Polizeieinsatz an Schule – Schreckschuss-Pistole bei Schüler zu Hause entdeckt

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Ermittler haben im Zimmer eines 17-jährigen Schülers in Mittelfranken eine Schreckschusspistole samt Munition gefunden. Auch ein verbotenes Messer und mehrere Gramm Marihuana seien dort entdeckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Am Montag hatte ein anonymer Hinweis auf eine Schusswaffe zu einem größeren Polizeieinsatz an einer Mittelschule in Oberasbach (Landkreis Fürth) gesorgt. Bei der Durchsuchung hatten die Einsatzkräfte jedoch keine Waffe entdeckt.

Täuschend echt: eine Softair-Pistole. Foto: Siegfried Fries / pixelio.de
Schreckschusspistolen sind Nachbildungen echter Waffen (Symbolfoto). Foto: Siegfried Fries / pixelio.de

Die Schreckschusspistole zählt zu den sogenannten PTB-Waffen, die ab 18 Jahren frei verkäuflich sind. Für sie ist aber ein kleiner Waffenschein erforderlich.

Der Schüler geriet am Montagnachmittag ins Visier der Ermittler. Am Abend durchsuchten sie die Wohnung seiner Eltern. Sie beschlagnahmten die Waffen und das Marihuana. Die Polizei ermittelt gegen den Jugendlichen nun wegen möglicher Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Die Schulleitung schloss ihn vorübergehend von der Schule aus. dpa

 

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3 Kommentare
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dickebank
9 Monate zuvor

Da sind Messer natürlich besser. Bei Stichwaffen gibt es eben keine Anscheinswaffen …
eben mehr Sein als Schein.

Bela
9 Monate zuvor

Wo soll das bitte hinführen? Bald rennen alle LuL nur noch mit schuss- und stichfesten Westen durch die Schule…

Hans Georg Müller
8 Monate zuvor

„Symbolfoto“ gut und schön.

Aber auf dem Bild findet man eine Kinderpistole / Spielzeugpistole. Bisschen mehr Mühe kann man sich doch schon machen…

Meine Schulzeit ist 25 Jahre her. „Damals“ war es ehrlich gesagt auch nicht besser.