Umfrage: Gymnasiallehrer warnen vor zu früher Digitalisierung des Unterrichts

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MÜNCHEN. Bis 2028 will Bayern alle Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse mit digitalen Endgeräten ausstatten. Doch nun warnen Lehrkräfte vor einem zu frühen Einsatz. Das hat Gründe.

Junge Schüler beugen sich über bunte Tablets auf eine Tischgruppe.
Ein Tablet für jeden Fünftklässler? Lehnen die Philologen ab. Foto: Shutterstock

Smartphone und Tablet ja, aber zur rechten Zeit: Der bayerische Philologenverband hat vor einem zu frühen und zu umfassenden Einsatz von digitalen Endgeräten im Unterricht gewarnt. «Bei der 1:1-Ausstattung plädieren wir ganz klar dafür, erst in der Mittelstufe zu beginnen und Pädagogik vor Technik zu setzen – und nicht ab der fünften Klasse das Ganze auszurollen», sagte der Verbandsvorsitzende Michael Schwägerl am Mittwoch in München unter Verweis auf eine verbandsinterne Umfrage.

Der Freistaat will bis 2028 sämtliche Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse mit digitalen Endgeräten ausstatten. In der Umfrage jedoch hatten sich 89 Prozent der befragten rund 3500 Lehrkräfte an Gymnasien und beruflichen Oberschulen für verstärktes analoges Lernen statt einer allumfassenden Digitalisierung ausgesprochen.

Besonders das große Ablenkungspotenzial bei der Nutzung von Tablets und Smartphones sei problematisch, hieß es. 83 Prozent der Lehrkräfte sahen selbst in der Mittelstufe – also in den Klassen acht bis zehn – eine starke oder sehr starke Ablenkungsgefahr durch Chats, Spiele oder gar das Ansehen von Videos. «Sehr häufig wird die Nutzung der Tablets im Unterricht durch die Nutzung für private Zwecke flankiert oder gar überlagert», schilderte Prisca Hagel vom Holbein-Gymnasium Augsburg.

«Wir sollten aus den Fehlern, die andere Länder bereits begangen und auch teilweise korrigiert haben, lernen und klüger vorgehen»

In der Unterstufe sollten digitale Geräte daher nur sehr überlegt und punktuell eingesetzt werden, forderte Schwägerl. Pool-Lösungen wie ein Tablet-Koffer statt eigener Geräte seien dafür ideal. Die Erfahrungen der Pädagogen solle man angesichts der enormen Kosten – allein im aktuellen Doppelhaushalt seien 216 Millionen Euro für die Ausstattung der Schülerschaft mit Endgeräten vorgesehen – berücksichtigen.

«Wir sollten aus den Fehlern, die andere Länder bereits begangen und auch teilweise korrigiert haben, lernen und klüger vorgehen», bilanzierte Schwägerl. So hätten etwa die einstigen Vorreiter Dänemark und Schweden die Nutzung digitaler Geräte im Unterricht wegen abnehmender Lernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler wieder deutlich eingeschränkt.

Der laut Philologenverband repräsentativen Umfrage zufolge verwenden 82 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht ein digitales Endgerät für Unterrichtszwecke nutzen, ein privates Tablet, 69 Prozent ein privates Smartphone.  Die Mehrheit der befragten Lehrkräfte ist der Ansicht, dass auch die Regeln zur privaten Handynutzung, die die Schulen seit 2022 selbst aufstellen dürfen, nachjustiert werden sollten. Darüber hinaus wünschen sich die meisten ein datenschutzkonformes und rechtssicheres KI-Tool in der vom Freistaat zur Verfügung gestellten BayernCloud Schule. News4teachers / mit Material der dpa

Ein Tablet für jeden Schüler? Pädagogik-Professor Zierer warnt vor „Digitalisierungswahn“ in der Bildungspolitik

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47 Kommentare
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Dil Uhlenspiegel
2 Monate zuvor

Synonym für Tablet? Schüler-Web-Interface.

JoS
2 Monate zuvor

Unabhängig von der Frage nach der Sinnhaftigkeit:
Welche Ablenkungsgefahr? Ich gehe davon aus, dass die iPads über ein MDM verwaltet werden. Dementsprechend hat die Lehrkraft nicht nur jederzeit Einblick in die während des Unterrichts genutzten Apps, sondern kann diese vorab komplett auswählen. Sobald der Unterricht startet, verschwinden Snapchat und Co. komplett.

Alx
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Es handelt sich wohl um Privatgeräte.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Aber wie passt das zur Meldung, dass der Freistaat Bayern die Schüler ausstatten will?
Übrigens müssen auch bei uns die Eltern die Geräte kaufen oder leihen. Trotzdem werden sie über MDM verwaltet.

Riesenzwerg
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Gar nicht.

Alx
2 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Aber es klingt besser 😉

Alex
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Leider setzen viele Länder (und Gemeinden, Schulen…) gerade bei der 1:1-Zuordnung auf das dämliche BYOD. Da diese Geräte privat sind, hat man als LK dann keinerlei Zugriffsrechte.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Dann muss man halt mit den Schülern ins Gespräch kommen und nach den Gründen suchen, warum der Unterricht nicht interessant genug ist, so dass die Schüler im Internet surfen.

Und dann muss man eine Vereinbarung schließen, dass das halt so nicht geht.

Zentrale Vorgaben (Erlasse) oder gar eine Finanzierung der Geräte durch Schulträger oder Land sind hier sicherlich nicht zielführend.

Erst einmal ALLE pädagogischen Maßnahmen ausschöpfen, bevor man Forderungen stellt.

\Bildungpolitiker-Sprech off

Riesenzwerg
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Na, wenn digital angebotener Unterricht nicht interessant ist ….. hat wohl auch der nicht so gewiefte S begriffen, dass es trotz des digitalen Angebots um’s Lernen geht und ist ….. raus aus der Nummer

Pit2020
2 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

@Riesenzwerg

Das ist ein Teil der (Schüler?)Natur, heute wie damals …
Und jetzt alle (Unreflektierten?) wieder so „Buh! Boomer!“ … Nee, nee, ihr lieben Hater … Cool down and colour unicorns! 😉

Wer von den ollen Boomern erinnert sich noch an den Glücksrausch, als die ersten Videorecorder Einzug in die Schulen hielten?
Da wurde im Deutsch-LK – es waren auch damals nicht nur Leistungsträger drin 😉 – erstmals angekündigt, wir würden uns einen Film anschauen = großes YEAH!!!
Die nicht ganz so brillianten SuS haben als ersten Reflex (Ja, hier kann man noch an einen Reflex glauben.) ausgeblendet, dass es mit „anschauen“ nicht getan ist, denn danach folgen ja noch detaillierte Analyse und Interpretation.
https://www.youtube.com/watch?v=ER9bo0UR440
Und mancher merkte dann, dass er im Deutsch-LK vielleicht doch „falsch geparkt“ hat, denn nicht allen war klar, dass der angekündigte Film https://de.wikipedia.org/wiki/Tod_in_Venedig_(Film) NICHT https://de.wikipedia.org/wiki/Wenn_die_Gondeln_Trauer_tragen ist!
Immerhin 1 Lernerfolg durch … Erlebnispädagogik? 😉
Keep cool … Und wieder haben wir uns heute auf einen „guten Weg“ gemacht, aber diesmal ist er digital und bietet der so viele neue Möglichkeiten … Da kann man auch gleich versuchen, die Funken in die Wunderkerze zurückzustopfen, bevor man sie auspustet – dann wäre ja nichts gewesen.
https://www.ardmediathek.de/video/mittagsmagazin/taeuschend-echte-fake-videos-mit-software-sora/das-erste/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy85MzViYmE5YS03M2NmLTRkZTAtOTM4MS0wMzM2ZjZjMTg5MDI
Und nein, nein, nein … Natürlich sehe ich das alles total positiv, schon klar! Und ich denke pausenlos an die leuchtenden Kinderaugen:
„… kennen keine Rechte, keine Pflichten, noch ungebeugte Kraft, massenhaft, ungestümer Stolz …“
https://www.youtube.com/watch?v=uiqWrSAFvow
Tjoah … Und wenns – „Konnte ja niemand aaaahnen?!“ – nicht so gut klappt, dann gehen wir alle PUR ins Abenteuerland … https://www.youtube.com/watch?v=XC-HspEa2vs … „Der Eintritt kostet den Verstand.“ JUCHU! Freier Eintritt für … alle?! 😉

A.J. Wiedenhammer
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Beim Lesen des ersten Satzes hatte ich doch tatsächlich einen Schreck bekommen, Sie könnten das ernst meinen.
Aber dann habe ich mich doch schnell entspannt und grinsend zurücklehnen können 🙂 .

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Inwiefern? Bei uns kaufen oder leihen die Eltern die Geräte über unseren Dienstleister, der das MDM-Profil aufspielt. Es handelt sich also auch um Privatgeräte.

Tim Bullerbü
2 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Und auch Schulleitungen setzen auf diese besch….Variante.

GriasDi
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Gibt’s auch alles als Browseranwendungen.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  GriasDi

Und den Internetzugang kann ich natürlich auch sperren.

GriasDi
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Viele Anwendungen kann ich dann knicken, da es die einen nicht fürs iPad gibt, die anderen nicht für Android. Manches geht gar nicht ohne Browser und Internetzugang.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  GriasDi

Werden Sie doch mal konkret, welche für die Schule relevanten Anwendungen auf dem iPad fehlen. Und wie gesagt: Ich sehe in Echtzeit in der Classroom-App, was die Schüler machen und kann es sofort unterbinden.

Peter Fritsche
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Wenn es sich um Schulgeräte handelt, sollte man die Möglichkeit für Schüler, eigene Apps downzuloaden, per MDM sperren. Auch „beliebte“ Webseiten wie Instagram & Co sollte jeder vernünftige Administrator sperren – so zumindest handhabe ich das für viele hunderte iPads an unserer Schule.
Vom BYOD halte ich absolut nichts, da man als Lehrkraft nicht weiß, was die Schüler jeweils gerade auf ihren privaten Geräten so alles treiben. Zugriffsrechte sind in diesem Fall natürlich auch tabu…

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Peter Fritsche

Exakt. Und auch wenn es sich um von der Schule verwaltete Privatgeräte handelt, kann man diese Apps während des Unterrichts sperren.

Tim Bullerbü
2 Monate zuvor
Antwortet  Peter Fritsche

Ich hätte Sie gerne an meiner Schule….

Peter Fritsche
2 Monate zuvor
Antwortet  Tim Bullerbü

Danke. Ich mache diesen Job quasi „nebenbei“ für nahezu „umme“. Es ist ein absolutes Trauerspiel in einem so reichen Land wie Deutschland, dass der Physik/Techniklehrer quasi nebenbei ein Computernetzwerk betreuen „darf“. Ich für meinen Teil werde bei meiner nächsten Lehrerstelle diesen Posten nicht erwähnen bzw. nicht mehr antreten, wenn die Rahmenbedingungen nicht besser ausfallen. Meine Forderung: mehrere hunderte iPads = mind. 8 Anrechnungsstunden die Woche. Wenn die Schule dies nicht bereitstellen kann oder will, so muss der Schulträger eben einen IT-Dienstleister beauftragen und sieht dann sehr schnell, wie „gut“ dies funktioniert. Ob der Dienstleister wegen Kleinigkeiten sofort zur Schule fährt, um das Problem zu lösen? Zu 100% nicht. Dieser bündelt die Auftrage und kommt dann geschätzt 1x im Monat zur Schule gefahren. Dadurch verlieren die Kolleginnen und Kollegen (und die Schüler) die Lust an der (digitalen) Arbeit, weil sie sehen, dass bei Probleme niemand hilft bzw. erst viel zu spät. Folge? Die iPads/Technik verstauben irgendwann im Schrank. Ein hausgemachtes Problem…

Der Zauberlehrling
2 Monate zuvor
Antwortet  Peter Fritsche

Warum machen sowas eigentlich nicht die Sprachenlehrer?

Die Wartung kann auch ein externer Dienstleister übernehmen und der Lehrer das tun, wofür er eigentlich angetreten ist.

Anrechnungsstunden zu fordern ist für mich nicht die Lösung des Problems. Laptops gehören zur Sachausstattung und da muss dann auch der Kostenträger die Wartung übernehmen.

Peter Fritsche
2 Monate zuvor

Weil Sprachenlehrer tendenziell keine Ahnung von Technik haben (?) 😉

Ein externer Dienstleister wird niemals täglich (mehrfach) zu einer Schule fahren (bzw. können und wollen die Schulträger das nicht bezahlen) – aber genau das ist nötig.

Walter Hasenbrot
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Das funktioniert nur in der Theorie.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nein, das funktioniert auch in der Praxis.

Tim Bullerbü
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Ach, das wäre soooo schön….

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Tim Bullerbü

Eigentlich ist das sehr schön. Aber ich weiß, dass wir in dem Punkt einen sehr guten Schulträger haben.

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Und wer verwaltet das MDM?

Mr X
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Natürlich der Physik oder Mathe Lehrer, der zu naiv oder zu langsam war das abzulehnen.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Bei uns die IT der Stadt, vertreten durch einen Mitarbeiter bei uns im Haus soweit ich weiß.

Canishine
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Ich staune!

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Das betrifft aber nur schuleigene Geräte (die somit der Stadt gehören und auch gar nicht in der Anzahl Schüler, 1:1, vorhanden sind). Wir reden hier doch aber von Schülergeräten, also deren Privateigentum (nur so macht auch die Diskussion um die BYOD-Geräte Sinn).

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Nein, das betrifft die von den Eltern über einen Dienstleister anzuschaffenden Geräte. BYOD ist ein Alptraum, insbesondere im Schulkontext. Wie soll man denn ohne Classroom und Co. vernünftig mit den Geräten arbeiten?

Unfassbar
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Selbst zugelassene Apps bieten ein unglaubliches Ablenkungspotenzial, weil sie auch nicht zielführend genutzt werden können.

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Was sollen die Schüler denn beispielsweise mit dem Taschenrechner und Notability so Ablenkendes anstellen? Und selbst wenn sehe ich das sofort in der Classroom-App und kann es unterbinden.

Unfassbar
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Mit der Classroom-App als Kontrollfunktion habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, weil sie recht einfach umgangen werden kann. Mein eigenes Unvermögen möchte ich dabei aber nicht ausschließen.

Bessere Beispiele für Apps mit Ablenkungspotenzial ist definitiv der Browser, aber auch die Anton-App halte ich für einen geeigneten Kandidaten, weil man da viel machen kann, ohne zu lernen. Keynote oder Powerpoint zähle ich auch dazu, weil man durch überbordende Animation den Inhalt aus den Augen verlieren kann.

Riesenzwerg
2 Monate zuvor

„Die Erfahrungen der Pädagogen solle man angesichts der enormen Kosten – allein im aktuellen Doppelhaushalt seien 216 Millionen Euro für die Ausstattung der Schülerschaft mit Endgeräten vorgesehen – berücksichtigen.“

… von der Vermüllung mal ganz abgesehen, oder?

„«Wir sollten aus den Fehlern, die andere Länder bereits begangen und auch teilweise korrigiert haben, lernen und klüger vorgehen», bilanzierte Schwägerl.“

Als ob das schon jemals geklappt hätte…

Und ansonsten – wenn wir SuS die Ablenkung bieten….. wie bl.d muss man sein, hier überrascht zu sein, wenn das genutzt wird?

Die SuS kennen die Geräte als Daddel-Zeitvertreibungs-Spiel-Gerät.

Die o.g. Poollösung mit den Tablets ist grandios – über den PC kann ich die Bildschirme einsehen und einen Warnelch schicken, bzw. den Bildschirm kurz sperren. Bei der Poollösung geht das nicht.

Was daran jetzt also so toll sein soll, erschließt sich mir nicht.

Und von den „abnehmende(n) Lernkompetenzen“ wissen wir, seit die SuS diese Dinger privat nutzen.

Hat sich ein Teil der Wirtschaft ausreichend gesünder gestoßen oder geht Deutschland einfach das Geld aus?

Oder – steife These! – geht es wirklich um die SuS und das Dauersinkniveau?

Clara
2 Monate zuvor

Wenn „Gymnasiallehrer warnen“ ist das viel zu uncool, um eine Wende zu bewirken.

Riesenzwerg
2 Monate zuvor
Antwortet  Clara

Die werden ernster genommen als unsereins – GemS und GS….

Denn offensichtlich ist Bildung zumindest am Gymnasium wichtig….

Da spricht „leichter“ Frust aus mir.

GriasDi
2 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Dass Bildung am Gymnasium wichtig ist, war einmal.

Ceterumcenseo
2 Monate zuvor

BYOD komplett verbieten!! Handys UND tablets!

Der Zauberlehrling
2 Monate zuvor

«Wir sollten aus den Fehlern, die andere Länder bereits begangen und auch teilweise korrigiert haben, lernen und klüger vorgehen»
Völliger Blödsinn. Nur eigene Fehler sind echte Fehler. Die anderen haben es nur falsch angefangen.

Wir bekommen jetzt ein riesengroßes Großraumbüro als Lehrerzimmer. Nur, weil das andernorts wieder abgeschafft wird, heißt das nicht, dass Großraumbüros schlecht sind. Sie wurden andernorts nur nicht effzient und intelligent genutzt. Hatschi!

Canishine
2 Monate zuvor

Gesundheit!

Rainer Zufall
2 Monate zuvor

Oder die Geräte sind… Mist?

Im Computerraum können die Kids auch nicht frei und unkontrolliert herumdaddeln.
Danke der Unzugänglichkeit der Tablets, gibt es hier kein Master-Eye, keine Bildschirmsperre oder (einfache) Bedienungseinschränkungen – zumindest für mich als Laien nicht.

Ich hätte sehr gerne die digitalen Arbeitshefte als Ergänzung, ausgestattet mit Ergebnisrückmeldung in Echtzeit und in … Farbe…
Diese einfache Möglichkeit bieten moderne Geräte (meines Wissens) nur unter unverhältnismäßig großem Aufwand

JoS
2 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ganz im Gegenteil. Der Aufwand ist an sich gering, nur muss der Schulträger ein Konzept haben und durchsetzen.

Spirale
2 Monate zuvor
Antwortet  JoS

„Konzept haben und durchsetzen“

Also ist der Aufwand eben doch hoch.

Das technische mag zunächst nicht der Aufwand sein, aber Organisation, Konzepte und Anwendung dieser sind es dann eben doch.

Spirale
2 Monate zuvor

BYOD ist genau so wie der Inklusionsversuch: Ein in der Fläche gescheitertes Sparmodell.