Neueste Meldungen

Besonders das Kultus- und das Wissenschaftsministerium versagen – Land Baden-Württemberg unterschreitet selbst gesetzte Behindertenquote

STUTTGART. Einem Zeitungsbericht zufolge hat das Land Baden-Württemberg 2016 erstmals die Fünf-Prozent-Quote für die Beschäftigung von Schwerbehinderten nicht erfüllt. Deren Anteil in der Landesverwaltung lag bei 4,89 Prozent, schreiben die «Stuttgarter Nachrichten» (Samstag). Das Blatt beruft sich auf vorläufige Berechnungen des Sozialministeriums. Schon in den Jahren zuvor sei die Zahl der beim Land beschäftigten Menschen mit Behinderung immer weiter zurückgegangen. ... Mehr lesen »

Eltern scheitern im Streit um Schülerbeförderungskosten vor Gericht – Initiative sieht sich trotzdem als erfolgreich an

Dass deutsche Gerichte überlastet sind, ist bei solchen Fällen kein Wunder. Foto: Vassilena Valchanova / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

SIGMARINGEN. Eltern müssen für die Beförderung ihrer Kinder zur Schule mitunter tief in den Geldbeutel greifen. Ein Vater hatte vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen dagegen geklagt – vergeblich. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat im Streit um Schülerbeförderungskosten die Klage eines Vaters aus Rottenburg abgewiesen. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Der von einer Elterninitiative unterstützte Mann hatte gegen den Landkreis Tübingen ... Mehr lesen »

Druck auf Wanka wächst: Kommen die Gelder vom Bund? Niedersachsens Kultusministerin sorgt sich um den Erfolg des angekündigten „Digitalpakts“

Unter Druck: Frauke Heiligenstadt. Foto: Foto AG Gymnasium Melle, Wikimedia Commons (CC-BY-SA 3.0)

HANNOVER. Auf dem Weg zum digitalen Klassenzimmer ist Niedersachsen auf die finanzielle Unterstützung des Bundes angewiesen. Nun fürchtet Kultusministerin Heiligenstadt um 500 Millionen Euro. Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sieht die baldige Digitalisierung an den Schulen des Landes in Gefahr. «Wir brauchen die Unterstützung des Bundes», sagte sie. Sie könne nur hoffen, dass der Bund die von der Bundesbildungsministerin Johanna ... Mehr lesen »

Philologenverband fordert Englisch-Unterricht erst ab Klasse 3 – „dann aber richtig“

Der Philologenverband meldet sich in der Debatte um den Grundschul-Englischunterricht zu Wort. Foto: &DC / Flickr (CC BY 2.0)

STUTTGART. Der Philologenverband Baden-Württemberg hat sich in der Diskussion über den Fremdsprachen-Unterricht in der Grundschule zu Wort gemeldet – und Konsequenzen aus vorliegenden praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen gefordert. So reiche es nicht, wie von Kultusministerin und KMK-Präsidentin Susanne Eisenmann (CDU) ins Gespräch gebracht wurde, Englisch oder (das in einigen Schulen in Grenznähe unterrichtete) Französisch in den Klassen 1 und 2 ... Mehr lesen »

Spezial: Ganztagsschulen

  • Späte Konsequenz: Uni Gießen entzieht Euthanasie-verstricktem Hirnforscher posthum die Ehrung

    Späte Konsequenz: Uni Gießen entzieht Euthanasie-verstricktem Hirnforscher posthum die Ehrung

    GIEßEN. Die Justus-Liebig-Universität entzieht dem renommierten Hirnforscher Hugo Spatz (1888–1969) die Ehrensenatorwürde wegen seiner Verstrickungen in das Euthanasie-Programm der Nazis. Die Erkenntnisse dazu stammen allerdings bereits aus den 1980er-Jahren. Schon vor 18 Jahren hatte die deutsche Gesellschaft für Neurologie den nach dem ehemaligen Leiter des Max-Plank-Instituts für Hirnforschung benannten Forschungspreis umbenannt. Die Uni Gießen hat einem weiteren historisch belasteten Hirnforscher ... Mehr lesen »