Lorz wird offenbar nicht Nachfolger von Ministerpräsident Bouffier

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WIESBADEN. Einen Tag vor dem «Künzeller Treffen» der Hessen-CDU scheint eine wichtige Personalie geklärt zu sein. Der 50-jährige Landtagspräsident Boris Rhein hat wohl gute Chancen, Ministerpräsident Bouffier in dessen Amt zu beerben – das hat Folgen für Kultusminister Lorz.

ucht händeringend Grundschullehrer: Hessens Kultusminister Alexander Lorz. Foto: Hesssisches Kultusministeriums
Hatte sich Chancen ausgerechnet: Hessens Kultusminister Alexander Lorz. Foto: Hesssisches Kultusministeriums

Der hessische Landtagspräsident und CDU-Politiker Boris Rhein soll laut Medienberichten als Nachfolger für Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vorgeschlagen werden. Die Personalie wird voraussichtlich nach dem «Künzeller Treffen» der Hessen-CDU am Freitag in Fulda verkündet. Ein CDU-Sprecher wollte sich am Donnerstag nicht zu den Berichten äußern und verwies auf den Termin am Freitag. Es war bereits erwartet worden, dass sich Bouffier noch vor den nächsten Landtagswahlen 2023 zurückziehen könnte.

Rhein stand bei politischen Beobachtern schon länger auf der Liste möglicher Nachfolger Bouffiers – neben Innenminister Peter Beuth oder der Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Ines Claus. Öffentlich aus der Deckung gewagt hat sich bislang nur Hessens Kultusminister Alexander Lorz, der jüngst verkündete, dass er bei einem Rückzug von Bouffier für eine Kandidatur bereit sei. News4teachers / mit Material der dpa

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Lorzyfanboy
2 Monate zuvor

Ach der Alexander, der hat’s halt einfach nicht drauf. Reicht nicht mal, um in der hessischen CDU der Chef zu werden. Wer gegen Boris Rhein den kürzeren zieht, der sollte kapieren, dass aus ihm nix mehr wird. Boris hatte ja damals in Frankfurt schon versucht, der Nachfolger von Petra zu werden, was ja mächtig in die Hose ging. In der Opposition ist es ja auch schön, da werden sie ohne Volker nämlich landen. Und das ist gut so.

dauerlüfterin
2 Monate zuvor

Da ist also schon der dritte Versuch gescheitert, den Kultusministerjob an den Nagel zu hängen: Nachdem es nichts mit dem Bundesverfassungsgericht, dem Kanzlerjob an seiner Uni und jetzt mit dem MP-Amt wurde. Persönlich kann ich mich da von einer gewissen Schadenfreude nicht freisprechen, da ich ihm die Abschaffung der Maskenpflicht am 7.3. wiklich übel nehme.
Ob er sich dann aus der Politik verabschiedet? Eine dritte Legislatur als Kumi? Ich halte ihn für ein kleineres Übel, gibt schlimmere Übel in der hessischen Landespolitik von denen ich hoffe, dass sie nie Kultusminister werden.

Schattenläufer
2 Monate zuvor

So arm ist nicht mal Hessen dran, um einen geistigen Tiefflieger der KMK zum Ministerpräsidenten zu machen.

Handkäs mit Eppelwoi kann man ja noch ertragen, aber einen Kultusminister als Nachfolger von Bouffier „Krümelmonster“? Da wäre wahrscheinlich die Klofrau des Landesparlaments geeigneter!

Lorzyfanboy
2 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Die hätte auf jeden Fall einen Bezug zur Realität, das geht unserem Professor ja grundlegend ab.