Schüler mit Softairwaffe lösen Großeinsatz aus – Polizei prüft Rechnung

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Der Polizei-Großeinsatz in einem Osnabrücker Schulzentrum könnte für einen 14 Jahre alten Tatverdächtigen teuer werden. «Eine Inrechnungstellung der entstandenen Kosten wird derzeit geprüft», teilte die Polizei mit.

Kann teuer werden. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Am Donnerstagvormittag hatte der Jugendliche zusammen mit einem weiteren 14-Jährigen den Einsatz ausgelöst (News4teachers berichtete). Nach Darstellung der Polizei hatte er sich auf dem Schulhof einer Oberschule auf dem Gelände aufgehalten, nach der Pause eine Softairwaffe auf das Gebäude gerichtet und war in das Gebäude gegangen. Kurz darauf habe er das Gebäude wieder durch einen Nebeneingang verlassen. Zeugen hatten dies beobachtet und den Notruf gewählt.

Die Folge war, dass die Schulen des Schulzentrums Notfallpläne aktivierten und Polizeikräfte aus Osnabrück und anderen Landesteilen Niedersachsens das Schulgelände abriegelten und durchsuchten. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Wenig später nahmen die Beamten die beiden 14-Jährigen fest. Sie seien keine Schüler des Schulzentrums, hieß es.

Gegen einen der Jugendlichen werde nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Die Eltern seien informiert worden. Jede derartige Drohung werde seitens der Polizei ernst genommen und ziehe einen kostenintensiven Polizeieinsatz nach sich, hieß es. News4teachers / mit Material der dpa

Amok-Drohung: Schüler bekommt die Rechnung für den Polizei-Großeinsatz – 38.000 Euro

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2 Kommentare
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Einer
9 Monate zuvor

Wer so dumm ist muss auchvdie Rechnung zahlen. Sonst geht doch nächste Woche vor der Klassenarbeit der nächste Schüler mit einer solchen Waffe in die Schule.

Freiya
9 Monate zuvor

Was gibt es da zu „prüfen“. Geliefert wie bestellt und wer bestellt bezahlt.