„Nicht mehr kontrollierbares Infektionsgeschehen“: Kultusministerium schließt Gymnasium

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LÖBAU. Gesundheitsamt und sächsisches Kultusministerium haben die Schließung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Löbau angeordnet. Anlass ist laut Schulleitung ein „nicht mehr kontrollierbares Corona-Infektionsgeschehen“, wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet. Deshalb wechseln nun außer den 12. Klassen alle in den Distanzunterricht. Befristet ist diese Maßnahme bis 17. Oktober und damit bis zu den Herbstferien. Auch an einem anderen Gymnasium im Kreis seien in dieser Woche mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt worden.

Aktuell: Zwei weitere Schulen in Sachsen geschlossen.

Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus. Illustration: Shutterstock

„Bereits in der letzten Woche gab es gehäuft Infektionen, die zu Quarantänen von Jahrgangsstufen und Anordnungen häuslicher Lernzeit in einer Klasse führten“, so heißt es auf der Homepage des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Datum vom 7. Oktober.

„Mehrere Klassen standen unter dem Beobachtungsstatus und es wurden dreimal in der Woche Tests durchgeführt. In dieser Woche war eine nochmals zunehmende Dynamik mit vielen Infektionen und Verdachtsfällen in allen Klassenstufen festzustellen. Die Jahrgangsstufe 11 und eine weitere Klasse befanden sich seit gestern in häuslicher Lernzeit. Viele Schülerinnen und Schüler mit Symptomen wurden durch die Familien abgemeldet. Heute gab es erneut positive Testergebnisse in der Schule und in den Familien, so dass das Gesundheitsamt Görlitz die Schließung der Schule empfohlen und das Kultusministerium nun die häusliche Lernzeit angeordnet hat.“ News4teachers

Aktuell: Zwei weitere Schulen in Sachsen geschlossen.

KMK-Präsidentin: Schul-Ausbrüche und hohe Inzidenzen unter Kindern sind „für uns einfach nicht besorgniserregend“

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54 KOMMENTARE

  1. Häusliche Lernzeit – ist das ein neuer Begriff um nicht das böse Wort „Distanzunterricht“ verwenden zu müssen?

    Und warum eigentlich, wo sich doch die Kinder gar nicht untereinander anstecken, wie die KMK uns immer wieder versichert?

    Gute Besserung allen zwangsdurchseuchten Kindern.

    • Neiiiin, Sie ham das böse Wort mit „Dis ….“ gesagt!
      Weg damit, raus aus meinem Gedächtnis, fort!
      Jetzt muss ich mich schnell ablenken mit hässlicher Lernzeit.

    • Nein, das ist kein neues Wort. In Sachsen hieß es die ganze Zeit schon häusliche Lernzeit und das war im Fall meiner Tochter auch richtig so, denn Distanz- „Unterricht“ gab es nicht.

  2. Moment mal…hat Frau Ernst gerade erst gesagt, dass eine höhere Infektionsquote nich gleichzusetzen sei mit einer steigenden Zahl an schweren Erkrankungen?

    Dann ist diese Entscheidung, die gesamt Schule zu schließen , überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Man hätte doch wenigsten abwarten und weiter beobachten können (das können KuMis besonders gut – liegt quasi in der DNA ihres Jobs) ob und in welchem Maße und mit welcher Dynamik es evtl zu schweren Verläufen kommt.
    Die „Lernzeit daheim“ ist Gott-sei-Dank was völlig anderes und vielviel besser als Distanzunterricht, der ja leider völlig untauglich ist.

    Na, da wird sich der Betreffende Landrat wohl einiges an Vorwürfen anhören müssen, evtl sogar mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt werden wegen seiner völlig unverantwortlichen Entscheidung.
    Die KMK hat vielleicht sogar schon ein Assassinenkommando losgeschickt, um solch ungebührliches Amtsverhalten entgehen des Dogmas ihrer Institution und Expertise an den Tag zu legen.
    HeiligsBlechle…wo kommen wir denn sonst hin?

    • @Andre Hog

      „Die „Lernzeit daheim“ ist Gott-sei-Dank was völlig anderes und vielviel besser als Distanzunterricht, der ja leider völlig untauglich ist.“

      „Lernzeit daheim“ klingt nicht umsonst auch schon so herbstlich-harmonisch-kuschelig!
      Da macht man sich einen heißen Tee, dreht Zuhause die Heizung an – YEEEEEHA! – und lernt fleißig und intrinsisch motiviert.
      Und das ist dann echt gar kein Vergleich zum blöden Distanzunterricht, denn der macht ja irgendwie nur voll krank und ist gar nicht gut.
      „Lernzeit daheim“ – da vergisst man sogar die erst und ausschließlich durch den Distanzunterricht entstandenen psychischen Erkrankungen und Adipositas (letztere verringert sich, wenn man ausschließlich Tee zu sich nimmt).
      (Ironie – falls nicht gewünscht – einfach beim nächsten Lüften entsorgen.)

      • Hmmm, sind deshalb die skandinavischen Schulen besser als unsere, weil die das Konzept „Hygge“ quasi erfunden haben???

        Dort verbinden die Menschen mit dem Adjektiv „hyggelig“ was sehr schönes und entspanntes, während man bei uns eher „hügelig“ versteht, was für Menschen mit Radfahrermentalität (nach oben buckeln – nach unten treten) eher anstrengend erscheint.
        Das würde einiges erklären….

      • Ahoi Pit 2020,
        ich lüfte den Kutter wie wild, aber die Ironie verharrt zäh und klebrig an allem, was man anfassen und auffassen mag :o) … so muss das wohl!

        • @Dil Uhlenspiegel

          Ja, das war ja auch extra nachhaltige Ironie … überdauert mehr als nur 1 Lüftungspause (streng nach KMK-Anleitung) und kann immer wieder verwendet oder auch mal in den Nebenraum ausgeliehen werden.

  3. Es ist so müßig und ermüdend, diesen KMK-Müll immer wieder zu hören.

    Wann begreifen diese Leute endlich, dass wir, um denn komplexen Ansprüchen und Herausforderungen dieser Zeit gerecht zu werden, ein ebensolches dynamisches, situationsbezogenes Schulsystem brauchen.

    Kommt endlich im 21. Jahrhundert an! Denkt über den Tellerrand und erkennt, dass alles seinen Preis hat!

    Dann würdet ihr erkennen: Die Grundgesamtheit der Schulen in Deutschland brauchen keine Stolpersteine auf Landesebene mehr! Dieses Element kann eliminiert werden; die Leitlinien können auf Bundesebene erarbeitet werden; den Rest machen die Schulen zusammen mit den lokalen Trägern.

    Verantwortung wird über den Einzelfall definiert. Das war schon immer so und wird sich auch nicht durch warme Sprüche und Empfehlungen ändern.

    Die Politik instrumentalisiert die Bildung auf unmoralische Weise. Wer heute laut nach Präsenz schreit und dabei die Situation vor Ort vernachlässigt, steht für Ignoranz in seiner gewissenlosesten Form. Kein Detail interessiert, kein Einzelschicksal, kein Schaden – nur populistische Phrasen. Wer braucht so etwas in einer Demokratie?

    • Liebe Susi, volle Zustimmung.

      Ich denke nach den Erfahrungen der letzten anderthalb Jahren mit dem Föderalismus im Bildungsbereich , dass wir definitiv mit einer Abschaffung desselben allen Beteiligten an der Basis einen Riesengefallen tun könnten.
      Für die überflüssigen Kultuskasper in den 16 Ländern findet sich bestimmt eine Verwendung, die ihrer Qualifikation entspricht. ( hier darf sich jede(r) gemäß des eigenen Wut-Grades was Schöönes ausdenken)

  4. Meine sind weiterhin zu Hause, wir warten auf Impfung unter 12 Jahre, bekommen dieses Schuljahr tropfenweise Unterlagen, aber gut, egal, wir schaffen es. Meine Kinder sind in Sicherheit.

    • Das freut mich für Sie und Ihre Lieben. Das ist in NRW nicht denkbar. Hier wird einem direkt gedroht mit Schulamt und Bussgeldern etc…

  5. Es ist immer die KMK die den Mist baut in den Schulen. Das sitzen anscheinend ehemalige Ärzte, Virologen und Wissenschaftler mit drin. Selbst wenn Jugendliche nicht so stark betroffen sind, sind sie doch ansteckend. Und sie können auch von Long Covid betroffen sein.

  6. Ich muss mich korrigieren.

    Bis auf zwei super engagierte Lehrerinnen, den Rest scheint es sich dazu entschlossen, meine Töchter im Stich zu lassen. Grundschule dagegen klappt es dieses Jahr mit neuer Lehrerin wesentlich besser.

    Tja, Menschfaktor. Traurig. Irgendwann schriebe ich ein Roman. Ich muss.

    • In BW und BY ist die Möglichkeit, freiwillig Distanzunterricht zu machen, aufgehoben, es herrscht Präsenzpflicht.
      Die Lehrer sind im Präsenzunterricht, dort versorgen sie die Schüler. Sollen sie Ihrer Meinung nach Doppelschichten machen und ihre Kinder nachmittags ab halb 4 nochmal im Fernlernen unterrichten? Vieles geht nicht über Arbeitsblätter.

      • Wenn die Kinder Zuhause sind, dann muss man sich auch darum kümmern, dass man die Arbeitsmaterialien ranbekommt.
        Von den Lehrern noch verlangen, dass diese neben dem Präsenzunterricht dann in ihrer Freizeit noch Arbeitsmaterialien für die Zuhause-Kinder zur Verfügung stellen, ist nicht so schön.
        Es hat auch jeder mal Feierabend.

        • Gut, dass so solidarisch auch nicht andere Berufssparten denken. Krankenpfleger/innen .. Ärzte … Das sollte man vielleicht nächstes Mal bei der Berufswahl bedenken … (vom Digitalunterricht abgesehen.. 😉

          • Tatsächlich haben auch Ärztinnen und Krankenpfleger feste Arbeitszeiten. Ich erwarte von denen auch nicht, dass sie nach Feierabend noch bei meinem pflegebedürftigen Vater vorbeischauen.

  7. Wann lernen die Amtsträger, Behördenmitarbeiter und andere willfährige Staatsdiener endlich, das positive Tests, egal ob Antigen oder PCR, zuerst einmal gar nichts über eine Infektion aussagen.

    Und wenn die Kinder und Jugendlichen in dieser Jahreszeit mal ein paar Erkältungssymptome haben, war das in der normalen Vergangenheit noch nie ein Grund für Massen-Quarantäne, Absonderung und Schulschließungen.

    Es wird langsam Zeit die Panik abzuschütteln, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wieder zur Normalität zurückzukehren. Oder sollen wir auf ewig in der Angst- und Maßnahmenspirale verharren?

      • 85 Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre….BUNDESWEIT…..in 18 Monaten. Und was wissen wir von etwaigen Vorerkrankungen? Aus dem Artikel nichts.

        Wieviel Kinder lagen in den letzten 18 Monaten wg. Unfällen, Krebs, nach Operationen usw. auf der Intensivstation?

        Wieviel Kinder liegen aktuell wegen anderer Infektionen (z.B. RSV) auf ITS, weil die Hygiene-Maßnahmen wie Masken, Isolation usw. ihr Immunsystem geschwächt haben? Die Fachgesellschaften berichten gerade, dass die doppelte Anzahl von Kindern im Vergleich zum Jahr 2019 mit diesen Infektionen hospitalisiert ist. Und diese Infektionen sind gerade für Kinder signifikant gefährlicher als eine Infektion mit SARS-CoV-2.

        Im konkreten Artikel geht es um Löbau im Kreis Görlitz. Dort gab es in der gesamten Zeit seit März 2020 in der Altersgruppe bis 34 Jahre keine Sterbefälle an oder mit SARS-CoV-2 (Quelle: RKI). Aktuell liegen im ganzen Landkreis mit über 200.000 Einwohnern 5 Personen auf ITS mit einem pos. Test, nicht unbedingt kausal wg. Covid-19.

        Der aktuelle Anteil der Altersgruppe 0 bis 17 Jahre an den ITS-Patienten in Deutschland liegt bei 1% (Quelle: https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur). Bezogen auf die 5 Personen im Kreis Görlitz auf ITS heisst das was? Einfach mal nachrechnen.

        Fazit: Es gibt keinen sachlich nachvollziehbaren Grund für diese panische Überreaktion der Behörden in Löbau.

        • @SachlicherDiskurs

          „Wieviel Kinder lagen in den letzten 18 Monaten wg. Unfällen, Krebs, nach Operationen usw. auf der Intensivstation?“

          Jetzt bin ich schon in Klausur gegangen zwecks sachlichem Diskurs mit mir selbst, aber leider verstehe ich – ohne Ihre Einhilfe – Folgendes nicht:
          Wie ansteckend sind
          a) Unfälle
          b) Krebs
          c) Operationen und die Zeit danach?
          Möchten Sie lösen?

          • Die Diskussion drehte sich bis zu Ihrem Einwand um die Auswirkungen auf die Kinder selbst, sprich das individuelle Risiko der Betroffenen für eine Hospitalisierung. Da Sie mit Ihrer Frage auf einen anderen Aspekt ausweichen, gehe ich davon aus, dass Sie das Argument selbst nicht entkräften können.

            Lassen Sie mich aber im Hinblick auf Ihre Frage ein paar wenige Gegenfragen stellen, die Sie sich selbst mit ein wenig Recherche leicht beantworten können:
            a) Wie ansteckend sind asymptomatische Kinder mit einem positiven Antigen- der PCR-Test?
            b) Wie groß ist das Risiko einer Übertragung auf andere Personen?
            c) Wie hoch ist das Risiko einer Erkrankung für diese Personen?
            d) Wie hoch ist das Risiko einer Hospitalisierung bei Erkrankung?

            All diese Fragen insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Impfquote, plus die Anzahl der bereits natürlich immunisierten Menschen in der Bevölkerung. Ein kurzer Blick aktuell nach Dänemark liefert eine eindrückliche Vergleichsbasis.

          • @ SachlicherDiskurs 11. Oktober 2021 um 14:26

            „Lassen Sie mich aber im Hinblick auf Ihre Frage ein paar wenige Gegenfragen stellen“
            Bis hierhin habe ich gelesen. „Gegenfragen“ … welch überaus geschickte Strategie! Ist bestimmt neu.
            Na ja, vielen Dank.
            Auf Wiedersehen.

    • Ein sachlicher Diskurs – sicher?

      „dass positive Tests, egal ob Antigen oder PCR, zuerst einmal gar nichts über eine Infektion aussagen.“
      – Für den Betroffenen, ok, könnte man wohl so ganz grob und stark vereinfachend noch behaupten; nicht aber für sein Umfeld und deren Infektionsrisiko.

      „Erkältungssymptome haben, war das in der normalen Vergangenheit noch nie ein Grund für Massen-Quarantäne, Absonderung und Schulschließungen.“
      – Voll ins Schwarze: In der normalen Vergangenheit; nicht in Epi- oder Pandemien, z.B. der Spanischen Grippe.

      „den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wieder zur Normalität zurückzukehren. Oder sollen wir auf ewig in der Angst- und Maßnahmenspirale verharren?“
      – Mein meines Wissens gesunder Verstand kommt aber zu ganz anderen Ergebnissen, um wieder Normalität zu erreichen, als einfach zu jubilieren:
      ist schon alles prima jetzt,
      die Anderen sind angstbesetzt.

      • Ein positiver Test sagt nichts über eine Infektion aus und noch viel weniger über die Infektiosität des Getesteten für sein Umfeld, da in dieser Beziehung noch zahlreiche weitere Faktoren zum Tragen kommen. Insofern ist der pos. Test für das Umfeld medizinisch noch weniger relevant als für die getestete Person selbst. Darum raten mittlerweile ja auch zahlreiche medizinische Fachgesellschaften von anlasslosen Tests ab. Und auch die WHO hat bereits im Januar 2021 in ihren Testanweisungen klar festgelegt, dass ein positiver (PCR) Test ohne begleitende Symptomatik KEINE Aussage über Infektion und/oder Infektiosität zulässt. Leider wird das von unseren Behörden (RKI, BMG etc.) geflissentlich ignoriert. Wie zuverlässig diese Instanzen sind, haben die mittlerweile bekannt gewordenen „Manipulationen“ bei Intensivbettenbelegungen, Impfquote usw. ja deutlich gezeigt.

        In keiner saisonalen Influenza-Pandemie/-Epidemie gab es bisher solche Maßnahmen oder Schulschließungen. Die aktuelle Corona-Pandemie ist mit der spanischen Grippe ebenso wenig zu vergleichen wie mit Ebola. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich 😉

        Und ja, das mit dem gesunden Menschenverstand ist so eine Sache….Abhängig vom Blickwinkel kann man da durchaus zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Das sei auch jedem zugestanden. Wenn man aber bei SARS-CoV-2 den Vergleich zur spanischen Grippe anstellt, wäre es ggf. nicht schlecht, den eigenen Blickwinkel noch einmal auch anhand der historischen Gegebenheiten, aktueller Analysen des historischen Geschehens etc. zu überprüfen. Diese Beispiel wird nur allzu gerne von den Leitmedien zur Aufrechterhaltung des Alarmzustandes missbraucht, wie auch die mittlerweile als kontextueller Fake entlarvten „Bilder aus Bergamo“.

        • @SachlicherDiskurs

          „Wieviel Kinder lagen in den letzten 18 Monaten wg. Unfällen, Krebs, nach Operationen usw. auf der Intensivstation?“

          Jetzt bin ich schon in Klausur gegangen zwecks sachlichem Diskurs mit mir selbst, aber leider verstehe ich – ohne Ihre Einhilfe – Folgendes nicht:
          Wie ansteckend sind
          a) Unfälle
          b) Krebs
          c) Operationen und die Zeit danach?
          Möchten Sie lösen?

          • DAS sollte eigentlich unter
            SachlicherDiskurs 10. Oktober 2021 um 11:38
            stehen. (Schlimmstenfalls taucht es doppelt auf.)

        • @SachlicherDiskurs 10. Oktober 2021 um 12:06

          „missbraucht, wie auch die mittlerweile als kontextueller Fake entlarvten „Bilder aus Bergamo“.“

          WIE?
          Echt jetzt?
          Waren die Leichen gespielt von Schauspielern, die während des ersten Lockdowns kein anderes Engagement gefunden haben?
          Bitte verlinken Sie uns unbedingt den Fakten-Check!
          Vielen Dank.

          • Aber sehr gerne:
            1) Wie eine Foto-Legende entsteht
            https://www.br.de/kultur/wieso-das-foto-des-militaerkonvois-in-bergamo-fuer-corona-steht-100.html

            2) Dieses Foto zeigt keine Särge von Menschen, die in Italien durch das Coronavirus gestorben sind
            https://correctiv.org/faktencheck/2020/03/20/dieses-foto-zeigt-keine-saerge-von-menschen-die-in-italien-durch-das-coronavirus-gestorben-sind/

            Sorry, ich war davon ausgegangen, dass Sie sich über die Hintergründe der Vorgänge in Bergamo, New York usw. sachlich informiert hätten.

          • @ SachlicherDiskurs 11. Oktober 2021 um 14:37
            zu 1)
            Potztausend! „Wie eine Foto-Legende entsteht“
            Da ich nach Monaten erst heute morgen aus meiner Lehrer-Höhle gekrochen bin (Sind die Schulen eigentlich wieder auf?) und erst einmal einen Bären (Gar nicht leicht zu finden, die Dinger!) erwürgen musste, um an ein frisches Fell zu kommen, hatte ich noch keine Gelegenheit mich über so etwas zu informieren … „Foto-Legenden“! Was es nicht alles mittlerweile gibt! Verrückt!
            zu 2)
            Auch das ist sehr interessant, und natürlich (vgl. oben) völlig neu für mich.
            Doch, bitte glauben Sie mir. Ohne Sie hätte ich doch was falsches geglaubt.

            So, dann mal zurück zu meiner Frage ( Pit 2020 10. Oktober 2021 um 14:20), die da lautete:
            „Waren die Leichen gespielt von Schauspielern, die während des ersten Lockdowns kein anderes Engagement gefunden haben?“

          • Keine Ahnung, ob es auch PCR-Tests für Alkohol gibt. Wenn Sie einen gefunden haben, lassen Sie es mich wissen.

            Schön wäre es aber, wenn Sie sich zuerst einmal über Funktionsweise, Rahmenbedingungen, Einsatzgebiete, Validierungsprozesse etc. von Antigen- und PCR-Tests informieren.

        • Spanische Grippe ist sehr wohl mit covid19 zu vergleichen. Es gab jede Menge Tote weltweit und jede Menge Lockdowns.

          Es gab mindestens drei Wellen und einige Mutationen der spanischen Grippe, die über die Menschen rollte.

          Das zu negieren zeigt nicht von viel Sachverstand, bzw. zeugt von defizitären Wissen über die spanische Grippe.

          Aber der gewählte Name ist schick, allerdings bin ich mit meinem um einiges ehrlicher.

          • Stimmt, Sie machen ihrem Namen alle Ehre. Aber nicht der der am lautesten brüllt hat auch recht.

            „Spanische Grippe ist sehr wohl mit covid19 zu vergleichen. Es gab jede Menge Tote weltweit und jede Menge Lockdowns.“
            Damit belegen Sie, dass die Maßnahmen in einigen Punkten vergleichbar waren, nicht aber die Erkrankung selbst. Vielmehr zeigt das, dass wir seit 100 Jahren wohl nichts dazugelernt haben, oder?
            Im Übrigen beinhalteten die internationalen (WHO) und nationalen Pandemiepläne vor Corona nie entsprechende Maßnahmen wie Lockdowns etc..

            Die ökonomischen, gesundheitlichen, sozialen und medizinischen Rahmenbedingungen waren zum Ende des 1. Weltkrieges doch völlig anders als heute und gar nicht vergleichbar. Ich darf Sie da sicher zitieren „Das zu negieren zeigt nicht von viel Sachverstand, bzw. zeugt von defizitären Wissen“.

            Nur weil ein Virus mutiert und es mutmaßlich mehrere Wellen gibt, macht das die Spanische Grippe noch lange nicht vergleichbar mit Corona. Hier ist, insbesondere im Hinblick auf die Infektionssterblichkeit, viel eher ein Vergleich mit der saisonalen Influenza, die immer noch schlimm genug ist, zutreffend. Dies hat die WHO mittlerweile, ebenso wie selbst hierzulande bekannte Epidemiologen (z.B. Prof. Klaus Stöhr), offiziell so bestätigt.

            Unterm Strich bleibt daher zu konstatieren, dass der unpassende Vergleich mit der Spanischen Grippe eigentlich nur dem Zweck dient, mittels der dieser Pandemie zugeschriebenen hohen Todeszahlen, Angst zu schüren.

            Sobald Sie sich entscheiden, weniger Ihrem Namen Ehre zu machen, könnten Sie noch mit einem wahren Erkenntnisgewinn belohnt werden.

      • @Dil: Zu welchen Erkenntnissen kommt denn ihr gesunder Menschenverstand und welche Voraussetzung sehen Sie als notwendig an, damit es Ihrer Meinung nach zurück zur Normalität kommen kann?

    • Ich berufe mich auch gerne auf den gesunden Menschenverstand, der mir aber komischerweise etwas anderes sagt. Sollte ich mich so verhört haben?

      • Durchaus möglich. Denn auch in dieser Hinsicht kann es aufgrund von äußeren und v.a. inneren Einflüssen zu einem Sender-Empfänger-Mißverständnis kommen. Fachleute sprechen dann u.a. vom „Expectation Bias“ oder auch von kognitiver Dissonanzreduktion.

        • Da steht aber nirgendwo,dassdie Militärfahrzeuge KEINE Coronatoten transportieren.Übrigens by the way,die Macht der Bilder wissen die Verharmloser auch umgekehrt für sich gern zu nutzen,siehe Fotos von sooooo traurigen Kindern mit Maske etc.

  8. Eine super Gelegenheit jetzt die Maskenpflicht in NRW zu beenden. Danke Frau Gebauer, dann haben wir wahrscheinlich bald das gleiche Los!

    • @Cathrin
      „Danke Frau Gebauer, dann haben wir wahrscheinlich bald das gleiche Los!“
      Wieso?
      Haben Sie auch schon so viele ( nachweisliche ) Fehlentscheidungen, Irrungen und Wirrungen zu verantworten und werden darum von Ihren Mitmenschen außerordentlich geschätzt?
      Müssen Sie auch um Ihren Job fürchten und darum, dass Sie einen gleichwertigen Posten nicht mehr finden werden?
      Kein Problem, es werden doch Lehrer gesucht!

  9. Rbb24: „Jugendliche in Berlin können ihren Schülerausweis auch in den Herbstferien als Corona-Testnachweis nutzen. Darauf hat die Senatsverwaltung für Bildung hingewiesen.
    So können sie z.B. Sport- oder Musikveranstaltungen besuchen, ohne extra einen Schnelltest machen zu müssen. Dies wird bislang so gehandhabt, weil Schüler während der Unterrichtszeit regelmäßig auf Corona getestet werden. Es soll nun auch in den Ferien gelten. Nach den Ferien soll dann zwei Wochen lang dreimal statt wie sonst zweimal wöchentlich auf Corona getestet werden.“ Das Virus ist in d. Hauptstadt intelligenter – es weiß, wann u. b. wem es wie lange eine Pause einlegen muss!

      • Bei uns konnten die Eltern vor den Ferien 5 kostenlose Selbsttests für ihre Kinder an der Schule bekommen. Sie wurden auf Antrag, auf dem die Eltern nur noch unterschreiben mussten, dem Kind mitgegeben. Eigentlich doch recht einfach!
        Trotzdem haben nur 5% der Eltern diese Chance genutzt.
        Alle Kinder gelten aber auch in den Ferien als getestet!

  10. Grundschule in Annweiler ist auch 2 Tage vor den herbstferien geschlossen worden.

    Auf der Liste der ADD nichts davon zu finden.

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