BERLIN. Das Robert-Koch-Institut hat Beunruhigendes zu vermelden. Immer mehr Kinder und Jugendliche stecken sich mit dem Coronavirus an. Wie der gestern Abend erschienene Lagebericht ausweist, ist die Inzidenz bei den Kita-Kindern auf einen Wert über 100 gestiegen. Auch bei den älteren Schülern zeigt sich die Entwicklung. Mit einem Inzidenzwert von 140 rangieren sie mittlerweile weit über dem Bevölkerungsschnitt (110). Hat das schlicht damit zu tun, dass seit Kurzem mehr getestet wird? Offenbar nicht.

Auffällig ist vor allem die Entwicklung der Inzidenz in der Altersgruppe bis fünf Jahre. Ihren bisherigen Spitzenwert erreichte das Ansteckungsniveau bei den Kita-Kindern in der zweiten Welle vor Weihnachten mit einem Wert von 78,6 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Personen. Mittlerweile liegt dieser selbst in dieser Gruppe, bei der Eltern noch viel Einfluss auf die Kontakthäufigkeit haben, bei 108 – und damit erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland über dem Schwellenwert von 100.
In der Gruppe der Sechs- bis Zehnjährigen, der Grundschüler also, liegt die Inzidenz mit 121 mittlerweile sogar über der der Gesamtbevölkerung mit 110. Auch die Elf- bis 14-Jährigen haben einen Sprung gemacht: von 75 auf 109 – in nur einer Woche. Am schlimmsten sieht es aber bei den 15- bis 20-Jährigen aus, den älteren Schülern also. Bei ihnen liegt die Inzidenz mittlerweile bei 140 – vor fünf Wochen, vor Beginn der Schulöffnungen also, lag sie in dieser Altersgruppe lediglich bei 54.
Alles in allem resümiert das Robert-Koch-Institut für die Kita-Kinder und Jugendlichen: „Der stärkste Anstieg ist bei Kindern zwischen 0-14 Jahren zu beobachten, wo sich die 7-Tage-Inzidenzen in den letzten vier Wochen mehr als verdoppelt haben.“
Die Daten scheinen die Kita- und Schulöffnungen zu spiegeln: Seit Februar läuft der Präsenzbetrieb an Kitas, Grundschulen und Abschlussklassen wieder, seit Kurzem auch in vielen weiterführenden Schulen in Deutschland. „Die Strategie der Kultusministerkonferenz, die Schulen und Kitas so schnell wie möglich zu öffnen und so lange wie möglich offen zu halten, ohne jedoch für ausreichenden Gesundheitsschutz zu sorgen, ist krachend gescheitert“, sagt die GEW-Vorsitzende Marlies Tepe gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und: „Schulen und Kitas werden zu Pandemietreibern.“
„Bei Entscheidungen über den Schulbetrieb ist daher perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen“
Stimmt das? Oder werden einfach nur deshalb mehr Kinder mit Corona-Infektionen registriert, weil in immer mehr Schulen schnellgetestet wird? Die Kultusministerkonferenz legt das nahe – in ihrem jüngsten Beschluss von vergangener Woche heißt es: „Die ausgeweitete Testung von Kindern und Jugendlichen dient dem Ziel, den Schulbesuch für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sicherer zu machen und Infektionen zu identifizieren. Dadurch kann eine höhere Zahl von festgestellten Infektionen hervorgerufen werden und sich die Inzidenz in den Ländern erhöhen. Bei Entscheidungen über den Schulbetrieb ist daher perspektivisch zu prüfen, das Kriterium der Inzidenz um weitere Kriterien zu ergänzen.“
Auch Ärzte behaupten das. Die Schnelltests in den Schulen seien für die steigenden Inzidenzen verantwortlich, glaubt etwa Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Leipziger Uniklinikum. Er sagt dem „Mitteldeutschen Rundfunk“: „Im Moment wird sehr viel ungezielt getestet. Wir könnten also auch die Hypothese formulieren: Wir finden jetzt mehr positive Kinder, die aber nicht krank sind, weil wir halt sehr viel testen.“
Allerdings: Bislang wurden Kinder und Jugendliche eher zu wenig getestet, weil sie bei Corona-Infektionen nur selten Symptome zeigen. „Es ist nicht ganz klar, wie groß die Dunkelziffer ist. Aber wir wissen, dass die bei Kindern sehr viel höher ist als bei Erwachsenen. Eine Studie aus München hat die Dunkelziffer auf etwa Faktor 6 geschätzt, während wir bei Erwachsenen von etwa 2-3 ausgehen. Und wenn man das mit draufrechnet, dann sind Kinder und Jugendliche zurzeit die am stärksten von Covid-19 betroffene Altersgruppe“, sagt Prof. Markus Scholz von der Universität Leipzig gegenüber News4teachers. Wahrscheinlich ist also, dass der Beitrag von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie bislang deutlich unterschätzt wurde – und nun eben realistischer gesehen wird.
Ein genauer Blick auf die Entwicklung zeigt zudem: Schon zeitlich kommt es kaum hin, dass die Schnelltests an Schulen die vom RKI aktuell veröffentlichten Inzidenzwerte nach oben getrieben haben. Die Schnelltests wurden auf dem Bund-Länder-Gipfel am 3. März beschlossen. Die Kultusministerien haben allerdings Wochen für die Umsetzung benötigt, die bis heute nicht flächendeckend erfolgt ist – erst langsam laufen die Tests an Schulen an. „Schüler-Selbsttests gestartet: Stadt hat erste Meldungen positiver Tests bekommen“, so meldete beispielsweise gestern die „Neue Westfälische“ aus Bielefeld. Die Ergebnisse müssen dann aber mit den verlässlicheren PCR-Tests bestätigt werden, was nochmal Zeit benötigt. Der aktuelle Lagebericht des Robert-Koch-Instituts bezieht sich aber auf die Kalenderwoche 11 – die am 21. März endete. Wenn überhaupt, dann können darin nur wenige Ergebnisse der angelaufenen Testaktionen an Schulen eingeflossen sein.
„Wir sind sehr überzeugt davon, dass Schulen und Kitas ein wesentlicher Faktor in der Pandemie sind“
Dazu kommt: In Kitas wird überhaupt nicht getestet. Aber auch unter Kita-Kindern werden immer mehr Infektionen registriert. Bereits vor zwei Wochen hatte RKI-Chef Prof. Lothar Wieler deshalb Alarm geschlagen, wie News4teachers berichtete – und sie in Zusammenhang mit dem Öffnen der Bildungseinrichtungen gebracht. Wieler sprach davon, dass derzeit sogar mehr Kita-Ausbrüche beobachtet würden als vor Weihnachten, kurz vor dem Lockdown also. Pro Kita-Ausbruch gebe es auch mehr Infizierte. Es könne sein, dass die ansteckendere Corona-Variante B.1.1.7 hier eine Rolle spiele, mutmaßt Wieler. Der Anstieg, so Wieler, hänge jedenfalls nicht mit vermehrtem Testen zusammen.
Auch der Epidemiologe Scholz sieht einen klaren Zusammenhang zu den Schul- und Kitaöffnungen. Er berichtet aus Sachsen, wo er und sein Team vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie für die Landesregierung die Entwicklung beobachten: „Seitdem die Schulen geöffnet sind, steigen dort im Alterssegment der Schüler die Zahlen rapide. Wir hatten dort innerhalb von nur 3 Wochen eine Verdreifachung der Inzidenz, während alle anderen Altersgruppen nicht oder nur minimal stiegen. Das betrifft auch den Kita-Bereich. Auch bei den Kleinkindern steigen die Infektionszahlen massiv an.“
Scholz betont: „Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass viele Infektionen aus den Kitas und Schulen kommen müssen. Wir sind sehr überzeugt davon, dass das ein wesentlicher Faktor in der Pandemie ist.“ News4teachers
Hier geht es zum aktuellen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom 23. März 2021.










Das hat nichts mit no covid zu tun,der Zug ist eh längst abgefahren,aber ich möchte selbst entscheiden können,ob ich mein Kind und auch mich dem Risiko aussetze.In einigen Bundesländern geht das,inanderenwird einem mit Bußgeld und Sorgerechtsentzug gedroht,das ist Nötigung!Des weiteren kotzt es mich an,dass marode Luftfahrtunternehmen Milliardenzugeschustert bekommen,während Schulen nicht mit Luftfiltern ausgestattet werden.Angeordnet von Ministern,deren Kuds elitäre Privatschulen besuchen,die natürlich längst Filter haben und sie selbst im Büro,Sitzungssaaletc.natürlich auch.Aber Bildung ist ja soooo wichtig!
Das die Mär – die stetig steigenden Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen werden in der Hauptsache nur durchs viele Testen hervorgerufen – nicht stimmt, kann man gut an Hamburg aufzeigen.
Die Inzidenzen unter Kinder und Jugendlichen steigen in Hamburg bereits seit Februar.
Für die Kitas weiß ich den Termin gerade nicht, aber der Präsenzunterricht an den allgemeinbildenden Schulen (Wechselunterricht für die Klassen 1-4, an Stadtteilschulen die Klassen 9, 10 und 13 und an den Gymnasien die Klassen 6, 10 und 12) ist in Hamburg erst am 15.03. wieder angelaufen (im Anschluss an die 2 wöchigen Frühjahrsferien). Zuvor gab es nur Notbetreuung in schwankendem Umfang.
In der ersten Schulwoche (15.-19.03.) gab es nur an 10 Pilotschulen Schüler-Selbsttest.
Erst ab dem 22.03. werden die Testangebote an jeder Schule hochgefahren. Dürften also in Hamburg noch keinen wirklichen Einfluss auf die Statistik gehabt haben.
Um einen anderen Gedanken schon gleich mal mit zu beleuchten: Ich glaube kaum, dass Eltern in den vergangenen Wochen massenweise mit ihren Kindern zu den nach und nach entstandenen Teststationen gepilgert sind.
Ein paar Quellen zu meinen Informationen:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-in-Hamburg-Inzidenz-bei-Kindern-deutlich-gestiegen,corona7300.html
https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/14981098/2021-03-23-bsb-schnelltestausweitung/
https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/14976258/2021-03-19-bsb-schueler-selbsttests/
https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/14928728/2021-02-26-bsb-behutsame-schuloeffnungen-moeglich/
Rabe liefert mal wieder ein klassisches Trumpeskes Beispiel mit ähnlichem rhetorischem Muster, wie es sich im KMK-Sprech eingebürgert hat – die Schule sei sicherer als zu Hause:
„Für die Schulbehörde kommen die steigenden Zahlen zur Unzeit. Kaum geöffnet, schon geht die Diskussion wieder los. Schulsenator Ties Rabe (SPD) wollte im Gespräch mit dem Hamburg Journal von Schulschließungen nichts wissen. Seine ganze Hoffnung ruht auf den Schnell- und Selbsttests. ‚Die Selbttests können sogar dazu beitragen, insgesamt die Pandemie zu dämpfen. Denn Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben, werden kaum getestet.‘ Dass künftig sogar zweimal pro Woche getestet wird, schaffe sogar ‚mehr Sicherheit durch den Schulbetrieb, als wenn wir den Schulbetrieb wieder aussetzen würden‘.“
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-in-Hamburg-Inzidenz-bei-Kindern-deutlich-gestiegen,corona7300.html
Diese Fälle wird es jetzt häufiger geben. Der Bericht eines Mediziners.
Vater ist auf COVID-Intensiv, Mutter hat jetzt schwer symptomatisch gerufen, HF 150/min, hypoxisch.
Zuhause lassen ist keine Option.
Drei Kinder (ca. 10, 7 und 2).
Wohin mit den (ggf. pos.?) Kids?
Zu den vorerkrankten (ungeimpften) Großeltern? Nachbarn? Jugendamt?
https://twitter.com/narkosedoc/status/1375196580077256706?s=20
Auch die Kommentare sind lesenswert.
@xy
Die Kommentare sind aufschlussreich und spätestens jetzt müsste der letzte naive Idealist (?) merken, wie sehr es den MP und KM und sonstigen „Kinderfreunden“ NUUUUUR um die Kinder und das „Kindeswohl“ geht.
Hoffentlich hat „FidK“ gute Ideen, wie man DIESES ELEND abwenden kann?
Dann muss es aber schnell gehen – die Zahl der Erkrankten (Elternteile und Kinder) wird rasant steigen.
Die Zeit der „einfachen Antworten“ ist wohl abgelaufen.
Ich weiß nicht, ob das schon jemand gepostet hat:
„Neue Daten aus Belgien und Großbritannien zeigen, dass die Mutante B.1.1.7 wohl vor allem Kinder und Jugendliche befällt. Die Infizierten tragen die Viren in ihre Familien – mit fatalen Folgen.“
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-ausbrueche-in-schulen-und-kitas-kinder-werden-zur-gefahr-fuer-ihre-eltern-a-ad7ad8a5-845c-4859-94ed-8d698f28c810
Und bei uns wird gelockert mitten in der dritten Welle, trotz Mutation, Selbsttests und Schnelltests sollen das alles abfangen. Ich bin fassungslos, dass man dieselben Fehler wie im November und im Januar wieder macht…öffnen bei viel zu hohen und stetig schnell weiter wachsenden Infektionszahlen, Impfungen nicht in Sicht. Haben denn alle Verantwortlichen den Verstand verloren?
@ Leseratte,
zu Ihrem letzten Satz: „Man kann nur etwas verlieren, was man vorher besaß!“
Ja ich frage mich das auch täglich. Es ist doch so offensichtlich wo die Ansteckungen stattfinden. Kindergarten und Schule!!!!!! Denn die sind offen und AHA Regeln existieren in der Schule nur bedingt und im Kindergarten gar nicht. Punkt.Die Regierung kann den Lockdown noch tausend Mal verlängern, solange Kitas für alle Kinder offen sind, gehen auch keine Zahlen runter. Ich kann nur immer wieder sagen, das es keine Kindergartenpflicht gibt. Ich verstehe so viele Eltern einfach nicht, das sie freiwillig ihre Kinder und somit auch sich selbst gefährden.Also Ich rede hauptsächlich von Eltern, welche derzeit nicht arbeiten.
Wenn das so ist, warum schützt man jetzt nicht die Kinder? Warum tut man ihnen das an! Mit Masken ist den Schulen, mit Angst vor den Tests usw. Das macht doch die Kinder psychisch kaputt! Warum kommt jetzt kein Lockdown wenn die junge Menschen in Gefahr sind! Das ist so unverständlich!
Nina,meine Rede!Wie oft abgeschmettert von anderen Eltern,deren Kinder sich aber sooooo freuen,ach herrjeh!Das hat doch mit unbeschwertem Schulbesuch nichts mehr zu tun,sensible Kids kriegen da echt einen weg.Jetzt kommt womöglich noch eine Testpflicht dazu,und die Kinder sind doch auch nicht blöd,die merken auch,dass sie bei immer höheren Inzidenzzahlen in dieSchule geschickt werden.
Mit Maske in die Schule? Überhaupt kein Problem. Ein Blick auf den Schulhof genügt! Und immer dran denken: es könnte noch viel schlimmer kommen.
Man bedenke bitte auch die Wege von und zur Schule, nicht alle Kinder haben das Glück, gefahren werden zu können!
Es wird ja gern auf Frankreich verwiesen, wenn es um die Frage „Schulschließung- ja oder nein?“ geht. Klar, dort sind die Schulen zum größten Teil offen, aber die Infektionszahlen steigen ungebremst. Interessant wäre zu wissen, wie denn die u.g. „strengen Hygieneregeln“ dort aussehen. Und wann sollen denn dort weitere Maßnahmen folgen? Wenn sich die Krankenwagen vor den Krankenhäusern stauen??? Wollen wir es auch so lange weiterlaufen lassen? Und ständig über Öffnungen reden, obwohl die dritte Welle gerade so richtig Fahrt aufnimmt und jeder Kontakt einer zu viel ist???
REUTERS
„Schulbetrieb soll weiterlaufen Weiter hält die französische Regierung an der Linie fest, die Schulen offenzulassen. Außer den Gymnasien, die Wechselunterricht anbieten, läuft der Schulbetrieb – allerdings mit strengen Hygieneregeln. Rund 150.000 Speicheltests werden pro Woche durchgeführt. Doch der Druck auf die Regierung wächst, die Schulen zu schließen. Gesundheitsminister Véran betonte jedoch, dass die Schulen für die junge Generation offengehalten würden. Die Regierung werde die Schulen nur schließen, „wenn wir keine andere Möglichkeit mehr haben“.
„Intensivstationen stark belegt Die Intensivstationen in Frankreich haben teilweise wieder ihre Auslastungsgrenze erreicht. Mehr als 4700 Menschen werden im Moment beatmet. Auch die Situation in den Krankenhäusern werde in den kommenden Tagen entscheiden, wie es weitergeht, machte Präsident Macron klar: Wir werden in den nächsten Wochen und Tagen neue Maßnahmen ergreifen müssen. Ich möchte Ihnen trotzdem eine Perspektive geben, etwas Hoffnung. Wegen der Impfungen können wir unsere Ziele erreichen, aus der Pandemie zu kommen.“
https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-corona-155.html
Ich kann nur allen vernünftigen Menschen raten,schreibt an die zuständigen Regierenden und an die Zeitungen.Alles muss getan werden was wir nur tun können. Nicht nur die Unvernünftigen können schreiben und laut sein!!!!!
Muss man als Kultusminister/in eigentlich lesen können?
Heute erreicht mich die Meldung „immer mehr Jugendliche erkranken an Covid-19“. Und gleichzeitig dazu Ihren Newsletter mit dem Artikel oben. Man sollte sich die Namen der derzeit agierenden Personen gut merken! Was ist, wenn die heute Erkrankten in 10, 20 Jahren noch an ihren Langzeitfolgen der Infektion zu leiden haben? Die Namen der derzeitigen Kultusminister wird man bis dann längst vergessen haben. Für spätere Schadensersatzforderungen sollte man daher diese Personalien gut aufheben.