Antisemitismus: Als Intensivtäter polizeibekannte Kinder randalieren in koscherem Café

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LEIPZIG. Eine Gruppe junger Täter reißt an einem Café in Leipzig eine Israelfahne ab. Es fliegen Plastikflaschen in Richtung einer Mitarbeiterin. Zwei Tatverdächtige sind zehn und elf Jahre alt – und der Polizei als Intensivtäter bekannt. 

Die Polizei rückte an (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen hat in Leipzig an einem koscheren Café randaliert. Zunächst rissen zwei von ihnen am Mittwoch eine Israelfahne ab, wenig später warf die Gruppe gefüllte Plastikflaschen auf eine 46 Jahre alte Mitarbeiterin, wie die Polizei mitteilte. Die Frau sei leicht am Schienbein verletzt worden. Es seien auch israelfeindliche Parolen gerufen worden.

Auf einem Video seien zwei Tatverdächtige identifiziert worden. Es handele sich um einen 10-jährigen Russen und einen 11-jährigen Südsudanesen, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden Kinder seien als Intensivtäter bekannt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung aufgenommen. News4teachers / mit Material der dpa

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Mario
18 Stunden zuvor

Flaschen zurückwerfen! Am Kragen packen

Indra Rupp
14 Stunden zuvor
Antwortet  Mario

Ich wurde vor etlichen Jahren als Straßenmusikerin einmal von zwei Jungen in diesem Alter mit so einem Spielzeug – Geschoß aus Styropor beschossen – weiß nicht mehr, wie die Dinger hießen. Habe dann sehr pädagogisch wertvoll reagiert und flink, ehe sie sich ihr Teil wieder holen konnten, es in meinem Koffer verschwinden lassen. War nun meins, hatten sie ja auf mich gezielt bzw geschossen. Die beiden sind dann ohne ein Wort weiter gegangen und hatten somit ihr Spielzeug eingebüßt. Ein älteres Ehepaar hatte das beobachtet und meinte :”Das war richtig!”

Rüdiger Vehrenkamp
17 Stunden zuvor

10- und 11-jährige Intensivtäter…. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich geh mal davon aus, dass in der Vergangenheit bereits umfangreiche Maßnahmen im pädagogischen Bereich und der sozialen Arbeit erfolgten. Die Ermittlungen kann sich die Polizei am Ende schenken, denn schuldfähig sind die beiden ja nicht. Daher sollte das Alter der Strafmündigkeit endlich heruntergesetzt werden. Hier müssen die Opfer geschützt werden.

Unfassbar
1 Stunde zuvor

Bei den Kindern gehe ich von einer real vorhandenen, juristisch jedoch nicht geltenden Strafmündigkeit aus.

Achin
7 Stunden zuvor

“Eltern haften für ihre Kinder.” – mit allen Konsequenzen, die offene Gesellschaft und ihre Feinde…

dickebank
4 Stunden zuvor
Antwortet  Achin

Aber nur zivil- und nicht strafrechtlich.

Rainer Zufall
5 Stunden zuvor

Heftig!
Wenn die bereits als “Intensivtäter” bekannt sind und deren Familien offenbar überfordert/ unwillig sind, sie zu erziehen … 🙁

Aber garantiert, schreien jetzt alle nach niedrigerem Strafalter, bevor die vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft werden (augenroll)

ABCD
3 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Vorhandene Möglichkeiten? Welche denn? An den Verstand oder Anstand appelieren, bitten und flehen? Konkret gefragt: Ws würden Sie machen in so einem Fall?