Unvermeidlich? Wissenschaftler sagen voraus: „Jeder in der Schule wird sich infizieren“

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BERLIN. 4.000, 5.000, in einigen Kommunen schon über 6.000: Die Inzidenzen bei Kindern und Jugendliche in Deutschland schießen ins Monströse. Angesichts des Tempos, mit dem sich die Omikron-Welle aufbaut, halten Wissenschaftler eine Durchseuchung der Schulen für unvermeidlich, wenn nicht sofort gegengesteuert wird. Das aber passiert nicht, obwohl der Bundesgesundheitsminister weiter davor warnt, die Kinder schutzlos dem Virus auszuliefern. Die Virologin Dr. med. Jana Schroeder beschreibt die Gefahren.

Alles halb so schlimm? Foto: Shutterstock

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnte noch vergangene Woche im „heute journal“ davor, natürliche Infektionen als dauerhaften Ausweg aus der Pandemie zu sehen. „Diese Durchseuchung, die ich falsch finde – bei Kindern wie bei Erwachsenen – bringt keine Immunisierung“, so erklärte er. „Derjenige, der glaubt, dass er mit der Omikron-Infektion wenigstens danach geschützt ist vor weiteren Ansteckungen, der hat mit Zitronen gehandelt. Das ist definitiv falsch. Daher müssen wir Kinder schützen“, so Lauterbach weiter.

Angesichts der rasanten Entwicklung scheinen sogar Kinder-Inzidenzen über 10.000 nicht mehr ausgeschlossen

Dummerweise werden Kinder und Jugendliche in den Kitas und Schulen nicht geschützt. Die Kitas und Schulen sind weit offen, obwohl die Inzidenzen bei den Fünf- bis 14-Jährigen in die Tausende schießen. Die ersten vier Kommunen liegen jetzt bei Werten von über 6.000 in der Altersgruppe: der Landkreis Starnberg (Bayern) mit 6.091 Frankfurt/Main mit 6.274 der Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) mit 6.327 und die Stadt Remscheid (Nordrhein-Westfalen) sogar mit 6.796.

Angesichts der rasanten Entwicklung scheinen sogar Inzidenzen über 10.000 nicht mehr ausgeschlossen. Zahlreiche Städte und Landkreise in Deutschland haben mittlerweile bei den Kinder-Inzidenzen die Marke von 5.000 überschritten, darunter Wiesbaden (5.551), Schwerin (5.611), Kreis Borken, NRW (5.367), Dortmund (5.188) und Nürnberg (5.196).

„Wenn man eine Inzidenz von über 5.000 hat: Ja, das dauert nicht lang, bis sich diese Altersgruppe, ich sage mal, zu 80 bis 85 Prozent infiziert hat“, sagt Prof. Dr. Reinhold Förster vom Institut für Immunologie der Medizinischen Hochschule Hannover, gegenüber dem ZDF.

„Jeder in der Schule wird sich infizieren, das lässt sich, so scheint es, nicht mehr aufhalten. Was hier stattfindet, ist eine Durchseuchung der Kinder – die der heutige Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor nicht allzu langer Zeit noch kategorisch ausgeschlossen hatte. Ich finde, das könnte man dann auch mal klar kommunizieren“, sagt Dr. med. Jana Schröder, , Chefärztin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie im nordrhein-westfälischen Klinikverbund Stiftung Mathias-Spital, Essen, in einem Interview mit dem „Spiegel“. „Und wenn man das gegen die gesellschaftlichen Kosten eines Lockdowns aufwiegt, muss man ehrlicherweise dazusagen, dass wir für die Durchseuchung auch einen Preis zahlen werden.“

Kinder könnten das Pims-Syndrom bekommen. „Das ist eine schwere Krankheit. Eins von 5000 bis eins von 1000 infizierten Kindern bekommt es, mehr als 50 Prozent davon landen auf der Intensivstation. Durch die Impfung ist dies zwar bei allen bisherigen Varianten gut zu verhindern, aber ein niedriges Risiko ist nicht kein Risiko.“ Bei rund neun Millionen Kindern unter zwölf Jahren in Deutschland seien das grob gerechnet mindestens 2000 Kinder mit Pims. „Und dann gibt es natürlich noch Long Covid, eigentlich ein Sammelsurium verschiedener Erkrankungen als Folge einer Sars-CoV-2-Infektion, die auch Kinder zu einem niedrigen einstelligen Prozentsatz betreffen.“

Schroeder: „Mittlerweile gibt es sehr bedenkliche Hinweise in Studien mit kleinen Fallzahlen bei Kindern mit Long Covid, auffällige Veränderungen von Arealen im Gehirn. Und auch bei manchen Erwachsenen hat man festgestellt, dass deren Denkfähigkeit nach einer Infektion eingeschränkt war. Da ist es doch besser, von vornherein Infektionen zu verhindern oder durch Impfen abzumildern.“

Das Festhalten am Präsenzunterricht in der jetzigen Form habe viele Nachteile, so sagt die Medizinerin – und verweist auf ein Positionspapier, das sie und andere Ärzte gemeinsam mit Psychotherapeuten herausgegeben hat, wie News4teachers berichtet.

Tenor, so Schroeder: „Schule wirkt ja nur dann stabilisierend, wenn sie tatsächlich Bildung vermittelt, wenn sie die Kinder und Jugendlichen fördert und stärkt, wenn es eine Tagesstruktur gibt, einen stabilen Rhythmus. Und das bietet Schule im Moment nicht, allein schon durch die ständigen Infektionen und die Quarantänefälle. Familien geraten in Stress, Lehrkräfte müssen vertreten werden, und obendrauf kommt der Leistungsdruck, der ja weiterhin herrscht. Eine hohe Pandemiedynamik macht psychosozialen Stress, und je länger psychosozialer Stress andauert, desto mehr macht er psychisch und körperlich krank.“

„Gut geplanter Distanzunterricht ist besser als ein geöffnetes Schulgebäude, in dem der Präsenzunterricht dauernd ausfällt“

Kinder könnten besser in Schulen geschützt werden, dafür gebe es eine von Fachgesellschaften und vom Bundesbildungsministerium gemeinsam entwickelte S3-Leitlinie. Die wird nur leider in keinem Bundesland beachtet. Schroeder sagt mit Verweis auf die Leitlinie: „Man kann den Fernunterricht in Gang bringen, Klassen halbieren, kleine Gruppen bilden. Gut geplanter Distanzunterricht ist besser als ein geöffnetes Schulgebäude, in dem der Präsenzunterricht dauernd ausfällt. Zumal es dafür ja Konzepte gibt, nicht nur ich tingele seit mehr als einem Jahr damit herum. Klar, niemand muss auf mich hören, aber ich verstehe auch nicht, wie die Kultusminister das so lange aussitzen konnten. Statt auf der Präsenzpflicht zu beharren, sollte es eine Bildungspflicht geben.“

Ihr ernüchterndes Fazit: „Ich habe immer gedacht, irgendwie kommt man zu einer wenigstens grob richtigen Lösung, trotz unterschiedlicher parteipolitischer Standpunkte. Aber eine solch drastische Entkoppelung von Wissenschaft und politischem Handeln, das den Verlauf der Pandemie beeinflusst, hatte ich nicht erwartet.“ News4teachers

Wochenbilanz des RKI: Vier weitere Corona-Todesfälle unter Schülern, Inzidenz bei Kindern schießt auf 2.365

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Realist
3 Monate zuvor

Super. Wenn man gleichzeitig die PCR-Tests für Lehrkräfte und Schüler abschafft, hat man auch keine Chance mehr auf Anerkennung als Dienstunfall bzw. Berufskrankheit, falls einen Long-Covid erwischt. Ich hoffe alle hier haben für Hartz 4 vorgesorgt oder zumindest einen gutverdienenden Partner.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Den PCR aus eigener Tasche bezahlen dürfte sich dann auszahlen. Würde ich in jedem Fall machen, denn bezahlt kriegt man immer noch einen.

Enjoy your chicken Ted!
3 Monate zuvor

Oder auch nicht, drei Stunden im Stau bis die Polizei alle weggeschickt hat, die in der Autoschlange standen. Das geht seit letzter so fast jeden Tag.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor

Ernsthaft? Wie will die Polizei denn differenzieren, wer dort berechtigt wartet oder nicht? Die können ja nicht pauschal alle wegschicken.

Habt Ihr noch andere Teststationen in der Nähe?

trotzki
3 Monate zuvor

Echt. Bei einem Dienstunfall muß ich nachweisen, das es wirklich im Dienst unter Einhaltung des „hervorragenden“ Hygiene Konzeptes passiert ist.
Und zur Berufskrankheit ist es noch weiter.

Susanne
3 Monate zuvor

Aber wie beweist man dann, das man sich in der Schule infiziert hat?
Das wird dann sicher angezweifelt werden, leider.

Besorgte Mutter
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Bei uns in Niedersachsen sind PCR Tests verpflichtend nach einem positiven Schnelltest… zumindest geben das die KiTa’s und Schule vor.
Wie das alles realisierbar werden soll, ist eine andere Frage, wenn sich alle anstecken. Ich rechne derzeit dir, dass wir uns alle, als 5-köpfige Familie mit Schul- und Kitakind, diese Woche noch, anstecken werden.

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  Besorgte Mutter

Das ist falsch. Kitas als private Betreiber dürfen dies. Schulen nicht. Bei uns in der Schule schwankt die Rate pro Klasse bei 30-50% Infektionen und niemand bekommt einen PCR Test

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

„und niemand bekommt einen PCR Test“

…und damit taucht auch niemand davon in den offiziellen Statistiken auf. Die Inzidenz unter den SuS ist also VIEL höher, als offiziell bekannt.

Vermutlich wird bald jemand aus seinem Loch springen und sagen, dass die Infektionszahlen stagnieren oder gar sinken… und dabei wie üblich ignorieren, dass man gar nicht jede Infektion erfassen kann.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Ich tippe auf Frau G. aus NRW!

TaMu
3 Monate zuvor

Da schließe ich mich an. Eine solche drastische Entkopplung von Wissenschaft und politischem Handeln habe ich in Deutschland nie für möglich gehalten und es macht mich fassungslos.

Mein Name ist Hase
3 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Tja, Iustitia und Clio mögen die -jetzt neudeutsch- SexarbeiterI&%$:Innen der Macht sein, bei den Naturgesetzen sieht es da schon etwas anders aus, die kann man nicht per Mehrheitsbeschluss einfach ändern.

Irinja
3 Monate zuvor

„Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“…

Fällt mir so spontan ein!

TaMu
3 Monate zuvor
Antwortet  Irinja

Der ist gut. Den Spruch sollte man auf Plakate drucken und an Schulen aufhängen!

Ale
3 Monate zuvor

Hallo,
seit heute über Länderrecht wieder erlaubt, also der PCR.

Andre Hog
3 Monate zuvor

Vielleicht doch noch mal über Long-Covid nachdenken…nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die im höchsten Maße verantwortlich für diese Gesellschaft in die Pandemie-Bresche gesprungen sind, um den Laden am laufen zu halten.

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/longcovid-107.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Schöne Grüße an Rüdiger V. und seine Dauerbotschaft, dass das alles doch quasi nur ne Grippe ist.

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Zitat aus dem verlinkten Artikel: „Seit etwas mehr als drei Wochen ist sie jetzt bei ihrer zweiten Reha im BG-Klinikum Hamburg, einer Klinik der Berufsgenossenschaften – die sind zuständig, wenn Menschen einen Unfall bei ihrer Arbeit in einer nicht-staatlichen Einrichtung haben oder durch die Arbeit erkranken.“
Also: Ohne PCR-Nachweis keine Chance auf Anerkennung als Berufskrankheit, d.h. keine Chance auf berufliche Reha… Geschickt eingefädelt, die PCR-Tests für Lehrer und Schüler abzuschaffen. Ich bezweilfe aber, dass genug Nachwuchs bereitsteht, um sich für diesen Job aufzuopfern…

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Lieber Realist,
Volltreffer….eine liebe Freundin, die seit Beginn der Pandemie als Krankenschwester auf einer Covidstation gearbeitet hat und sich im November 2020 !! infiziert hat, leidet nicht nur heute noch, sondern nach Prognose der behandelnden Mediziner auch bis zu ihrem Lebensende an den Folgen von Long-Covid. Daher hat die Berufsgenossenschaft eine Anerkennung dieser Infektion und der damit verbundenen Einschränkungen als Berufskrankheit anerkannt.

Wir stellen uns mal gerade vor, was passiert, wenn z.B. LuL diese Anerkennung ebenfalls haben möchten, um entsprechende Hilfen im Pensionsfall in Anspruch nehmen zu dürfen.

Ein lautes und heftiges Auflachen der beurteilenden Behörden, dann der Spruch der ehemaligen Bildungssenatorin aus Berlin „Da haben die KuK sich wohl in den Armen gelegen“ und dann ein klassisches „Arsch lecken und rasieren!“

Zumal diese Anforderung seitens der KuK ja dem Dogma entegegnsteht, dass Infektionen von LuL in die Schulen hineingetragen werden und sie sich diese dort nicht abholen.

Also….selber schuld!! …. diese dummen Idioten mit gut bezahltem Halbtagsjob.

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

PCR auf eigene Kosten, Rechtsschutzversicherung.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Unbedingt dran bleiben. Holt euch den PCR Test zur Not auf eigene Kosten, auch wenn ihr viele Kilometer dafür fahren müsst.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Der von ihnen erwähnte beauftragte Schreiber wird sich in dieser Kommentarspalte nicht einfinden, weil die aufgeführten Fakten zu erdrückend sind.
Und im Moment findet sowieso kein regelhafter strukturierter Unterricht mehr statt, da sehr viele Schüler und Lehrpersonal durch Covd-19 erkrankungsbedingt fehlen.
Hinzu kommen dann in den Betrieben die Fehlzeiten der Eltern, die daheim die Betreuung ihrer erkrankten Kinder übernehmen müssen.
Im Endeffekt kommt jetzt der Shut-Down durch die Hintertür, nur dass wir uns alle jetzt irgendwann in der nächsten Zeit noch einmal mit dem Urwaldvirus aus Wuhan mit von den populistischen Teilen der Politik verdrängten Folgeerkrankungen ungeahnten Ausmaßes infizieren werden.
Dazu kann man sich bei diesen Populisten samt BILD-Zeitung bedanken.
Da die Inzidenz bei Kinder 3 x höher als in der Allgemeinbevölkerung ist, kann sich jeder selbst klar machen, in welchen Bereichen sich die Kinder zur Zeit anstecken.
Schulen sind keine zertifizierten Teststellen für Covid-19, und zumal Schnelltests eine geringe Spezifität und eine geringe bis schwachen Sensitivität aufweisen, sind diese ungeeignet, das Infektionsgeschehen genau abzubilden, und somit werden mit Schnelltests Covid-19-Infektionen nicht valide erfasst.
Eine Covid-19 -Infektion ist nicht harmlos, außer für die BILD-Zeitung.
Populisten bewirkten bisher durch ihre unwissenschaftlich Vorgehensweise in der Pandemie eine Verdreifachung der Todeszahlen und der Erkrankten !
Wie konnte man diesen Leuten nachgeben ?

S.
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Ich frage mich auch, warum die deutschen Landesregierungen und die Bundesregierung populistischen Verharmlosern folgen. In RLP liegt dies an der Kombination aus SPD- und FDP-Regierung – falsch verstandene Bildungsgerechtigkeit plus vermeintliche Wirtschaftsfreundlichkeit – , wobei die Grünen unkritische Mitläufer sind. Zudem sind Politiker*innen offenbar massivem Druck durch Corona-Schutzmaßnahmen-gegner*innen ausgesetzt, die im Bild-Stil eine drastische Rhetorik auffahren. Sachlich formulierte Briefe mit Informationen von Wissenschaftler*innen landen dagegen ungelesen im Papierkorb. Nach dem Motto: wird schon nicht so schlimm kommen.

TaMu
3 Monate zuvor

Wenn jeder an der Schule sich anstecken wird, dann auch jeder in den Familien der am Schul- und Kita-Leben Beteiligten. Das ist eine große Menge Menschen. Gleichzeitig sollen Menschen vorsichtig sein und Omikron nicht unterschätzen, da der Verlauf auch bei Geboosterten nicht immer ganz harmlos verläuft. Gleichzeitig erkrankt auch das Pflegepersonal, vor allem, wenn ihre Kinder es ihnen nach Hause schleppen. Irgendjemand wird vermutlich umsonst ärztliche Hilfe suchen, weil alle krank sind, die helfen könnten. Tolle Aussichten, danke, Kumis, das sind keine Bremsscheiben, das ist ein Virenkarussell.

Dil Uhlenspiegel
3 Monate zuvor

Wissenschaftler sagen voraus: „Jeder in der Schule wird sich infizieren“
Oder genauer:
Jeder in der Schule wird sich und einige andere infizieren.
Es sei denn natürlich, die Schulen sind sicher.

trotzki
3 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Ein Problem der heutigen Journalisten ist doch, dass in der Zwischenzeit oft Halbsätze der weglassen, womit Aussagen in einem anderen Kontext erscheinen.

Ich glaube, die Politker sagen immer.
Die Schule ist ein sicherer Ort, um sich anzustecken.

Der zweite Teil wird leider oft überhört und nicht weitergegeben.

S.
3 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Sicher ist die Infektion.

Koko_Lores
3 Monate zuvor

Gibt es hier jemanden, der bereits eine COVID-Infektion als Dienstunfall angezeigt hat? Wie kann man da den nötigen Beweis erbringen? Ich habe Mittwoch in 4 Klassen (Grundschule) unterrichtet, deren Pools am Donnerstag positiv waren. Samstag Abend dann der positive Test. Hatten sonst keinerlei Kontakte.
Ich will den fehlenden Schutz so einfach nicht hinnehmen! Besonders da ich jetzt wohl auch noch meine dreijährige Tochter angesteckt habe 🙁
Hat jemand Tipps? Hilft der Personalrat in solchen Fällen?
Danke im Voraus

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Koko_Lores

Ich habe meine Erkrankung, wie die mich ereilende schwere Myokarditis mit Vorhofflimmern bei einer Fahrradergometrischen Belastung von 100 W nach 5 Minuten sowie meine weiterhin bestehenden Long-Covid-Auswirkungen einer starken Beeinträchtigung des Schlafrhythmus bei der Berufsgenossenschaft für Heilberufe angezeigt.
Bisher habe ich keine Antworten erhalten. Es wird wohl nach erfolgter Nachfrage keine Antwort folgen.
Ebenso erging es einem anderen etwa gleichaltrigen Kollegen- keine Antwort auf den Antrag.
Eine gleichfalls klinisch manifeste Kollegin mit einer diabetischen Vorerkrankung erlitt unter der krankheitsbedingten Erfordernis einer Gabe von Dexamethason (Cortison ) eine sehr starke Beeinträchtigung der Sehfähigkeit im Sinne eines Katarakt (Hornhautrübung ).
Der Arbeitgeber fühlt sich nicht verantwortlich, erklären doch Teile des Direktoriums die Eintragung des Virus als selbstverschuldeten Akt einer Infektion durch den Familienkreis während der Weihnachtsfeiertage, obwohl der PCR-Test am 9.12.21 positiv ausfiel.
Wir wurden hier auch indirekt angegangen und mit Abmahnungen bedroht ( jetzt habe ich aber Angst, Ironie aus), und so bezichtigt uns die pflegerische Führung des Dreigestirns, das Gesundheitsamt wegen Verstößen gegen das Aushändigen nicht zertifizierter FFP-2-Masken informiert zu haben, wozu jeder Mitarbeiter, der derartiges wahrnahm, verpflichtet gewesen war. Die pflegerische Leitung gibt weiterhin derartige Erklärungsmuster, wie etwa auch eine Infektion durch das Absetzen von Masken in den Pausenräumen an obwohl wir doch den (PCR-Test )nachweislichen Kontakt zu manifest erkrankten und beatmeten Patienten mit Covid-19 hatten.
Sie sehen also, dass man den Betroffenen von Seiten der Arbeitgeber und der Berufsgenossenschaften alles in den Weg stellen wird, um einer derartigen Berufserkrankung zur deren Anerkennung zu verhelfen.

heitergehtsweiter!?
3 Monate zuvor
Antwortet  Koko_Lores

https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/wann-ist-corona-ein-arbeitsunfall_242_541890.html
Ich hatte dies schon einmal verlinkt.
Zum Arzt gehen, Corona mittels PCR Test bestätigen lassen und das Ganze als Arbeitsunfall ( bei einem hohen Infektionsgeschehen !!! schildern) , anschließend den Arbeitgeber benachrichtigen und eine Unfallmeldung machen, den behandelden Arzt angeben und sich nicht abwimmeln lassen. Ggf. für sich auflisten, wann man/ frau in welchen Klassen unterrichtet hat, die einen positiven Pool hatten. Und ja, ich würde immer auch die Rechtsabteilung der Gewerkschaft kontaktieren. Good luck!

Nina
3 Monate zuvor
Antwortet  Koko_Lores

Wir haben als Personalrat an unserer Schule den Kollegen/innen geraten:
– PCR-Ergebnis (im Notfall selber bezahlen)
– Sicherung von Mails/Daten zu Infektionen in den Klassen
– zum Arzt gehen, Dienstunfall melden, Meldung im Sekretariat abgeben, Eingang bestätigen
Von den Verbänden gibt es seit Sommer letzten Jahres nichts Neues, soweit ich weiß. Aber die Verbände (GEW, Philologen) könnten sich hier echt mal rühren! Infos an die Personalräte der Schulen wären ganz dringend!
GUTE BESSERUNG

xy
3 Monate zuvor

Dieser Fatalismus ist gewollt und wird gefördert. Nicht jeder wird sich infizieren, im HO hat man gute Chancen, Omikron auszusitzen.
Die anderen werden gerade von einer skrupellosen Regierung zwangsdurchseucht.
Viele Infektionen könnten vermieden werden.
Alles andere ist Augenwischerei!

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

@xy
Im Homeoffice aussitzen funktioniert aber nur, wenn man keine Kinder in Kita oder Schule hat!

TeacherMom
3 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

@xy: Da gebe ich Ihnen recht.

„Dieser Fatalismus ist gewollt und wird gefördert. Nicht jeder wird sich infizieren, im HO hat man gute Chancen, Omikron auszusitzen.
Die anderen werden gerade von einer skrupellosen Regierung zwangsdurchseucht.
Viele Infektionen könnten vermieden werden.
Alles andere ist Augenwischerei!“

@potschemutschka:
Auch mit Kids in der Schule kann das funktionieren – in Rücksprache mit der Schule des Kindes, das man auch auf absehbare Zeit ins HomeSchooling nehmen kann.

Das praktizieren wir jetzt schon das 3te Mal und hatten bisher Glück.
Die Großen sind geboostert, der Kleine (Grundschule) ist Ende Februar durchgeimpft (2x).
Er versteht den Wechsel ins HomeS und kommt auch damit gut klar.
Er lernt gut und macht seine Aufgaben gewissenhaft.
Er kann sich bei Fragen auch an seine Lehrerin wenden, die bisher Großes leistet, da in seiner Klasse einer nach dem anderen grad in Quarantäne geht.
Arbeiten schreibt er an von der Schulleitung gesetzten Terminen in einem Extra Raum in der Schule und ist dann auch nur zum Arbeiten Schreiben in der Schule, zu Zeiten, in denen kaum Betrieb im Schulhaus herrscht.
(Er wird davor und danach immer getestet.)
Seine Leistungen sind gut und man merkt, dass er damit klarkommt.
Im Privaten haben wir alle Kontakte sehr eingeschränkt. Einkäufe werden kurz gehalten und zu Zeiten erledigt, in denen die Läden leer sind.

Also alles in allem muss ich sagen:
Ja, man kann sich schützen, wenn man einiges beachtet und einige Dinge glatt laufen.

Jan aus H
3 Monate zuvor

„Jeder in der Schule wird sich infizieren, das lässt sich, so scheint es, nicht mehr aufhalten.“

Das ließe sich problemlos aufhalten, wenn man das denn will.

Wenn man es nicht will, dann sollte man aber wenigstens so offen und ehrlich sein, dass man es auch kommuniziert. Dann sollte man sich hinstellen und sagen: „Wir wollen die Kinder durchseuchen und damit auch die Familien.“ Nur hat DAZU kein Politiker den A**** in der Hose. Die ducken sich lieber weg und fabulieren irgendwas von der Wichtigkeit von Präsenzunterricht, den es de facto nur mit mit extremen Einschränkungen gibt.

Problem an so einer offenen Ansage ist, dass dann viele rebellieren würden, die bisher noch das „Schule ist sicher“-Märchen geglaubt haben. Vor allem müsste man dann die Präsenzpflicht aufheben.

Sunshine1977
3 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Besser kann man es nicht formulieren!
Herzlichen Dank!
Perfekt auf den Punkt gebracht!
Was ich NICHT verstehe: warum gehen die Eltern nicht auf die Straße?
Am Besten direkt vor das Kumi.
Ich wäre in Stuttgart SOFORT dabei!
Die bescheuerten Querdenker machen das ja auch!

Manuela
3 Monate zuvor
Antwortet  Sunshine1977

In d. 1. Welle haben zu viele zu laut gejammert u. Schulöffnungen gefordert , nun müssen sie d. Beweis, dass d. damaligen Schließungen wohk richtig waren, ertragen…

Mimi
3 Monate zuvor

Ich finde es auf gut deutsch scheisse bin 3 mal geimpft und halte mich auch an den corona Maßnahmen habe keine Kontakte und habe mich trotzdem angesteckt da meine Tochter sich in der Schule angesteckt hat.war mit ihr beim Arzt der bei ihr auch kein pcr test durchgeführt hat wo ich für die Schule nichts vorlegen kann das sie es hatte warte immer noch seit letzter Woche Donnerstag auf dem Anruf vom Gesundheitsamt da sie mit den anrufen nicht mehr hinterherkommen habe eine 89jährige Frau im Haus und wir sind alle voerkrankt.das ist unverantwortlich die Schulen um jeden Preis offen zu Halten.sind den Schüler und Lehrer nichts wert? Geschweige denn die Familien das Virus freut sich

Rosa
3 Monate zuvor

Herr Drosten im Podcast vom 1.2.2022 https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Drosten-hofft-auf-Entspannung-ab-Ostern,coronavirusupdate232.html Die Übertragungen finden im Augenblick massiv an Schulen statt.

Yvonne Schulte
3 Monate zuvor

Ich geb’s auf! Ich hätte meine Kids gerne rausgekommen. Könnte alles gut timen und organisieren. So lasse ich sie reinlaufen ins Seuchentheater. Ohne Impfung, weil: Noch keinen Termin bekommen. Wenns nicht gut geht, heißts dann wohl bald: „Hatte ja Vorerkrankungen.“ Wahrscheinlich erfährt man dann erst von diesen, wenn die Infektion nicht so glimpflich verläuft. Tja, dann sind es halt Kollateralschäden…. Das ist der Preis für ein Leben in der Zivilisation?

Danke Deutschland! Für dein fehlendes Vertrauen mir gegenüber als Mutter und Vater…..

Tina+2
3 Monate zuvor
Antwortet  Yvonne Schulte

Hallo Yvonne,
haben Sie schon auf den Internetseiten Ihres Kreises oder Ihrer Gemeinde/Stadt nachgeschaut, ob Termine für Kinderimpfungen veröffentlich werden?
Ansonsten bitte direkt bei der Stadt, beim Gesundheitsamt oder der Krankenkasse nachfragen.

Falls Sie bei Twitter sind… mal ein bisschen den Stichworten Bildung aber Sicher oder Sichere Bildung rumsuchen. Da werden auch immer mal wieder Tipps für Kinderimpfungen oder auch Termine geteilt.

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  Yvonne Schulte

„Noch keinen Termin bekommen.“

Falls Sie in der Nähe von Hagen/Westfalen wohnen: Im Impfzentrum gibt es sehr zeitnah Impftermine auch für U12.

TeacherMom
3 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Wenn die Kinderärzte nicht impfen, so aber mancher Hausarzt, Internist, etc.
Kinderkliniken impfen auch manchmal „nicht-praxis-angehörende“ Kinder U12.

Aber auf jeden Fall die Impfzentren.
Die Impffinder-App hat mir bei der Terminfindung geholfen, nachdem mir sämtliche Kinderärzte gesagt haben, sie impfen nur „praxiseigene“ Kids…
Auch ich hatte eine 2monatige Suche nach einem Kinderimpftermin hinter mir, bevor dann ein Termin Anfang Februar frei war – im Impfzentrum.
Keine Schlange, keine Wartezeit.

dauerlüfterin
3 Monate zuvor

@Koko_Lores
Tut mir leid das zu lesen, ist eine blöde Situation. Bist Du in einer Gewerkschaft (oder jemand, den Du kennst?) Ich würde dort bei der Rechtsberatung anrufen und mein Anliegen schildern.
Alles Gute!

Koko_Lores
3 Monate zuvor
Antwortet  dauerlüfterin

Danke! Leider bin ich nicht in einer Gewerkschaft und kenne auch niemanden. Ich kann mir auch vorstellen, wie meine Schulleitung auf die Meldung als Dienstunfall reagieren wird… Quasi zeitgleich mit mir, sind noch drei weitere Kolleginnen erkrankt. Es macht wahrscheinlich auch Sinn, sich da zusammen zu tun.
Bleiben Sie gesund!

M-undweiter
3 Monate zuvor

Es ist zum kotz…wenn man sich selbst schützen möchte, aber leider durch die ach so tolle Politik dem ganzen Mist ausgesetzt ist. Wir, 2 Elternteile, beide vorerkrankt (Diabetes und Asthma) müssen (tolle Präsenzpflicht) unsere Tochter zur Schule schicken. Wir sind alle drei geimpft, Eltern geboostert und das Tragen von ffp2 Masken geben uns minimale Hoffnung, nicht auf der Intensiv Station zu landen. Was ist allerdings mit Long COVID? Arbeite selbst im Gesundheitswesen und sehe leider genügend Menschen, (mit angeblich harmlosen Verlauf) denen es nicht so gut geht!!!! Vielen Dank liebe Politiker, für mein persönliches russisches Roulette!

Sunshine1977
3 Monate zuvor
Antwortet  M-undweiter

Sie sprechen mir mit jedem Wort aus der Seele!
Aber warum gehen die Eltern nicht zum demonstrieren?
Vor dem Kumi?
Anders interessiert es ja keinen!
Die Poltiker ducke sich ALLE weg!
Selbst der tolle Karl!

Nicole
3 Monate zuvor

Genau das habe ich schon vor Wochen gesagt. Die Schulen sollen mit Absicht durchseucht werden. Da man damit eine Impfpflicht umgeht.
Sogenannte Kolleteralschaden werden dann hin genommen und noch gesagt -selber Schuld hättest dich ja besser schützen können.
Wir werden das Virus nicht mehr los werden, wir werden lernen müssen damit umzugehen.
Doch wie unsere Möchtegern Politik damit umgeht finde ich mehr als unverantwortlich.
Schließt verdammt nochmal die Schulen, entwickelt ein vernünftiges und für jeden wirklich gut zugängliches und zuverlässiges Home Shooling.
Lasst es nicht jedes Bundesland selber machen wie sie es meinen oder gar von Schule zu Schule unterschiedlich(innerhalb eines Schulbezirks).
Nehmt diesen verdammten Druck und diese alltägliche Angst raus.
Das gilt allerdings auch für den normalen Betrieb.
Denn das jetzt alles vermittelt keine Stabilität sondern nur Unmut und Panik.
Was folgt aus Unmut, Panik und die dadurch entstehende Dummheit?
Genau das was auch noch so nebenbei passiert- Kriminalität.
Dann muss ich hier leider lesen dass einige Lehrer Angst haben vor dem fehlenden Schutz der Berufskrankheit.
Sorry mal Leute ich bitte euch, ihr seit dich Beamte und die werden immer anders geschützt.
Im Bereich Bildung sitzen wir Erzieher an vorderster Front.
So nah wie wir kommt ihr den Kids sehr selten.
Wir haben gar keinen Schutz von wegen Berufskrankheit etc.
Was passiert wenn ich mich an der Arbeit anstecke und dadurch meine Kinder anstecke- genau dumm gelaufen.
Passt nicht wirklich!
Außerdem könnten es meine Kinder auch aus der Schule mitbringen…..
Wir spielen hier alle russisch Roulette.

Schließt die Schulen!
Meine Kinder haben in dem einem Jahr Lockdown eh mehr gelernt als in der Schule, nur die Lehrer waren zu faul alles zu lesen was meine Kinder zu den jeweiligen Themen geschrieben haben.
Wurde mir so wortwörtlich an den Kopf geworfen!

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Nicole

„ Sorry mal Leute ich bitte euch, ihr seit dich Beamte und die werden immer anders geschützt.“

NEIN!

Es gibt verdammt viele angestellte Lehrer!!!

Sunshine1977
3 Monate zuvor
Antwortet  Nicole

Genau so geht es mir auch.
Ich als Erzieherin sitze an vorderster Front!
Und meine Tochter könnte es aus dem Gymnasium mitbringen.
Was solls..
Wenn ich dran sterbe ist sie halt alleine auf der Welt. So what!
Interessiert die Politiker NICHT!
Wir müssen alle vor dem Kumi demonstrieren!

Rosa
3 Monate zuvor

Kinder und Jugendliche bzw. Durchseuchung stoppen, Systemversagen, Polikversagen……
Familien haben kein Handlungspielraum und können über Schulbesuch nicht selbst entscheiden. https://www.klaresbuntesglas.de/blog/2022/02/01/les-moments-01-02-2022-CZcV2Eqs5Nf/

Rosa
3 Monate zuvor

Die Politik und KM betreiben fahrlässige Durchseuchung der letzten in der Reihe und viele Familien tragen eine schwere Last der Erkrankung innerhalb der Familien.https://www.klaresbuntesglas.de/blog/2022/02/01/les-moments-01-02-2022-CZcU2UNsWK8/

Koogle
3 Monate zuvor

Dazu Drosten: „Wir haben eindeutig den Befund, dass die Übertragungen im Moment aus dem Schulbetrieb gespeist werden. Da werden spätestens die Osterferien den Riegel vorschieben“

Genau.
Bis Ostern ist die Welle weitgehend durch.
Zumindest in den Schulen.

https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-rechnet-mit-Lockerungen-erst-nach-Ostern-article23098597.html

Rosa
3 Monate zuvor

Herr Drosten ermahnt erneut die Politik und KM keine Durchseuchung anzustreben. Im Augenblick finden die Meisten Infektionen an Schulen statt. https://www.zeit.de/gesundheit/2022-02/corona-massnahmen-christian-drosten-impfluecke-lockerungen

Julia
3 Monate zuvor

Heute habe ich bei rtl unter der Überschrift „Lockdown-Maßnahmen retteten kaum Leben“ von eiiner branntneuen Meta-Studie der John-Hopkins-Universität gelesen.

Zitat: „Laut der Forscher seien keine Beweise dafür zu finden, dass Schulschließungen, Abriegelungen, Grenzschließungen und die Einschränkung von Versammlungen einen merklichen Einfluss auf die Covid-19-Sterblichkeit hatten.

Es ist schön, mal nicht immer nur gezielt in Angst versetzt zu werden.

Walter
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Auch andere Medien haben die Meta-Studie der renommierten John-Hopkins Universität erwähnt. Suchen Sie sich am besten selbst raus, welche Sie anerkennen wollen.
Mir ist schon öfter aufgefallen, dass Sie alles und jeden schlechtreden, der Ihre einseitige Art der Berichterstattung über Corona in Zweifel zieht.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Müsste man sich die Methodik genauer anschauen, aber ich glaube, dass haben andere schon gemacht, die sich besser auskennen und haben schon das Paper „entlarvt“.

potschemutschka
3 Monate zuvor
Antwortet  Walter

@walter
Sie kennen doch bestimmt den Unterschied zwischen renommierten Ökonomen und renommierten Medizinern und Infektologen? Ich jedenfalls vertraue in einer Pandemie eher auf letztere.

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  Julia

„einen merklichen Einfluss auf die Covid-19-Sterblichkeit“

Corona ist nicht nur schwarz/weiss bzw. tot/lebendig!

Ein Kind mit lebenslangen Folgeschäden durch LongCovid zählt in der Statistik als „genesen“!

Überlebt ist nicht gesund!

Ich denke, es wird nachvollziehbar sein, dass Eltern den Wunsch haben, ihre Kinder vor lebenslangen gesundheitlichen Schäden zu bewahren. Aktuell weiß NIEMAND, welche Spätfolgen Omikron hat… aber das scheint die Verantwortlichen nicht davon abzuhalten, die Kinder gezielt zu durchseuchen.

Schutzmaßnahmen bieten keinen 100%igen Schutz, das ist klar, aber was momentan gemacht wird (vor allem die Nicht-Isolation von bekannten Kontaktpersonen), ist das gezielte Inkaufnehmen vieler Infektionen bei Kindern.

Kolibri
3 Monate zuvor

Es ist doch offensichtlich, dass dieses Virus nicht brandgefährlich sein kann. Wie sonst soll man diesen undenkbaren Schritt begreifen?

Klugscheisser
3 Monate zuvor

Es gibt auch Studien über Lockdowns der spanischen Grippe, die auch zu einem anderen Ergebnis kommen.

Die Studie wurde von anderen Wissenschaftlern nicht begutachtet und für aussagekräftig befunden. Diese Studie wurde in keinem renommierten Fachblatt abgedruckt.
Metastudien allgemein basieren auf einigen Studien zu einem bestimmten Thema weltweit. Wie der Background dieser Studien ist, wird nicht nachgehalten.

Und ein gewisser Stöhr zieht diese unvalidierte Studie für seine ihm eigene Argumentation heran, um Deutschland weis zu machen, dass weder Lockdowns noch Schulschliessungen einen Effekt haben.
Um das zu widerlegen, muss man nur mal einen Blick in die Statistiken der einzelnen Länder wagen, z.B. Österreich oder auch Deutschland, sich die Daten des Beginns von Lockdowns zur Hand nehmen und abgleichen. Österreich hat ein ähnliches schulischen System wie D., deswegen fand ich es besonders interessant. Frankreich sollte auch genügen.
Ich habe das gemacht.
Ergebnis: Maßnahmen haben einen kleinen Effekt, wenn man Schulen außen vor lässt. Sobald Schulen im ECHTEN Massnahmenpaket inbegriffen sind (also mehr als nur Masken und Lüften), rutschen die Infektionszahlen sofort herunter.

Aber so eine in die Welt gerotzte Studie, die Stöhrs WeltBILD unterstützt, wird natürlich sofort vom selben genutzt, und durch den Medienwald gedroschen.
So funktioniert das heute.
Und statt, dass sich die Medien (ich verallgemeinere jetzt einfach mal) mit validen Studien auseinandersetzen, wie z.B. aktuell welche über vermehrte Fälle von Tinnitus und Gehörschädigungen durch Corona Infektionen bis zur einseitigen Taubheit, werden diese sagenhaft schlecht erstellten Studien, wie diese der nutzlosen Lockdowns von solchen Zeitgenossen wie Stöhr sofort instrumentalisiert. Studien über Herz-, Lungen- und Nierenschäden bei Infizierten egal welchen Verlaufs, bleiben wiederum auf der Strecke und spielen keine Rolle.

Diese Präsenzunterrichtversessenheit und -besessenheit wird mir immer unheimlicher. Es ist wie ein goldenes Kalb, um das alle tanzen. Ohne Sinn und Verstand, ohne differenzierten Blick. Ohne Möglichkeiten heranzuziehen, wie man Dinge ändern kann, die geändert gehören.

Mir ist dogmatisches Verhalten schon immer suspekt gewesen. Schwarz-weiss-Denken wurde der Welt noch nie gerecht, aber es verfallen diesem Muster immer mehr. Sich dagegen zu stemmen und eine Position zu beziehen, verhärtet die Fronten noch mehr. Ein Diskurs scheint unmöglich. Es wird anscheinend als Schwäche ausgelegt. So versinken alle in ihren Welten, nur von persönlichen Erfahrungen geprägt, ohne die der anderen miteinzubeziehen oder auch wahrzunehmen.

Ach herrje, jetzt werde ich schon philosophisch, aber mich kotzt diese Situation immer mehr an, befeuert durch Menschen, die nichts mehr wollen, als sich auf dem schlechtesten Weg zu profilieren, nämlich eine Lobby zu bedienen, die sich nur selbst am nächsten steht und nur für sich Vorteile ziehen will.
Beispiel?
Bundestag hebt Präsenz auf, Schulen mit höherem Gefährdungspotential bleiben in voller Präsenz auf.
In dem Handel kommen nur 2G, in die Schule alles, was reinpasst. Einschliesslich Konferenzen in Präsenz, Anmeldungen, Projekttage, etc.

Diese Welt ist verrückt.
Entweder ist alles auf, oder es werden alle geschützt.
Brot hier, Wein da macht unglaub- und fragwürdig. Vertrauensaufbau geht anders.

Der Lehrer
3 Monate zuvor

Was will man von einer der Realität entrückten Politik erwarten? Andererseits hat man eine Abnahmegarantie von 600 Millionen Dosen den Herstellern gegeben. Also lässt man alles ins Nirvana laufen in der Hoffnung es werden sich alle regelmäßig impfen lassen. Oder will man auf diesem Weg Lehrerplanstellen abbauen ? Nachvollziehbar ist mittlerweile nichts mehr. Zumindest nicht mit einem gesunden Menschenverstand. Fakt ist das nur mit Spritzen keine Pandemie beendet wird wenn man andererseits dem Virus genügend Raum gibt sich zu vermehren und zu mutieren. Ggf ist das in diesem korrupten Staat ja gewollt

Vanessa
3 Monate zuvor

Hab mich jetzt auch infiziert. Bin Lehrerin an einer Gesamtschule. Bei jeder meiner Testungen hatte ich in den letzten Tagen positive Fälle herausgezogen, der Rest bleibt schön in der Klasse. Kranke Kinder im Raum, macht ja nichts, ist ja negativ getestet ‍♀️. Hab seit Mittwoch Symptome und erst heute (Freitag) schlug bei mit der Test an. Ich hab seit 2 Jahren keine Freunde mehr getroffen, gehe nicht essen, nicht ins Kino, mein Partner ist im Home Office, aber ich hab es sicherlich in die Schule getragen… Danke Frau Gebauer für die Infektion, die hätte vermieden werden können. Bin übrigens geboostert und mir geht es bescheiden, mein Hals brennt und ich krieg kaum Luft, bin froh, geboostert zu sein, will nicht ausmalen, wie es mich sonst erwischt hätte.

Angi
3 Monate zuvor

Meine ganze Familie – 5Personen (62 (Herzinfarkte),38,17,11 und10Monate haben es durch, Omnikron, dazu habe ich dadurch das Nichte und Neffe da waren auch noch deren Familie angesteckt. Immer die Frage woher hast du es, keine Ahnung. Ich war auf keiner Veranstaltung!!! Es kam so schnell und mit einem Dampfhammer, dass wir Alle es immer noch merken. Meine Tochter, 10, schwächelt immer noch sehr das ich mir um ihre Gesundheit und auch die Schule Sorgen mache. Kann Sie dann wieder zur Schule schafft Sie den Stoff gar nicht mehr oder der Druck… der wächst. Zudem sind hier daheim Oma und Baby… wie kann das Alles sein, dass ist die wirkliche Krankheit…