Infiltration beim Gaming: Wie Rechtsextreme PC-Spiele für ihre Propaganda nutzen

18

VECHTA. Erziehungswissenschaftler Benjamin Möbus warnt davor, dass manche  PC-Spiele Jugendlichen rechtsextreme Botschaften vermitteln – Queer-Feindlichkeit und Antisemitismus inklusive. Er fordert eine kritische Medienbildung in Schulen sowie einen konsequenten Bann rechtsextremer Akteure von Gamingplattformen.

EIn junge in grauem T-Shirt mit dicken Kopfhörerohrmuscheln, von hinten gesehen schaut auf einen Bildschirm vor einer rot erleuchteten Wand.
Schon lange versuchen Neonazis auch mit subtilen Mitteln an die Lebenswelt von Jugendlichen anzuschließen. Foto: Shutterstock

Bei vielen Menschen hat offenbar der Bericht zu einem konspirativen Geheimtreffen in Potsdam das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen gebracht. Hunderttausende Menschen gehen seither in ganz Deutschland gegen Rechtsextremismus auf die Straße und adressieren dabei vornehmlich die AfD. Doch auch auf anderen Gebieten treiben Interessierte die Popularisierung rechtsextremer Ideologie voran. Musik ist diesbezüglich ein oft instrumentalisiertes Medium. Aber auch Computerspiele können zu der Verbreitung rechtsextremer Ideologie beitragen.

Ein solches Computerspiel ist etwa dem Erziehungswissenschaftler Benjamin Möbus zufolge „Heimat Defender: Rebellion“. Möbus, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Vechta, hat jüngst die im Spiel transportierten Feindbilder und die dahinterstehende Ideologie untersucht. Das Computerspiel, welches 2020 veröffentlicht wurde, ist ein sogenanntes 2D-Jump’n‘Run-Game, welches nach Aussagen des Entwicklers dezidiert für propagandistische Zwecke der rechtsextremen, vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung entwickelt worden sei.

Das Szenario in „Heimat Defender: Rebellion“ folgt laut Möbus dem bekannten propagandistischen Drehbuch aus der rechtsextremen Szene: Die Spielwelt zeige ein – aus Perspektive der Identitären Bewegung – dystopisches Deutschland im Jahr 2084.

„Eine machtbesessene und korrupte politische, kulturelle und ökonomische Elite – unter anderem bestehend aus Zerrbildern von Politikerinnen und Politikern wie Angela Merkel, rechtsextremismuskritischen Satirikerinnen und Satirikern wie Jan Böhmermann und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie Matthias Quent – versucht die deutsche Bevölkerung durch sogenannte ‚Schuldenergie‘ zu identitätslosen Konsumentinnen und Konsumenten zu erziehen“, erklärt Möbus; Migration hat in der Spielwelt zu bürgerkriegsartigen Zuständen geführt und die Straßen werden von Aktivistinnen und Aktivisten der LGBTQ+-Bewegung gewaltsam terrorisiert. „Dies alles wird von einem geheimen Strippenzieher verantwortet und kontrolliert, der an den jüdischen Investor George Soros, welcher im Zentrum zahlreicher antisemitischer Verschwörungstheorien steht, erinnern soll“, fasst der Wissenschaftler zusammen.

Ziel dieser Eliten ist es, laut der Erzählung des Spiels, sich an den Bürgerinnen und Bürgern ökonomisch zu bereichern und diese politisch zu kontrollieren. Allerdings gelingt es einer kleinen Gruppe an politischen „Aktivsten“, die mit der Identitären Bewegung assoziiert werden, gewaltsam diese Elite zu stürzen und die Bürgerinnen und Bürger von „Unterdrückung“ und „Ausbeutung“ zu befreien. Unter den Spielfiguren, die von Seiten der Spielerinnen und Spieler aktiv gesteuert werden, befindet sich auch der rechtsextreme Vordenker der Identitären Bewegung Martin Sellner, der laut Recherchen Teil des Geheimtreffens in Potsdam war.

Zielgruppe dieser Propaganda seien vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, was insofern auch die Institution Schule in die Pflicht nehme, der Förderung der kritischen Medienbildung einen höheren Stellenwert zukommen zu lassen. „Abseits dessen erscheint weiterhin“, so der Erziehungswissenschaftler, „ein ,deplatforming‘ rechtsextremer Akteure ein sinnvolles Vorgehen – also das konsequente Ausschließen von Rechtsextremen von zum Beispiel Gamingplattformen, sodass es ihnen erschwert wird, die rechtsextreme Propaganda dort zu popularisieren.“

Darüber hinaus seien die Dekonstruktion und das Sichtbarmachen rechtsextremer Narrative, Ideologien und Propagandastrategien sinnvoll, sodass sich die Entwickler nicht hinter Andeutungen, (vermeintlich) satirischer Überspitzung und dem Deckmantel der Kunstfreiheit verstecken könnten.

Genau dies gelte es auch bei „Heimat Defender: Rebellion“ aufzudecken: „Besonders bei diesem Spiel ist, dass es auf den ersten Blick nur schwerlich als rechtextreme Propaganda erkennbar ist. Das macht es aus meiner Perspektive auch so gefährlich. Ästhetisch und hinsichtlich des Gameplays orientiert sich das Computerspiel an den besonders populären 8-Bit-Retro-Spielen, die an die Popkultur der 80er-Jahre erinnern.“ Dabei seien viele der rechtsextremen Motive – welche die Identitäre Bewegung verbreiten möchte und die im Spiel lediglich angedeutet sind – (vermeintlich) satirisch verzerrt oder als sogenannte ‚dog whistles‘ nur von Szeneinsidern der rechtsextremen Szene erkennbar. Gerade Jugendliche, die das Spiel kostenlos im Internet finden, sollen so niedrigschwellig mit der Ideologie der Identitären Bewegung in Kontakt kommen“, warnt Möbus.

Die Entwicklung und Produktion eines solchen Spiels „ist zeitaufwendig und kostet Geld, welches im Rahmen der Propagandastrategie der Identitären Bewegung auch anderweitig hätte verwendet werden können“, erklärt Möbus. „Dass im Februar der Nachfolger erscheinen soll, impliziert, dass das Spiel durchaus ein propagandistischer Erfolg gewesen sein muss. Inwiefern es tatsächlich Verbreitung finden konnte, lässt sich allerdings nicht unabhängig überprüfen. Es geht aber auch nicht nur darum, dass möglichst viele Spielerinnen und Spieler gewonnen werden; propagandistisch ist es schon ein Erfolg, dass sich die Identitäre Bewegung durch die Entwicklung eines solchen Computerspiels szeneintern als besonders innovativ und jugendnah inszenieren kann.“ (zab, pm)

Reicht das? Bildungsminister gibt Leitfaden für Lehrkräfte gegen Rechtsextremismus heraus

Anzeige


Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

18 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
PaPo
1 Monat zuvor

„Zielgruppe dieser Propaganda seien vor allem Jugendliche und junge Erwachsene […].“

Meine These (als jmd., der seehr dicht am Puls der Computerspiele ist):
Das ist ein Spiel für bereits Bekehrte, ein ‚Spaß‘ für die Bewegung und ihre Sympathisanten. Dürfte bei schätzungsweise quasi keinem „Jugendliche[n] und junge[n] Erwachsene[n]“, der nicht ohnehin entsprechend prädispositioniert ist, besonderes Interesse evozieren; Genre, Gameplay, Polishing, Inszenierung etc. sind nicht state of the art, erreichen den Spielehabitus der ‚Jugend‘ wohl kaum, die „besonders populären 8-Bit-Retro-Spiel[e]“ insg. orientieren sich ja bereits eher an einem älteren Publikum, das aus entsprechender Nostalgie schöpfen kann.

Verbreitung bei Jüngeren erzielt dieses indizierte(!) Spiels doch allenfalls zu Provokationszwecken, dank forbidden fruit-Effekten (durch die Berichterstattung, ohne die ist das Spiel nämlich recht unbekannt) u.ä.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich kann es mir auch nicht anders erklären. Nie davon gehört – vielleicht in Österreich ein größerer Hit?

Ggf. auf den Index damit, aber ich hege Zweifel, dass hier ein Einstieg in, sondern vielmehr eine Festigung von rechtsextreme Gedankenwelten stattfinden

Generell wünsche ich mir aber bezüglich dieser Themen und Medien mehr Information/ Vernetzung.
Mehrere Kinder meiner Klasse liegen „Attack on Titan“. Von dem was ich sah, steht hier früher oder später ein Gespräch bezüglich Faschismus und Antisemitismus (?) an… -___-

Lisa
28 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sind sie schon bei Staffel Drei? Dort gibt es einen Plottwist, den ich nicht habe kommen sehen und ja, er hat definitiv etwas mit Faschismus zu tun.

Rainer Zufall
28 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Sind mit der Serie durch. Die Mädchen sind sich der Symbolik nicht bewusst, ich weiß aber auch nicht, wie viel Sinn es (jetzt noch) macht, mich daran abzuarbeiten.
Wenn ich etwas, dass die lieben, zur Diskussion stelle, könnte der Pushback umso stärker ausfallen -___-

PaPo
28 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hmmm… ich muss gestehen, dass ich AoT bislang gemieden haben:
Umfang und z.T. auch Komplexität mancher Manga-/Anime-Serie verlangt ein Maß an ‚commitment‚, das ich leisten kann u./o. will (meine Partnerin rezipiert allerdings den Manga), ich habe die Kontroverse um die Serie allerdings mtibekommen und möchte generell bzgl. der Problematik der Medienrezeption und dem Kulturphänomen Manga/Anime das Folgende zu bedenken geben:

Teile der entsprechenden Kultur hegen eine gewisse Germanophilie, die oftmals mit (ihrerseits popkulturell geprägten) klischeeartigen u./o. stilisierten Vorstellungen von Deutschland operiert, sich insb. auch in u.a. der Übernahme diverser Ästhetiken, Symbole, Termini etc. manifestiert, ja nonchalant selbst Naziästhetik (Nazi chic etc.) nutzt, ohne ein Statement zur mit der Symbolik, der Mode, dem Vokabulari etc. aus westlicher Perspektive einhergehenden Ideologie und Historie zu bieten – die Befindlichkeiten des japanischen Marktes sind einfach komplett anderes (als bspw. hierzulande, in den USA etc.), dort mangelt es insg. an einem diesbzgl. besonderen Provokationspotenzial. Und insg. gilt auch, dass die Verwendung von diverser Ästhetiken, Symbolen, Vokablen etc., selbst eindeutigen NS-Phänomenen, in diesen kontexten i.d.R. so oder so keine Affirmation bedeuten. Und ich würde auch vehement bezweifeln, dass selbst hiesigem Publikum bei der Rezeption entsprechender Ästhetiken, Symbole, Termini etc. eine Affirmation korrespondierender Ideologie oder auch nur eine Desensibilisirung iggü. korrespondierender Thematiken erwächst.

Zur eigtl. Serie würde ich zudem anmerken, dass (a) Rezipienten insg. vermeintl. Medienbotschaften nicht unkritisch-affirmativ adaptieren, sondern bzgl. des Bedeutungsgehalts von Medieninhalten (und folglich -effekten) integral-konstituierend sind, und dass (b) nicht alles, was dargestellt wird, auch zwingen (unkritisch-)affirmativ dargestellt wird: Man darf nicht den Fehler machen, solchen medienwerken eine wörtliche Textinterpretationen, wie z.B. die Synonymisierung amoralisch agierender
Akteure (selbst sympathischer Protagonisten) und einer amoralischen Intention, ja Wirkung des Inhalts. Der Gesamtkontext ist zudem essenziell relevant (und der ist bei einer Serie mit aktuell vier Staffeln resp. 34 Bänden entsprechend umfangreich). Und selbst wenn die Serie tatsächlich entsprechend affiramtiv wäre, sagt dies noch nichts darüber aus, wie sie rezipiert wird und ist in unserer ppluralen Medienlandschaft auch rezeptionstheoretisch ausgeschlossen, das hier unsere jugendlichen Schüler irgendwie subversiv indoktriniert werden o.ä. – schon deshalb würde ein mahnender, bewahrpädagogischer Ansatz höchstens auf Unverständnis der Schüler stoßen.

Lisa
27 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Vielleicht den Fokus darauf legen, dass die Bösen nicht böse sind…und die Guten nicht gut.

PaPo
28 Tage zuvor
Antwortet  PaPo

BTW:
Ich finde es ohnehin auch recht verwunderlich, hier ein Nischenspiel von 2020 zu problematisieren, das niemand auf dem Schirm hat. Am 01. Februar hat derselbe (österreichische) Entwickler (Kvltgames) mit „The Great Rebellion“ einen 2D side-scrolling twin-stick-shooter Nachfolger veröffentlicht, der dieselben (rechtsaußen-)Tropes etc. bedient.

… das scheint der Presse aber irgendwie zu entgehen.
Ist vielleicht auch gut so, entsprechende Berichterstattung hatte nämlich immer bereits einen Anlockeffekt.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor

Das Stichwort scheint hier „szeneintern“ zu sein. In einer vermutlich Zweimannklitsche zusammengehauen, maximal pixelig, weil dann doch das finanzielle Potenzial und das Nowhow fehlte, wurde es dann in den einschlägigen Netzwerken weiterverbreitet….und erfuhr eben szeneintern einer gewisse Bekanntheit…..das gab es auch schon in den 90er oder frühen 2000er Jahren, wo mit schrecklich wenig Basic-Kenntnissen vergleichbare verabscheuungswürdige „Spiele“ kreiert wurden….

Auch lebe neben oder im „Puls der Zeit der Computerspiele“. Kurze Frage am Mittagstisch, ob das Spiel jemand kennt, kam die kurze verneinende Antwort.

Ich schließe mich PaPo an und denke, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsene eher uninteressiert sein werden…..schon alleine der Grafik wegen….

AA-Stiftung
28 Tage zuvor

Nach dem, was ich von diesem Spiel und dessen Vorgänger mitbekommen habe, ist es ein primitives Ballerspiel mit ebenso primitiven Anspielungen. Es solltenicht ernster genommen werden als CoD. Fortnite finde ich viel gefährlicher, weil die Kinder das viel mehr spielen. Bei Minecraft bin ich zwiegespalten, weil man damit auch ernsthafte Maschinen bauen kann, was ordentlich Hirnschmalz erfordert.

PaPo
28 Tage zuvor
Antwortet  AA-Stiftung

Inwiefern soll Fortnite überhaupt rigendfwie „gefährlic[h]“ sein?

AA-Stiftung
28 Tage zuvor
Antwortet  PaPo

Politisch nicht, aber Spielsucht im Allgemeinen.

PaPo
27 Tage zuvor
Antwortet  AA-Stiftung

Dazu nur das hier:
https://www.news4teachers.de/2021/11/studie-mehr-computerspiel-suechtige-kinder-seit-beginn-der-corona-krise-genauer-jungen/
Vierter Beitrag (kann am Handy gerade den Einzelbeitrag nicht markieren).

Alx
27 Tage zuvor
Antwortet  PaPo

Pädos.

PaPo
27 Tage zuvor
Antwortet  Alx

Soll denn Fortnite ein besonderes Einfallstor für Cyber-Grooming u.ä. sein? Wo wäre hier das genuine Gefahrenpotenzial ausgerechnet dieses Spiels, außer dem Umstand der enotmen Verbreitung?

Biene
28 Tage zuvor
Antwortet  AA-Stiftung

Fortnite wird bereits von den kleinen (5. Klasse) gespielt, was ich ebenfalls mehr als nur bedenklich finde.
Allerdings macht es mir auch Sorgen, wenn Eltern meinen GTA sei harmlos, weil der Adalus ja „nur“ Autos kauft und tunt (laut Aussage des Adalus). Blöd nur, dass man nun mal Töten muss um an das „Geld“ für Kaufen und Tunen zu kommen. Zu dem wird in dem spiel auch ein sexistisches Frauenbild gezeigt. Dann gibt es da noch die Klassiker aus der Ecke „Achtung Rechts“ wie Wolfenstein, das zurecht nur mit einem historisch-kritischen Blick betrachtet bzw. gespielt werden sollte.

Alx
27 Tage zuvor
Antwortet  Biene

In Wolfenstein nicht ein Anti-Nazi-Spiel?

Ich meine, dass die einzige Aufgabe des Spiels war, Nazis zu eliminieren.

Lisa
27 Tage zuvor
Antwortet  Alx

Ab 18, mehrere Male indiziert wegen der Nazi-Symbole, Ego Shooter a la “ Wir sind die Guten. Darum lass uns töten, töten, töten“ Die Feinde sind im Original Nazis, in der Deutschen Fassung ( Wer) Wölfe?

PaPo
27 Tage zuvor
Antwortet  Biene

„Zu dem wird in dem spiel auch ein sexistisches Frauenbild gezeigt.“
Welcher Teil? Obwohl, eigtl. egal, denn Frauen werden zwar z.T. sexualisiert, das ist aber nicht gleichbedeutend mit der Propagierung eines sexistischen Frauenbilds, noch wären einschlägigere Darstellungen affirmativ.

„Dann gibt es da noch die Klassiker aus der Ecke ‚Achtung Rechts‘ wie Wolfenstein, das zurecht nur mit einem historisch-kritischen Blick betrachtet bzw. gespielt werden sollte.“
Was soll das reigtl. bedeuten? In sämtlichen Spielen des „Wolfenstein“-Franchise sind Nazis die Gegner, die B.J. Blazkowicz (der Protagonist der Spiele) zu Hunderten, nein Tausenden um die Ecke bringt („Shooting, stabbing, strangling Nazis.“ Blazkowicz, B.J., in: Wolfenstein: The New Order), das Ganze in phantastischen Szenarien (Untote, Mutanten, Okkultismus, alternate history etc.), vollkommen übertrieben und zuletzt mit deutlichem Q. Tarantino-Einschlag (Inglourious Basterds) und B-Movie-/Grindhouse-Flair etc.

Das beides nicht in Kinderhände gehört, steht auf einemaderen Blatt