Sicher mit Schulöffnungen? Eisenmann zieht mit Wahlplakaten Spott auf sich

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STUTTGART. Die Zeit wird langsam knapp für Susanne Eisenmann – die Frau, die sich in Corona-Krise und Wahlkampf von der Kanzlerin distanziert hat und die Kitas und Schulen unabhängig von Inzidenzwerten weit öffnen will. Die Aufholjagd der Südwest-CDU auf die Grünen im baden-württembergischen Wahlkampf kommt nicht in Gang. Spott über die gerade gestartete Wahlkampagne passt da gar nicht.

Will Ministerpräsidentin werden: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: CDU Baden-Württemberg / KD Busch

Im Fußball gibt es den Spruch: «Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu.» Es ist die Übersetzung dafür, dass es auf dem Platz nicht läuft und ein Tiefschlag dem nächsten folgt. Susanne Eisenmann ist in Baden-Württemberg nicht nur Ministerin für Kultus, sondern auch für Sport. Die 56-jährige CDU-Frau kämpft derzeit um mehr Profil. Schließlich ist in sechs Wochen Landtagswahl. Und dabei tritt sie als Spitzenkandidatin gegen niemand Geringeres als Bayern München an – so zumindest hat Markus Söder neulich seinen geschätzten Kollegen Winfried Kretschmann von den Grünen genannt. Die «Eisenmannschaft», wie sie und ihre Unterstützer sich nennen, müsste also unbedingt an ihrer Sieg-Taktik feilen, wie von CSU-Chef Söder empfohlen – doch derzeit wird sie arg in die Defensive gedrängt.

Der neueste Rückschlag für die bundesweit bekannte Kämpferin für offene Schulen in Corona-Zeiten («unabhängig von den Inzidenzien») kam am Wochenende über die sozialen Medien – kaum dass die Schlappe mit der Absage der Öffnung von Kitas und Schulen verdaut war. Zwar ist es üblich, die Wahlkampagne des politischen Gegners zu verballhornen. Doch soviel Spott ist ungewöhnlich. So wurden auf die neuen Großplakate, die Eisenmann am Freitag vorstellte, selbst Berliner Kommentatoren aufmerksam. In weißen Großbuchstaben auf orangem Hintergrund stand da: «CDU wählen, weil wir Verbrecher von heute mit der Ausrüstung von morgen jagen». Daraus wurde bei Twitter: «Wir Verbrecher von heute», weil Autofahrer ja oft beim Vorbeifahren nur die erste Zeile lesen können.

«Es passt halt nicht zusammen, erst verbissen Schulöffnungen zu fordern und dann urplötzlich „safety first“ zu entdecken»

Aber auch das zweite Motiv mit der Frage «Wollen wir nicht alle beschützt werden?» garniert mit einem Foto von Eisenmann wurde bespöttelt. Ein User ersetzte Eisenmann durch Vito Corleone, dem von Marlon Brando gespielten Mafia-Paten, der Geschäftsleuten Schutzgeld abpresst. Der grüne Polit-Rentner Fritz Kuhn fragte per Tweet: «Liebe Frau Eisenmann, hat Eure Werbekampagne etwas gekostet?» Für die Kampagne hat die Landes-CDU die Berliner Werbeagentur Römer und Wildberger engagiert. Die Motive hat Eisenmann dem Vernehmen nach mit ihren engsten Beratern ausgesucht. Aus der CDU-Zentrale hieß es nun, solche Häme in den sozialen Medien sei mittlerweile normal.

Auch der Wunsch-Koalitionspartner FDP zeigt allerdings Unverständnis. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke erklärt, Eisenmann brauche sich über den Spott nicht zu wundern: «Es passt halt nicht zusammen, erst verbissen Schulöffnungen zu fordern und damit der Kanzlerin von der Fahne zu gehen, um dann urplötzlich im Wahlkampf zu entdecken, dass man mit „safety first“ und Merkels Sicherheitsdenken die Wahl gewinnen will», so sagt er laut „Heilbronner Stimme“.

Der Kommunikationsexperte Frank Brettschneider von der Uni Hohenheim wundert sich, dass die CDU auch auf reine Textplakate setzt. «Diese Plakate sollte man sowieso nicht kleben.» Die seien für Autofahrer kaum verständlich. Dass die Motive und Slogans leicht verballhornt werden können, nennt Brettschneider «handwerkliche Fehler». Sagt aber auch: «Die Plakate sind für die Wahlentscheidung nicht relevant.» Gleichwohl sei es ein weiterer Mosaikstein für das Bild, das sich die Wählerinnen und Wähler von Eisenmanns Professionalität machten.

«Sich von Merkel zu distanzieren, ist schon eine steile Aussage im Landtagswahlkampf»

Viel wichtiger sei aber ihr Kurs in der Corona-Krise. «Frau Eisenmann hat keinen Lauf.» Das liege an ihrer Amtsführung als Kultusministerin und ihrem Verhalten gegenüber Kretschmann und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). «Sich von Merkel zu distanzieren, ist schon eine steile Aussage im Landtagswahlkampf», meint Brettschneider. Jüngst hatte Eisenmann in einem Interview gesagt, sie habe eine andere Meinung als Merkel in der Frage, «ob man alle Schulen pauschal schließen sollte», wie News4teachers umfassend berichtete.

Das erinnere an den Kurs des früheren CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf, der sich Anfang 2016 vor der Wahl in der Flüchtlingspolitik von Merkel distanziert hatte. In der CDU ruft Eisenmanns Linie ebenfalls ein Déjà-vu hervor. Ein Vorstandsmitglied sagt: «Es fehlt nur noch, dass Kretschmann wieder erklärt, dass er für Merkel betet.» Damals war das Resultat: Die Grünen kamen auf 30,3 Prozent, die CDU auf 27. News4teachers / mit Material der dpa

Kritik vom Amtsvorgänger

Der baden-württembergische SPD-Vorsitzende Andreas Stoch hat Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) erneut wegen ihres Corona-Krisenmanagements rund um Schul- und Kitaöffnungen scharf angegriffen. «Sie hat aus meiner Sicht komplett versagt», sagte Stoch den «Stuttgarter Nachrichten».

Bleibt er trotz des schlechten SPD-Abschneidens im Amt? Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch. Foto: SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg
War unter Grün-Rot Kultusminister in Baden-Württemberg: Andreas Stoch. Foto: SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg

Die Ministerin habe den Kardinalfehler gemacht, sich nicht mit den Betroffenen an einen Tisch zusetzen, sagte Stoch im Interview mit dem Blatt. «Sie kann Kultusministerin nicht – und daher auch nicht Ministerpräsidentin», sagte er weiter über die CDU-Spitzenkandidatin für die anstehenden Landtagswahlen.

Stoch – der selbst vor Eisenmann Kultusminister in Baden-Württemberg war – forderte, endlich Wechselunterricht einzuführen. «Der funktioniert, vor allem bei älteren Schülern. Am besten im täglichen Wechsel: ein Tag in der Schule, ein Tag zu Hause – digital unterstützt.» Eisenmann hatte Wechselunterricht, wie vom Robert-Koch-Institut bei Inzidenzwerten über 50 empfohlen, stets abgelehnt. Die Öffnung von Kitas und Grundschulen war vergangene Woche wegen der Corona-Mutation in einer Freiburger Kita kurzfristig abgesagt worden. dpa

Possenspiel – oder: Wie Kitas und Schulen im Superwahljahr instrumentalisiert werden

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43 KOMMENTARE

  1. Auch Wahlkampf von Eisenmann?
    Die KUMI-Seite von BaWü zu Corona verweist nur auf eine Studie:
    Universität Heidelberg: Studie zum Infektionsgeschehen von COVID19 bei Kindern, April 2020
    https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Coronavirus

    Gibt’s da sonst keine weiteren …?

    Und dazu noch:
    „erst verbissen Schulöffnungen zu fordern … um dann urplötzlich im Wahlkampf zu entdecken, dass man mit „safety first“ … die Wahl gewinnen will»“ – Ja aber wenn doch die ganzen Elternverbände erst jetzt in ihrem Brief an die Bundeskanzlerin für die RKI-Richtlinien plädieren, woher hätte Eisenmann vorher wissen sollen, dass die Stimmung jetzt in die Richtung geht. Sie dachte doch davor, man würde Stimmen machen mit offenen Kitas/Schulen.

    • Diese „Studie“ ist nach wie vor nicht veröffentlicht worden mit finalen Ergebnissen bzw. in einem wissenschaftlichen Fachjournal. Das zeigt wie unbedeutend diese politisch motivierte Datenerhebung im gesamten Umfeld von wissenschaftlichen Studien ist.

      • Das ist keine Studie, sondern ein Video, in dem ein Mann redet, als sei er Kultusminister – oder Kinderarzt mit leerer Praxis.
        Vielleicht mal nachschlagen, was eine Studie ist. Leute, die irgendwas behaupten, sind keine Studie.

      • Ja, schade, dass der da nur was daher labert und keine Referenzen angibt. Ich bin durchaus offen für aktuelle Daten und ein möglichst objektives Bild der Studienlage. Deshalb muss man beide Seiten betrachten. Es ist aber insbesondere anzunehmen, dass die Daten, auf die sich dieser Mensch dort bezieht mit Sicherheit noch keine Studien unter Berücksichtigung der Mutationen umfassen kann. Von daher sind seine Aussagen schonmal grundlegend fragwürdig und von der Realität überholt.

        Und dann benutzt er leider auch etwas unglücklich wieder diese politisch abgedroschene Phrase: Kinder sind keine Treiber der Pandemie. Spätestens dort verliert man als Wissenschaftler seine Glaubwürdigkeit…

  2. Umfrage in NRW zeigt die CDU aktuell bei 37% (?). Jeder Betroffene hier sollte stark die Werbetrommel im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis trommeln. Artikel alleine bringen nicht viel…

    Außerdem haben es uns die USA vorgemacht. An all die „nicht-Wählen ist Protest“-Leute… nicht wählen wird uns wieder die CDU einbrocken.

    • Man hat sowieso das Gefühl, dass bestimme Politiker die Krise nutzen, um sich zu profilieren.
      Da die Bevölkerung immer unzufriedener wird, kann ich nicht verstehen, warum sich das in den Umfragen nicht niederschlägt.

  3. Diese Frau ist einfach nur peinlich! Gerade Lehrkräfte in BaWü sollten sich vor dem Gang zur Urne neben der Konzeptlosigkeit bei den Schülöffnungen auch noch ihre Aussage „Grundschullehrer bekommen kein A13, weil sie es nicht verdienen“ ins Gedächtnis rufen.

  4. Mehrheit der Deutschen möchte, dass Lehrer und Erzieher sofort geimpft werden.
    Wer ist dagegen? Die Impfkomission und der Ethikrat.
    We ist dafür? Frau Eisenmann

    Dann sollte Frau Eisenmann mal mit Angela Merkel telefonieren.
    Ein Kompromiss könnte so aussehen :
    Lehrer und Erzieher bis 54 bekommen Astrazeneca sofort
    Lehrer und Erzieher ab 55 bekommen Biontec oder Moderna

    Außerdem sollten Impfkomission und Ethikrat neu besetzt werden. Die glauben wohl noch immer, Kinder und Lehrer seien immun.

    https://www.rtl.de/cms/corona-impfung-rtl-umfrage-zeigt-mehrheit-will-lehrer-bevorzugen-4693236.html

    • Eine frühzeitige Impfung von Lehrkräften, Sozialpädagogen, Erziehern usw. an Schulen sollte wirklich noch einmal dringend überlegt werden. Wenige Berufe haben ein höheres oder ein ähnlich hohes Infektionsrisiko.

      Aber entkoppelt die Impfung ein Öffnungsszenario der Schulen/KiTas vom allgemeinen Infektionsgeschehen? NEIN.

      Denn noch gibt es nach meinem Kenntnisstand keine Untersuchungen, ob die Impfung auch verhindert, dass geimpfte infiziert und infektiös sein können. Nur der Punkt Erkrankung ist in den Studien erfasst.

      UND – KiTa/Schule besteht ja nicht nur aus den dort beschäftigten Erwachsenen. Der viel größere Teil sind die Kinder und Jugendlichen. Die können mit aktuellem Stand nicht geimpft werden, da die Impfstoffe erst ab 18 Jahren zugelassen sind. Hier müssen unbedingt entsprechende Studien erfolgen.

    • Warum soll ich als Lehrerin unter 54 Jahren nur den Impfstoff bekommen, der eine deutlich geringere Wirkung hat, als der von Biontech?

      Frühjahr 2020: 1 viel zu kleine Stoffmaske
      Herbst 2020: eine FFP2-Maske, die aufgrund ihres mangelndes Schutzes eigentlich entsorgt werden sollte

      Und nun 2021: ein Impfstoff, dessen Wirkungsgrad bei 60-70% liegt

      So sieht also die Fürsorgepflicht meines Dienstherrn für mich aus.

      Ehrlich, dann hätte ich doch lieber das Klatschen!

    • @Koogle

      „Ein Kompromiss könnte so aussehen :“

      Ihr Bäcker,
      Ihr Zahnarzt,
      Ihr Nachbar
      oder auch nur der Nächste, der Ihnen auf dem Weg zum Supermarkt zufällig entgegenkommt, bestimmt dann, welchen Impfstoff SIE bekommen.

      Warum?
      Ganz einfach, weil Sie doch auch gerne IHRE Grenzen überschreiten.
      Warum schreiben Sie Ihre Allmachtsphantasien nicht einfach in ein Sammelalbum, anstatt Sie hier immer wieder zu posten?
      Warum machen Sie ähnliche Vorschläge nicht für IHRE Berufsgruppe oder IHRE Kollegen?
      Oder für Ihre
      – Familie
      – Nachbarn?
      Wollen die das etwa auch nicht (mehr) hören bzw. lesen???

      • Meine Motivation ist die Pandemie einzudämmen.

        Dazu sind meiner Meinung nach folgende Punkte essentiell:
        — Verbesserter Schutz der Menschen in Pflege
        — ändern der Impfreihenfolge
        1. Lehrer und Erzieher vorziehen
        2. Beschäftigte in körpernahen Dienstleistungen wie Friseure… vorziehen
        3. Beschäftigte im Einzelhandel vorziehen
        — verbesserter Schutz in Schulen z.B. durch Luftfiltergeräte

        • @Koogle

          Ich möchte ja nicht unfreundlich scheinen, aber Ihre Motivation als Ursache für
          Ihre Distanzlosigkeit,
          Ihre Übergriffigkeit,
          Ihre Missachtung der per GG zugesicherten Rechte Ihrer Mitmenschen (in diesem Falle Lehrer und Erzieher)
          ändert absolut nichts.
          Auch dann nicht, wenn Sie am Ende noch mit Zuckerguss wie „verbesserter Schutz in Schulen z.B. durch Luftfiltergeräte“ garnieren.

          Sorry.
          Bleibt also alles wie bisher.

    • „Mehrheit der Deutschen möchte, dass Lehrer und Erzieher sofort geimpft werden.
      Wer ist dagegen?“ Ich zum Beispiel. Ich bin dagegen.

      Denn was ist mit den, zeitnah auftretenden, Impfreaktionen, die auch mal sehr heftig verlaufen? Und dann rede man über ggf. erst nach Jahren spürbaren und erkennbaren möglichen Impfschäden der bislang noch nie jahrelang am Menschen getesteten – und zur Stunde in der EU noch gar nicht zugelassenen! – neuartigen, genetischen Impfstoffe. Es geht um Vektor- bzw. DNA-Impfstoffe oder um messenger-RNA-(mRNA-)Impfstoffe.

      Reden wir daher über die unvermeidlichen Impfreaktionen und die unerwünschten Nebenwirkungen ebenso wie über die möglichen, ggf. irreparablen Impfschäden.

      Vielleicht zeigen sich die durch die neuartigen, die genetischen Impfstoffe verursachten Impfschäden erst nach mehreren Jahren. Nein zu einem riskanten Großversuch, einer gentechnischen Veränderung getarnt als „Impfung gegen Corona“. Den gentechnischen Großversuch am Menschen stoppen. Warten wir besser noch ein paar Jahre, ehe wir die neuen Vakzine pauschal loben und gutheißen.

      Mein Fazit: Händewaschen, Niesetikette, bei Fieber zuhause bleiben, das war und das bleibt wichtig … heute nicht anders als vor drei Jahren, als, wer erinnert sich, in Deutschland 25.100 Menschen an der saisonalen Influenza starben.

      Keine Impfexperimente.

      „Die glauben wohl noch immer, Kinder und Lehrer seien immun.“ Das sind sie meistens, immun, einerseits wegen Kreuzimmunität nach Begegnung mit einem der endemischen Coronaviren, die auch hierzulande seit Jahrtausenden vorhanden sind – wie überall auf der Welt. Anderseits gibt es die angeborene zelluläre Immunität, es ist selbstverständlich nicht pauschal so, dass ein neuer, dem Körper unbekannter Erreger tötet oder auch nur schwer schädigt. Die meisten Menschen können sich sagen: Jedes Coronairus kann man bekommen und bewusst auskurieren, auch SARS-CoV-2. „Corona“ ist sehr ernst zu nehmen, aber kein Killervirus.

      Ich bin nicht coronapessimistisch, sondern Coronaoptimist …

      • Jaja die verQUERDENKENden Impfgegner können es nicht lassen, überall ihren bitteren Senf dazu zu geben.
        Dann Fang dir dein tolles Corona Virus doch ein und mach dein Leben lang mit Longcovid Symptomen rum. Herzlichen Glückwunsch.

      • Ok. Also Lockdown 5 Jahre lang, bis der Impfstoff erprobt ist? Schneiden Sie sich dann in der Zeit die Haare selber, betreiben Homeschooling? Über die Folgeschäden des 5 Jährigen Lockdowns sprechen wir dann in 5 Jahren.

        • Den Lockdown machen die Politiker, nicht Corona.
          Corona wurde gesucht und gefunden, um die Gesellschaft zu veraendern.
          Eine andere Moeglichkeit waere ein Krieg gewesen.

      • carpe noctem,
        ja ja, so lange Optimist bis der Tubus in den Hals geschoben wird. Auf der ITS wird auch ein Querdenker und Impfgegner demütig.

      • Liebe Querdenker,
        es gab keine 25000 Grippetote 2017/18. Das war eine HOCHRECHNUNG des RKI. Leseverstehen sollte nochmal geübt werden.

        Ansonsten können Sie gerne in den ICUs Dienst leisten, ganz ohne Schutzausrüstung natürlich. Ist ja alles nur ein Schnupfen..

    • Ihr Impfvorschlag ist Klasse! Genauso geht „Schulen wirklich zu sicheren Arbeitsplätzen machen“. Für die SuS der GS gibt es zwar noch keine Impfmöglichkeit, aber wenn ich sehe, dass in Nds. die meisten Eltern keinen Gebrauch von der Präsenzpflichtbefreiung machen, scheint das ja wohl auch keine Priorität zu haben.

    • Breaking News: +++ Kinder werden nicht geimpft +++ Kinder von Mutation verstärkt betroffen +++ Kinder können das Virus verbreiten +++

      Wie genau trägt jetzt die Impfung der Lehrkräfte zur Pandemiebekämpfung bei?

    • und schon wieder versucht @Koogle den Impfstoff von AstraZeneca an den Mann/Frau zu bringen – sorry wird nichts werden!!!!!!!

      • @Willes Sabine

        Ich habe noch gar nicht geKoogelt 😉 … Oh, Verzeihung: gegoogelt, ob man von AstraZeneca nur Medikamente und Impfstoff oder auch Aktien kaufen kann …?!
        Wer Aktien hat, hat Interessen.
        😉

    • Solange die SuS nichts bekommen, ist es wurscht, ob Lehrer geimpft sind (ausser für die Lehrer).
      Asymptomatische laufen weiterhin in Kohorten durch die Schullandschaft und stecken ihre Familien an.

      • Selbst wenn das Impfen der Lehrkräfte den R-Faktor nur um 0,1 absenken würde, so wäre dies dennoch ein wichtiger Beitrag die Pandemie einzudämmen.

        Das Bundeskanzleramt jedenfalls sucht nach vielen solchen Maßnahmen, die einen Beitrag leisten.
        Leider hatte die Impfkomission und der Ethikrat andere Prioritäten.

        In Italien Z. B. kommen zuerst die Beschäftigten in der Pflege dran. Anschließend die gepflegten.
        Bei uns ist es umgekehrt. In Italien wird so die Ausbreitung in allen Pflegeheimen massiv reduziert während bei uns nur Einzelne Senioren geschützt sind. Und die Mehrzahl noch wartet.

  5. Für die Schulen und deren Sicherheit wäre es wohl am besten, wenn Frau E. bei dieser Wahl krachend scheitert. Das wäre dann ein klares Zeichen für die anderen KM, denen vielleicht irgendwann klar wird, dass sie ersetzbar sind.

    Als ich gestern die Meldung mit den Plakaten zum ersten Mal gesehen habe, sprang mir der Slogan mit den Verbrechern beim schnellen Drüberscrollen tatsächlich als „wir Verbrecher“ ins Auge.

    Es wundert mich aber nicht wirklich, denn bei der Beratungsresistenz, die Frau E bei den Schulen in Corona gezeigt hat, wird sie auch alle Warnungen vor diesen Plakaten ignoriert haben.

  6. Als Politiker braucht man wohl vor allem eine Voraussetzung um erfolgreich zu sein. Ein fehlendes Schamgefühl.
    Frau Eisenmann will plötzlich der Engel des Pandemie-Schutzes werden, nachdem sie vor ein paar Tagen noch am liebsten unwillige Schüler mit dem SEK zum Präsenzunterricht geschleift hätte.
    Der Gesundheitsminister hat sämtliche Verantwortung für die Impfstoffbeschaffung einfach mal an die EU abgetreten. Jetzt Schulterzucken und das Versprechen, dass bis September jeder ei Impfangebot erhält. Zur Not eben mit Apfelsaft.
    Panzer Ursel von der EU hat dann mal Geld gespart und zeigt jetzt voll Empörung auf die Pharma-Industrie. Wer konnte denn auch ahnen, dass nicht alle Impfstoffhersteller rechtzeitig fertig werden. Unbegreiflich. Bei der Bundeswehr hat es mit der Organisation der Versorgung doch auch reibungslos geklappt!
    Einige Länder Chefs aus dem Osten sind, nachdem man auf der Corona-Karte für ihre Infektionsrate neue Farben erfinden musste, plötzlich zu begeisterten Unterstützern der Lock-Down Politik von Frau Merkel geworden. Als es in ihrem Land noch gut aussah waren sie aber die größten Befürworter von Freiheiten. Alles wie aus dem Gedächtnis gelöscht.
    Immer schön mit dem Wind wenn man bei der Wähler-Regatta ganz vorne sein will.
    Scham hat da keinen Platz.

  7. Frau Eisenmanns Foto erinnert mich immer an eine Episode aus den Filmen des Tierfilmers Heinz Sielmann:
    Da sitzt ein Schimpanse, in die Ecke gedrängt von größeren Männchen, und fletscht verzweifelt die Zähne, um sich irgendwie doch noch Respekt zu verschaffen….

  8. Ich bin gespannt, wie die Wahl in Baden-Württemberg ausgeht. Zuletzt lagen CDU und Grüne gleichauf bei 30%, was einen deutlichen Verlust für die Grünen bedeutet würde. Bei so einem Kopf-an-Kopf-Rennen entscheiden Zehntelprozente.

    • @Senkrechtstarter

      Dann macht man sich halt ’ne richtig tolle Fönfrisur, badet in Selbstbräuner und schreit „Ich werde das niemals akzeptieren!“
      Wenn schon, dann das volle Programm.
      🙁

  9. Soll mit dem obigen Artikel vielleicht ein bisschen Wahlkampf-Stimmung zugunsten der Grünen und ihrer angestrebten „inklusiven einen Schule für alle“ gemacht werden? Was bitte haben denn die Vorgänger von Frau Eisenmann so Großartiges geleistet? Da gab’s doch mal eine Frau Warminski-Leitheußer, die als „Chaotin“ galt (ihre Ministerialdirektorin als „Traumtänzerin“) und dann durch Herrn Stoch abgelöst werden musste. Hat Kretschmann keinerlei Verantwortung dafür? Es war seine Regierungsmannschaft.

  10. Das eigentliche Problem sehe ich in der Beschaffenheit der Ministerien.Posten werden nach Parteibuch vergeben. Ein Hin- und Hergeschiebe ohne Ende. Qualifikationen sind in keinster Weise erforderlich! Das noch auf föderaler Ebene und das Chaos ist komplett. Wundert es dann noch, dass Wahlkampf das entscheidende Element ist? Pandemie ist da nebensächlich. Hauptsache, eine gute Position sichern….

  11. Nach dem Impfgipfel steht auch KM TONNE für Niedersachsen wieder in den Startlöchern:
    * Ab März Öffnug der Schulen für alle Klassenstufen angedacht
    * Für Öffnung der Schulen muss 7T-Inzidenz von 50 NOCH NICHT erreicht sein!
    https://www.zeit.de/news/2021-02/02/niedersachsen-will-schulen-im-maerz-wieder-oeffnen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    … und die Region Hannover kämpft aktuell mit der Ausbreitung der Britischen Mutation B117.
    —> 50 Fälle der Mutation allein in der letzten Woche!!!!!! in der Region Hannover nachgewiesen
    https://www.ndz.de/lokales/springe_artikel,-corona-britische-virusmutation-in-der-region-hannover-angekommen-_arid,2665669.html

  12. Ich habe in RLP ein SPD-Wahlplakat direkt vor einer Schule gesichtet. Wahlspruch: „Für unsere Gesundheit“
    Ich gehe mal davon aus, dass mit „unsere“ die Gesundheit der Regierenden in ihren großen Büros und Besprechungsräumen mit Plexiglas gemeint ist – oder wie soll ich das verstehen?

  13. Schulöffnungen unabhängig von der Inzidenz ist mittlerweile in fast jedem Bundesland. Im Saarland wird es immer schlimmer mit den neuen Mutationen. Aber es kümmert die Bildungsministerin und den Ministerpräsidenten nicht was Schulöffnungen betrifft. Es wird munter weiterhin darauf los geöffnet. Sehr viele Menschen sind nicht geimpft. Es werden auch wieder sehr viele sterben. Aber solange es nicht die Familien der Verantwortlichen betrifft, kann man das ja so weitermachen. In jedem Bundesland.

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