Söder: Schülern nicht einreden, sie seien eine «verlorene Generation»

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BERLIN. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder möchte die Lage der Schülerinnen und Schüler in der Corona-Pandemie nicht zu negativ bewerten. «Wir dürfen den Schülern nicht einreden, sie seien eine verlorene Generation», sagte Söder den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Vielleicht müssen wir auch die Lehrpläne anpassen“: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Foto: Bayerische Staatskanzlei

«Ich glaube zum Beispiel nicht, dass das Abi in diesem Jahr schlechter ausfallen wird», sagte der bayerische Ministerpräsident. Die Herausforderung liege bei den Jüngeren und bei den Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Familien. Für sie werde man spezielle Bildungsprogramme anbieten, etwa in Form von Summerschools. «Vielleicht müssen wir auch die Lehrpläne anpassen und unkonventionelle Wege gehen. Aber das ist gut machbar», so Söder.

Der Regierungschef zeigte sich außerdem hoffnungsvoll, dass Reisen ins Ausland künftig gut möglich sein werden. Es müsse ein «Tapetenwechsel drin sein». Man solle den Menschen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie wegfahren wollten, sagte Söder. «Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun». dpa

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