KMK pocht auf Präsenzunterricht ohne Einschränkungen – Spahn rudert zurück

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BERLIN. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), hat sich gegen frühzeitige Festlegungen auf weitere Einschränkungen des Regelunterrichts in den Schulen nach den Sommerferien ausgesprochen. «Die KMK hat für Präsenzunterricht plädiert, und das sollte nicht vorzeitig in Frage gestellt werden», sagte sie dem «Tagesspiegel». Damit war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gemeint, der gewarnt hatte. Spahn ruderte denn auch prompt zurück.

Will mit Kitas und Schulen nach den Sommerferien wieder in den unbeschränkten Regelbetrieb – und lässt sich dabei von Corona-Varianten nicht irritieren: Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Foto: Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Spahn (CDU) hatte mit Blick auf die grassierende Delta-Variante am Samstag gesagt, dass Corona-Maßnahmen in den Schulen noch längere Zeit aufrechterhalten werden müssten. Im Herbst und Winter würden trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder auch Wechselunterricht notwendig sein. Heute ruderte Spahn ein Stück weit zurück: Seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er denke, dass es möglich sein werde, den Unterricht nach der Sommerpause weitgehend ohne solche Not-Maßnahmen beginnen zu lassen.

Und wie? Impfungen für Kinder ab zwölf Jahre nach individueller Entscheidung, regelmäßige Tests und je nach regionalen Infektionszahlen Masken – das nannte Spahn als mögliche Absicherungen für Präsenzunterricht. Doch: «Wir müssen auf alles vorbereitet sein.» Zuvor hatten sich (neben Ernst) zahlreiche Kultusminister über Spahn beschwert. Parteifreund Alexander Lorz, Kultusminister in Hessen, verwies auf den von Ernst angesprochenen KMK-Beschluss vom 10 Juni, dem zufolge alle Schulen nach den Sommerferien «dauerhaft im Regelbetrieb (…) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden» besucht werden sollen. „Eine solche Diskussion kommt zu früh“, sagte Lorz gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ mit Blick auf Spahns Äußerung.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt: die „viel zu spät“ gestartete Förderung von Luftfilteranlagen beschleunigen!

Kritik an Spahn kam auch von der Opposition im Bund – allerdings mit anderer Stoßrichtung: Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt nannte die Aussage des Bundesgesundheitsministers „eine politische Kapitulation“. Die Risiken durch die Verbreitung der Delta-Variante erforderten „maximalen Einsatz statt einer angekündigten Flucht aus der Verantwortung“. Unter anderem müsse die „viel zu spät“ gestartete Förderung von Luftfilteranlagen beschleunigt werden.

Das entsprechende Förderprogramm des Bundes ist erst vor gut einer Woche auf Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren“ ausgeweitet worden, wie News4teachers berichtete; seither können Anträge gestellt werden, der Bund trägt 80 Prozent der Kosten – aber nur von festinstallierten Anlagen, nicht von mobilen Luftfiltern. Experten bezweifeln, dass sich bis Schuljahresbeginn solche Anlagen beantragen, planen, ausschreiben und einbauen lassen.

Die Bundesregierung gibt sich weiter vorsichtig, was die Corona-Lage betrifft. «Geöffnete Schulen haben eine ganz hohe Priorität», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Es sei sehr zu wünschen, dass nach den Ferien wie vorgesehen überall wieder Präsenzunterricht möglich sei. Aber: Komplett vorauszusehen sei die Entwicklung nicht. «Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass es lokal zu größeren Infektionsausbrüchen kommt, auf die dann auch zu reagieren wäre.» Siehe Großbritannien und Portugal: Auch bei sehr positiver Entwicklung könne die Delta-Variante wieder zahlreiche Infektionen mit sich bringen, sagte Seibert.

In Großbritannien und Portugal steigen die Inzidenzen trotz verbreiteter Impfungen wieder; dort wurden etliche Ausbrüche in Kitas und Schulen registriert. Auch in Deutschland infizieren sich immer mehr Schüler und Lehrer mit der Mutation, wie News4teachers berichtet. News4teachers / mit Material der dpa

Die Kultusminister schaffen es immer wieder, noch einen draufzusetzen: Jetzt erklären sie Corona in Schulen für beendet!

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34 KOMMENTARE

  1. Sie sollte mal lieber mit ihren KuK der KMK endlich für wirksamen Infektionsschutz in Schulen „plädieren“.
    Und ob Maskenpflicht und Wechselunterricht ohne weitere Verbesserung der Belüftungsmöglichkeiten ausreicht, um bei einer 60% infektiöseren Mutante Infektionen im Klassenraum zu verhindern, darf man wohl stark bezweifeln, auch in Anbetracht der Ausbrüche in Schulen in GB und auch schon hier in Deutschland.

  2. Das muss man sich Mal vor Augen halten:

    Der Gesundheitsminister schätzt die Lage der Pandemie so ein, dass im nächsten Schuljahr Präsenzunterricht nicht immer überall möglich sein wird.
    Und sofort kommt Frau Ernst um die Ecke und fühlt sich auf den Schlips getreten. Wie so ein kleines Kind. Wir haben das aber so gesagt, da darf niemand was anderes sagen. Wie peinlich und absurd ist das denn bitte?
    Ich wiederhole mich gerne:
    Alle Kultusminister:Innen sofort zurück treten! Ihr könnt es nicht. Wir wollen fähige Menschen auf Euren Posten die sich mit Schule und Bildung auskennen!

    • Ich finde, dass man die KuMis viel öfter an den Pranger stellen sollte und sich Politiker öffentlich gegen sie stellen sollten. Nur Mut liebe Politiker – es ist zum Schutz der Kinder, nicht zu ihrem Schaden wie die KuMis euch ständig mit ihrer dämlichen Leier „Die Kinder brauchen offenen Schulen sonst laufen sie Amok“ einreden wollen.

  3. Frühzeitiges Festlegen auf Präsenz ist so sinnlos! Planung wäre halt jetzt das Mittel der Wahl – eine Planung, die die Eigenarten der Delta-Variante nicht leugnet und auch nicht einfach darauf hofft, auch diese Welle wieder irgendwie aussitzen zu können. Solange die Eltern nicht geimpft sind, ist es kein stichhaltiges Argument, auf die vermeintlich leichten Verläufe bei Kindern zu verweisen. Und wenn die Eltern alle doppelt geimpft sind (wann wird das wohl soweit sein?), bleiben dann immer noch die Fälle bei Kindern, die doch nicht so leicht oder eben leider nicht so kurz (LongCOVID) ausfallen. Und neue Varianten kann es auch noch geben. Es spricht also insgesamt nicht allzu viel für die Annahme, volle Präsenz durchziehen zu können … da kann schon mal die ein oder andere Frage aufkommen. Ich bin froh darüber, dass Hr. Spahn Zweifel hegt – sie sind äußerst angebracht.

    • Er ist schon zurückgerudert (worden). Wir haben uns zu früh gefreut.

      „+++ 15:31 Spahn korrigiert: Kein Schulstart mit Wechselmodell und Maske im Herbst +++
      Deutschland wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der Corona-Pandemie allen Jugendlichen bis Ende August ein Impf-Angebot machen können. Dies gelte für impfwillige Über-Zwölf-Jährige, wobei die Entscheidung mit den Eltern und dem Arzt abzusprechen sei, sagte er auf dem Tag der Industrie. Er wies zugleich Medienberichte zurück, wonach er der Ansicht sei, dass im Herbst und Winter trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen voraussichtlich nach wie vor Maßnahmen wie Maskenpflicht oder Wechselunterricht notwendig seien. Seine Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er denke, dass es möglich sein werde, den Unterricht nach der Sommerpause weitgehend ohne solche Not-Maßnahmen beginnen zu lassen.“

      https://www.n-tv.de/panorama/16-31-Trotz-Delta-Johnson-haelt-an-neuem-Freedom-Day-fest–article21626512.html

      Könnten Laschets Wahlkampf und sein Kumpel Streeck was damit zu tun haben?

      https://www.fr.de/wissen/hendrik-streeck-delta-variante-christian-drosten-corona-coronavirus-deutschland-90811409.html

      • Und egal, wer als Kanzler(in) das Rennen macht- auf die Wiedereinführung der Bundesnotbremse als letzte Möglichkeit, den Ländern bezüglich der auf Teufel komm raus offenen Schulen auf die Finger zu klopfen, brauchen wir nicht zu hoffen.

          • Super passend… Jeder Satz ein Treffer.
            „Dumme Ideen halten immer am längsten“ … sowas von wahr… 😉

  4. Reagiert man eigentlich in England auf die Ausbrüche an den Schulen? Gibt es irgendwelche Maßnahmen, die im schulischen Bereich getroffen werden? Wenn nicht, dann erwarte ich hier erst recht keinen Handlungsbedarf.

    • In Israel reagiert man jedenfalls so:

      „Als Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen unter Schülern, empfiehlt die israelische Regierung nun alle Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren zu impfen. Zuvor hatten sich Experten eher zurückhaltend zur Impfung von Kindern geäußert: Schwere Verläufe unter Kindern und Jugendlichen seien selten, vielen Eltern schien das Risiko unbekannter Nebenwirkungen der Impfung größer. Der Anteil der geimpften Kinder und Jugendliche lag vor dem landesweiten Ausbruch bei lediglich vier Prozent.
      Eine breit angelegte Kampagne soll nun den Anteil der geimpften Kinder und Jugendlichen erhöhen. In den vergangenen Tagen habe sich die Zahl der Impfterminbuchungen vervielfacht, heißt es von den zuständigen Krankenkassen.
      „Wenn wir es schaffen, die Impfung der Kinder in den Sommerferien zügig voranzutreiben, haben wir gute Chancen, dass die Schulen im September wieder normal öffnen können“, sagt Tzachi Grossman, Vorsitzender der Vereinigung der Kinderärzte. Ohne Impfung der Kinder hingegen werde man nicht zum Alltag zurückkehren können, ist er überzeugt.“

      https://www.focus.de/gesundheit/news/land-kaempft-gegen-steigende-zahlen-neuer-ausbruch-in-israel-schueler-und-geimpfte-infizieren-sich-mit-delta-variante_id_13434090.html

      Aber davon sind wir ja weit entfernt. Von der Stiko keine Impfempfehlung für Kinder, sowieso zu wenig Impfstoff. In Israel sind mehr als 55 % der Bevölkerung vollständig geimpft. Auch davon sind wir weit entfernt. Und selbst doppelt Geimpfte infizieren sich: 40 bis 50% der Neuinfektionen betreffen doppelt Geimpfte.

      Handlungsbedarf? Ich denke, ja.

  5. Eine logische Reaktion von Frau Ernst wäre, Herrn Spahn mit Argumenten zu widersprechen. Nur leider hat sie keine, denn es gibt keine. Kann man bei Gewitter eigentlich die Fenster weit aufmachen?

  6. Herr Spahn ist doch schon brav zurückgerudert.
    Und die Wissenschaft flankiert auch dienstbar und laut- Leopoldina, Ffm…
    Es wird gehen wie im letzten Jahr.

  7. Ah ja, zum Glück hat Hr. Spahn schon ein Einsehen, denn nun ist der Plan wieder sicher und alles ist gut.
    Zweifel? Nein, nicht doch – Zweifel kann man das schon gar nicht mehr nennen.

  8. „Versagen des Bundes in der Corona-Krise sollten Kinder nicht ausbaden
    Bildungsminister Helmut Holter kritisiert die Politik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der sich für eine Fortführung von Maskenpflicht und Wechselunterricht aussprach.“

    https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/thueringens-bildungsminister-versagen-des-bundes-in-der-corona-krise-sollten-kinder-nicht-ausbaden-id232590521.html

    Ich frage mich, was das Thüringer Kultusministerium zu verantworten hat. Nichts? Ohne die Bundesnotbremse wären wir bis sonstwann bei höchsten Inzidenzen in die Schule gegangen. Maskenpflicht im Unterricht wurde, im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern, erst im Februar eingeführt. Gestartet sind wir im Januar mit den Abschlussklassen ohne Maskenpflicht, Abstand, Tests oder Impfung bei einer Inzidenz von knapp 500.
    Die Entscheidung über Schulschließung bei einer Inzidenz von über 200 wurde dann später an die Landkreise und kreisfreien Städte übertragen, was prompt zur Folge hatte, dass Schließungen wieder rückgängig gemacht wurden. Und so weiter.
    Jetzt mit dem Finger auf Spahn zu zeigen, ist wohl etwas scheinheilig. Maskenpflicht ist ja bei uns auch schon erledigt, Klassenfahrten wieder erlaubt… Delta wird sich freuen.

    Achso, Spahn ist ja ohnehin schon wieder zurückgerudert und sei missverstanden worden.

  9. Alle wissen, dass die Pandemie im nächsten Schuljahr nicht zu Ende sein wird.

    Spahn hat die Realität aufgezeigt.

    Ernst kennt auch die Realität, will sie aber nicht beim Namen nennen. Sie hofft auf gutgläubige Wähler*innen und macht Wahlkampf. Außerdem hat sie nach wie vor keine Lust, etwas für Schule zu tun: zu teuer, zu schwerfällige Strukturen, kein tatsächliches Interesse an Jugend. Hauptsache selbst rechtlich abgesichert.

    Wenn Kinder und Jugendliche angeblich so wichtig wären, wie bei den Lockerungsforderungen wortgewaltig angeführt, warum unternehmen Ernst und Co. dann nichts für diese Bevölkerungsgruppe:

    stattdessen – keine Impfstoffforschung, keine Impfstoffbeschaffung, keine Luftfilter, kein Plexiglas, keine kostenlosen FFP-2-Masken, keine kleineren Lerngruppen.

    Nichts.

    Nach wie vor bleibt den an Schule tatsächlich Beteiligten (Lehrkräfte, SuS, weitere Pädagogen, Eltern) nur beten und hoffen. Die KuMis sitzen derweil doppelt geimpft mit Zugriff auf Luftfilter und FFP-2-Maske im Einzelbüro.

  10. Hier möchte ich ganz einfach mal einfügen, dass in England maskenfreier Präsenzunterricht stattfindet trotz Delta. Es werden keinerlei Maßnahmen ergriffen. Diese Hysterie hierzulande ist unglaublich. In den meisten europäischen Ländern war in diesem Jahr Präsenzunterricht ohne Schulschließung. In den meisten Ländern bis 12 Jahren maskenfrei. Ich sage es mal so: Die schaffen das!

    • „In den meisten europäischen Ländern war in diesem Jahr Präsenzunterricht ohne Schulschließung.“
      Bitte belegen. Welches Land meinen sie? Wir haben 47 Länder auf dem europäischen Kontinent und ich kenne keines, wo es keine Schulschließungen gab. Selbst Frankreich, das trotz einer hohen Todesrate die Schulen lange aufhielt, musste seine Institutionen vorrübergehend schließen.

    • „Die schaffen das“

      Schauen wir hinterher mal, was die betreffenden Ländern mit den LongCovid-Kindern machen.

      Das hat nichts mit „schaffen“ zu tun, das ist schlichtweg leichtsinnig.

      Außerdem sollte man bei solchen Vergleichen IMMER berücksichtigen, ob die fraglichen Länder eine Schulpräsenzpflicht haben. Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob die Eltern entscheiden, ob sie für ihr Kind das LongCovid-Risiko eingehen oder ob irgendein KM das in seinem sicheren Büro entscheidet.

      Solange die Teilnahme freiwillig ist, kann man auf beliebige Maßnahmen verzichten – die Leute werden dann mit den Füßen abstimmen. Sobald Zwang im Spiel ist, muss man auf maximale Sicherheit setzen oder den Zwang aussetzen.

    • #Neu1#…es geht darum, dass die Kinder ein Recht auf Gesundheit, schon allein, da es im Grundgesetz verankert ist, haben.
      Es kann eben nicht sein, dass die KuMis die Entscheidung über Gesundheit oder Durchseuchung treffen dürfen.
      In vielen anderen Ländern Europas besteht keine Schulpflicht, sondern Bildungspflicht, sodass kein Kind zur Präsenz in einer Schule „gezwungen“ ist.
      Wenn ein Kind das Virus aus der Schule eventuell auch unbemerkt, mit nach Hause bringt, die Eltern oder andere Familienmitglieder, die nicht geimpft sind, ansteckt, dann haben wir das Virus noch ewig und werden es nicht mehr los. Und genau das ist es, was ich mir wünsche, Bildungspflicht statt Schulpflicht und über die Gesundheit entscheiden die Eltern und nicht die KuMis.

  11. Ich sag‘ mal so, geschafft haben sie, dass in GB die Infektionen wieder auf dem Niveau von Februar 21 sind, nachdem sie zwischenzeitlich auf unsere jetztige Inzidenz in D gesunken waren. Hysterisch ist die Reaktion all der wissenschaftsfeindlichen PLURV Vertreter!

  12. „Die schaffen das!“

    Und wie viele haben es nicht geschafft?
    Haben ihr Leben vorzeitig beendet oder quälen sich mit Langzeitcovid?
    Dieser Satz zeigt eindeutig welche empathischen Fähigkeiten in diesem Menschen vorhanden sind.

    Ich, ich, ich – was anderes? Neeeeee, nur ich

  13. Das muss man sich mal vor Augen halten. Ich bin kein Fan von Spahn. Aber hier versucht er darauf vorzubereiten was kommen könnte. Und schon meldet die Frau von Olaf Scholz nämlich die KMK Präsidentin Britta Ernst sich zu Wort. Unmöglich. Die ist genau so fehl am Platz wie ihre Vorgängerin. Kinder und Jugendliche können ruhig alle am Virus erkranken.

  14. Man weiß, nach wie vor, herzlich wenig über diesen Virus. Was er wie wann wo bei wem anrichtet mit oder ohne Symptome aber Hauptsache mal raus hauen, dass man nicht vom alten eingetretenen weg abweichen wird müssen.

    Gute Glaskugel oder pure Arroganz.

    Bin ja jetzt schon gespannt wann wieder Ausgangs- und Reise- und sonstige Einschränkungen kommen, aber schön brav weiter zur Schule zwingen…

    Gibt eigentlich, rein logisch betrachtet, nur zwei Versionen.

    A) covid ist gar nicht so wild wie man immer brüllt und man zieht den Spaß jetzt einfach weiter durch um sich nicht total lächerlich zu machen

    B) die in der KM und Politik allgemein sind wirklich grenzdebil durch die Bank

    Finde beide Optionen mehr als gespenstisch…

  15. Egal wer das von diesen „Persoenlichkeiten“ aus den Kultusministerien ist, alle zusammen labern nur Unsinn!!!!
    Der Schutz der Gesundheit liegt denen sicher nicht am Herzen, sonst haetten DIE!!!! schon laengst etwas unternommen und Filteranlagen ohne lange Antragspruefung installiert.

    Hauptsache den eigenen A… sch retten!!! in Bezug auf Gesundheit und Position, PFUI!!!!

  16. Nachdem klar ist, dass der kleine Covid doch die Schule besucht, hoffen die KultusministerInnen eben, dass er sich auch an die Beschlüsse der KMK hält!

      • Mein Name ist Ernst. Britta Ernst. Und wenn ich sage: nach den Sommerferien ist Präsenz, dann ist das so. Und jetzt machen Sie mir bitte eine Erdbeermilch. Geschüttelt, nicht gerührt!
        Ernster kann ich die Frau Ernst nicht mehr nehmen 😉

  17. „Den Preis für geöffnete Schulen zahlen Ungeimpfte“ : Was in den Ferien für normalen und risikoarmen Unterricht getan werden muss
    Aus Vorsicht vor Delta: Virologin Jana Schroeder fordert, sich auf halbierte Klassen und Maskenpflicht auch nach den Ferien vorzubereiten.“

    Diese Warnungen und Hinweise werden wohl wieder ignoriert werden. Bis es zu spät ist.

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