Merkels „Notbremse“ wird zum Corona-Beschleuniger: Nach NRW kündigt auch Baden-Württemberg Schulöffnungen an – in die 3. Welle

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BERLIN. Die als Notbremse gedachte Festlegung der Bundesregierung auf Schulschließungen ab einem Inzidenzwert von 200 wird zum Bumerang: Das Gesetz ist noch nicht vom Bundestag beschlossen, da gibt schon das zweite große Bundesland seinen vorsichtigeren Kurs auf – und öffnet seine Schulen in die weiterhin stark anwachsende dritte Corona-Welle hinein. Baden-Württemberg will ab der kommenden Woche wieder Wechselunterricht anbieten. Zuvor hatte Nordrhein-Westfalen angekündigt, nächste Woche die Schulen wieder für den Präsenzunterricht im Wechsel zu öffnen.

Die Wirkung ihrer „Notbremse“ dürfte sie sich anders vorgestellt haben: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: 360b / Shutterstock

„Die dritte Welle rollt seit einigen Wochen unerbittlich über das Land. Die Lage ist ernst, ernster als viele glauben.“ Das haben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem Brief an ihre 14 Amtskollegen in Deutschland geschrieben – erst vor zwei Wochen. Man müsse sich über einheitliche Regelungen für die Schule verständigen, „insbesondere über eine Testpflicht an den Schulen“. „Wer keinen negativen Test hat, soll dann auch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können.“ Das sei vor allem deshalb wichtig, weil sich derzeit die britische Mutation unter Schülerinnen und Schülern so stark verbreite – und dann wiederum in die Familien hineingetragen werde, warnten Kretschmann und Söder.

Ein Schwellenwert von 200 für den Kita- und Schulbetrieb wird von Lehrerverbänden als zu hoch kritisiert

Die Testpflicht in Schulen soll nun bundesweit kommen – in Gestalt einer Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, dessen Entwurf das Bundeskabinett unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in dieser Woche abgesegnet hat. Gleichzeitig soll darin ein Inzidenzwert von 200 als Grenze für den offenen Kita- und Schulbetrieb festgelegt werden. Dieser Wert wird von Lehrerverbänden wie dem VBE und dem Deutschen Realschullehrerverband als zu hoch kritisiert. Tatsächlich hatten etliche Bundesländer den Präsenzbetrieb in ihren Bildungseinrichtungen bereits unterhalb dieser Schwelle weitgehend eingestellt.

Bei einem Video-Treffen in den Osterferien war sich Kretschmann noch mit Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern einig, dass es Schulöffnungen oberhalb eines Inzidenzwertes von 100 nicht geben kann, wie News4teachers berichtete. Jetzt plötzlich doch: Trotz weiterhin steigender Infektionszahlen – Baden-Württemberg ist mittlerweile bei 161 angekommen – schafft das Land Fakten für Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern. Jungen und Mädchen können in den meisten Regionen des Landes von der kommenden Woche an zumindest teilweise auch wieder regulär zur Schule gehen.

Nach Angaben des Kultusministeriums sollen die Schulen vom 19. April an in den sogenannten Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht oder in einen reinen Präsenzunterricht übergehen. Eine Änderung gibt es auch bei der Testpflicht: Sie gilt ab Montag unabhängig von der Corona-Belastung einer Region und nicht erst, wie bisher, ab der Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche.

„Wir wollen die Regelung für die Schulen in Baden-Württemberg bereits möglichst passend zur Bundesregelung ausgestalten“

Das Land setzt damit bereits für den Bildungsbetrieb die geplante Neufassung des Bundesgesetzes um, das noch durch den Bundestag und den Bundesrat muss. «Auch wenn nicht auszuschließen ist, dass der Gesetzentwurf des Bundes im Verlauf des Verfahrens noch Änderungen erfährt, wollen wir die Regelung für die Schulen in Baden-Württemberg bereits möglichst passend zur Bundesregelung ausgestalten», heißt es in einem Schreiben des Ministeriums an die Schulleitungen.

Der Wechselunterricht sei damit möglich für alle Jahrgangsstufen in sämtlichen Schularten und in einem Umfang, in dem die Einhaltung von Abständen und der übrigen Hygienevorgaben sowie die zur Verfügung stehenden Testangebote dies ermöglichten. Im Schreiben an die Schulleitungen macht das Land dafür einige Vorgaben: «Möglich ist zum Beispiel eine Wechselunterrichtsregelung mit mindestens zwei (optional drei) aufeinanderfolgenden Präsenztagen pro Schülergruppe sowie ein Wechselbetrieb im Wochenturnus», heißt es. Könnten die Kommune oder der Schulträger mehr Testkits zur Verfügung stellen, seien auch häufigere Wechsel der Gruppen machbar.

Sonderregelungen sind – der Bundes-„Notbremse“ entsprechend – in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 vorgesehen. Hier müssen die Schulen verpflichtend auf Fernunterricht umstellen. Am Mittwoch lagen sieben baden-württembergische Kreise über dieser Schwelle. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 soll aber auch in diesen Hochinzidenzgebieten weiter angeboten werden. Auch das erlaubt das geplante Bundesgesetz.

Man muss kein Virologe sein, um vorhersagen zu können, dass die „Notbremse“ des Bundes die dritte Welle so nicht stoppen wird

Weil die Länder vereinbarte Maßnahmen gegen die dritte Infektionswelle uneinheitlich umgesetzt hatten und die Corona-Lage zugleich mehr und mehr außer Kontrolle gerät, hatte der Bund entschieden, die «Notbremse» in einem Bundesgesetz zu verankern. In Landkreisen mit mehr als 100 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern müssen Lockerungen wahrscheinlich vom kommenden Montag an verpflichtend zurückgenommen werden. Das betrifft aktuell mehr als die Hälfte der Landkreise in Deutschland und allein 40 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Für die Kitas und Schulen gilt allerdings eine Sonderregelung: Sie können dem Gesetzesentwurf zufolge bis zu einer Inzidenz von 200 in Präsenz arbeiten.

Auch NRW nimmt die Regelung der geplanten «Corona-Notbremse» des Bundes vorweg – und öffnet seine Schulen in der kommenden Woche jetzt doch für den Wechselunterricht, nachdem Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) Anfang der Woche noch von einer „sehr instabilen Situation“ gesprochen hatte. Nach der aktuell noch laufenden Homeschooling-Woche kehrt NRW damit vom Prinzip her wieder zu dem Schulmodus zurück, der vor den Osterferien praktiziert worden war. Allerdings liegt der Inzidenzwert in NRW mittlerweile deutlich höher: Er ist binnen vier Wochen von 85 (am 15. März) auf 159 (15. April) gestiegen. Man muss kein Virologe sein, um vorhersagen zu können, dass die „Notbremse“ des Bundes diesen Trend nicht stoppen wird. Sie wird so eher zum Brandbeschleuniger. News4teachers / mit Material der dpa

Überraschung: Gebauer öffnet doch die Schulen – mit Notbremse 200

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165 KOMMENTARE

  1. Die “ Notbremse “ ist noch kein Gesetz , richtet aber schon gigantischen Schaden an . Man muss in der Tat kein Virologe sein , um zu wissen , dass die Schulöffnungen die Zahlen in die Höhe treiben werden . So reiht sich Angela Merkel in die Reihe der Fehlentscheider ein und lädt schwere Schuld auf sich – für Kranke und Tote .

    • Offener Brief an die Landesregierung in NRW:

      „Wir sind erschüttert über diese ignorante Vorgehensweise hinsichtlich der großen Verantwortung, die Familien im Pandemiealltag zeigen! Wir sagen Nein zu einer Inkaufnahme von großen Existenzängsten der Kinder zugunsten eines unsicheren und ineffektiven Präsenzunterrichtes bei hohem Infektionsgeschehen. Wir sagen Nein zu psychischen Langzeitfolgen, weil Familienangehörige aufgrund der öffnungsgerichteten Entscheidungen der Politik schwerst erkranken oder sterben. Wir sagen Nein zu Vereinsamung und Isolierung, weil die Kontaktnetzwerke in Schulen und Kitas zu hohe Gefahren für die „Bubbles“ in der Familie darstellen.“

      https://publikum.net/offener-brief-an-die-landesregierung-nrw/

  2. Alles gut, aber schafft dann die Präsenzpflicht ab!

    Wie kann es sein, dass wieder einmal in der menschlichen Geschichte ein Teil der Bevölkerung mehr Rechte hat, als die anderer Teil?

    Und zwar das Gleiche Europaweit!

  3. Genau wie ich befürchtet hatte.Unglaublich.Hoffe,in Niedersachsen bleibts wie es ist sonst flipp ich aus.Und gerade hab ich gelesen,dass Juristen im Kanzleramt bezweifeln,ob automatische Schließung bei 200 rechtens sei,wg des Rechts auf Bildung.Ach,das Recht auf Leben und körperliche Unversejrtheit zählt wohl nicht?

    • @Maren

      … und ich flipp in Niedersachsen ab Montag aus, wenn für die nächsten 4 Wochen Abschlussprüfungen des Abijahrgangs 2021 geschrieben werden:
      – in PRÄSENZ OHNE MASKEN und das über 6 Stunden -.

      Also hoffe ich, dass TONNE seine UNSÄGLICHEN HYGIENE-VORSCHRIFTEN . E N D L I C H . der aktuellen Pandemielage ANPASST!

      … so wie es jetzt ist, wird es viel Leid geben!

      • @Wunder Sam,das hab ich mehrfach hier schon gelesen und ich bin da auch voll dabei.Was ich aber nicht verstehe.Abiturienten sind junge Erwachsene.Warum beschließen da nicht alle,so,wir kommen alle mit Maske?Haben bei uns zb Berufsschulklassen auch gemacht.Und wenn da zu wenige mitmachen,wprde ich als Prüfling ne ffp2 Maske aufsetzen.Ja,ich weiß,Tragezeiten und so.Aber besser als sich auf den Tonne zu verlassen,da kommt eh nix.PS ich bezog mich u.a.auf die Sache mit der ausgesetzen Präsenzpflicht.Das kann für mich gerne so bleiben,wenngleich ich bei einer mittlerweile 124er Inzidenz hier an der Schule offenbar in der Minderheit bin….

  4. Das ganze Szenario wird maximal eine Woche lang unter 200 stattfinden. Dann kann gerade mal die erste halbe Gruppe mit Chaos starten. Ab dann wird die Inzidenz sicherlich über 200 liegen. Also alle wieder in den Fernunterricht. Arme Lehrer, arme Schüler und arme Eltern. Wozu das alles? Sind die Krankenhäuser denn nicht schon voll genug? Der Begriff Notbremse verliert auch zunehmend an Bedeutung.

    • Die 200er-Grenze für Schulen ist in NRW gar nicht beschlossen und greift somit noch nicht – unsere Stadt öffnet am Montag bei einer Inzidenz von 215 ihre Schulen: „Angesichts des heutigen Inzidenzwertes für die Stadt Mülheim an der Ruhr, der die Grenze von 200 überschreitet, stellt sich die Frage über die Ausgestaltung des Schulbetriebs ab der kommenden Woche. Die Schulministerin hat am gestrigen Tage mitgeteilt, dass ab dem 19.04.2021 alle Jahrgangsstufen wieder im Wechselunterrichtsmodell beschult werden, so dass alle Schülerinnen und Schüler tageweise auch wieder im Präsenzunterricht erhalten. Die derzeit gültigen Regelungen für das Land NRW sehen keine automatischen Schulschließungen bei der Überschreitung der Inzidenzgrenze von 200 vor. Dies ist derzeit im Zuge einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene vorgesehen, welche allerdings noch nicht abschließend beschlossen wurde. Insofern werden die Mülheimer Schulen am kommenden Montag zunächst mit dem landesweit angekündigten Wechselunterricht starten. …“

    • Nächste Woche wird dann garantiert der Wert von 200 auf 300 aufgehoben, damit ALLE Schulen (und Kitas) geöffnet bleiben. Hilft das auch nix werden wir dann garantiert unabhängig von Inzidenzen öffnen weil Recht auf Bildung, blabla… Außerdem wird ja schließlich 1-2x pro Woche getestet. Über was beschweren wir uns? (Ironie off )

  5. Man kann sich nur noch selbst helfen, und den Präsenzzwang ignorieren. Ich höre lieber auf Virologen, Aerosolforscher o.ä. Experten, als auf Querdenker oder Politiker.

    • Hallo Elly,

      ich habe schon einige Posts von Dir gelesen.
      Wir sind auch von RLP, haben schulpflichtige Kinder mit Vorerkrankungen. 2 ärztliche Atteste wurden nicht anerkannt. Die ADD sagt wir sollen unsere Kinder in die Schule schicken, da die Atteste nicht aussagekräftig genug seien. Ich habe viele Telefonate und Emails mit verschiedenen Ebenen der ADD geführt. Immer das Gleiche. Es zählt nur die Präsenzpflicht. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit interessiert da keinen!
      Uns ist es auch zu gefährlich was da in den Schulen abläuft.
      Daher sind unsere Kinder zu Hause. Seit einigen Monaten erhalten unsere Kinder kein Unterrichtsmaterial mehr.
      Es heißt, wir würden unseren Kindern das Recht auf Bildung vorenthalten!
      Bei uns steht der Gesundheitsschutz im Vordergrund. Zudem kann ich meine Kinder auch von zu Hause aus beschulen. Das sollte im 21. Jhd. doch möglich sein!!
      Unglaublich!!!

      • @Mama aus RLP: das ist so menschenverachtend hier in RLP bzw in allen Bundesländern, in denen die Präsenzpflicht unter diesen Umständen immer noch weiter erzwungen wird. Gut, gut gut dass Sie Ihre Kinder schützen. Wären Sie dabei, mit Abstand und Maske zu demonstrieren? Motto etwa: a) Eltern für Aussetzung der Präsenzpflicht während der Pandemie oder b) Eltern für sichere Bildungsräume oder c) Stoppt Präsenz-Unterricht sofort …4) Präsenzpflichtwahnsinn aussetzen in ALLEN Bundesländern…etc pp. Tippe am Handy, und diese Ideen sind rein Brainstorming. Weitere Vorschläge ähnlich denkender Menschen sind willkommen. Ich suche Gleichgesinnte für eine Demo vor dem Bildungsministerium in RLP, da ich es leid bin, mich aufgrund meiner Beschulungsverweigerung für meinen (behinderten) Sohn wie eine Halbkriminelle fühlen zu müssen, nur, weil ich diese Pandemie in RLP anstatt z.B. BaWü durchstehen muss…

        • @Elly: Demonstrieren werde ich nicht, aber eine Petition könnte man ins Leben rufen.
          Ehrlich gesagt habe ich mittlerweile null schlechtes Gewissen meine Kinder zu Hause zu lassen!
          Die Intensivkapatzitäten sind mittlerweile extrem knapp. Gerade erst ist ein 39jähriger Familienvater im Ludwigshafener Klinikum an COVID verstorben, keine Vorerkrankungen! Mehrere 36,37jährige ringen im Ludwigshafener Klinikum auf der Intensiv um ihr Leben!

          Die Politik hat jetzt schon deutlich versagt. Wir stehen erst am Anfang dieser 3. Welle!
          Dabei könnte man meinen Corona wäre auf dem Rückzug bzw. gäbe es nicht mehr, so rücksichtslos wie einem mittlerweile die Leute beim Einkaufen auf die Pelle rücken…
          Ich kann nur noch eins sagen: schützt Euch!!!

          • @Mama aus RLP

            Hut ab!

            Ich bin soooo froh, dass es wenigstens einige beherzte Eltern gibt. Das rückt mein Bild ein kleinwenig wieder in die richtige Richtung.

  6. Was zu befürchten war.

    Wie viele Menschen müssen noch sterben, bis der letzte verstanden hat, dass man die Versäumnisse bei der Impfstoffbeschaffung nicht damit kompensieren kann, dass man eine Luftblase nach der nächsten erzeugt.

    Solange es kein Impfangebot für sämtliche EuE, LuL und alle Eltern (!) gegeben hat, sollte man sich auf SINNVOLLE Grenzen besinnen!

    Beispiel:

    Präsenz bis zur Inzidenz von 35
    Wechselunterricht von 35 bis 50
    Distanzunterricht ab 50
    Kitas nur noch Notbetreuung für systemrelevante Berufe ab 35

    Ergebnis wäre, dass die Infektionszahlen tatsächlich sinken würden und sie dann um 35 pendeln würden. Die aktuelle Politik hat genau den gleichen Effekt, nur pendeln sie dann um 200. Das erzeugt eine etwa sechsfache Anzahl an Opfern (Tote sowie LongCovid-Fälle), vermutlich noch mehr wegen der unkontrollierbaren Dunkelziffer.

    • Sie haben recht.Dieses Versäumnis hat allen geschadet .Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie sich eine Regierung hinstellen kann und jetzt Ausgangssperren und weitere Massnahmen erzwingen will.Wer als Regierung eine Ergänzung im Infektionsschutzgesetz den Bundestag nach dessen Zustimmung nicht mehr an weiteren Massnahmen beteiligen will und auch noch die Verwaltungsgerichte umgehen will da weiss man in welche Richtung es gehen soll,nähmlich die Menschen in unserem Lande in Marionetten zu verwandeln den man Ihren Willen aufzwingen soll.Sorry aber nicht mit uns.

      • Tja, Wallu Baru, wegen Ihrem „sorry, aber nicht mit uns“ stehen wir leider genau da, wo wir jetzt sind. Hätte auch nur ein MP den Hintern in der Hose gehabt, einen wirklichen Lockdown durchzuziehen und per Kontrolle auch Leute wie Sie dazu gebracht, sich an die Regeln zu halten, würden wir nicht mitten in der dritten Welle stecken.

        • Wie kommen Sie dazu zu sagen wegen Leuten wie mir würden wir jetzt da stehen wo wir jetzt sind.Sie kennen mich nicht und erlauben sich so ein Urteil.Sie sind es die hier mit den Entscheidungen der Herren da oben nur mit einem Kopfnicken reagieren und sich keine Eigene Meinung Bilden.Hätte die Regierung rechtzeitig und ausreichend Impfstoff grordert wären wir erst gar nicht in diese Situation gekommen das die Gastro Hotel und Einzelhandel do ins hintertreffen geraten wären.Warum soll jetzt die Allgemeinheit für so gravierendes Versagen der Regierung die Zeche bezahlen ?

          • Klar, die Regierung ist an allem schuld. Nicht die Leute, die sich nicht an Kontaktbeschränkungen halten.

    • Da stimme ich Ihnen komplett zu! Nur müssten dazu (um auf diese Zahlen zu kommen) weitere Maßnahmen ergriffen werden. Im Privaten und vorallem in Betrieben. Allein durch Schulschließungen ab 50 und Aufrechterhaltung der bisherigen Maßnahmen kommt man nie auf diese diese Zahlen, bei denen ein Präsenzunterricht – sei es im Wechselmodell oder gar in Vollpräsenz – verantwortbar wäre. Das würde letztendlich bedeuten, dass die allermeisten Schulen dieses Schuljahr gar nicht mehr öffnen. Es müssten müssten sich endlich mal ALLE zusammenreißen, damit man die Schulen dieses Jahr überhaupt nochmal verantwortbar öffnen kann. Aber solange in Betrieben die Mitarbeiter ohne Maske herumlaufen oder sich gegen Testungen erfolgreich wehren, müssen die Kinder weiterhin zu Hause lernen.

    • Na das ist doch mal ein vernünftiger Vorschlag wie ich finde. Wollen Sie nicht Politiker werden??Danke für das Beschreiben einer klaren Vorgehensweise, die angesichts der Lage vernünftiger erscheint, als das, was momentan aus den Bundesländern und aus Berlin kommt.

      • @Gartenelfe:

        Ich kann mir vorstellen, dass es einige Politiker gibt, die das genauso sehen wie @Jan aus H. Allerdings können sie sich nur schwer innerhalb der Koalition durchsetzten, auch wenn sie in der Regierungsverantwortung sind. Und wenn sie dann mal den A… in der Hose haben und es durchsetzten, wird es wenig später von Gerichten wieder gekippt. Das ist leider das Dilemma und ich denke, dass auch deshalb vieles sehr zögerlich geschieht. Es muss vor den Gerichten „wasserdicht“ sein. Und letztendlich sind glaube ich viele Maßnahmen, die eigentlich notwendig wären, tatsächlich schwer mit dem Grundgesetz zu vereinbaren – je nachdem wie die Schwerpunkte hinsichtlich der Abwägung der einzelnen Grundrechte untereinander seitens der Gerichte gesetzt werden und wie die Verhältnismäßigkeit definiert wird.

    • Bezüglich der Inzidenzen habe ich etwas Erschreckendes gelesen, dessen Logik aber auf der Hand liegt:

      „Impfen bremst die Pandemie: Die Gruppe derjenigen, die sich anstecken können, wird kleiner. Gleichbleibende Inzidenzen bedeuten dann aber, dass sich das Virus unter den Ungeimpften stärker ausbreitet als zuvor.“

      https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-warum-es-nicht-reicht-die-inzidenz-stabil-zu-halten-a-1900c764-5c90-4b20-84d4-dcd9514bda54

  7. BaWü:
    „Corona.Pandemie – Schulbetrieb ab dem 19, April2021
    […]
    lch danke lhnen an dieser Stelle erneut herzlich für lhr Engagement und lhre hohe Flexibilität und wünsche lhnen gutes Gelingen bei der Umsetzung lhrer Planungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Michael Föll
    Minsterialdirektor“

    Ich soll noch schnell nachtragen, dass man vergessen hat ganz unten im Brief zu ergänzen:
    „Toi, toi, toi!“

    https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E1595115800/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/Schreiben%20Min%20Schuljahr%2020_21/2021%2004%2014%20MD-Schreiben%20zum%20Schulbetrieb%20ab%2019.%20April.pdf

  8. Katastrophal, was die Bundesregierung da angerichtet hat.
    Aber die 200 werden dann natürlich bald kommen.. und die Schließungen dann folglich auch..

    • dann wird bestimmt nochmal (wie im vergangenem Jahr) schnell mit der Inzidenzgrenze für Schulen nachjustiert…. das würde mich auch nicht mehr wundern leider

      früher war mal eine 35 die angedachte Grenze, keiner reagiert, dann 50, wurde auch nicht beachtet, dann 100…. dann wird es für Schule noch schnell auf 200 hochgestockt…..
      und das mit Präsenzpflicht in vielen Bundesländern…nicht mal das ist einheitlich in Deutschland festgelegt worden, dass die Präsenzpflicht für alle aufgehoben wird!

      Also warum darf die Politik derart die Empfehlungen der Virologen & RKI ignorieren?!

      • Und davon abgesehen gehen sowieso mindestens 50% permanent in die Notbetreuung, so dass das ganz eh absurd ist. So viele Löcher im System.

        Würde mich nicht wundern, wenn das Virus in ein paar Jahren die Menschheit ausgerottet hat…

        • Die Notbetreuung ist ja auch so ein Thema… ich kann das echt nicht mehr mit ansehen. Als bei uns vor ein paar Wochen die GS noch geöffnet waren und Wechselunterricht (täglich wechselnde) stattfand, durften die Notbetreuungskinder sich an den unterrichtsfreien Tagen mit allen anderen Notbetreuungskindern aller Klassenstufen in einen Raum zwängen, um dann die dort aufgeschnappten Viren am nächsten Tag in der schön säuberlich abgetrennten eigenen Klassenhälfte ungebremst zu verbreiten. Wo ist da die Logik? Was nützt dann der Wechselunterricht, wenn eine Notbetreuung sowieso für „jeden, der es braucht“ angeboten wird? Letztendlich ist dieses Modell noch schlimmer, denn so zirkuliert das Virus erst recht durch alle Klassenstufen.

          • @KaGe
            Das Schlimme bei der Quarantäne ist, dass auch die Lehrer in Quarantäne müssen, die die Notbetreuung machen müssen, unabhängig ob geimpft oder nicht. Das ist alles paradox. Für was haben wir uns impfen lassen?
            Wir haben viel zu viele Kinder in der Notbetreuung – die Quarantäneklassen häufen sich.
            Die Notbetreuung wird in Bayern so oder so unterlaufen: Da die Bedingungen sehr offen formuliert sind und nicht nur systemrelevante Berufe ihre Kinder schicken können, außerdem eher an die Vernunft der Leute (die nicht bei allen vorhanden ist) appeliert wird, wird das gerne in Anspruch genommen, weil man zuhause überfordert ist. Die Begründung, die man selbst schreiben kann, ist schnell geschrieben. Wer kann überprüfen, ob das der Wahrheit entspricht?

    • Die 200 kommt bestimmt, aber das mit den Schließungen will ich noch nicht so recht glauben. Die Politik ändert ihre einmal getroffenen Entscheidungen so schnell, dass das was heute gesagt wird, morgen von irgendeinem KuMi wieder über den Haufen geworfen wird, wenns besser in die eigene Politik passt.

  9. Die KuMis haben einfach keinen Plan seit einem Jahr, und das müssen wir (Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte, Erzieher*innen, Betreuer*innen) nun ausbaden.

    Das Prinzip „Hoffnung“ hilft nicht.

    Die KuMis haben Zeit damit vertrödelt, sich selbst juristisch abzusichern. Den Schaden und die Haftung tragen die anderen. Juristisch lässt sich ein Virus aber nicht bekämpfen.

    Was uns auf Dauer hilft sind:
    LUFTFILTER
    PLEXIGLAS
    FFP2 und FFP3-MASKEN
    von Profis durchgeführte TESTS
    IMPFUNGEN für ALLE
    KLEINSTE LERNGRUPPEN

    und jetzt:

    DISTANZUNTERRICHT.

    Das Offenhalten der Schulen jenseits der 100 wird vielen Menschen die Gesundheit und teils auch das Leben kosten. Und Merkels „Bremse“ erweist sich wahrhaftig als „Brandbeschleuniger“.

    In RLP steigen die Inzidenzen krass an, weil die Schulen jenseits der 100 und sogar jenseits der 200 geöffnet sind. In NRW und BaWü wird man das gleiche in 10 Tagen nach den Schulöffungen sehen. Lange werden die Schulen sowieso nicht auf sein – aber die kommenden Tagen sind brandgefährlich für alle in Deutschland.

    Rette sich, wer kann.

    Krank melden und zu Hause bleiben – anders geht es nicht mehr!!!

    • „Was uns auf Dauer hilft sind:
      LUFTFILTER
      PLEXIGLAS
      FFP2 und FFP3-MASKEN
      von Profis durchgeführte TESTS
      IMPFUNGEN für ALLE
      KLEINSTE LERNGRUPPEN

      und jetzt:

      DISTANZUNTERRICHT.“

      Und kein Präsenzpflicht für alle Beteiligten im Schulwesen – Kinder, Lehrer, Eltern.

    • Volle Zustimmung.
      Ohne technische Hilfsmittel die die Luft filtern und austauschen geht es nicht mehr.
      Schon gar nicht bei B117.

      Wann endlich denkt der Städte und Gemeindetag um und lehnt Luftfiltergeräte nicht mehr ab?
      Luftfilteranlagen oder eben Luftfiltergeräte + Frischluftwärmetauscher in Kombination dazu Kunststofftrennwände müssen dringend installiert werden.

      Eine klare Vorgabe durch das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung ist dringend erforderlich.
      Schulen und Kitas müssen mit aufgenommen werden.

    • Ffp2 und ffp3 Masken sind überhaupt nicht nötig. Es reichen auch normale Masken und bei dem was sie hier alles haben wollen, braucht man gar keine Masken.
      Die Gesellschaft für Krankenhaushygiene hat mehrfach schon darauf hingewiesen, dass ffp2 oder ffp3 nicht für den täglichen Bedarf sind und bei falscher Anwendung mehr Schaden als Nutzen verursachen.
      Die Bundesregierung hat bei Firmen jede Menge Masken geordert. Diese dann nicht abgenommen. Die Firmen haben dann geklagt auf Abnahme. Seitdem dürfen wir keine Stoffmasken mehr tragen, Stunden müssen ffp2 Masken oder chirurgische Masken tragen.
      Geändert hat sich am Infektionsgeschehen trotz Pflicht für medizinische Masken nichts!!

      • In Bayern muss man überall FFP2 Masken tragen (alle Geschäfte, Zug, Bus,…).
        Und? Gibt es einen Unterschied zu den Zahlen in den anderen Bundesländern, in denen eine medizinische Maske genügt? Nein!
        Mir kann da bislang niemand eine vernünftige Erklärung dafür geben, warum ich hier die teuren Masken kaufen MUSS! Laut den objektiven Zahlen genügen doch auch die medizinischen Masken, wenn nicht sogar die Stoffmasken. Denn einen Unterschied in den Zahlen sehe ich bei der unterschiedlichen Maskenvorschrift nicht!
        Meine Vermutung ist eher die, dass sich der allergrößte Teil des Infektionsgeschehens da abspielt, wo wenig bis keine Hygienemaßnahmen vorgeschrieben sind, wie im Privatleben, kleinere Betriebe („wir sind ja unter uns!“), etc.

    • Nein, auf gar kein Fall game over. Man muss für seine entzogene Rechte kämpfen.
      Hier geht es nicht um die Farbe des Lollipops, sondern um die Grundrechte eines Menschens.

  10. Wenn einzelne Bundesländer dies jetzt wieder ausreizen, wird sich das Elend für alle (besonders die existenziell gefährdeten Betriebe) weiterhinziehen. Die Menschen brauchen wirkliche Perspektiven und das geht aktuell nur über einen wirklich harten Lockdown. Weiter Wahlkampftaktieren auf Kosten von Menschenleben, einschließlich derer die Langzeitfolgen zu tragen haben. Hier regiert Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit.

    • … ach da geht noch was! Wir sind doch erst bei über 29000 Neuinfektionen und bei einem Wert von ca. 160. Dann kommt noch das Wochenende und die Zahlen gehen gewohnheitsmäßig wieder nach unten. Bei den meisten Gesundheitsämtern ist doch Freitags ab 13 bzw. 15 Uhr Feierabend. (So eine kleine Zählpause macht doch Sinn) Also rückt die 200er Marke erst mal noch Datums mäßig in weite Ferne. Politiker und deren Erfüllungsgehilfen können dann wieder tönen und weiter auf Zeit setzen und hoffen das vermurkste Virendebakel aus zu sitzen.

      Passt, wackelt und hat Luft.

      • Es ist sowieso ein Unding, dass es nach Feiertagen so lange keine belastbaren Zahlen gibt. Hat echt irgendjemand geglaubt, die Zahlen seinen über Ostern und in den Ferien tatsächlich gesunken??? So blöd kann doch keiner sein.

        • Ich warte nur noch auf dubiose Rechenkünstler, die im Namen der Politik, neue mathematische Modelle erarbeiten, auf Grund der unzuverlässigen Zahlen, die regelmäßig in und nach den Wochenenden zur Verfügung stehen.
          Automatischen werden dann 20% abgezogen, oder es gibt ein 9-Tage-Wert pro 125000 Einwohner, und irgendwie wird man auch das Personal beim RKI, von der Richtigkeit dessen überzeugen. Der politischen Fantasy sind keine Grenzen gesetzt.

          • Es werden doch die Schulen bei der 200er Inzidenz bei 7!!!! Tagen in Folge geschlossen. Ein Schelm, der böses dabei denkt…

      • @bernd:
        jau…ich passe mittlerweile auch…wackel verzweifelt mit dem Kopf und bin froh, dass ich noch Luft habe…für die Menschen auf den ITS wird es allerdings mittlerweile (Luftröhren-) eng…
        Schade, dass bei all den guten und drängenden wissenschaftlichen Hinweisen eine sinnvolle politische Entscheidung immer noch nicht greifbar wird / werden soll.

  11. Stimmt es, dass vom Bund sogar volle Präsenz bis 200 möglich ist? Habe nämlich gerade gelesen, dass Gebauer ihren Fahrplan Wechselunterricht für alle ab Montag als die vorsichtige Variante anpreist. Im schlimmsten Fall, bei voller Präsenz (kommt bestimmt auch noch) wird die ganze Testprozedur ja noch gruseliger. Spannend auch der Umgang mit einer Inzidenz knapp über und unter der Inzidenz von 200. Das wird dann wie mit den Ladenschließungen bei uns im Kreis bei 100. Laden auf, Laden zu, Laden auf, Laden zu…….wie ? Die Läden sind heute geöffnet? Hab ich gar nicht mitbekommen.

    • Fr. Gebauer preist immer irgendetwas an, was Sie von sich gibt. Ich habe noch ihre Sprüche im Ohr, mit Werten von unter 50 und der schrittweisen vorsichtigen und bedachten Öffnung von Schulen. Aber das waren politische Versprechen, also glatt gelogen (wie immer aus dieser Ecke) und, wie üblich, kann man das nicht für voll nehmen. Und das sind unsere Entscheidungsträger! Nur noch das Ministerium für Wahrheit (Miniwahr) kann das toppen.

    • @mm:

      Bei uns in Bayern ist das so. Wenn am Freitag die Zahlen im Landkreis unter 100 sind, geht mein Grundschulkind im Wechselunterricht in die Schule. Wenn die Zahlen am nächsten Freitag über 100 sind, bleibt er die darauffolgende Woche zu Hause. Ausschlaggebend ist immer der Freitag. Und es läuft tatsächlich so: auf, zu, auf, zu, zu, zu, auf,… Mal abgesehen davon, dass eine Planung für uns als Eltern mehr als schwierig ist, kann ich es nur erahnen, wie es den Lehrern dabei geht. Dieses ständige hin und her. Dauerhaft müssen sie mindestens zwei Arten der Unterrichtsvorbereitung ausarbeiten (jeweils abgestimmt auf Distanz- oder Wechselunterricht, alles andere ist bei uns eh erst ab Inzidenz unter 50 und dann auch nur für Grundschüler möglich). Und da ich auf dem Dorf in der Nähe unserer Grundschule wohne, sehe ich wie lange die Autos der Lehrerinnen jeden Tag vor dem Schulgebäude stehen – oft auch am Wochenende.
      Die gesamte Gesellschaft müsste sich endlich mal anstrengen, um von den hohen Zahlen runter zu kommen, damit dieses Dilemma endlich mal ein Ende hat. Und vorallem impfen, impfen, impfen!

      • @Lila

        Impfen, impfen, impfen.

        Sinnvoll, ohne Zweifel … wenn es denn mal vorangehen würde.

        Allerdings geschehen Dinge, die einen nachdenklich machen … sollten?
        https://www.welt.de/politik/ausland/article230319131/Daenemark-stellt-Impfungen-mit-AstraZeneca-dauerhaft-ein.html
        Und irgendwie traut man sich kaum noch, sich wenigstens still und leise über eine gute Nachricht zum Thema zu freuen, weil oft schon kurz darauf ein Dämpfer kommt.

        Das Zitat von Weltmeister Andy Brehme beschreibt die Situation ganz treffend:
        „Haste Scheiße am Fuß,
        haste Scheiße am Fuß!“

        Wobei, hier kommt zum Pech bzw. Schicksal (= Pandemie) noch das … öh äh … „Talent“ der Entscheider/Verantwortlichen/Politiker.
        🙁

  12. Ich mag Kretschmann nicht. Aber warum liest sich das so, als wenn er jetzt der Buhmann ist, wenn die allseits beliebte Eisenmanntussi dafür die Hoheit in BW besitzt???

    Außerdem: meine (im Schnitt nicht ganz so gebildeten) Schüler haben kapiert, dass sie den Test nächste Woche verweigern und dann daheim bleiben können. Genau darauf spekuliere ich ehrlich gesagt.

    An alle aktuell mitregierenden Politiker, die sich für sowas aussprechen: ihr seid eine Kretze in diesem Land!

  13. Ich kann nicht mehr…bin resigniert.
    Lasst es doch so laufen…
    Lasst das Gesetzt kommen, einzelne Regionen machen doch so schon alles auf.
    Dann gehen die Zahlen weiter hoch, Schulen zu, Schulen auf…
    Die, jetzt meckern und schreien nach Präsens, Abschaffung der Masken, gegen Tests sind, tun es doch sowieso, ziehen vor Gericht etc., das werden sie auch dann tun.
    Sie halten jetzt nichts von den Regeln und werden es auch dann nicht tun. Sie sehen die Realität jetzt nicht und werden es auch dann nicht tun.
    Dann wird es so kommen, dass alles zusammenbricht..
    Aber auch dann werden genug Menschen es nicht wahrhaben wollen, Schuld bei anderen suchen, und noch lauter nach ihren Rechten schreien.
    Es hört keiner auf Menschen wie Frau Melanie Brinkmann, Virulogen oder Intensivmediziener. Schaut wo die Zahlen deutschlandweit heute schon wieder sind.
    Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr, dass ein Weg gefunden wird, den die Menschen gemeinsam gehen wollen.

    • @Darfdaswahrsein:
      ja, das denke ich zwischendurch auch…lasst doch einfach laufen – klarer Verweis auf die Verantwortlichkeit und dann hinterher die Scherben zusammenkehren – sprich die Massenbestattungen organisieren – ERGO hat da ganz tolle Sterbeversicherungen im Angebot (ich könnte jedesmal kotzen, wenn die dafür mit den freundlich lächelnden Senioren werben) – die Verantwortlichen ausmachen (sprich – wir fangen jetzt schon mal an, die entsprechenden Namen auf Proskriptionslisten zu setzen) diese dann einakssieren und aburtelen und danach – mit deutlich verringerten Bevölkerungszahlen weitermachen. Das spart bei den Renten, den Pensionen, viele Wohnungen und Arbeitsplätze werden frei – auch bei den Kitaplätzen entsstehen freie Kapazitäten…naja – man müsste sich halt von dem einen oder anderen vertrauten Gesicht verabschieden – aber darum kann man sich scheinbar keine Sorgen machen.

      Tja…und dann erinnere ich mich an die Ideale, die ich im Laufe meines Lebens bezüglich eines mitmenschlichen, liebevollen, kümmernden Miteinanders (schätzen) gelernt habe und entscheide mich doch dafür, um unser aller Rechte auf Gesundheit und Leben zu kämpfen. Das mag vielen Leuten stinken…ich kanns nicht ändern…aber einfach aufstecken möchte ich noch nicht…auch wenn die Kraft – wie bei so vielen hier – spürbar schwindet. „Get up stand up…“ hört zur moralischen Unterstützung einfach noch mal bei Bob Marley rein….

      https://www.youtube.com/watch?v=JLYOOezs3DA

  14. Auch Wieler hat es in der Pressekonferenz gesagt: Er hält 200 für zu hoch!

    Die Zahlen müssen JETZT runter!

    Wenn sie unten sind, kann man so öffnen, wie man es gerade tut.

    Sollen das Negativbeispiele sein, um zu zeigen, dass die Grenze von 200 nicht passt?

    Wenn nur nicht so viel Zeit dafür draufgehen würde! Jedes Bundesland hätte bereits die bestehende Notbremse bei 100 ziehen können! Ziehen MÜSSEN! Warum wartet man aufs Infektionsschutzgesetz oder arbeitet bereits damit, obwohl es noch gar nicht durch ist?

  15. Damit haben sich die Grünen und Herr Kretschmann auch entlarvt!!

    Vor der Wahl zu sagen dass Schulen nur geöffnet werden, wenn es das Infektionsgeschehen erlaubt und genau jetzt ganz groß zu öffnen ist unglaubwürdig und sorgt für noch mehr Politikverdrossenheit.

    Bisher dachten viele Kretschmann gehört zu denen die zumindest etwas auf Wissenschaftler hören.

    Das hat sich jetzt erledigt. Ich fühle mich veräppelt.

    Eine Verschärfung des Infektionsschutz Gesetzes dient als Begründung für Lockerungen in BW….. traurig aber wahr…

  16. Das wahre Gesicht der Grünen. Gesundheitsschutz ist zweitrangig. Die Tests erwischen viel zu wenige für eine nachhaltige Senkung.

    Wie kann man dieselben Fehler 3 Mal machen.

    BW testet übrigens viel viel weniger als Bayern oder NRW. Eigentlich liegen wir schon weit über 200….aber dazu müsste mehr getestet werden…

    • „Wie kann man dieselben Fehler 3 Mal machen.“

      Das nennt man „Vorsatz“ in der Rechtssprechung.

  17. +++ 10:44 Wieler und Spahn: Schul-Notbremse ab 200 ist unzureichend +++
    RKI-Präsident Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben den geplanten Stopp von Präsenzunterricht ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 als unzureichend kritisiert. „Aus meiner Sicht ist die 200er-Grenze zu hoch“, sagt Wieler. Je höher man die Schwelle setze, desto mehr Kinder werde man wegen Infektionen aus den Klassen nehmen und desto mehr ganze Klassen werde man zuhause lassen müssen. Spahn sagt mit Blick auf die vorherrschende, als britische Mutation bekannte Virusvariante: „Gerade bei den Schulen, gerade mit den Erfahrungen, die wir mit dieser Mutation haben, kann ich mir auch deutlich früher als bei 200 diese Maßnahmen vorstellen – unbedingt.“

    Ob darauf irgendjemand hört??? Fraglich….

    • Hihi, ganze Klassen zu Hause lassen.. Wo lebt der denn? Sind doch alle anderen sicher, sagen die KuMi und die Gesundheitsämter. Hatten ja die ganze Zeit Masken auf. Gut – beim Test selber nicht, aber das wird dann rasch ausgeblendet.

  18. Heute bereits 10 Städte in NRW über 200!
    RS – HA – MK – MH – SG – W – Oberberg. Kreis – DU – GE – UN (abwärts 327,83 bis 200)

    Testergebnisses werden nicht an Dritte übermittelt, aber Positive an GA gemeldet.
    Yvonne, da wirste nochmal ran müssen.

    13. Das Datum der Selbtstests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet.
    16. Bei einer positiven Corona-Testung in der Schule muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.
    – Schulmail 14.04.2021 –

  19. Man kann es einfach nicht nachvollziehen. Ich werde jedenfalls kein Kind bei einem Wert von über 100 in den Präsenzunterricht schicken. Einer eventuellen Klage sehe ich gelassen entgegen. Das wird einen gewaltigen Aufschrei geben, wenn die ersten Kinder womöglich schwer erkranken, von eventuellen Longcovid-Schäden einmal ganz abgesehen. Ich frage mich, was sich die Verantwortlichen dabei denken.
    Den Erwachsenen will man verbieten, nach 21 Uhr das Haus zu verlassen und Kinder sollen sich stundenlang in Gruppen in kleinen Klassenräumen aufhalten. Das grenzt an vorsätzliche Körperverletzung. Eltern, die ihre Kinder diesem Umstand aussetzen, kann ich beim allerbesten Willen nicht verstehen. Hoffentlich müssen sie es nicht bitter bereuen !

    • Für die Abschlussklassen gibt es ja offensichtlich überhaupt keine Obergrenze. Die machen weiter lustig Fahrgemeinschaft.

        • Noch witziger sind Schulformen wie Weiterbildungskollegs. Die bestehen nämlich fast nur aus Abschlussklassen nach der NRW-Definition. An die denkt niemand. Mitunter heißt das wohl, dass auch bei nem Inzidenzwert von 500 noch in dieser Schulform volle Kurse sitzen und tausende Studierende in die Präsenz müssen. Denn für die gelten jedesmal die gleichen Regeln wie für Gymnasien und Gesamtschulen. Merkt nur leider niemand (auch bei den Entscheidenden leider offenbar nicht) und darüber berichtet wird auch nicht. Faktisch ist in dieser Schulform aber kontinuierlich möglich, was sonst nirgendwo geht: auch bei höchsten Inzidenzen sitzen Erwachsene ohne Abstand indoor nebeneinander, obwohl sie alt genug wären, in Distanz unterrichtet zu werden.

  20. Es wird höchste Zeit, dass in diesem Land die sogenannten „Verantwortlichen“ endlich auch zur mal Verantwortung gezogen werden für den Mist, den sie inzwischen seit mehr als einen Jahr bauen.

    Das Virus ist da, dafür können sie nichts, aber sie sind verantwortlich für den Umgang damit. Sie müssen sich daher schon die Frage gefallen lassen, wie viele Tote inzwischen auf ihr Konto gehen, weil sie aus welchen Gründen auch immer grob fahrlässig mit der Situation umgehen.

    Die seriöse Wissenschaft wird systematisch ignoriert, obwohl es immer genau so gekommen ist, wie es prognostiziert wurde. Das einzige, was diese „Verantwortlichen“ interessiert, ist offensichtlich ihr politisches Überleben. Das muss endlich ein Ende haben!

    • @Ich fordere….:
      Seit Monaten (m)ein Dauercredo hier…!!
      Kann mal jemand ne Riesen-PA ordern, diese vor dem KM in Düsseldorf aufstellen und dann lesen wir bei voller Lautstärke (2 x 15ooo Watt müssten ausreichen) in einer Dauerschleife die Post aus diesem Forum vor…zwischendurch kommt das von Pit2020 hier eingebrachte „DöpDöpDöp..“ von Ralf Ruthe als Motivationsstütze zum Einsatz und dann gehts weiter im Protest.
      Ich würde mich zum lauten Verlesen (quasi als „Lautsprecher für die gute Sache“) sofort melden und Zeit und Energie dafür einsetzen.
      Hmmm, je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich diesen Einfall!!!

  21. Meine Schulart wird in BW nun sogar unabhängig vom Inzidenzwert permanent offen bleiben!!!!
    Ich arbeite an einem SBBZ – einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum – mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

    Ist Frau Eisenmann doch wieder im Amt?

    Und da bin ich mal pessimistisch:
    Ähnlich wie die mögliche Maskenbefreiung rechne ich ja damit, dass ziemlich schnell die Testbefreiung möglich wird für Kinder mit Förderbedarf.

    Ich mag nimmer…

    • Liebe Bisa,

      Frau Eisenmann ist noch so lange im Amt, bis die neue Koalitionsregierung in BaWü gebildet ist.

      Erst dann ist/wird das Ressort mit einem Mitglied der neuen Regierung besetzt und Frau Eisenmann tritt ab (formal mit Entlassungsurkunde entlassen).

      Wer das sein wird, wird zuvor in den Koalitionsverhandlungen ausgehandelt und dann in einem abschließenden Koalitionsvertrag festgehalten.

      Der/die neue Kultusminister(in) fängt jedoch erst mit der Arbeit an, nachdem er/sie mit Aushändigung der Ernennungsurkunde formal ernannt und vereidigt ist.

      Erst dann gibt’s eine(n) neue(n) Kultusminister(in) in BaWü.

  22. Deutschland wird mit diesen Politikern untergehen. Viele Schüler in allen Bundesländern werden ohne ihre Eltern weiter leben müssen. Wegen dem Recht auf Bildung? Ist es das Wert. Fragt eure Kinder… und die Politiker

  23. Kopf schütteln, Faust in der Hosentasche, Tränen in den Augen, das Herz voll Sorgen.
    Ich hatte auch gehofft, dass die Notbremse in der Schule früher gezogen wird und auf Distanzunterricht. umgestellt wird.
    Aber noch krasser läuft’s im Kindergarten. Keine Tests für die Kinder, keine halbe Gruppen.
    Es ist nicht mehr auszuhalten.

    • Lassen Sie sich krank schreiben. Sie sind NICHT verpflichtet, diesen Polit-Irrsinn mit ihrer Gesundheit oder gar dem Leben zu bezahlen.

  24. Es muss was passieren. Es hilft anscheinend nur noch ein Streik und zwar von allen Beteiligten.
    Die Schüler und KitaKinder bringen den Virus in die Familien, nicht umgekehrt.
    Ist einfach nur noch peinlich, was in Deutschland abläuft.

  25. „Klar ist, wir müssen jetzt handeln“, sagt RKI-Chef Wieler.
    „Es ist naiv zu glauben, das Virus wegtesten zu können. Das funktioniert nicht.“

    Wann hört die Politik, besonders 16 MP´s und 16 KM`s es endlich auf, den unbedingten Gegenbeweis bringen zu müssen.

    Der Gesetzentwurf, soll erstmals am Freitag im Bundestag beraten werden und dort wohl erst am kommenden Mittwoch beschlossen werden. Es werde aber noch deutlich länger, bis die Änderungen am Infektionsschutzgesetz wirksam würden, sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann, am Mittwoch.

    Also wartet das Volk auch nach dem 28.03.2021 weiter brav darauf wie es denn dann mal irgendwann mit einer Notbremse oder anders weitergehen könnte.

    • Es ist jetzt schon klar, dass selbst bei einem sofortigen strengsten Lockdown die Zahlen zwei Wochen weiter steigen, insbesondere auf den ITS. Wenn es mit Nichtstun noch eine Woche weitergeht, … ich mag mir nicht ausmalen, was das bedeutet.

      https://www.focus.de/politik/deutschland/corona-debatte-im-news-ticker-rki-chef-wieler-deutschland-faehrt-mit-vollgas-in-die-dritte-welle-da-hilft-auch-keine-notbremse-mehr_id_12698540.html

      „Statistikerin Katharina Schüller hat für FOCUS Online berechnet, was der Nicht-Lockdown an Infektionen, Intensivpatienten und Toten bedeutet. Die Simulation zeigt: Ein richtiger Lockdown würde zahlreiche Leben retten.

      Simulation zeigt, was Verzicht auf harten Lockdown „kostet“
      Die Vorständin der Deutschen Statistischen Gesellschaft trifft für ihre Simulation folgende Annahmen:
      Ein harter Lockdown mit zum Beispiel auch geschlossenen Schulen und Kitas, wie im Januar, hätte am 12. April begonnen.
      Die gemeldeten Fälle haben einen Verzug von etwa sieben Tagen – daher betrachtet die Datenexpertin die Differenzen der Szenarien ab dem 19. April.
      Eine Einweisung auf die Intensivstation erfolgt in der der Regel nach etwa sieben Tagen ab Infektion.
      Patienten bleiben etwa 14 Tage auf der Intensivstation – daher betrachtete Schüller hier die Differenzen der Szenarien ab dem 26. April. „Bis dahin sind noch mehrheitlich Patienten mit Infektion vor dem 12. April auf der Station“, erklärt sie.
      Auf die Todesfälle achtete die Statistikerin demnach ab dem 3. Mai.

      Anstieg der Infektionen, Intensivpatienten und Todesfälle
      Für den Vergleich der Szenarien nutzt Schüller Zeiträume von jeweils zwei Wochen. Ihr Fazit:
      Infektionen:
      „Vom 19. April bis zum 2. Mai ‚kostet‘ uns der Verzicht auf einen harten Lockdown 35.000 Fälle“, erklärt die Statistikerin. „Das sind pro Tag etwa 2500 Fälle.“ Die Dunkelziffer dürfte Schüller zufolge mindestens drei Mal so hoch sein.
      Intensivpatienten:
      „Deshalb sind vom 26. April bis zum 9. Mai täglich im Schnitt 650 Betten zusätzlich belegt“, führt sie weiter aus. Dabei handele es sich nicht um die Neueinweisungen, sondern um die tägliche benötigten Betten.
      Die Zahl der zusätzlich benötigten Betten würde dann von etwa 300 am 26. April auf etwa 1000 am 9. Mai ansteigen.
      Todesfälle:
      „Vom 3. bis zum 16. Mai versterben zusätzlich 870 Menschen“, führt Schüller weiter aus. Das bedeutet: Pro Tag sterben durch das nicht konsequente Handeln der Politik rund 60 Menschen mehr.
      Exponentielles Wachstum: Unterschiede erscheinen zu Beginn noch klein
      „Als Untergrenze gehe ich jeweils von zehn Prozent aus“, erklärt die Statistikerin. So viele Fälle, Intensivpatienten und Verstorbene gehen auf das „Konto“ des Verzichts auf einen harten Lockdown. „20 bis 25 Prozent halte ich für realistisch.“
      Dabei sei es wichtig zu verstehen, dass die Unterschiede am Anfang sehr klein seien. Das exponentielle Wachstum führe aber dazu, dass selbst kleine Unterschiede in der Infektionsdynamik und damit beim R-Wert nach wenigen Wochen zu großen Unterschieden führen. „Das alles gilt unter der Maßgabe, dass sich die Verbreitung von Sars-CoV-2 und der Mutanten verhält wie vorher“, schränkt Schüller ein. Sie geht in ihrer Simulation also davon aus, dass wir keinen starken Impf-Effekt merken, der die Ausbreitung hemmen würden und dass auch kein starker Wetter-Effekt auftritt, der die Verbreitung ebenfalls hemmen würde.
      Außerdem geht sie davon aus, dass sich die Lage durch Mutationen, die nicht nur ansteckender, sondern auch gefährlicher sein könnten, nicht verschlimmert. „Denn ‚gefährlich‘ würde in diesem Fall bedeuten: Proportional mehr schwere Verläufe und mehr Todesfälle.“

      https://www.focus.de/gesundheit/news/traurige-corona-bilanz-so-viele-tote-kostet-uns-die-tatenlosigkeit-der-politik-jeden-tag_id_13189706.html

      Viele Politiker müssen wirklich einen grottenschlechten Matheunterricht gehabt haben, dass sie solche Berechnungen weder nachvollziehen noch ihre Tragweite erfassen und als Handlungsorientierung benutzen könnten.

  26. Es wäre sehr schön, wenn mal ALLE Lehrer*Innen geimpft wären. (BASF Mitarbeiter, Wahlhelfer in Sachsen-Anhalt,… sind/werden geimpft – systemrelevant?)

      • Und solange all diese Personengruppen weder Impfschutz, noch Virenfilter oder Plexiglas im Schulalltag zugestanden bekommen, muss für jeden an Schule Beteiligen die Möglichkeit bestehen, den Aerosolen der Klassenzimmer wahlweise auch fernbleiben zu dürfen.

      • a.) keine Wählerschicht
        b.) nicht alt genug
        c.) nicht systemrelevant (genug)
        d.) keine priorisierten Personen
        e.) falsches oder kein Ehrenamt
        f.) nun auch noch falschen Arbeitgeber
        daher wie die verbleibenden etwa 68 Mio. Bundesbürger*Innen warten bis man an der Reihe ist und testen, testen, testen…

  27. Fröhlich geht es weiter, dass Auf-Zu-Spiel. Steigende Werte werden dafür sorgen, das spätestens in zwei Wochen wieder alles anders ist. Ganz abgesehen von der Testpanik der Eltern. Die laufen Amok, weil sie ihre Kinder nicht testen lassen wollen….Na, ich will aber nicht in der Schule sitzen mit ungetesteten Kindern. Ich frage mich manchmal, was sich die Eltern dabei denken. Meine Tochter wurde heute heimgeschickt, ein positiver Fall in der Klasse (kurz vorm Abschluss).
    Um Absurdistan auf die Spitze zu treiben: Da der Klassenkamerad noch keinen PCR Test hat, soll sie zu Hause den Schnelltest wiederholen. Ist er negativ (war er), dann darf sie morgen früh wieder in die Schule. Wenn der Klassenkamerad dann einen positiven PCR Test hat, ist sie in Quarantäne…..
    D.h. sie darf erstmal noch einen Tag Viren verteilen….???
    Ich versteh die Welt nicht mehr.
    Unser Kollegium hat inzwischen resigniert. Wir machen Wochenpläne und Lernhefte jetzt grundsätzlich und sind so nicht jedes Mal in Hektik, wenn gerade wieder etwas Neues entschieden wird….
    Immerhin haben wir heute (Donnerstag) erfahren, dass nächste Woche die Hälfte unserer Schüler (Klasse 2/3) zu Hause bleibt in der nächsten Woche und (Klasse 1/4) in die Schule darf. Aber nur in Wechselunterricht.
    Inzwischen weiß ich nicht mehr welcher Stundenplan gilt, oder welches Fach ich gerade unterrichten darf/soll/kann….. Inzidenz im BW 165 und steigend…. bei Exponentiellen Wachstum heißt das, nächste Woche nich unter 200, dann darüber…..

  28. Das ist keine Notbremse, das ist ein Brandbeschleuniger! In weiterführenden Berufsschulen sitzen wir bei Inzidenzen bis 200 weiterhin gemütlich in einem Raum – mit Schülern, die nicht nur aus dem eigenen Landkreis kommen, sondern auch von viel weiter her – mit richtig hohen Zahlen. Vorher „durften“ wir das nur bis Inzidenz 100, jetzt bis 200 – wo ist da der „bessere“ Schutz. Aber abends in den Wald dürfen wir nicht. Das soll mal einer erklären. Impft endlich ALLE, die es wollen!!!

    • @Thusnelda

      „Aber abends in den Wald dürfen wir nicht.“

      Liebe @Thusnelda,
      das ist sicher nur zu Ihrem Besten, man (Bildungs- oder Schulminiterium bzw. KMK) hat auch dazu Rücksprache gehalten mit einem Experten für „Wald und Soziales“:

      https://www.youtube.com/watch?v=fMnoHB0_Z7E
      😉
      Aber die restlichen Zusammenhänge kann ich Ihnen auch nicht erklären, das übersteigt meine bescheidenen kognitiven Möglichkeiten.

      • Oh Pit…du schreckst aber auch vor nix zurück… 😉

        …du bist auf jeden Fall der Youtube-Link-König in diesem Forum!!
        Vielen Dank dafür!!! 🙂

        • Ganz genau! Ich schau schon immer sehr gespannt, ob Pit 2020 wieder einen aufmunternden Link eingebaut hat. Im Gegensatz zu gewissen anderen Personen wird man von Pit nicht enttäuscht;-)
          PS: Wie bekommt ihr denn die Smileys in den Text? Wenn ich eines einfüge, ist es dann aber bei Freischaltung des Textes wieder weg…

          • Leerzeichen – Doppelpunkt – Gedankenstrich – Klammer Bogen rechts 🙂

            Leerzeichen – Doppelpunkt – Gedankenstrich – Klammer Bogen links 🙁

            Leerzeichen – Semikolon – Gedankenstrich – Klammer Bogen rechts 😉

            🙂 ….. 🙁 …… 😉

      • @Pit 2020

        Und wir wissen ja alle, wie es dem Wolf ergangen ist – als er Rotkäppchen traf.

        Der muss auch geschützt werden.

        Das ist aktiver Tier- und Artenschutz.

    • @Thusnelda:
      Brandbeschleuniger ist für mich das Stichwort:
      Es war gute Sitte im Mittelalter, dass man dem Delinquenten / der Delinquentin, der / die zum Tode durch den Scheiterhaufen verurteilt war, die Qualen durch einen gezielt geschossenen Pfeil ins Herz abzukürzen.

      Ist das evtl die Grundidee zum politischen Handeln unserer Entscheider??

      Nach der „Erkenntnis“, wir werden das Monster nicht mehr einfangen können – zumindest nicht, ohne einen eklatanten Gesichtsverlust zu erleiden – was ja quasi der „worst case“ wäre – können wir nur noch für ein maximales Beschleunigen der Pandemie sorgen und wenn sich das Virus entsprechend ausgetobt hat dann machen wir mit den „übrig gebliebenen Resten“ weiter.

      Stefan Stoppok hat da eine schöne Geschichte zum Thema „Brandbeschleuniger“

      https://www.youtube.com/watch?v=3oCeBdVu1gE

  29. Dass das ganze Geteste nur zur Beruhigung dienen soll, wird daran deutlich, dass für die stundenlangen Abiturklausuren eine Ausnahme vorgesehen ist: kein Test nötig, damit diese wichtige Prüfung alle schreiben können. Wie absurd! Das Abi ist also ein Desinfektionsmittel? Gerade dieser lange Aufenthalt in Innenräumen ist doch die gefährlichste Situation! Was ist mit den LuL, die die Aufsicht führen sollen – im Abi Freiwild? WARUM???? Ich verzweifle!

    • @Rabe aus NRW: irgendwann hat man diesen Opfermodus satt, und dann kommt man automatisch ins HANDELN. Ergo: Krankschreibung oder Abi mit Virenfilter/draußen. Die Schüler wären sicher auch entspannter, die haben doch genau solche Angst. Abi lässt sich nachholen, Gesundheit/Leben eher nicht. Triage hat in Köln schon begonnen.

  30. @Alex:Sie haben vollkommen Recht!!!!

    „Sorry, nicht mit uns“, Coronamassnahmen verweigern, ABER als Erstes laut schreien, wenn es diese Ignoranten selbst erwischt.
    Solche Menschen sind absolut ruecksichtslos und genau wegen DENEN stecken wir in dieser Sch….., womoeglich noch mal schnell die neue Mutation aus Malle abholen, damit die auch noch hier ist.

    Dann kommt noch dieser ABSOLUTE IRRSINN der Politik dazu die Schulen erst ab einer Inzidenz von 200 zu schliessen,ABER Ausgangssperren und Kontaktbeschraenkungen bereits ab 100.

    SORRY, DIE POLITIKER VERSAGEN AUF GANZER LINIE!!!!!

    Lesen die sich diesen Quatsch eigentlich durch, bevor es publik gemacht wird????
    Sieht nicht danach aus!

  31. Haha, Inzidenz liegt jetzt über 1600 hier im Ort. Kitas bleiben offen wie seit Februar, Wechselbetrieb in Schulen ab Montag. Läuft hier.

    • @Mona Krass. Die Erzieherinnen in diesen Kitas sollten streiken oder sich krank melden. Das hat m.E. auch nichts mehr mit Berufsethos o.ä. zu tun. Ohne jeden Schutz zu und ungeimpft ist das doch Wahnsinn. Jeder ist ab sofort selbst für seine Gesundheit verantwortlich, so lange, bis Schutzmaßnahmen nicht mehr zu teuer sind. Bildung lässt sich nachholen, das Leben oder die Gesundheit ggf nicht.

      • Zum Glück ist das hier nur mein Wohnort, ich arbeite ein paar Orte weiter. Eine Nachbarin arbeitet aber hier in einer kirchlichen Kita, kotzt im Strahl, aber schluckts runter. So wird das halt nie was, wenn jeder trotzdem weitermacht als wäre nichts.

        Um mal ein Narrativ der Corona-Leugner zu verwenden: Auf Befehlsnotstand kann sich hinterher keiner berufen. Wiehler, Drosten & Co warnen deutlich genug.

        Mein Mann ist gerade überraschend in Impfgruppe 3 gerutscht, ich bin schon nächste Woche dran. Immerhin.

  32. Auch bei uns: Inzidenz über 300 – Schulen und Kitas geöffnet. (Wobei das gegenüber 1600 recht mickrig scheint.)

    Ich fasse es nicht. Wie ignorant muss man denn sein? Wiehler und Spahn mahnen verzweifelt – nur, wen interessiert es?

  33. Man hätte bis zum Sommer alles ausser Q2 in Distanz lassen sollen. Nur zum Klausurschreiben in die Schule.
    So ist es ein Hin- und her auf dem Rücken von Schülern und Lehrern.

    • Genau! Mit Wechselunterricht lernen sie nur halb so viel wie in vollem Distanzunterricht, da wir nicht doppelt unterrichten können. Da gibt man dann ein paar Übungsaufgaben oder was zu lesen mit – die Woche ist dann praktisch verloren. Denn: Wer liest freiwillig schon? (Ironie aus)

  34. Der WDR berichtet gerade: „Kleine Anekdote am Rande: Etwa zeitgleich mit Laschets Rede erhielt der WDR vom Gesundheitsministerium auf Nachfrage die Bestätigung, dass Kommunen, die über einer 200er-Inzidenz liegen, die Schulen schließen können, aber nicht automatisch müssen. Dies müsse im Einzelfall immer mit dem Land besprochen werden.“ Also keine Notbremse in NRW für die Schulen!

  35. @Andy Arbeit hat Recht, bis auf Q2 alle Distanz, aber wen von den Entscheidern interessiert es?

    Die Deutschen haben doch noch Zeit …
    Türkei mehr als 471 neue Coronainfektionen je 100.000 Einwohner
    Frankreich 440,7
    Zypern 435,6
    Schweden 421,5
    Polen 389,5
    Ungarn 388,8
    Kroation 378,4
    Niederlande 286,8
    Luxemburg 246,1
    Belgien 225
    Österreich 206,7

    Deutschland 171,2
    ..
    (USA) 150,8

    Großbritanien 16,6

    • Mensch Danke…wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich mir meine engagierten Posts heute geschenkt…alles „easy“….so … und jetzt mach ich mir mein Glas nochmal voll und stopf mir noch ne Bong! 😉

  36. Bei den Inzidenzen der anderen Länder gehe ich aber davon aus, dass diese wegen der höheren Testzahl valider sind als in Deutschland. Man kann z.B. bei Spanien und Frankreich anhand der Todeszahlen klar erkennen, dass durch die hohe Zahl der Tests die Dunkelziffer in diesen Ländern viel besser ausgeleuchtet wird als bei uns. Denn wenn man unsere Toten mit den Inzidenzzahlen vergleicht, dann haben wir wirklich erstaunlich viele Tote 🙂

  37. Heute bei so eine hohe und rapid steigende Inzidenz – Mail aus der Grundschule meines Sohnes. 1 Kind gerade seiner Klasse Positiv getestet, alle andere Kidis weiter ab in der Schule. Keine Quarantäne.

    Freundin aus der benachbarten Grundschule meldet, 1 positives Kind, ganze Klasse sofort in Quarantäne!

    Und dann donnern sie seit einem Jahr in unserer GS, warum ich meine Kind nicht in der Schule lasse.

    Noch dazu gehört der Papa zu Hochrisikogruppe, obwohl das nicht mehr zählt, weil es inzwischen ganz klar geworden ist – Corona ist nicht wählerisch.

    Es könnte genau so kommen, milde Symptome beim Papa, Sohn oder Tochter schwer krank.

  38. Wenn die Lehrer geimpft sind, gibt es ja wohl keinen Grund mehr, die Schulen zu schließen. Unglaublich, wie egoistisch hier manche Pädagogen auftreten.

    Immer mehr Lehrer werden geimpft. Wozu denn, wenn die Schulen dann trotzdem geschlossen werden sollen???

    • Entschuldigen Sie bitte, aber ich zweifele gerade sehr an Ihrer Intelligenz. Die Schulen sollen geschlossen werden, damit wir Eltern nicht Schaden nehmen und versterben!!!

    • @Amanakoku
      Ihre Ansicht(en) bitte ich doch mal etwas ausführlicher darzulegen.
      Was zählt ein Kind oder Jugendlicher beim Gesundheitsschutz für Sie überhaupt?
      Möchten Sie nur die eigenen Kleinen tagsüber so wie früher versorgt wissen?

      Das mit „Lehrern und der Impfung“ habe ich in einem anderern Thread bereits versucht aufzuzeigen. (Thema: Wieler und Spahn kritisieren Schul-Notbremse bei Inzidenz 200 als unzureichend)

  39. Wunschdenken: Stell dir vor es ist „Selbstest“ und keiner geht hin.
    **MAT** – Monday against Test – oder **MAD** -Monday against duty –
    als ziviles Ungehorsam mit Ansage zur Beseitigung einer Unrechtssituation wie FFF.

    Montag früh verweigern einfach mal alle zu Präsenzunterricht verpflichteten SuS einfach so in den Schulen den Test.
    Was wird dann wohl passieren?
    Ausnahmezustand, Panik, Amokwarnung … oder einfach nur Distanzunterricht für alle SuS.

    • @Oberstufe2020

      DAS wäre mal was!

      Wir starten morgen und ich bin gespannt, wie viele kommen, ihre Einverständniserklärung vergessen haben (und nach Hause geschickt werden müssten – keiner weiß, ob die Eltern da sind, ob das Kind einen Schlüssel hat…), wie viele zu spät kommen und nach Hause geschickt werden müssten, da keine Beaufsichtigung stattfinden kann (Räume und Lerkräfte fehlen, Klassenräume werden für den Unterricht gebraucht…), wo wir die positiv Angezeigten hinschicken… da gibt es zwar einen Plan, doch wenn die Eltern ihre Kinder nicht abholen können, ……

      Wir sind gut vorbereitet – und dennoch …..

      26 ohne Maske in einem Raum….. der nicht gelüftet werden darf…… weil zu kalt für die Tests….. nicht zu fassen und nicht zu verantworten.

  40. Warum überhaupt 200? Wo kommt die Zahl überhaupt her?

    RKI war es nicht.Frau Merkel kann es mit der bundesweiten Notbremse unmöglich nur um die Modellprojekte gegangen sein. Sie hat Schulschließungen immer im frühen Ansatz befürwortet und sich an den Empfehlungen des RKI orientiert.

    Was ist da los?

    Wir treiben gerade hilflos auf der Welle … und verstehen nichts mehr. Herr Laschet, der mit wenigen anderen sich nicht an die gemeinsam vereinbarte Notbremse gehalten hat, faselt urplötzlich was von Brückenlockdown und macht ihn aber nicht, weil die anderen Bundesländer ihn nicht mitmachen. Mal will er uneinig sein, mal einig, aber immer mit destruktivem Ergebnis. Und nun sagt er sinngemäß “ Wärt ihr alle mal auf meine tolle Idee eingegangen.“ Wenn er wirklich davon überzeugt gewesen wäre, wäre er in Vorbildfunktion vorangegangen und hätte in seinem Bundesland für eine entspanntere Lage auf den Intensivstationen gesorgt. Und heute würde er sich NICHT auf diese hirnrissige 200er Grenze berufen, die NOCH gar nicht amtlich ist.

    Aber nicht nur Herr Laschet, auch andere handeln ohne Sinn und Verstand. Fast alle Politker entscheiden zurzeit ausnahmslos destruktiv auf dem Rücken der Bürger und Bürgerinnen!

    Ihr seid nicht der Mittelpunkt der Erde! Was maßt ihr euch an? Diese ganzen politischen Machtspielchen machen uns kaputt! Ihr in der Politik sollt für uns handeln und uns in unseren Interessen vertreten … nur dafür haben wir euch gewählt … und ihr lasst uns hier eiskalt, weil ihr euch viel zu wichtig in euren Machtrangeleien nehmt, draufgehen!

    Mir bleibt nur noch tiefste Verachtung für das Ganze! Ihr habt fast ausnahmslos alle nicht verdient, dass wir euch mal vertraut haben!

  41. Ich verliere das Vertrauen. Wie kann man so fahrlässig agieren. Das kann ich alles nicht glauben. Die richtigen Prioritäten setzt man wahrlich nicht.
    Schulen auf und Virus rein…und dann sind wir alle wieder ganz überrascht, dass die Prognosen der Wissenschaft wahr werden….man kommt sich vor wie im reinsten Kabarett, nur leider ist es sehr real.

  42. Man könnte ja auch mal auf Kinderärzte hören und Ärzte in Kliniken der Kinder- und Jugendpsychatrie, die grösstenteils schon voll sind, wieviel massiven Schaden dies Massnahmen beu den Kindern angerichtet haben. Jedes 3.Kind hat inzwischen psychische Auffälligkeiten. Opfer auch von Gewalt.
    Sehr viele Schüler, z.B in Bayern und Baden Württemberg, waren seit Dezember nicht mehr in der Schule. Es reicht jetzt !! .Lösungen müssen her. Luftfilter, Lehrer zuerst impfen etc…. warum ist es nicht passiert bis jetzt? Kinder haben keine Lobby u.sie haben sehr viel getragen inzwischen.

    • Lehrer zuerst impfen etc…

      Sorry aber NEIN!

      Seit wann ist das Leben und die Gesundheit eines Lehrers wichtiger als das Leben von ELTERN!? oder KINDER!?

      Wasfür ein Mensch sollte man sein um zu verlangen, wer sollte zuerst impfen werden, nur um die Schule offen zu lassen!?

      • „Man könnte ja auch mal auf Kinderärzte hören und Ärzte in Kliniken der Kinder- und Jugendpsychatrie, die grösstenteils schon voll sind, wieviel massiven Schaden dies Massnahmen beu den Kindern angerichtet haben.“

        Tatsächlich?

        Ich kenne mindestens 50 Familien mit den Kindern, KEIN Kind hat irgendwelche Schaden genommen!

        Wenn die Lehrer fragten, wer wollte lieber in der Schule und wer zu Hause bleiben, fast ganze Klasse (2. Klasse) anwortete, lieben zu Hause! 5 Klasse, alle wollen zu Hause bleiben!

        Diese Lügen über die gestörte Kinder durch geschlossenen Schülen wegen Pandemie kann man nicht mehr verbreiten.

      • Wow, haben Sie eine Liste, in welcher Reihenfolge Leben als wichtig zu erachten ist? Schauen Sie auf die Gemeinschaft oder nur auf sich?
        Warum kündigen Familienberater ihren Job? Weil sie dies Situation gerade nicht mehr aushalten. Das sind leider keine Lügen. Das wäre schön und würde mich ruhiger schlafen lassen. Die Realität sieht so aus, dass Kinder leiden, Erwachsene auch, ja, aus verschiedenen Gründen schon immer, aber jetzt noch mehr!
        Es leben nicht alle in einem Einfamilienhaus mit einem Garten drum herum und haben ein Auto vor der Tür, damit sie die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benutzen müssen. So ist man ein wenig abgeschottet vom Rest der Welt.
        Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt in Mietwohnungen und benutzt öffentliche Verkehrsmittel. Viele Familien leben auf engstem Raum. Sie haben mehrere Jobs, um die teuren Wohnen oder die langen Fahrtwege zu bezahlen.

        • Leibe Petra,

          Sie wissen nicht, wem gegenüber im Netz schreiben.

          Wir z.B. leben nicht im Haus mit Garten.

          Tut mir Leid, wenn ich so einen Eindruck hiterlassen habe, aber nein, in unserer Familie werden ganz andere Weltansichten und Prioritäten gefördert und gepflegt.

          • Aus diesem Grund schreibe ich ja ständig – Präsenzpflicht aufheben, so dass die Menschen durch diese Pandemie eine Wahl haben, um selbst zu entscheiden.

        • Ich habe auch kein Haus und keinen Garten und möchte dennoch als Elternteil gerne, dass meine Familien und andere Familien gesund die Pandemie überstehen. Leider mussten nun schon viele Familien die gegenteilige Erfahrung machen.

    • „Jedes 3.Kind hat inzwischen psychische Auffälligkeiten.“

      Ja und es wird mehr und mehr, weil die Kinder Eltern verlieren!

  43. Es gibt Trommelbremsen, Scheibenbremsen und Klotzbremsen. Und alles passt zu unseren Politikern: Trommeln im Wahlkampf, glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und Corona demzufolge eine Variante des Heuschnupfens, und dann sind sie auch noch ein Klotz am Bein aller.
    Spaẞ beiseite: Wer so mit Schutzbefohlenen umgeht, handelt grob fahrlässig. Was nützt eine Notbremse, wenn die Schulen offen bleiben? Schüler sind Teil der Gesellschaft…
    Der Brief unseres Sohnes und seiner Klasse an den MP vor sechs Wochen blieb unbeantwortet, aber vielleicht erwartet die Klasse zu schnell etwas und ist dem Schneckentempo des Landes nicht gewachsen. Da fliegen ja die Bremsen (summsumm) schneller.

    • @Harald

      Trommelbremsen, Schebenbremsen, Klotzbremsen?!

      Ich gehe habe auch noch Bremsen – auch wenn einige dieser Bremsen vermutlich nur in Deutschland während der Zumutung gibt (Hä? Ja, war für mich auch neu. Corona ist keine Pandemie – es handelt sich laut neuester Information von unserer KuMi um eine Zumutung. Da wird einem so Manches klar…)

      Nasenbremse – wir alle haben selbige voll
      Lippenbremse – sollte bei vielen dringend nachgezogen werden, funktioniert unzulänglich bis gar nicht.

      Selbstständigenbremse – ab 100 – werden stillgegegt. Zu gefährlich für die Wirtschaft?
      Wachstumsbremse – nur für Selbstständige
      Lernbremse – vollkommen festgerostet bei KuMis und MiPrä
      Fußbremse – runter vom Rettungsanker, der 35 heißt
      Handbremse – lösen, Präsenzpflicht aussetzen (oder legal umgehen)
      Notbremse – lösen und KuMis und MiPräs auf die Straße setzen – rettet viele Leben

      Manchmal, ja, manchmal wünsche ich mir: Alle Bremsen lösen und mit Vollgas gegen die Mauer.

      Der Karren steckt zu tief im Dreck, nur die Bremsen funktionieren einwandfrei und wir kriegen ihn nicht raus.

  44. Leute, locker bleiben, ihr seid unter 60 und habt wirtschaftlichen Nutzen? Sobald die Triage vor den Krankenhaustüren stattfindet, bekommt ihr ein Eintrittsticket in Krankenhaus.

    Und dieses Szenario ist nicht mehr so weit weg, wie viele vielleicht denken, weil in vielen Orten die Krankenhäuser wieder vollaufen.

    Wenn es denn so weit ist, denken vielleicht einige Politiker dann mal darüber nach, Schulen zu schließen.

  45. Was sich Frau Gebauer hier erlaubt ist unfassbar! Be diesen Infektionszahlen ist Präsenzunterricht unverantwortlich, solange Schüler, Lehrer und Elern nicht geimpft sind.

    Hier geht es um Gesundheit und Menschenleben. Was sind im Vergleich dazu zwei Wochen Räsenzunterricht. In Zwei Wochen ist alles wieder Dicht und wir haben eine Vielzahl weiterer kranker Menschen. Wenn ma selbst nich so vorsichtig ist, gefährdet letztlich eine Politikerin Leben und Gesundheit dieser Menschen.

    Ich für meinen Teil bin jetzt zumindest sicher, wen und welche Partei ich nicht mehr wähle…

  46. Das erinnert mich an „Das Leben des Brian“, von wegen judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa… Weimarer Verhältnisse.

  47. Apropos Weimarer Verhältnisse: Es darf nicht sein, dass Demokratie die Pandemie in der BRD nicht schafft! Ich bin froh und dankbar, in einer Demokratie leben zu dürfen. Aber zurzeit lähmen die ganzen Querelen die Pandemiebekämpfung, weil offensichtlich kein Konsens darüber besteht, dass wir uns in einer bedrohlichen Lage befinden und dass alternativlos an erster Stelle der Schutz der Menschenleben stehen muss. Das ist alles so gefährlich, wenn Demokratie sich eine solche Blöße der Handlungsunfähigkeit gibt. Mensch, reißt euch zusammen! Lasst nicht zu, dass die Demokratie als politisches System in Frage gestellt werden kann. Das ist so gefährlich alles eben auch in politischer Hinsicht. Der Weg sollte ins Licht führen, nicht in eine pandemische oder politische Unterwerfung. Die Politker(innen) gackern und gackern und merken gar nicht, wie sie das Virus füttern und „politische Teufel“, ich nenne sie mal Anti-Demokraten, sich gerade gierig schmatzend die Hände reiben. Setzt alles daran, das Virus und die Anti-Demokraten zu kontrollieren, verdammt noch mal.- Laschet hat z.B. der AfD (und für mich hat diese Partei auch nichts in deutschen Parlamenten zu suchen und ich beziehe mich auf das Recht der freien Meinungsäußerung in der BRD) den Kampf erklärt. Die Partei leugne die Pandemie, den Klimawandel und wolle die BRD aus der EU herausführen. Und ich gebe ihm Recht. Allerdings: Bei Punkt 1 und Punkt 2 handeln er und andere aber selbst nicht kämpferisch genug. Eine einige Pandemiebekämpfung rettet nicht nur Menschenleben, sondern unsere demokratischen Werte und unsere wirklich im Grundsatz demokratischen Parteien! Mal schnell über den eigenen Schatten springen, damit man wieder im Licht stehen kann, das müssten unsere Politker(innen) jetzt drauf haben, stattdessen bremsen sie sich gegenseitig aus. So versumpfen wir im politischen Geschehen, während das Virus und diverse Ideologen eine Stärkung im Vorbeigehen erfahren.

  48. Da hat die Bundesregierung ein echtes Eigentor geschossen.
    Dass Frau Gebauer sofort aufspringen würde, das war zu erwarten. Wo bleibt da der Ministerpräsident, der doch einen Brücken-Lockdown einführen wollte? Und Kanzler will er auch noch werden, unfassbar!

  49. Mal etwas Positives:
    Unser Kinderarzt und fast das gesamte Team waren an Covid-19 erkrankt.
    In der Gruppe meiner Tochter im Kindergarten war ein Kind erkrankt. In unserer Familie waren zwei Menschen an dieser Krankheit schwer erkrankt. Alle sind glücklicherweise genesen oder auf dem Weg der Besserung. Ich empfinde es als persönliche Katastrophe, wenn ich einen Arzt in Anspruch nehmen muss. Es gibt viele schlimme Krankheiten, heilbare und unheilbare.

    Eine Frage:
    Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Kann mir jemand erklären, wie das Leben funktioniert, wenn alle zu Hause bleiben? Wer behebt den Heizungsschaden, macht das Brot, stellt Impfstoffe her, produziert Strom, richtet Impfzentren ein, macht das geliebte Fernsehprogramm?

    Ein weitere Frage:
    Ich muss mein Essen und alle lebensnotwendigen Dienstleistungen bezahlen. Ich habe weder ein Haus geerbt noch im Lotto gewonnen oder einen reichen Knacker geheiratet 😉 (Spaß, bitte nicht aufregen!). Ich arbeite gerne.
    Wie soll ich bitte mit meinen Kindern leben, wenn ich meinen Job nicht mache?
    Wer bezahlt die Schulen, sozialen Einrichtungen und Krankenkassenbeiträge, wenn alle zu Hause sind? Wer bezahlt die unzähligen Therapien, die zweifellos anstehen, und wer führt sie durch?

    Noch eins:
    Onlineunterricht gut und schön, dann sollte er aber auch stattfinden und genau da setzt die Präsenz wieder ein, weil es offensichtlich nicht funktioniert. Lehrer haben auch Familien. Da können einzelne Lehrer noch so engagiert sein. Mit insgesamt 30 Minuten Unterricht innerhalb von drei Tagen bleiben die Kinder einfach auf der Strecke.

    Wo bleiben die Maßnahmen? Warum wird da nicht ausgebaut? Wir brauchen mehr Lehrer, mehr Schulen, mehr modernen Unterricht, mehr modernen Lehrstoff und ein Wiederholungsjahr.

    Ich möchte nicht mehr Kindergeld! Ich möchte, dass meine Kinder in der Lage sind, ihre Leben zu gestalten, lernen wie ein Miteinander, eine Gesellschaft funktioniert.

    • @Petra: Höflich bitte ich um Entschuldigung, dass sich aus Zeit- und Platzgründen diese Antwort nur auf den letzten Teil Ihres Posts bezieht:

      „Wo bleiben die Maßnahmen? Warum wird da nicht ausgebaut?“
      a) Maßnahmen kosten Geld.
      b) Die Politiker denken, dass die Pandemie vorbei ist, bevor die Maßnahmen (z.B. Luftfilter) greifen würden.
      c) Politiker wissen: Jetzt, nach einem Jahr, Maßnahmen einzuleiten, wäre ein klares Schuldeingeständnis, dass man eben diese Maßnahmen längst gebraucht hätte – und dann würde die Öffentlichkeit (= die Wähler) trotzdem noch lange Zeit auf ihre Umsetzung warten müssen: Diese schlechte Publicity würde sich kein Vollblutpolitiker freiwillig antun, egal, über wie viele Leichen er gehen muss.

      „Wir brauchen mehr Lehrer, mehr Schulen, mehr modernen Unterricht, mehr modernen Lehrstoff und ein Wiederholungsjahr.“
      a) Schulen kann man nicht so eben mal bauen.
      b) Fertig ausgebildete Lehrkräfte gibt es nicht um die Ecke im Supermarkt (und sie kosten auch viel mehr als das Sonderangebot im Supermarkt).
      c) Ein Wiederholungsjahr würde z.B. fünf statt vier Jahrgänge an den Grundschulen bedeuten: 25% mehr Räume, 25% mehr Personal – wo soll beides herkommen? Und das alles nur für Jahr…

    • @Petra: „Noch eins:
      Onlineunterricht gut und schön, dann sollte er aber auch stattfinden und genau da setzt die Präsenz wieder ein, weil es offensichtlich nicht funktioniert. (…). Mit insgesamt 30 Minuten Unterricht innerhalb von drei Tagen bleiben die Kinder einfach auf der Strecke.“ – Es tut mir Leid, dass Sie diese Erfahrung machen mussten (an meiner Schule wäre das undenkbar). Nichtsdestotrotz benutzen Sie ein verkürztes Argument: Nicht funktionierender Onlineunterricht ist kein Freibrief dafür, Präsenzunterricht ohne Gewährleistung angemessenen Gesundheitsschutzes zu fordern (ja, das tun Sie, da Sie nirgends den Gesundheitsschutz zur Voraussetzung für Präsenzunterricht erklären – in ihren Augen und nach Ihren Worten ist die einzige Rechtfertigung, die es für Präsenzunterricht braucht, dass der Onlineunterricht in Ihrem Fall suboptimal bzw. gar nicht funktioniert.).

      • Es freut mich zu hören, dass an ihrer Schule alles in Butter ist, keine Lehrer, aus gesundheitlichen Gründen, Angst, Überlastung, oder weil sie ihre eigenen Kinder betreuen, ausgefallen sind. An vielen Schulen war das schon vor Auftreten der Viren der Fall.

        Ich bin gegen Extreme. Das hilft nicht weiter. Meine Darstellung ist absichtlich verkürzt, sonst müsste ich ein Buch dazu schreiben. Ich komme nicht aus einer bildungsfernen Schicht, wie das gerne behauptet wird, sobald man nicht in die gleich Kerbe haut. Ich versuche über den Tellerrand zu schauen und mich zu informieren.

        Es geht auch nicht um meine persönliche Situation oder um Präsenz, Online, Präsenz, Präsenz, Online. Es geht darum, dass eine Generation im Stich gelassen wird.
        Wer in kürzester Zeit Impfstraßen (furchtbares Wort) und Impfzentren bauen, eine Umstellung auf ein 12jähriges und dann wieder dreizehnjähriges Abitur wuppen kann, kann auch ein Wiederholungsjahr für unsere Kinder (die ja, wie gerne zitiert wird, unsere Zukunft sind) stemmen. Wir retten Firmenimperien, Banken, Versicherer, Menschen, die ihr Geld falsch angelegt haben. Ich bin sicher, das würden wir hinkriegen, wenn es uns wichtig genug wäre und wir das wollen. Es geht um Kinder, die noch Unterstützung benötigen. Weltuntergangsstimmung zu verbreiten und nicht nach vorne zu schauen, ist ein Fehler.

        Es ist gut Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem in die Knie geht. Jeder kann etwas dazu beitragen, wenn er möchte. Die Parole: „Alle mal die Pobacken zusammenkneifen und ein paar Tage in den Keller gehen, dann ist der Virus verschwunden?“ wird jedoch nicht funktionieren! Dann müsste man alle in Einzelhaft nehmen.
        Haben Sie mal mit den älteren Mitmenschen gesprochen? Da hört man von einigen ganz unerhörte Kommentare. Sie wollen selbst bestimmen, ob sie sich einsperren lassen oder ihre Familie sehen und an dieser oder einer anderen Krankheit sterben.
        Ich entschuldige mich schon einmal vorab, dass ich das öffentlich ausgesprochen habe.

        Gesundheitsschutz umfasst sehr viel mehr. Ist Covid-19 das einzige gesundheitliche Problem auf dieser Erde? Was ist mit der geistigen Gesundheit?

        An dieser Stelle bin ich dann auch raus. Ich möchte mich nicht verlieren.

    • @Petra: „Ein weitere Frage:
      Ich muss mein Essen und alle lebensnotwendigen Dienstleistungen bezahlen. (…). Ich arbeite gerne.
      Wie soll ich bitte mit meinen Kindern leben, wenn ich meinen Job nicht mache?
      Wer bezahlt die Schulen, sozialen Einrichtungen und Krankenkassenbeiträge, wenn alle zu Hause sind? Wer bezahlt die unzähligen Therapien, …“ – Die Gesellschaft, sprich wir alle, kann sich das für den begrenzten Zeitraum, der hier benötigt wird, durchaus leisten. Wetten, wenn man das später durchrechnet, kommt heraus: Wir hätten wesentlich weniger Geld verloren, wenn wir alle früher und energischer nichts getan hätten und wirklich zu Hause geblieben wären – dann wären die Fallzahlen nämlich längst runter…

      • Ich habe bewusst einfach und verkürzt argumentiert und tue das jetzt noch einmal und dann bin ich raus. Ich kann und will mich nicht verlieren.

        Es freut mich, dass an Ihrer Schule alles gut läuft und kein Lehrpersonal wegen Krankheit, aus Angst, weil sie sich um die Familie kümmern oder mit den Anforderungen nicht zurechtkommen, ausfällt. Es freut mich auch zu hören, dass an ihrer Schule alle Eltern und Schüler mit Technik und Wissen ausgestattet waren, dass der Unterricht stattfinden konnte. Darüber können Sie froh sein. Das ist aber selten der Fall gewesen und es gibt immer noch sehr viele Probleme.

        Leider funktioniert das an der Mehrzahl der Schulen nicht und man kann das nicht einfach übergehen oder Test schreiben lassen, in denen die Schüler aus den Büchern abschreiben, nur um zu vertuschen, dass es nicht läuft.

        Wir retten Firmenimperien, Banken, Versicherungen, zahlen Zuschüsse, damit Arbeitsplätze in Deutschland bleiben, retten Anleger, die ihr Geld falsch investiert haben, bauen in kürzester Zeit Impfstraßen (scheußliches Wort), wuppen die Umstellung auf ein 12jähriges und dann wieder 13jähriges Abitur. Dafür haben wir Milliarden übrig.

        Natürlich können wir ein Wiederholungsjahr für unsere Kinder, die unsere Zukunft sind, stemmen, wenn es uns wichtig genug ist und wir das wollen!
        Die Alternative, am Wochenende, in den Ferien und am Abend, den Lehrstoff nachzuholen, bestraft die Kinder doppelt für die Pandemie und auch dafür brauchen wir Lehrer. Kinder können sich nicht wehren. Es geht nicht um eine Einzelsituation und schon gar nicht um meine. Wir lassen eine Generation hängen!

    • Ein Wiederholungsjahr…..
      Hab ich mal grade so ausgerechnet.
      Unsere GS wurde vor 15 Jahren von 2-zügig auf 3-zügig erweitert, indem man die Wände verschoben und die Räume somit verkleinert hat. Aus 8 Klassenräumen mach 12 Klasseräume! Ein Anbau wäre zu teuer gewesen.
      Dann kam die Inklusion und die Sozialarbeit, also wurde der eine Gruppenbereich für die 3. und 4. Klassen zu 2 weiteren kleinen Räumen umgebaut. Wir sind am Limit!

      Gruppenarbeit findet – entgegen aller Brandschutzbestimmungen – in den engen Fluren statt.

      Die zugewiesenen Planstellen konnten wir zu knapp 90% besetzen, es gibt einfach keinen GS-Lehrernachwuchs auf dem Markt in SH.

      Am Ende des Schuljahres gehen drei 4. Klassen und drei 1. Klassen kommen neu dazu.

      Wenn jetzt aber keine Klasse geht, wo bringen wir dann die neuen Erstklässler unter? Und wer übernimmt dann die mindestens 72 Unterrichtsstunden für die dagebliebenen 4. Klassen?

      Vielleicht könnten wir alle neuen Erstklässler in der Turnhalle unterrichten, aber selbst für diese 75 Kinder bräuchte man mindestens einen Lehrer…..

      Zum Glück waren die Grundschulen- bis auf 6 Wochen – in voller Besetzung und nach Stundenplan in der Schule und die Notbetreuung in den 6 Wochen war voll. (Diese wurde übrigens von den Lehrern – neben dem Distanzunterricht – in Präsenz betreut! )

      Und NEIN, ich habe kein Problem damit, mein Gehalt zu kassieren! Eigentlich steht mir sogar mehr als dieses zu, da ich seit Januar nicht nur Notbetreuung plus Distanzunterricht im Lockdown betreue, sondern auch danach, durch die Aufhebung der Präsenzpflicht, sowohl in Vollpräsenz in der Schule arbeite als auch die zu Hause gebliebenen Kinder mit Materialien und Videokonferenzen, die natürlich erst nachmittags stattfinden können, versorge!

  50. @Petra: „Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Kann mir jemand erklären, wie das Leben funktioniert, wenn alle zu Hause bleiben?“ – Zu absolut gesehen. Richtig ist, dass wir nicht alle zu Hause bleiben können, ohne dass die Gesellschaft zusammenbricht. Aber für einen begrenzten Zeitraum können durchaus mehr Leute zu Hause bleiben als derzeit – sehr viel mehr, um genau zu sein.
    (Das Problem wäre anders zu bewerten, wenn keine Impfungen in Aussicht stünden – dann wäre letztlich die vollständige Durchseuchung der Bevölkerung alternativlos, da ein Dauerlockdown nicht durchzuhalten wäre. Wir haben aber Impfungen.)

    • Zur Durchseuchung gibt es durchaus Alternativen, machen die asiatischen Staaten, viele Staaten in Afrika und Australien sowie Neuseeland vor. Man spricht schon davon, dass das asiatische Zeitalter beginnt.

  51. @Petra zum Stichwort arbeitsteilige Gesellschaft: ich bin grundsätzlich bei Ihnen, jedoch sollte in einem demokratischen Land derzeit niemand in Präsenzveranstaltungen gezwungen werden, solange die Umgebungsbedingungen nicht stimmen. WENN Kinder unserer Gesellschaft etwas wert WÄREN, würde als erstes in Plexiglas, Luftfilter etc pp investiert, anstatt darauf zu beharren, dass die Schulen so, wie sie sind, offenbleiben müssen.

    • Wahr gesprochen!
      Besonders an Grundschulen, wo online Unterricht- ähnlich wie in Kitas -, nur begrenzt funktioniert, wäre ein wirklich gutes Hygienekonzept mit Luftfilteranlagen unabdingbar.

      • A propos, Luftfilter entfernen nicht nur Coronaviren, sondern auch andere krankmachende Keime/Viren, die immer wieder zu einem hohen Krankenstand bei SuS, Eltern und LuL/EuE führen.

        Auch deshalb würde es sich wirtschaftlich rechnen!

  52. Angeblich steht die Inzidenz 200 jetzt doch noch mal zur Diskussion. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, aber ich fürchte, die neue Einigung heißt dann 190.

  53. Entschuldigung, aber ich sehe das völlig anders. Die Kinder sollen endlich wieder raus aus den Wohnungen und auch wieder in die Schule dürfen. Sie haben ein Recht auf Bildung und Entwicklungserfahrungen mit Gleichaltrigen. Seit einem Jahr ist die einzige Lösung für das Pandemieproblem die Schließung. Den Großteil meiner Schüler habe ich vor über 4 Monaten zum letzten Mal gesehen. Im Online-Unterricht fehlt in manchen Klassen beständig ein Drittel der Schüler. Wir verlieren diese Jugendlichen, was ihnen selbst und uns als Gesellschaft in Zukunft gewaltig schaden wird. Ich bin im Übrigen auch Lehrerin und Angehörige einer Risikogruppe. Aber auch Supermarktangestellte müssen arbeiten und den Laden am Laufen halten. Das gilt auch für uns Lehrkräfte!

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