Neues Hamburger Naturkundemuseum soll in der Hafencity entstehen

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Das geplante neue Hamburger Naturkundemuseum soll in der Hafencity entstehen. Dafür hat sich das zuständige Gremium ausgesprochen, in dem unter anderem Vertreter mehrerer Hamburger Behörden sitzen. «Nach einer Standortpotenzialanalyse hat sich die Lenkungsgruppe für Baufeld 51 in der HafenCity ausgesprochen», sagte Silvie Wemper, Pressesprecherin der Hamburger Wissenschaftsbehörde, am Mittwoch.

Naturkundemuseen – hier das in Berlin – sind beliebte außerschulische Lernorte. Foto: Shutterstock / Ugis Riba

Nach einem Übersichtsplan der HafenCity GmbH liegt das Baufeld 51 im Elbtorquartier zwischen der Überseeallee, der Shanghaiallee und der Hongkongstraße. In der Nähe des dreiecksförmigen Grundstücks befindet sich die HafenCity Universität, etwa 250 Meter Fußweg sind es von dem Platz zum Internationalen Maritimen Museum. In direkter Nachbarschaft liegen auch zwei U-Bahnhöfe.

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Das neue Naturkundemuseum soll Teil des außeruniversitären Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) sein. Dessen Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Bonn untersuchen, wie sich die Vielfalt des Lebens weltweit verändert. In Zeiten des «rasanten Umweltwandels, vom Klima bis hin zu Lebensräumen und Lebewesen», sei der Mensch «längst zu einem entscheidenden Faktor der Evolution geworden», schreibt das LIB auf seiner Internetseite.

«Evolutioneum» könnte das neue Haus heißen, hatte der wissenschaftliche Projektleiter, Biologieprofessor Matthias Glaubrecht, vorgeschlagen. Hamburgs Naturkundemuseum nahe dem Hauptbahnhof war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Ein Teil der naturkundlichen Sammlungen konnte jedoch gerettet werden. Wann der geplante Neubau fertig sein wird, ist noch nicht bekannt. News4teachers / mit Material der dpa

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