GEW beklagt: Ministerpräsident Rhein setzt keine Impulse für Bildungssystem

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GEW-Landeschef Thilo Hartmann hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) vorgeworfen, seit seinem Amtsantritt keinerlei Impulse für das hessische Bildungssystem gesetzt zu haben. «Das wäre aber dringend erforderlich, denn schließlich sind über eine Million Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene sowie deren Eltern unmittelbar betroffen», sagte Hartmann in Wiesbaden.

Kein bildungspolitisches Profil? Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Foto: Hessische Staatskanzlei

Der Ministerpräsident dürfe die Verantwortung für die Lösung der immensen Probleme nicht den einzelnen zuständigen Ministerinnen und Ministern alleine überlassen. Zudem seien deutlich mehr Mittel für die Bildung im Landeshaushalt erforderlich. «Bedauerlicherweise scheint bei Boris Rhein – ebenso wie bei seinem Vorgänger Volker Bouffier – der politische Willen zu fehlen, daran etwas zu ändern», kritisierte der Gewerkschafter anlässlich der 100-Tage-Bilanz von Rhein.

Das hessische Bildungssystem sei von der Kita bis zu den Hochschulen mit immer mehr Problemlagen konfrontiert. Es gebe einen Fachkräftemangel in allen pädagogischen Berufen. Die Folgen der Corona-Pandemie wirkten nach. Wegen des Krieges in der Ukraine hätten die Bildungseinrichtungen in kürzester Zeit mehr Geflüchtete aufgenommen als je zuvor, mahnte Hartmann. Aufgrund der Energiekrise drohten kalte Klassenräume und geschlossene Hörsäle. Dazu kämen die seit langer Zeit bestehenden Baustellen wie die oftmals maroden Schulbauten. News4teachers / mit Material der dpa

Hessen regelt Finanzierung von Privatschulen neu – zu ihren Gunsten

 

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2 Kommentare
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dauerlüfterin
12 Tage zuvor

Man ist ja schon fast froh, wenn die in Wiesbaden nicht versuchen Akzente zu setzen und einfach die Füße stillhalten. Da kommt wenigstens kein Unsinn dabei raus.

Neuester Streich: Fehlerindex in den Klassen 9 und 10, kann ab Schuljahr 2022/23 erprobt werden. Heute in der E-Mail. Der Unterricht im neuen Schuljahr läuft in Hessen aber schon anderthalb Wochen. Man ist also nicht einmal in der Lage, den Schulen ein paar pdfs VOR Schuljahresbeginn zukommen zu lassen, damit entsprechend geplant und vorab informiert werden kann. Zeigt doch mal wieder die Qualität der Arbeit des übergeordneten Bereichs.

(Ja, ich weiß, dass solche Dinge Beteiligungsmaßnahmen von Seiten der entsprechenden Personalräte unterliegen. Ein Fehlerindex ist schon seit Jahren angekündigt und das war nicht zeitgerechter mit entsprechendem möglich?!)

Ron
9 Tage zuvor

Die GEW will unbedingt ihren Ganztag und die Ausweitung der Inklusion durchdrücken.