So ein Glück!

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Die Kultur|Jugendherberge Regensburg bietet seit einigen Jahren erfolgreich das mehrtägige Programm „Gemeinsam, stark, glücklich und gut gestimmt“ an – Nachfrage steigend. Auch die Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen (Alpiner Studienplatz) hält ein ähnliches Angebot vor. Dagmar Elsner, Leiterin der Kultur|Jugendherberge Regensburg, hatte mit der Einrichtung von sogenannten „Glücksstationen“ in ihrem Haus schon sehr früh das Thema gesetzt. Anlässlich des „Weltglückstags“ am 20. März empfiehlt das Jugendherbergswerk Bayern das Angebot zur Stärkung der mentalen Gesundheit von Heranwachsenden ausdrücklich.

Glückstraining. Foto: DJH Bayern

 

 

Glück und Wohlbefinden setzen beim achtsamen Umgang untereinander an. Für die meisten Menschen bedeutet Glück schlicht Wohlstand. Aber Glück verdient andere Sichtweisen. Die Frage ist: Macht ein Lotto-Gewinn wirklich langfristig glücklich oder worum geht es in einem glücklichen Leben? Glück ist beispielsweise, Wertschätzung zu erfahren, die Natur zu entdecken. Das setzt allerdings Bewusstsein dafür voraus. Das Glück liegt oft genug im Kleinen. Dafür sensibilisieren unsere Angebote.

Glücksmomente. DJH Bayern

In der Jugendherberge Regensburg werden mittlerweile acht Workshops zum Thema Glück angeboten; darüber hinaus gibt es Glücks-Camps – es werden Wanderungen zum Thema Glück angeboten, und es gibt ein entsprechendes Familienprogramm als Nachhaltigkeits-Tour. Schließlich werden die Glücksangebote durch einen Actionbound ergänzt. Die Programme können individuell an die Bedarfe der Gruppe angepasst werden. Einzige Voraussetzung zur Teilnahme: Offenheit und Neugier. Ziel der Angebote ist es, neue Perspektiven und Sichtweisen auf Dinge des Alltags und die eigene Person zu entdecken und zu entwickeln.

Alltagskompetenzen durch Glückserfahrungen

Die Wirksamkeit des Ansatzes hat sich in der Vergangenheit insbesondere beim Teambuilding innerhalb von Schulklassen erwiesen. In den Programmen werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, sich gegenseitig respektvoll und wertschätzend wahrzunehmen. Die positiven Veränderungen innerhalb des Klassenverbunds sind schon nach wenigen Tagen spürbar.

Schüler*innen, Gruppen oder Familien bekommen mit den Programmen einen „Handwerkskoffer“ mit nach Hause, der u.a. kleine Rituale enthält, die sich in den Alltag einbauen lassen. Zu den Tools gehören beispielsweise Achtsamkeits-Murmeln, die man in seine Hosentasche steckt. Bei jedem guten Gedanken wechseln Murmeln von der rechten in die linke Tasche – und umgekehrt. Oder es gibt den Schredder für „schlechte Gedanken und Erlebnisse“. Die Kinder schreiben solche negativen Impulse auf einen kleinen Zettel und schreddern ihn. Damit entsteht ein Glücksgefühl, dass dieser negative Einfluss verschwinden kann, wenn ich es will. Umgekehrt funktioniert das auch mit positiven Gefühlen, die in einer Schatztruhe aufbewahrt werden.

Glückskultur. Foto: DJH Rheinland

 

Wichtig ist eine gute und individuelle Vorbereitung auf die Programme. Dazu werden den Lehrkräften vorab Präsentationen und Informationen zugesandt anhand derer das spezifische Konzept des mehrtägigen Glücksseminars entwickelt wird. Dass dieses achtsame Vorgehen wichtig und richtig ist, belegen die sehr gute Anmeldezahlen für die Glücks-Seminare. Neben dem Standort Regensburg bietet das DJH Bayern die Seminare auch in Burgrain in Garmisch-Partenkirchen an – weitere Jugendherbergen sollen folgen.

Beratung und Buchung zu den Glücks-Seminaren und allen anderen Angeboten: Service & Booking Center, Tel.: 089.92 20 98-555 oder service.bayern@jugendherberge.de

Dies ist eine Pressemeldung des DJH Bayern. 

Vom Tischdienst zum Teamgeist: Wie bayerische Jugendherbergen Alltagskompetenzen stärken

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