Nach dem Corona-Tod eines 38-jährigen Lehrers: Lauterbach fordert von den Kultusministern, endlich RKI-Empfehlungen einzuhalten

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BERLIN. Der SPD-Gesundheitspolitiker Prof. Karl Lauterbach hat seine Bestürzung über den Tod eines 38-jährigen Lehrers aus Berlin geäußert, der an einer Corona-Infektion gestorben ist. Der Bundestagsabgeordnete, selbst studierter Mediziner und Epidemiologe, forderte Konsequenzen für den Schulbetrieb. Allein in der vergangenen Woche waren dem Robert-Koch-Institut drei Todesfälle unter Erziehern/Lehrern gemeldet worden, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen.

Ist selbst ein studierter Mediziner und Epidemiologe, der in Harvard promoviert hat: Karl Lauterbach. Foto: Karl Lauterbach

Wörtlich schrieb Lauterbach auf Twitter: „Der bestürzende Tod des jungen Lehrers sollte nicht zu Schuldzuweisungen führen, sondern zur Handlung. Ich bleibe dabei: Präsenzunterricht plus Lüften reicht nicht, Fallzahlen gehen nach Öffnung der Schulen dann sofort wieder hoch.“ Weiter betonte er: „Es ist bitter, aber: Wir kommen an der Teilung der Klassen plus Homeschooling nicht vorbei. Die Studienlage ist eindeutig. Studien vom frühen Herbst oder ähnliches sollten nicht mehr diskutiert werden. Die KMK muss sich klar zu den RKI-Empfehlungen bekennen. Thema wird seit Monaten verschwurbelt.“

Lauterbach bezieht sich auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, dass ab einem Inzidenzwert von 50 Wechselunterricht in kleinen Lerngruppen mit Abstandsregel sowie eine Maskenpflicht im Unterricht gelten sollten. Kein Bundesland beachtet bislang diese Empfehlungen.

Die KMK beachtet auch die Empfehlungen der Leopoldina zum Schulbetrieb nicht

Die Nationalakademie Leopoldina hatte in einer Stellungnahme Anfang Dezember, an der auch RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler sowie Charité-Chefvirologe Prof. Christian Drosten mitgearbeitet hatten und die dann zur wissenschaftlichen Grundlage für den aktuellen Lockdown wurde, gefordert, für den Wiederbeginn des Unterrichts ab dem 10. Januar 2021 sollte in allen Bundesländern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht für alle Jahrgangsstufen verpflichtend sein. Zudem sollten ländereinheitliche Regeln für den Wechselunterricht ab der Sekundarstufe erarbeitet werden, die ab einer bestimmten Inzidenz greifen. (News4teachers berichtete über die Stellungnahme der Leopoldina.) Auch diesen Empfehlungen folgt die KMK bislang nicht.

Prof. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin (der zum Thema Aerosole in Klassenräumen geforscht hat), meldete sich auf Lauterbachs Post hin zu Wort: „Seit Frühjahr nenne ich die 4 Haupteinflüsse für die Aerosolübertragung: Quellstärke, Raumgröße, Luftmenge, Aufenthaltszeit. Aus Schulräumen lassen sich keine Reinräume machen. Folge: Ansteckungen weiter reduzieren durch Kontaktanzahl- und -zeitbegrenzung.“

Die Schulgemeinschaft trauert – GEW-Vertreter: „Infektion erfolgte höchstwahrscheinlich im Dienst!“

„Unsere Schulgemeinschaft trauert um unseren geschätzten Kollegen, der viel zu früh uns gegangen ist“, so heißt es in der Traueranzeige – daneben das Foto des verstorbenen Lehrers. Er soll keine Vorerkrankungen gehabt haben – und hat sich womöglich an seiner Schule, einer Gemeinschaftsschule in Kreuzberg, angesteckt.

Das jedenfalls glaubt Gökhan Akgün, der Vorsitzende des GEW-Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Er schreibt auf Twitter: „Unser Kollege ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Infektion erfolgte höchstwahrscheinlich im Dienst!“ Auch der mittlerweile Verstorbene selbst soll Kollegen kurz nach seinem positiven Test gesagt haben, er habe sich in der Schule infiziert. Einen Beweis dafür gibt es nicht. Doch für Akgün steht aufgrund der Gesamtumstände „fest, dass nur die Schule als Infektionsherd in Frage kommen kann“.

In einer Klasse, in der der Lehrer unterrichtete, habe es unter den Schülern mehrere Corona-Fälle gegeben, zudem sei ein weiteres Mitglied des Kollegiums positiv getestet worden sein. In der Schule habe bis zum 16. Dezember, als in Berlin alle Schulen geschlossen wurden, wochenlang die Alarmstufe „Rot“ gegolten, die höchste Corona-Warnstufe für Schulen in der Bundeshauptstadt. In der Schule sei ein Trauerraum eingerichtet worden.

Akgün kritisierte die Senats-Bildungsverwaltung in Zusammenhang mit dem Todesfall. „Wir wollen, dass die Senatsverwaltung nicht mehr weiterhin erklärt, dass an Schulen das Risiko für eine Ansteckung sehr gering sei. Die Senatsverwaltung als Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal einen sicheren Arbeitsplatz haben und muss deshalb die entsprechenden Maßnahmen ergreifen“, sagt er. Auch die Berliner GEW fordert, die Empfehlungen des RKI für die Schulen zu beachten.

Dem RKI wurden drei Lehrkräfte oder Erzieher gemeldet, die an Corona gestorben sind – allein in der vergangenen Woche

In der vergangenen Woche sind bundesweit offenbar drei Lehrkräfte oder Erzieher an Covid-19 verstorben. Das geht aus einer Statistik des Robert-Koch-Instituts hervor. Laut aktuellem Lagebericht (vom Samstag, 19. Dezember) gibt es bislang insgesamt 16 Beschäftigte aus Kitas, Kindertagespflege, Schulen und Heimen, die eine Infektion mit dem Coronavirus nicht überlebt haben – 442 kamen seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus. In der Vorwoche (am Samstag, den 12. Dezember) wies die Statistik erst 13 Verstorbene in diesem Bereich aus – 409 hatten in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. News4teachers

Geht die Schulpolitik über Leichen? Der Druck auf die Kultusminister wächst

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74 KOMMENTARE

  1. Seit etwa zwei Wochen lese ich mit Interesse die Artikel und Kommentare, nun poste ich erstmals selbst etwas:
    Nur 38 Jahre, das ist bitter! Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden.
    Immerhin: Jetzt bekommen die KuMis in der Person von Herrn Lauterbach sogar von der „hohen“ Politik Gegenwind. „Hört, hört!“ hätte man früher gesagt. Das widerlegt nunmehr alle Foristen, die uns LuL als Jammerlappen und Feiglinge bezeichnet haben.

  2. Lehrer sind alles andere als Jammerlappen! Ihr seid zum Abschuss freigegeben worden von Politikern, die sich ihren Hintern im Home Office wärmen.
    Dafür seid ihr auch noch mit Häme überschüttet worden.
    Mein AG könnte sich vor Arbeitsgerichtsprozessen nicht mehr retten, wenn er die Mitarbeiter so schutzlos dem Virus aussetzen würde.
    Lauterbach ist zu danken. Wenigstens ein Politiker mit Verstand.
    Schule in Präsenz erst wieder bei niedrigen Inzidenzen. Zero Covid.
    Bis dahin Distanz für alle, mit Notbetreuung für Systemrelevante.
    Die Frage ist doch die. Wollen wir wie Asien sein oder wollen wir zur zweiten USA werden?

  3. Für mich sind die KM, ich beobachte vor allem das Trio Infernale Eisenmann, Hubig und Gebauer, machtgierige, eiskalte, lügnerische und ignorante Personen, die für ihre Karriere über Leichen gehen. Wie nennt man jemand, der vorsätzlich Menschen ins Verderben und dabei leider auch gelegentlich in den Tod schickt?

    Mir fallen da verschiedene Begriffe ein und einer davon beginnt mit M.

    Warum haben solch verantwortungslos handelnde Kreaturen überhaupt noch etwas zu sagen?

    Unfassbar, es macht mich so sprachlos und wütend, wie mit dem Leben der Menschen gespielt wird.

    • Volltreffer!!! Führt leider nicht zum Versenken dieser verantwortungslosen Personen!!! Diese Menschen sind mit einer Neoprenseele ausgestattet und ihr Gewissen hat einen Lotuseffekt – es bleibt nichts daran hängen. Wenn man diese KMs fragen würde, ob sie noch gut schlafen, dann würden sie das meinungsfest bejahen und sich dann noch einen leckeren Prosecco bestellen, denn ihr Gehalt gibt das bequem her.

      • Die Frage, die im Raum steht ist aber doch tatsächlich die, warum sich Lehrer das gefallen lassen. Warum lässt man sich zum Sterben schicken? Schulen sind Risikogebiete.

        • Danke! Das sehe ich auch so! Warum organisieren sich nicht wenigstens die Angestellten LuL? In meinem Bundesland (Sachsen) gibt es sehr viele, die aufgrund des Alters nicht verbamtet wurden. Warum lassen sich diejenigen nicht au schreiben, die doch die physische und psychische Belastungsgrenze längst erreicht oder überschritten haben? Selbstaufgabe spielt nur den KuMis in die Hände, nützt weder SuS noch deren Eltern. Es geht hier nicht um Schnupfen, es handelt sich um eine potentiell tödliche Krankheit. So wie vor Weihnachten darf es nicht weiter gehen. Der sächsische MP warnt schon vor einer 3.Welle und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese DE ereilt, wenn überall in der Gesellschaft Hygieneregeln eingehalten werden müssen, diese nur nicht in Schulen und Kindertagesstätten gelten sollen. Die Intensivstationen sind überbelegt, Triage ist kein reiner Schreckensbegriff mehr, die Krematorien an ihrer Aufnahmegrenze, Tod und Trauer gehören zum Alltag…. Wann ziehen endlich wieder Vernunft, Ehrlichkeit, Menschlichkeit in den Köpfen der Politiker ein?? Ich wünschen allen ein friedliches Fest und bleiben Sie gesund!

    • Bei allem Respekt und berechtigter Kritik, die ich in der Sache durchaus teile: Von Politikern als „Kreaturen“ zu sprechen, ist m.E. an Niveaulosigkeit nicht zu unterbieten. Ich frage mich, geht es Ihnen hier um die Sache oder lediglich darum, Leute verächtlich zu machen? Oder können Sie nicht sachlich argumentieren? Man kann und soll unsere Politiker kritisieren – durchaus auch hart in der Sache. Aber Ihre Unterstellungen („…die für ihre Karriere über Leichen gehen.“) und Andeutung, daß Sie sie in die Nähe von Mördern rücken, haben nichts mehr damit zu tun. Dies ist in meinen Augen reiner Rufmord. Damit disqualifizieren Sie sich selbst. Dies gilt für alle, die verbal in die gleiche Kerbe hauen.

    • Danke,exakt auf den Punkt.
      Ich lebe „leider“ in BW und kann nur hoffen, dass Frau Eisenmann irgendwann die Quittung für ihr unmenschliche Verhalten bekommt!

  4. Der Tod des jungen Lehrers ist sehr bedauerlich und schlimm für seine Angehörigen und seine Kollegen und Schüler.

    Das Herr Lauterbach diesen Tod instrumentalisiert, ist seine Art des Umgangs mit dem beispielhaften Tod, der täglich seinen Einzug in die Familien hält.
    Herr Lauterbach hat nie als Arzt eigenverantwortlich Patienten behandelt. Er ist in unseren Augen mit verantwortlich für die Implementierung des für die Krankenhäuser finanziell desaströsen DRG-Entgeldsystems, welches am deutschen Versuch gescheitert ist, alle medizinischen Leistungen in diesem System abbilden zu können, um eine anversierte, möglichst kostengünstige Finanzierung eines auf industrielle Normen zugeschnittenen Gesundheitssystems zu erreichen.
    Darunter hat vor allem das medizinische Personal zu leiden gehabt. In der Coronakrise wird die Unterfinanzierung des pflegerischen Bereichs sichtbar, und man kann von Seiten der Politik froh sein, dass die bewusst in Kauf genomme massive Schließung von Krankenhäusern noch nicht umgesetzt wurde, denn sonst sähe die medizinische Situation auf den Intensivstationen noch bescheidener aus, als diese sich gerade in einigen Landesteilen darstellt.
    Man hatte von Seiten einiger Teile der Politik gar nicht mehr vor, eine klinische Versorgung der Bevölkerung in der Fläche sicher zu stellen.Die Coronakrise ist der Warnschuss an die politisch Verantwortlichen eine Abkehr von diesem System einzuleiten, wie dies andere Staaten einschließlich Australien auch schon vollzogen haben !
    Es wird Zeit, dass der gesamte Spuk des DRG-Systems beendet wird.

    • @AvL
      Boah, vielen Dank für diese Informationen. Mir ist schon lange klar, dass das Gesundheitswesen chronisch unterfinanziert ist – soll halt selbst Gewinne einbringen – ich schmeiß mich weg! – und offensichtlich können wir von Glück (auch das ist in diesem Zusammenhang eher ein Witz) sprechen, dass das Nochnichthandeln seitens Teilen der Politik uns den A rettet.

      Die „klinische Versorgung der Bevölkerung in der Fläche sicher zu stellen“ ist doch eigentlich der Job, habe ich Dummerchen gedacht.

      Aber die Ökonomisierung hält überall ihren triumphalen Einzug – und hat längst die privaten Haushalte erreicht.

      Es ist so bitter, wie mit Menschen(leben) umgegangen wird. Und das im 21. Jahrhundert.

      der originale Riesenzwerg

      • Ich finde es von einem Lehrer schon sehr anmassend von einem Lehrer sich über das unterfinanzierte Gesundheitssystem zu beklagen. Man weiss ja, dass sich die meisten Lehrer aus dem Sozialstaat abgemeldet haben. Da sie ja privat versichert sind und die Rentenversicherung kennen sie ja auch nur aus den Medien. Ich selbst und meine Familie sind auch privat versichert, nur wage ich es nicht das System zu kritisieren. In die Rente bezahle ich weiterhin ein.

        • @Stefan
          Du hast offenbar nicht verstanden, wieso (verbrannte) Lehrer sich privat versichern.
          Unsere Arbeitgeber zahlen nur etwas dazu, wenn wir – wie du es so schön unpassend formulierst – uns ‚aus dem Sozialstaat abmelden‘.
          Ich wäre gern wieder gesetzlich versichert wenn mein Arbeitgeber dann auch seinen Anteil zahlen würde. Solange das nicht der Fall ist wäre ich ja reichlich bekloppt mich freiwillig gesetzlich zu versichern und auf die Beihilfe zu verzichten.
          Ich finde es übrigens auch unsinnig dass ausgerechnet Staatsdiener so dazu gebracht werden, am staatlichen Solidarsystem nicht teilzunehmen. Wer diesen Missstand uns Lehrern ankreidet, den muss ich leider entweder als dumm oder als bösartig ansehen.

        • @Stefan
          Ich bin sicher nicht für dieses zweigeteilte Gesundheitswesen, das zu einer Zweiklassengesellschaft führt. Lange war ich in der DAK und da auch gut zufrieden.
          Dann wurde ich verbeamtet. Seitdem kostet jede Untersuchung das 2.3-fache, das ich erst einmal vorfinanzieren muss. Das geht schon mal in die Tausende. Die Rechnungen werden eingereicht und – übernommen oder auch nicht. Das trage ich dann im Zweifelsfall selbst.
          Das Gesundheitswesen ist unterfinanziert. Jeder, der ein Krankenhaus von innen sieht, weiß das. Die sind froh über Privatpatienten, Grund s.o.
          Chefarztbehandlung hat übrigens einen höheren Versicherungsbeitrag zu Folge. Nichts ist hier umsonst. Dafür wird gezahlt. Brille – auch hier Fehlanzeige.

          Inwiefern das anmaßend ist, erschließt sich mir nicht so recht.

          Aber da Sie selbstständig sind, wissen Sie das alles.

  5. @MMM:

    Herr Lauterbach hat in unzähligen Interviews in den vergangenen Monaten der Kurs der Kultusminister kritisiert. Es ist nicht das erste mal. Sogar Frau Merkel kritisierte höchstpersönlich den Kurs in Ihrer Rede im Bundestag. Zwar indirekt, aber das Signal war klar!
    Ich befürchte, dass es keine Kraft gibt, welche den Kultusministern Einhalt gebieten wird und kann.

  6. Fragt sich nur, WANN der Zeitpunkt auch für die Bildungsminister gekommen ist, an dem sie
    die Reißleine ziehen. Doppelt schwierig, weil sie dann einräumen müssten, dass sie mit verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus einfach zu lange gewartet haben. (Diverse Politiker geben dies für ihre Fachbereiche ja inzwischen schon zaghaft zu, nicht so unsere BildungsministerInnen). Auch in der Bevölkerung muss es endlich ankommen, dass Kinder jedweden Alters ansteckend sind, Covid-19 Infektionen in Kita und Schule multiplizieren und heraus in die Familien tragen.
    Schon vor Wochen vermutete ich in diesem Forum, dass die Schulen so lange ohne vernünftige Prävention einfach weitermachen müssen (ob sie wollen oder nicht), bis NICHTS mehr geht.
    Wann dieses NICHTS für die KM erreicht sein wird, das frage ich mich zunehmend.
    Wenn es nicht so erbärmlich wäre, wäre ich gespannt.
    Für mich ist dieses NICHTS längst erreicht.
    Darum bin ich einfach nur noch zutiefst entsetzt!

  7. Die Luft in Klassenzimmern und anderen Räumen von infektiösen Aerosolen zu befreien, kann künftig deutlich einfacher werden. Forschende des Max-Planck-Instituts für Chemie haben eine Lüftungsanlage konstruiert, die sich mit Materialien aus dem Baumarkt nachbauen lässt. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium prüft nun den Einsatz auch an anderen Schulen. Die Integrierte Gesamtschule Mainz-Bretzenheim testet die Anlage bereits. Ein Baubericht für den Nachbau ist online zu finden.

    https://www.mpg.de/15962809/corona-lueftung-aerosole-luft

  8. Natürlich müssen hier die Schuldigen benannt werden! Sonst machen sie doch so weiter!
    Lauterbach hat eingestanden, dass seine Position, die Schulen offenhalten zu können mit regelmäßigen Antigentests und Verdachtsquarantänen, sehr falsch war.
    Durch den Wettbewerb, der unter Ländern, Kreisen und auch Kommunen ausgebrochen ist, jeweils möglichst Grenzwerte nicht zu überschreiten bei gleichzeitig größtmöglicher Wählergunst, dürfte jedem klar gewesen sein, dass das Erste, was passiert , ist weniger zu testen! So laesst sich auch länger die Desinformation „Schulen sind sicher“ aufrechterhalten.
    Bis es in den Intensivstationen zutage tritt. Diese Politiker, die sich monatelang gegen sinnvolle Maßnahmen gestellt haben, vertuscht und geleugnet haben für reine Lobbypolitik sind die Verantwortlichen für die Opfer.
    Da muss man nicht lange suchen und das muss Konsequenzen haben.
    Wo er Recht hat ist, dass man jetzt endlich zu langfristigen wirklichen Schutzkonzeptn übergehen muss. Und diese am besten bundesweit und vor allem erst bei Niedriginzidenz, Distanzunterricht ist dazu erstmal dringend notwendig, später Wehselunterricht. Und bis dahin kann man wenigstens ein paar Raumluftfiltergerät mit angemessener Leistung und Plexiglasabtrennungen installieren.

  9. Schlage vor, Frau Cinderella Gebauer, Herr Laschet und weitere Elfenbeintürmchenbewohner spenden ihre Impfdosen an die Opfer ihrer Politik.

    • Ich finde, das reicht nicht!! Der Schaden, den diese Entscheidungsträger mittlerweile angerichtet haben kann eigentlich nur noch mitdeutlich drastischeren Maßnahmen geahndet werden. Z.B. sollte Fr Gebauer und auch Herr Richter die Kolleg*innen in den Schulen ersetzen. Klar können die keinen Unterricht…wie denn auch…die haben mit Schule ja nix zu tun…aber sie könnten das machen, was sie als Grundfunktion von Schule für sich ausgemacht haben – nämlich Aufbewahrung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen…wenigstens das sollten sie hinbekommen.

      • Oder als Schulbegleitung dabei sein!

        Ich sage bewusst „dabei sein“, denn UNSERE Schulbegleitungen arbeiten, und das machen sie richtig gut.

        Wir wollen ja niemanden aus dem KuMi überfordern. Oder?

        der originale Riesenzwerg

  10. Es gibt für alles Argumente.
    Wie wäre es einfach mit ein bisschen Vertrauen in sich selbst, den eigenen Stärken und Fähigkeiten sowie auch Vertrauen in unsere Führungsriege.

  11. Super. Das zuständige Bundesministerium wird noch mal von einem Minister welcher Partei geführt??? Ist Frau Hubig nicht auch in dieser Partei???

  12. LAUTERBACH ist Epidemiologe UND Politkenner – das ist derzeit unverzichtbar!
    Aber Eltern? Die scheint es nicht nur so zu geben wie für viele Andere auch = als „Letztes Glied in der Kette“, an dem die Restlast der Quarantäne aufgehängt werden kann.
    Als Senior habe ich das Privileg, zugleich mit Abstand UND familiärem Einbezug in diese ganzen Vorgänge beobachten und reagieren zu können – mit möglichst plausiblen Sachbeiträgen. Und das sieht aktuell so aus:
    Die gewaltige Störung durch die Quarantänemaßnahmen des GA belastet ALLE Beteiligten – und die Frage „Muss das genau so sein?“ geht an die GesMin der Länder!
    Aber wie anders?
    Mit einem Deal auf Basis §29 IfSG „Beobachtung“:
    Die Schulen beteligen sich während der Unterrichts – und Betreuungszeit aktiv am Infektionsmanagement = BEOBACHTUNGSWOCHE für die Kontaktkinder des Infizierten. Die Eltern dieser Kinder beteiligen sich bis zum nächsten Morgen an dieser Beobachtungs-Quarantäne, BQ.
    Kern aus meiner Sicht: Dreiteilung der Klasse/isolierte Kleingruppen – für 1 WOCHE.
    Vorteil Schule: Präsenzunterricht läuft weiter
    Vorteil GA: Kontaktreduktion und leichter Rückverfolgung im erneuten InfFall
    Vorteil Eltern: Präsenz am Arbeitsplatz gewährleistet

    Also Herr LAUTERBACH – was ist damit?!
    Und die Damen u. Herren Schulleitungen:
    Nirgends im IfSG steht geschrieben, dass die BQ in der Privatwohnung zu erfolgen hat – es gibt ausdrücklich die Möglichkeit, einen „anderen geeigneten Ort“ zu bestimmen.

    • Mal abgesehen davon, dass Sie den nicht unerheblichen Personalmangel durch Ihre – ich nenn‘ sie mal – Gedankenspiele verschärfen, wer soll die „Beobachtung“ leisten? Welcher Schutz wird denen, die diese „Beobachtung“ durchführen, gewährleistet? Sollen diese „Beobachtungsgruppen“ isoliert werden? Wo? Wie lange? Wie soll eine Schule oder Kita das organisatorisch leisten? Sollen Lehrer oder Erzieher dann in Arbeitsquarantäne? Wenn Eltern infiziert sind, gehen die doch sowieso nicht zur Arbeit – warum sollten deren Kinder dann außer Haus „beobachtet“ werden?
      Ich verstehe, ehrlich gesagt, Ihren kompletten Post nicht. Sie wissen hoffentlich, dass Erzieher und Lehrer Erzieher und Lehrer sind und nicht nach Belieben in anderen Berufsfeldern beschäftigt werden können?
      Ich warte auf den Tag, an dem ich aufgefordert werde, die Steuererklärung für Eltern anzufertigen oder kleine chirurgische Eingriffe, wie etwa Mandel- oder Blinddarmentfernung in der großen Pause durchzuführen…

      • @Bauklötzchen

        Ich kann mich Ihnen nur anschließen.

        Allerdings habe ich noch Ergänzungen für die Liste der anderen Berufsfelder/Tätigkeiten:

        Immer mehr (Stichworte: „gesunde Ernährung“ oder „Hygiene und Körperpflege“) ursprünglich total schulfremde Tätigkeiten wurden in den vergangenen Jahren schon vor Corona an die Schulen herangetragen.
        (In dem Zusammenhang nicht erstaunlich: Der sprunghafte Anstieg vom Seifenverbrauch seit Corona! – Viele haben wahrscheinlich erst im Frühjahr über digitale Medien erfahren, dass Hände und andere Körperteile mit Wasser und Seife/Duschgel gereinigt werden können und das gewisse Vorteile mit sich bringt … Ich erinnere mich an die Zeit, in der das von Kindern schon vor !!! der Einschulung beherrscht wurde – Stichwort „häusliche Erziehung“.)

        Irgendwo in der Gesellschaft wurde ein Problem(chen) entdeckt? – Na kein Problem!!!
        Sofort kam irgendein(e) – bisher oft völlig unbekannter Abgeordnete(r) an irgendeinem Kamerateam/Mikrophon vorbeigestolpert und ließ reflexartig einige Sätze heraus, beginnend mit „Hier muss Schule …“.
        Das konnte auch mehrfach pro Woche passieren.
        Dann findet sich immer schnell eine Arbeitsgruppe zu einem Projekt und alle sind beschäftigt – nur leider nicht sinnvoll.
        Fatal, wenn solch ein Mist wieder bis in die KMs durchrutscht, schneller als Viren mutieren solche „Ideen“ zu Vorgaben für Schulen.

        Hier die o.g. Ergänzung zu der Liste von @Bauklötzchen:
        „Ich warte auf den Tag, an dem ich aufgefordert werde, …“
        … die dreckige Wäsche aus dem „real life“ von 30 Familien zu waschen (und natürlich zu bügeln), weil das unmöglich Zuhause geleistet werden kann. Im Sinne der Bildungsgerechtigkeit ist bestimmt auch das von grundlegender Wichtigkeit.
        (Tatsächlich hat mir schon vor Corona eine ehemalige Schülerin – mittlerweile seit einigen Jahren als ausgebildete Erzieherin tätig – berichtet, dass mehrfach !!! Kinder am Freitagnachmittag in der Kita gewickelt am nächsten Montagmorgen mit derselben randvollen Windel in der Kita abgeliefert worden sind. Ohne Ersatzwindel/-kleidung. PS.: Die Freitagswindel war mit Kugelschreiber unauffällig markiert, nur so zur Frage „Woher kann man das wissen?“)
        Das ist nicht die Regel!
        Aber auch das gehört zur Realität.
        Und auch diese Familien und Kinder sind nicht mit dem Tag der Einschulung plötzlich mit ganz anderer Grundhaltung / ganz anderer „Lebensauffassung“ bzw. Anspruchshaltung „unterwegs“.

        • Von der Wäsche waschen sind wir gar nicht soweit von entfernt. In Deutschland rücken die Schuluniformen immer näher. In meiner Schulzeit machten sich sogar Lehrer über andere autoritäre Länder in denen Schuluniformen getragen werden lustig. Heute sind genau diese Lehrer Verfechter von dieser Unsitte. Ich kann mir das nicht erklären warum. Nur muss diese Tragepflicht dann auch ganz klar auch für die Lehrer gelten, wenn die das schon propagieren. Da das verpflichtende Tragen dieser Kleidung analog zur Berufskleidung läuft ist die Reinigung dann auch Aufgabe der Schule. Warum macht Ihr es Euch denn immer noch schwerer, lässt den Schülern doch ihren modischen Stil, auch wenn er Euch nicht gefällt. Hat Euer Outfit früher den Lehrern immer gefallen?

          • @Dieter Molitor: „In Deutschland rücken die Schuluniformen immer näher.“ – ??? Quelle ??? Beleg ???

            Entspricht in keiner Weise der Stimmungslage in meinem eigenen persönlichen und beruflichen Umfeld.

          • Mal völlig off topic eine Meinung rausgeballert.
            Geht es Ihnen jetzt besser? Ich hoffe doch! Wir wollen ja nicht, dass Ihnen das Weihnachtsessen auf halbem Wege stecken bleibt. 😉

          • Hier eine kleine Quelle, es gibt ja genug: https://www.news4teachers.de/2015/07/zurueck-in-die-50-er-jahre-direktorin-verbietet-hotpants-an-schule-empoerungwelle-im-internet/

            Die unsinnigen Schulhemden, die oftmals empfohlen werden, sind nur der 1. Schritt. Solange sich Lehrer auch daran halten ist alles in Ordnung.
            Im Gegenzug hätte ich jetzt auch gerne eine Quellenangabe zur Wäschewascherei oder der Bearbeitung der Einkommensteuererklärung der Eltern durch die Lehrer. Oder hat da jemand fantasiert?

          • @Dieter Molitor

            “ Dieter Molitor 25. Dezember 2020 um 09:25
            Hier eine kleine Quelle, es gibt ja genug: https://www.news4teachers.de/2015/07/zurueck-in-die-50-er-jahre-direktorin-verbietet-hotpants-an-schule-empoerungwelle-im-internet/
            „Oder hat da jemand fantasiert?“

            Man kann sich nur wünschen, bei Ihnen wäre es mit „fantasiert“ getan!

            Schauen Sie mal auf den Ausgangsartikel!!!
            Geht’s noch???
            Falls Sie vergessen haben, wie man nach oben scrollt oder falls Sie nach Ihrer Quelle/Ihrem Artikel grad keine Hand frei haben – hier der Link für Sie (Anklicken geht schneller.)
            https://www.news4teachers.de/2020/12/nach-dem-corona-tod-eines-38-jaehrigen-lehrers-lauterbach-fordert-von-den-kultusministern-endlich-rki-empfehlungen-einzuhalten/

            Nach Ihrer Selbstdarstellung Ihren Posts der letzten Monate sind Sie ein Mann mit vielen Talenten – jetzt haben Sie sich aber auch noch selbst überboten in der Kategorie „Geschmacklosigkeit und Pietätlosigkeit“.
            Sie schreiben selbst: Hier eine kleine Quelle, es gibt ja genug“ und suchen sich treffsicher einen Artikel heraus, in dem es weniger um „unsinnige Schulhemden“ sondern um einen ganz anderen Aspekt von Schulkleidung geht – nämlich um Hotpants.
            Verlegen Sie nicht auch in Schulen Ihre IT?
            … Soso.

            Und nur weil Sie in diesem o.g. Post vom 25. Dezember 2020 um 09:25 nach Quellen fragen: Für Ihre Geschmacklosigkeit und Pietätlosigkeit sind Sie mit Ihrem Geschreibsel höchstpersönlich die Quelle.

            Ist das hier das einzige Forum, wo Sie noch geduldet werden? Hier, bei den bösen,bösen Lehrern?

            Zurück zum Thema des Ausgangsartikels oder das Forum wechseln.

          • Das finde ich auch. An unserer Schule werden auch T-Shirts beworben. Die jüngeren Schülerinnen werden richtiggehend gezwungen diese zu kaufen und zu tragen. Was geht es die Lehrer an, was wir anhaben? Ständig anzügliche Bemerkungen, wie: Frierst Du nicht? Ist da der Stoff ausgegangen? Dass Du mit solchen Absätzen laufen kannst?
            Wir beklgen uns doch auch nicht über die Latschen und Hemden der Lehrer. In welchem Jahrzehnt leben wir denn? Diese Schulbekleidungen sind ein riesiger Rückschritt.

          • Auch wenn die Schuluniformen eigentlich OT sind: Ein ursprünglicher Gedanke war/ist die Auflösung an der Kleidung erkennbarer sozialer Unterschiede und daraus resultierender Diskriminierungen innerhalb der Schülerschaft. Und wenn ich mir den bei einigen SuS herschenden Druck hinsichtlich der „richtigen“ Bekleidungsmarken ansehe…

  13. „Und die Damen u. Herren Schulleitungen:
    Nirgends im IfSG steht geschrieben, dass die BQ in der Privatwohnung zu erfolgen hat – es gibt ausdrücklich die Möglichkeit, einen „anderen geeigneten Ort“ zu bestimmen.“

    Also so wie bei den aus Wuhan im Februar/März des Jahres zurückgeholten Verdachtsfällen, die ja zur Beobachtung zunächst in einer Kaserne in Quarantäne untergebracht worden sind.
    Da viele Schulen nicht mit den streitkräften kooperieren wollen, wird das wohl nichts werden. Stellen Sie sich vor, die unter BQ-stehenden SuS fielen den Jugendoffizieren in die Hände, OMG!

    • Ach ich vergaß, es kann natürlich auch Arbeitsquarantäne verhängt werden. – Nur die SuS sind derzeit nicht als systemrelevant eingestuft.

  14. @Senior Didi: „Die Schulen beteligen sich während der Unterrichts – und Betreuungszeit aktiv am Infektionsmanagement = BEOBACHTUNGSWOCHE für die Kontaktkinder des Infizierten. Die Eltern dieser Kinder beteiligen sich bis zum nächsten Morgen an dieser Beobachtungs-Quarantäne, BQ.“ – Mir ist leider nicht ganz klar, wie das ablaufen soll, daher diese Nachfrage:

    Eine solche Beobachtungsquarantäne ist für die Schulen organisatorisch vermutlich nur zu stemmen, wenn die gesamte Lerngruppe in Beobachtungsquarantäne geht. Ansonsten wird die Raum- und Personalfrage sehr schnell zum Problem. Denn wenn Teile der betroffenen Lerngruppe abgesondert und Teile regulär beschult werden sollen, führt das zwangsläufig zu einem Mehrbedarf an Räumen und Personal. Sobald davon mehrere Lerngruppen gleichzeitig betroffen sind (was leider ja vorkommt), stößt man sehr schnell an personelle Grenzen.
    Man beachte außerdem, dass spätestens in weiterführenden Schulen dann Lehrkräfte zwischen Lerngruppen in Beobachtungsquarantäne und regulär beschulten Lerngruppen hin und her springen müssen. Mir kommen Bedenken, ob das den Eltern der nicht unter Beobachtungsquarantäne stehenden Schüler recht bzw. überhaupt vermittelbar wäre.

    Allerdings nehme ich an, dass eine Beobachtungsquarantäne durchgängig und lückenlos zu erfolgen hat, oder irre ich mich da? Das können weder die Schulen leisten noch alle Eltern garantieren – da sie ja berufstätig bleiben und ihre Kinder zum Teil auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
    Und das scheint mir dann doch ein Ausschlusskriterium für die praktische Umsetzbarkeit dieses Vorschlages darzustellen – obwohl ich mich gerne eines Besseren belehren lassen möchte.

    • BQ in wechselnden Gruppen an fünf Zeitstunden je Tag mit Raum- und Fachlehrerwechsel. – Oder habe ich etwas vergessen?
      Nur an Ganztagsschulen geht die BQ mindestens 8 Zeitstunden.

      Wie wird verfahren, wenn die betriebliche BQ der Elternteile bei unterschiedlichen AG nicht mit denen der Kinder an mehreren Schulstandorten zeitlich miteinander vereinbar sind?

      • dickebank – die polemik ist raus, gut! Also sachlich:
        Bitte meine ausführliche Antwort lesen, sobald freigegeben.
        + BQ in wechselnden Gruppen an fünf Zeitstunden je Tag mit Raum- und Fachlehrerwechsel. – Oder habe ich etwas vergessen?
        Nur an Ganztagsschulen geht die BQ mindestens 8 Zeitstunden.
        * In Akutphasen der Pandemie braucht es befristete Anpassungen in der U-Orga, zur Kontaktminimierung. Eine naheliegende: Sek II geht für 1 WOCHE geschlossen in DisU und macht Räume frei.
        BQ während U-Zeit UND Betreuung. Eltern, deren Kind keine Betreuung braucht, sind darauf eingestellt – sie brauchen keine GT-Schule…
        + Wie wird verfahren, wenn die betriebliche BQ der Elternteile bei unterschiedlichen AG nicht mit denen der Kinder an mehreren Schulstandorten zeitlich miteinander vereinbar sind?
        * Wenn Eltern aus AG-Gründen zuhause sind, können sie die BQ ihres/ihrer Kinder vollständig übernehmen – falls die Schule DistU durchführt. Falls kein AG-Beschluss, dann seit Neuestem das öffentliche Betreuungsgeld anstelle des Verdienstausfalles – unter Arbeitsplatzgarantie. Also ebenfalls Kind/er zuhause in der Beobachtungswoche – wenn Schule DisU durchführt, ok?

  15. Die Reaktionen kenne ich durchaus – und solange es sachlich bleibt, lohnt die Diskussion aus zwei Gründen:
    (a) In einer Pandemie ist der gesamte Regelbetrieb auf dem Prüfstand – und muss bereits im VORSORGEBEREICH möglichst weitgehend auf Virus-Abwehr umgestellt werden. Das setze ich Voraus! Aber auch der Infektionsfall kann und darf keine Überraschung sein – und allein dem GA überlassen werden = Teil II des Schutzkonzeptes: „Infektionsmanagement“ nicht nur passiv….
    (b) Nachdem die gesamte Republik seit 2008 die Pandemie-VORSORGE in die politisch-administrativen Schubladen verbannt hat, und jetzt mit dem GROSSEN ÜBERFALL konfrontiert wurde – möchte ich dazu beitragen, dass nach dem letzten Impftag nicht erneut das GROSSE VERGESSEN Platz greift – und NICHTS wirklich substanziell gelernt wird – in Sachen VORSORGE! Wer jetzt nicht anfängt, die Startdefizite, die Verfahrensfehler UND die möglichen Alternativen zu bedenken, die/den wird es irgendwann wieder „überraschen“….

    In diesem Sinne zu den Einzelargumenten:
    (A) Bauklötzchen:
    + wer soll die „Beobachtung“ leisten?
    * Für 1 WOCHE: je Teilgruppe 1 Lehramtsstudierende/r
    + Welcher Schutz wird denen, die diese „Beobachtung“ durchführen, gewährleistet? * Für 1 WOCHE : FFP2-Maske + Schnelltests
    + Sollen diese „Beobachtungsgruppen“ isoliert werden? Wo? Wie lange? Wie soll eine Schule oder Kita das organisatorisch leisten?
    *Für 1 WOCHE: 2 Teilgruppen im getrennten Raum mit je 1 erwachsenen Begleitperson (Hör- und Blickverbindung), dritte Teilgruppe mit den Kontakt-I-Kindern in Extraraum/falls nicht anders: BüroContainer aufgebockt über dem Spielplatz/Pausenhof.
    (B) Ichbinneuhier:
    + Sobald davon mehrere Lerngruppen gleichzeitig betroffen sind (was leider ja vorkommt), stößt man sehr schnell an personelle Grenzen.
    *Ja, das stimmt – und gehört deshalb eher zur k ü n f t i g e n Vorsorge. Das gilt besonders für die Untertsützung durch die LA-Studis. Die zusätzliche Erzieherin + Hilfskraft für die KITA muss die Stadt aus einem Vertretungspool bereit stellen – ebenfalls für jeweils 1 Woche.
    Diese Begrenzung auf 1 WOCHE kann jedoch einen wertvollen Spielraum bieten = rollierendes Konzept für NICHT gleichzeit auftretende Fälle.
    + in weiterführenden Schulen dann Lehrkräfte zwischen Lerngruppen in Beobachtungsquarantäne und regulär beschulten Lerngruppen hin und her…
    * FÜR 1 WOCHE Begrenzung auf 1-2 L nur für diese dreigeteilte Klasse (mobiler Gruppenunterricht/Lernbegleitung+Aufsicht liegt bei LA-Studi (Schnelltests!).
    + Bedenken, ob das den Eltern der nicht unter Beobachtungsquarantäne stehenden Schüler recht bzw. überhaupt vermittelbar wäre.
    * Alternative offen lassen = Eltern, die es wollen/können führen BQ zuhause durch, warum nicht? Wenn die Schule DistanzU leisten kann…
    + Beobachtungsquarantäne durchgängig und lückenlos zu erfolgen hat, oder irre ich mich da? Das können weder die Schulen leisten noch alle Eltern garantieren – da sie ja berufstätig bleiben und ihre Kinder zum Teil auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
    Und das scheint mir dann doch ein Ausschlusskriterium für die praktische Umsetzbarkeit dieses Vorschlages darzustellen.
    * BQ erfolgt zuhause NACH Unterricht/Betreuung = sowieso Privatverantwortung und von Elternseite geregelt.
    Und ÖPNV – der ist schon längst gefragt, Paralleleinsätze zu fahren. In meiner Stadt geht das für die Stoßzeiten – oder die Schulen haben zeitversetzten Beginn/Schluss.
    Also keineswegs „Ausschlusskriterium“ – eher Pandemie-Alltag.

    Und zu allem gehört ZWINGEND: Die MEHRkosten tragen Kommune+Land!!!

    Soweit mal die Fleißarbeit…

    • @Senior Didi

      „Und zu allem gehört ZWINGEND: Die MEHRkosten tragen Kommune+Land!!!“

      Sie schreiben es ja selbst – aber DAMIT hätten Sie sich die ganze „Fleißarbeit“ vorher sparen können …

      Senden Sie Ihre Überlegungen an alle 16 ministerialen Elfenbeintürme und berichten Sie uns davon, was NICHT passiert.
      Schön, wenn junge Menschen (und alle weniger jungen) noch Träume haben …
      Nicht böse sein – aber zum Träumen bin ich persönlich derzeit nicht aufgelegt.
      Zu viele Leute haben die letzten Monate mit Träumen (Euphemismus) verbracht. Wohin uns das gebracht hat, muss ich wohl nicht mehr ausführen: 962 Todesfälle laut 20.00 Uhr Tagesschau.

      • Pit 2020 – ok, aber was ist ab 2021, nach dem letzten Impftag in D? Wann werden Sie aufhören, sich – mit berechtigtem Jammern – in der Real-Sackgasse im Kreis zu drehen? Oder wann werden Sie die Real-Ziele formulieren zur VORBEREITUNG auf die nächste Pandemie? Und Mitstreiter*innen suchen? Und den Frust auf sich nehmen, dass sowas (schrittweise) zu erreichen, ist wie das Bohren dicker Bohlen – mit dem Handbohrer?
        ALLE leiden – auch die angeblichen Träumer. Aber sie erlauben sich, nicht nur die Gründe dafür zu benennen, sondern zusätzlich den >Kassandraderzeit< die Dinge. Aber ich bin Realist, und ich habe Enkel, die auch Eltern sein – und Kinder haben werden, die….
        Wenn Ihr derzeitiges Tief vorbei sein wird – wie wird es dann weitergehen?

        • @Senior Didi

          „Als Senior habe ich das Privileg, zugleich mit Abstand UND familiärem Einbezug in diese ganzen Vorgänge beobachten und reagieren zu können – mit möglichst plausiblen Sachbeiträgen.“
          (zuletzt hier: Senior Didi 23. Dezember 2020 um 12:11)

          Mit diesem Satz haben Sie aber schon mehrfach Ihre Beiträge eingeleitet.

          1)
          Woher haben Sie dieses Privileg?
          bzw.
          Wer hat es Ihnen verliehen oder erteilt (u.U. durch Geburtsrecht oder zeitlich begrenzt oder auf Lebenszeit)?

          2)
          „… mit möglichst plausiblen Sachbeiträgen.“
          Genug der Worte des Eigenlobs und Ankündigungen – wo sind die Sachbeiträge?
          (https://www.google.com/search?q=sachlich&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab)
          Auch „plausibel“ ist ein großes Wort! (vgl. Punkt 4)
          Zweifel an Ihren von Ihnen selbst als „möglichst plausible Sachbeiträge“ etikettierten Post hätten Ihnen jedoch durchaus kommen können nach einigen interessiert-kritischen Nachfragen verschiedener anderer Teilnehmer hier.
          „möglichst plausibel“ ist eventuell nicht genug?
          Strengen Sie sich an, überarbeiten Sie Ihre gedanklichen Konstrukte, dann geht das Ganze unter günstigen Umständen in Richtung eines Konzepts.

          3)
          „Wann werden Sie aufhören, sich – mit berechtigtem Jammern – in der Real-Sackgasse im Kreis zu drehen?“
          (Btw: Was ist eine „Real-Sackgasse“? Wenn Sie das selbst erfunden haben, schnell noch das Patent anmelden! – Denken Sie an Ihre Enkel … die wären dann finanziell ein Stück weit abgesichert!)
          Zurück zu Ihrer Frage mit seniorengerechter (?) Selbstgerechtigkeit: Na, am Besten, wenn ich mich auch auf ein diffuses „Privileg“ berufe aus dem gedanklichen Taka-Tuka-Land etwas rauszuhauen und das dann für mega-clever zu halten.
          Am besten dermaßen clever, dass ich anderen so richtig tolle Vorschläge mache.
          Toll darum, weil ich die Erkenntnis über das Gesamtuniversum hoffentlich auch gleich im Gesamtpaket mit dem o.g. „Privileg“ bekommen habe. (ernsthaft: vgl. Punkt 4)

          4)
          Sie berufen Sich auch oft auf “ Abstand UND familiärem Einbezug in diese ganzen Vorgänge“.
          Was ist denn ihr „Hintergrund“ in fachlicher (!) oder beruflicher Hinsicht?
          (Opa sein ist toll – aber in diesem Zusammenhang eine … nun ja, nennen wir es mal … „Qualifikation“ daraus zu machen, nenne ich mal … „mutig“.)
          Btw: MEIN Opa oder Papa sind Sie nicht?
          Sind Sie das für alle anderen Teilnehmer hier im Forum?

          5)
          „Und Mitstreiter*innen suchen?“
          Und das hat mich dann doch noch zum Lachen gebracht:
          Sie wissen also, dass ich das nicht schon längst tue?
          Woher wissen Sie das?
          Sind Sie ein Stalker? – Nein? – Na dann … war das wohl nur wieder ein „Witz“?

          6)
          „Wenn Ihr derzeitiges Tief vorbei sein wird – wie wird es dann weitergehen?“
          Herr Doktor Didi, ich danke für Ihre Diagnose eines Tiefs. (Lachen ist gesund – dafür danke ich Ihnen wirklich!)
          Im Ernst: Nun, ich denke, ich lasse mich weiterhin ganz gerne und ganz persönlich von ganz klar denkenden Zeitgenossen direkt ansprechen – gehört ja bei mir zum Jobprofil. (NEIN!. SCHERZ!)
          Da ist es mir natürlich vollkommen egal (KEINE Ironie), dass diese Zeitgenossen glauben, mich zu kennen – und zwar dermaßen gut, dass man sich maximal distanzlos gebärden kann. (Es handelt sich ja um ein Problem meines „Gegenübers“ … also weiter so, wenn es entlastend wirkt.)
          Auf der Grundlage Ihres „Privilegs“ machen Sie das ganz famos.

          Aber ich bin sicher, Sie haben für 2021 noch ein paar ganz besonders dicke Bohlen auf Vorrat:
          „… aber was ist ab 2021, nach dem letzten Impftag in D?“
          Man darf sich bestimmt auch zukünftig auf IHRE „möglichst plausiblen Sachbeiträge“ freuen.

          @Senior Didi,
          DAS MUSS es sein: Das Weihnachtswunder!
          SIE sind wahrhaft göttlich.

          Bohren Sie weiterhin die ganz dicken Bohlen.
          Bleiben Sie weiterhin so bescheiden trotz Ihres grenzenlosen Durchblicks.
          Belehren Sie den Rest der Welt weiterhin auf Grund Ihres „Privilegs“ und Ihres selbst verliehenen“Senior“-Ehrentitels.
          (Die Bezeichnung „Senior“ ist im wahren Leben nicht als rechtlich geschützt zu betrachten, die Schmeichel-Variante „Best Ager“ umwirbt oft schon Menschen ab 45+, spätestens ab 50 Jahren.
          Hier können Sie Ihre „Real-Ziele“ – was auch immer Sie damit gemeint haben könnten – abgleichen, für 2021 und alle zukünftigen dicken Bohlen:
          https://www.seniorenbedarf.info/verguenstigungen-ermaessigungen-rentner)

          Alter an sich ist kein Privileg.
          Jeder Mensch wird älter, jeden Tag um genau 1 Tag.
          Das passiert ganz von allein.
          Das passiert auch Tieren, Pflanzen – sogar Steinen.

          Anders gesagt:
          „Alter ist kein besonders interessantes Thema. Jeder kann alt werden. Man muss nur lange genug leben.“
          (Groucho Marx, zitiert nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Groucho_Marx)

          Ich wünsche Ihnen noch ruhige Feiertage mit vielen besinnlichen Momenten und ein gesundes 2021!

          • Pit – Lesen Sie bitte Ihren eigenen Erstbeitrag nochmals. Ich habe Sie mit meiner Antwort nicht abgewertet – sondern problembezogen herausgefordert. Die Frage war – was sind IHRE konstruktiven Vorschläge? Gerne mit kritischem Abstand zu den meinen?
            Was kommt? – ellenlange Anmache auf der Beziehungsebene – NICHTS ZUR SACHE…..
            Oder sollten Sie da was heftig missverstanden haben?
            Noch ein Versuch vielleicht auf der Basis Ihrer Abschlusswünsche? Damit ich sie ernst nehmen kann, und nicht meinerseits fälschlich verstehen muss als tiefstmögliches Abwertungs-Niveau?

    • Mir fällt es schwer, sachlich zu bleiben, aber ich probiere es mal: Ich finde es ja lobenswert, dass Sie sich so viele Gedanken gemacht haben, aber die Idee, Schulen in Beobachtungsanstalten mit Rundumversorgung umzubauen, nötigt mir schon ein süffisantes Grinsen ab.
      Ich gebe nochmals zu bedenken: Wir bekommen in pandemiefreien Zeiten schon kaum den Regelunterricht gewuppt, weil Lehrer fehlen. In Ihrer konstruierten Wunschbildungseinrichtungswelt (wobei man dann ja „Bildung“ streichen könnte) sind zusätzliche Kräfte vonnöten, die man noch nicht mal herbeizaubern könnte, wenn man die Augen ganz dolle zudrückt und sich diese noch doller herbeiwünscht.
      Schon jetzt leisten Lehramtsstudenten in nahezu Vollzeitvertretung für nen Appel und nen Ei den Fachunterricht für ausgefallene Kollegen. So ein Lehramtsstudent, der das mit sich machen lässt, wächst mal nicht eben wie ein Pilz in einem guten Jahr aus dem Boden.
      Wenn es dann noch ausreichend Vertretungskräfte gäbe, würde man ja auf diese jetzt schon zurückgreifen. Nun raten Sie mal, warum so viel Fachunterricht ausfällt!
      Daneben sollten Sie sich noch einmal Gedanken über das Raumkonzept machen. Ich lasse die im Schulhaus nicht vorhandenen Kapazitäten mal links liegen. Haben Sie sich erkundigt, was ein solch‘ auf den Schulhof geschmissener Container den Schulträger monatlich kostet? Da hätte ich dann doch gerne erstmal einigermaßen funktionale Toiletten für die Kinder.
      Ein weiterer Gedanke: Die Kohorten (Schulklassen) verbringen ihre Pausen auf den Schulhöfen in streng abgetrennten Bereichen. Da gibt es der Platz nicht her, noch ein Containerdorf anzulegen.
      Ihre Idee mit den Masken und Schnelltests nehme ich jetzt mal als Scherz. Wenn ich potentiell infizierte Schüler betreuen soll, werde ich das mit Sicherheit nicht mit ner lumpigen, unzertifizierten FFP-2-Maske (die uns ja großzügig zur Verfügung gestellt wurde) leisten. Da renne ich eher nackig und mit offenen Wunden am ganzen Körper durch Neu-Delhi.

      Ich hätte allerdings einen super Gegenvorschlag: Wie wäre es denn, wenn wir diese Kinder in den eh geschlossenen Hotels unterbringen und motivierte Ehrenamtliche wie Sie beaufsichtigen, in Ihren Worten „beobachten“ diese dann. Sie bekommen dafür bestimmt auch FFP-2-Masken und Schnelltests bereit gestellt! Da laut Ihrer Vorstellung ja eh nur Sicht- und Hörkontakt vonnöten sind, um Kinder angemessen zu betreuen, könnte der Fernunterricht auch super so geregelt werden.
      Ich finde die Idee großartig! Sie doch bestimmt auch.

      • Versuch misslungen – Sachlichkeit = 80% verfehlt. Warum diese vielen Worte, nur um zum xten Mal die fortdauernde Mängelverwaltung darzustellen, die sich „Schule“ nennt – zulasten aller Beteiligten – seit ich 1949 Zwangsmitglied wurde?
        Wer hat die Vorteile? Verwaltung u. Politposten – und all die anderen Gesellschaftsbereiche, die sooooviiiiiiiel WICHTIGER sind – und lauter schreien….
        Es gab in Abständen gelinde Aufbrüche – und immer LuL, die sie für Vorwätsschritte genutzt haben, so wie heute. Wenn aber die Zustände derart desolat sind, dass nicht einmal eine Pandemie es schaffen kann, die zugrundeliegenden gesellschaftlichen Machtverhältnnisse wenigstens kurzfristig und angemessen zu verschieben – sodass zur Pandemieabwehr nur der Impfstoff übrig bleibt, was dann?
        Wie es aussieht, gibt es schon lange und auch derzeit außerhalb der Kollegien und Schulleitungen sowie der wenigen, mitwirkenden Eltern keine wirkliche Unterstützung – das ist der andauernde Stand nach 10 Monaten Pandemie.
        Und jetzt? Schule dicht bis zur Durchimpfung? Und wenn das Virus sich erfolgreich gegen die Impfstoffentwicklung sperrt? Schule ganz dicht? Oder offenlassen und volles Risiko gehen – für LuL wie für Kinder und Eltern?
        Für mich jedenfalls stellen die beiden Optionen keine tragbare Alternative dar – sodass zwei Parallelwege anstehen:
        (a) die Schulen einer Stadt inkl. ihrer Elternvertretungen bilden Selbsthilfenetze und arbeiten wechselseitige Unterstützungskon-zepte aus. Die Kommunalpolitik wird mit einbezogen. Was damit NICHT machbar ist, das wird genau so benannt, amtlich gemeldet – und in den Lokalmedien offengelegt = die Schulen reduzieren auf Machbarkeit – OHNE SCHLIESSUNG, aber mit Unterstützung der Eltern, die DisU begleiten können.
        (b) Ein bestimmer Zeit- und Nervenanteil wird für die Formulierung eines stadt- bzw. kreisweiten Schutzkonzeptes abgezweigt, das auf die nächste vergleichbare Pandemie ausgelegt ist – inkl. des Teils „Infektionsmanagement “ (GA), und genau so amtlich UND in den Medien kommuniziert wird.
        Daraus werden sich sehr bald Nachbarschaftskontakte zu anderen Städten und Kreisen ergeben – und vielleicht wird sich dann irgendwann auch die Schulleiterkonferenz miteinbeziehen lassen und die Landes-Elternverbände.

        Das wird gewaltigen Ärger geben – beides! Aber diese Sorte „Leiden“ hat Weg und Ziel. Und es entspricht der Subsidiarität, die unserem föderalen System zugrunde liegt. Sobald die Sache selbst, die Sachkunde ihrer Vertreter*innen – und ihre Entschlossenheit klar genug sind,werden die gewählten Volksvertreter es an sich ziehen wollen – lasst sie gewähren, unter AUFSICHT.

        So – und was hat das mit der BEOBACHTUNGSWOCHE zu tun?
        Sie gehört zur Selbsthilfe UND zum Langzeitkonzept.

        • Ahhhh, Didi, „Zwangsmitglied“…Daher weht der Wind. Nee, für Konversationen mit Reichsbürgern ist mir meine Zeit und Atemluft zu kostbar.

          • Ahhhhh retour- haben Sie vieleicht noch eine Schublade tiefer in Ihrer persönlichen Abwertungsschublade?
            Sie waren doch selbst „Zwangsmitglied“ im Schulsystem ….
            Wo sind IHRE konstruktiven Vorschläge zur Arbeit an den akuten und künftig erwartbaren Pandemieproblemen?

      • Das mit der zur Verfügung gestellten FFP2-Maske ist Ironie, oder? Wir haben Ende November nur Alltagsmaken gestellt bekommen – aus einem Technogewebe durch dessen Poren das Licht ungehindert scheint, wenn man die Maske vor eine Lampe hält. Aber mit Kohlefaser…

    • Erneuter Blödsinn!
      Übrigens sind Studis, Lehramtsanwärter, Azubis keine Personalreserve an der „Front“- die haben mit Hybrid-Studium und modifizierter Ausbildung genug zu tun. Außerdem kann man die nicht einfach vor Ort „verheizen“- so nach dem Motto „sollen mal wildfremde Gruppen betreuen“.
      Auch diese jungen Leute haben ein Recht auf Infektionsschutz.
      Übrigens 2: Mit solchen Vorschlägen leistet man der Meinung, in Schule und Betreuungseinrichtungen könne jeder einfach so arbeiten, Vorschub.

      Das ist ebenso unausgegoren wie der Schmarrn mit den Lüftungsanlagen Marke Eigenbau. Alles gut gemeint, kleistert aber die wahre Verantwortung zu.
      Und gut gemeint ist das Gegenteil von……!?

      • RealPetra – Ihr Name täuscht, er zeigt keinen Realismus, sondern die schlichte Weigerung, die radikale Herausforderung durch die Pandemie sachgerecht zu beantworten – höchstselbst! und zusammen mit gleicherweise Herausgeforderten! = das sollen die „Verantwortlichen“ tun.
        Und die tun es? Sachgerecht? Unterstützt durch ihre „Gefolgschaft“? Und wenigstens unter Bestandswahrung all der „schönen“ Standards?
        Da sind mir dickebank und Bauklötzchen wesentlich näher, von dem ätzenden Ton abgesehen, den Sie alle drei meinen, pflegen zu müssen…
        Die einen fordern als Antwort der „Verantwortlichen“, die bittere Mängelverwaltung mit dem berühmten Ruck – wenigstens JETZT – zu beenden, was die „Verantwortlichen“ erfolgreich mit hinhaltendem Widerstand beantworten: „da könnte ja jeder kommen – unser Job ist Interessenausgleich“ (= spielt sie gegeneinander aus).
        Die anderen fordern nichts mehr – sie konzentrieren sich darauf, im Mangel das Beste zu geben – UND den erreichten Stand zu verteidigen, die „Verantwortlichen“ sollen es gewährleisten… für jeden einzelnen Teilbereich gemäß dessen Selbstbeschreibung und als Auftrag der „Fachpolitik“.
        Schlichte Frage:
        WAS HAT DAS ALLES MIT PANDEMIE-ABWEHR ZU TUN ????? !!!!

    • Danke für den Link zum Tagesspiegel, und der Beitrag über die Beziehung zwischen der geistig-politischen Grundhaltung gewisser Mitmenschen und deren desatrösen und undisziplinierten Umgang mit dem Coronavirus. Und es bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen, weil unsere Vermutungen wahr wurden.
      In biergeselligen Runden findet das Virus die beste Vorraussetzungen, um sich weiter auszubreiten, und so trifft es erst recht diesen Teil der Bevölkerung.
      Dummheit und Stolz sind aus dem selben Holz.

  16. Es wird Zeit, dass wir Europäer von Ländern wie Südkorea, Vietnam, Taiwan, Japan, Australien und Neuseeland lernen, das Virus in den Griff zu bekommen.
    China hat uns im Frühjahr mit untauglichen und nicht certifizierten FFP-2-Masken versorgt, die gerade einmal Industrienormen im Umgang mit Staubpartikeln entsprechen, dabei aber bis zum achtfachen der erlaubten durchlässigen Virusmenge durchlassen. Die Folge sind jetzt massive Covidausbrüche unter Teilen der Krankenhausangestellten.
    Das sollte man bei den zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit China im Auge behalten, denn wir haben uns angesteckt, weil das Material in Teilen untauglich war und nicht in einem Nachcertifizierungsverfahren unterzogen wurde.
    Erst jetzt erfolgen die Nachuntersuchungen der Masken. Und man war von politischer Seite im Frühjahr bereit für diesen Schrott jeden Preis an chinesische Firmen zu bezahlen.
    Das bedeutet dann aber auch systematisch gegen Coronaleugner und Geschäftemacher wie Herrn Ballweg oder geistig-politisch Hochstapler wie Gauland, Höcke, die imam 30.11.2020 in Cottbus ihre geistige Unmündigkeit unter Beweis stellten, und ebenso muss man auch gegen andere Leugner vorgehen und diese in ihre Schranken weisen und diese öffentlich disziplinieren .

    • AvL – Das Holz, auf dem Dummheit und Stolz wachsen, hat leider weitverzweigte Wurzeln – und treibt neue Schößlinge aus, wo man sie nicht erwartet. Einen recht umfänglichen nennen Sie selbst – das Chinageschäft, oder erweitert: die gnadenlose Globalisierung der Wirtschaft.
      Ich bleibe aber mal ganz nah vor Ort – bei der nächsten Großdemo von aktiven Abstands- und MNS-Verweigerern. Und noch näher: bei der Einsatzleitung der Ordnungskräfte. Welchen Auftrag haben sie? Welchen nicht?
      Tausende sind aus Stadt, Umland, Bundesland, ja aus der ganzen Republik gekommen. Sie laufen über Stunden laut rufend durcheinander und lassen sich x-Mal vergeblich warnen vor dem, was dann auch kommt: Auflösung der Versammlung.
      Falsch? Nein – aber es fehlt die p a n d e m i e s p e z i f i s c h e Fortsetzung! „Auflösung der Versammlung“ ist Verfahrensstand VOR Corona – denn JETZT haben wir zusätzlich die Maßgabe zu beachten: Kontaktbeschränkung zur Vermeidung der Virusverbreitung. Die Zerstreuung der in der Ant-Demo frisch aufgetankten Viruslasten, durch die nun Entlassenen, ist das „amtliche“ Verbreitungsprogramm – trotz erfolgreichem Ordnungseinsatz.
      Also was jetzt?
      Entweder Versammlung verbieten – oder sofort nach 15 Minuten und der dritten Warnung auflösenn inkl. Personalienfeststellung weg. Bußgeldbescheides – oder – nach Stunden – für jede/n die Mitteilung: „Sie stehen ab sofort als Kontaktpersonen unter Beobachtungsquarantäne – kehren Sie umgehend nachhause zurück und halten Sie sich dort isoliert – für 2 Wochen. Nach 1 Woche können Sie es bei Negativtestergebnis beenden. Ihr Gesundheitsamt erhält Mitteilung und meldet sich.“
      Ah – man möge beweisen, dass ich Kontaktperson bin?
      Gut – dann die andere Konsequenz: ab ins Sportstadion zur Test-Quarantäne, anteilige Kosten zusätzlich zum Bußgeldbescheid – ök?

      • Jede Versammlung der politischen und geschäftliche gut organisierten Rattenfänger muss verboten werden und auch gegebenfalls mit dem entsprechenden Materialeinsatz, sprich C-Rohr- und Reizgaseinsatz, aufgelöst werden.
        Die sich an die Straßenproteste anhängenden politischen Seilschaften der Neuen Rechten mit ihren stark miteinander vernetzten politischen Organisationsformen, die sich jetzt an diese ursprünglich von dem Unternehmer Ballweg auf einen eigenen privaten Gewinn ausgerichtet organisiert wurden anhängen, sind dem Verfassungsschutz gleichsam seit Jahren bestens bekannt.
        Und diese traten in Cottbus und anderswo mehrfach öffentlich auf, um auf politischen Stimmenfang beim Wähler zu gehen.
        Wir aber dürfen die Folgen dieses Treibens jetzt ausbaden und haben uns als Personal selbst massenweise angesteckt.
        Da klingen die öffentlichen Klatschparaden von den Balkonen ebenso wie die fehlende Anerkennung der Berufsstände und die nicht ausgezahlte Coronaprämie wie ein Hohngesang in unseren Ohren.
        Ist der politische Wille da, diese Aufmärsche zu beebnden, ich hoffe ja, die breite Rückendeckung ist beim Wähler vorhanden, also muss man bei entsprechendem Fehlverhalten von politischer Seite handeln und derartige Aufmärsche unterbinden, zumal die parlamentarische Grundlage dafür bereits geschaffen wurde, und den politischen Rattenfänger die öffentlichen Auftritte erschwert wurden.
        Man kann diese jetzt öffentlich brandtmarken als das was sie sind, Pandemietreiber, politische Brandtstifter und Feinde der parlamentarischen Demokratie.

        • OK – rechtzeitig verbieten, wenn hinreichend Verdachtsmerkmale dokumentiert werden können. Oder falls SpontanVersammlungen sofort verbieten, sobald identifiziert als Abstands- u. MNS-Verweigerer*innen, Danach weiter wie beschrieben. Vorrang für Virusbekämpfung.
          Die Rechtsgrundlage ist das eine, die Durchführung das andere – Gerichte entscheiden letztgültig.

    • AvL,
      wie bewerten Sie in diesem Zusammenhang die Arbeit der Kultusminister?
      Die Ärzte in meiner Familie trugen schon früh (anfangs selbstgekaufte) 3M Fffp3. Bisher wurde niemand angesteckt. Es hängt sehr vom KH Betreiber ab, wie sehr das Personal geschützt wird.

      • Stimmt, und ich hätte die FFP-2-Masken bei einem entsprechend zertifizierten Unternehmen untersucht. Ich bin aber ein gewählter Arbeitnehmervertreter, der hier weiter insistieren wird.
        Wir haben uns alle an die AHA-Vorgaben gehalten, und so wurde zunächst auch in anders gelagerten Fällen, etwa beim Absturz von neuen Flugzeugen oder automatikbetriebenen PkW, die technischen Fehler zunächst den Anwendern der Technik und deren vermeindlich schlechten Schulung angelastet und nicht der technischen Fehlern der neuen Geräte zugeordnet.
        Diese Masche ist bereits bekannt, und so erklärt diese nur allzu gut das ausweichende Verhalten der für die Hygiene Verantwortlichen.

  17. Solange selbst die öffentlich-rechtlichen Medien (TV) Krankenkaus-oder Pflegepersonal vors Mikro holen und interviewen, wobei diese Fachkräfte häufig währenddessen die nichtzertifizierten FFP2-Masken tragen
    (ohne CE und vierstellige Kennnummer), wird auch der
    „durchschnittlich“ informierte Bürger ahnungslos damit herumlaufen. In der Apotheke wollte man mir diese Dinger noch vor knapp 2 Monaten für einen recht hohen Preis andrehen…

  18. FFP2 ist für einen ganzen Schultag mit Nahkontakt zu wenig. Nach spätestens zwei Stunden sollte die Maske gewechselt werden, da sie bei häufigem Sprechen schnell durchfeuchtet wird.
    Mir bekannte KH Mediziner tragen inzwischen häufig sogar zwei Masken übereinander.

    • Es wurden von chinesischer Seite aber in großen Mengen FFP-2-Masken für nicht medizinische Zwecke und Anforderungen geliefert, die für den Einsatz im Industriebereich gefertigt und zugelassen wurden und somit zum Teil bis zum achtfachen der bei medizinische FFP-2-Masken erlaubten Durchlässigkeitwerte überschritten. Diese können sie beim technischen Abschleifen von Oberflächen einsetzen. Außerdem waren diese in der Produktion billiger und so wurden diese überteuert den Einkäufern angeboten, freilich unter der Auflage, diese im Nachgang von entsprechenden Laboren technisch untersuchen zu lassen. Das hätte bereits schon bis August 2020 locker ausgeführt werden können, die Zeit wurde nicht genutzt, ebenso wie man das Virus im eweiteren Verlauf in seinem Ausbreitungspotential unterschätzt hat.
      Jetzt muss man sich notfalls derartige Masken aufsetzen und kann hoffen, dass dies helfen. Besseren Schutz gewährleiten aber die Zertifizierten Masken, die maximal 5 % der Viruspartikel durchlassen.

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