Start Pressemeldungen der Bildungsbranche Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Rassismus im Unterricht begegnen

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Rassismus im Unterricht begegnen

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Ernst Klett Sprachen engagiert sich auch dieses Jahr wieder aktiv bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden – diesmal in Zusammenarbeit mit der Expertin Miriam Rosenlehner. Mit den Aktionswochen wird ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für eine offene und vielfältige Gesellschaft gesetzt. Das Motto der diesjährigen Aktion lautet: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus”.

Schule sollte ein Ort sein kann, an dem die Menschenwürde geschützt wird. Bild: ©SUMANI IBNU CHAMID from Alemedia.id

Als Fördermitglied unterstützt Ernst Klett Sprachen die Stiftung Internationale Wochen gegen Rassismus, die die Aktionswochen ausrichtet, um ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Stiftung leistet wertvolle Arbeit, indem sie bundesweit Aktionsformate ermöglicht und Initiativen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar macht. Die Angebote des Verlags richten sich dabei vor allem an Bildungseinrichtungen.

Den Umgang mit Rassismus gemeinsam im Unterricht thematisieren

Gerade für Schulen ist es heute wichtiger denn je, die Achtsamkeit für Menschenrechte aktiv zu fördern. Da rassistische Erfahrungen im Schulalltag selten offen zutage treten, sondern sich überwiegend subtil manifestieren, ist pädagogische Aufmerksamkeit gefragt, die diese Realität erkennt und reflektiert. Um Lehrkräfte bei dieser Aufgabe zu unterstützen, stellt der Verlag im Rahmen der Aktionswochen verschiedene Instrumente zur Verfügung, die in Kooperation mit der Politikwissenschaftlerin und Lehrerin Miriam Rosenlehner entwickelt wurden. Rosenlehners zentrales Anliegen ist die Erkenntnis, dass Rassismus kein individuelles Fehlverhalten, sondern ein strukturelles Thema ist. Genau deshalb brauchen Schulen Materialien und Konzepte, die Demokratie und Rassismuskritik nicht als Thema, sondern als gelebte Praxis vermitteln.

Ein besonderes Highlight der Aktionswochen ist die Podcastfolge „Demokratiebildung im Sprachunterricht” mit Miriam Rosenlehner. Die Expertin zeigt auf, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen und als Lehrkraft sensibel zu reagieren. Sensibilisierung gelingt jedoch nur, wenn Schulen Räume schaffen, in denen Rassismus klar benannt werden kann. Aufbauend auf dem Podcast findet ab März eine Online-Seminarreihe mit Miriam Rosenlehner statt, in der Lehrkräfte Methoden, Fallbeispiele und Strategien für einen rassismuskritischen Unterricht kennenlernen und anwenden können. Das Auftaktseminar steht allen als Aufzeichnung auf der Aktionsseite des Verlags zur Verfügung. Dort stellt Ernst Klett Sprachen in Kooperation mit Rosenlehner auch ein Whitepaper zum Download bereit. Eine kuratierte Auswahl thematisch geeigneter Lektüren in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch ist ebenfalls dort zu finden.

Sprache ist der Schlüssel zu Diskurs und Meinungsvielfalt

Eine bewährte Form der Auseinandersetzung mit kritischen Themen wie Rassismus und Diskriminierung ist der Einsatz geeigneter Unterrichtsmaterialien. Durch authentische Lektüren im Unterricht können Schülerinnen und Schüler beispielsweise Perspektivwechsel erleben und sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen. Dadurch wird die Entwicklung von Empathie, kritischem Denken und der Fähigkeit, Debatten konstruktiv zu führen, unterstützt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Bildungsmedien Räume eröffnen, um über Ungleichheit, Sprache und Ausgrenzung zu sprechen, jedoch ohne die Schülerinnen und Schüler zu überfordern.

Unterrichtsmaterialien beeinflussen zudem, welche Geschichten erzählt werden, welche Perspektiven vertreten sind und wer sich im Unterricht wiederfindet. Repräsentation ist demnach ein zentraler Bestandteil demokratischer Bildung. Zeigen Materialien Vielfalt, nehmen sie unterschiedliche Lebensrealitäten ernst. Sind sie diskriminierungssensibel gestaltet, unterstützen sie Lehrkräfte dabei, Alltagsrassismus vorzubeugen und dem Thema Sichtbarkeit zu geben.

Zur Aktionsseite von Ernst Klett Sprachen

Eine Meldung der Ernst Klett Sprachen GmbH.

 

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