Das Schweigen der Eltern: Warum so viele die Durchseuchung der Kitas und Schulen scheinbar widerspruchslos hinnehmen

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BERLIN. Durch die Kitas und Schulen rollt die Omikron-Welle fast ungebremst – aber die Politik scheint sich dafür nicht zu interessieren. Der Bund-Länder-Gipfel vergangene Woche hat kein Wort über die aktuelle Lage in den Bildungseinrichtungen verloren, ohne dass sich dagegen ein nennenswerter Widerstand regen würde. Wie kann es sein, dass Eltern die Durchseuchung ihrer Kinder scheinbar widerspruchslos hinnehmen? Zwei aktuelle Umfragen lassen eine Mischung aus Wut und Resignation bei vielen Müttern und Vätern erkennen.

Viele Eltern betrachten die Situation in den Kitas und Schulen mit großer Sorge. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Ende Januar hat die Berliner Bildungsverwaltung die Präsenzpflicht an Schulen temporär bis zum 28. Februar ausgesetzt. Unlängst wurde erhoben, wie viele Eltern beziehungsweise Schülerinnen und Schüler tatsächlich von der Freiheit, zu Hause bleiben zu können, Gebrauch machen. Die Ergebnisse: Demnach nahmen an allen öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt 95,31 Prozent der Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teil – und an den allgemeinbildenden öffentlichen Schulen waren es sogar 96, 73 Prozent aller Schülerinnen und Schüler.

Das bedeutet: Lediglich 4,69 Prozent der Schülerinnen und Schüler machen von der Aussetzung der Präsenzpflicht Gebrauch, an den allgemeinbildenden öffentlichen Schulen sind es sogar nur 3,27 Prozent. Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) meint: „Es ist gut, dass die allermeisten Schülerinnen und Schüler weiter am Präsenzunterricht teilnehmen. Der unmittelbare persönliche Bezug zur Lehrkraft und zu den Mitschülerinnen und Mitschülern im Präsenzunterricht ist durch nichts zu ersetzen.“ Das Infektionsrisiko, dem die Schülerinnen und Schüler in der Schule ausgesetzt sind – zeitweilig war die Kinder-Inzidenz in Berlin auf knapp 4.000 angestiegen –, erwähnt sie nicht.

Wieso laufen Eltern gegen die laufende Durchseuchung der Kinder in Deutschland nicht Sturm?

Wie ist es möglich, dass Eltern ihre Kinder freiwillig in den Massenbetrieb Schule schicken, obwohl sie sich dort mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Virus infizieren, das in Einzelfällen auch bei jungen Menschen schwere Erkrankungen hervorruft – und das zudem im Verdacht steht, langfristige Schäden zu verursachen? Warum lassen Eltern es der Politik durchgehen, Kinder in einer Pandemie weitgehend schutzlos in vollbesetzte Schulbusse und Klassenräume zu pferchen, um so Ansteckungsquoten unter Schülerinnen und Schüler auf regional bis zu zehn Prozent zu treiben – in nur einer Woche? Kurz: Wieso laufen Eltern gegen die laufende Durchseuchung der Kinder in Deutschland nicht Sturm?

Aktuelle Umfrage-Ergebnisse lassen erkennen, dass Eltern die aktuelle Situation durchaus mit großen Sorgen betrachten. Viele sind wütend – und durchaus unzufrieden mit Politikern, die die Schüler und ihre Familien im Stich lassen. Viele resignieren allerdings auch vor einer Situation, in der eine Ansteckung fast unausweichlich erscheint und in der politisch wenig zu erreichen ist. Schließlich tritt keine einzige der Regierungsparteien in den Bundesländern – von der Linken bis zur CDU – für umfassenden Corona-Schutz in Kitas und Schulen ein.

Wie wenig zufrieden Eltern damit sind, macht eine aktuelle Erhebung in Nordrhein-Westfalen deutlich. Drei Monate vor der Landtagswahl dort ist die Unzufriedenheit mit der Schulpolitik in NRW groß. Drei Viertel der Menschen im größten deutschen Bundesland sind derzeit weniger oder gar nicht mit der Corona-Politik von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) zufrieden. Das geht aus der Umfrage „NRW-Check“ hervor, die das Institut Forsa im Auftrag der „Westdeutschen Zeitung“ sowie 38 weiterer Zeitungstitel im Land erhoben hat.

Bei der Anhängerschaft von SPD und Grünen sind es demnach sogar jeweils über 80 Prozent, nur die CDU-Anhängerschaft ist mit rund einem Drittel Zustimmung eher zufrieden. In Großstädten ist der Frust besonders groß: 43 Prozent der Menschen in Städten mit 500.000 Einwohnern und mehr sind sehr unzufrieden mit Gebauers Krisen-Management. In Kleinstädten liegt dieser Wert bei 32 Prozent. Bei einer entscheidenden Frage zur Krisenpolitik des Landes sind sich die Befragten selbst uneinig. 41 Prozent glauben, dass man im Fall steigender Infektionszahlen auch wieder die Schulen schließen und Fern- bzw. Wechselunterricht einführen sollte. 50 Prozent sind dagegen, neun Prozent machen keine Angaben. Deutlich gegen Schulschließungen spricht sich lediglich die Gruppe der Arbeiter (61 Prozent) und der FDP-Wählerinnen und -Wähler aus (59 Prozent).

„Kind-krank-Tage könnte ich nur nehmen, wenn die Einrichtung schließt oder das Kind wirklich krank ist“

Was die Eltern beschäftigt, das macht eine qualitative Umfrage der „Zeit“ unter Vätern und Müttern deutlich, die (statt Daten zu erheben) Stimmungsberichte eingesammelt hat. Darin wird deutlich, dass viele Eltern praktisch gar keine Wahl haben, als ihr Kind zur Betreuung in eine Bildungseinrichtung zu schicken, auch wenn in einzelnen Bundesländern – wie in Berlin – keine Präsenzpflicht besteht. „Als Mutter eines Kitakindes muss ich mich zwar nicht an die Schulpflicht halten, aber trotzdem kann ich in der aktuellen Situation mein Kind nicht einfach zu Hause behalten. Kind-krank-Tage könnte ich nur nehmen, wenn die Einrichtung schließt oder das Kind wirklich krank ist. Ansonsten bleibt mir nur unbezahlter Sonderurlaub und das kann ich mir nicht leisten. Meine Freiheit besteht also derzeit darin, zu entscheiden, ob ich weiterhin für unsere Miete und das Essen auf dem Tisch sorgen will oder das Kind vor einer relativ sicher stattfindenden Infektion bewahren will“, so schreibt eine Mutter.

„Ich schicke meine Kinder in die Schule, da sie sonst vom Unterricht nichts mitbekommen, denn die Digitalisierung des Unterrichts funktioniert hier schlicht und ergreifend nicht. Aber ich würde sie lieber zu Hause lassen“, so meint ein Vater. „Als in Berlin die Präsenzpflicht aufgehoben wurde, hat man die Verantwortung einfach an die Eltern abgeschoben. Jetzt haben wir die Wahl, aber eigentlich haben wir sie – zumindest in meinem Fall – nicht. Mein Arbeitgeber will, dass wir möglichst oft anwesend sind, oft werden Präsenztermine auch erst am Tag vorher angesetzt. Vielleicht liegt es daran, dass die Führungsebene keine jungen Kinder (mehr) hat. So kann ich meine Tochter nicht beim Homeschooling betreuen“, so berichtet eine Mutter.

Eine weitere Mutter äußert verzweifelt: „Uns wird nicht die Wahl gelassen, ob wir unsere Kinder in das immense Infektionsrisiko in den Schulen schicken. Dort, wo die Präsenzpflicht aufgehoben ist, fehlt entsprechende Beschulung! Es wurde fast nichts dafür getan, um Schulen pandemiesicher zu gestalten. Nun sitzen die Kinder im zweiten Jahr in unterkühlten Räumen, oft ohne passende FFP2-Masken, und riskieren täglich eine Infektion – obwohl Wissenschaftler:innen insbesondere vor kaum abschätzbaren Langzeitfolgen warnen.“

Dass die Wut über die untätige Politik durchaus Folgen für die Regierenden haben kann, zeigt die Umfrage der NRW-Zeitungen auf: Fast zwei Drittel der Befragten erklären, dass Schule und Schulpolitik bei der Landtagswahl am 15. Mai sehr wichtig oder wichtig seien. Heißt: Die Regierenden müssen den Zorn der Eltern durchaus fürchten. News4teachers

Corona und die Folgen: Wenn das eigene Kind plötzlich lebensgefährlich erkrankt – eine Familie berichtet

 

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Schattenläufer
3 Monate zuvor

Warum nehmen Eltern die Durchseuchung ihrer Kinder scheinbar klaglos hin?

Da dürfte es wohl mehrere Gründe geben.

1. Die Politik, speziell die KMK, lässt durch ihre Vorgaben den Eltern wenig Spielraum. Der Schulbesuch wird durch die Präsenzpflicht und die damit verbundenen Zwangsmaßnahmen, weitgehend erzwungen.

2. Da die Lehrer sich nicht teilen können, fällt der Distanzunterricht für einzelne Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, eher mager aus.
Die Lehrer erhalten nämlich keine zeitlichen Spielräume um Distanzunterricht parallel zum vollen Präsenzunterricht durch zu führen. Qualifizierter Distanzunterricht ist nur für ganze Klassen durchführbar. Eltern haben da natürlich Angst um die schulische Entwicklung der SuS.

3. Auch Eltern leben nicht von Luft und der Liebe zu ihren Kindern. Für den Lebensunterhalt muss man arbeiten, speziell wenn man Familie hat.
Die Wirtschaft und die Politik machen es Eltern bei geöffneten Schulen nicht unbedingt leicht ihre Kinder im Distanzunterricht zu betreuen. Unter Umständen stehen da Existenzen auf dem Spiel.

Als Eltern steht man also von drei Seiten unter Druck.
– Die KMK macht Druck und droht mit Bußgeldern.
– Die Sorge um den schulischen Erfolg der Kinder liegt auf der Seele.
– Der Arbeitgeber fordert die Arbeitsleistung ein.

Um da gegen den Strom zu schwimmen muss man schon gewaltige Opferbereitschaft aufbringen.

Als Ausweg werden dann natürlich durch die KMK und die Presse jede Menge goldene Brücken für das Gewissen und die Ängste der Eltern gebaut.
Dreiste Behauptungen über sichere Schulen, unbewiesene Thesen von extrem leichten Verläufen und nicht existierenden Spätfolgen von morgens bis abends auf allen Kanälen.
Klar, im Hinterkopf haben wohl viele Eltern Zweifel, aber in Anbetracht der Lage stirbt die Hoffnung eben zuletzt.

Wenn man die entstehenden Schwierigkeiten bedenkt, die bei einer Verweigerung des Präsenzunterrichts entstehen, dann ist man am Ende wohl eben doch geneigt seine Zweifel hinten an zu stellen und der KMK zu glauben.

Wenn ich jetzt auch Prügel beziehe, ein weiterer Grund ist natürlich auch dass die Mitbeschulung und Betreuung der Kinder im Distanzunterricht durch die Eltern extrem stressig ist.
Es durchbricht die tägliche Routine auch bei Familien die es wirtschaftlich stemmen können.
Man stellt auch fest, dass die lieben Kleinen nicht immer die braven und motivierten Schüler sind für die man sie bisher gehalten hat.
Die LuL sind so was gewöhnt. Für Eltern ist das oft Neuland und somit purer Stress.
Auch das trägt dazu bei den Beteuerungen zu glauben, dass das alle diese Mühen völlig unnötig sind, weil eigentlich gar keine Gefahr für die Kinder besteht.

Das Tragische ist, keiner weis wer Recht hat. Das wirkliche Ausmaß der Gefahr kann nur die Zeit zeigen.
Wenn keiner weis was kommt, dann geht man im Zweifelsfall wohl meist den Weg des geringsten Widerstands.

Der größte Teil der LuL hat hat das auch getan. Wir dürfen nicht streiken, also Augen zu und durch. Wird schon gut gehen.

Lessi
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Vielen Dank, Schattenläufer! Gut analysiert. Dem kann man kaum etwas Neues hinzufügen.

Rike
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@ Schattenläufer: volle Zustimmung. Und trotzdem frage ich mich seit fast zwei Jahren, warum Eltern nicht millionenfach auf die Straße gehen und sichere Schulen einfordern. Was haben sie denn zu befürchten, wir leben doch in einer Demokratie. Da scheint der Leidensdruck dann doch nicht so groß zu sein, oder die Bequemlichkeit überwiegt.
Auch wenn der Vergleich etwas hinkt: wir wussten 1989 nicht, wie die Demonstrationen ausgehen werden, es war wirklich gefährlich und doch sind wir zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen.

Andreas.Müller
2 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

4. Die Eltern haben dafür gesorgt, dass ihre Kinder geimpft sind und wissen, dass das mit einer Infektion verbundene Risiko gering ist und dass sich ihre Kinder über kurz oder lang so oder so anstecken werden. Ob in der Schule oder sonstwo.

Dem größten Teil der Lehrkräfte ist das ebenfalls klar.

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Hoffe sie sind auch Lehrer. Dann ist die Feststellung ihre Meinung. Ob Resignation, fehlendes Vorstellungsvermögen oder eine extreme Verdrängungsfähigkeit dahinter steckt, kann ich nicht sagen.

Falls sie kein Lehrer sind ist die Aussage eine bodenlose Unverschämtheit. Es kotzt mich an, dass Leute die am Einzelschreibtisch sitzen vollmundige Aussagen treffen, was ich als Lehrer mit 25 Schülern in einem Klassenraum zu erwarten habe und hin nehmen muss.

Andreas.Müller
2 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ich bin Lehrkraft. Und ich bin in der Lage, meine Risikoeinschätzung den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Wir haben nicht mehr 2021: Anders als im letzten Jahr gibt es Impfstoffe und anders als im letzten Jahr gibt es mit Omikron eine Variante, die zu weniger schweren Erkrankungen führt.

Sie können gerne weiter Ihre Ängste pflegen und sich die in dieser Echokammer hier immer wieder bestätigen lassen, Ihre Sache. Die Haltung, mit der Sie mir begegnen, empfinde ich jedoch als ziemlich krass. Ganz unabhängig davon, dass Sie falsch liegen (ich vertrete hier keine „Meinung“), ist es ziemlich daneben, Aussagen anderer derartig abzuqualifizieren.

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Da ihre Aussagen auf keinerlei Daten oder langfristigen Erfahrungen beruhen, sind sie durchaus nicht mehr als eine Meinung.
Tatsachen sind durch Belege nachweisbar. Da Omikron aber ganz neu ist, gibt es dazu keine Belege. Es gibt nur Vermutungen. Also vertreten sie eine Meinung, nämlich ihre persönliche.
Auch meine Risikoeinschätzungen sind nur meine persönliche Meinung.
Ob sie sich abqualifiziert sehen und meine Aussage ziemlich daneben finden, weil ich anderer Meinung bin, ist mir herzlich egal.

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Ach ja, noch was zu krassen Haltungen.

Ich finde es krass, wenn hier ohne Nachweise postuliert wird, dass Omikron völlig ungefährlich ist und dass jeder praktisch froh der nächsten Infektion entgegen sehen muss.

Über Omikron und vor allem dessen Spätfolgen liegen noch keine Erkenntnisse vor.
Also hat jeder das Recht Schutz zu verlangen, genau wie jeder auch das Recht hat auf Schutz zu verzichten.

Wenn sie mir dieses Recht vorsichtig zu sein verweigern und sogar empört reagieren wenn ich zur Vorsicht mahne, dann ist das schon ziemlich krass. 🙂

M.M.
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

@Andreas.Müller
100 Punkte für Ihre Antwort an den Schattenläufer. Sehr intelligent, nicht persönlich beleidigend, dafür scharf gekontert, einfach auf den Punkt gebracht! Chapeau!

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Sehr gute Antwort Schattenläufer. Ich hätte nicht so ruhig antworten können bei so einem Schwachsinn von A.M.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Sie haben lediglich ihre Meinung geäußert ohne sich auf Daten zu stützen, und das ist einfach zu wenig.
Sie betreiben lediglich populistische Stimmungsmache gegen die S3-Leitlinien-Schule, die sie noch nicht einmal kennen.
Keines der bekannten Krankheitsbilder ist ihnen bekannt, noch haben sie Erfahrungen sammeln können. Sie schaden ihren Kollegen den Kindern und deren Eltern.

Andreas.Müller
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Ich: „4. [als weiterer Grund, warum Eltern sich nicht beklagen] Die Eltern haben dafür gesorgt, dass ihre Kinder geimpft sind und wissen, dass das mit einer Infektion verbundene Risiko gering ist und dass sich ihre Kinder über kurz oder lang so oder so anstecken werden. Ob in der Schule oder sonstwo. Dem größten Teil der Lehrkräfte ist das ebenfalls klar.“

und „Anders als im letzten Jahr gibt es Impfstoffe und anders als im letzten Jahr gibt es mit Omikron eine Variante, die zu weniger schweren Erkrankungen führt.“

Und hier wird daraus „Resignation, fehlendes Vorstellungsvermögen oder eine extreme Verdrängungsfähigkeit“ gemacht, gar eine mögliche „bodenlose Unverschämtheit“, es wird unterstellt, ich hätte damit „postuliert, dass Omikron völlig ungefährlich ist und dass jeder praktisch froh der nächsten Infektion entgegen sehen muss“ und ich würde „populistische Stimmungsmache gegen die S3-Leitlinien-Schule“ betreiben und würde „Kollegen den Kindern und deren Eltern“ schaden.

Was soll man da noch sagen…? Vor meinem Beitrag bin ich naiverweise davon ausgegangen, dass Lehrkräfte per se zu einer differenzierten und unpolemischen Auseinandersetzung in der Lage sind. Dass sie Beiträge im Kontext verstehen und inhaltlich darauf Bezug nehmen können.
Allerdings dachte ich auch, dass eigentlich jeder weiß, dass man „Sie“ als Anrede groß schreibt. (Ok, das war jetzt persönlich, ich bin auch nur ein Mensch. :-))

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Jetzt weichen „Sie“ auf Redewendungen und Schreibformen aus, und der Tonfall scheint ihnen auch nicht zu gefallen, es geht hier aber um wesentlich mehr als die Einhaltung der Etikette mitmenschlicher Umgangsformen, denn wir sind hier alle Teil eines Großgeschehens, was uns eben auch gesundheitlich in psychischer wie in Physischer Weise arg stresst. Ich möchte nicht ein zweites mal an SARS-Covid-19 erkranken.
Covid-19 ist kein einfacher Schnupfen. Ich betreue derartige Patienten auf einer Intensivstation.

Andreas.Müller
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Ok, lieber AvL, gerne inhaltlich: An welcher Stelle betreibe ich „populistische Stimmungsmache gegen die S3-Leitlinien-Schule“? Wo an meinen knappen Aussagen machen Sie fest, dass ich diese Leitlinien und die mit Covid-19 verbundenen Krankheitsbilder nicht kenne und keine Erfahrungen damit habe? Inwiefern schaden meine Aussagen irgendjemandem?

Sie betreiben lediglich populistische Stimmungsmache gegen die S3-Leitlinien-Schule, die sie noch nicht einmal kennen.
Keines der bekannten Krankheitsbilder ist ihnen bekannt, noch haben sie Erfahrungen sammeln können. Sie schaden ihren Kollegen den Kindern und deren Eltern.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Ach wie lustig, Sie spiegeln jetzt den geschriebene Text des Gegenüber.
Mehr kommt da nicht ?
Mit keiner Zeile haben sie ihre Meinungsäußerungen auf eine wissenschaftsbasierte Grundlage gestellt, so wie dies Schattenläufer weiter oben beschrieben hat.
Sie haben uns einfach nur ihre Meinung mitgeteilt.
Und anders als Sie denken, wird es wahrscheinlich im Herbst/Winter wieder zu einem Anstieg der Infektionszahlen kommen, weil das Virus inzwischen wieder in irgend einem entfernten Teil der Erde wieder mutiert sein wird , um somit über den internationalen Reiseverkehr wieder eingeschleppt zu werden, um sich hier wieder gleichfalls wieder auszubreiten.
Wir müssen uns im Frühjahr und Sommer 2022 in den Schulen auf ein derartiges Szenario vorbereiten, damit wir nicht wieder ein ähnliches Desaster erleben.
Schauen sie bitte einfach mal auf den Seiten des RKI nach und fangen sie an zu verstehen.

Andreas.Müller
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Hm? Was Sie schreiben, hat doch auch hier keinerlei Bezug zu meinen Aussagen. „Und anders als Sie denken, wird es wahrscheinlich im Herbst/Winter wieder zu einem Anstieg der Infektionszahlen kommen“ – woher, bitte, meinen Sie zu glauben, was ich denke…?

Also: An welcher Stelle betreibe ich „populistische Stimmungsmache gegen die S3-Leitlinien-Schule“? Wo an meinen knappen Aussagen machen Sie fest, dass ich diese Leitlinien und die mit Covid-19 verbundenen Krankheitsbilder nicht kenne und keine Erfahrungen damit habe? Inwiefern schaden meine Aussagen irgendjemandem?

Kommt dazu von Ihnen noch irgendetwas? Oder haben Sie einfach jemanden als Feindbild ausgemacht?
Sie können mir auch gerne sagen, zu welcher meiner Aussagen Sie gerne eine „wissenschaftsbasierte Grundlage“ hätten.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

AndreasMüller
Ich mache hier niemanden als Feindbild aus. Worauf stützt sich ihre Behauptung ? Woran machen sie die Behauptung fest ?
Wir befinden uns hier nicht in einer Echokammer. Worauf stützen sie ihre Behauptung ?
Sie behaupten, dass wir uns alle irgendwann mit dem Virus infizieren werden. Womit begründen sie ihre Meinung ?
Sie liefern keinen Beweis oder Nachweise sondern sie stellen diese fatalistische Behauptung einfach in den Raum. wir sollen uns alle diesem Szenario ergeben, was wir nicht tun werden.
Schon im Sommer wird Omikron B.A.1 verschwinden und eventuell durch B.A.2 ersetzt werden verschwinden.
Ihre nächste Behauptung betrifft die Impfung der Kinder, die aber unter 5 Jahren gar nicht geimpft werden können. Die Kinder zwischen 5 und 14 Jahren sind nur zu 20 bis 30 % geimpft, die Kinder über 14 Jahren nur zu 35 bis 50 %.
bei den derzeit medial vermittelten Signalen gegen das Impfen, wie der Behauptung dass Omikron harmlose Verläufe generiert fällt es offensichtlich vielen Eltern schwer, sich für eine Impfung zu entscheiden. Und sie greifen dieses Urteil selber auf, während hier auf die Nebenwirkungen hingewiesen wurde.
Im Anhang habe ich den Zugang zur AWMF-Leitlinie angehängt.
Hier in die https://www.awmf.org/die-awmf/awmf-aktuell/detail/news/s3-leitlinie-schulen-in-zeiten-der-sars-cov-2-pandemie.html

Mika
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

@Andreas Müller
Ja, wahrscheinlich ist es den meisten Lehrkräften und SchülerInnen klar, dass sie sich über kurz oder lang infizieren werden, vermutlich in der Schule. Und zwar deshalb, weil der Infektionsschutz in Schulen und Kitas den Verantwortlichen in Kommunal-, Bundes- und Landespolitik scheissegal (sorry für den Ausdruck) ist. Sich selbst haben diese Einzelbüros, Luftfilter, Sprechzeiten (auf Abstand, versteht sich) verordnet. Wie es damit in den Schulen aussieht, wissen Sie als Lehrer.
Und, soll ich es toll oder normal finden, dass ich mich höchstwahrscheinlich an meinem Arbeitsplatz infizieren werde, weil mein Arbeitgeber nicht für Infektionsschutz im Rahmen der Möglichkeiten (und sei es wenigstens die Umsetzung der S3 – Richtlinie) sorgt? Soll ich es als normal ansehen, dass Kindern und Jugendlichen der Schutz vor Infektion abgesprochen wird? Ist das der Respekt vor- und die vielbeschworene Solidarität miteinander? Hier entwickelt sich ein gesellschaftlicher Umgang, der mich friert: Fehlende Bereitschaft, sich selbst einzuschränken, um anderen gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Mika

„Und, soll ich es toll oder normal finden, dass …“
„Soll ich es als normal ansehen, dass…“

Ja, sollen Sie:
https://de.wikipedia.org/wiki/HyperNormalisation

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Wer hat sie denn ermächtigt, anderen Leuten vorschreiben zu dürfen was diese als normal empfinden müssen.

Stammen sie aus China?

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Ein von der BBC ausgestrahlter Dokumentarfilm steht kaum in Verdacht von China beauftragt worden zu sein…

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Füge dich in dein von den durch demokratische Wahlen legitimierte Entscheidungen selbst bezogener Mächtiger, deren leichtsinnige Entscheidungen du dankbar als dein Schicksal entgegen nimmst ?

Lanayah
3 Monate zuvor

Nicht nur die Kinder werden krank, oft auch die gesamte Familie, wie wir so mitbekommen. Gerade Familien mit kleinen Kindern sind so ausgelastet, wo soll da noch Energie für Protest herkommen. Solange es keine Partei gibt, die sich für den Schutz in Schulen und KiTas einsetzt, haben die Politiker nichts zu befürchten, Das wird auch niemand machre, der gewählt werden will, denn er würde an anderer Stelle Stimmen verlieren. Kinder haben keine Lobby, nicht mal beim Kinderärzteverband, der jetzt sogar die letzten Schutzmaßnahmen abschaffen will.

Koogle
2 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

@Lanayah
Kinder haben nicht mal beim Kinderschutzbund eine Lobby.

Sonst hätte sich der Kinderschutzbund massiv für die Impfung / Impfpflicht von Eltern und Kindern eingesetzt.
Oder für Schutzmaßnahmen in den Schulen wie Luftfiltergeräte und Frischluftwärmetauscher.

Am schlimmsten sind jedoch die Kinderärzte, die verhindern wollen, dass Kinder getestet werden und Masken tragen.
Und teilweise ablehnen, Kinder zu impfen.

Ale
3 Monate zuvor

Hallo,
noch meine Meinung dazu. Wir beide (Eltern und beide Lehrer) haben 3 Kinder U5. Wir sind täglich in der Schule dem Coronastress neben dem Normalen Schulchaos ausgesetzt. Familienfreundliche Stundenpläne müssen trotz grds. Recht darauf erstritten werden. Unsere Kinder gehen in einen KiGa. Seit September? (kann auch Oktober gewesen sein) gilt dort keine Kohortenpflicht mehr, Lüfter Fehlanzeige, alle Essen gemeinsam in einem engen Raum ohne jeglichen Schutz. Hilfe auf dieser Ebene: Fehlanzeige, nicht nur die Kinder sondern auch die Erzieher mwd werden hier verbrannt. In der Schule ebenso, hier Zusatzstunden, da eine Zielvereinbarungskonferenz und nebenher immer wieder positive PCR Befunde von Schülern, die verarbeitet werden müssen. Und dann nach fasst 2 Jahren Pandemie und dafür, dass wir als Familie so viel zurückstecken mussten wie kaum jemand anders. Beispiel Sommer 2021: Urlaub in Deutschland mit 3 Kindern – kaum Bezahlbar und viele Hotel haben auf Grund der Pandemie Familienzimmer gestrichen. Es geht aber noch weiter: Kinder, die in einem Hochrisikogebiet (im Rahmen der 2 Teilung) waren müssen 5 Tage in Quarantäne! Warum? Weil nicht geimpft! Klar, nach 7 Tagen Urlaub 5 Tage Quarantäne mit Kleinkindern, das läuft. In unseren Nachbarländern wurde für Kinder ohne Impfempfehlung der Status der Eltern übernommen, nur bei uns nicht. Wir waren der Politik einfach egal. Man hätte ja auch tägliche Tests – wie in der Schule dann umgesetzt – nach Ankunft in Deutschland beschließen können. Nein. Und jetzt zitiere ich meinen Kinderazt „die Familie hilft sich selbst“. Wir sind auf Suche gegangen, auf Suche nach einer Off-Label-Impfmöglichkeit (wäre das nicht auch mal hier einen Bericht wert?). Hunderte Praxen per Serienmail angeschrieben, auf Facebook und Twitter an diversen Gruppen teilgenommen in der Hoffnung, jemand mit Herz zu finden, der sich erbarmt. Nach gut 2 Monaten dann ein Volltreffer. Seit Dezember sind unsere 3 Kleinen u5 vollständig geimpft. Die erste Erleichterung. Leider haben wir es zum Booster nicht mehr geschafft. Mittwoch gab es bei uns in der Familie die ersten beiden positiven Schnelltest, dann hat der Kampf um den PCR begonnen. Während Erwachsene relativ leicht dran kommen, muss man hier mit Kleinkindern selbst auf die Suche gehen. Eine Liste vom GA oder Anleitung gibt es nicht. Unser KiA hat ein „Budget“ an täglichen Tests vom Labor und eine Warteliste. Wir haben es dann bei einem freien Anbieter doch geschafft und nach 25h war das positive Ergebnis da. Vom KiGa der Tochter haben wir erfahren, dass es vielen Eltern so geht und diese dann aufgeben und nicht auf den PCR bestehen. Ergebnis dieses Verfahrens: keine Testung im KiGa, keine Fallmeldung GA, keine Unfallanzeige. Mittlerweile habe ich dem KiGa eine Anleitung mit Adressen geschrieben, wie man als Eltern hier vorgehen kann. Für mich eindeutig Aufgabe des GA und nicht der belasteten Eltern.

Dazu kommt dann noch Frau Prien: viel sachliche und emotionale Kritik wird gebasched, man wird zum „Linksradikalen“ gemacht und sie löscht ihr TwitterKonto. Man hätte ja differenziert auf die Beiträge reagieren könne, die eben nicht unter der Gürtellinie waren. Und das waren die meisten, nur wenige Einzelne ware „angreifend“.

In Summe: Interesse an Eltern=> nein. Interesse an gesunden Kindern => nein Interesse an Familien => nein.
Und dann wundert sich jemand, dass wir resigniert haben und uns selbst versorgen? Und warum wir nicht mit unsere Kleinen in der ersten Reihe mit vielen anderen Menschen protestieren?

Alla
2 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Frau Prien ist sensibel.
Ich unterscheide dabei noch gerne – man möge es mir bitte nachsehen – zwischen ‚empfindsam‘ und ‚empfindlich‘. Es hapert halt noch ein wenig im ersten Bereich, der sog. Empathie ….

Unser deutsches Schulsystem ist nicht auf Schulpflicht Verweigerer eingestellt, so wie die meisten anderen Länder. Und selbst dort können nur wenige Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen, schließlich müssen Eltern arbeiten!
Es wäre ja schon von Vorteil, wenn wir den Lebensraum der Kinder, in den sie hineingezwungen werden, wirklich lebenswert gestalten würden!
Schweden, das einzige weitere europäische Land mit Präsenzpflicht, lässt seine Schulen ja auch nicht so verkommen wie wir!

Was mich (und unseren Hausmeister) letzte Woche geschockt hat:
In den Klassenräumen sollen jetzt digitale Tafeln angebracht werden. Am Freitag, nach der Begehung, sagte mir unsere Hausmeister, dass in meinem Klassenraum so eine Tafel nicht angeschraubt werden könnte, da die Wand, an der es möglich ist, Asbest enthält und nicht angebohrt werden soll.
Er will noch am Wochenende alle schon vorhandenen Löcher und Risse mit Silikon(?) abdichten!

Hellus
2 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Wir haben einen Klassenraum, der seit Jahren nach Schimmel stinkt. Ob’s aus dem Keller kommt oder aus der Decke oder woher auch immer, lässt sich nicht feststellen.
Dank Corona riecht man es jetzt nur morgens in den ersten Minuten, ansonsten wird konstant gelüftet. Unter früheren Lüftungsbedingungen sind SuS und ich häufig mit Kopfschmerzen nach Hause gegangen. Da die Quelle nicht gefunden wird, wird auch nix unternommen. Danke, Deutschland.

MT
2 Monate zuvor
Antwortet  Hellus

Man könnte einen Schimmeltest machen (lassen). Damit lassen sich Konzentration und Arten des Schimmels nachweisen. Damit kann man die Verantwortlichen evtl. dazu zwingen, aktiv zu werden, auch wenn der Herkunftsort unklar ist.

Janaburger
2 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Ale, danke dir!! Du sprichst mir so aus der Seele! Es ist das Allerletzte, wie derzeit mit Familien umgegangen wird. Kinder haben wahrlich keine Lobby und sind der Politik leider scheißegal. Ist jetzt nichts Neues, tut aber trotzdem immer wieder weh diese Erkenntnis. Und die wenigen Eltern, die sich das Recht herausnehmen, ihre Kinder schützen zu wollen und diese nicht zur Schule schicken, werden massiv mit Zwangsgeldern und üblen Drohungen vom Jugendamt drangsaliert, es ist zum Kotzen.

Auchgut
2 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Herzlichen Glückwunsch. Sie haben es geschafft, 3 U5-Kinder off-label impfen zu lassen. Warum genau? Ach ja, damit sie nach dem nächsten Urlaub nicht wieder in Quarantäne müssen. Nur ist das keine medizinische Begründung für die off-Label-Impfung. Oder anders gesagt- wo war bitte die medizinische Nutzen-/Risikoabwägung vor der nicht empfohlenen Verabreichung eines Arzneistoffes an diese Kinder?
Gleiche Frage zum PCR-Test- welches war denn die diagnostische Frage an diesen Test? Welche Konsequenzen ergaben sich aus dieser Diagnostik?
Haben Sie darüber nachgedacht, warum Ihr Kinderarzt die Kinder nicht selber geimpft hat? Warum er nicht freimütig einen PCR-Test veranlasst hat?
Manche dieser Dinge machen medizinisch durchaus Sinn. Das wird nur auf Grund der ganzen Politik, die inzwischen in den Coronamaßnahmen steckt, immer schwerer zu erkennen…

Laura
2 Monate zuvor
Antwortet  Auchgut

Danke! Ich werde nie verstehen, wie man seinem Kind offlabel Medikamente verabreichen lässt zu denen es noch nicht mehr längere Erfahrungswerte gibt.
Ich persönlich hatte schon einmal schwere Probleme mit einem Off Label Medikament, welches schon Jahre auf dem Markt war. Mittlerweile darf es Off Label nicht mehr verwendet werden.
Und dann wie oben beschrieben noch einen nicht medizinischen Grund dafür zu haben…
Nein, das verstehe ich beim besten Willen nicht

Ale
2 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Hallo Laura,
darauf meine Antwort: aktuell ist das Risiko einer Impfung bedeutend geringer als eine Infektion mit dem Virus. Das kennen wir auch noch nicht allzulange. Und wo ich einen „nichtmedizinisches Grund“ angegeben habe, würde mich mal interessieren. Aber hauptsache „bashing“ betreiben. Ich verlinke ihnen gerne die Studien bzgl. der Sicherheit.
Sie hatten pers. Probleme mit einem Offlabelmedikament, das tut mir leid. Ich vertrage das zugelassene Encepur nicht. Liegt also nur daran, dass das Medikament offlabel war.
Sie haben insofern recht: keine Infektion wäre die beste Alterntive. Die steht aber leider nicht zur Wahl. Wie sie unten lesen können hat meine Tochter eine relevante Vorerkrankung. Das Risiko einer Infektion wäre zu groß.
Und so nebenbei auch an auchgut => ich würde mich über eine Entschuldigung ihrerseits bei mir und meiner Familie freuen!

mm
2 Monate zuvor
Antwortet  Auchgut

Ich glaube nicht, dass aktuell noch jemand seine Kinder aus Urlaubsgründen impft. Diese ganzen Quarantäneverordnungen werden genauso weckbröckeln, wie der übrige Gesundheitsschutz. Schlicht und ergreifend deshalb, weil man seiner nicht Herr wird. Das sich manche Menschen in Bezug auf Corona tatsächlich Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen, kommt ihnen vielleicht komisch vor, liebe(r) Auchgut, aber das sollten sie vielleicht lieber jedem Einzelnen überlassen. Da sich auch Experten in dieser Sache überhaupt nicht sicher sind, welche Folgeerscheinungen in den kommenden Jahren auf uns zukommen, würde ich an ihrer Stelle nicht so selbstsicher Gegenteiliges andeuten. Wir haben unsere Kinder jedes mal off Label impfen lassen und jedes mal wurde knapp eine Woche darauf die offizielle Impfempfehlung von der Stiko ausgesprochen. Das gleiche beim Kinderarzt. Erstmal nein, machen wir nicht und später wurden wir sogar mehrmals angerufen, um freie Impftermine war zunehmen.

Ale
2 Monate zuvor
Antwortet  Auchgut

Lieber Auchgut,
danke für die ganzen Unterstellungen. Aber ich lasse Sie – als gut informierte Person gerne an unserem Leben teilhaben:
– Große Tochter lag nach Geburt 3,5 Wochen auf mehreren Intensivstationen, hatte einen riesen Lungensequester (im Jahr werden in Deutschland 6 Fälle von Kindern dokumentiert, die dies überleben) und einen ASD Typ2. Sie verfügt also über einen erheblichen Lungenvorschaden. Selbst die Lungenspezialisten können auf Grund der geringen Fallzahl nicht sagen, was eine Infektion für Sie bedeutet. Wir sind aktuell positiv und allen Kindern geht es gut.
– Unser KiA war (wie sie nachlesen können) die ganze Zeit in dieses Thema eingeweiht und hat uns unterstützt. Das ein Alleinkämpfer nicht Offlabel impfen will ist bei der Anzahl der Impfgegner und deren Verhalten (Morddrohungen usw) mE nachvollziehbar.
– Wir waren seit der Impfung nicht in Urlaub und haben das auch nicht wirklich vor. Im Sommer wieder, da wird aber höchstwahrscheinlich die Impfung für Kleinkinder verfügbar sein. Auch testet sich die ganze Familie weiter.
– Den PCR Test braucht man um den „Corona-Pflege-Urlaub“ oder wie es auch immer heißt zu bekommen. Ebenso vertrete ich die Meinung, dass Kinder die gleichen Rechte wie Erwachsene haben, mit deren Testung haben Sie kein Problem oder? Die Konsequenzen, Kinderbetreuung musste nicht von Oma und Opa übernommen werden.
– Warum unser KiA kein PCR gemacht hat. Weil er ein Budget vom Labor und eine Warteliste hat. Wie oben steht.

Und noch etwas: sie unterstellen mir und meiner Familie Sachen die ich niemals jemand unterstellen würde. Ich bin Lehrer, ich habe in der ganzen Coronazeit massiv Überstunden gefahren, war immer in Präsenz und habe mich nie rausgenommen. Wir haben uns mit 3 Kindern isoliert, über 2 Jahre. Haben alle Nachteile mitgetragen um von Menschen wie Ihnen zu hören, dass unsere Rechte weniger wert sind als ihre. ALSO HÖREN SIE BITTE MIT DEN UNTERSTELLUNGEN AUF! Im Gegensatz zu Ihnen habe ich alle Pfitzer Daten in englischer Sprache durchgelesen und mit echt Gedanken über alles gemacht.

TaMu
3 Monate zuvor

Ich sehe für Familien auch keine realistische Möglichkeit, ihre Kinder zu schützen. Was Ale und Schattenläufer geschrieben haben, beschreiben die Eltern auch hier in BW. Wer nicht zur Schule geht, muss Bußgeld bezahlen. Eltern haben die Wahl zwischen Einkommen und Gesundheitsschutz, übrigens genau so wie das Lehr- und Betreuungspersonal. Wenn man schon keine Wahl hat, glaubt man zum Selbstschutz auch an Lügen, sozusagen als positive Affirmation. Etwas anderes bleibt gar nicht übrig, außer einer tiefgründigen Resignation und einem nicht wieder gut zu machenden Vertrauensverlust in die Bildungspolitik und das von beiden Seiten, den Maßnahmen-Befürwortern und den Maßnahmengegnern unter den Eltern.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

„Eltern haben die Wahl zwischen Einkommen und Gesundheitsschutz, übrigens genau so wie das Lehr- und Betreuungspersonal. Wenn man schon keine Wahl hat, glaubt man zum Selbstschutz auch an Lügen, sozusagen als positive Affirmation.“

Ja, sehr gut erkannt. Viele belügen sich selbst, wenn sie die Realität nicht mit ihren inneren Vorstellungen in Einklang bringen können!

Minna
3 Monate zuvor

Anders als von Wirtschaftlobbykreisen gerade lanciert erleben wir in Deutschland nicht eine „Kultur der Angst“ sondern eine politisch und medial dauerhaft und alles durchdringende „Kultur der Verharmlosung und Verdrängung“. Die „ungefährdeten KINDER“ und „gefährdeten ALTEN“ sind Grundpfeiler dieses Narrativs, das schamlos von Entscheidungsträgern genutzt wird.
Kaum jemand außer akut oder chronisch Kranke hat sich als wirklich gefährdet verstanden. Ja, ok, impfen lassen haben sie sich dann doch, aber auch noch einen Booster? Ne. Auch noch die Kinder? Ne, wirklich nicht.
Corona wollten sie trotzdem nicht, aber dafür wirklich dauerhaft verzichten? Leute rauchen, essen ungesund und schlafen zu wenig, Krebs wollen sie trotzdem nicht. Den Kindern keinen Kindergeburtstag gönnen? Wegen einer Krankheit, die nur die ALTEN betrifft? (Ja, und den krebskranken Familienvater von 4 Kindern, von dem man gar nicht wusste, dass er Krebs hatte, aber der war ja krank).

Viele sind schlichtweg nur ein bisschen und inkonsequent vorsichtig – das war und ist für sie anstrengend genug. Im ersten Lockdown haben sie als Eltern ihren Sommerurlaub und ihre Nerven verpulvert. Dann sprachen alle nur noch von „Aber Schweden“.

Birkenstock
3 Monate zuvor

Vielleicht kann das Schweigen der Eltern auch mit drei Worten benannt werden: Fassungslosigkeit – Verzweiflung – Resignation.

Berlin: Typische Mogelpackung in Pandemiezeiten, weil Grund war das kollabierende Nachverfolgungssystem der Kontakte Infizierter und nicht die vielfachen Wünsche der besorgten Eltern zur Aussetzung von Präsenzunterricht zwecks Gesundheitsschutz.
Nun zu behaupten, nur weniger als 5% Berlins SuS hätten das Angebot angenommen ist KMK-Style pur. Außer Aufgaben zu Hause war wohl das weitere Beschulungsprozedere für Präsenzenthaltsame gen Null anzutreffen. Von DU wurde nicht berichtet.

Angesichts steigender Coronainfektionszahlen wegen der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 ist seit dem 25. Januar bis 28. Februar die Präsenzpflicht an Berliner Schulen vorläufig ausgesetzt lautete die offizielle Begründung.

Nach­dem die Amtsärzte angekündigten, die Kontaktnachverfolgung für Schüler zu beenden und direkte Kon­takt­personen nicht mehr in Quarantäne zu schicken, hielten sie die temporäre Aussetzung der Präsenz­pflicht für angemessen. So komme der Senat besorgten Eltern entgegen und sichere gleichzeitig die Be­schulung und Betreuung für diejenigen, die zur Schule gehen wollten.

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor

Wir und alle befreundeten Eltern schicken die Kinder gerne in die Schule. Alle Kids sind geimpft. Langsam werden auch wieder die ersten Ausflüge geplant.

Was uns alle nervt, sind Quarantäneverordnungen. Uns hat es nämlich letzten Freitag ebenfalls erwischt: Aktuell sitzen meine beiden Kinder völlig symptomfrei, aber positiv getestet zuhause ihre Zeit ab und dürfen sich frühestens am Mittwoch freitesten lassen. Das Übermitteln der Aufgaben klappt eher mäßig. Ohne die Tests säßen jetzt zwei völlig gesunde Kinder einfach weiterhin im Unterricht. So wie es früher eben auch war. Im Freundes- und Bekanntenkreis ein ähnliches Bild: Keine Symptome oder leichtes Halskratzen.

Diese Überdramatisierungen, in denen wir Einzelfälle auf Millionen von Menschen mit mildem Coronaverlauf projizieren, müssen endlich ein Ende finden – so tragisch jeder einzelne Fall auch ist.

Wir haben, trotz Infektion, keine Angst vor Corona. Die Impfung schützt. Es war klar, dass der Tag kommen wird und nun ist er da, obwohl in den Schulen weiterhin Masken getragen werden. Im Sinne der Kinder muss diese Maskenpflicht endlich fallen. In den Klassen meiner Kinder hatte inzwischen eh fast jeder eine Infektion, sodass wir diese Masken eher als Placebo bezeichnen müssen.

Bernd
2 Monate zuvor

… damit dann sicher eine zweite oder dritte Infektion erfolgt? Es ist biologisch und medizinisch sicher interessant zu erfahren, wie viele Corona-Ansteckungen Kinder ohne bleibende Schäden davontragen können. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die betroffenen Kinder dieses Experiment so doll finden.

Vielleicht sollten Sie sich doch mal außerhalb von Youtube über die Eigendschaften des Coronavirus infizieren: https://www.news4teachers.de/2022/02/durchseuchung-und-was-dann-kinder-sind-nach-der-omikron-welle-offenbar-kaum-vor-weiteren-infektionen-geschuetzt/

Rüdiger Vehrenkamp
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Vielleicht sollten Sie sich doch mal außerhalb von News4teachers über die Eigenschaften von Corona informieren, denn eines ist sicher: Wir alle werden uns mehrmals während unseres Lebens damit anstecken. Oder konnten Sie es in Ihrem Leben vermeiden, mehr als einmal an Schnupfen oder Magan-Darm erkrankt zu sein? Oder gehören Sie zu den Menschen, die glauben, dass Corona noch einmal weggeht? Zusammen mit allen anderen Viren ist Corona Teil unseres Alltags.

Mit der Kombination aus Impfung und Infektion lernt unser Immunsystem am meisten, wie es mit Corona umgehen muss. Sie werden langfristig nicht um eine Infektion herumkommen.

Bernd
2 Monate zuvor

Ja, Corona geht nicht mehr weg – das bedeutet im Umkehrschluss aber keineswegs, Kinder jetzt in kürzester Zeit so oft und mit so großer Virenlast wie möglich anstecken zu müssen.

Die Masern sind auch immer da. Dagegen gibt es jetzt z. B. eine Impfpflicht.

Lila
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd:

„… damit dann sicher eine zweite oder dritte Infektion erfolgt?“

Glauben Sie ernsthaft, dass Sie auf Dauer KEINE zweite, dritte, vierte oder fünfte Infektion bekommen? Es sei denn, sie isolieren sich komplett aus der Gesellschaft – dann hätten Sie darauf eine Chance.

Dirk Z
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Wir müssen aber auch allmählich aus diesem Panikmodus rauskommen. Den Ausführungen von @Rüdiger Vehrenkamp stimme ich vollumfänglich zu.

Dazu auch folgender interessante Link:

Virologe über Masken und Tests an Schulen: „Sinn für Realität verloren“
https://www.nordbayern.de/region/virologe-uber-masken-und-tests-an-schulen-sinn-fur-realitat-verloren-1.11840920

Es hat jetzt keinen Sinn, jede Infektion zu verhindern- das werden wir nicht schaffen können.
Wer das jetzt nicht einsieht, verunsichert mit der zusätzlichen Panik Schüler und Lehrer. Man muss Respekt, aber keine Angst vor dem Virus haben. Und die meisten hier haben massiv letzteres. Und ich gehe aus, daß die meisten Eltern und Schüler dies erkannt haben und somit der grosse Proteststurm logischerweise nicht erfolgt.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Und sie bespielen hier beständig die selbe Corona-Verharmlosungsplatte oder sie verlieren sich in sich beständig wiederholenden Phrasen über die von ihnen wahrgenommenen schweren Nebenwirkungen des Tragens von FFP-2-Masken, die sie sogar schon einmal für die Entstehung einer COPD als Risikofaktor ausgemacht haben.

Dirk Z
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

@AVL: Ich habe inzwischen vernommen, daß Sie Mediziner sind und auch an der Front mit Covid-Erkrankungen arbeiten.
Von daher wundern mich Ihre Beiträge gerade wegen Anzahl von Erkrankten (ich will auf keinen Fall etwas beschönigen oder sagen, daß es harmlos ist), die zwar vorhanden sind, aber für mich in die gleiche Kategorie gehören, die leider immer schon auftreten. Das sind schwere Verkehrsunfälle mit Kindern, die langwierige Folgen haben, andere Infektkrankheiten usw. Eltern, die durch einen Verkehrsunfall ihr Kind verloren haben oder es für den Rest des Lebens gezeichnet sind, sind mindestens genau so schwer betroffen wie diejenigen, bei denen Corona der Auslöser war. Nur das ist eben nicht Medienpräsent.
Ich nehme an, daß Sie einen Führerschein haben und selber Auto fahren. Wenn Sie diese Zahlen auf den Strassenverkehr transverieren, so wäre es für Sie unverantwortlich, noch einen Kilometer selber mit dem Auto zu fahren. Selbst wenn Sie ein vorsichtiger und umsichtiger Autofahrer sind ist die Gefahr, daß Sie ein Kind schwer verletzen oder fahrlässig töten, noch immer sehr hoch. Aber ich nehme an, sie werden weiter Auto fahren (müssen). Und bei Corona ist es im Prinzip genau so.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Sie bemühen wieder einmal den im übertragenen Sinn oft verwendeten Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.
Das Autofahren ist ebenso wie das Rauchverhalten ein individuelles Risiko, das jeder selbst durch eine Verhaltensänderung oder eine angemessene Fahrweise oder seine entsprechende Reaktion beim Fehlverhalten anderer positiv beeinflussen kann.
Dagegen ist eine Viruspandemie ein übergeordnetes Ereignis, das jeder nur sehr begrenzt selbst beeinflussen kann, und so ist man auch von übergeordneten Fehlentscheidungen anderer abhängig, wie etwa der Nichteinhaltung und Nichtanwendung der S3-Leitlinien Schule, wenn sich die 16 Kultusminister sich unabhängig von der Inzidenz gegen weitere Schutzmaßnahmen in den Schulen aussprechen und somit Schlimmeres nicht abwehren.

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Dirk, was du hier schreibst ist einfach nur noch widerlich. Ich würde mich schämen, wenn ich sowas auch nur denken würde.

Dirk Z
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

@AvL: Ein Apfel-Birnenvergleich sehe ich nicht. Bei der Gefährdungslage, den die Coronapandemie hat, ist das sehr gut vergleichbar. Nur das ist eben nicht präsent.
Wäre man im Strassenverkehr so konsequent wie jetzt bei der Coronakrise, dürfte man Innerorts nur noch max. 20 KM/h schnell fahren, um im Falle eines Unfalls die Folgeschäden gering zu halten.

@Unerträglich: Immer wieder Ihre gleiche Platte… Ich nehme Sie schon längst nicht mehr ernst.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Schauen Sie, DirkZ, genau deswegen wird ja für Städte flächendeckend 30er Zone diskutiert.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Sie müssen endlich mal aus ihrem Verharmlosungsmodus heraustreten und sich sachlich mit den evidenzbasierten Maßnahmen im Umgang mit den hohen Inzidenzzahlen auseinandersetzen.
Insbesondere ihre Ängste im Umgang mit FFP-2-Masken sind von phobischen und irrationalen Ängsten getragen.
Auch diese bedürfen einer fachpsychologischen Abklärung. Ihr Leidensdruck muss sehr groß sein, da sie immer wieder das Thema Masken hier auch zum Teil auf irrationale Weise kommunizieren.
Tatsächlich steht wahrscheinlich ein sehnlicher Wunsch nach mehr Normalität hinter ihrem Verhalten; es sind aber nicht die Masken, die unser Verhalten einschränken sondern das Virus mit seinen sehr hohen Infektionszahlen. Und da hilft uns allen auch nicht die Negierung eines evidenzbasierten Umgangs mit diesem Problem oder die Verharmlosung von Nebenwirkungen einer Covid-Infektion weiter.
Sie sind aber auch nicht alleine in ihrer Realitätsverweigerung, wie man dies an gleichgesinnten Kommentaren ablesen kann.

Darfdaswahrsein
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

@AvL

Danke für diese Antwort.
Chapeau, trifft die Sachlage auf den Punkt.

bindamalandererMeinung
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Ich gehe davon aus, dass die Kinder im Laufe der nächsten Jahre öfters als zweimal mit dem Virus in Kontakt kommen werden, ob sie nun wollen oder nicht.
Die ersten Zeilen ihres Kommtenars sind ja o.k., aber warum muß man den immer jemand persönlich angreifen, nur weil mir seine Meinung nicht passt. Damit disqualifiziert man sich ja nur selber.

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Ich weiß es auch nicht. Aber laut Christian Drosten erhält man die „ideale Immunität“, indem man basierend auf dem Schutz durch die dreimalige Impfung anschließend mehrere Infektionen mit dem „wirklichen“ Virus durchgemacht hat. Mal schauen, ob er recht behalten wird.

Maren
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Kinder sind bisher maximal 2x geimpft,alle U5 noch gar nicht!

mm
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Ich hab noch nicht gehört, dass sich ein Herr Drosten oder ein anderer Experte den Superbooster abgeholt hat. Sei es nun freiwillig oder unfreiwillig. Eigentlich müssten für solche Leute die ungefilterten und politsch neutralen Informationen zugänglich sein. Trotzdem scheinen sie zu zögern.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  mm

Es infiziert sich niemand freiwillig, schon gar nicht, die lauthals schreien, dass alles halb so schlimm ist.

Trulla
2 Monate zuvor

Und jetzt stellen Sie sich vor:
– IHRE Kinder waren „Risikokinder“
– IHRE Kinder waren hätten einen schweren Verlauf
– IHRE Kinder hätten PIMS und/ oder Long Covid

Und sie waren von einem GESUNDEN – bzw. asymptomatisch Infizierten-, der eine Infektion anderer billigend in Kauf genommen hätte, angesteckt worden.
Ich Frage mich, ob Sie dann immer noch so kluge RatSCHLÄGE geben würden.
Freuen Sie sich, dass es in Ihrem Umkreis bisher keine „Tiefschläge“ gegeben hat – und hoffen Sie, dass es so bleibt.

Kritischer Dad*NRW
2 Monate zuvor

GESUNDE Kinder, nur weil die Infektion scheinbar asymptomatisch ohne Krankheitszeichen verläuft?

DerDip
2 Monate zuvor

@Kritischer Dad: Eine Person, die keine krankheitszeichen hat, gilt doch als gesund. Oder möchten Sie jetzt bei allen Menschen, die sich gesund fühlen, dies infrage stellen.

Darfdaswahrsein
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

@DerDip
Da liegen Sie aber falsch.
Gesund fühlen und gesund sein, im wissenschaftlichen und medizinischen Sinne, sind verschiedene Dinge.
Es gibt sehr viele Kranke ohne offensichtliche Krankheitszeichen.
Viele Erkrankungen verlaufen sozusagen still, oder phasenweise still, symptomlos. Diese Menschen sind keineswegs gesund.
Zu sagen, keine offensichtlichen Symptome, also gesund, ist fast schon infanil. Wie ein Kind, das sich die Augen zuhält und denkt keiner sieht es.
Sie meinen den Gesundzustand auf rein psychologischer und psychosomatischer Ebene, den ein Mensch selbst fühlt und wahrnimmt. Diese Wahrnehmung kann durchaus in vielen Fällen positiv sein, aber auch ganz schön in die Hose gehen.
Infektiösität ist Infektiösität und wirkt sich auf das Umfeld und andere Menschen aus.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

DerDip
Ihre Einlassungen zum Sinn des Tragens von FFP-2-Masken bei den derzeitig hohen Inzidenzen bei Schülern werde ich hier nicht mehr kommentieren.
Bei AIDS fühlen sich die Betroffenen auch lange gesund.
Und einem PIMS geht unter anderem auch mal eine asymptomatischen Infektion mit Covid-19 voraus.

Defence
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Was glauben Sie, wie viele HIV-Infizierte asymptomatisch sind?

Marie
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Ach, wenn ich positiv auf HIV getestet werde, gelte ich als gesund? Das wäre mir neu.

Darfdaswahrsein
2 Monate zuvor

@kritischer Dad*NRW
Genau diese Aussagen treiben meinen Puls nach oben. Sie haben Recht.
„Völlig gesunde“ Kinder müssen zu Hause sitzen.
Nein, eine Infektion ist eine Infektion! Ob mit oder scheinbar ohne Symptome. Deshalb spricht man von infektiös und nicht von krank. Deshalb hat man sich in dem Fall abzusondern, um ander nicht zu gefährden. Diese Gedankengänge, den Kindern geht es doch gut, also ab ins Getümmel, egal was mit den anderen passiert, macht mich fassungslos.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Da war es wieder: die Genugtuung. Sie freuen sich, dass ihre Kinder Corona haben und es ihnen trotzdem gut geht. Sie freuen sich, dass Sie Recht hatten und das es wirklich so gekommen ist. DANKE Omikron!

Echte Frage: ab wann würden Sie Ihre Kinder denn freiwillig zu Hause lassen? Wie viele Symptome müssten sie haben?

Nur eine Klarstellung: die Kinder haben sich nicht TROTZ der Masken infiziert, sondern in einem Moment in dem sie ihre Masken nicht richtig oder gar nicht getragen haben. Während des Essens, während des Tests im Klassenzimmer usw, da gibt es viele, viele Möglichkeiten. Mit Maske ist der Schutz (siehe Max-Planck-Studie) sogar noch höher als bei Delta und das Risiko unter 10% selbst wenn andere keine Maske tragen.

Ne, aber sonst echt schön, dass es Ihren Kindern soweit gut geht.

Wie haben Sie eigentlich VOR der Impfung und vor Omikron über Corona gedacht? Ich kann nicht nicht daran erinnern, dass Sie jemals da gepostet haben.

DerDip
2 Monate zuvor

@Ich muss da… : Zur Klarstellung bezüglich ihrer Argumentation mit der Maske: Sie schreiben ja selbst, dass das Risiko einer Ansteckung mit Maske bei 10 Prozent liegt (Für welche Maskenart das gelten mag, ist an dieser Stelle zunächst nicht relevant). Angenommen, dieser Schutzwert stimmt, dann heißt dies dennoch, dass man sich auch mit bzw. trotz Maske anstecken kann.
Und ja, natürlich wird das Ansteckungsrisiko erhöht, wenn die Maske zwischenzeitlich nicht oder nicht ganz dicht getragen wird. Aber wieviele Schüler tragen diese wirklich durchgehend perfekt über sechs oder acht Stunden (inkl Busfahrt)? Mal abgesehen, dass es da auch Pausen geben muss.
Insofern stimme ich Rüdiger zu: Alle oder zumindest fast alle werden sich mehrfach infizieren. Ich persönlich halte es für sinnvoller, zumindest die erste Infektion dann zu bekommen, wenn der Impfschutz noch recht hoch ist.

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Leute wie sie und Herr Vehrenkamp werden und dürfen sich gern so oft anstecken, wie es ihnen beliebt, das Anrecht auf einen angemessen Schutz können sie anderen nicht verwehren.

Kätzchen
2 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Genau. Die Natur war schon immer stärker als der Mensch. Der Herbst wird noch viele Überraschungen bereit halten.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Ja, das ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er seine Maske trägt, ob ernsthaft oder doch nicht wirklich. Personal risk würde ich sagen.

Pausen kann man ja problemlos komplett draußen machen an der frischen Luft.

Wenn alle eine Maske tragen ist das Risiko sich anzustecken bei 1-2%, wenn ich mich recht erinnere.

Ja, da ist was dran, dass es besser ist mit möglichst hohem Impfschutz die Infektion zu bekommen, aber das beste Timing wäre dann ehrlich gesagt im April/Mai, wenn man sich den Omikron-Booster gerade geholt hat.

Bis dahin kann man das noch ziemlich gut mit der Maske durchhalten und ich bin mir weiterhin sicher, dass wir bis dahin maximal 50% Menschen (eher weniger) haben werden, die sich überhaupt irgendwann einmal mit irgendeiner Corona Variante angesteckt haben.

Und noch besser ist es immer noch, die Infektion gar nicht zu bekommen. Da wird Omikron viel zu viel zelebriert und als Heilsbringer verkündet. Das ist nach wie vor Quark. Eine Krankheit ist NIE etwas positives, sonst wäre sie keine Krankheit. Da verschwimmen bei vielen Menschen gerade die Wahrnehmungsgrenzen.

Hey, und jetzt schwirrte doch gerade die Zahl 18 durch die Presse. Jeder 18. hat sich mit Corona bisher infiziert. Wow, lass es mal doppelt so viele sein aufgrund der Dunkelziffer, dann ist das gerade mal knapp jeder 10. Mensch, also 10%. Ich bin nicht sonderlich beeindruckt und hätte von Omikron, was schon fast überall mit totaler Dominanz tobt, mehr Power erwartet. Ist vielleicht doch ein wenig eine Luftnummer, diese Variante, was die Ansteckungsgefahr angeht.

DerechteNorden
2 Monate zuvor

Ja, die Maskenpflicht sollte sofort fallen, damit sich noch mehr Kids infizieren und noch mehr krank werden. Es werden nämlich tatsächlich auch welche krank, sogar geimpft! Aber da Sie das nicht interessiert, hier noch eine Folge des Wegfalls der Maskenpflicht: Man könnte sämtliche Lehrkräfte auf einmal infizieren. Das wäre wahrscheinlich der einzige Weg, damit Leute wie Sie verstehen, wo ein weiteres großes Problem liegt.
Ich habe es schon einmal geschrieben. Sie sind so ein Sozialpädagoge, der keine Lehrkräfte mag. Das spürt man deutlich.
Ihnen ist nämlich immer noch nicht aufgegangen, dass es den Lehrkräften auch gut gehen muss, damit es den Kindern in Schulen gut gehen kann.
Aber das werden Sie in diesem Leben nicht mehr verstehen (wollen).

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

@DerechteNorden: Bitte in Nachbarländer schauen, die keine Maskenpflicht mehr haben. Die Impfquote unter Lehrern ist bei uns ja insgesamt ziemlich hoch. Wieso sollten bei uns mehr Lehrer erkranken, als anderswo? Zudem wird es ja nach einem Wegfall der Maskenpflicht nicht direkt ein Maskenverbot geben. So entgegenkommend und im Sinne eines Kompromisses wird die Politik sicherlich sein.

mm
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

So happy sind die Nachbarn mit dem Wegfall der Maske auch wieder nicht. Ich habe gestern mit meiner Cousine in Holland telefoniert und da wird ab heute auch die Maskenpflicht aufgehoben. In den Schulen rauscht schon jetzt mit Maske Omikron durch alle Klassen. Aber in den Medien werden leider nur die politischen Entscheidungen publiziert, nicht die Befindlichkeiten innerhalb der Bevölkerung.

Realität
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

@DerDip
ich beziehe mich jetzt mal auf mehrere Ihrer Kommentare
Können Sie denn jeder Person Krankheiten ansehen? Nach außen hin mag die Person gesund aussehen, aber Sie können nicht erkennen, wie es im Körper aussieht.

Wie gut haben Sie sich denn über die Situation in Schulen informiert? Laut der BBC, waren im Januar so viele Lehrer/Schulleitungen erkrankt, dass es schwierig war den Unterricht aufrecht zu erhalten.

Laut der Zahlen vom Januar: „In all state schools, 8.9% of teaching assistants and other staff were also absent.“ Davon sollen 8,6% durch Corona verhindert gewesen sein.

„The staff absences will have a serious impact on schools‘ ability to remain open, particularly in primaries, where there is usually one teacher per class. Separately, hundreds of schools across England have told BBC News they are struggling to provide cover for teacher absence since schools reopened.“
Und die Situation ist, dass die Schulen zwar „air purifiers“ haben, aber alle anderen Schutzmaßnahmen fallen gelassen worden sind. Hier ind Dt haben wir dann was? Gar nichts!
Großnbritannien hat Ruheständler aufgefordert wieder zu unterrichten. Aber gerade das ist die Gruppe über 65. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

„Zudem wird es ja nach einem Wegfall der Maskenpflicht nicht direkt ein Maskenverbot geben. So entgegenkommend und im Sinne eines Kompromisses wird die Politik sicherlich sein.“ Sie glauben noch an die Politik? Sollte es zu einem großflächigen Ausbruch kommen, dann sind alle die Schuld, die die Maske nicht getragen haben. Sie hätten sie ja tragen können.

Wen der Oringinalbericht der BBC interessiert:

https://www.bbc.com/news/education-59950903

Dirk Z
2 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

@DerechteNorden
Ich empfehle Ihnen auch noch mal folgenden Link:

Virologe über Masken und Tests an Schulen: „Sinn für Realität verloren“
https://www.nordbayern.de/region/virologe-uber-masken-und-tests-an-schulen-sinn-fur-realitat-verloren-1.11840920

DerechteNorden
2 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z: Siehe Beiträge von mm und Realität. So viel zu den Nachbarländern. Das große Problem ist und bleibt, dass nicht ausreichend über den Bereich Schule berichtet wird.
Wir erfahren so gut wie nichts Sinnvolles aus den Nachbarländern. Wir erfahren ja nicht mal Sinnvolles aus Deutschland, weil mit Ausnahme von N4T nirgends wirklich berichtet wird. Es scheint sich derzeit kein seriöses Medium an das Thema heranzutrauen. Und wenn, dann kommt sowas wie „In Dänemark sind alle Schulen offen und es gibt keine Maskenpflicht.“ Dass es in Dänemark aber ganz andere Bedingungen an Schulen gibt (s. auch Deutsches Schulportal dazu), wird einfach verschwiegen.
Was meine Befindlichkeit angeht: Ich habe keine Angst davor, schwer zu erkranken. Jedoch habe ich Sorge, dass ich eine Corona-Infektion davontrage, wenn es gerade gar nicht passt: Ich muss S*S auf den MSA und das Abitur vorbereiten. Das kann niemand anderes übernehmen, weil es einfach niemanden gibt, der das übernehmen könnte.
Ich wundere mich immer wieder über Menschen, die die einfachsten Konsequenzen komplett ausblenden.
Ihr seid außerdem dafür verantwortlich, dass sich an Schulen nichts zum Guten verändert, da ihr den Ministries super in die Hände spielt. „Geht doch. Nicht so anstellen. Das sieht jede vernünftige Lehrkraft so. …“ ich habe es sowas von satt.

Dirk Z
2 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

@DerechteNorden: Die Plattform von N4T empfinde ich als recht einseitig. Man muss sich aus verschiedene Quellen seine Meinung bilden, was mein Ansatz ist. Nur so bekommt man die wahre Mitte. Was ich schon sehe und erkenne, daß die Pandemie viele Schwachstellen in Schulen zu Tage befördert hat und das auch zu Hochinzidenzzeiten tatsächlich die Frage ist, ob ein Unterricht in einem vollgestopften Raum zudem mit Tiefkühlung und Masken überhaupt zielführend ist. Auf alle Fälle ist klar, daß unter solchen Bedingungen die Masken auch nichts mehr aufhalten (ja noch ein wenig verzögern). Natürlich kann man so kein Unterricht machen.
Und ganz ehrlich: Man kann mit Masken versuchen, das Risiko zu minimieren. Aber eine Garantie, daß der Virus im ungünstigen Moment nicht zuschlägt, ist es wahrhaftig nicht. Zumindestens in der Form, wie Schule aktuell abläuft, ist es aus physikalisch trotzdem ein russsisches Roulette.

Zum eigentlichen Thema des Artikels: Es sind ja auch viele Schüler von hochkarätigen Anwälten mit Beziehungen der Situation ausgesetzt. Ich glaube nicht, daß sich da die betreffenden Anwälte sich solche Situationen lange bieten lassen, wenn sie wirklich eine Gefahr darin sehen. Sonst hätte es meiner Meinung nach schon mal ganz kräftig gescheppert.

Ich kann nur jeden Fall raten, bei „Gefahr im Vollzug“ sich anwaltlich beraten zu lassen. Damit kann man meiner Meinung nach am meisten erreichen. Nur der Weg ist natürlich mühselig und mit Kosten verbunden.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Und auch nochmal an dieser Stelle: Bitte hier NIE WIEDER den Stöhr zitieren. Stöhr weiß nicht einmal, dass es eine Corona-Impfung für Kinder unter 12 Jahren gibt.

Denn einfach mal bei YouTube suchen nach
KLAUS STÖHR: Olaf Scholz zu Corona? „An der Stelle der Pressekonferenz musste ich schlucken!“

Fängt ungefähr bei 5:45 min an. Man höre und staune…“für die Kinder unter 12 Jahren………es gibt für diese Altersgruppe noch keinen Impfstoff und wird es höchstwahrscheinlich auch nicht geben“. So, in etwa inhaltlich, könnt ihr euch ja selbst anhören….Das war ein Interview vor ca. 1 Woche. Selbst wenn er sich da versprochen hatte und U5 meinte ist die Aussage falsch, denn jeder weiß, dass es zu U5 sehr bald Impfstoff geben wird.

Stöhr behauptet außerdem an anderer Stelle, dass JEDE Pandemie seit tausend Jahren mit einer Durchseuchung endete, was schon allein bei HIV und Pest z.B. nicht der Fall war.

Stöhr ist propagandistisch und mit Falschinformationen unterwegs. Macht euch mit seinen Zitaten nicht lächerlich. Sucht vernünftige Links raus und LEST SIE EUCH VORHER DURCH!

Lessi
2 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Vielen Dank! 🙂 Diese deutliche Ansagen hätte ich sonst selbst diesem (ach, Hauptsache meiner Familie geht es gut) Herrn Vehrenkamp gemacht. Wie kann man nur zwischen Wand und Tapete denken? Wann kapiert er eigentlich, dass es nicht nur gesunde Kinder, sondern auch vulnerable Menschen (Kinder wie auch Lehrer*innen) an den Schulen gibt? Echt ,,toller“ Sozialpädagoge!

Grundschullehrerin
2 Monate zuvor

Das meinen Sie doch hoffentlich nicht ernst, dass die Kinder unnötig in Quarantäne sind. Wenn die Kinder positiv getestet sind, können sie andere Personen in der Schule anstecken. Dazu benötigt man keine Symptome. Ich kann mich immer nur wieder über so wenig Sachkenntnisse und so viel Egoismus wundern.

Unerträglich
2 Monate zuvor

Natürlich meint er das Ernst. Ist ihm auch scheißegal, was andere denken. Unser Rüdiger ist halt wie er ist. Da machste nix.

AvL
2 Monate zuvor

Herr Vehrenkamp und seine Mitstreiter sind evidenzbasiertem Wissen abseits ihres Meinungshorizonts nicht zugänglich, sodass diese sogar einfach umzusetzenden und sinnvollen Maßnahmen zur Eingrenzung der pandemischen Weiterverbreitung des SARS-Virus, wie z.B. dem Tragen von FFP-2-Masken in geschlossenen Räumen mit hoher Personenzahl und bei hohen Inzidenzwerten, rundheraus als überflüssig charakterisieren und somit diese Maßnahmen ablehnen.
Diese Personenkreise wünschen sich, wir wir eigentlich alle, eine Welt wie vor Corona zurück, ohne dass diese Personen ihr Verhalten an die sich laufend dynamisch verändernde Situation anpassen wollen.
Mit dem Virus zu leben, bedeutet aber einen vorausschauenden Blick in die Zukunft zu richten, um sich auf mögliche andere Verläufe der Pandemie einzustellen.
Einfach weiter zu machen wie vor der Pandemie bedeutet unverantwortlich zu handeln und nicht angepasst zu reagieren.
Genauso drauf ist sind auch die Frau Prien, Herr Merz und andere Protagonisten aus dem Wolkenkuckuckslager, die gerne das weitere Drehbuch im Umgang mit der Pandemie im übertragenen Sinn gerne in der Sichtweise einer Pippi Langstrumpf nach dem Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ schreiben würden. Das sind aber demokratisch gewählte Verantwortungsträger, die einfach ihren Job verantwortungsvoll wahrnehmen sollten, und sich nicht Populisten gleich, ihre Entscheidungen von Volkes Stimme und ihrer eigenen „Wünsch dir was“ Erwartungshaltung abhängig machen sollten.

Eine Mutter
3 Monate zuvor

Widerspruchslos nehmen es nicht viele Eltern hin. Viele reden oder beschweren sich aber an der falschen Stelle.
Zudem haben nicht wenige Eltern keine Wahl. Sie müssen arbeiten gehen. Besonders alleinerziehende Eltern.
Wirklichen Distanzunterricht gibt es nicht, auf Eltern, die ihre Eltern Zuhause unterrichten, wird massiv offener und unterschwellig Druck ausgeübt.
Es gibt nur Verlierer.
Bis auf die Maskenhändler, die haben fette Gewinne erzielen können.

Eine Mutter
3 Monate zuvor

KINDER Zuhause unterrichten, sollte oben im Kommentar stehen.

isthaltso
3 Monate zuvor

Die Regierenden müssen den Zorn der Eltern fürchten.

Mag ja sein, dass die Regierenden abgelöst werden und dann. Glaubt den jemand wirklich, dass sich danach etwas ändert. Es gibt in unserem Land viele Regierungsparteien. Sind hier irgendwelche Unterschiede aufgetreten.

Zur Frage des Artikels: Vielleicht weil der Mehrheit der Familien in der Zwischenzeit klar ist, dass die Ansteckung über kurz oder lang sowieso eintritt. Und es Deutschland in vielen Bereichen bestimmte Maßnahmen nicht umsetzen kann oder will. Und das es selbst dann bei umgesetzten Maßnahmen keine Sicherheit geben wird. Bei uns an der Schule gibt es ein Hygienekonzept, es gibt fließendes Wasser im Klassenzimmer, es gibt Luftfilter und trotzdem gibt es reihenweise positive Tests unabhängig ob geimpft, genesen, beboostert.
Zur Zeit kann nur gesagt werden, Gott sei Dank ist Omikron anscheinend doch milder.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  isthaltso

Ok, fließendes Wasser hilft jetzt nicht so wirklich viel gegen Corona-Infektionen, Luftfilter sind schon besser aber wie sieht es mit der Disziplin aus Masken zu RICHTIG zu tragen? Ist das nicht gegeben, bringt der Rest weniger bis gar nichts. Und nicht alle Infektionen finden in der Schule statt, viele Kinder gehen privat wieder Sport machen in der Halle oder treffen sich mit Freunden. Alles schöne tolle Sachen aber auch Quellen der Ansteckung logischerweise.

Ich bin ja einer der Vertreter die fest davon überzeugt sind, dass es nicht jeden zwingend treffen wird bevor man sich gegen Omikron impfen lassen kann. Aber wenn man dem Narrativ „Die Lage ist aussichtslos, Omikron wird JEDEN von euch kriegen“ folgt, dann würde ich auch aufgeben und mich dem Virus zum Opfer anbieten.

Trulla
2 Monate zuvor

Es ist ein Teufelskreis, der pro Wirtschaft läuft und SuS, LuL sowie Eltern „missbraucht“.
Denn andernfalls wäre schon lange, jetzt aber erst Recht in Schule investiert worden.

Bente Jiffers
2 Monate zuvor

Ich kann es auch überhaupt nicht verstehen. Ich kann es nicht mehr länger hinnehmen und im Gegensatz zu anderen sage ich es auch laut. Ich, meine, man muss doch nur auf die Zahlen gucken, da steht doch, dass wir offenen Auges in die Katastrophe laufen. Aber nein, aber nein. Das ist alles voll ok. Wenn ich selbst Kinder hätte, würde ich es trotzdem laut sagen. Warum das so viele Eltern nicht tun, ist mir unbegreiflich.

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  Bente Jiffers

Versklavt Bente. Das sind wir alle, man muss arbeiten, um das Leben auf die Reihe zu bekommen. Viele Menschen hoffen es deshalb, es passiert nichts, es ist nicht so schlimm. Sträuße-gezwungen. Darauf baut die Politik ihre Entscheidungen auf. Vor allem, es kostet nichts.
Lauterbach wurde so schlimm beschimpft, weil er Wahrheit sagt. Er kann nicht mehr hören, die Corona sei für die Kinder harmlos. Ich auch nicht.

Stromdoktor
2 Monate zuvor

Ich möchte mich zur Abwechslung einmal kurz halten, auch wenn ich dazu ein Buch schreiben könnte:

Hauptgrund Nummer 1 wären die unklaren Folgen, wenn man sein Kind zu Hause behält. Aktuell sind alle bemüht, irgendwie Leistungsnachweise zusammen zu bekommen, bevor es die eigene Schule/Klasse/Fach mit einem Ausbruch trifft.

Klassenarbeiten sind war terminiert, aber keiner weiß, ob diese dann überhaupt stattfinden können bzw. in welcher Anzahl die Schüler aufschlagen.

So stehen alle enorm unter Druck. Lehrer, Schüler und Eltern gleichermaßen.

Bauer
2 Monate zuvor

Einfach deprimierend.

Kati
2 Monate zuvor
Antwortet  Bauer

Was genau? Das Kinder und Eltern keine Lust auf Homeschooling und Online-Lernen haben?

Maren
2 Monate zuvor
Antwortet  Kati

Sagt wer?Bei uns lief es super!Warum kann mananderennicht wenigstens die Aussetzung der Präsenzpflicht gönnen,nur weil man selber keinen Bock oder keine Möglichkeit hat,die eigenen Kinder in einer Notlage zu betreuen und zu beschulen?

Kati
2 Monate zuvor

Warum? Keine Lust auf Homeschooling. Ganz einfach.

Sauer
2 Monate zuvor

Eltern schweigen nicht, sie werden nur nicht gehört bzw. ignoriert.
Es besteht seitens der Politik gar kein Interesse daran sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, denn dann müsste die Politik zugeben seit Jahren fahrlässig zu handeln.
Es wird weder der Schülerschaft noch den Eltern oder Familien zu gehört- warum auch, man könnte ja Lösungen finden….
Die Energie müssen die Familien in sich selbst stecken, damit diese nicht auch noch zerfallen. Also warum sollen die Familien laut werden? Wir haben eindeutig die schlechtesten Lobbyisten.

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Sauer

Kann ich nicht glauben.

Die Gruppe der Querdenker ist sicherlich bedeutend kleiner als die Gruppe der Eltern von schulpflichtigen Kindern.
Hätten diese Eltern nur 50% der Motivation der Querdenker aufgebracht, dann hätte man sie gehört!

Stromdoktor
2 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer
„Eltern“ sind ein inhomogener Haufen.

Die größten Diskussionen gibt es im täglichen Leben zwischen Müttern*:

Auf der einen Seite die Mütter, die ihre Kinder zu Hause betreuen und auf der anderen Seite diejenigen, die „nebenbei“ einem Beruf nachgehen. Auf keinem Gebiet werden Diskussionen unsachlicher geführt bzw. Vorurteile besser gepflegt.

Väter kommen natürlich auch ins Spiel. Zumeist als Versorger-Held, der abends liebevoll die Kinder ins Bett bringt, noch was vorliest und beruflich ganz hoch hinaus kommt…dafür aber erst einmal ein paar Überstunden machen muss, bevor sein Chef ihn befördert…

Wir sind in Vollzeit berufstätig und teilen uns den Job. Gefühlt trete ich etwas kürzer (nicht zeitlich gesehen, eher stehe ich noch eine Stunde vorher auf / hole einmal mehr ab / fahre einmal mehr zum Schwimmen).

Man glaubt es kaum…aber es ist nicht in Stein gemeißelt, dass Kinder sich ausschließlich mit ihren Problemen an Mütter wenden – wenn es darauf ankommt.

Für mich ist das sehr erfüllend. Beruflich würde ich sagen, mache ich einen ordentlichen Job, mein Fokus liegt aber definitv auf den Kindern.

Was glauben Sie, Schattenläufer:

Dieses Setting ist die absolute Ausnahme. Das wollen weder die meisten Väter („Karriere“) noch Mütter (Angst vor Bindungsverlust).

Wird auch in diesem Forum deutlich. Die meisten Kommentare aus der Elternperspektive basieren tendenziell auf einer klassischen Rollenverteilung.

Dort, wo von beiden Teilen berufliche Schwerpunkte gesetzt werden, ist eine geöffnete Kita, Schule Voraussetzung für das Lebensmodell. Ggf. auch „überlebenswichtig“, wenn man nicht zu den Großverdienern gehört. Dafür habe ich sogar ein wenig Verständnis…

Wer sind also „die Eltern“?

Die wertvollsten Informationen bekommt man noch aus den Kommentaren heraus, wo LuL auch in der Rolle der Eltern stecken. Insofern bin ich für Beiträge wie von „Ale“ auch besonders dankbar.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Jede Familie soll das Modell wählen, was am besten passt! Ich habe nur keinen Bock darauf, mir nachsagen zu lassen, ich will keine Zeit mit den Kindern verbringen oder ich möge mich hinterfragen, warum wir überhaupt Kinder bekommen hätten…

Was das angeht, steht das Eltern-Bashing auf einer Stufe mit dem Lehrer-Bashing bei N4T. Witzigerweise bashen hier Eltern auch andere Eltern fleißig mit…was durchaus für meine Eingangsthese spricht.

*Mütter können oben auch gerne durch Väter ersetzt werden und umgekehrt, um keine Vorurteile zu bedienen.

Stromdoktor
2 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer

Und ganz generell:

Eltern und Lehrer sollten sich vielleicht einmal auf gemeinsame Ziele verständigen.

Allen sollte daran gelegen sein, dass das Umfeld, indem sich alle einen Großteil des Tages aufhalten, „einladend“ ist. Von der Schultoilette angefangen bis hin zu Luftfiltern.

Allen sollte es wichtig sein, dass der Personalmangel beseitigt wird. Es geht hierbei um die Bildung unserer Kinder und die Gesundheit einer großen Gruppe der Bevölkerung im Staatsdienst.

Und um das zu erreichen, sollte sich niemand aufeinander verlassen. Und schon gar nicht erwarten, dass die jeweils andere Gruppe für diese Interessen eintritt. Frustrierende Aussagen („Bashing“) über die jeweils andere Fraktion tun das Übrige.

Wir sind in einer tiefen gesellschaftlichen Krise. Und das ich nicht erst seit der Pandemie. Jeder sollte sich einmal fragen, wie er sich in seinem Umfeld engagieren kann. Gerne auch ehrenamtlich. Dabei lernt man sicher wieder, seinen Mitmenschen wertschätzend(er) zu begegnen. Oder schiebt hier heute noch jemand eine Schicht bei der freiwilligen Feuerwehr?

Und da es uns allen (insbesondere Akademikern) scheinbar noch ganz gut geht, beschränken wir uns auf gegenseitige Schuldzuweisungen, den einen oder anderen Kommentar in Richtung „die da oben“…und planen nebenbei unsere nächsten Freizeitaktivitäten.

Mrs.Braitwhistle
2 Monate zuvor

Eltern sind vollauf damit beschäftigt, den Alltag in Pandemiezeiten zu bewältigen – fremdbestimmt von Pooltest-Ergebnissen, Kontaktbeschränkungen und unplanbaren Betreuungslücken ihre Erwerbsarbeit aufrechtzuerhalten. Sie sind damit derart am Kapazitätslimit, dass sie im Grunde Menschen bräuchten, die uneigennützig – obwohl und weil selbst nicht in derselben existentiellen Klemme – stellvertretend für sie politische Lobbyarbeit machen. Dass der Fokus u.a. nun auch mit der 7. Stellungnahme des Expertenrates auf die Situation von Familien gelenkt wird, ist überfällig und zugleich bin ich dankbar dafür, denn meine Verbundenheit mit Freunden in England und in der Schweiz zeigen mir, dass der Schutz von Kindern gesellschaftlich unwidersprochen noch viel geringer ausfallen kann als hierzulande.

Marc Marmetschke
2 Monate zuvor

Wir nehmen nicht nur hin, wir versuchen das es zur Infektion keine Alternativen gibt unsere Tochter möchte unbedingt in die Schule und wir wollen uns müssen Arbeiten. Geimpft sind wir alle insofern ist das Risiko nicht größer als bei jeder normalen Erkältung also endlich zurück zum ganz normalen Leben insbesondere an Schulen und Kitas. Die Corona Panik muss aufhören oder Herr Streeck hat am Anfang gesagt eine Pandemie endet auch wenn die Bevölkerung es möchte an dem Punkt sind wir definitiv angelangt insofern sollten wir endlich Großbritannien und Dänemark folgen und Corona nicht mehr in den Fokus unseres Handelns stellen

Echt
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Genauso wird dann mit den „Kollateralschäden“ mit langfristigen Folgerkrankungen umgegangen werden. Das Leid anderer Menschen einfach ausblenden. Risiken nur als das Problem der Betroffenen sehen. Diese Menschen stehen halt im Schatten und die angebliche Mehrheit interessiert sich nur für die unmittelbaren Eigeninteressen. Solidarität mit vulnerablen Gruppen, Solidarität mit Beschäftigten im Sozial- und Pflegebereich ist nicht mehr angesagt. Der nächste kritische Punkt der Pandemie ist definitiv erreicht, wenn jeder nur noch an sich denkt und Solidarität und Rücksichtnahme nur noch als lächerliche Ängstlichkeit abgetan wird.

Schattenläufer
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Ja, ja ist nur ne Grippe und die „Normalität“ muss kommen.
Hoffe das Virus weis das auch.

Wie sang schon die Pipi: Wir machen uns die Welt widde, widde wie sie uns gefällt.

Nichts für ungut, ich wünsche Ihnen und ihren Kindern wirklich von Herzen, dass sie mit ihren ehernen Überzeugungen recht haben.

Wissen kann man das aber frühestens in 6 Monaten, das Virus ist eben nicht sehr gesprächig.
Vorher sind ihre Aussagen nur Hoffnungen und Vermutungen.

Nicole
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Ja, sehe ich auch so. Mein Kind 16, ist übrigens nicht geimpft und hatte bis jetzt noch kein Corona. Da Corona nicht weggehen wird, müssten die Maßnahmen ja ewig weitergehen, wenn man die Kommentare hier so liest. Aber wann soll es denn wieder normal werden?. Viele Leute hier finden es ja auch ganz normal, ihre Kinder 8 h mit FFP2 Maske zur Schule zu schicken. Wir gehören zu denen, die möchten, dass alle Maßnahmen am 20.3. fallen. Mir tun die Leute leid, die so eine extreme Angst vor Corona haben, das entspricht aber nicht dem realen Risiko. Wenn diese dann auch noch geimpft sind, verstehe ich die Angst sowieso nicht, wovor haben die denn Angst?
Die Psychologen in unserem Land werden viel zu tun haben.

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

https://www.news4teachers.de/2022/02/corona-und-die-folgen-wenn-das-eigene-kind-ploetzlich-lebensgefaehrlich-erkrankt-eine-familie-berichtet/

So etwas wurde zu gern kleingeschrieben. Versuchen Sie sich einfach zur Abwechslung in die Schuhe dieser Familie hineinzusetzen.

Außerdem, das so gewünschte normale Leben findet statt schon fast überall. Was ist denn das Problem? Masken? Sie müssen noch fallen, um ein normales Leben zu führen? Die Kinder gehen in der Schule, Eltern arbeiten, Betreuung findet überall statt. Was ist noch Ihr Wünsch, um ein normales Leben zu führen? Das können sie eigentlich problemlos. Auch Urlaub machen, fast wo Sie wollen. Oder stört Sie fast?

Ale
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Jups,
Und wie in Dänemark könnten unsere Todeszahlen massiv steigen. Das bringt Frieden oder?
Und wann hat Herr Streeck recht behalten in Bezug auf Corona?

Jan
2 Monate zuvor
Antwortet  Ale

Herr Streeck hat diverse Male Recht behalten, zB was die Saisonalität angeht. Er lag auch mal daneben, hat er aber immer eingeräumt.

Anne
2 Monate zuvor
Antwortet  Jan

„Er lag auch mal daneben, hat er aber immer eingeräumt.“ Na, dann ist ja alles tippi-toppi.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  Jan

Für Saisonalität muss man kein Virologe sein um das vorherzusagen und Glück zu haben. 50/50 Chance…

AvL
2 Monate zuvor
Antwortet  Jan

Der saisonale Abfall der Covid-19-Infektionszahlen ist ein Vorgang, der auch von allen anderen Epidemiologen vorhergesagt wurde, und der saisonale Wiederanstieg der Infektionszahlen zum Herbst/Winter hin wurde auch von den Fachleuten prognostiziert.
Deshalb ist es um so wichtiger, sich bereits im Sommer auf die nächste Welle im Herbst 2022 einzustellen.
Das bedeutet, dass bis dahin die Impflücke geschlossen werden muss und die Schulen besser geschützt werden müssen, da wir sonst wieder in die gleiche Situation wie heute geraten werden.
Ich weiß auch schon, was sie und ihre Mitstreiter dann wieder schreiben werden.

Tina+2
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Dann schauen Sie sich bitte mal die wieder stark ansteigenden Todeszahlen in Dänemark an, Herr Marmetschtke!

Laura
2 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

Dänemark hatte beim Deltapeak (ca 4000 infizierte) 36 Tote Immortal.
Jetzt beim omikronpeak mit ca 40000 infizierten im Mittel 33 Tote.
Das ist kein starker Anstieg.

Laura
2 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Im Mittel sollte es heißen

DerechteNorden
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc Marmetschke

Ja, und so wird sich in deutschen Schulen nichts ändern. Hey, einfach alles öffnen und alles wird für immer gut. Für immer könnte allerdings bereits der nächste Herbst sein. Und weil Sie so denken, wird dann wieder nichts geplant und organisiert sein.
Aber Sie haben recht, am bequemsten für alle ist, einfach so tun, als gäbe es weder Corona noch all diese Missstände an deutschen Schulen. Toll ist daran auch, dass man immer über das Schulsystem (im Volksmund „Schulleitungen und Lehrkräfte) meckern kann, weil die nichts auf die Reihe kriegen.

S.
2 Monate zuvor

Ich kann verstehen, dass viele Eltern innerlich aufgegeben haben. Schattenläufer hat die Situation perfekt analysiert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich werde Frau Dryer, Frau Hubig und Co. dennoch weiterhin in Briefen mitteilen, dass ich ihre aktuelle Politik für einen brüchigen Holzweg halte. Auch, wenn diese Briefe im Papierkorb landen. Ich werde mich weiterhin an Protestveranstaltungen und Aufklärungskampagnen gemeinsam mit anderen Eltern beteiligen. Die Hoffung ist bei mir noch nicht gestorben. Steter Tropfen höhlt den Stein oder wie man im alten Rom sagte: Gutta cavat lapidem non vi, sed saepe cadendo.

Wir Eltern sollten trotz der ganzen Misere nicht aufgeben, mehr Geld für unser Schulsystem zu fordern. Denn mehr Geld bedeutet, bessere Ausstattung, mehr Lehrpersonal und besseren Coronaschutz. Wir werden diesen Schutz auch in den kommenden Jahren brauchen, um mehr „Normalität“ leben zu können, ohne viele Menschen gesundheitlich gefährden zu müssen – abgesehen davon, dass alle Beteiligten an unserem Kita-, Schul- und Universitätssystem größere Wertschätzung verdient hätten!!! Es müsste nicht so sein, dass viel zu viele Kinder, SuS und Studierende einer pädagogischen Kraft bzw. einer Lehrkraft zugeordnet werden! Es ist nicht einsehbar, dass wir als Bürger*innen einer reichen Industrienation unsere Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsen und Lehrkräfte in überwiegend abgewrackte und viel zu enge Gebäude stecken. In Gebäude mit meist zu kleinen Unterrichtsräumen, in Gebäude mit unzureichenden und meist unhygienischen Sanitäranlagen. In Gebäude ohne Lüftungsanlagen. Dies ist alles kein Naturgesetz.

Helli
2 Monate zuvor

Unser System ist auf Distanzunterricht nicht ausgerichtet. Das betrifft nicht nur die dafür benötigte Ausstattung . Sondern auch dieFähigkeiten der Lehrkräfte, die hierzulande bislang damit noch gar keine Erfahrungen hatten.
Außerdem haben wir einen Lehrkräftemangel, den die Politik vorher auch nicht interessiert hat. Und schön für die Eltern die es sich leisten können und außerdem die Fähigkeit haben die Kinder daheim zu unterrichten. Und was ist mit den Kindern die in
in Verhältnissen aufwachsen , wo weder Unterricht noch externe Betreuung möglich oder bezahlbar ist. Oder Kinder,deren Eltern kein Deutsch sprechen . Ich glaube dass das Lüftungssystem der Schulen das geringste Problem ist. Aus sozialen und gesundheitlichen Gründen. Die Kinder brauchen die Schule, die Lehrer , die Mitschüler. Habe hier noch keine konstruktiven Vorschlag gelesen , wie das alles alternativ zu bewerkstelligen wäre, ohne dass die Psyche der Kinder weiter Schaden nimmt. Leider ist der Aufenthalt für viele Kinder in der Schule (mit Ansteckungsrisiko) sicherer als zu Hause. Ausserdem müssen Kinder Kontakt zu anderen Kindern haben um das Immunsystem zu trainieren.

Maren
2 Monate zuvor
Antwortet  Helli

Blödsinn!

TäglichGrüßtDasMurmeltier
2 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Was sollte das denn mal werden? Ein Argument etwa?

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Genau so ist es.

Maren, danke!

Mehr müss man nicht schreiben.

M.M.
2 Monate zuvor
Antwortet  Monika, BY

@Monika BY +@ Maren
Es ist doch am einfachsten die andere Meinung auf diese Art und Weise abzuqualifizieren richtig?
Die konstruktiven Vorschläge, die für alle tragbar und machbar wären haben Sie beide aber auch nicht oder?

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  M.M.

Die beste Art von Distanzunterricht ist, wenn man auf Distanz zu einer Unterrichtstätigkeit geht – oder besser noch, gar nicht erst damit – dem Unterrichten – anfangen.
Es gibt wunderbare 9-to-5-Jobs mit auskömmlichem Salär und mehr Urlaub als im Schulbetrieb.

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  M.M.

Aber das haben wir schon seit Monaten auf diesen Seiten, immer wieder und immer wieder und immer wieder..Wenn jemand immer noch Corona mit der Grippe nach 2 Jahren, 120 000 Tote allein in Deutschland (Weltweit:bald rund 6 000 000 ) und unzählige Kranke vergleicht, da fehlt jemanden die Worte

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  M.M.

„Ausserdem müssen Kinder Kontakt zu anderen Kindern haben um das Immunsystem zu trainieren.“

Allein dieser Satz hat mich umgehauen. Sofort habe ich mich gefragt, mit was für einem Menschen soll ich hier darüber diskutieren. Über was?

Monika, BY
2 Monate zuvor
Antwortet  M.M.

Aber ich gebe es zu, es ist nicht schön, es ist nicht in Ordnung, aber nach 2 Jahren verliert man langsam die Fassung. Tut mir Leid.

Hier geht es um die menschlichen Leben, nicht ob die Frauen Miniröcke in der Schule tragen sollen oder nicht.

Mika
2 Monate zuvor
Antwortet  Helli

@Helli
„ Leider ist der Aufenthalt für viele Kinder in der Schule (mit Ansteckungsrisiko) sicherer als zu Hause.“
Meinen Sie damit, dass der Aufenthalt in Schule sicherer sei, weil die Kinder zuhause Misshandlungen ausgesetzt wären? Das finde ich allerdings eine heftige Unterstellung gegenüber den Familien. Wie viele sind denn „viele Kinder“? Mehr als die Hälfte? Haben Sie da mal konkrete Zahlen, auf die Sie Ihre Aussage gründen?
Bezogen auf Kinder, die Gewalt in der Familie erleben müssen: was hilft diesen der halbe Tag Aufenthalt in der Schule, wenn sie ansonsten und an den Wochenenden in den Familien sind? Glauben Sie ernsthaft, diese Kinder wären regulär beschulbar und könnten normal am Unterrichtsgeschehen teilnehmen? Nein, Helli, um das Problem von Gewalt in der Familie zu lösen, brauchen Sie Sozialarbeiter, die sich um diese Familien kümmern, engmaschig und zugewandt. Das kann Schule nicht leisten und das ist auch nicht ihre Aufgabe.

A.H.
2 Monate zuvor

So geht das? Cool. Ich wünsche mir, die Bevölkerung wünscht sich mit HIV ist jetzt Schluss. Dann gibt es statt Maskenfreiheit noch viel mehr freie Dinge. Da geh ich jetzt mal nicht näher drauf ein, was dann zu den Masken in den Müll fliegt. Freedom Day! Yeah!!!

A.H.
2 Monate zuvor

Haben wir Eltern wirklich eine Wahl? Inkl. Kindern und Großeltern sind wir geboostert, letztere schon zum 4. Mal geimpft. Trotzdem fühlen wir uns wie beim russischen Roulette. 2 Kinder sind in Abschlussjahrgängen, jede Note zählt und die mündliche Mitarbeit ist Gold wert. In Distanz glänzten nur die Einserschüler als hätten sie die Hand an einem Quizbuzzer. Erster! Den Lehrern gefiel es, der Großteil der Schüler blieb in der Distanz online unsichtbar. Einen haben wir trotz Versetzung zurücksetzen lassen. Schweren Herzens, aber ich bin zuhause und bis auf vielleicht zwei Fächer war der Unterricht online unterirdisch. Soll aber in der Qualität noch der beste im Ort gewesen sein. Echt jetzt? Wir haben also die Hoffnung im zweiten Anlauf sieht unser Sohn die Schule von innen. Seine alte Klasse, die letzten G8er, die sollen jetzt überlegen, ob sie das Gleiche machen. Jetzt überlegen, ob sie die EF schaffen. Denn die EF lässt sich so nicht mal eben wiederholen, da kommen dann Alternativen wie Bündelschulen in Betracht. Ich bin gespannt, ob da doch noch wer zu unserem Sohn in die Stufe kommt, der vorher über uns die Nase rümpfte. Der Distanzunterricht zieht weite Kreise.

Janaburger
2 Monate zuvor

Ach Herr Marmetschke,
es ist ja schön für Sie, dass Sie bisher keine negativen Erfahrungen mit Corona gemacht haben. Ich rate Ihnen, sich mal mit Hinterbliebenen von Coronatoten oder den vielen Long-Covid-Betroffenen zu unterhalten.
Aber vermutlich ist Ihnen eh nicht zu helfen. Vielleicht erwischt sie Sie ja doch noch, diese harmlose Erkältung. Oder Ihr Kind. Aber is ja dann sicher nicht so schlimm und nur Panikmache…

Monika, BY
2 Monate zuvor

„Geimpft sind wir alle insofern ist das Risiko nicht größer als bei jeder normalen Erkältung“

Das würde ich gerne hoffen. Es ist aber nicht so. Leider. Ich bin auch kein Strauß, zum Bedauern vielen unseren Freunden und Bekanten. Und Schulleitern.

Ich interesseiere mich übrigens neulich zunehmend dafür, was hießt ein normales Leben? Konsum oder was genau?
Seit zwei Jahren der Pandemie haben wir doch ein normales Lebe, ein Familienleben einfach. Oder Familienleben zählt nicht mehr zu einem normalen Leben?

TäglichGrüßtDasMurmeltier
2 Monate zuvor
Antwortet  Monika, BY

Ein Leben ohne Kontakte zu Personen außerhalb der eigenen Familie ist alles mögliche, nur nicht „normal“!

Mager
2 Monate zuvor

Der Artikel wie immer von der Politik bestellt…etwas blöderes noch nie bis jetzt gelesen…der Autor ist 100% kinderlos…was diese ganze Pademie mit den unangemessenen politischmotivierten Maßnahmen eingerichtet hat… wird selten kommentiert… also jetzt noch daheim bleiben… man kann aber an 1000 anderen Sachen sterben…izolieren, schweigen, verblöden… was besseres ist dem Autoren nicht eingefallen.

Katinka
2 Monate zuvor

Nachdem Herr Sahin neulich sagte, wir müssen noch mindestens die nächsten 10 Jahre mit Corona leben, gibt es auf lange Sicht einfach keine Alternative zur sog. „Durchseuchung“. Ich kann doch meine Kinder nicht 10 Jahre zu Hause lassen – und dann stecke ich sie womöglich an, denn ich muss ja arbeiten gehen… Wir hatten bisher das Glück, dass unsere Kids sich nicht angesteckt haben (zumindest nicht, dass wir wüssten) und sie haben in diesem Schuljahr große Fortschritte gemacht. Anfangs war ich sehr, sehr skeptisch, als die Schulen im letzten Frühling öffneten, mittlerweile denke ich aber, kann es nicht dauerhaft so bleiben – nicht über mehrere Schuljahre, weil man den Kindern da auch ganz viel nimmt (Bildung, soziale Entwicklung, Freundschaften etc.). Geimpft sind sie natürlich und es bleibt zu hoffen, dass die Infektionen keine Langzeitfolgen haben. Letztlich gibt es auch andere Viren, die Langzeitfolgen hervorrufen können (Autoimmunerkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose), diese Gefahr besteht grundsätzlich (leider!) immer bei Viruserkrankungen.

gehtsnoch
2 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

“ Et hätt noch emmer joot jejange.“
(„Es ist bisher noch immer gut gegangen. “) Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
Ein Hoffnungsprinzip, für Skeptiker also das Unabwendbare … du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern like Lemmus.
Und die vulnerablen Mitmenschen sind demnach die letztlich Angeschmierten mangels alternativer Pläne, da die latente Gefahr ja grundsätzlich mit Viren besteht.
Schubladendenke.

Ale
2 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

Hallo Katinka,
das ist auch okay so. Jede Eltern sollten frei entscheiden dürfen, in wieweit Sie das ganze mitmachen. Aber auch hier: warum sollte das gegen besseren Schutz in Form von Luftfiltern und Tests sprechen. Ich bin gegen das Erzwingen. Auch wenn es hier viele anders sehen, warum nicht Eltern mit Ängsten die Chance auf eine OffLabelImpfung ermöglichen? Die Entscheidung treffen die Eltern. Sie tragen auch die Folgen, aber auch die einer Infektion.

Es geht nur darum, dass mehr gemacht wird wie bisher. Lüften wird in Zukunft vielleicht nicht reichen.

Tina+2
2 Monate zuvor

Ich kann es euch auch nicht erklären weil ich die Eltern der Klassenkameraden einfach nicht verstehen kann. Wir sind im Umkreis die Einzigen, die ihre Kinder nicht zum Indoor-Sport und Privatparties schicken und die Kinder aktuell auch vermutlich zuhause lassen würden wenn bei uns in NRW der Präsenzzwang aufgehoben wäre.

Es ist mir schleierhaft, wie man so abgestumpft sein kann, wie man so bewusst jegliches Selbst-Informieren verweigert um bloß nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass die Kinder möglicherweise lebenslang Gesundheitsschäden davontragen und schon dutzende am Virus gestorben sind.

Maren
2 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

@Tina+2 ja geht mur ähnlich.Wobei sie per Präsenzpflicht dann zu Dingen gezwungen werden,die man privat vermeidet,zb Theaterbesuch,Schwimmen,während Klassen von anderen Schulen auch im Bad sind,Karnevalsfeier mit anderer Klasse etc.Die Schulen machen sich mitschuldig,weil sie keine Schutzmaßnahmen treffen,obwohl sid könnten (Stichwort gemischte AG,Mittagstisch,Hort etc.).

Rico
2 Monate zuvor

Ich bin schon lange dafür, dass Eltern ihren Unmut auf der Straße endlich äußern. Seit zwei Jahren nehmen wir das alles so hin, dabei sind alle Eltern wütend, aber eben auch müde.
Viele Eltern können einfach nicht mehr, sind froh, dass Schulen auf sind, aber haben auch Angst. Nicht mal nur vor einer Ansteckung, auch vor Defiziten, die die Kinder erleiden. Alles nachholen, irgendwie den Lernstoff ranschaffen etc . Das ist alles zermürbend.
Kinder haben in diesem Land keinen Stellenwert, sie sind allen egal. Die Eltern werden es schon richten.
Schwimmunterricht ausgefallen? Ja Pech, lasst mal die Eltern mit den Kindern schwimmen gehen.
Stoff für die fünfte Klasse durch Home shooling und Schulschließung nicht geschafft? Ja,. macht mal was in den Ferien. Woher ihr das auch immer bekommt.
Und der Gipfel ist die Testpflicht für die Kinder in den Ferien. Sie werden mit den ungeimpften auf eine Stufe gestellt und auch so behandelt.
Schämen sollte sich dieses Land.
Eltern auf die Straße!

TäglichGrüßtDasMurmeltier
2 Monate zuvor
Antwortet  Rico

Viele Eltern sind nicht änstlich, sondern realistisch. Es steht seit längerer Zeit die Aussage im Raum, dass jeder sich mehrfach infizieren wird. Da ist es dann egal, wann und wo das passieren wird: es wird schlicht und einfach passieren. Ob zu Hause, in der Schule, in der KiTa oder sonstwo. Das zu akzeptieren fällt vielen schwer, es führt aber kein Weg daran vorbei. Das einzige, was man tun kann, ist sich bei Bedarf impfen zu lassen, der senkt das Risiko in den Normalbereich. Das haben viele getan, viele aber leider bisher noch nicht. Das darf aber keine Rolle mehr spielen, denn wer sich bisher nicht impfen lies, wird dies aller Voraussicht nach auch in Zukunft nicht tun (zumindest nicht, solange es keine Impfpflicht gibt, die seit ca. 1 Jahr seitens der Politik komplett zerredet wird).

Jan
2 Monate zuvor

Ein Grund könnte sein, dass es durchaus Eltern gibt, die es begrüßen, dass ihre Kinder – auch aktuell – in die Schule gehen. Unser geimpftes Kind geht sehr gerne in die Schule, den Sport, den Verein. Die Lehrer führen engagiert den Präsenzunterricht aus. Aufgrund der Impfung ist nun auch die Testpflicht für uns passé. Wären alle Kinder geimpft, würde auch der ganz Quatsch mit Quarantäne etc. entfallen.

gehtsnoch
2 Monate zuvor
Antwortet  Jan

„Die Lehrer führen engagiert den Präsenzunterricht aus.
Aufgrund der Impfung ist nun auch die Testpflicht für uns passé. Wären alle Kinder geimpft, würde auch der ganz Quatsch mit Quarantäne etc. entfallen.“

Würde einigen Mitmenschen auffallen, dass eine Impfung eine Infektion nicht verhindert und man durch den Pieks allenfalls teilimmun aber nie und nimmer nie wieder infektiös wird, wäre der übrigen Menschheit bereits erheblich geholfen.

Jan
2 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

Mir ist durchaus bekannt, was Sie sagen. Ändert aber nichts.

Realist
2 Monate zuvor

Vielleicht ist es auch die mediale Darstellung der 2schulischen Wirklichkeit“:
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/neue-corona-regeln-an-schulen-ein-solches-hin-und-her-ist-rational-schwer-zu-erklaeren-a-4d2bb6a9-6076-487e-9bfc-6844fa6569a9

Neun Schüler auf dem Bild mit mindestens 1,5m Abstand… so kann man auch die Öffentlichkeit beeinflussen, ach ne, SPON sichert sich ja ab: „Symbolbild“: Die wissen schon, was sie tun.

Rike
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Das fällt mir bei den meisten Berichten zum Thema Schulen auf: egal ob Print oder TV, öffentlich oder privat. Hat mit den realen Verhältnissen in der Schule nichts zu tun. Alles geschönt. 8 kids max in einer Klasse, jeder hat einen eigenen Tisch. Man müsste mal ein Foto vom Schulhaus beim Klingeln zur Pause machen: 1000 SuS und alle wollen raus. Nix Abstand, wenig Maske, viel Berührung, Küssen usw.

Leseratte
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Genau. Über das Bild habe ich mich auch tierisch aufgeregt. Wir haben Räume, da hat man nicht mal 50 cm zur ersten Reihe, mit dem Rücken ist man schon gleich an der Tafel. Und Einzeltische? Abstand zwischen den SuS? Wo gibt es das? Bei uns nicht. Und auch wohl an keiner anderen „normalen“ Schule. Kein Wunder, dass viele den Präsenzunterricht für völlig unproblematisch halten und sich über das „Gejammer“ der LuL aufregen. Und unsere Arbeitsbedingungen ständig mit denen von Ärzten und Verkäufern vergleichen…

Enda
2 Monate zuvor

Wenn ich mich frage, wie hoch ich die Gefahr durch die Durchseuchung der Kinder im Allgemeinen und auch speziell für meine Familie einschätzen soll, dann wundere ich mich ein bisschen, dass die STIKO nach wie vor keine allgemeine Empfehlung für die Impfung der 5 bis 11-Jährigen ausgesprochen hat. Woran liegt das? Sind die Impfrisiken immer noch nicht klar genug abschätzbar? Sind die aufgetretenen PIMS-Fälle (wovor die Impfung ja anscheinend auch schützt) und schweren COVID-Verläufe in dieser Altersgruppe doch zu selten, also eine Infektion für die große Masse tatsächlich nicht so schlimm, dass sie eine Impfempfehlung gerechtfertigen? Tragische Einzelfälle gibt es, das will ich nicht verharmlosen. Aber die Folgeschäden durch mangelnden, realen Kontakt der Kinder untereinander in Kita, Schule und Freizeit sind halt auch nicht zu vernachlässigen.

Forumsleserin
2 Monate zuvor

Die Lehrkräfte und Erzieher:innen mit nachlassendem Booster … wie immer interessiert deren Schutz nicht. Hauptsache das Ego bekommt am Ende den Zettel, der Bildung bestätigen soll.
Ach so, solange mussten so viele Rücksicht nehmen, da wollen wir endlich alles dürfen. Und sogar noch mehr als früher, denn Infektionsschutz gab es bereits vor Corona und wurde auch von Amts wegen durchgesetzt.

Leseratte
2 Monate zuvor
Antwortet  Forumsleserin

Und das Finanzamt lehnt die Anerkennung selbst gekaufter ffp2-Masken für 2020 als Werbungskosten ab, trotz schriftlicher Bestätigung der SL, dass keine ffp2 zur Verfügung gestellt werden. Und da gab es noch nicht mal die Impfung.
Das heißt, wir bekommen nicht nur keinen Arbeitsschutz, sondern wenn wir ihn uns selbst beschaffen, dürfen wir ihn auch noch voll selbst bezahlen. Es ist wie mit allem, egal ob Laptop, Tablet usw. In fast 40 Dienstjahren kommen Unsummen zusammen, die man für technische Ausstattung, Bücher, CDs, Klassenfahrten usw. bezahlt hat. Müssen Ärzte eigentlich auch ihre ffp2 selber bezahlen?
Und wir müssen das Testen beaufsichtigen und die Ergebnisse kontrollieren bei 30 SuS im Raum, die ihre Masken abziehen und beim Nasebohren lustig drauflosniesen! Alles ohne ffp2“??? Die Mitarbeiter im Testzentrum haben Vollschutz!

Sp
2 Monate zuvor

Ich denke, ein wichtiger Grund, warum Eltern ihr Kind trotz Aufhebung der Präsenzpflicht in die Schule schicken, ist der Unterschied zur Situation während des Lockdowns, als auch alle Klassenkameraden von zuhause aus lernen mussten. Da anscheinend nur relativ wenige Eltern so entscheiden, wäre das Kind jetzt ein „Außenseiter“. Je nach Alter würde es die Beweggründe der Eltern zwar verstehen, aber trotzdem lieber zur Schule gehen, um dazuzugehören und nichts zu verpassen. Das würde das Gewissen der Eltern belasten, die diese Entscheidung getroffen haben, und evtl. auch zu Spannungen zuhause führen. Bei uns in NRW gilt Präsenzpflicht. Aus den o.g. Gründen, würde ich die Kinder wahrscheinlich zur Schule schicken, auch wenn die Pflicht aufgehoben wäre.

Realist
2 Monate zuvor

Wenn demnächst alle Schutzmaßnahmen in den Schulen fallen gelassen werden:

Macht fleißig Exkursionen mit euren Schülern: Mit voller Klassenstärke, besser noch Jahrgangsstärke rein in die Parlamente, rein in die Unternehmen, rückt euren Abgeordneten auf die Pelle (am Besten in die engen, stickigen Klassenzimmer einladen zur Diskussion). Alles natürlich ohne Abstand und Maske, wie es sich für Schüler dann gehört!

Lessi
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Daumen hoch für diese Anregung. 🙂 Vor meinem geistigen Auge genieße ich gerade die Situation einer aufkommende Panik allein schon im Parlament.

Kathrin
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Es kann sein, dass Exkursionen in Bundestag und Landtag dann noch nicht wieder möglich sind. Als im letzten September der Landtag in Düsseldorf wieder für Besuchergruppen geöffnet wurde, waren Schülergruppen davon ausdrücklich ausgenommen. Dieses Land misst mit zweierlei Maß. Eigentlich müssten PolitikerInnen doch schämen ohne Ende…

Sissi
2 Monate zuvor

@ RVerenkamp und Gleichdenkende
Ich empfehle sehr:
„Warum wir immer wieder die gleichen Fehler machen“ ( bez corona) von Georg Vielmetter in Der Tagesspiegel
Einfach lesen, sich ärgern und vlt in sich gehen?
Denn H.V. et al. diese “ exponentielle Kurzsichtigkeit “ und auch „optimism bias“ sind gefährlich.
Wenn man weiß (@brinkmannlab) , dass bis Ende diesen Winters ein Viertel bis zur Hälfte der Kinder erkranken werden, dann verschonen Sie Informierte bitte mit Ihrer Alles- Einzelfälle- Masken- sind- unnötig- alles- nur- Angstplauderer- LP. Sie können diese ja Ihren Kindern so lange abspielen, bis diese Sie aufklären.
Denn in meinem Umkreis beunruhigen mich die Postcovidfälle bei Kids und Erwachsenen und auch bereits 2 PIMS/ MIC- S – Fälle langsam doch, – ganz abgesehen vom eigenen postcovid.
Auch zunächst asymptomatische Kinder können nach ca. 6Wochen schwer erkranken, so wie dieses Wochenende mein 8jähriges Nachbarsmädchen. Sagen Sie doch der Mutter, ihr Kind sei ein bedauernswerter Einzelfall!
(Die Eltern beabsichtigen wegen Nichtbeachten der S3LL zu klagen)

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  Sissi

https://m.tagesspiegel.de/wissen/die-psychologie-der-corona-bekaempfung-warum-wir-immer-wieder-die-gleichen-fehler-machen/28052906.html

Danke für den Lesetipp. Ich bezweifle aber, dass unsere Gleich“denkenden“ das lesen und verstehen werden.

Darfdaswahrsein
2 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich

@Unerträglich
Guter Artikel.
Insbesondere das Phänomen des Prävetionsparadoxon sollte sich mancher Schreiberling hier mal zu Gemüte führen.
Es ist leider zu befürchten, daß sich eine Erkenntnis in den besagten Köpfen nicht einstellen wird.

Kritischer Dad*NRW
2 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich

Normalitätsverzerrung,
Optimismusverzerrung sowie
Exponentielle Kurzsichtigkeit
triff es.

Sissi
2 Monate zuvor

@ Unerträglich
Gern geschehen, „optimism“ you know,
und wenns nur bei einem klappt, ist der exponentielle Schaden schon nicht mehr so groß

Manuel
2 Monate zuvor

Unsere Kinder verkümmern im Home Schooling und die hart eingeschränkten Freizeit Möglichkeiten, was soziale Kompetenz angeht.
Der Virus hat sich wie vor zwei Jahren vorhergesagt verändert. Er will sich überleben. Bei uns sind nun alle durchgeimpft, sämtliche Familien um uns herum sind mittlerweile schon infiziert worden. Wir warten jetzt förmlich drauf um den Entspurt an Homeschooling hinter uns zu bringen.

VG, Vater von zwei Kindern, beide im Übergangsjahr.

Anne
2 Monate zuvor
Antwortet  Manuel

Na, das ist ja ein toller Erfolg, dass alle anderen Familien schon infiziert sind. Ist das jetzt ein neuer Wettbewerb, oder was? Wie kann man darauf nur stolz sein? Und wo genau gibt es jetzt noch homeschooling?

Sissi
2 Monate zuvor

@ Unerträglich
Sie hatten recht.
Der Vorsitzende des Pippi- Langstrumpf- Fanclubs springt frischfröhlich zum vorhergehenden Artikel und arbeitet am exponentiellen Wachstum

Stromdoktor
2 Monate zuvor

@AvL @Andreas.Müller

„Die Kinder zwischen 5 und 14 Jahren sind nur zu 20 bis 30 % geimpft, die Kinder über 14 Jahren nur zu 35 bis 50 %.“

Ganz so „düster“ sieht es mit der Impfquote bei den Kindern ab 12 Jahren nicht aus:

65% einfach geimpft
61 % grundimmunisiert (zweifach geimpft)

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass wir in die nächste Winterwelle mit einer Impfquote > 65 % bei den 12-Jährigen gehen (dann auch dreifach geimpft).

Bei den Kindern zwischen 5 und 11 Jahren sieht es dagegen ungefähr so aus, wie von AvL angegeben:

21 % einfach geimpft
16 % grundimmunisiert

Alleine mit der Impfung „erst ab Dezember“ lassen sich solche Impfquoten nicht erklären. Hier scheint es auch andere Gründe zu geben.

Heißt (provokativ und nicht ernst gemeint) ab kommenden Winter übersetzt:

1) Normaler Unterricht ohne Einschränkung ab der 6. Klasse möglich (2/3 geimpft).

2) Grundschulen zu, weil Eltern ihre Kinder nicht ausreichend impfen lassen (selber Schuld).

3) KiTa zu, aufgrund nicht verfügbarer Impfstoffe in der Altersklasse U5 (Pech gehabt).

Preisfrage: Wo gehören die Luftfilter priorisiert hin?

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html

PS. @all
In der dazu geführten Diskussion oben, hat mich niemand mit einschlägigen Quellenangaben aus den Sitzen gerissen.

Birkenstock
2 Monate zuvor

„Preisfrage: Wo gehören die Luftfilter priorisiert hin?“

Nicht die falsche Frage?
Bakterien- und virenfreie Raumluft sollten mittels HEPA-Hochleistungsluftfilter im Gemeinschaftsräumen selbstverständlich sein.
Bei einer geforderten und vom Bund unterstützten flächendeckenden Ausstattung aller Schulen mit Luftfilteranlagen und mobilen Anlagen zur Luftreinigung bedarf es keiner Priorisierung, da Grundausstattung und kein Luxus- oder Extrapaket.

Stromdoktor
2 Monate zuvor
Antwortet  Birkenstock

@Birkenstock

Mit der Frage wollte ich (etwas verkürzt) darauf aufmerksam machen, dass der zukünftige (!) Nutzen von Luftfiltern, aus der gesamtpandemischen Betrachtung heraus, besonders groß in Kitas und Grundschulen sein wird. Und bei endlichen Ressourcen dort den größten Mehrwert hätte.

Unabhängig davon, möchte ich Ihnen natürlich zustimmen!

(Ich wollte nur einmal das absurde Szenario in den Raum stellen, dass auch im kommenden Winter nicht alle in den Genuss einer gereinigten Luft kommen werden…)

Birkenstock
2 Monate zuvor
Antwortet  Birkenstock

Die Preisfrage könnte dahingehend gestellt werden, weshalb es die Bundesregierung unterlässt die unbestritten hilfreichen Luftfilter und Lüftungsanlagen mittels Gesetz zur Verpflichtung bis zu einem Fixtermin in allen Schulen nachzurüsten.

Das Bundeskabinett hat am 14. Juli 2021 eine Förderung für mobile Luftfilter in Schulen
beschlossen. Damit hat es sich dann auch.

Sissi
2 Monate zuvor

@ Strodoktor am 23.02, 11:16
wegen der Quellen und zur Überprüfung Ihrer Werte
https://www.tagesspiegel.de/politik/fehlende-langzeitstrategie-riskante-corona-wette-zulasten-der-kinder/28082874.html

Und zum Vergleich Ihrer Strategie mit der Wissenschaft
https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/die-coronapandemie-was-wir-erreicht-haben-und-was-es-jetzt-zu-tun-gibt-li.212345

Das Expertenratsgutachten liegt vor, auch in N4t Artikel zu finden:
Was gefällt Ihnen daran eigentlich nicht? Vom einfachen (Maske tragen) bis zum Schwierigeren ( Impfungen bei Kindern) alles drin, warum
– – versuchen Sie – – wissenschaftlich Anerkanntes zu zerdiskutierlegen, Sie sind jedenfalls in guter? Politischer Gesellschaft.

MichNervtDasAlles
1 Monat zuvor

warum geht mein sohn in die schule? ich hatte ihn vom präsenz unterrichtet befreien lassen, leider kam kaum schulstoff zuhause an. unterricht online? neee… für 2 schüler doch nicht. da er diesen monat abiprüfung hat, und seine noten sich verschlechtert hatten, da er nur die klausuren in der schule geschrieben hat und sonst täglich sich um seine aufgaben kümmern musste, wollte er gerne nach seiner 2. impfung wieder in die schule zurück.
das war auch die bessere entscheidung, weil er sonst jetzt probleme hätte. des weiteren muss ich sagen: „aus den augen, aus dem sinn“, damit meine ich, dass mündliche noten nicht in die zeugnisse einfließen können, wenn er nicht vor ort ist. auch hat es eine schlechte auswirkung auf die beziehung zu den lehrern, da auch mal vergessen wird, ob der schüler vorher mündlich gut war oder nicht. in mathe hätte er ohne präsenz einen unterkurs gehabt, so konnte er aufholen und wenigstens 8 np in mathe klausur und 9 np in physik holen. und bald muss er sich auch bewerben, und mit unterkursen würde das alles andere als gut aussehen. allerdings muss ich seine jahrgangsstufe und schule loben, da alle immer noch ihre masken tragen und sich auch immer noch testen lassen. wir sind aus bw.