwischen der Rettung von Leben und der Stützung der Wirtschaft beinhalten, muss überdacht werden“ IWF

    „Den Gesundheitsrisiken zu begegnen ist offensichtlich eine Vorbedingung für eine starke und nachhaltige wirtschaftliche Erholung.“ IWF

    All das ändert aus Sicht der Fachleute aber nichts daran, dass entschlossenes staatliches Handeln prinzipiell richtig sei: Die positiven Effekte eines raschen und stringenten Vorgehens, so die Experten, könnten auf mittlere Sicht die kurzfristigen Kosten eines Lockdowns „mehr als wettmachen“. SZ

  2. Wäre ich die Eisenmann, ich würde mit den Herstellern nen Deal für alle Klassenzimmer in BW machen.
    Dann an die Presse gehen.
    Klar kommunizieren, dass aufgrund der neuen Datenlage dieser Millionenbetrag für die Gesundheit unserer Kinder notwendig ist. Man musste schnell handeln, bevor der Markt leergefegt ist. Die Filter machen auch nach Corona Sinn, weil sie auch bei anderen Krankheiten vorbeugen (Grippe etc.), deshalb ist es eine langfristige Investition in die Zukunft und Gesundheit unserer Kinder.

    Perfekt für den Wahlkampf und sie gewinnt BW, denn laut Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung klar für mehr Schutz. Die Corona-Leugner und Spinner sind vielleicht in den Medien präsenter, aber ganz klar eine Minderheit.

    Oder es wird weiter so rumgetrödelt.. und wir Wähler dürfen uns dann 2021 aussuchen welche Inkompetenten – in Fragen des Coronaschutzes – wir wählen dürfen.

    • Ja, den Betrag sollte die Landesregierungen locker machen, auch wegen der Gefahr durch Grippeviren und Enteroviren usw. Für Leute ab 60 und männlich lohnt sich bei zu erwartendem Versagen der Landesregierungen vielleicht auch der private Kauf (60jährige kennen noch den Zeugnisstempel: „Wegen Lehrermangels nicht erteilt“ für verschiedene Fächer in ihren Zeugnissen und wissen daher, das Bildung schon über mindestens 45 Jahre den Landesregierungen nicht viel wert war!) Vorteil: Man überlebt die Pandemie – wenn man sich jedoch auf die Landesregierungen verlässt, vielleicht nicht.

      • @Lanayah

        Sehe ich genau so.

        Aber dieser Neubau macht irgendwie viel mehr her als die unscheinbaren Lüftungsgeräte, die man nicht sehen kann, weil sie sowieso in oft alten Schulgebäuden stehen sollen.

        Wenn man sich den Artikel und darin das Bild von dem Modell des geplanten Neubaus anschaut – da wird es dann auch eine richtig tolle Kita geben.
        Schön für die Politikerkinder, die dort hingehen dürfen.
        Schön auch, weil man dann für Berichte und Fotoreportagen über den Grundriss und die Ausstattung einer Kita nicht mehr durch die ganze Republik reisen müsste, die Wege wären so viel kürzer.

  3. Die Massenweise Verfügbarkeit von Raumluftreinigern kann übel an der Menge der kurzfristig erforderlichen Komponenten scheitern. Wenn nicht sofort eine Entscheidung pro Raumluftreiniger getroffen wird, wird es den Herstellern nicht möglich sein „sofort“ zu reagieren. Seit Wochen versuchen wir z.B. einen Businesscase für unsere Lösung druchzubekommen: https://www.luftfilterbau.de/cms/upload/2012/de-data/HS-Airifyre-350-Kompaktluftreiniger.pdf

    Wenn so eine Produktion anlaufen soll, sind wenigstens 10 – 15 Wochen Vorlauf für den Begin einer Massenfertigung (egal welcher Hersteller) erforderlich. Ventilatoren, Sensoren, Filter, Konstruktionselemente – all dass muss in kürzester Zeit montiert verfügbar sein. Dafür müssen schnell Entscheidungen getroffen werden.

    @ FinMin: Überflüssige LNG Terminals sollen mit Milliardenbeträgen gefördert werden – warum geht das nicht mit dem Bildungssystem Herr Scholz ?

    • Genau deshalb wird es dann auch von der KMK heißen :“Wir wollten ja die Geräte anschaffen, ab die Industrie war nicht in der Lage zu liefern.“
      Und schon sind wieder „die Anderen“ schuld…

  4. Ich möchte zum Thema Dauerlüftung und Durchzug in den Klassenzimmern hiermit vorschlagen, dass unsere Kultusminister ihre Büros diesen Winter in ein gut gelüftetes Klassenzimmer verlagern um am eigenen Leib zu erleben wie gut es sich bibbernd, mit unterkühlten Fingern und Füßen arbeiten lässt. Nämlich gar nicht. Das Gehirn der Schüler und auch der Lehrer wird nur noch mit dem Gedanken beschäftigt sein wann endlich Schulschluss ist. Es wird dadurch noch weniger gelernt als während dem Lock Down. Für mich zeigt sich hier nur die Unfähigkeit unserer Politiker, so wird man auf keinen Fall wieder gewählt, hoffe ich zumindest.

  5. Nein, offene Fenster sind auch böse, 3-5 min Lüften soll ausreichen … beim nächsten Mal ist Lüften dann gleich ganz entbehrlich.

  6. Man hatte seit Anfang der Pandemie Zeit, sich um die jetzige Situation Gedanken zu machen…. Warum passierte das nicht????
    Achjaaa, da wusste man noch nicht, daß wir Herbst und Winter bekommen….. Ironie off
    Die Kinder und Lehrer tun mir leid

  7. Sehr Provokativ formuliert: pädagogische Einrichtungen waren immer schon dazu dA, die Kinder von der Straße zu holen und die Eltern zur Arbeit zu schicken…
    Kindergarten, Schule, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen…
    In der Pandemie ist deutlich: es ist bis heute nicht anders.
    Pädagogik und ihre Sprache sind das Tuch, das diesen Zauber verdeckt. Wer daran glaubte, der wird seit Sommer 2020 eines besseren belehrt

  8. Beratungsresistenz in absoluter Reinform!

    Die Expertise zum Thema „Luftfilter“ einfach nicht zur Kenntnis nehmen, oder nur so selektiv wahrnehmen, dass es in deren vorgefasstes Weltbild über die Schulrealität passt.

    Deren ungerührt weiter propagiertes Allheilmittel „Einfach Lüften, häufig, lange (nach Lüftungs“konzept“)“ (neben „AHA-Regel“ + ggf. App) in der Heizungsperiode geht völlig an den Möglichkeiten der Unterrichtsrealität vorbei, blendet die Schulwirklichkeit aus bzw. zimmert sie sich so zurecht, bis es ihnen passt. Einfach voll daneben!

    Verbohrte Wirklichkeitsfremdheit!

    Bin tief betroffen – und einfach nur noch traurig. Da kann man eigentlich nur noch beten!

    Ein Trauerspiel, ein bodenloses Versagen der Bildungspolitiker, das in die Annalen eingehen wird, deutet sich nun an: einfach hingenommenes, nicht abgewendetes Verderben wirft seine Schatten bereits voraus!

    Wenn es nicht um Menschenleben ginge, unsere Liebsten …! Neben den Implikationen (Arbeitsplätze, Folgen für Wirtschaft, …) … .

    Der Argumente sind inzwischen wahrlich genug ausgetauscht, die wissenschaftlich erhobenen Fakten, Daten liegen glasklar auf dem Tisch. Es ist alles gesagt, alles bekannt.

    Sie werden später nicht von sich behaupten können, sie hätten nicht gewusst … .

    Welche Schuld laden diese politisch Verantwortlichen jetzt auf sich? Sie sind nicht ahnungslos.

    Ich halte das Verhalten der KMK auf der Grundlage ignoranter Einschätzung nicht nur für grob fahrlässig, sondern in höchstem Grad verantwortungslos, gar menschenverachtend.
    Eine Schande!

    Ich schäme mich für dieses Verhalten unserer Obersten Dienstherren!

  9. Einer unserer „Ärzte“ hat uns kürzlich darüber belehrt, dass frische Luft gesund ist und Erkältungen nichts mit “ Kälte“ zu tun haben.
    Ich habe mal den Faktencheck gemacht und festgestellt, dass das Statement richtig aber verkürzt war.
    Es muss heißen:“Bewegung an der frischen Luft“.
    Also, liebe Kolleg*innen, raus mit den Tischen und Stühlen.
    Ab jetzt werden Texte getanzt! ( Eine kurze Fortbildung an der nächstgelegenen Waldorfschule ist hilfreich)
    Mathegleichungen eignen sich hervorragend zum Circletraining. Für ein + machen wir einen Luftsprung, das – ist eine Kniebeuge, das × wird als Rolle vorwärts und das : als Waage umgesetzt. Die Zahlen geben die Wiederholungen an und Buchstaben werden wieder getanzt.
    Das ganze auf Zeit, und WEG IST DER CORONASPECK!
    Fürs Homeschooling filmt die Lehrkraft das Ganze und stellt es auf Tik-Tok ein.

    • Hallo, Alla,
      hahahaha, was hab ich eben gelacht: „Ab jetzt werden Texte getanzt! ( Eine kurze Fortbildung an der nächstgelegenen Waldorfschule ist hilfreich)“ …, ich stelle mir das mal im Geiste vor und dann fest: Ab jetzt hilft wohl nur noch Galgenhumor. Und wenn uns DER verloren geht, dann
      armes Deutschland, gute Nacht. Weit davon entfernt sind nicht mehr!

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