Schul-Chaos, neue Runde: Gebauer will mehr Präsenz trotz hoher Inzidenz – Kretschmann: Kein Spielraum für Schulöffnungen

90

BERLIN. Morgen tagt – mal wieder – der Bund-Länder-Gipfel und die Kultusministerkonferenz hat – mal wieder – beschlossen, dass sie die Schulen gerne möglichst weit öffnen möchte. Von Stufenplänen oder flankierenden Maßnahmen wie flächendeckenden Schnelltests für Lehrer und Schüler ist, wenn überhaupt, nur am Rande die Rede. Ein länderübergreifendes Konzept in der Schulpolitik ist tatsächlich immer noch nicht zu erkennen: Während Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann keine Möglichkeit für weitere Öffnungsschritte sieht, mag sich NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer jetzt nicht mal mehr an einen selbst gesetzten Grenzwert halten.

„Sonst verlieren wir die Kinder“: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: Land NRW

Same procedure: Wie vor jedem Bund-Länder-Gipfel macht die Kultusministerkonferenz auch jetzt, kurz vor der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten, wieder Druck, die Schulen schnell und weit zu öffnen. Die Kultusminister sprächen sich „für weitere Schritte zur sukzessiven Öffnung von Schulen“ aus, heißt es in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Montagabend, der dem Redaktionssetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. „Sofern es die Infektionslage weiterhin zulässt, soll der in den jüngeren Jahrgängen und den Abschlussklassen begonnene Wechsel- oder Präsenzunterricht im März 2021 auf weitere Jahrgänge ausgeweitet und intensiviert werden“, führen die Kultusminister in ihrem Beschluss aus. „Hiervon abweichende Regelungen können regional getroffen werden.“

«Bei höherer Inzidenz brauchen wir mehr Anteile von Wechselunterricht, bei niedrigeren mehr Präsenzanteile»

Was das konkret bedeutet, macht Berlin anschaulich: Die Bildungsverwaltung verkündet am Tag vor dem Gipfel, dass von Dienstag nächster Woche an (9. März) auch die 4. bis 6. Klassen wieder zurück in den Präsenzunterricht dürfen – trotz steigender Inzidenzwerte in der Bundeshauptstadt. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ist in die gleiche Richtung unterwegs. Sie will weitere Schüler noch im März zurück in die Schulen holen – unabhängig von der Wocheninzidenz.

Auch für die Schüler der weiterführenden Schulen gelte, dass man sie «so schnell wie möglich zumindest anteilig wieder in den Präsenzunterricht zurückholen» müsse, sagt Gebauer dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Das werde derzeit wohl nur im Wechselmodell möglich sein. Auf die Frage, ob sie dazu schon von Mitte März an ein Wechselmodell in Kraft setzen wolle, auch wenn die Inzidenz – Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – auf über 50 bleibe, antwortet die FDP-Politikerin: «Das ist in meinen Augen der sinnvollste Weg – sonst verlieren wir die Kinder.»

Bisher hatte Gebauer gesagt, erst bei einer Inzidenz von unter 50 könne es weitere Öffnungen des Schulbetriebs geben. Erst wenn diese Zielmarke stabil erreicht sei, werde die Landesregierung über eine Erweiterung des Präsenzunterrichts entscheiden. Am 22. Februar hatte für Grund- und Förderschüler der Primarstufe ein Wechselmodell aus Distanz- und Präsenzunterricht begonnen. Die Abschlussjahrgänge, die seitdem ebenfalls zu den ersten Schulrückkehrern gehören, dürfen sogar in voller Klassen- oder Kursstärke unterrichtet werden.

Der Zeitung sagt Gebauer jetzt: «Bei höherer Inzidenz brauchen wir mehr Anteile von Wechselunterricht, bei niedrigeren mehr Präsenzanteile.» Mittlerweile bekomme sie Hilferufe von Eltern, die Situation verschärfe sich in allen Familien. «Wenn wir es nun durch regelmäßige Testungen zulassen, dass wieder mehr Kinder mit mehr Präsenzunterricht in die Schulen können, kehrt ein wenig Normalität in die Gesellschaft insgesamt zurück.»

Die Lehrergewerkschaft VBE spricht von einem «Kurswechsel». „Noch vor wenigen Tagen war der Inzidenzwert 50 das Maß aller Dinge, die Schulöffnungen betreffend. Doch das Infektionsgeschehen hat sich nicht so verhalten, wie zum damaligen Zeitpunkt erhofft oder gewünscht. Es bleibt leider die Konstante in dieser Pandemie, dass auf politische Aussagen aufgrund der dynamischen Situation wenig Verlass ist“, so heißt es.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht hingegen kurz vor der Bund-Länder-Konferenz zum Corona-Lockdown keine schnellen Öffnungsschritte – auch bei den Schulen nicht. Auf die Frage, was denn außer Baumärkten rasch geöffnet werden könne, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart: «Erstmal nix.» Die Zahl der Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sei weiterhin der entscheidende Wert bei der Frage, wie stark man lockern könne – und die 7-Tage-Inzidenz steige wieder.

«Schnelltests und Selbsttests für Schüler und Lehrer sind ein großer organisatorischer Aufwand»

Zwar könne man mit massenhaften Schnell- und Selbsttests demnächst Öffnungen angehen, doch das gehe nicht von heute auf morgen. «Das ist ein großer organisatorischer Aufwand.» Die Test-Infrastruktur müsse schon da sein, «damit man die Teststrategie mit der Öffnungsstrategie verbinden kann», erklärt der Grünen-Politiker. (Der Bund-Länder-Gipfel soll sich damit beschäftigen, ob Selbsttests für Lehrkräfte und Schüler – wie in Österreich – bundesweit eingesetzt werden sollen, wie News4teachers bereits berichtete.)

Kretschmann zeigt sich aus diesem Grund auch skeptisch, dass die weiterführenden Schulen – wie von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vorgeschlagen – schon am kommenden Montag schrittweise wieder öffnen können. Um Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche testen zu können, müssten die Test-Kapazitäten an den Schulen deutlich ausgebaut werden. «Ich kann mir nur ganz schlecht vorstellen, dass das bis zum 8. März auf die Beine gestellt werden kann.» Es sei klar, dass das Gesundheitsministerium die Tests besorgen müsse. Für die Umsetzung sei aber die Kultusministerin zuständig. «Wenn sie es hinbekommt in den jetzt verbleibenden Tagen, dann okay», sagt Kretschmann.

Auch die Kultusminister setzen auf mehr Tests im Schulbetrieb – beschäftigen sich aber vor allem mit der Finanzierung, konkret: mit der Forderung, der Bund müsse Corona-Tests bezahlen. Wörtlich heißt es in dem Beschluss: „An erster Stelle stehen künftig dabei durch den Bund zu finanzierende flächendeckende Testmöglichkeiten für das an Schulen tätige Personal sowie perspektivisch auch für Schülerinnen und Schüler.“ News4teachers / mit Material der dpa

Corona-Statistiker rechnet mit starkem Anstieg der Infektionen – im April sind wir wohl wieder da, wo wir im Dezember standen

 

Anzeige


90 KOMMENTARE

    • 😉 —-herrlich!!! ich stehe zur Zeit etwa bei 0:45 und mein Gegenüber, die mich immer wieder mit dem selben Scheiß vollsülzt, ist die ReNo-Gehilfin und AusnahmeNichtDenkende Fr. G. aus NRW.

      Außerdem habe ich gewonnen!!!! 🙂 Hey!!! …. ich habe vor wenigen Tagen gepostet, dass ebendiese Frau sich noch im Vorfeld der anstehenden Verhandlungen zu Wort melden und ihren Senf dazu geben wird. Heureka!!!

      Getrübt wird meine Freude lediglich dadurch, dass ich es (wie bereits gesagt) zuweilen hasse, wenn ich recht behalte. 🙁 ….. wenn auf nix bei der „…………“ (beleidigende Bezeichnungen können hier individuell eingesetzt werden) Verlass ist… … darauf kann man sich verlassen. Reality sucks!!!

      • Vielleicht sollte Markus Lanz Yvonne Gebauer einmal in seine Talkshow einladen und dort so auseinanderpflücken wie letzte Woche den Impfung erschleichenden Oberbürgermeister von Halle . Da müsste ihr Staatssekretär Mathias Richter aber ein paar Karteikarten mitgeben , damit sie sich am Gespräch beteiligen kann . Auf ihnen könnte dann stehen : “ Bildungsgerechtigkeit “ oder “ Präsenzunterricht “ oder “ Kinder nicht verlieren “ . Das würde richtig abgehen .

        • @Klaus Lehmkuhl

          „Kinder nicht verlieren“ gefällt mir auch sehr …
          Für alle verlorenen Kinder(seelen) gilt, ich könnte da auf die Schnelle ein paar Busladungen Kinder als Ersatz beschaffen, ungefähr so:
          „Kinder – heute Ausflug, wir besuchen die Tante Yvonne. Jaaaaa, das ist die nette Tante, die so doll um euer Wohlergehen besorgt ist. … Ja aber natürlich dürft ihr ‚Danke schön.‘ sagen und die hat auch nichts dagegen, wenn ihr sie ganz doll und lange durchknuddelt. … Ob der Onkel Matze Richter auch da ist? Na klar. Und der mag bestimmt auch geknuddelt werden. … Ja, frag doch mal, ob die ihre Luftfilter brauchen … Echt? Haben die gesagt, die doofen Dinger sind eigentlich überflüssig? – Ja, dann könnt ihr die bestimmt mitnehmen.“
          DAS könnte im NRW-Wahlkampf mal was ganz Neues sein, so eine unverhoffte Frische, fast wie … „Fenster auf!“

  1. Auf die Aussagen unserer Politiker ist kein Verlass mehr . Gebauer wollte weitere Öffnungsschritte ab einer Inzidenz von unter 50 über einen Zeitraum von 7 Tagen . Das ist wohl inzwischen unerreichbar . Also wird einfach trotzdem geöffnet . Was nicht passt , wird passend gemacht . Ich bin felsenfest davon überzeugt , dass Armin Laschet und seine Bildungsministerin wenige Minuten nach Angela Merkels Pressekonferenz verkünden werden , dass NRW ab Montag alle Jahrgänge in den Präsenzunterricht zurückholt , wenn auch im Wechselmodell . Und dann können die Schulen wieder alles aus dem Hut zaubern . Der ´ Spiegel ´ schrieb schon im Mai : Die ˋ Hin und her – Ministerin ´ . Sie will die Kinder nicht ˋ verlieren ´ . Die sind aber schon seit dem 22.02. wieder in der Schule . Auch die Jugendlichen und Volljährigen . Man ist einfach nur fassungslos .

    • „Was nicht passt wird passend gemacht!“ ….so weit ist das Rheinland nicht vom Ruhrgebiet entfernt… und die entsprechende Ruhrpott-Kultserie werden auch Rheinländer damals im Fernsehen gesehen haben. —- „Was schert mich mein Geschwätz von Gestern“ ist nicht nur ein beliebtes K. Adenauer-Zitat – es ist auch in aktualisierter Form von Franz Müntefering bestätigt worden: „Wie können Sie es wagen, mich an meine Wahlkampfversprechen zu erinnern!“

      • Das Ruhrgebiet ist in Teilen „Rheinland“ – also alles westlich von der Essener Grenze zu Gelsenkirchen und Bochum-Wattenscheid.
        Circa 40% des Potts sind Rheinland, 60% Westfalen.
        Essen gehört zum Reg.-Bez. D’dorf, Gelsenkirchen zum Reg.-Bez. Münster und Bochum zum Reg.-Bez. Arnsberg.
        Die verwaltungsgliederung ist das Strukturproblem des ruhrgebietes, nicht der Niedergang von Kohle und Stahl. Wer es nicht glaubt, betrachtet doch bitte die Geschichte der DüBoDo oder der OWIIIa.

  2. Vertrauen endgültig verspielt – mehr lässt sich angesichts dieser Herumeierei nicht mehr sagen!
    Vielleicht noch, dass sie mit dem Leben der Beteiligten spielen.
    Das hat dann am Ende genau das zur Folge, das angeblich verhindert werden soll:
    Noch mehr Personalmangel in Schulen, in Firmen – und wenn es so läuft wie man vermuten muss, dann werden auch Eltern Gesundheit und Leben verlieren.
    Was ist damit für die Kinder gewonnen, die angeblich verloren gehen?

    Was wünscht man sich von einer Demokratie?
    Das sie ihren Namen verdient… und sich nicht in Selbstdarstellerei einiger weniger zu Lasten des ganzen Volkes verläuft…
    Geschäfte, okay, da kann es erstens Hygienekonzepte geben und zweitens muss ich da nicht hingehen, wenn ich dem nicht traue.
    Aber die denkbar schlecht vorbereitete Massenveranstaltung Schule als Pflichtveranstaltung?
    In meinen Augen ist jede weitere Öffnung verantwortungslos!!

      • JAAA, außer „Ihr seid dieses Schauspiels würdig…“
        Ich glaube, niemand kann eines solchen Schauspiels würdig sein – das Verspielen von Gesundheit und Leben anderer hat so gar nichts mit Würde zu tun… wie im Film…
        Die KM werden sich irgendwann genauso wundern, dass irgendwer ihr Werk stürmt wie Nero… und gar nicht wissen, wie sowas kommen kann… dass keiner mehr Lehrer werden will, dass keiner mehr Lehrer bleiben will… dass Schüler das System austricksen, Eltern es für ganz andere Zwecke nutzen…
        Unbegreiflich – aber wann hat der Mensch schon wirklich aus der Geschichte gelernt???

      • Großartige Auswahl!!! . . Erschreckend sind die kleinen Dialogspitzen, wie z.B. Petronoius: “ Die wollen weiterleben…“ Nero: „Werhat ihnen das erlaubt?“ Da bleibt einem schon das Lachen im Halse stecken….

  3. „konkret: mit der Forderung, der Bund müsse Corona-Tests bezahlen“

    Na klar… der Bund soll zahlen, aber nicht mitreden, wenn es um verantwortungsvolle Strategien geht. Beim Thema öffnen wird alles ignoriert, was der Bund sagt, aber sobald etwas Geld kostet, wird die Hand aufgehalten und auf einmal soll der Bund doch etwas machen.

    „Das ist in meinen Augen der sinnvollste Weg – sonst verlieren wir die Kinder.“

    Die Frau ist extrem unglaubwürdig! Wenn ihr DAS wirklich wichtig wäre, warum stemmt sie sich dann seit dem Sommer gegen Luftfiler und Plexiglaswände an den Schulen? Wenn sie das damals umgesetzt hätte, dann wäre eine deutlich sicherere Präsenz jetzt möglich und vermutlich die Inzidenz auch viel niedriger, als sie das jetzt ist.

    „Auch die Kultusminister setzen auf mehr Tests im Schulbetrieb“

    Wirklich? Ist der Ansatz nicht eher, NICHT zu testen, damit man hinterher dann von „Einzelfällen“ und „in die Schule getragen“ und ähnlichem Unfug reden kann?

    • „Die Frau ist extrem unglaubwürdig!“ ….Lieber Jan…die ist nicht nur unglaubwürdig – ich halte sie sogar für eine Gefahr für die Allgemeinheit…und sowas wird üblicherweise aus dem Verkehr gezogen, wie ein oller rumänischer LKW mit Vollbeladung und kaputten Bremsen. Ich bin auch bei Fr Gebauer für einen Test – und zwar auf Zurechnungsfähigkeit…. incl. der daraus folgenden Konsequenzen.

      Hier bringe ich meinen allseits beliebten Spruch: „Der traue ich nur so weit, wie ich ein Klavier werfen kann.“ ….und momentan bin ich extrem schlecht in Form…

      • @Andre Hog

        Was ist hinsichtlich des „special effects“die Parallele zwischen
        – Nero (s. weiter oben, mein Post/Link von 21.00 Uhr)
        – „oller rumänischer LKW mit Vollbeladung und kaputten Bremsen“
        – Y.G.
        ?

        Da möchte ich mal Antworten wie ein Schüler, der die Hausaufgaben nicht erledigt hat: „….. Öööööööh …. weeeeeiiiiiiißnich?“

        • @Pit: Habe da einen klaren Bezugspunkt, den ich der Dame auch deutlich ins Gesicht sagen würde, wenn sie mir die Gelegenheit dazu geben würden.

  4. Niemand wird gehindert, sich selbst einzusperren. Es befremdet mich sehr mich sehr, wenn ü70 Jährige oder Beamte interviewt werden und sich für härteren oder längeren Lockdown aussprechen. Ihr habt ja leicht reden, kann ich dann nur sagen. Andere Leute wollen aber ihren Laden wieder aufmachen, ihr Leben zurück.
    Wer denkt an die Millionen von Existenzen, die wegen des Lockdowns auf dem Spiel stehen? Das Leben besteht nicht nur aus Schule und Inzidenzen.

    • «Erstmal nix.» – So isch’s.

      „Für die Umsetzung [der Tests] sei aber die Kultusministerin zuständig.“ – Oha, Arbeit voraus! Ich denke, es wäre am besten, wenn die Schulleitungen vor Ort alles organisieren, weil die kennen ja ihre Situation auch am besten. – So, das wäre dann erledigt …

    • Es geht nicht um einen endlosen Lockdown, es geht um Arbeitsschutz! Ich erwarte, dass alles getan wird, um LuL, Sus und deren Angehörige in der Schule zu schützen. Und das wird seit einem Jahr vernachlässigt.

    • @Heribert:

      „Das Leben besteht nicht nur aus Schule und Inzidenzen“.

      …..und ZUM GLÜCK!!! auch nicht nur aus @Heriberts….

      🙂

      • Aber es wollen doch manche ihre Läden wieder aufmachen – auf Kosten der Allgemeinheit… und manche wollen „ihr Leben zurück“ (was auch immer das bedeuten soll) – auch auf Kosten anderer… manche wollen ihre Kinder auch einfach endlich wieder in der Schule sehen – auf Kosten anderer UND ihrer Kinder.

        Ich finde es immer schwierig bei den ganzen Forderungen nach grundsätzlich nachvollziehbaren Dingen für sich selber auszublenden, was das für alle bedeutet – siehe: die eigene Freiheit (und ich ergänze mal Selbstverwirklichung) hört dort auf, wo die Freiheit (und auch Unversehrtheit) anderer betroffen ist. So sollte es zumindest sein…

        Andererseits für alle mit Läden zum Beispiel müssen natürlich die Hilfen auch endlich gezahlt werden – das muss klar sein.

        • @Thomas Schultz

          “ und manche wollen „ihr Leben zurück“ (was auch immer das bedeuten soll)“

          Bestimmt meint @Heribert diejenigen, die ihr Leben schon verloren haben. Für die Toten heißt es allerdings unkorrigierbar „Game isch ova!“ – DIE kriegen GAR NICHTS mehr zurück, deren Angehörige auch nicht!
          Oder er meint die Long-Covid-Patienten. Für die ist die Zukunft nämlich auch nicht mehr das, was sie sich unter Zukunft vorgestellt hatten. (Es gibt mittlerweile immer mehr TV-Berichte, die das Elend zeigen, und es betrifft nicht „nur“ Ü80! Es sind ehemals kerngesunde, sportliche Menschen ab 20 darunter, es werden mehr!)
          Beide Gruppen werden Zuwachs bekommen, soviel dürfte doch einleuchten, oder lieber, guter, kluger @Heribert?

          „Andererseits für alle mit Läden zum Beispiel müssen natürlich die Hilfen auch endlich gezahlt werden – das muss klar sein.“
          Da stimme ich vollkommen zu!

    • @Heribert
      „Niemand wird gehindert, sich selbst einzusperren.“

      A bisserl weltfremd sans ja au! – Würde der Bayer sagen –

      Schüler vom Präsenzunterricht fernhalten ….
      —> Hier gehts zum offiziellen Bußgeldkatalog 2021
      Schule schwänzen: Wie Schulschwänzer bestraft werden können
      https://www.bussgeldkatalog.org/schule-schwaenzen/

      … Sie dürfen sich Ihr Bundesland aussuchen, im Osten des Landes ist es teurer!

    • @Heribert: „Das Leben besteht nicht nur aus Schule“
      Fiel mir auch schon auf, dass es hier immerzu nur um Schule geht. Schule hier, Schule da, Schule auf, Schule zu, Schule toll, Schule schlimm, Schule sicher, Schule sicher unsicher, Schule ganz sicher unsicher … die nehmen sich hier ganz schön wichtig mit ihrer Schule den ganzen Tag. Sogar im Namen geht es um nichts anderes: news4teachers – Das Bildungsmagazin

        • Hmm ,diese Wind erinnert mich aber eher an sog. „DARMWINDE“, die erfahrungsgemäß eher unangenehm bisweilen sogar unerträglich wirken. Die einen sagen, dass der Gestank noch so gerade geht, aber das Brennen in den Augen unerträglich sei….andere wiederum behaupten, die eigenen seien OK! Das letzte könnte auf Heribert zutreffen, während ich eher der ersten Wahrnehmung anhängen.

        • @Heribert

          Ja was denn nun?!
          – Frischer Wind von außen, also lüften?
          oder
          – Covid19? … Wat is dat dan?

          So, lieber @Heribert, nun musst du dich entscheiden, was dein Herzblatt werden soll.
          😉

    • Shoppen und Kino ist auch total überflüssig!
      Restaurants brauche ich in einer Pandemie sowieso nicht. Sorry!
      So what…..

    • @Heribert

      „Niemand wird gehindert, sich selbst einzusperren.“

      Das ist falsch. Wir Eltern haben wegen des Präsenzzwangs unserer Kinder keine Möglichkeit, uns zuhause zu schützen. Wir können noch nicht einmal kündigen!

      Wenn wir die Kinder einfach zuhause lassen, kommen folgende Konsequenzen: Zwangsgeld (es wird von mind. 80 Euro pro Tag/Kind gemunkelt, wer weiß Genaueres?) und wenn das nicht fruchtet, droht uns auch der Entzug unserer Kinder. Uns wird jegliches Recht auf Selbstschutz genommen, das jedem anderen Menschen in D zusteht.

      Und dann kommen Sie uns schwafeln uns verzweifelten (Risiko)Eltern voll, wir könnten uns einsperren? Meine Hutschnur ist grade kurz vom platzen.

  5. Weiß gar nicht, warum man sich so aufgeregt. Ich hab nichts anderes von Gebauer erwartet, nachdem 2 andere KMs bereits vorgeprescht sind. Nächste Woche kommen 5er und 6er und eine weitere Woche später kommen alle weiteren Jahrgänge.
    Hat wirklich irgendjemand ernsthaft erwartet, dass sie das einhält mit ihrem 50er Wert?? Die war sich sicher, dass die 50 eine Woche später erreicht ist, nachdem sie Grundschüler und Abschkussklassen zurückgeholt hat. Tja… gepokert und verloren. Aber egal, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?
    „Sonst verlieren wir die Kinder“.. Wenn ich so einen Satz schon wieder lese… Ist ja bald Ostern, dann suchen wir dieses Jahr nach den Kindern und nicht nach Eiern.
    Flächendeckende Schnelltests an Schulen wird es sowieso nicht geben, das sind wieder diese leeren Versprechungen. Von den 2 FFP2 Masken pro Tag sind bei mir auch noch keine angekommen. Werden noch immer aus der eigenen Tasche bezahlt.
    Morgen dürfen wir ihr wieder lauschen, ich freu mich schon. Bin schon gespannt, welches schicke Outfit sie sich dieses Mal ausgesucht hat.

    • Liebe(-r) Who knows: Ist es nicht traurig, wie desillusioniert wir hier mittlerweile sind? Ließe man nur ein halbes Dutzend der hier regelmäßig Postenden eine Strategie für den Umgang mit Covid in und an Schulen erarbeiten, so wäre ich absolut sicher, dass da mehr, sicherere und v.a. praxistauglichere Lösungen herauskommen würden. Aber da wir hier alle nur zum „Fußvolk“ gehören können wir ja nicht den Überblick haben, den die „Entscheidungsträger“ uns voraus besitzen. Sprich: Wir wollen nur unseren Job möglichst gut und möglichst sicher für alle Beteiligten und deren Angehörige machen, während die sog. „Großkopferten“ bereits in Gedanken bei der Ausweitung ihrer politischen Karriere oder beim nächsten Posten in irgendeinem Aufsichtsrat sind….und da ist es denen nach meiner Einschätzung völlig egal, womit da Geld verdient wird – Hauptsache deren Salers stimmt.

      • Ja, lieber Andre Hog, das ist leider wirklich so…
        Wenn ich so an das letzte Jahr denke, was da alles abgelaufen ist. Ich kann mich vor allem daran erinnern, dass ich in Bezug auf Gebauers Entscheidungen immer dachte: „Das kann nicht passieren, das wird so nicht passieren.“ Nur leider kam es entweder genauso oder sogar noch schlimmer und im Herbst/Winter stand man dann ratzfatz doch mit geöffneten Fenstern in vollen Klassenräumen und mit Infektionszahlen, die durch die Decke gingen. Dann immer wieder positive Fälle in der Schule, Quarantäne und immer wieder die Angst und die Frage, ob man sich nun doch angesteckt hat und es vll an irgendjemanden weitergegeben hat, der zur Risikogruppe gehört. Ich muss ganz ehrlich sagen, die Zeit nach den Sommerferien hat mir seelisch wirklich zugesetzt und ich fühle mich langsam wirklich zermürbt. Ja, so wird es fast allen Menschen auch ergangen sein und jetzt auch noch gehen, aber gleichzeitig dann immer Seitenhiebe von anderen Menschen, dass wir Lehrer quasi im Lockdown Ferien machen würden, wir sitzen im Elfenbeinturm etc.
        Und nach all den Erfahrungen aus dem letzten Jahr kann man leider wirklich vorhersehen, was Gebauer als nächstes entscheiden wird und welche Versprechungen sie nicht einhalten wird.

        • Gebe mal ein Beispiel aus meiner Bildungsanstalt. Gestern Abend. . . Sehr spät die Nachricht, dass der Unterricht in der Q2 (unmittelbar vor den Vorabiklausuren stehend) nach nur einer Woche Präsenzunterricht wieder in das LaD wechseln müssen. GRUND: Coronafall in der Jahrgangsstufen – durch Schnelltest festgestellt.. PCR-Test folgt … wenn Mutation, dann insgesamt 41!!!!SuS und 4 KuK ifür die nächsten 14 Tage in Quarantäne. Sehr geil, weil in dem Zeitraum die Vorabiklausmuren liege , was heißt, dass ein Drittel des Jahrgangs diese nicht regulär mitschreiben könnten. „Wir müssen die SuS im Blick haben, die nun ihren Abschluss machen sollen “ blablabla!! Genau diese SuS werden jetzt akut durch den schwachsinnigen Beschluss von Fr Gebauer bestraft, weil sie durch die Präsenzbeschulung nun in die Quarantäne gehen werden. Hätten sie LaD gehabt, hätte es keinegegenseitige Infektionsmöglichkeit im Rahmen von Schule gegeben. Woher die Infektion letztlich kommt ist – wie die Denkenden hier im Forum seit Monaten betonen – pupsegal. Fakt ist, dass die Betroffenen erst mal 14 Tage zu Hause bleiben (werden) Die KuK sind bereits total begeistert, weil die sich nun zahllose Nachschreibklausuren aus dem Kreuz leiten müssen….was neben den gesundheitlichen Risiken / Folgen für die Betroffenen sogar noch das „kleinere Übel“ zu sein scheint.

          Kann den niemand dieser verantwortungslosen, profilneurotischen und offenbar skrupellos nach Karriere geilen Person im KM NRW endlich Grenzen aufzeigen und deutlich setzen.

          Uuppss, mag sein, dass man mir mittlerweile anmerkt, dass ich gewisse Vorbehalte gegen Y Gebauer …. unserer KM mit der Qualifikation einer ReNo-Gehilfin habe….aber die hat sie sich (un)redlich verdient.

          • Das wird kein Einzelfall sein , sondern auch an anderen Schulen passieren . Jetzt dürfte die Anzahl auch immer weiter steigern , denn die Abschlussklassen sind seit dem 22.02.21 im Präsenzunterricht und hatten ausreichend Gelegenheit , sich zu infizieren . Und jetzt ist auch die Inkubationszeit von maximal 14 Tagen um . Mir graut jetzt schon vor dem , was sie heute Abend verkünden wird . Und vor dem , was sie anhaben wird .

        • Geht mir ganz genau so…..
          Die Zeit zwischen den Herbst- und Winterferien hat mich an meine Grenzen gebracht, da Sicherheit, Wissenschaft, Wertschätzung und Sinnhaftigkeit der Schule keinerlei Bedeutung mehr hatten, bzw. weggefallen sind.
          Und jetzt fängt es wieder von vorne an………

          Ist es eine Foltermethode, eine Gruppe von Menschen während einer Pandemie für längere Zeit in einen (geschlossenen) Raum zu sperren?

          Nur: Das Problem wird für die Schüler vermutlich noch für ein weiteres Jahr oder länger bestehenbleiben, bis es einen zugelassen Impfstoff gibt.
          Stellt man sich dann als geimpfter Lehrer mit dem Wissen um die Schädigungen auch bei jungen Menschen vor eine Klasse und unterrichtet weiter?

  6. Heute schon die Vorabinfo für die weitere Planung erhalten. ( Schule im Großraum Karlsruhe).

    Mittwoch MP Konferenz
    Donnerstag Spätnachmittag Info an die Schulen
    Freitag im Laufe des Tages Gespräche zwischen RP und SSA zur Einigung auf Umsetzung
    Freitag Spätnachmittag Info der Schulleitungen per Video.
    Freitag Abend Planungen in den Schulteams
    Samstag ab 14 Uhr Info an die Eltern….

    Montag Umsetzung….

    *Kopfschütteln*

    • „Donnerstag Spätnachmittag Info an die Schulen“ . So früh schon?? In NRW erfahren wir sowas meist Freitag nachmittags / abends – und zwar aus den Medien, nicht etwa vom Schulministerium…

  7. Nach wie vor kenne ich keine Eltern, die ihr Kind zu diesem Zeitpunkt freiwillig wieder in die Schule schicken würden.
    Wir tauschen uns jetzt schon über Krankheiten aus, mit denen wir unsere Kinder vom Präsenzunterricht fernhalten können (Bindehautentzündung, Blasenentzündung, Halsschmerzen/ Schnupfen, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen, Unterleibschmerzen…).
    Schon einmal vorab ein großes Sorry an die Lehrer, aber wie soll man sich anderenfalls helfen? Die € 1000,- Strafzahlung habe ich schon mal zur Seite gelegt. Mein Leben ist mehr wert.

  8. Und dann das:

    +++ 18:36 Giffey: „Kann nicht sein, dass Hunde früher in die Schule gehen als Kinder“ +++

    Schon mal in einer Hundeschule gewesen? Großer Platz mit viel Abstand und frischer Luft. Und bei „Problemhunden“ Einzelunterricht.
    Schon mal in einer Schule gewesen, Frau Giffey? Dann dürften Ihnen ein paar kleine Unterschiede aufgefallen sein. Alles andere ist Prinzipienreiterei. Nur weil man bei steigenden Infektionszahlen und sich schnell ausbreitenden Mutationen Massenveranstaltungen n geschlossenen Räumen vermeiden sollte, ist das doch kein Grund, Hundeschulen zur weiteren Schließung zu verdammen. Viele Geschäfte, Dienstleister usw., die schließen mussten, haben viel bessere Hygienekonzepte als die Schulen. Und nur weil die KMs das mit der Sicherheit in Schulen nicht hinbekommen(können/wollen), soll alles andere auch geschlossen bleiben? Wie unlogisch ist das denn? Aber Giffey hatte ja hoch und heilig versprochen, dass Kitas und Schulen zu aaaaaalllereeerst aufmachen, und „versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen“, wie wir als Kinder immer gesagt haben.

    • Ja, vor allem, weil wir doch alle (außer offenbar die gute Fr Giffey) gelernt haben, dass man Äpfel nicht mit Birnen und ich vermute auch Hunde nicht mit Kindern vergleichen soll…aber solche Feinheiten sind von einer Familenministerin natürlich nicht zu erwarten. Meinen Seitenhieb wegen des entzogenen Doktortitels spare ich mir hier ausdrücklich….uuppppps …. jetzt habe ich das doch erwähnt. 🙂

      • Frau Giffey ist super . Wie sie neulich vom Schularztbesuch in der DDR geschwärmt . Sie könnte die Sendung mit der Maus übernehmen .Armin Maiwald ist ja nicht mehr der jüngste . Oder würde sie das Niveau überfordern ?

      • @Andre Hog

        Jaja, die Frau Doktor … gibt sich die Ehre (haha).
        Ich bin schon gespannt, was sie als nächsten Vergleich ins ernsthafte Gespräch bringt.
        Womöglich einen Vergleich von „zielstrebigen“ Politikern einerseits und denkenden Menschen andererseits?

  9. Frei nach Michael Holm:

    Du setzt Dich an,
    Deine Glotze ran.
    Weil Du nicht glaubst,
    wie man Schulen öffnen kann.
    Da spricht die Yvonne,
    schau in ihr Gesicht.
    Sie wirds nie verstehen:
    Viren lügen nicht.
    (na, wenigstens die nicht)


    (unveränderte Passage folgt)
    Sag‘ doch selbst:
    Was wirst Du anfangen mit Deiner Freiheit,
    Die Dir jetzt so kostbar erscheint?
    Wie früher mit Freunden durch Bars und Kneipen ziehen, hm?
    Und dann, wenn Du das satt hast, glaubst Du, das Glück liegt auf der Strasse
    Und Du brauchst es nur aufzuheben, wenn Dir danach zumute ist, hm?
    Nein, nein, nein mein freund

    Purer Zufall lockt vor jeder Konferenz,
    Coronasieg und Niedriginzidenz,
    doch der Schein hält nie,
    was er Dir verspricht.
    Kehr endlich um,
    Viren lügen nicht.

    • @Michael

      Mir wird ganz warm ums Herz. 🙂

      Und den „Nieten in Nadelstreifen“ läuft wahrscheinlich schon der eine oder andere kalte Schauer an der Kehrseite herunter.
      Ja, liebe „Nadelstreifen“, ich bin auch schon ganz gespannt darauf, wie ihr aus DER Nummer wieder herauskommen wollt.
      Wie schon weiter oben erwähnt … ginge es nur um die „Nadelstreifen“, dann wäre es mir egal. (Ich habe schon wieder den singenden Nero vor meinem inneren Auge …)

    • Tut mir leid, meine künstlerische Begabung hält sich in Grenzen aber anders ist es teilweise nicht mehr zu ertragen. Insgeheim hege ich den Verdacht, dass Neuro Covid gar keine Folge des Coronavirus sondern der Beschallung mit politischem Geschwurbel ist. Dann leide ich nämlich schon lange darunter, was auch die Bezeichnung „Long Covid“ erklärt.

      • @Michael

        🙂

        Aber eines noch:
        Ihre künstlerische Begabung ist um Klassen besser als die kognitiven Resultate unserer „Vordenker“, ich nannte die in einem anderen Post auch „Nieten in Nadelstreifen“.
        Sie, lieber @Michael, können also Ihrer Begabung weiterhin nachgehen/nachgeben 😉 , das richtet keinen Schaden an und Unterhaltung ist ja etwas Feines.

  10. Ach im Zweifel wird Frau Gebauer wieder verfügen, dass alle Tests bei Lehrern und bei Schülern grundsätzlich beim Hausarzt oder in einem Testzentrum erfolgen müssen, so wie sie es auch bisher gemacht hat. Das führt dann wieder dazu, dass sich niemand groß testen lässt und sie sich stolz auf die Schulter klopfen kann und sagen kann „wir machen ja soviel“.
    Und Frau Gebauer und Armin Lachet sparen sich wieder eine unheimliche Menge an Kosten.

    Diese Frau sollte wirklich nichts mit Kindern zu tun haben! Natürlich ist es wichtig, dass die Kinder wieder zurückkommen, und dass will auch jeder, aber verdammt nochmal nicht schutzlos Frau Gebauer. Seit einem Jahr ist das einzige, was Sie auf die Beine gestellt bekommen haben, dass ein Moodle-System eingerichtet wurde…. sonst nichts.
    Seit einem Jahr hätte man Schutz aufbauen können in Schulen, aber Schule darf wie immer bitte nichts kosten. Es ist wirklich sowas von zum kotzen!

  11. Ich bin seit Januar psychisch krank, weil ich diesen Wahnsinn in der Schule nicht mehr ertrage. Dazu ein Rektor, der zwar alles genau nach Plan von oben umsetzt, aber auch keinen Deut mehr.
    Wir fahren volles Programm nach Stundenplan, das sieht dann so aus: 2 Std. 10er in Präsenz, 2 Std. Videounterricht 8er, 2 Std. 10er Präsenz und mittags noch per Video Klassenlehrerstd. und Zusatzangebote. Es darf nämlich rein gar nichts ausfallen! Jedes unnötige Nebenfach, jeder Zusatz, es läuft alles zu 100%. Und nebenher darf man sich noch mit der Technik rumschlagen.
    Das ist einfach nicht zu bewältigen.
    Hat mir letztlich den Stecker gezogen und dann hab ich den Stecker gezogen.
    Ich werde da nicht der einzige sein – und das meinen lieben Damen und Herren Kultusminister wird richtig teurer!

  12. Wenn die Anmeldung für die neuen I-Dötzchen, Fünfer, Oberstufenschüler und Berufsschüler (m/w/d) genauso „zügig“ verläuft wie die Vergabe der Impftermine, gibt es im nächsten Schuljahr ausreichend Ressourcen für Wiederholer (m/w/d).

    Wenn zügiges Impfen Grundvoraussetzung für zügige Rückkehr zum Präsenzunterricht ist, dann kann der gesamte prozess von den tagesaktuellen Inzidenz- und r-Werten abgekoppelt werden.

    Bei A13 fällt mir allenfalls ein, dass Frau G. für Autobahnen im Osten (Raum BE/BB) überhaupt keine Zuständigkeit hat, hat der Richter gesagt.

    • „Wenn zügiges Impfen Grundvoraussetzung für zügige Rückkehr zum Präsenzunterricht ist, dann kann der gesamte prozess von den tagesaktuellen Inzidenz- und r-Werten abgekoppelt werden.“

      Kann er nicht, denn noch gibt es keinen Impfstoff für Kinder. Die Entkopplung von den Inzidenzen kann erst erfolgen, wenn ALLE Beteiligten geimpft sind.

      Das Problem „Infektionen in der Schule“ ist nicht mit dem Impfen der Lehrer gelöst! Der Gesundheitsschutz der SuS und ihrer Familien kann nicht einfach ignoriert werden.

  13. Man liest hier immer nur die eine Seite. Die Elternseite liest man selten. Bei den geplanten Öffnungen für die Grundschüler ab nächster Woche, denkt bitte auch ganz schnell an die Klassen die dann immer noch zu Hause sitzen. Bin jetzt schon im 4. Monat zusätzlich Lehrer meiner Tochter und gehe zudem noch arbeiten. Wenn es nur 2 Fächer wären dann vielleicht noch machbar, aber Chemie, Physik, Biologie, Englisch, Spanisch, Geschichte, Deutsch, Mathe, Kunst ist für mich dann auf Dauer kein Zustand. Es gibt im wahren Leben nicht mal Lehrer die alle Fächer unterrichten, aber wir Eltern schaffen das schon?

    • Wir sind auch Eltern und natürlich macht Heim- und Distanzunterricht mehr Arbeit. Die Gesundheit unserer Familie ist uns das aber wert – wir wollen diese Krankheit nicht haben.

      Präsenzunterricht bei den aktuellen Inzidenzen ohne wirksame Maßnahmen ist keine Lösung, sondern erzeugt nur noch mehr Probleme. Die einzige Weg zu baldigem Präsenzunterricht führt über eine deutliche Reduktion der Infektionszahlen durch Schutzmaßnahmen. Alles, was jetzt versucht wird (einfach Grenzen immer weiter nach oben schieben), treibt nur die Infektionszahlen hoch, was dann letztlich dafür sorgt, dass es noch viel länger dauert bis zur Normalität.

  14. Das ist auch mal interessant zu lesen. Liebe Lehrer, es geht nicht immer nur um euch und euer Wohlergehen!!!!

    „Wie geht es mir? Und was muss sich ändern? Zwei schlichte Fragen – gestellt auf der digitalen Pinnwand einer Berliner Schule – und knapp 100 Antworten auf 20 Seiten werfen ein verstörendes Schlaglicht auf die Stimmungslage unter Oberschülern nach zehn Wochen Lockdown. Am Montagabend wurde die Pinnwand öffentlich gemacht. …

    Da allerdings dürfte sie einiges zu tun haben, denn es sind offenbar sehr viele der Jugendlichen in Mitleidenschaft gezogen: Unter den knapp 100 Einträge sind fast ausschließlich negative zu finden. „Man muss das Problem annehmen“, steht seit der Lektüre für Bezirksschülersprecher Felix Koeppe fest. Er sei „überrascht“ gewesen über das Ausmaß der alarmierenden Botschaften.“ …

    So beschreiben die Jugendlichen ihren Alltag im Homeschooling

    Es macht mir Stress, wenn Lehrer einen ZWINGEN, die Kamera anzumachen. Meine persönliche Mitarbeit leidet verdammt stark darunter. Warum bitte ist es notwendig sich vor der Kamera zu zeigen?

    KEIN Lehrer war gnädig mit irgendeiner Note, oder hat aufgerundet. Es wurde absolut nichts berücksichtigt.

    Ich habe das Gefühl (und ich glaube viele andere auch), dass die Tage nur vorbeifliegen und man in einer Sackgasse gelandet ist und nicht weiß, wie man wieder heraus kommt.
    Man darf mal verzweifelt auf dem Bett liegen. Aber steht wieder auf und kämpft.

    Meine andere Schwester hat einfach aufgegeben und sitzt nachts weinend im bett und schläft tagsüber – sie nimmt einfach nicht mehr am homeschooling teil,weil es ihr zu viel wird. SchülerInnen haben so viel Stress, dass sie mehr trinken, rauchen, Drogen nehmen. Es muss sich dringend etwas ändern.

    Ich habe täglich kopfschmerzen und panik-attacken. bitte das muss schnell aufhören.
    4-5 Kaffees am Tag und abends nicht schlafen können durch Panik, Angst und Herzrasen. Angst haben sich zu „melden“, Angst haben drangenommen zu werden. Unglücklich werden. Keine Zeit mehr haben um über dich selber nachzudenken, glücklich zu sein. Wir müssen funktionieren wie Maschinen.

    Vor dem Lockdown habe ich es endlich mal wieder geschafft mich zu beteiligen, alles zerstört seit dem Lockdown.

    Viele (inklusive mir selbst) macht das Einschalten der Kamera viel unsicherer, ich sitze zum Teil 90 Minuten vor dem Computer und versuchemich nicht groß zu bewegen, nicht auszufallen, bloß keinen unbedachten Gesichtsausdrücke zu machen. Vor allem in großen Gruppen finde ich das schwierig, die Kamera kann doch einfach freiwillig bleiben.

    Mein Alltag besteht morgens und mittags aus Beruhigungstees um nicht mehr so nervös zu sein und nicht mehr so Angst vor dem Stapel Aufgaben zu haben, Abends und nachts trinke ich Energy-Drinks oder Club Mate um mich wachzuhalten, um die restlichen Aufgaben zu machen damit ich keine schlechte Noten kriege

    Die Masse an Videochats + Aufgaben + Hausaufgaben ist echt zu viel. Es ist das dreifache von dem was wir normalerweise tun müssten. ich sitze manchmal bis 3 uhr nachts am rechner und am ende wird meine arbeit nicht mal beurteilt oderwertgeschätzt

    Ich werde nicht müde. Ich kann nicht schlafen. Ich habe keine Energie. Ich will neben meinen Mitschüler*innen sitzen und mit den Lehrer*innen face to face kommunizieren. Bitte.
    Videokonferenzen lösen in mir Panik aus und eine Meldung online ist für mich schwieriger als im Präsenzunterricht. Ich finde es nicht fair unter diesen Bedingungen das Abitur schreiben zu müssen.

    .Ich kann nicht mehr. Es geht einfach nicht mehr. Mir graust es jetzt schon vor dem 1. „normalem“ Schultag. Ich werde Test und Arbeiten verhauen. Hefter sind unvollständig. Und der Stoff nicht wirklich verstanden. Ich gebe mein absolut Bestes. Aber es reicht einfach nicht. Ich hole alles nach und lerne bis spät in die Nacht. Aber es ist nicht genug. Ich bitte unbedingt um eine Lösung!! Ich weiß einfach nicht mehr weiter..

    Geld ist eine Voraussetzung. Was ist wenn ich keinen Laptop habe? Was ist wenn ich keinen Drucker habe? Was ist wenn ich kein Internet habe oder es nicht gut ist? Was ist wenn ich einfach nicht die Mittel habe? Momentan, das Gefühl habe ich zumindest, heißt das einfach ich bin nicht gut in der Schule und meine Leistung sinkt. Von Chancengleichheit kann man da nicht reden.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/alarmierende-bestandsaufnahme-berliner-schueler-verzweifeln-im-lockdown/26964354.html

    • @fabian BLN
      Ja, die Einwende von Seiten der Schüler kann ich schon teilweise nachvollziehen. Soll ich mal einstellen, was meine KollegInnen in den letzten Wochen von sich gegeben haben? Distanzunterricht an eigenen Endgeräten über Stunden und mit offenem Visier- auch die LuL haben sich das nicht gewünscht und viele sind kurz vorm Burnout, denn momentan machen viele nun Präsenzunterricht im Wechselmodell + Distanzunterricht per Videochat und email + Notbetreuung.

    • @ fabianBLN 3. März 2021 um 08:22

      „Das ist auch mal interessant zu lesen. Liebe Lehrer, es geht nicht immer nur um euch und euer Wohlergehen!!!!“

      Lieber @fabianBLN,

      auch das „ist mal interessant zu lesen“ 😉 und gehört zum vollständigen Bild:
      „Obwohl viele Einträge eine fehlende Rücksicht durch die Lehrkräfte thematisieren, betonen die Initiatorinnen des Austausches, die sich nur Carlotta und Margarethe nennen, dass die Pinnwand „in keiner Hinsicht ein Angriff auf die Schule oder die Lehrer:innen sein solle – weshalb man auch weder die Schule nenne noch die Schulform angebe. Es gehe einfach um einen „freien Raum für unsere Gefühle, Situationen und Wünsche“, schrieb Carlotta zu Beginn am 20. Februar.“

      Denn AUCH DAS findet sich in dem von Ihnen selbst verlinkten Artikel des Tagesspiegels:
      https://www.tagesspiegel.de/berlin/alarmierende-bestandsaufnahme-berliner-schueler-verzweifeln-im-lockdown/26964354.html
      Den haben Sie aber schon vollständig gelesen, oder?

    • @ fabianBLN 3. März 2021 um 08:22

      Nachtrag, lieber @ fabianBLN:
      Bestimmt haben Sie auch die Kommentare unter dem von Ihnen verlinkten Artikel gelesen?
      Natürlich gibt es auch dort wieder die gesamte Bandbreite der Positionen … z.B. von „darianmca“ 2.3.2021, 13:38 Uhr.

      Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob Ihre „Liste“ der angegebenen Schüler-Zitate (Sollten das Zitate sein?) vollständig ist.

      Wenn man sich ein umfassendes Bild von der Situation machen möchte, dann erfordert das eben viel Zeit.
      Und er erfordert auch das Bewusstsein, dass keiner von uns die „einzige Wahrheit“ oder die „einzige Lösung“ finden kann … Psssst: Die gibt es gar nicht!
      Aber wir bleiben freundlich, sachlich und frohen Mutes – denn das hat noch niemandem geschadet – allerdings sind das nur meine ganz persönlichen Erfahrungen, darum fehlt an dieser Stelle der Link zur Quelle.

    • Wenn es irgendwie geht, dann wäre ich sofort dafür die Jugendlichen ab 16 zuerst zu impfen. Sie sind die wirklichen Verlierer der Pandemie. Man hat immer wieder vom Leid der Kleinsten berichtet, aber das habe ich nie so richtig nachvollziehen können. Diese Altersgruppe fühlt sich doch im Regelfall im Schoße der Familie noch am wohlsten. Die Genervten sind wohl eher die Eltern. Aber die Heranwachsenden, in ihrer Sturm und Drangzeit, sich selbst unter Anderen Heranwachsenden wahrnehmen, erste Verliebtheit verspüren, pubertäre Unsicherheiten überwinden, ihre eigene Persönlichkeit entdecken, sich vom Elternhaus lösen….das Alles konnte doch ein Jahr lang nicht stattfinden. Wenn diese Altersgruppe geimpft wäre, dann wären sowohl die Lehrer, die in der Oberstufe unterrichten als auch die Familien erstmal geschützt. Ich selber habe noch keine Kinder in diesem Alter und meine Kinder kommen im Fernunterricht noch ganz gut klar, aber auch bei meiner 15 jährigen Tochter sehe ich schon Ansätze und ich hoffe, dass sie nicht noch ein sehr lange Zeit so eingeschränkt weiterleben muss. Aber so, wie ich die ganze Impfstrategie verstehe, sind die jungen Menschen, wenn überhaupt, als letztes dran. Im besten Fall werden sie unter fadenscheinigen Hygienemaßnahmen in die Schule getrieben, aber das war es dann. Alles was außerhalb der Schule und Lernen stattfinden sollte, bleibt ihnen verwehrt. Mir tun sie leid.

  15. Meinetwegen kann der Einzelhandel öffnen wenn es gute Hygienekonzepte gibt und dies am besten mit regelmäßigen und flächendeckenden Test flankiert wird. Meinetwegen kann sogar die „Corona-App scharf geschaltet werden.“ Es sind schon genug Grundrechte eingeschränkt und man könnte das eine gegen das andere abwägen.
    Das alle anderen wegen der Schule zurück stehen sollen ist ungerecht und da scheint mir Heribert vollkommen Recht zu haben.
    Das bedeutet, dass man alle Möglichkeiten ausschöpfen muss um die Schulen sicher zu machen.
    Keine unverantwortlichen Konzepte.
    Alle sollen zurückstehen für die Schule, Bildungsgerechtigkeit, bla bla bla?
    Die Kultusministerinnen und Kultusminister sollen ihrer Verantwortung für unserer Gesellschaft gerecht werden und endlich ihre Arbeit erledigen!
    Wenn die Schule nicht sicher ist kann sie nicht geöffnet werden!

  16. Die ersten Ergebniss der vollzogenen Präsenzpflicht seit 22.02.2020 trudeln doch mit ersten Quarantäneabschlussklassen ab dieser Woche in immer mehr NRW-Kommunen ein.

    Die Vorlage wie vorzugehen ist, gibt es doch seit dem 16.04.2020 mit 14. Schulmail „Schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs“ zur Regelung bis zu den Sommerferien 2020. Copy and paste kann Sie sicher noch.

    Einfacher wäre es noch, sofort alle Beschränkungen aufheben und dann mal so richtig alles gegen die Wand fahren. An den Virus herantasten wäre ebenso sinnfreies Handeln.

  17. Eines vorweg: Präsenzunterricht ist das Beste. Die Jahrgänge 21 und 22 sind in Präsenz . Andere SuS haben beiBedarf die Endgeräte von der Schule geliehen bekommen, Online läuft mach Stundenplan, Kameras bleiben bei uns aus. Für alle Klassen gibt es Notbetreuung bzw
    Fördering bei Befsrf in Präsenz
    Was mich nervt, ist dieses Hauruck… warum kann man nicht sagen , Distanz läuft bis Ostern, dann ist genug Zeit Wechselunterricht und Schnelltests ordentlich zu planen… Und den Handel und Gastronomie mit passenden Konzepten sofort öffnen lassen Denn dort sind Hygienekonzepte deutlich besser umzusetzen als in den meisten Schulen.Ich sag nur Abstsnd halten und Grupen trennen auf dem Schulhof bei über 700 SuS (und das wäre nur die Hälfte)

  18. Bei uns ist es ähnlich wie im Artikel beschrieben.
    Am Montag den 8.3 will des KuMi ALLE weiterführenden Schulen im Wechselunterricht öffnen.
    Das neue Hygienekonzept ist das alte Hygienekonzept + Testen. Beim Testen ist aber kein Land in Sicht. Null-Planung.
    Als alles wie vorher. Fenster, auf Maske an. Hat ja vor Weihnachten auch tadellos geklappt.
    Selbst der Ministerpräsident ist machtlos. Nach eigener Aussage würde er es bevorzugen, wenn nur mal die Klassen 5 bis 6 oder 7 geöffnet würden, um die Auswirkungen absehen zu können.
    Das Landesparlament übt ebenfalls massive Kritik.
    Letztendlich deckt ihre Partei der Kultusministerin aber den Rücken und der Ministerpräsident kann ihr nichts, weil ihre Partei sein Koalitionspartner ist.
    Es ist zum Verzweifeln.
    Hab echt die Schnauze voll.
    Mir macht es nicht aus wieder in die Schule zu gehen. Das ist stressfreier als Online-Unterricht!
    Auch um meine Gesundheit hab ich nicht all zu viel Angst. Ich mache die Fenster eben auf, halte Abstand egal was passiert und die FFP2 Maske an, egal was kommt.
    Was mir echt Angst macht, ist die Aussicht auf steigende Zahlen und den 3. Lock-Down.
    Ich bin eher der ruhige Typ. Noch drei Wochen bis Ostern durchhalten könnte ich ertragen. Aber ein neuer Lock-Down bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag wäre dann doch extrem.
    Ich würde gerne mal wieder mit meiner Frau essen gehen.
    ich würde gerne mal wieder ins Schwimmbad oder die Sauna gehen.
    Ich würde gerne mal wieder einen Familienurlaub machen.
    ich würde auch mal gerne wieder meine Stammkneipe von innen sehen.
    Da man aber nichts zwingen kann, wäre ich gerne bereit noch drei bis vier Wochen durch zu halten.
    Wenn aber alles ruck-zuck und ohne Planung wieder aufgerissen wird, sehe ich eine Ende der Beschränkungen in seeeeeeehr weiter Ferne.

  19. Lieber fabianBLN, es tut mir so Leid!! Ich kann Deine Situation sehr gut verstehen. Der Stoff ist riesig, aber ich bin mir nicht so ganz sicher, ob alles wirklich mit Lockdown zu tun hat.

    Jugendliche leiden sowiso, weil das Schulsystem nicht mehr wirklich stimmt.

    Ich habe zwei Kinder, 2. und 5. Klasse. Die Beide sind top und sie werden top bleiben, weil ich nicht arbeite und die Schule mitmache. Ohne Eltern geht es leider nicht so leicht. Und das ist die Wahrheit.

    Nachhilfe ist etwas, was in diesem Land selbsverstädlich sei, aber in anderen Ländern ist das bei weitem nicht so. Das dürfte nicht sein!

    usw…

    Es tut mir ehrlich Leid, aber Kopf hoch! Denk daran, dass deine Familie und du und deine Schwester immer noch Gesund und am Lebend sind. Das sollte immer noch auf der ersten Stelle sein.

  20. Wer gestern Markus Lanz geschaut hat: Ab dem 08.03. Wechselunterricht für die Klassen 1-6 (angeblich ja Primarstufe) in NRW sowie wöchentliche Testung der Schüler, die gerade die Schulwoche haben und nicht daheim sitzen.
    Zugleich sollen alle Lehrer ein Impfangebot bekommen.
    Da frage sich doch einer, ob Yvonne und auch Armin schon informiert wurden.

    • Klingt ja nach Plan, aber leider dem falschen. Grundschulen machen nämlich in der überwiegenden Zahl Wechselunterricht nicht wochen-, sondern tageweise. Auf DIE Testung der Schüler bin ich gespannt.

  21. Aber..noch etwas muss ich los werden.

    Ist Dir klar, dass du zu den 5% der glücklichsten Menschen auf der Erde gehörst?

    Möchtest du lieber in Indien, Afrika, Afghanistan oder Syrien geboren werden und deinen Abschluss machen?

    Du hast physische Probleme, weil du so viel lernen musst und eine Schulkamera anhaben musst?

    Traurig.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here