Die Folgen der Unwahrheit: Wie die Politik mit ihrer Behauptung, die Schulen seien sicher, die Durchseuchung vorantreibt

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BERLIN. Der Corona-Expertenrat fordert von der Politik eine offene und wissenschaftsbasierte Kommunikation, um die Bevölkerung von sinnvollen Schutzmaßnahmen überzeugen zu können. Wie sehr die Regierenden dabei versagen, zeigt das Beispiel Kitas und Schulen: Das Märchen, die Bildungseinrichtungen seien sicher, hat offenbar so gut verfangen, dass viele Eltern keinen Sinn darin sehen, ihr Kind impfen zu lassen. Konsequenz ist eine Durchseuchung mit unabsehbaren Folgen.  

Ex-US-Präsident Donald Trump hat die absurde Lüge zum politischen Stilmittel gemacht – mit einem gewissen Erfolg: Immerhin ein Viertel der Bürger glaubt seiner Erzählung vom „Wahlbetrug“. Foto: Evan El-Amin / Shutterstock.com

„Ein Mangel an Übereinstimmung von verfügbaren Informationen, ihrer Bewertungen und den resultierenden Empfehlungen trägt zu Verunsicherung der Bevölkerung bei, bietet Angriffsfläche für Falsch- und Desinformation, untergräbt das Vertrauen in staatliches Handeln und gefährdet den Erfolg von wichtigen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit“, so schreibt der Corona-Expertenrat der Bundesregierung in seiner jüngsten Stellungnahme.

Und weiter: „Um das Individuum und die Gesellschaft in ihrer Selbstwirksamkeit und risikokompetentem Verhalten zu unterstützen, ist eine reaktionsschnelle, evidenzbasierte, zielgruppen- und nutzerspezifische Risiko- und Gesundheitskommunikation unabdingbar. Diese muss wissenschaftliche Evidenz einfach erklären, in Handlungsempfehlungen übersetzen und zur Bezugsnorm und ersten Wahl für hilfreiche und verlässliche Information werden.“

„Eine solch drastische Entkoppelung von Wissenschaft und politischem Handeln hatte ich nicht erwartet“

Was der Expertenrat nicht schreibt: Zum großen Problem wird die Kommunikation in einer Krisensituation wie einer Pandemie dann, wenn der Staat – vertreten vor allem durch seine Regierenden – es nicht nur unterlässt, „reaktionsschnell, evidenzbasiert, zielgruppen- und nutzerspezifisch“ zu informieren, sondern seinerseits gar kein Interesse an wissenschaftlicher Evidenz zeigt – und lieber politische Wunschbotschaften kommuniziert.

Das war und ist vor allem in der Bildungspolitik erkennbar. So stellte die Virologin Dr. med. Jana Schroeder, Chefärztin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie im nordrhein-westfälischen Klinikverbund Stiftung Mathias-Spital, unlängst mit Blick auf den fehlenden Corona-Schutz an Kitas und Schulen verzweifelt fest: „Eine solch drastische Entkoppelung von Wissenschaft und politischem Handeln, das den Verlauf der Pandemie beeinflusst, hatte ich nicht erwartet.“ Ähnlich äußerte sich im März vergangenen Jahres die Virologin Prof. Melanie Brinkmann (heute Mitglied im Corona-Expertenrat), als von den Kultusministerinnen und Kultusministern bei hohen Inzidenzen Schulöffnungen ohne weiteren Corona-Schutz vorangetrieben wurden. „Was uns gerade präsentiert wird, ist eine intellektuelle Beleidigung an alle und keine Perspektive“, befand sie.

Daran hat sich bis heute wenig geändert. Groteske Beispiele gefällig? Die Situation: Eine in ihren Folgewirkungen noch weitgehend unbekannte Seuchenwelle rollt durch die Bildungseinrichtungen und infiziert dort Hunderttausende von Kindern. Und was sagen die für den Gesundheitsschutz in Kitas und Schulen verantwortlichen Politikerinnen und Politiker dazu? Die Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) lässt am Montag erst ihre Sprecherin erklären, die Schulen seien nach den Winterferien „wieder gut“ gestartet.

„Die Infektionen, die wir in der Schule feststellen, sind im überwiegenden Teil im privaten Umfeld erfolgt“, so behauptete Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) noch  vergangene Woche. „Wir alle wissen, wie gut Präsenzunterricht den Kindern und Jugendlichen tut“, befand Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Zuvor hatte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärt: „Unsere Schulen sind durch das regelmäßige Testen, den Schutz der Masken und die konsequente Einhaltung der Hygiene-Vorschriften sehr sichere Orte.“

Offensichtlich ist das alles gelogen. Denn der Expertenrat der Bundesregierung verfügt über anderslautende Informationen – und wird diese den Kultusministerinnen und Kultusministern kaum vorenthalten haben. „Wir haben eindeutig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden“, sagt der dem Gremium angehörende Virologe Prof. Christian Drosten in seinem jüngsten NDR-Podcast.

Tatsächlich muss man kein Wissenschaftler sein, um erkennen zu können, dass derzeit – entgegen den Behauptungen der verantwortlichen Politikerinnen und Politiker – an den Kitas und Schulen eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante stattfindet, ohne dass dagegen wirkungsvolle Schutzmaßnahmen ergriffen würden. Ein Blick auf die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen reicht. Bayern zum Beispiel hat unter Fünf- bis 14-Jährigen nunmehr eine Neuansteckungsquote von fünf Prozent erreicht – innerhalb von nur sieben Tagen. Angesichts der exponentiellen Ausbreitung des Coronavirus wird es bei dieser Dynamik lediglich wenige Wochen dauern, bis sich fast alle Schülerinnen und Schüler infiziert haben.

Kein Wort kommt dazu aus der Politik. Offiziell gilt nach wie vor, was Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) im Juli befand: Kinder und Jugendliche bräuchten wegen normalerweise leichter Verläufe im Wesentlichen „einen Packen Taschentücher“, da sei es übertrieben, an Schulschließungen zu denken.

Die Realität: Bei Kita-Kindern und Schülern registriert das Robert-Koch-Institut eine explodierende Zahl von Arztbesuchen. Sie liegt im Verhältnis mindestens doppelt so hoch wie bei allen anderen Altersgruppen – sicher nicht deshalb, weil die betroffenen Kinder und Jugendlichen nur Taschentücher benötigen würden. „In meinem Umfeld häufen sich Berichte von kranken Kindern, die mehrere Tage hohes Fieber und starke Schmerzen, vor allem Kopfschmerzen, haben. Eltern sind überrascht, weil sie davon ausgegangen sind, dass die Verläufe ‚mild‘ seien“, so berichtet der bayerische GEW-Landesvize Florian Kohl.

Zudem zählt das RKI bundesweit immer mehr Todesfälle durch Corona-Infektionen unter Kindern und Jugendlichen; mittlerweile sind es 47. Die langfristigen Folgen für Kinder – Long Covid – sind völlig ungeklärt, wie unlängst auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) einräumen musste. „Darüber werden wir in Zukunft noch sprechen müssen“, erklärte sie. „Aber ich bin guten Mutes. Mit guten Therapien und der frühen Aufmerksamkeit für das Thema können wir auch da Gegenmittel schaffen.“ Es gibt also keine. Ergo: Von sicheren Kitas und Schulen kann keine Rede sein.

Wie kommen Politikerinnen und Politiker dazu, durchgängig die Unwahrheit zu verbreiten? Das Motiv scheint klar: Die eigene Untätigkeit muss verschleiert werden; die Kultusministerinnen und Kultusminister würden sonst eingestehen, in zwei Jahren Pandemie die Kitas und Schulen im Stich gelassen zu haben.

Aber auch juristisch hätte das Eingeständnis, dass außer der Maskenpflicht im Unterricht (bei der die Masken noch nicht einmal bereitgestellt werden) keine wirkungsvollen Schutzmaßnahmen für Kita-Kinder und Schüler ergriffen wurden, Folgen. Bislang stützten die Verwaltungsgerichte gegen klagende Eltern den Kurs der Ministerien – unter Verweis darauf, dass diese ja „Schutzkonzepte“ vorgelegt hätten. Gemeint ist damit zum Beispiel das vierseitige Faltblatt, das Lehrern das Fensterlüften erklärt. Ob die ergriffenen Maßnahmen tatsächlich Ansteckungen verhindern, wurde von den Richtern nicht überprüft. Wenn nun aber eingeräumt würde, dass den Ministerien lange klar war, dass diese „Konzepte“ für einen Infektionsschutz nach dem Stand der Wissenschaft nicht ausreichen – dann würde so manches Urteil wohl anders ausfallen. Was die Kultusminister enorm in Bedrängnis brächte.

Gelogen wurde in der Politik immer schon, wie der Politikwissenschaftler Prof. Stefan Marschall in einem Beitrag zur „postfaktischen Zeitalter“ für die Bundeszentrale für politische Bildung feststellt. Wenn allerdings ein Amtsträger dabei erwischt wurde, war ein Rücktritt fällig. Das ist jedoch anders, wenn fast alle lügen und/oder wenn durchgängig gelogen wird, sodass die Lüge folgenlos bleibt. Dann wird das Problem grundsätzlich. „Während die systematische Lüge für eine Diktatur durchaus systemrelevant ist, kann eine Kultur der Lüge in der Demokratie zu einem substanziellen Problem werden. Nicht nur, weil gute Politik auf Fakten beruhen muss, um nicht zu falschen und schädlichen Entscheidungen zu kommen. Ferner steht die politische Lüge quer zu mehreren demokratischen Kernelementen: Vertrauen, Kontrolle und Transparenz.“

Denn, so Marschall: „Moderne Demokratie ist stets repräsentative Demokratie. Ein Großteil der Entscheidungen wird von politischen Vertreterinnen und Vertretern, von Repräsentanten, gefällt. Repräsentative Demokratie lebt von der Vertrauensbeziehung zwischen diesen Vertretern auf der einen und den Bürgerinnen und Bürgern auf der anderen Seite.“ Eine Kultur der Lüge drohe, diese Vertrauensbeziehung zwischen Repräsentant und Repräsentierten zu untergraben. „Die Vermutung, dass Politikerinnen und Politiker lügen und damit für die Bürgerinnen und Bürger unberechenbar werden, belastet das Vertrauen. Vertrauensverluste führen wiederum zu politischer Entfremdung und Apathie – und letzten Endes dazu, dass in der Bevölkerung nicht mehr die erforderliche Unterstützung für das System aufgebracht wird.“

Warum sollten Eltern den Appellen von Politikerinnen und Politikern, ihr Kind impfen zu lassen, denn auch folgen?

Oder eben: für eigentlich notwendige, individuelle Schutzmaßnahmen in einer Pandemie. „Eine der wichtigsten Lehren aus der Corona-Pandemie ist: Die faktenbasierte und handlungsorientierte Information der Bevölkerung in Gesundheitskrisen ist unabdingbar“, so stellt der Expertenrat fest. Warum, das lässt sich in den Kitas und Schulen leicht anschaulich machen: Eine hohe Impfquote unter Kindern und Jugendlichen würde die Infektionsgefahren in den Bildungseinrichtungen senken. Tatsächlich aber dümpelt die Impfquote bei den Fünf- bis Elfjährigen unter 20 Prozent; den von der Stiko empfohlenen Booster haben gerade mal 23,9 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen erhalten. Warum sollten Eltern den Appellen von Politikerinnen und Politikern, ihr Kind impfen zu lassen, denn auch folgen? Sie wiederholen doch ständig: Schulen und Kitas sind sicher.

Die Virologin Prof. Isabella Eckerle, Leiterin des Zentrums für Neuartige Viruserkrankungen an den Universitätskliniken in Genf, hat zu dieser Art von Kommunikation eine klare Meinung: „Die Eltern werden verarscht.“ News4teachers

Kommentar

„Spiegel“-Kolumnistin Margarete Stokowski war unlängst selbst am Coronavirus erkrankt. Sie kommentiert das aktuelle Geschehen unter anderem so:

„Eine Pandemie ist eine Naturkatastrophe, aber eine schlecht gemanagte Pandemie ist eine doppelte. Ob die Durchseuchung gewollt ist oder hingenommen wird, ist im Endeffekt egal.

Wobei es mir inzwischen fast schon lieber wär, die zuständigen Politiker*innen wären wenigstens ehrlich. Sagt es doch, dass es euch hauptsächlich darum geht, die Wirtschaft am Laufen zu halten, und dass es euch vergleichsweise egal ist, wenn alte Menschen sich nicht mehr hinaustrauen, Kinder und Erwachsene Long Covid kriegen, wichtige Operationen verschoben werden müssen, Frauenhäuser überfüllt sind, mehr Leute an Krebs sterben und euer Ziel definitiv nicht ist, dass möglichst wenig Leute krank werden oder sterben oder arm werden oder verzweifeln. Sagt es doch wenigstens, dass euch der faschistische Gedanke, dass man auf die Schwächsten gut und gern auch verzichten kann, vielleicht doch ganz gut gefällt. Übertrieben? Dann beweist das Gegenteil.“

Hier geht es zur vollständigen Kolumne.

Affäre um mutmaßlich vertuschte Studie: Rabe räumt ein, frühzeitig informiert gewesen zu sein – und er verstrickt sich in Unwahrheiten

KMK-Präsidentin Hubig lässt über Expertenanhörung die Unwahrheit verbreiten (schon wieder!) – Experten verlangen Richtigstellung

Hat die KMK dem Bundestag Erkenntnisse über Schulschließungen verschwiegen, damit der ein Verbot beschließt?

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kanndochnichtwahrsein
3 Monate zuvor

Genau das haben wir vor fast zwei Jahren gesagt, unsere Vorgesetzten schriftlich um Abhilfe gebeten:
Kinder und Eltern können Maßnahmen nicht ernst nehmen, wenn „Schule wie immer“ vermittelt wird.
Kinder haben sich immer mit allem untereinander angesteckt, danach ihre Lehrer – gleich ob in oder vor oder nach der Schule.
Viren mutieren und nehmen keine Rücksicht auf die Wünsche von Politikern, machen auch nicht vor Schultüren halt und wissen nicht, dass sie all das nicht sollen, was sie grad und immer tun.

Gesundheit und Bildung gehören in Fachhände. Minister nur noch mit entsprechend fundierter Vorbildung in ihrem Ressort. Keine fachfremden Minister mehr. Kein Hin und Her mehr zwischen Posten, die sich oft genug widersprechen, nur um Minister für irgendwas zu bleiben. An exponierter Stelle nur ausgewiesene Experten (-Gremien).
Jeder, der Wissenschaft verleugnet oder nicht nach neuesten Erkenntnissen zu handeln bereit ist, schadet dem ganzen System auf lange Sicht.

Wir haben keine andere Chance zu überleben als nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse zu handeln und immer weiter zu versuchen, diese Erkenntnisse auszuweiten.
Egal ob Klima, Pandemie oder was da sonst noch auf uns zukommt.
Gerade wird der Bevölkerung vermittelt, dass persönlöche Bedürfnisse wichtiger sind als gemeinschaftliches Vorgehen gegen eine gefährliche Situation.
Warum soll dann der Einzelne in Zukunft auf irgendetwas verzichten?
Corona lässt sich leugnen – und zu Lasten anderer das eigene Ego ausleben.
Klimaveränderungen lassen sich leugnen – warum dann „verzichten“ auf irgend etwas?

Selbst die, die es begreifen und überzeugt sind, dass der vorgegebene Weg falsch ist, dürfen nicht nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Wir alle müssen den Wahnsinn mitmachen, können unsere Schüler nicht schützen, nicht zuletzt weil Eltern und Kinder sich selbst nicht schützen wollen, das alles nicht ernst nehmen, wir andererseits nicht autorisiert sind, im Akutfall sinnvoll und wissenschaftsbasiert im Sinne von Schadensbegrenzung zu handeln.

In den Augen der KM mache ich mich sogar „bestrafbar“, wenn ich selbst denke und entsprechend handele, setze mich dienstrechtlichen Konsequenzen aus, wenn ich Kinder „zwinge“, die Maske zu tragen während die KM es grad für nicht wichtig erklären, wenn ich Kinder nach Hause schicke, die offensichtlich krank sind, die aber laut Km bleiben dürften, wenn ich Eltern empfehle, Geschwisterkinder auch zu Hause zu lassen, wenn Familienmitglieder positiv getestet wurden, wenn ich Schüler dazu anhalte, Abstand einzuhalten, auch wenn sie es draußen nicht müssen…

Noch weniger darf ich meine Meinung offen sagen – in ein paar Wochen ist Wahl!!

Fühle mich als Naturwissenschaftlerin nicht nur in meiner Profession nicht anerkannt, ich fühle mich in meinem grundlegenden Verständnis meiner Studienfächer, meines Verständnisses von Pädagogik, meiner Vorstellung von guter Schule zu Unrecht und mutwillig, ins Unrecht gesetzt, meiner Lehrerautorität (wenig genug von über nach Jahrzehnten Mangelwirtschaft in Schulen) beraubt, in meiner ethischen Überzeugung allein gelassen und verachtet.

Wir müssten – mit oder ohne Einvernehmen mit den KM – zu einem gesunden Verhältnis zu den Wissenschaften und zur Wahrheit zurückfinden.
Wie sonst können wir Kinder „richtig“ erziehen und bilden????
ich erhoffte und erwartete von dem Expertenrat, als dieser eingerichtet wurde, klare Stellungnahmen und klare Handlungsperspektiven gegen die Ausbreitung des Virus.

Da wir nicht in einem Entwicklungsland leben, kann man doch erwarten, dass wir in der Lage sind die Erkenntnisse der Wissenschaften umzusetzen um alle zu schützen???

Sascha
3 Monate zuvor

Mir aus dem Herzen gesprochen! Genau so erlebe ich diese Zeit seit 2 Jahren und es macht mich krank!!
Danke. Aber es wird sich NICHTS ändern, denn Geld und Macht werden nicht geteilt. Wer dies einmal hat, will nie wieder darauf verzichten. Das erleben wir ja seit Jahren in der Politik. Wissenschaft ist nur dann dienlich, wenn sie den Interessen von Wirtschaft/Politik dient. Ansonsten wird verbogen und gelogen. Und das ist für mich neben den reellen Gefahren das Belastendste: die Perspektivlosigkeit.

Susanne
3 Monate zuvor

Ich stimme Ihnen in allem Punkten zu.

Uns wird Normalität vorgegaukelt und mit den Offenhalten der Kindereinrichtungen, wird, wie Sie schrieben, auch in meinen Augen alles bagatellisiert. Viele denken wirklich, „na wenn alles auf ist, da kann es nicht so gefährlich sein“.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Pit2020
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog

Haha, den Artikel habe ich auch gelesen und musste mich sofort daran erinnern …
🙂 🙂
Hier mein absoluter Lieblingssatz daraus:
„Prinzipiell ist Dummheit nichts, was langfristig von Vorteil ist.“

Entwaffnend trocken formuliert und auf den Punkt gebracht.

Man beachte allerdings: Das alles entscheidende Wort ist „langfristig“.
(Allerdings ist bei vielen Problemen, die wir derzeit auf diesem Planeten haben, das Wort „langfristig“ schon unterschiedlich zu deuten, wie die Beispiele „Pandemie“ und „Klimaschutz“ zeigen: Da kommt man nicht mit 1 bezeichneten Zeitraum aus. Aber das schmälert nicht die grundsätzliche Beobachtung, die in dem Zitat oben steckt.)

KARIN
3 Monate zuvor

Dieses Lügen und Betrügen zieht sich schon lange durch die gesamte politische Landschaft! Versprechungen vor der Wahl werden danach nicht eingehalten!
Alle Parteien welche im Moment unser Land regieren, halten nicht wofür sie zuvor eingetreten sind! Man kann sich auf niemanden mehr verlassen!
Schaut nur wer unser Bundeskanzler geworden ist! Er kann sich an vieles nicht erinnern ………. , und wir vertrauen ihm unser Land an!

Tigrib
3 Monate zuvor
Antwortet  KARIN

Man berichtet auch nur noch einseitig. Wie viel persönliche Schicksale hinter 200000 täglichen Infektionen stehen, wir völlig ausgeblendet. Lockerungen, Lockerungen! Was nützt es mir aber, wenn ich alles darf, aber nicht mehr kann, weil ich Atemnot habe, beständige Kopfschmerzen und ich unansehnlich geworden bin, weil mir die Haare ausgingen.
Danke Politik. Ihr werdet es merken, wenn viele Arbeitskräfte wegen Long Covid ausfallen, aber dann ist es zu spät

Mrs.Braitwhistle
3 Monate zuvor

Ich warte auf Einschätzungen aus Südafrika, England und Amerika zu der Mis-C-/Pims-Rate unter Omikron, aber es ist kaum etwas zu finden. Noch ungeklärter ist, ob sich bei LongCovid etwas ändert mit Omikron. So lange es da keine Fakten gibt, setzen wohl alle „einfach“ auf das Prinzip Hoffnung.
Wenn ich mich bei Freunden in der Schweiz (volle Präsenz ohne Masken ab Welle 2), in England (scheinbar gelassen leben mit wiederkehrenden Reinfektionen) und Amerika (zumindest im pazifischen NW nahezu ein Jahr lang gänzlich geschlossene Schulen) umhöre, dann stimmt mich das milder gegenüber dem Pandemiemanagement an den hiesigen Schulen. Die Pooltests in unseren Klassen sind erstaunlicherweise schon wieder häufiger negativ, obwohl wir mit mittelmäßigen Schnelltests nach den Betroffenen suchen müssen. Und die (nicht von der Stiftung Warentest berücksichtigte) FFP2-Maske meines Kindes hat sogar der Infektion des Sitznachbarn standgehalten. Dass es der Luftfilter war, glaube ich nicht, denn unsere Stadt hat trotz vorhandener Filter in allen Räumen bis 6. Klasse keinen Unterschied zu den Inzidenzen der Nachbarstadt.
Es gibt in meinem Umfeld mittlerweile auch fast (noch keinen PIMS-Fall) alles: sehr leicht erkrankte ungeimpfte Kinder und Erwachsene, schwerere Ausprägungen von „milden“ Verläufen bei geboosterten noch relativ jungen Eltern, LongCovid trotz vollständiger Impfung, Herzprobleme seit der Booster-Impfung, Ungeimpfte ohne Infektion im 3. Pandemiejahr, Impfungen ohne jegliche Nebenwirkung, Tod nach Impfung, Überlegungen, sich vorsätzlich zu infizieren, … leben mit dem Virus und leben mit der Pandemiepolitik hat so viele Gesichter – die absolute Wahrheit und der einzig richtige Umgang mit der Herausforderung ist für mich nicht erkennbar. Täglich schwappen Forderungen nach besserem Infektionsschutz und Lockerungsrufe zugleich über die Medien in mein Bewusstsein und dabei habe ich in Welle 5 mehr denn je den Eindruck, dass die Probleme des Lebens unter Omikron jedem Einzelnen selber überlassen werden.

mm
3 Monate zuvor
Antwortet  Mrs.Braitwhistle

Also, wenn sie zusammenfassend damit sagen wollen, dass sie nicht mehr wissen, was sie von dem allen halten sollen, dann kann ich ihnen nur zustimmen.

Mrs.Braitwhistle
3 Monate zuvor
Antwortet  mm

Was ich damit sagen will: Wie soll die Politik denn jetzt noch „zielgruppenspezifisch und nutzerspezifisch“ entscheiden und kommunizieren? Es gibt SuS, die wollen besser geschützt werden und es melden sich aus denselben Klassen solche, die geimpft und geboostert sind und solche Forderungen für Quatsch und die Pandemie für vorüber halten. Für Eltern von Grundschulkindern steht die Impfung als Angebot – genutzt wird das wenig. Und von den wirklich noch alternativlos betroffenen Kleinkindeltern … sind viele inzwischen genesen. Mir scheint, die Zeit für stringente Schutzkonzepte ist inzwischen vorbei, weil sie gar nicht mehr mehrheitsfähig wären in der Bevölkerung und deswegen rechne ich nicht damit, dass die Politik nun noch damit beginnt, ehrlich zu werden.

ysnp
3 Monate zuvor
Antwortet  Mrs.Braitwhistle

Ihren letzten Abschnitt finde ich wichtig. Auch ich mache immer mehr die Beobachtung, dass Omikron das Bild von Nichtgeimpften, Geimpften, Geboosterten und wie alles schützen soll, verschiebt. Geboosterte wundern sich, dass sie jetzt doch infiziert sind, die Unterschiede zwischen Geimpften und Nichtgeimpften scheinen bei Omikron zu verschwimmen. In meinem Umfeld hat es ebenso keinen Unterschied gemacht, ob jemand geimpft, geboostert oder nicht geimpft war bei der Infektion durch Omikron. Schade, man hatte sich doch von der Impfung mehr erhofft.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  ysnp

Woher wollen Sie denn wissen,ob bei allen geimpften der Verlauf ohne Impfung harmlos gewesen wäre?Und wie können Sie jetzt schon wissen,dass bei niemandem Langzeitfolgen auftreten?

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  ysnp

Genau das ist eines der beschriebenen Probleme. Da reden medizinisch nicht geschulte Politiker, über Impfstoffe, die noch nicht mal durch die Probe Phase sind und verkaufen den Impfstoff als „das.Wundeemittel ohne Fehl und Tadel“. Und das, obwohl jeder Laie im kostenlosen Aporhekenflyer nachlesen kann, dass z. B. die Grippeimpfung nur einen durchschnittlichen Schutz von 40% bietet.

Es ist das gleiche System wie „die Schulen sind sicher“. Erst wird Wunschdenken zur Realität erklärt und, wenn sich die Lüge bei kleinen Gruppen nicht mehr halten lässt, werden Lehrer zu Hystherikern erklärt oder desillusionierte Gesellschaftsgläubige zu Querdenkern.

Die Impfung hilft. Aber eher eher wie eine Profelaxe, nicht wie eine undurchdringliche Mauer.

Ich kann aus meinem Bekanntenkreis und Arbeitsumfeld selbst von genug Infektionen berichten. Aber 20, 30 oder auch 80 Fälle sind eine Beobachtung, keine Studie. Jeder Stockastiker kennt das Mittel der großen Gruppe. Und jeder Sechstklässler lernt es in der Schule mit Hilfe eines Murmelbeutels.
Ich erwarte gar nicht, dass unsere Politiker das aus dem Ärmel ziehen können. Aber, wenn ich etwas nicht weiß, dann frage ich Menschen, die mehr Ahnung haben als ich. Während ich die u.U. suchen muss, haben unsere Politiker eigene Fachleute dafür. Da erwarte ich eindeutig mehr Kompetenz, bevor sie Wunsch zur Wahrheit machen, bis sie sich nicht mehr halten lässt und darüber hinaus

AusderPraxis
3 Monate zuvor

Das ist so traurig. In meiner 2.Klasse habe ich 20% zweitgeimpfte SuS. Die anderen 80% sind nicht geimpft. In anderen Klassen sieht es noch schlechter aus, insgesamt sind nur 14% unserer SuS 2-fach geimpft, 18% zumindest einfach geimpft. Ob da eine 2. Impfung folgt ist ungewiss, da Kinder ja „sicher“ sind. Auch wenn die “ milden“ Verläufe bei wenigen Kindern bis ins KH führten, irgendwie schaffen es die meisten ja mit Fieber, Hals- und Kopfschmerzen. Aber einige sind auch immer wieder krank. Liegt NATÜRLICH nur am Lüftungskonzept also am Frieren, was ja angeblich so gesund ist!
Ich bin kein Mediziner, aber ich denke, dass das Immunsystem bei vielen SuS durch Corona schon sehr in Anspruch genommen wurde. Wenn die Kinder dann nach 5-7 Tagen wieder in die Schulen kommen, laden diese sich JEDEN grassierenden Infekt auf. So viele Krankheitstage in 2 Monaten bei einigen Kindern hatte ich in meiner 40-jährigen Dienstzeit noch nie! Und immer ging eine Infektion mit Corona voraus!

Irinja
3 Monate zuvor
Antwortet  AusderPraxis

Heute hat sich mein 12jähriger Enkel im Biounterricht geweigert, seine Jacke auszuziehen, da ihm während des Lüftens kalt gewesen ist. Als Quittung wurde ihm für diese Unterrichtsstunde eine 6 angeschrieben.
Ist das so i. O. oder gibt es Möglichkeiten, dagegen vorzugehen? Zumal er auch noch einen Fensterplatz im Klassenzimmer hat. Finde das extrem ungerecht und würde mich darüber freuen, wenn mir jemand von den Teachern sagen könnte, ob man das so hinnehmen sollte….?!!!

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Wenn die Jacke wirklich der einzige Grund für die 6 war, würde ich das so nicht hinnehmen und um ein Gespräch mii der/dem Lehrer/in bitten. Falls das Gespräch nicht zur Klärung beiträgt, dann an die Schulleitung wenden.

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Vielleicht mal nachfragen, ob das Anziehen der Jacke eine zum Unterrichtsthema gehörende Leistung war. Und in der Stunde wird ja sicherlich das Unterrichtsergebnis schriftlich gesichert worden sein, das dann auch im Heft zu finden sein sollte.

trotzki
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Jede Note, auch eine mündliche muß begründet sein. Daher kann zuerst hier nur ein Gespräch mit Lehrkraft geführt werden, wie die Note zustande gekomken ist.
Wenn dann rauskommt, dass wirklich das Nicht-Jacken-ausziehen zur Note geführt hat (glaube ich aber nicht), würde ich mich an die Schulleitung wenden.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Nein!Bei einer Freundin durften die Kinder die Jacken nivhz anziehen und sid hat sich bei der SL beschwert und es gab Ärger.Auf jeden Fall SL einschalten.

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Auf gar keinen Fall ist die Kleidung mit der Teilnahme am Unterricht gleichzusetzen. Selbst eine aufgesetzte Kaputze, Mütze, Cappy usw (was ich unter normalen Umständen auch nicht dulde) ist bei diesen Lüftungsaktionen insbesondere nah am Fenster eine Form von Gesundheitsschutz.

Ich persönlich würde allerdings erst mal das Gespräch mit der Lehrkraft suchen und sie fragen was denn überhaupt das Problem war.

Wenn Sie Glück haben, ist ihr mittlerweile ihre Überreaktion klar geworden und sie kommen da gemeinsam noch gut raus.
Das ist immer besser als das Verhältnis zu zerstören insbesondere für das Kind

Mutti-NRW
3 Monate zuvor

Diese ganzen Lügen und Falschaussagen der Politiker haben mich lange Zeit wütend gemacht.

Ich habe x Studien gelesen, die weltweit veröffentlicht wurden und lange vor der Impfmöglichkeit war mir klar, dass sich unsere Familie bestmöglich vor einer Infektion schützen muss.

Aus der Wut ist inzwischen Müdigkeit geworden. Ich lese zwar immer noch Studien, erfahre nach wie vor, wie wichtig der Schutz vor einer Ansteckung ist und mein Wissen bestätigt mich, weiterhin so gut wie möglich isoliert zu leben.
Aber dann sehe ich Gebauer, Prien oder sonstige KM und höre diesen geistigen Dünnpfiff.

Ich habe aufgegeben. Ich befürchte, es wird sich nichts ändern, es wird keine Entschuldigung, kein Einlenken oder in der Zukunft eine Aufarbeitung geben.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Mutti-NRW

Im Mai wird gewählt, und da kommt alles auf den Prüfstand.
Anscheind gilt für diese Personengruppe der Kumis das Peter-Prinzip.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Auch die Wahl macht es nicht besser. Sobald der Sieger das Ruder übernimmt, wird das gleiche verzapft wie der Vorgänger es getan hat. Aufbewahrung Kinder ist das goldene Kalb. Altersunterschiede, Bildungsgänge, Schulformen, alles egal: Schüler haben Schulpflicht in Präsenz.
Die Wahl wird nichts ändern.
DAS ist das frustrierende.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Überträgt man das im Artikel beschriebene Szenario auf die Realpolitik, so liegen sie leider mit ihrer Einschätzung richtig, weil nur wenige gewählte Entscheider sich immer an validen Daten orientieren und wenn sie dies tun, dann nur wenn diese Daten in ihre Wunschvorstellung passen.
Und so entscheiden diese sich lieber an ihrem Wunschdenken und dem ihrer Wähler orientieren, wie jetzt aktuell bei der Umsetzung der berufsbezogen Impfpflicht geschehen -Populismus in reinster Form, denn das Votum des Wählers schwebt bereits im Mai in NRW über ihren Köpfen.

Zumindest orientieren sich der Gesundheitsminister und sein ihn unterstützender Expertenrat sehr eng an den wissenschaftsbasierten Daten, und so treffen diese ihre Entscheidungen konsequent richtig, auch wenn diese, wie bei Herrn Wiehler von Seiten der FDP geschehen, sich dann mit unangemessenen Vorwürfen auseinandersetzen müssen.
Herr Wiehler wird unabhängig von populistischer Parteieinflussnahme und mit Absprache mit Gesundheitsministers und dem Expertenrates zu Recht den prognostizierten realen Impfschutz an die Realität angepasst.
Und jetzt posaunen diese ihren Unmut in die Weltöffentlichkeit, anstatt in Ruhe hinter verschlossenen Türen derartige Missklänge anzusprechen und sich sachlich zu äußern. Dabei beklagen diese dann auch noch eine fehlende Kommunikation seitens Herr Wiehler.
Aus meiner Sicht ist der Vorwurf von Seiten führender FDP-Politiker lächerlich und ich frage mich, ob die innerhalb der Regierung eine Art innere Opposition einnehmen wollen, um sich eben bei ihrem Klientel öffentlich zu profilieren.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Überträgt man das im Artikel beschriebene Szenario auf die aktuelle Politik, so liegen sie leider mit ihrer Einschätzung richtig, weil nur wenige gewählte Entscheider sich immer an validen Daten orientieren und wenn sie dies tun, dann nur, wenn diese Daten in ihre Wunschvorstellung passen.
Und so orientieren diese sich lieber an ihren Wunschvorstellungen und denen ihrer Wähler, wie jetzt aktuell bei der Umsetzung der berufsbezogen Impfpflicht geschehen. Das ist Populismus in reinster Form, und das Votum des Wählers schwebt bereits im Mai in NRW über ihren Köpfen.

Zumindest orientieren sich der Gesundheitsminister und sein ihn unterstützender Expertenrat sehr eng an den wissenschaftsbasierten Daten, und so treffen diese ihre Entscheidungen konsequent richtig, auch wenn diese, wie bei Herrn Wiehler von Seiten der FDP geschehen, sich dann mit unangemessenen Vorwürfen auseinandersetzen müssen.
Herr Wiehler wird unabhängig von populistischer Parteieinflussnahme und mit Absprache mit Gesundheitsministers und dem Expertenrates zu Recht den prognostizierten realen Impfschutz an die Realität angepasst.
Und jetzt posaunen diese ihren Unmut in die Weltöffentlichkeit, anstatt in Ruhe hinter verschlossenen Türen, derartige Missklänge anzusprechen und sich sachlich zu äußern. Dabei beklagen diese dann auch noch eine fehlende Kommunikation seitens Herr Wiehler.
Aus meiner Sicht ist der Vorwurf von Seiten führender FDP-Politiker lächerlich und ich frage mich, ob die innerhalb der Regierung eine Art innere Opposition einnehmen wollen, um sich eben bei ihrem Klientel öffentlich zu profilieren.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

An die Redaktion erfolgt meinerseits die Bitte die hier revidierte zweite Fassung abzudrucken.

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor

Diese ganze „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“- Haltung ist wohl nur noch psychologisch zu erklären:

https://psychologenie.com/insight-into-concept-of-normalcy-bias-in-psychology

„Normalcy bias is a psychological state of denial people enter in the event of a disaster, as a result of which they underestimate the possibility of the disaster actually happening, and its effects on their life and property. Their denial is based on the assumption that if the disaster has not occurred until now, it will never occur.

Normalcy bias is a part of human nature, but beyond a limit, it can pose a serious threat to life and property. If people are not prepared for an impending disaster, it is most probably because of this psychological phenomenon.

In the event of a natural disaster, we blame the government for not taking adequate precautions. But let’s say the government does take precautions, and issues a warning. Do we take it seriously? Most people don’t, and that, in turn, results in unnecessary casualties. Experts attribute the problem to people’s tendency to interpret warnings in an optimistic manner, often resorting to ambiguities to justify their carelessness. (…) An estimated 70 percent people are affected by normalcy bias.“

Minna
3 Monate zuvor

Dieselben Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken eine Masernimpfung verpflichtend machen (würden), verharmlosen, vertuschen und täuschen was die Folgen von Corona bei Kindern betrifft – um ihr Unterlassen rechtlich abzusichern und dumme Lobbyisten zufrieden zu stellen. In Schweden ist das besonders verdächtig – Schweden ist traditionell ein impfwilliges Land mit einer eher schwach ausgeprägten Naturmedizin. Unter anderen Umständen würde man sofort alle Kinder mit Nachdruck impfen, aber jetzt wollen PolitikerInnen ihre Politik verteidigen. Zutiefst schäbiges, gewissenloses Verhalten.
Das Schweigen über Coronafolgen ist in den schwedischen Medien noch ausgeprägter. Dabei gab es einen beispiellos kranken Herbst und Winter – alle möglichen Krankheiten, was leider in der Tat auf erschöpfte T-Zellen hinweist. „A combination of SARS and AIDS“ hieß es 2020 aus China.“ Tja. In meinem Umfeld gab es tatsächlich auch vermehrt Krebsfälle im Frühstadium. Entstanden sind sie wohl vor 2020, verschlimmert möglicherweise durch Corona …

gehtsnoch
3 Monate zuvor
Antwortet  Minna

„Dieselben Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken eine Masernimpfung verpflichtend machen (würden)…“

Bitte bei den Tatsachen bleiben.
Masernschutzgesetz gilt seit 1. März 2020. Alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten MÜSSEN die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen.

https://www.kbv.de/html/1150_43061.php

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

Und alle LuL und EuE auch! Zumindest ab Jahrgang 1972.
Allerdings soll die Masernschutzimpfung nach 2 – maliger Gabe einen sterilen Schutz gewährleisten. Man kann sich dann weder anstecken noch das Virus verbreiten.
Das sehe ich bei der Impfung gegen Corona nicht.

almanya medyum
3 Monate zuvor

Medyum ALmanya Thankyou

Tina+2
3 Monate zuvor

Die renommierte Financial Times berichtet, dass bereits ein Viertel der UK-Arbeitgeber LongCovid als Hauptursache für eine langfristige Abwesenheit von der Arbeit angeben.

Explizit werden u.a. auch Lehrer als besonders betroffene LongCovid-Gruppe benannt.

Hat jemand Verbindungen zur FDP und kann den Spacken erklären, dass sie ihrer eigenen Klientel schaden wenn sie ihre Malocher kaputt-durchseuchen und die Leute nur noch Teilzeitarbeit schaffen oder ihre PostCovid-Kinder dauerhaft betreuen müssen?

Hunderttausende oder gar Millionen zusätzliche Gesundheitsgeschädigte wirken sich nicht grade vorteilhaft auf den Arbeitsmarkt und das Bruttosozialprodukt aus.

https://www.ft.com/content/33444f29-bab1-4655-85b5-c0b1f68d9653

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Tina+2

kleiner, aber feiner Unterschied: Die AG sagen, dass LC ein wichtiger Grund (a major reason) sei, nicht DER Hauptgrund

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Ja, das ist besser, das klingt schön „mild“.

Eigentlich
3 Monate zuvor

Das Probleme der Impfung für Kinder U12 sind aus meiner Sicht folgende:
Die Impfung wurde von der Stiko nur eingeschränkt empfohlen, und das ein paar Wochen vor den Weihnachtsferien. Über die Ferien sind aber die meisten Arztpraxen geschlossen. Ausserdem waren die Impfungen für Kinder in der breiten Öffentlichkeit und in der Politik kein wirkliches Thema. Nur, dass der Impfstoff zugelassen und die Empfehlung durch Stiko nur eingeschränkt ist. Das war´s.
Bei der Impfung ab 12 war das ähnlich, nur gingen dann die Infektionen in die Höhe und die uneingeschränkte Empfehlung war überall ein grosses Thema, es wurde Druck auf die Stiko ausgeübt und es gab unzählige Impfappelle. All das bleibt jetzt aus. Was vermittelt das denn für ein Bild ? Impfung für Kinder U12 ist nicht so wichtig, sonst würde sie mehr thematisiert. Eine Infektion bei Kindern ist vielleicht doch nicht tragisch, sonst würde die Politik doch mehr Druck machen und mehr aufklären. Viele Kinderärzte impfen wegen der eingeschränkten Zulassung auch einfach nicht, aber viele Eltern sind durch die Politik verunsichert und wünschen sich eine Aufklärung durch den Kinderarzt. Ich stand ewig auf der Warteliste bei unserem Kinderarzt und hab dann nur auf Nachfrage erfahren, dass sie nicht mehr impfen. Die Impfzentren bei uns bieten aber gleichzeitig auch zuwenig Termine zur Kinderimpfung an. Es ist verrückt….. Jetzt hat mein Kind zumindest mal die Erstimpfung und ich hoffe sehr, dass wir die Zeit bis zur Zweitimpfung noch ohne Ansteckung überstehen.
In der Klasse meines Kindes wären dann 2 von 22 geimpft.
Ich bin mir sicher, dass viele Eltern durch die schizophrene Kommunikation der Politik mittlerweile extrem verunsichert sind und einfach nicht mehr wissen, was sie glauben und tun sollen.

Seriously?
3 Monate zuvor
Antwortet  Eigentlich

Unsere 11-jährigen Zwillinge bekamen Anfang Januar ihre Erstimpfung. Wir waren froh, so früh einen Termin im Impfzentrum bekommen zu haben. In der ersten Schulwoche haben die zwei sich dann mit Corona infiziert. (Netterweise ich Geboosterte in diesem Zug auch.) Zweitimpfung konnte also leider nicht wahrgenommen werden, Termin habe ich abgesagt. Nun heißt es drei Monate warten, bis man die Zweitimpfung vornehmen darf. Im Impfzentrum kann ich nach einer Coronaerkrankung allerdings keinen Zweitimpfungstermin buchen. Das ist einfach lächerlich. Netterweise hat unsere Kinderärztin uns aber darauf hingewiesen, dass wir gern zum Zweitimpfungstermin zu ihr kommen können, im April wohlgemerkt.

Vielleicht sollten sich auch viele einmal bewusst machen, dass man, egal ob Kind oder Erwachsener, wenn man an Corona erkrankt ist, für eine Impfung eine drei-monatige Wartezeit hat. Und so wie Corona gerade durch die Schulen rauscht, kann sich kaum einer impfen lassen, auch wenn er möchte.
Da können Nachrichtensender und Politiker gern ständig drauf hinweisen, dass die Impfquote bei Kindern so niedrig ist, aber wenn die Politik nicht präventiv mit der Situation für Kinder umgeht, kann man sich im Nachhinein nicht über diese Zahlen wundern. Man hätte die Schulen vor Weihnachten bis Ende Januar schließen sollen und zu diesem Zeitpunkt Impfungen der Kinder vornehmen können. Aber ich denke, dass diese Durchseuchung der Kinder von der Politik gewollt ist. Sonst hätte man diese auch schützen können, so wie man das mit der älteren Generation getan hat.

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Seriously?

Ihnen ist aber schon klar, dass Impfung + Genesung gerade Kinder sehr gut schützt?
Woher diese Ängste? Gehen Sie doch mal in den Wochenbericht des RKI und schauen Sie sich dort die Omikron-Zahlen für Kinder an. Und dann atmen Sie mal ganz tief durch und sagen sich: Wir können von unseren Kindern nicht alle theoretisch möglichen Gefahren abhalten. Sonst müssten wir sie nämlich daheim einsperren.

Pit2020
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas

„Ihnen ist aber schon klar, dass Impfung + Genesung gerade Kinder sehr gut schützt?“

Nein, das ist nicht klar, wenigstens habe ich dazu keine seriöse Quelle – insbesondere mit Bezug auf die Omikron-Variante – gefunden.

Ernst gemeint:
Können Sie da mit einer seriösen Quelle aushelfen? (Wenn möglich deutschsprachig, denn hier lesen ja auch viele Eltern mit und bestimmt auch welche, die nicht mindestens einen Englisch-Leistungskurs im Abitur hatten, sich aber trotzdem gut informieren möchten.)
Vielen Dank im Voraus!

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Es wird für genesene Kinder überhaupt keine Impfung empfohlen.

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Schauen Sie sich die Zahlen im Wochenbericht des RKI an (Omikron). Da werden Sie erkennen, dass die neue Variante für Kinder so schon kaum eine Bedrohung darstellt. Und geimpfte Kinder werden praktisch gar nicht hospitalisiert.
Dass Impfung in gewissem Umfang auch vor LongCovid schützt, bestätigen mittlerweile einige Studien https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/131362/Studien-Impfung-schuetzt-auch-vor-Long-COVID
Wobei ja andere Studien ohnehin davon ausgehen, dass infizierte Kinder nur unmerklich mehr LC-Symptome haben als nicht infizierte Kinder.

Bernd
3 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Es ist schon erstaunlich, wie die Corona-bei-Kindern-Experten in diesem Land geradezu aus dem Boden sprießen.

Merkwürdig, dass praktisch und wissenschaftlich arbeitende Medizinerinnen wie Prof. Eckerle, die die Virusstation einer Universitätsklinik leitet und zum Thema Corona bei Kindern forscht, und Dr. med. Jana Schroeder, die in Essen das gleiche tut, keineswegs mal eben so flott Entwarnung geben wollen – und vor unabsehbaren Folgen warnen. Ich nehme aber an, dass Sie die Kolleginnen über Ihren Stand der Forschung, der sicher der Neueste ist, mittlerweile in Kenntnis gesetzt haben.

https://www.news4teachers.de/2021/11/virologinnen-schlagen-alarm-eckerle-warnt-eltern-davor-ihr-ungeimpftes-kind-zur-schule-zu-schicken-schroeder-durchinfektion/

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Ein großer Dank geht meinerseits an Bernd für dessen Verlinkung des N4T-Beitrags mit dem Video-Vortrag der Virologin Frau Chefärztin Dr. Jana Schroeder (Mathias Spital ), der alles erklärt und einem im Angesicht der derzeitig praktizierten aktiven Durchseuchung der nicht schutzgeimpften Kinder die Zornesröte ins Gesicht treibt !

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Pit2020

Frau Haas, die Frage bezog sich auf Ihre Aussage „dass Impfung + Genesung gerade Kinder gut schützt“.

WO. STEHT. DAS? QUELLEN. BITTE!

Ihr geposteter Link sagt NICHTS dazu aus und einfach eine Nebelkerze zünden und dann abtauchen läuft hier halt nicht.

wirwerdenlaut
3 Monate zuvor

nicht aufgeben! Du bist viele !! wir brauchen Dich !!!

mitmachen, unterstützen, weitersagen:

z.B.

#wirwerdenlaut

https://www.change.org/p/frau-bundesministerin-stark-watzinger-wirwerdenlaut-schulen-in-der-fünften-welle

KMK Untersuchungsausschuss organisieren

….

Elly
3 Monate zuvor

Anjo Genows Petition spurtet derweil nach oben. Dieser junge Mann wird etwas bewegen. Morgen früh ist er im ZDF. Er fordert, er stellt Fragen. Alle LuL sollten diese wichtige Petition im Unterricht vorstellen, und die volljährigen SuS sollten unterschreiben. Eines Tages wird diese Generation ZU RECHT die schwarze Pädagogik der KM hinterfragen und die Betreffenden zur Verantwortung ziehen.

fabianBLN
3 Monate zuvor

„Das Märchen, die Bildungseinrichtungen seien sicher, hat offenbar so gut verfangen, dass viele Eltern keinen Sinn darin sehen, ihr Kind impfen zu lassen.“

DAS finde ich eine böswillige Unterstellung. Es gab und gibt ganz andere Gründe, warum Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Einer ist z.B., dass nach wie vor Kinder äußerst selten schwer an Corona erkranken. „äußerst selten“ bedeutet nicht nie, der Verweis auf die Ausnahmen macht daher keinen Sinn. Es stimmt ja, dass Kinder äußerst selten an Corona schwer erkranken.

Andere wollen ihren Kindern die Impfung sowieso nicht „zumuten“, weil es nicht nötig. Das hat auch der STIKO-Vorsitzende so begründet, als er sagte, er würde seine Enkel nicht impfen lassen. Nicht, weil Schulen sicher sind, sondern aus dem zuvor genannten Grunde.

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Und die Machbarkeit vermittelt den Menschen unterschwellig, dass Kinder Impfungen nur was für einen besonders gefährdete Gruppe sind. Während die mobilen Impfteams bereit sind auf jedem kleinen Dorf einen Querdenker noch zu Hause mit Blumenstrauß und Präsentkorb zu impfen, ist wie hier schon mehrere schrieben eine Kinder Impfung anscheinend nicht unterstützenswert. Die meisten Gemeinden haben erst über einen Monat nach Zulassung (sprich im Januar) angefangen Kinder zu impfen, dann natürlich mit geringer Kapazität und langen Wartelisten und bitte kommen sie mal in die Großstädte.

Kommunikationstechnisch heißt das im Subtext, dass Menschen, die sich jetzt seit einem Jahr für eine Impfung entscheiden konnten und nicht wollen so wichtig sind, dass man eher bereit ist Impfstoff zu entsorgen, als damit off label Kinder zu impfen.

Und auch die von mir an sich sehr hochgeschätzen Herren Drosten und Wieler blasen ins gleiche Horn, wenn sie von einer zu hohen Quote der Umgeimpften ü60 reden. Als Pädagoge neigt man ja zu Altruismus, Gott sei Dank habe ich über die Jahre einen gewissen Pragmatismus dazu bekommen. Auf der einen Seite haben ich großes Verständnis für die Querdenker, da mir die Macht einer narzisstischen Manipulation sehr wohl bewusst ist, auf der anderen Seite sehe ich den Bedarf derer, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen, lassen können, der Geimpften, bei denen es trotz Impfung nicht reicht und natürlich der Kinder, insbesondere der Gruppe u5, die momentan wie Körder ausgeworfen werden. Vielleicht erinnert sich noch so mancher an die Karten mit der Aufschrift „Ich bin kein Organspender“.

Ich fordere jeden, der diese Pandemie leugnet auf, ab sofort ein Schriftstück bei sich zu tragen mit der Aufschrift: „Ich erkenne Corona nicht an und verweigere jegliche medizinische Maßnahmen. Im Falle einer Triage trete ich freiwillig für Coronagläubige zurück.“

Dann dürfen diese Menschen im Sinne ihrer Überzeugung zu Hause im Bett sterben und wir haben endlich die Kapazitäten uns um die Kinder zu kümmern.

Im Übrigen bin ich nicht für eine Impfpflicht ü18, sondern u18. Geht ja bei Masern auch.

Koogle
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

2,1% der covid Intensivbetten sind von Kindern unter 18 belegt.

Bei vielleicht 12% Anteil an der Bevölkerung sind das nicht wenige.

Was der STIKO – Chef mit seinen Aussagen und Entscheidungen angerichtet hat, ist ein Skandal.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Koogle

Sic est.

fabianBLN
3 Monate zuvor

In den Tagesthemen (ARD) soll es nachher einen Bericht geben, warum viele Eltern ihre Kinder impfen lassen, obwohl es für diese Altersgruppe noch gar keine Zulassung gibt. (in der Tagesschau eben angekündigt)

Das zumindest widerspricht ja mal wieder der oben zitierten Aussage, dass Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen, weil die Politik sagt, die Schulen sind sicher. Dass die Schulen sicher seien, war und ist ja immer nur „vergleichsweise“ gemeint und nicht absolut, wie es gerne fehlgedeutet/falschausgelegt wird. Es stützt sich auf Untersuchungen, wonach die meisten Ansteckungen von Kindern nachweislich im häuslichen Umfeld passiert seien und nicht in der Schule.

Insofern stimmt die Aussage also. Man darf sie nur nicht verabsolutieren!

Georg
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

zumindest auf Basis einer Korrelation konnte man in Deutschland eine deutlich sinkende Ansteckungszahl während der geschlossenen Schulen sehen. Ob das an den Schulen selbst, den viel zu vollen Bussen oder sonst was lag, wurde bewusst oder unbewusst nicht untersucht.

Die Mutlosigkeit der Politiker sorgt meiner Meinung nach für die aktuelle Situation. Sie sollten entweder alles öffnen und die Durchsuchung offen kommunizieren oder alles schließen, bis der Impfzwang aktiv durchgesetzt wurde. Mit den ganzen Appellen erreichen sie nur das Gegenteil.

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Die Aussage, dass Schulen in Bezug auf die Infektionsübertragung sicher seien, ist falsch, und jeder Mensch mit basalen logischen und mathematischen Kenntnissen sollte das erkennen: betrachten wir einmal das Argument „die meisten Infektionen geschehen im häuslichen Umfeld“ näher. Wir nehmen die klassische deutsche Durchschnittsfamilie 2 Eltern und 1,x Kinder. Das Kind infiziert sich in der Schule, trägt die Infektion nach Hause und steckt dort sehr effektiv (bei Omikron scheinbar unvermeidlich) alle weiteren Haushaltsangehörigen an. Wir haben also in dieser Familie mindestens 2 Infektionen im häuslichen Bereich gegenüber einer Infektion in der Schule. Daraus zu schlussfolgern, dass die Schulen sicher seien, ist jedoch falsch, denn ohne die Erstinfektion des Kindes in der Schule (dem Indexfall) wären die anderen Infektionen nicht erfolgt. Dass die überwiegende Zahl der Indexinfektionen in den Bildungseinrichtungen (aufgrund des nahezu ungeschützten Zusammenkommens großer Gruppen) erfolgt, ist wiederum leicht daran abzulesen, dass die Inzidenz in der Altersgruppe der Schüler (und in BB auch in der Berufsgruppe der Lehrer) doppelt, dreifach und zum Teil noch mehr als dreifach so hoch ist als im Bevölkerungsdurchschnitt. Würden sich die Schüler hauptsächlich im häuslichen Kontext, also insbesondere bei ihren Eltern anstecken, müsste die Inzidenz in deren Altersgruppe mindestens genauso groß (ein Kind – ein Elternteil) oder größer (2 Eltern und 1,x Kinder – die deutsche Durchschnittsfamilie) wie /als die der Kinder sein.
Ich persönlich kann immer weniger nachvollziehen, wie jemand aus dem eigenen sicheren Arbeitsumfeld heraus noch behaupten kann, dass die Schulen (und Kitas) sicher seien. Aus meiner Sicht ist dieser Mensch entweder intellektuell sehr wenig begabt, oder er sagt bewusst und absichtlich die Unwahrheit. In ersterem Falle frage ich mich, warum solche Personen Führungs- und Regierungsverantwortung bekommen, in letzterem, was diese Menschen mit diesen Lügen bezwecken, und ob sie mit einer solchen Einstellung zur Wahrheit für ihr Amt überhaupt qualifiziert sind.

AusderPraxis
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Das die meisten Ansteckungen VON KINDERN im häuslichen Umfeld stattfinden, kann ich an unserer Grundschule ( und bei LuL, die Kinder an anderen Schulen haben) nicht verifizieren.

In fast allen Fällen läuft es inzwischen so:
Kinder werden in der Schule positiv getestet. Eltern (auch gerade negativ getestete Lehrer*innen) holen ihr Kind ab. Nachmittags wird ( wenn möglich) PCR getestet: Ergebnis: Kind positiv, Eltern negativ.
Ein Elternteil bleibt zu Hause, um das Kind zu betreuen. (Komplett symptomlosen Kinder sehen wir übrigens kaum.) Nach einigen Tagen testet sich das erste Elternteil ebenfalls positiv, auch wenn geimpft!
Kurz danach ist das zweite Elternteil auch positiv, während das Kind schon wieder – negativ selbstgetestet – zur Schule geht. Das Gleiche gilt auch für Lehrereltern, die erst einmal Krankheitstage nehmen, um das infizierte Kind zu betreuen und danach selbst in Isolation müssen.
Ungeimpfte Geschwisterkinder stecken sich meist schneller an als die überwiegend geimpften Eltern.

Wir hatten in den letzten Wochen NICHT EINEN Fall, in dem Eltern ihr infiziertes Kind aufgrund eigener Infektion (und der darauf folgenden Isolation) nicht abholen konnten. Es war immer umgekehrt: erst ein Kind, dann – nach und nach – der Rest der Familie!

Klar, das ist keine valide Studie, eher eine anekdotische Evidenz!
Eine Kontaktnachverfolgung erfolgt über das Gesundheitsamt wegen Überlastung seit Dezember nicht mehr! Genauso wenig, wie eine Quarantäne für Sitznachbarn und LuL, oder tägliche Antigen-Selbsttests für die Klassen, in denen es einen positiven Fall gab.
Auffällig ist es aber schon, viele Wissenschaftler stellen es auch nicht mehr in Abrede, dass Infektionen über die KiTas/Schulen in die Familien/Betriebe eingetragen werden.

Ist das schlimm? Ich bewerte das nicht! Es ist einfach Fakt!

Stromdoktor
3 Monate zuvor
Antwortet  AusderPraxis

@AusderPraxis
Ihren Erfahrungsbericht würde ich bestätigen. Ist genau so bei uns in der Familie gelaufen. Haben allerdings zwei Kinder, die sich ebenfalls untereinander angesteckt habe. Wir Erwachsenen ebenso. Alle geimpft bzw. geboostert. Aber was heißt das:

K1 (8 Jahre) bringt die Infektion aus der Schule mit. K2 (12Jahre) und die Erwachsenen stecken sich daraufhin zu Hause an. ==> Ein Kind hat sich in der Schule angesteckt, drei Personen im häuslichen Umfeld. Sowohl die Schule als auch die Situation zu Hause konnten die Infektionen nicht verhindern. Ist jetzt die Schule der „Treiber der Pandemie“ oder der Haushalt? Aus meiner Sicht beides.

Ich hatte heute morgen eine Statistik zur Hand: ca. 50% der Bevölkerung leben in einer Familie. Ungefähr 25% in der Rolle der Eltern und 25% als Kind. Die verbleibenden 50% teilen sich auf Paare bzw. alleinstehende Personen auf.

Aus meiner Sicht können sich 50% der Bevölkerung kaum schützen. Trotz „Teststrategie“ besteht realistisch nicht die Chance, einen Eintrag in die Familie zu verhindern. Impfungen schützen seit Omikron auch nicht mehr. Man müsste physische Distanz zu seinen Kindern herstellen und Kontakte der Kinder zu Gleichaltrigen untersagen, da man kaum erwarten kann, dass die Kids beim Spielen auf Abstand gehen. Das gilt in jedem Fall bis zu einem Alter über die Grundschulzeit hinaus.

Ältere, Paare und Alleinstehende können sich ggf. schützen. Hängt ein Stück weit vom Job und den eigenen Präferenzen ab.

Welches Ziel könnte man für Eltern und Kinder überhaupt erreichen? Realistisch??

1.) Distanzunterricht schützt Kinder vor Infektionen. Müsste aber aus heutiger Sicht „unendlich“ lange beibehalten werden, da keine Impfungen (frühere Ziele) vor Infektionen schützen. Ggf. saisonaler Distanzunterricht, da ein Abflachen der Welle zum Sommer zu erwarten ist. Also im Winter Distanzunterricht und im Sommer Präsenzunterricht. Zudem müssten alle sozialen Kontakte eingestellt werden. Das würde schützen. Vielleicht bringt es in Bezug auf Schule auch ein Wechselunterricht. Luftfilter alleine aus heutiger Sicht wohl nicht.

2.) Warten auf eine angepasste Impfung auf Omikron bzw. die 3. / 4. Impfung für die Kinder. Verbunden mit der Hoffnung, einen höheren Schutz vor Infektionen zu bekommen.

3.) Es hinter sich bringen…und sich zu infizieren…

Wir haben ALLES unternommen. Stundenlang für eine möglichst frühe Impfung angestanden. Astrazeneca auf freiwilliger Basis, viele Selbsttest auf eigene Kosten. Trotzdem infiziert.

Ich mache niemanden einen Vorwurf. Mit Omikron war es offensichtlich nicht mehr zu verhindern. Temporär würden wir Distanzunterricht mittragen. Aber eine realistische Perspektive fehlt aus heutiger Sicht.

Letztlich hatten sich alle von der Impfung mehr versprochen. Zumindest in Sachen Infektionsschutz. Das individuelle Risiko vor schweren Verläufen ist gesunken. Ein Teilerfolg.

Um Kindern Teilhabe zu ermöglichen, muss sich wohl letztlich jeder einmal infizieren. Die Alternative wäre es, Kindern das Kindsein (dauerhaft) zu nehmen.

Wir hatten die feste Absicht, ohne Infektion die Pandemie zu überstehen. Ist uns nicht gelungen. Einen Vorwurf mache ich niemanden. Bei positivem Selbsttest von K1 haben wir uns nicht gegenseitig isoliert, sondern uns trotzdem weiter in den Arm genommen. Wir haben die Infektion nach unserer Einschätzung nicht weiter getragen, sondern uns als Familie abgesondert. Das war uns noch wichtig.

Wir drücken allen die Daumen, ohne Infektion die Zeit zu überstehen! Uns fehlte am Ende der Glaube…

ysnp
3 Monate zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Gut eingeschätzt und analysiert!
Ich hatte bisher gehäuft das Geschwisterkind, das sich als weiteres Kind in der Familie infiziert hat. Deswegen waren meine Pools immer negativ und dennoch hat 1/4 meiner Klasse Corona durch. Bei ein paar wenigen kam es von infizierten Eltern oder der Infektionsweg war nicht ersichtlich. Unterm Strich hatte es immer fast die ganze Familie, wenn Corona einmal in die Familie kam, manchmal bekamen es die geimpften Eltern nicht und nur die ungeimpften Kinder. Alle Kinder bisher waren in der Quarantäne schnell wieder fit oder hatten keine Symtome und nahmen am Online- Unterricht teil.

Canishine
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Wenn man eigentlich „sicherer“ meint, warum sagt man dann „sicher“?

Trulla
3 Monate zuvor

Wir wissen alle, was Sache ist und unsere Entscheidungsträger wissen es. Und sie wissen,dass wir es wissen.
Und es interessiert sie nicht. Denn Kinder und LuL haben keine Lobby, sie kosten nur Geld. Aber bitte möglichst wenig und wenn’s geht bitte lautlos.
Wählen müssen nicht befürchtet werden, denn: die KMs sind sich partei- und länderübergreifend einig.
Welche Partei also sollte man verantwortlich machen?
Und wissenschftliche Ratschläge anzunehmen ist zu teuer, zu nervig – und nach 2 Jahren Untätigkeit ohne Gesichtsverlust ja auch schwer möglich.
Da lieber Wissenschaftler kritisieren. So z.B. Lothar Wieler, dem Versäumnisse in der Kommunikation vorgeworfen werden. Von einer FDP, die Frau Gebauer als KM stellt.
Tjoa

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor

In allen Bundesländern fallen aktuell die Regeln Stück für Stück. Aus 2G wird 3G, aus 3G wird eine FFP2-Maskenpflicht mit Zugang für alle. Die Akzeptanz, mit dem Virus leben zu müssen, steigt, Virologen sprechen von immer mehr Öffnungen bereits vor Ostern. Doch wahrscheinlich wird hier auf der Seite noch immer gegen den politischen Kurs gewettert, wenn der Rest der Welt Corona bereits komplett hinter sich gelassen hat.

Haben Sie ein Einsehen, die Kiste ist durch und so langsam sollten Sie sich wieder auf andere Themen konzentrieren. Es wird keine Schulschließungen mehr geben, es wird keinen Distanzunterricht mehr geben. Ja, es wurden viele Kinder mit dem Virus durchinfiziert, aber ebenso viele Kinder kehren völlig ohne Nachwirkungen wieder in die Schulen zurück (tragische Einzelfälle ausgenommen, nur die gibt es bei anderen Viruserkrankungen ebenfalls). Und nein, hier bin ich nicht der menschenfeindliche Sozialarbeiter oder ein Mitarbeiter des Kultusministeriums, wie es mir gerne angedichtet wird, hier bin ich Realist. Bis auf die Impfung ist kein Kraut gegen Corona gewachsen – kein Distanzunterricht, kein Wechselunterricht, keine dauerhafte Maskenpflicht wird das Virus verschwinden lassen. Es gibt auch keine Zeit „nach“ Corona, es gibt nur eine Zeit „mit“ Corona und in der leben wir jetzt für immer, zusammen mit vielen anderen Viren und Bakterien, die uns töten können.

Das Bild von Donald Trump im Titel finde ich im Übrigen zum Thema unpassend und suggestiv.

Trulla
3 Monate zuvor

Genau. Deswegen setzt der deutsche Bundestag seine Präsenzpflicht aus.

Weil die nämlich auf ein Leben MIT Corona keine Lust haben.

Trulla
3 Monate zuvor

Kleiner Tipp:
Dann lesen Sie einfach nicht mehr, was andere belastet. Dann brauchen Sie auch nicht mehr zu kommentieren.
Sozusagen eine win- ein Situation.

AvL
3 Monate zuvor

Das Bild zum Thema ist schon sehr passend, denn populistischen Entscheidungen sind für die überhöhte Mortalität und Morbidität an Covid-19 verantwortlich.
Dazu zählt auch die Ankündigung das beschlossene Gesetz zu Impfpflicht für medizinische und pflegende Berufsgruppen auszusetzen, weil man radikalen Impfgegnern nachgibt.
Und nach Angaben der WHO sind 500.000 Menschen weltweit an Omikron verstorben.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_9163385/seit-omikron-auftreten-500-000-corona-tote-weltweit.html

Maren
3 Monate zuvor

Wirklich?Als ich mit meinem Sohn beim Impfen war,sprach die Ärztin von immer mehr kranken Kindern,und dass sie nicht verstehe,warum das so laufengelassen wird.Des weiteren hat hier im Forum jemand einen guten Artikel über Dänemarks Kapitulation vor dem Virus gepostet.Sollten Sie sich mal zu Gemüte führen.da Sie diesen Weg ja so bevorzugen.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

@Klugscheisser danke!

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor

Ihnen ist schon klar, dass hier u.A. primär kritisiert wird, dass Kinderimpfungen politisch nicht als ein Mittel zur Endemie dargestellt werden bzw solange der A. aller Erwachsenen zusammengekniffen wird, bis alle Kinder geimpft werden können?

Die meisten Menschen hier haben genug wissenschaftlichen Hintergrund, um zu wissen, dass Corona nicht verschwindet. Was uns aufregt, ist die Tatsache, dass es Alters- und Berufsgruppen gibt, die es anscheinend nicht wert sind, dass die Maßnahmen beibehalten werden, bis man alle impfen kann.

Ganz im Sinne von „Manche Schweine sind gleicher als andere“

AvL
3 Monate zuvor

Herr Vehrenkamp
ich habe hier noch einen Bericht über die Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankung auf das menschliche Gehirn, der die Long-Covid-Symptome sehr gute erklärt.
Es geht um CT-Untersuchungen des Gehirns an Mitmenschen, die vor ihrer Covid-19-Infektion bis dahin neurologisch vollkommen unauffällig waren und die in der Folge ihrer Covid-Erkrankung passend zu ihren klinisch nachweisbaren schweren neurologischen Ausfällen nach der Erkrankung im Schädel-CT nachweisbar entsprechend schwere Defekte am Gehirn aufwiesen. Die Defekt waren sogar schwerer als bei vergleichbaren Patienten mit dem Morbus Alzheimer.
https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/erschreckende-studie-hirnschäden-bei-corona-infizierten-größer-als-bei-alzheimer-patienten/ar-AATDrok?ocid=msedgntp

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Es ist immer wieder erschreckend, was das Virus im Gehirn anrichten kann. Eine Freundin, Musiklehrerin und Flötistin(49), hat es nach einem milden Verlauf im November 2020 erwischt. Die körperlichen Probleme wie Erschöpfung, Verlust des Geruchssinns und Atemnot belasten sie weniger, als der kognitive Verfall. Sie berichtet, dass sie vor der Musikklasse steht und sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern kann, was sie eigentlich machen wollte. Sie muss sich alles minutiös aufschreiben, weil sie Gedächtnis-Aussetzer hat.
Ihren Platz im Orchester musste sie aufgeben, weil sie sich keine Partituren mehr merken kann und mit den Noten durcheinander kommt. Auch Partituren, die sie früher gut kannte, „verschwimmen“.
Eine ältere Nachbarin(67), die ebenfalls einen milden Verlauf hatte, geht nicht mehr alleine spazieren, weil es ihr mehrmals passierte, dass sie plötzlich nicht mehr wusste, wo sie war, nicht mehr nach Hause fand und sich auch nicht mehr an ihre Adresse erinnern konnte! Auch wenn sie sich nach einiger Zeit wieder erinnern konnte, macht ihr das Angst und verunsichert sie massiv.
Alzheimer oder Long Covid? Die Ärzte sind sich da nicht sicher!

Für mich auf jeden Fall ein Grund, mich so gut wie irgend möglich vor dem Virus zu schützen. Geimpft, geboostert, FFP2 Maske in der Schule und in Geschäften!

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

Wir werden uns als Gesellschaft darauf einstellen müssen, dass in den Folgejahren der Pandemie sehr viele Mitmenschen vorzeitig an degenerativen Hirnerkrankungen in Form demenzieller Hirnerkrankungen erkranken werden.
Die Pflege und die Nachbehandlungen werden die nachfolgende Generation sehr viel an psychischer Belastung, Arbeit, Zeitaufwand und Geld kosten; und deshalb ist es wenig sinnvoll sich selbst und seine geliebten Angehörigen schutzlos ohne eine Grundimmunisierung freiwillig einer vermeintlich „milderen“ Omikron-Infektion mit dem Ziel der Immunisierung auszusetzen.
Frau Gebauer und Herr Söder wissen sehr wohl warum sie sich bei Antrittsbesuchen in Schulgebäuden nur mit einem Sicherheitsabstand und einer FFP-2-Maske aufhalten dürfen.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor

Wer seine Karriere auf Lügen aufbaut, wird auch mit einer Lüge untergehen.

AvL
3 Monate zuvor

Die beschlossenen Regeln fallen eben nicht, und ein Leben mit diesem neuen Virus bedeutet eben sich bei einer Infektionswelle, wie jetzt geschehen, sich als Teil einer Risikogruppe mit nur FFP-2-Masken in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen aufzuhalten.
Und dann sollte man sich impfen lassen.

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Also konkret: Lehrkräfte dürfen sich ab 50 Jahren („Risikogruppe“ laut Impfpflicht-Vorschlag der FDP) darauf einstellen, die restlichen 17 Jahre ihres Berufslebens den ganze Tag lang ohne die in anderen Berufen vorgeschriebenen Tagezeitbegrenzungen FFP2-Maske zu tragen und sich alle drei Monate einer Pflicht-Impfung zu unterziehen, die auch in Zukunft wahrscheinlich kaum gegen neue Varianten schützen wird, also jedes Jahr mit steigender Wahrscheinlichkeit eine neue Chance auf Intensivstation und Long-Covid? Sieht so das neue „Schutzkonzept“ für Schulen und Lehrkräfte aus?

Wem das nicht passt, der ganz sich ja einen neuen Job suchen, oder für die Jüngeren: Einen WEITEN Bogen um das Lehramt machen!

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

was genau wollen Sie denn? Distanzunterricht forever?

Was mir einfach nicht in den Schädel will: Wie haben Leute wie Sie früher mit den zahlreichen Infektionsrisiken gelebt, die mit dem Lehrerberuf einhergehen?

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Wie wäre es mit Luftfilter in jedem Klassenraum? Eine Sache, die z.B. in Schweden, das ja hier von gewissen Kreisen immer so hochgelobt wird, selbstverständlich ist?

Oder größeren Räumen, damit die Schüler nicht wie in der Käfighaltung aufeinander hocken müssen?

Oder mehr Lehrkräften (assistent teacher wie im angelsächsischen Raum üblich, der ja hier von denselben gewissen Kreisen auch immer wieder als „Vorbild“ zitiert wird), damit man die Klassen ggf. auch einmal teilen kann?

All das würde das Infektionsrisiko mit diesem Virus, dessen Langzeitfolgen immer noch unbekannt sind (im Gegensatz zu Grippe und Co.), massiv senken.

Aber das wäre denselben gewissen Kreisen natürlich alles zu teuer, den die finden ja nur das gut, was keine kostbaren Steuerzahlergelder kostet.

Realist
3 Monate zuvor

Nicht vergessen:

JEDE Lehrkraft, die in einer Schule unterrichtet und sich mit Corona infiziert, sollte unverzüglich einen Dienstunfall anzeigen und darauf hinwirken, eventuelle Folgeschäden als Berufskrankheit anerkennen zu lassen. Beweise sichern! Lieber einen kompetenten privaten Rechtsbeistand bemühen, als sich auf die mit der Politik kooperierenden „Gewerkschaften“ zu verlassen. Wenn einen Long-Covid erwischt, läuft man Gefahr, mit minimalen Bezügen in die Dienstunfähigkeit entlassen zu werden (oder bei Angestellten gekündigt zu werden), was dann wahrscheinlich die Garantie für ein Rest-Leben in Armut bedeutet. Arbeitsfähig wird man mit Long-Covid nicht sein.

Long-Covid ist kein Spaß, es sollen mittlerweile bundesweit mindestens 5000 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen betroffen sein (bei denen es wohl in der Regel als Berufskrankheit anerkannt wird):
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Long-Covid-bei-Pflegekraeften,ndrinfo27730.html

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

ach so, weil sich Lehrer nicht außerhalb der Schule infizieren können? Ist ja hochinteressant!

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Gilt das auch für Pflegekräfte?

Wer in einem Umfeld arbeitet, in dem das Virus gerade so durchrauscht (Inzidenzen unter Schülern sind ein VIELFACHER im Vergleich zur Normalbevölkerung, und nicht alle Schüler erhalten einen PCR-Test, was bedeutet, das die wahren Inzidenzen wahrscheinlich noch viel höher sind), und wer gezwungen ist, täglich stundenlang in bei den aktuellen Temperaturen schwer zu lüftenden Räumen ohne effektive Schutzmaßnahmen (viele Schüler nicht geimpft, viele Schüler mit schlecht sitzenden und selten gewechselten Masken, effektiv keine Abstände) arbeiten MUSS, ja, da liegt der Verdacht nahe, dass man sich während der Arbeitszeit infiziert hat (genauso wie bei den Pflegekräften). Und dann hat der Arbeitgeber die PFLICHT dafür zu sorgen, dass dem Arbeitnehmer dadurch keine finanziellen und beruflichen Nachteile entstehen! Kein Lehrer muss seine Gesundheit und sein finanzielles und berufliches Wohlergehen für die Schule aufopfern! Ich erinnere an den Aufschrei, der durch die Gesellschaft ging, als sich 2020 massenhaft Arbeiter in der fleischverarbeitenden Industrie infizierten. Bei den Lehrern zuckt man nur mit den Schultern?

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

wusste gar nicht, dass die gepflegten Menschen durchgehend Masken anhaben und in quergelüfteten Räumen sitzen müssen.

Aber was konkret ist eigentlich Ihre Lösung? Sollen alle Lehrer, die Angst vor dem Virus haben, auf Dauer von ihrer Arbeit freigestellt werden, bei vollen Bezügen? Schließlich wissen wir doch spätestens seit Drosten, dass das Virus nicht mehr weggehen wird.
Ich kapiere einfach nicht, was Leute wie Sie konkret erreichen wollen.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas
„Ich kapiere einfach nicht, was Leute wie Sie konkret erreichen wollen.“

Und selbst?
WAS wollen SIE denn KONKRET erreichen ( im Bezug auf Schulen und Kitas ) ?
Und WARUM?
( … bzw. für WEN? )

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Die gepflegten Menschen, liebe Sybille Haas, sitzen auch nicht mit ihren Pflegekräften in Massen(tier)haltungsmanier täglich viele Stunden am Tag in geschlossenen Räumen oder frieren sich den A…. ab!
Es wurde NIE etwas zum Schutz vor Infektionen an Schulen getan, was aber nicht allein deshalb GUT war! JEDE Infektion rauscht durch die Schulen, betrifft Kinder und Lehrer, sorgt für Unterrichtsausfall und dadurch resultierende Lernlücken und es interessiert niemanden!
Es wurde auf die mimimi- Lehrer geschimpft, deren „Beamtenstatus“ es ihnen ermöglicht, sich krankschreiben zu lassen. Dass diese und auch die SuS in einem krankmachenden Umfeld arbeiten müssen, wird gerne ausgeblendet!

Und auch jetzt wieder wird Schule einfach mal wieder zum Durchseuchungsgebiet erklärt! Rathäuser, Landtage, der Bundestag gleichen Hochrisikogebieten, in die man nicht hineinkommt, Firmen ordern Homeoffice an, aber es sind mal wieder die Lehrer und Erzieher, die wegen ihrer Forderung nach einem besseren Infektionsschutz gebasht werden.
Weil diese kein Recht auf minimalen Gesundheitsschutz haben dürfen? Und die Kinder auch nicht?

Wäre es nicht viel zielführender, wenn alle Eltern darauf bestehen würden, Schulen zu sauberen, lebenswerten Orten für alle zu machen?
Nicht für uns Lehrer, sondern für die eigenen Kinder, denen man zu Hause solche Zustände, wie sie in der Schule herrschen, nie zumuten würde?
Lärm, Dreck, versiffte Toiletten, Enge, unerträgliche Hitze im Sommer, Feuchtigkeit und Kälte im Winter, Legionellen im Leitungswasser, Krankheitserreger überall! Selbst wenn Sie es den Lehrern gönnen würden, gönnen Sie es auch Ihren Kindern?

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Die pflegenden Kräfte und das ärztliche Personal sitzen nicht stundenlang in überfüllten Räumen mit nicht geimpftem Klientel wie hier die Kinder, denn ihre Patienten sind fast alle grundimmunisiert oder geboostert, während in den Schulen die Kinder nur zu einem sehr geringen Prozentsatz um 20 bis 30 % geimpft sind und sich zu Hause und in den Schulen massiv mit Covid-19 infizieren !
Der Skandal ist, dass die Kultusminister diese Situation unter dem Anklingen von Durchhalteparolen wie „Kinder erkranken nicht
oder nur selten schwer“ sowie durch eine Vermeidung von Wechselunterricht diese Durchseuchung noch befördern oder wenigstens billigend in Kauf nehmen.
Außerdem wurden im Sommer und Herbst keine Vorsorgemaßnahmen für einen Infektionsschutz in den Schulen getroffen.
Es werden noch nicht einmal den Betroffenen, und damit meine ich ausdrücklich auch die Schüler, FFP-2-Masken zur Verfügung gestellt.

Monika
3 Monate zuvor

Das geht in die Geschichtsbücher ein! Regierung Durchseucht die Kinder und zwingt sie zur Infektion, Spätfolgen wie Diabetes, Alzheimer, Gefäßschäden für alle beteiligten wurden einfach so hin genommen um Querdenker nicht als Wähler zu verlieren! Dafür Millionen Familien ihrer Gesundheit beraubt ohne Möglichkeit sich zu schützen durch Schulpräsenzzwang!

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Monika

Die Frage auch an Sie? Was ist Ihr Gegenvorschlag? Wir wissen, dass das Virus nicht mehr weggeht. Wollen Sie also auf Dauer Distanzunterricht? Ernsthaft?

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas
Ein wahres Bombardement aus Fragen von Ihrer Seite.
ABER:
WO bleiben IHRE wohldurchdachten KONKRETEN Vorschläge ( für Kitas und Schulen )?

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Mein Gegenvorschlag, liebe Sybille Haas:
Raumluftfilteranlagen ( mit Wärmerückgewinnung und Klimaanlagen) in jeder Schule, so wie sie in den Supermärkten und allen Einkaufszentren schon vorhanden sind!
Tägliche Reinigung der Klässenräume und Schülertoiletten.
Spülung der Rohrleitungen am Wochenende und in den Ferien, um Legionellen- und Salmonellenbefall vorzubeugen.
Eine Mindestanzahl an Quadratmetern pro Schüler ( müssen ja nicht 9 m2 wie für Hunde sein, aber mehr als 1 m2 wäre als Aggressionsbremse angebracht).
Eine Grundreinigung des Schulgebäudes mindestens alle 6 Monate.
Sehr zeitnahe Reparatur bei Durchregnung, Schimmel und fallendem Putz, innerhalb einer Woche.
Bauliche Maßnahmen zur Lärmreduktion (Lärm macht krank).
Tageslichtlampen (LED) in düsteren Fluren und Klässenräumen.
Streichen der Wände mindestens alle 10 Jahre durch Fachbetriebe und nicht durch Eltern und Lehrer.
Ruhezonen für den Ganztag, damit Kinder sich nicht ständig in einer unruhigen Umgebung aufhalten müssen.
Hundeverbot auf Schulhöfen, es sei denn, die Haufen werden entfernt!
…….
Ich könnte endlos so weiterschreiben!

Rike
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

@ Alla: volle Zustimmung!!!!
Auch zu Ihrem Beitrag weiter oben. Hätte selbst noch etliche Ergänzungen….

Und da frage ich mich, warum wir wichtige Lebenszeit in endlosen pädagogischen Dienstberatungen zur Schulentwicklung verplempern sollen, wenn die Basics nicht gegeben sind. Da brauchen wir mit hochtrabenderen Themen gar nicht anzufangen.
Aber wie ich schon seit zwei Jahren sage: solange die Eltern nicht für bessere Lernbedingungen ihrer Kinder auf die Straße gehen, scheint es der Mehrheit der Gesellschaft egal zu sein, unter welchen Bedingungen ihre Jugend heranwächst.
Es ist einfach nur traurig.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

@Rike
Ich bin schon ziemlich alt, 66, und kurz vor meiner Pensionierung. Ich habe in meiner Schulzeit noch die Prügelstrafe erlebt. Einige Lehrer*innen waren toll, andere …. weniger.
Die tollen haben in mir den Wunsch erweckt, selbst Lehrerin zu werden, um alles „besser“ zu machen! Ok, gelingt nicht immer, aber ich bemühe mich!
Was ich schade und traurig finde ist, dass einige Menschen so in ihrer Lehrer-Hass/Neid?- Blase feststecken, dass sie lieber ihre Kinder in unhaltbare Zustände schicken, als dass sie Lehrern auch nur ‚das Schwarze unter dem Fingernagel‘ gönnen.
Es ist ihnen wichtiger, dass die Lehrer leiden, als dass es ihren Kindern gut geht! Und es sind ja viel mehr Kinder als Lehrer in den Schulen!

Aber vielleicht bin ich auch nur zu dumm, um das zu verstehen….

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

@Alla
„Aber vielleicht bin ich auch nur zu dumm, um das zu verstehen….“
Nein, Alla, das sind SIE nicht.
Und danke für Ihre guten Beiträge!

BobderBaumeister
3 Monate zuvor
Antwortet  Alla

o.k. wir setzen das alles um.
Wenn ich an den Berliner Flughafen denke, schätze ich mal, bis alle Schulen soweit sind dauert es gut mal zwanzig Jahre (aber nur wenn das Geld reicht und der Brandschutz gut geplant wird)
Da während der Baunahmen niemand das Schulgebäude betreten darf, heißt dass erstmal zwanzig Jahre Distanzunterricht.
Bis dahin sollte dass lästige Virenproblem sich erledigt haben. Dann brauchen wir noch ein halbes Jahr Eingewöhungsphase, weil viele Schüler es nicht mehr gewohnt sind, gemeinsam in einem Raum zu lernen.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  BobderBaumeister

@BobderBaumeister
Martin Luther King sagte einmal :“I have a dream“
Danach dauerte es, dauert immer noch!
Aber ohne Träume verändert sich gar nix.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  BobderBaumeister

Und mein Traum, sowie der vieler KuK ist, dass Schulen lebenswerte Orte sind, an dem sich Kinder den ganzen Tag wohlfühlen können. Ohne Dreck, Lärm und Enge!
Und solche Schulen gibt es doch auch schon!
Sollten wir nicht alles daran setzen, dass auch unsere Kinder/Enkel in den Genuss kommen?
Auch wenn es dauert?

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  BobderBaumeister

@Bob
Verstehe ich Sie richtig: „Weil es lange dauert und Geld kostet, fangen wir gar nicht erst an, etwas in den Schulen zu verbessern?“ – Diese Logik verstehe ich nicht, aber ich bin auch kein Politiker. Sie klingen aber wie einer. Sollten Sie noch kein politisches Amt inne haben, empfehle ich Ihnen, sich zu bewerben. Ihre Chancen stehen gut mal irgendwann Kultusminister zu werden.

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  BobderBaumeister

Also das Anschaffen mobiler Luftfilter für die Politikerbüros bzw. Landtage ging ganz fix. Sollte also deutlich schneller als zwanzig Jahre dauern, wenn man es denn will!

bobderBaumeister
3 Monate zuvor
Antwortet  BobderBaumeister

Jetzt sage ich, wir fangen an, und schon wieder wird alles zerredet.
Träume sind gut und wichtig, aber man muss damit anfangen.
Die Wunschliste ist schon heftig. Hier war ja nicht die Rede von mobilen Luftfiltern, sondern Geräte mit Wärmerückgewinnung.
Sas sind feste Einbauten und bei dem Gebäudebestand wäre dann vermutlich erst mal besser, den Großteil der Schulen abzureisen und neu zu bauen. Aber es funktioniert halt leider nicht so einfach, mit Geldbeutel auf und dass läuft es schon. Es herscht trotz Corona noch ein Bauboom.
Und als Kultus hätte ich keine Chance, den das kann man mit schulischer Erfahrung nicht werden.
Und wenn der Gebäudebestand seit Jahren nicht sarniert wurde, dann ist es halt nicht mit ein bischen Farbe und ein paar neuen Rohren getan.
In manchen Schulen traut man sich vermutlich gar nicht an die Wände und Decken ran. Wer weiß,wass da alles rauskommt.
Also zwnzig Jahre Kernsarnierungen bis deutschlandweit alle Schulen top sind wirds schon dauern. Obwohl unser Landkreis ist ja pleite, aber der Kreiskämmer meinte letzten ja, ein paar Eimer Farbe müssten noch drin sein. Macht alles sxhon mal heller, aber nur, wenn man weiß wählt.
Bob der zukünftige Kultus von Phantasien

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Liebe Sybille Haas, sparen Sie sich die Luft hier. Bringt nicht.
Hier sind alle bis ans Ende ihrer Tage im Panikmodus und wissen meist alles besser.

Entweder wir sitzen für immer in der Angstblase oder wir fangen an zu akzeptieren, dass der Virus bleibt. Viel mehr Möglichkeiten haben wir nicht.
Auch der Luftfilter wird’s nicht richten. Auch wenn viele das denken. Wenn dann überall Luftfilter installiert sind, schreien wieder welche, dass ja trotzdem dem das eine oder andere Virus die Luftfilterschranke überwindet.

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Haben Sie schon mal was vom Kawasaki Syndrom gehört? Daran erkranken jährlich 200-400 Kinder. Von der Symptomatik ähnlich wie PIMS.
Hat vorher niemanden interessiert. Kawasaki kann auftreten nach Infektionen mit Viren. Grippe,Noro etc.
Nicht rechtzeitig bemerkt, kann es zu lebenslangen Herzproblemen führen. Wussten Sie das? Nein. Dann bitte diesen Panikknopf auch drücken. Man weiß ja nie
Ich hatte auch Sorge wegen PIMS bei meinen Kindern. Ja. Ich habe aber auch wegen anderen Krankheiten Sorge. Aber sind wir in der Lage, irgendetwas zu verhindern? Oder sollten wir nicht langsam wieder in Richtung Normalität rücken?

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Na das ist echt krude Logik, die Sie hier vorbringen. Nach der kann man genauso sagen: trotz Gurt gibt es immer noch tödliche Unfälle, also lassen wir das mit dem Gurt einfach. Oder es sterben trotz intensiver Behandlung Menschen in den Krankenhäusern. Dann schaffen wir die Krankenhäuser einfach ab, spart ja auch Geld.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Ich liebe diese Totschlageworte…
Angstblase…
Panikmodus…
Schreien wieder welche…

Hach.

Dadurch fühlt sich der Autor doch gleich wie ein liebevoller alles überblickender Guru, der lächelnd auf seine noch lernenden Jünger darnieder blickt.

Da wird einem doch ganz warm ums Herz.

Und zum Inhalt: weg mit allen Ampeln, Autogurt, Rauchmelder, Treppengeländer, Sicherheitsglas, TÜV, Gummimatten unter Schaukeln und anderer Sicherheitsfirlefanz auf den Kinderspielplätzen, Steckdosensicherungen, usw usw
Das ist nur was für Leute mit Panikmodus in der Angstblase.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Sind Sie so engstirnig,dass Sie nicht begreifen,dass es hier nicht um Distanzunterricht geht?Meine Güte.Ich als Mutter zb möchte die Aussetzung der Präsenzpflicht,um für meine kleine Familie selbst zu entscheiden.Genau wie jeder Impfverweigerer auch selbst entscheiden kann.Und Sie?Und glauben Sie ernsthaft,das,was geeade an Schulen abgeht,sei NORMALITÄT und wird nichts mit den Kinderseelen machen?

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Gut, das kann ich verstehen. Wir haben aktuell keine Präsenzpflicht und ich kann selbst entscheiden. Leider wird das nicht in allen Bundesländern umgesetzt. Und natürlich stimme ich da voll und ganz zu, dass die Entscheidung den Eltern obliegen sollte.
Ich habe persönlich wenig Angst, dass meine Kinder Schaden davon tragen. Sie haben Corona mit nahezu Null Symptomen gehabt.
Ich kenne die Grippe tatsächlich anders und mit tagelangem hohen Fieber und Krankenhausaufenthalt.
Ich glaube aber nicht, dass wir dem Virus trotzen können.
Eltern sollten wirklich ruhig bleiben. Es gibt sehr wenige Kinder mit schwerem Verlauf und Schäden.
Ich kenne Menschen, sie seit Monaten weder Nachrichten hören noch sehen uns völlig gelassen leben.
Vielleicht gar kein schlechter weg.
Aber ich verstehe vollkommen, dass Sie nicht wollen, dass man ihre Kinder in die Schule zwingt.
Genauso wenig wie man Menschen zum impfen zwingt.
Zwang ist kein guter Weg

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

@Laura
Alles hat so seine Vor- und Nachteile.
Auch das: „Ich kenne Menschen, sie seit Monaten weder Nachrichten hören noch sehen uns völlig gelassen leben.“

In z.B. Nordkorea gibt es sehr, sehr viele Menschen, die das ( zwar nicht unbedingt freiwillig ) schon seit sehr viel längerer Zeit so machen.
Ich glaube, das muss nicht prinzipiell ein Vorteil sein.
Und vielleicht ist das auch in unseren „Breitengraden“ gar nicht „völlig gelassen“, sondern nur völlige „Flucht“ aus Resignation.
Die Gründe mögen sehr vielschichtig sein und aus der Ferne traue ich mir da gar kein ernsthaftes Urteil zu ( ist ohnehin nicht meine Aufgabe ).
Aber ich persönlich kenne auch nicht 1 einzige Person, die seit Monaten weder Nachrichten hört noch sieht. Das gilt auch für SuS!

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Mein Sohn hatte bei einem Virusinfekt mal eine krasse Immunüberreaktion,daher habe ich schon Sorge wegen PIMS.Und ich möchte auch nicht,dass ein Multiorganvirus im Gehirn oder der Lunge möglicherweise Langzeitschäden anrichtet,was durchaus auch bei mildem Verlauf passieren kann.Es macht mich unglaublich sauer,dass das seitens der Politik so verharmlost wird.

dickebank
3 Monate zuvor

Wenn wir Wissen verkaufen würden, müssten wir nicht testen und kontrollieren.
Das Problem ist also der kostenlose Schulbesuch:)
Wenn Jugendliche in NRW unter 2G-Bedingungen mit Stichprobenkontrollen shoppen dürfen, warum wird dann in Schulen, die ja per Definition sichere Orte sind, so ein Aufstand mit dreimal Testen in der Woche veranstaltet?

gehtsnoch
3 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Es wird einfach nur die zeitnahe Aufhebung der wöchentlichen Testungen an Schule vorbereitet.

Biggi
3 Monate zuvor

Man sieht: Krank trotz Impfung, Maske, Lüften, Abstand.
Und die Politik so: Es ist Zeit zu lockern.
Hä? Gibt man uns auf?

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Biggi

Dänischer Ansatz…

Anne
3 Monate zuvor
Antwortet  Biggi

Brot und Spiele. Hat früher schon funktioniert.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Anne

„Brot und Spiele“ = „Legal Cannabis und Fußball“ heißt das heute.

Sybille Haas
3 Monate zuvor

Ich fände es ja mal so erfrischend, wenn man hier auf dieser Website mehr dazu lesen würde, wie sich Lehrer um das psychische Wohlbefinden und Fortkommen ihrer Schüler Gedanken machen, statt immer nur von „Durchseuchung“.
Wacht doch endlich auf – das Virus „is here to stay“. Jeder, der am sozialen Leben teilnimmt, wird sich infizieren. Wenn nicht heute, dann morgen. Wahrscheinlich sogar mehrfach. Da führt schlicht kein Weg drum herum, so man sich nicht für den Rest seiner Tage daheim isolieren möchte und kann.
Wer will, ist geimpft und ggf. geboostert. Es gibt hervorragende Medikamente für vulnerable Gruppen. Beides hätte man sich vor 2 Jahren nicht träumen lassen.
Also streicht doch bitte endlich dieses Wort der Durchseuchung aus eurem Vokabular und schaut nach vorne – und zu euren Schülern. Die brauchen starke, optimistische Lehrer, die ihnen dabei helfen, die letzten 2 Jahre zu verarbeiten.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Die sind selbst dabei, zu verarbeiten, was mit ihnen veranstaltet worden ist. Kommen auch kaum noch Lehrkräfte nach.
Fühlen Sie sich eingeladen, ihren Optimismus in einer Schule Ihrer Wahl zu versprühen. Super Gehalt, kaum Arbeit, viele Sozialkontakte.

Bis die Realität einschlägt.

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Aber Sie wissen schon, dass Sie Ihren Job jederzeit, aber wirklich jederzeit aufgeben können? Lehrer, die aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, können sich einen Job im stillen Kämmerlein suchen. Ohne Kontakt zu Schülern, Eltern und sonstige lästige Sozialkontakte. Und das Arbeitsvolumen können Sie nach eigenem Gutdünken dosieren.
Seien Sie mutig und ziehen Sie die Konsequenzen. Jammern allein bringt niemanden weiter.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas
Ah!
HIER sind Sie ja endlich: Ihre KONKRETEN Vorschläge.
( Oh Gottogott! )
Enttäuscht und entkräftet sind nach 2 Jahren wohl alle Menschen irgendwie, die einen mehr, die anderen weniger.

ABER was wollen Sie hier mit dieser „Aggro-Nummer“ ( u.a. in diesem Thread ) erreichen?
– Lehrer motivieren?
– junge Leute ermuntern, Lehrer zu werden?
– NICHT-Lehrer, die hier mitlesen, ermuntern Lehrer zu werden?
Sie drehen fleißig an der Schraube, hoffentlich stimmt die Richtung.

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Ich stimme @Silke Haas vollumfänglich zu!
Wenn Schulen endlich von der Lehrerpest befreit sind, wird es unseren Kindern endlich gut gehen!
Echt jetzt, wer braucht schon Lehrer?

Sicherheitshalber: Ironie off

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Sorry, @Sybille Haas natürlich

Coach
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Konnte ich Ihre bisherigen Einlassungen noch gnädig überlesen, so finde ich diesen Beitrag nur noch dumm, ignorant und respektlos. Sie provozieren, sonst nichts. Polemik at its best.

Folgen Sie dem Ratschlag von „Klugscheisser“. Einen Monat später, dann eventuell halbwegs auf Augenhöhe, können wir uns gerne ernsthaft inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzen.

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas
Machen Sie sich diesbezüglich keine Gedanken: die Kollegen stimmen bereits mit den Füßen ab, oder was denken Sie, warum es in allen Bundesländern massiven Lehrermangel gibt? Und wenn Sie sich die aktuellen Zahlen der Abbrecher des Lehramtsstudiums ansehen, dürfen Sie davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren ziemlich viele junge Mensche den Schulen leider nicht mehr als Lehrernachwuchs zur Verfügung stehen werden.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Mika

Keine Lehrer, kein Jammern. Die Welt der Haas wäre damit in Ordnung.
Ich liebe konstruktiven Austausch von Ideen.

Btw. Bin nicht verbeamtet, könnte jederzeit hinschmeissen, bin kurz davor. Aber dann wird es noch finsterer für unsere Schüler, weil es z.Z. absolut gar keinen Ersatz gibt… und das ist nicht geschönt oder meinen Ego geschuldet, es ist Realität,

dennnnnnn…

Es haben schon viele Lehrkräfte den maroden Kahn Schule verlassen. Auch an unserer Schule.

Also jetzt schön weiterbashen, damit noch mehr von dem Lehrerpack im Sack haun.

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Sagen Sie das auch zu ausgebrannten Ärzten, Ingenieuren, Pflegern, Krankenschwestern?
Diesen Schwachfug sondern meist die ab, die keine Ahnung davon haben, dass ein Beruf Berufung sein kann. Nichtsdestotrotz darf man daran Kritik üben.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Sybille, das ist nicht Ihr Ernst, dass auch noch zur Aufgabe der Lehrer machen zu wollen, Schüler psychologisch zu betreuen? Die Aufgabe der Schule ist Bildung, nicht Kindertagesstätte oder Betreuungsanstalt, auch nicht Corona-Testzentrum und schonmal gar nicht Psychoklinik.

Jetzt meine Frage an Sie: Haben Sie sich schon freiwillig infiziert? Wenn nein, warum nicht. Los geht´s! Freiwillige vor! Ist doch nur das erste mal von vielen, sagen Sie. Sind sind eine starke, mutige Frau, dann haben Sie es hinter sich. Alles andere wäre Heuchelei!

Und das mit dem „hätte man sich vor 2 Jahren nicht träumen lassen“ ist im Übrigen komplett falsch, denn 2 Jahre sind mehr als realistisch einen Impfstoff zu entwickeln. Auch passende Antikörper konnte man schon länger in noch viel kürzerer Zeit produzieren und zulassen. Deshalb besteht der Verdacht, dass sie Ihre Aussagen hier auf Basis von nicht fundierten Annahmen treffen und der Rest Ihres Postings ebenfalls auf wackeligen Füßen steht.

Eigentlich
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Liebe Frau Haas,
Ich beneide Sie von ganzem Herzen um Ihre Einstellung bezüglich Corona.
Ich wünschte ich könnte das auch. Sie scheinen keine Sorgen oder Bedenken wegen einer Ansteckung zu haben oder diese gut beiseite wischen zu können.
Allerdings wundere ich mich, warum Sie so aggressiv auf die Kommentare hier im Forum reagieren, warum es Ihnen offensichtlich schwer fällt die Sorgen anderer zu respektieren und Sie sich nicht einfach denken: “die armen Spinner“ und die Seite verlassen, wenn Sie Meinungen lesen, die Sie nicht hören möchten.
Geniessen Sie doch einfach, dass Corona für Sie persönlich seinen Schrecken verloren hat.

Laura
3 Monate zuvor
Antwortet  Eigentlich

Aggressiv????
Hier reagieren auch einige andere aggressiv.
Egal wie man hier eine andere Meinung formuliert, man wird beschimpft und niedergewalzt.
Sofort ist man Troll oder Coronaleugner oder impfgegner, wenn man hier nicht die gemeinschaftliche Meinung teilt.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

Wenn das beschimpfen und Niederwalzen ist, dann wurden Sie noch nie wirklich beschimpft und niedergewalzt.
Und über den letzten Absatz spare ich mir meine Worte. Sie sagen mehr über Sie aus als über die meisten Foristen.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Laura

@Laura
„Aggressiv????“
Als Einstieg zu einer Einlassung zum Thema Aggression ist das überaus gelungen.
ABER:
Warum 4 Fragezeichen?

Monika, BY
3 Monate zuvor
Antwortet  Eigentlich

Weil sie nicht ihre bisherige Konsumgesellschaft, genau wie das gemütliche „nicht zu viel nachdenken müssen“ Leben nicht aufgeben will. Ganz zu schweigen ihr von Gott gegebenes Dasein für bloß ein (fremdes) Leben oder eine Gesundheit zu opfern.

Canishine
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

„wie sich Lehrer um das psychische Wohlbefinden und Fortkommen ihrer Schüler Gedanken machen“
Machen wir doch, nämlich Gedanken, wie die Kinder sorgenfrei und gesund am Unterricht in warmen Räumen teilnehmen können.

Koogle
3 Monate zuvor

Warum 80% der Eltern ihre Kinder bisher nicht impfen ließen liegt an:

— fehlender allgemeiner Empfehlung durch die STIKO
— Aussagen wie H. MERTENS, er würde seine Kinder nicht impfen lassen
— Verharmlosung von Omikron
— Verharmlosung der Situation in den Schulen
— die Meinung, Einzelne und besonders Kinder brauchen keinen Beitrag zur Überwindung von Corona beitragen.
— Verbreitung der Impfgegner-Positionen in den Medien, Springer-Presse, Focus….
— Das Schweigen der Kinderärzte, des Kinderschutzbunds etc.

Minna
3 Monate zuvor
Antwortet  Koogle

– hartnäckiges Schweigen zu Long Covid und PIMS (auch bei Drosten) bei Kindern UND Erwachsenen, etwa die größere Betroffenheit von Frauen im erwerbsfähigen Alter (Kontaktberufe)
– hartnäckiges Schweigen zu systemischen Folgen von Corona und beunruhigende Unklarheiten

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Wenn man das zugeben würde, würde eine gewaltige Welle von finanziellen Verpflchtungen auf den Staat und die Wirtschaft zurollen. Deshalb wird man es abstreiten und die Betroffenen werden langfristig selber damit klarkommen müssen. Man wird die Betroffenen ignorieren und langfristig an den Rand drängen. Die „Leistungsgesellschaft“ kann keine massenhaften „Non-Performer“ gebrauchen…

S.F.
3 Monate zuvor
Antwortet  Minna

-Infektion kurz vor dem Termin und daher noch keine 3 Monate her 😉

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Minna

Den jugendlichen Diabetes mellitus Typ 1 im Gefolge jeder Covid-19-Welle bitte nicht vergessen. Ganz davon abgesehen, dass bisher erst 20 bis 30 % der Kinder unter 12 Jahren wegen der fehlenden ISTIKO-Impfempfehlung noch nicht geimpft sind und jetzt in der laufenden Omikron-Welle der Durchseuchung ausgesetzt werden..

Sybille Haas
3 Monate zuvor
Antwortet  Koogle

Und Sie werden sich in 1-2 Jahren verwundert die Augen reiben, wenn Sie feststellen, dass das Virus bei 99,9 Prozent dieser Schüler unbemerkt vorbeigegangen ist. Zumindest physisch. Von der Psyche reden wir lieber nicht. Aber die wurde nicht durch das Virus, sondern durch den Umgang mit selbigem beschädigt.
Wozu auch Lehrer fleißig beitragen.

Dil Uhlenspiegel
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Ah, jetzt hab ich Sie endlich verstanden. Sie erklären echt prima.

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Vielleicht sollte sie doch ins Lehramt wechseln! Auch Seiteneinsteiger mit kreativen und innovativen Vorschlägen sind stets willkommen.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Sybille Haas
… und noch eine Umdrehung an der Schraube ( s.o. ) …

Da geht doch noch was?
Sie haben hoffentlich noch nicht all Ihr kostbares Pulver verballert?

Koogle
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

2,1 % der Patienten auf Intensivstation sind Kinder unter 18.

Bleibt zu hoffen, dass bei diesen Kindern die Sterberate niedriger ist als bei Erwachsenen.

Ein milder Verlauf wurde ihnen durch das verweigern der Impfung vorenthalten.

Rike
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

…“ sondern durch den Umgang mit selbigem beschädigt.
Wozu auch Lehrer fleißig beitragen.“
Eine böswillige Unterstellung Ihrerseits. Das können Sie gar nicht beurteilen. Suchen Sie sich doch bitte ein anderes Forum, in dem Sie Ihre offensichtlichen Aggressionen gegen bestimmte Berufsgruppen abarbeiten können.

Rike
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Das ging an Sybille Hase

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

@Haas: 99,9% ist leider schon jetzt nicht mehr möglich, dazu gab es schon zu viele Long-Covid Fälle in den letzten 2 Jahren.

Canishine
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

„Und Sie werden sich in 1-2 Jahren verwundert die Augen reiben, wenn Sie feststellen, dass das Virus bei 99,9 Prozent dieser Schüler unbemerkt vorbeigegangen ist.“
Wie sehr hoffe ich, dass Sie recht haben! Genauso wie bei gewissen 0,1% der Klimaforscher …

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Muss dieser Querdenker Unsinn immer wieder verbreitet werden?
Das ist ein Schlag ins Gesicht der über 40 Elternpaare, die ein Kind an Corona verloren haben.
Warum fordern über 100.000 Menschen wohl besseren Schutz an Schulen?

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Sybille Haas

Sybille Haas
Warum wurde denn im Sommer und Herbst von verantwortlicher Seite die Chance verpasst, die Schulen mit den notwendigen Schutzmaßnahmen auszustatten
wie zertifizierten Luftreinigungsgeräten, auf eine mögliche Teilung der Klassenstärke im praktizierten Wechselunterricht bei steigender Inzidenz vorzubereiten, die Maskenpflicht zum Herbst/Winter beizubehalten und FFP-2-Masken in ausreichender Menge zu bevorraten.
Jetzt fehlen zahlreiche Lehrer und noch sehr viel mehr nicht ausreichend grundimmunisierte Schüler auf Grund von Covid-Erkrankungen, deren schwere Folgen bereits jetzt nachweisbar sind und mit medizinischen Geräten wie Schädel-CT, Echokardiographie, Belastungs-EKG und Hirngefäßangiographie nachgewiesen werden, da bereits zahlreiche Mitmenschen unterschiedlicher Altersgruppen von diesen Erkrankungen betroffen sind.
Ganz davon abgesehen, dass die noch nicht erkrankten Mitschüler in der Ungewissheit zur Schule gehen, sich gleichfalls anzustecken, zu erkranken, um dann gleichfalls in Quarantäne sich begeben müssen, da sie nicht in ausreichendem Maße geimpft sind.
Sie können sich jetzt schon die Folgeerkrankungen von Covid-19 auf den Intensivstationen des Landes ansehen, und das sind nur die schweren Verläufe.
Die Lehrer für psychische Folgeschäden der Schüler ihrerseits verantwortlich zu machen, stellt das Ganze auf den Kopf.
Ein wenig mehr Besinnung über die eigentlichen Ursachen psychischer Schäden bei Schülern stünde ihnen gut zu Gesicht. Bleiben sie gesund.

Rosa
3 Monate zuvor

Die Durchseuchung rauscht durch Kindergärten und Schulen und man verkrault mit der Überlastung Erzeiher/in und Lehrer/in. https://www.phv-bw.de/pressemitteilung-des-phv-bw-zum-entlastungsprogramm-fuer-schulleitungen-und-zur-streichung-des-konventionellen-a14-befoerderungsverfahrens-im-mai-2022/ Die Unwahrheiten und die Handlungunfähigkeit der KM ist fahrlässig und wird ungehemmt augelebt.

Rosa
3 Monate zuvor
Rosa
3 Monate zuvor

Mutwillig wird die heranwachsende Generation von den KM einer Durchseuchung ausgesetzt! https://www.wsws.org/de/articles/2022/01/12/omik-j12.html Die KM haben sich alle zurückgezogen um jeglichen Aufforderungen aus dem Weg zu gehen. Dies nennt man Arbeitshaltung und dies wird alles von unserem neuem Bundeskanzler geduldet. Dabei sind doch die Finger bei allen schon schmutzig……

Ich
3 Monate zuvor

Es ist echt traurig, was KuK hier auf der Seite an Sprache hinterlassen.
Bezeichnungen wie Verbrecher, A….löcher, Idioten.
Beleidigungen aufgrund von Fotos ( komischerweise nur bei weiblichen Kumis ? )
Wenn unsere SuS das machen würden, würden wir garantiert darüber sprechen, wie man mit anderen Menschen umgeht, auch wenn man nicht deren Meinung hat .

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  Ich

Ich konnte die von Ihnen zitierten Wörter in den Kommentaren zu diesem Artikel nicht finden. Sie haben wohl falsch gelesen und brauchen jetzt nicht mehr traurig zu sein.

Ich
3 Monate zuvor
Antwortet  Lanayah

Richtig,nicht unter dem Artikel, aber ganz oft unter vielen Beiträgen.
Ist meine allgemeine Wahrnehmung. Deshalb endlich mal mein Kommentar, weil ich diese Rhetorik erschreckend finde.
Und auch Nazi – Vergleiche, auch auf der fb – Seite ( gemeldet ).

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor

@Redaktion: bitte den Söder bringen, wie er heute mit riesigem Abstand in dieser Münchener Realschule hockt. PR Supergau.

KEINER der Durchseuchung propagierenden Politiker würde sich jemals in eine echte Schule trauen oder mit gutem Vorbild voran gehen und sich selbst anstecken lassen.

Rosa
3 Monate zuvor

PIMS bei heranwachsenden Kindern und Entspannung in Kindergärten und Schulen nicht in Sicht.https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-pims-101.html

xy
3 Monate zuvor

Der Protest wird vergebens sein.
Die Turboinfektion über die Schulen ist seit Wochen am Laufen, selbst im enorm medizinisch vorsichtigen Umfeld stecken sich im Moment sehr viele über ihre Kinder im Grundschulalter an. Zweifach Infektionen sind keine Seltenheit mehr.
Politisch ist der Kurs beschlossen, ganz Europa geht diesen Weg. Wer zu den Risikogruppen gehört, hat kaum noch die Chance einer Infektion zu entgehen.
In Bayern spricht man im Landkreis bei Kinder Inzidenzen von 4000 von Lockerungen.
Was ist das anderes als eine Durchseuchung von Kindern?
Die Rechnung wird im Herbst/Winter kommen und wir tun aktuell alles dafür, eine Mutante entstehen zu lassen. Vielleicht haben wir aber Glück und es wird nach Omikron vorbei sein. Es bleibt Wut und die Suche nach dem Sinn in dieser Politik. Zwei Jahre für nichts, eine Durchseuchung ohne Immunität und Lockerungen bei Inzidenzen jenseits von Gut und Böse.
Frau Stokowski formuliert sehr treffend, was zu den täglichen Gesprächen im Freundeskreis gehört.
https://www.spiegel.de/kultur/coronavirus-wuetende-gruesse-vom-krankenbett-kolumne-a-6a48ecbf-fcf9-4154-aab8-4b8d2846d3b7

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Die im SPIEGEL abgedruckte Kolumne von Frau Margarete Stokowski mit dem beschriebenen Verlauf entspricht leider all zu oft der Realität, und so war es auch bei meiner Erkrankung.

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Lieber AvL,
es wird immer noch verharmlost, meine Frau berichtet von Jugendlichen, die nur noch sehr langsam mehr in den dritten Stock des Schulgebäudes kommen, aber es wird weiter Normalität gespielt. Ich hoffe für Sie auf ein möglichst folgenloses Ausheilen der Erkrankung.

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Ich sehe schon die nächste Mammutaufgabe auf die Schulen zu kommen:
Neben Integration, Inklusion, Gesundheits-, Ernährungs-, Erziehungsberatung, Drogenprävention, Übernahme der Aufgaben des Gesundheitsamtes (Kontaktnachverfolgung …) u.v.m heißt es demnächst:

„Jede Schule ist verpflichtet, umfassende Angebote zur Rehabilitation an Long-Covid erkrankter Schülerinnen und Schüler anzubieten. Das umfasst sowohl Angebote zur körperlichen Rehabilitation als auch Angebote zur Förderung der koginitiven und emotionalen Fähigkeiten sowie zur Aufarbeitung in Folge der Corona-Pandemie versäumtes Lernstoffs. Die Angebote sind aus der vorhandenen Lehrerstundenzuweisung zu erbringen. Eine Zuweisung von zusätzlichem Personal findet nicht statt. Gegebenenfalls sind zum Ausgleich die Klassenfrequenzen die erhöhen und / oder unentgeldliche Mehrarbeit anzuordnen.“

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Fakt ist, ganz Europa hat vor dem Virus kapituliert.

Die Pandemie ist völlig außer Kontrolle. Wer was anderes behauptet, hat die Definition einer Pandemie nach zwei Jahren immer noch nicht kapiert. Endemisch wird da erstmal nix, denn auch das geht per Definition bei solch hohen Infektionszahlen nicht.

Ob man jetzt Omikron trotzdem super milde findet oder nicht, kann jeder selbst für sich entscheiden.

S.F.
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Rlp hat schon bekannt gegeben das 2 Wochen nach den Winterferien die Testfrequenz sowie die Maskenpflicht in den Schulen wieder schrittweise zurück gefahren werden.
Und ich wette es wird wieder ( so überaus hochintelligent ) bei den Kindern mit der geringsten Impfquote in den GS angefangen.
Auf einen fröhlichen Schub Bein Durchseuchen und Reinfizieren wird dann sicherlich beim Selbstbeweihräuchern der (Spar)Leistung angestoßen…

Rosa
3 Monate zuvor

Zu frühe Lockerungen werden erneut Menschen mit ihrem Leben bezahlen.https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-lauterbach-lockerung-israel-100.html#xtor=CS5-62 Der Tod ist für unsere Politik und KM kein Signal.

gehtsnoch
3 Monate zuvor

Was kommt nach der Durchseuchung mit Omikron auf uns zu
Neue Mutationen im Abwasser entdeckt

Forscher haben im Abwasser von New York Hinweise auf Corona-Mutationen gefunden, die möglicherweise Resistenzen gegen bestimmte Impfstoffe entwickelt haben. (tagesschau.de Stand: 09.02.2022 08:43 Uhr)
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-coronvirus-mutation-101.html
https://www.merkur.de/welt/corona-mutationen-neu-new-york-usa-abwasser-forschung-uebertraeger-tiere-these-impfstoff-resistenz-91292357.html

xy
3 Monate zuvor

Die Durchseuchungsstrategie ohne Immunität wirkt zunehmend wie eine verzweifelte Kapitulation. Wenn es denn wenigstens wirklich die Immunitätslücke schließen würde, aber nicht einmal das ist der Fall.
Ich kann jeden verstehen, der alle Vorsichtsmaßnahmen fallen lässt. Wozu noch vorsichtig sein? Warum sich weiter einschränken? Lehrer und Erzieher haben keine Chance mehr, einer Infektion zu entgehen.

thelüfter
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Ähhh, Durchseuchungsstrategie ohne Immunität.
Habe ich wohl falsch verstanden. Ich dichte immer, das wäre die Strategie, damit eine Massenimmunität erreicht werden kann.

Lehrer und Erzieher, Schüler und Kinder, Jugendliche und Erwachsene, alle werden es mit einer Infektion zu tun haben. Die Frage ist, was kommt nach Omikron?
Selbst wenn wir mit der Durchseuchung durch sind, die Grenzen sind deswegen weiter offen.
Und ind den Sommerferien werden sich wieder Millionen auf die Reise begeben und neues mitbringen. Und es wurde Herbst und es wurde Winter und dann haben wir die gleichen Debatten wieder.
Oh, jetzt geht mir ein Licht auf. Klar, die Schülerinnen werden jetzt seit zwei Jahren trainiert mit offenen Fenstern und Zugluft, damit sie bei der WinterWM beim Public Viewing durch halten können.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  thelüfter

Die Frage zum nächsten Winter wird lauten: „Same procedure as last year ?“ „Same procedure as every year !“

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Das Virus geht als Sieger aus dieser Schlacht hervor, nicht die Menschheit, soviel ist klar. Das schlimme dabei ist: wir haben uns während der „Schlacht“ auch noch so richtig blamiert, mit Fehlentscheidungen, zögernden Initiativen, schlechten Impfquoten usw.

xy
3 Monate zuvor

Immer mehr Lehrer, die den Job verlassen.
Warum wird an Schulen kein adäquates Personalmanagement betrieben?

https://www.ndr.de/Schulbetrieb-ade-Warum-Lehrkraefte-ihren-Job-aufgeben,kulturjournal8382.html

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Wo kaum Personal ist beschäftigt sich das Management hauptsächlich mit Aufgabenverteilung auf schmaler werdenden Schultern

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

@xy
Manchmal glaube ich, dass in den KM noch die Vorstellung herrscht, dass noch ohne Ende Lehrer auf dem Markt sind wie in den 1980er Jahren.

Bei uns sind in den letzten 3 Jahren 3 Kolleginnen ausgeschieden, 2 wegen „burn out“, 1 wegen Long Covid. Alles Kräfte, die noch 15 bis 20 Jahre hätten unterrichten können.
Die beiden die an ‚burn out‘ erkrankten, waren keine „schlechte“ Lehrerinnen, aber vielleicht etwas zu sensibel. Sensibilität und Empathie sind zwar Grundvoraussetzungen für den Lehrerberuf, sollten aber KEINESWEGS für die eigene Person gelten. In Bezug auf sich selbst sollte man wirklich hartgesotten sein.

Anfeindungen von Eltern, die ihre ‚hochbegabten‘ aber leider völlig unerzogenen Kinder durch den Lehrer als nicht genügend beachtet sehen, Kinder, die völlig ungehemmt ihr Mütchen am Lehrer kühlen und verbal wie körperlich ausfallend werden, der unglaubliche Lärm im Schulgebäude, in den immer heterogeneren Klassen den eigenen Ansprüchen stets hinterher zu laufen, also vielen Schülern nicht mehr gerecht werden zu können (obwohl laut KM, GEW und einigen Wissenschaftlern das Ganze ein Leichtes ist wenn man sich nur bemüht) und natürlich das schlechte Ansehen von Lehrern in der Gesellschaft ( schließlich kennt jeder doofe Lehrer aus der eigenen Schulzeit), machen den Beruf nicht gerade attraktiv! Dazu kommen jedes Jahr noch unzählige Aufgaben dazu, für die Lehrer nicht ausgebildet sind, die die Gesellschaft aber genau auf diese abwälzt.

Der Hamburger Schulminister Thies Raabe hofft, dass jeder zehnte Abiturient jetzt auf Lehramt studiert und dieses Studium auch zu einen erfolgreichen Abschluss führt, sonst sieht es schwarz aus für das deutsche Schulsystem.
Wird das passieren? Ich bin skeptisch, kenne ich doch keinen Abiturienten, der sich diesen Job antun will.

Ein weiterer Grund dafür ist, dass man seinen Arbeitgeber nicht wechseln kann und sich nicht versetzten lassen kann! Kündigt man, ist es nicht sicher, ob die schon erarbeiteten Rentenansprüche in die Rentenkasse nachgezahlt werden. Für viele „russisches Roulette“. Und hast du Lehramt studiert, kannst du halt auch nur „Lehrer“.

Und bevor mich andere wieder belehren: Klar kann ich an Privatschulen wechseln! Viele dieser Schulen sind jedoch antroposophisch (Waldorfschulen) oder religiös (katholisch oder seltener evangelisch) geprägt. Diese Ideologien muss ich dann aber vertreten können!